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Veröffentlicht am 15. Januar 2024 von Juan Proll

Südafrika im Oktober

Südafrika ist das ganze Jahr über ein großartiges Reiseland. Die Tierwelt, Berglandschaften, Halbwüstenimpressionen und Meerespanoramen tragen hierzu ebenso bei, wie die Kultur und Geschichte des Landes. Und irgendwo in der Regenbogennation ist auch das Wetter immer schön. Was Südafrika im Oktober so reisewert macht, erfahrt ihr im heutigen Blog.

Für mich ist der Oktober einer meiner liebsten Reisemonate. In den Safari-Gebieten wie dem Kruger Nationalpark oder dem Hluhluwe-iMfolozi-Park steht die Regenzeit bevor. In den Drakensbergen weiß man eh nie so wirklich, wie das Wetter wird. Auf der Garden Route lacht die Sonne bei wohligen Temperaturen. Kapstadt und die Weinregion erleben schon den neuen Frühling. Und der Tourismus hält sich noch in Grenzen. Südafrika im Oktober … hier eine kleine Übersicht, was euch erwartet:

Der Kruger Nationalpark und die Panorama-Route

Ob am Anfang oder Ende einer Reise, der Kruger Nationalpark ist immer einen Besuch wert. Im Oktober ist es dort meist zum Bersten trocken. Daher wirkt zwar Vieles verdorrt und mitleiderregend, aber den Augen der Safari-Fans bleibt dadurch wenig verborgen. Tiere lassen sich viel leichter erspähen und konzentrieren sich sehr entlang der Wasserstellen und Flüsse. Nur wer Mücken auf der Haut spüren will, sollte noch einen Monat warten. Doch dann erhöht sich auch das Malaria-Risiko wieder.

Löwen Tiersichtungen Krüger Nationalpark im Oktober

Einmal in der Region solltet ihr die Panorama-Route nicht missen. Sie folgt dem Blyde River Canyon. Er ist Südafrikas größte und sehenswerteste Schlucht. Sogar das Dschungelcamp war hier schon zu Gast. ‚God’s Window‘, ‚Bourke’s Luck Potholes‘ und die ‚Three Rondavels‘ sind die bekanntesten Hingucker auf dieser Tour entlang der nördlichen Drakensberge. Ein Blick am Vortag auf die Wetterprognose ist ratsam, weil der richtige Tageszeitpunkt für einen Besuch meist der Morgen ist, aber manchmal der Nachmittag sein kann.

Blyde River Cannyon Three Rondavels

Die uKhahlamba Drakensberge

Wenngleich sich die nördlichen Ausläufer der Drakensberge bis zur Panorama-Route ziehen, so ist das Hauptgebiet dieser wunderschönen Bergwelt doch einige hundert Kilometer in südwestlicher Richtung davon entfernt. Es ist Südafrikas Nummer-1- Wandergebiet. Wettertechnisch befindet sich das Massiv im Oktober auf der Schwelle zwischen „wunderbar“ mit wenig Regen und „noch gut“ mit mehr Niederschlägen. Aber egal wie das Wetter ist, das UNESCO-Welterbe ist jederzeit spannend und wenn wolkenbehangen auch mystisch. Beste Zeit für Wanderungen ist häufig der Morgen. Staunt und genießt.

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Südafrika im Oktober: Hluhluwe-iMfolozi-Park und iSimangaliso Wetland Park

Diese beiden Schmuckstücke der südafrikanischen Safari-Landschaft liegen nicht nur relativ nah beieinander, sondern bieten darüber hinaus in ihrer Kombination eine riesige Vielfalt. Hluhluwe landeinwärts mit seinen Hügellandschaften, iSimangaliso mit seiner Fluss- und Seenlandschaft direkt an der Küste des Indischen Ozeans. Hluhluwe als Big Five Gebiet und Nashorn-Hochburg. iSimangaliso, die UNESCO-Weltnaturerbestätte, mit der schönsten Strandanfahrt vorbei an faszinierender afrikanischer Tierwelt. Hluhluwe ideal für Geländewagen-Safaris, iSimangaliso perfekt, um auch mal auf ein Boot umzusteigen. Im Oktober ist es an beiden Orten häufig noch sehr trocken.

Zwei unserer Lieblingsreisen in Südafrika im Oktober:

Selbstfahrer-Rundreise: Südafrikas Süden & Garden Route

15 Tage Selbstfahrerreise Individualreise Gästehäuser & Lodges
Preis pro Person: ab 910 EUR im Doppelzimmer

Sie fahren entlang der malerischen Garden Route bis zum Addo Elephant Park, wo Sie nach Afrikas Big Five Ausschau halten. Zurück nach Kapstadt besuchen Sie die für Südafrika bekannten Winelands.

Faszination Südafrika

20 Tage Rundreise Kleingruppenreise Gästehäuser & Lodges
Preis pro Person: ab 3.650 EUR im Doppelzimmer

Erleben Sie die Highlights von Südafrika in drei Wochen: Blyde River Canyon, Krüger Nationalpark, Südafrikas Ostküste und Durban, Port Elizabeth und nicht zu vergessen die Fahrt entlang der Garden Route bis nach Kapstadt.

Die Garden Route im Oktober

Gärten seht ihr nicht viele auf dieser Route. Dafür aber Landschaften, von denen bestimmt viele Landschaftsgärtner*innen träumen. Von Kapstadt bis zum Addo Elephant National Park wollen alle Orte entlang der Küste gerne Teil dieser Garden Route sein. Und warum auch nicht. Der gesamte Abschnitt hat extrem viele Naturpanoramen zu bieten. Vor Hermanus zum Beispiel sind Anfang Oktober die Chancen auf Walsichtungen in der Regel noch sehr gut. Und der Addo auf der anderen Seite ist der einzige Nationalpark der Region, der euch öffentlich zugänglich die Chance bietet, die Big Five zu sehen. Wenn ich mich hier aber gedanklich auf den dazwischen liegenden Garden Route Nationalpark beschränke, dann nur, um einen für seine Schönheit repräsentativen Ausschnitt zu wählen.

Küste Garden Route Meer Oktober Reisezeit

Allein auf diesem Stück, dessen Kern zwischen Wilderness und Storms Rivier liegt, gibt es unzählige Attraktionen. Der endlose Strand von Wilderness. Dann Sedgefield, wo die Schildkröte das Tempo bestimmt. Die Lagune und die „Heads“ von Knysna. Dahinter Nature’s Valley, wo das Meer das Paradies trifft. Und Storms River, das alte Holzfäller-Camp, mit der nahen und mehr als beeindruckenden Fluss-in-Meer-Mündung Storms River Mouth und seinen Schwenkbrücken. Hinter alledem stellen sich schützend die Outeniqua- und Tsitsikamma-Berge, die ihrerseits zu aufregenden Wanderungen in ihre Urwälder einladen. Da die Regenzeit bereits gelaufen ist, kommen auch die Landschaften sehr üppig herüber. Außerdem ist der Oktober wegen des mediterranen Klimas und noch nicht allzu heißen Wetters sehr angenehm. Und nicht minder wichtig: Ihr seht vergleichsweise bescheidene Touristenströme.

Die Kleine Karoo

Auf der anderen Seite der Garden-Route-Berge geht es in die Kleine Karoo, sozusagen das Outback Südafrikas. Was an Regenwolken aus Richtung Meer kommt, konnte sich an den Bergketten bereits abregnen. Daher ist es hier ohnehin in der Regel sehr trocken. Der Kontrast ist fantastisch. Es ist, als würdet ihr in die Wüste fahren, wären da nur nicht die vielen, meist intelligent bewässerten Anbaufelder. Südafrikas Pendant zur amerikanischen Route 66 ist die Route 62. Sie geht mitten durch die Karoo mit ihren Impressionen der anderen Art.

Es geht vorbei an Oudtshoorn, der Welthauptstadt des Straußenhandels mit seinen zahlreichen Straußenfarmen in der Umgebung. Dahinter folgt Calitzdorp, das für seinen Portwein berühmt ist, den es aber nicht so nennen darf. Ihr fahrt durch das faszinierende Künstler*innen-Dorf Barrydale und landet schließlich in Montagu. Dieser von schöner Berglandschaft umgebene Ort ist eine Augenweide für Architektur-Fans. Kapholländische, viktorianische und edwardianische Baudenkmäler machen das Zentrum zu einer Zeitreise und kreieren eine stressbefreiende Aura zivilisatorischer Harmonie.

Südafrika im Oktober

Südafrika im Oktober: Kapstadt und die Weinregion

Hinter Montagu geht es hinein in das El Dorado der südafrikanischen Wein-Industrie. Südlich der Sahara ist Südafrika der einzige international konkurrenzfähige Weinproduzent. Aber für die hier lebenden Menschen und für Touristen sind die Weinregionen um Paarl, Robertson, Franschhoek oder Stellenbosch vor allem auch ein Freizeitspaß. Man trifft sich zur Weinprobe und zum Essen in den wunderschön angelegten Gärten der Weinfarmen. Meist bieten sich herrliche, frühlingshafte Aussichten auf die einzigartige Weinstock-Landschaft.

Kapstadt liegt nicht weit entfernt. Auch hier ist Südafrika im Oktober ein sehr guter Reisemonat. Es herrscht praktisch die Ruhe vor dem Sommer-Urlaubssturm. Selbst die Seilbahn hoch zum Table Mountain ist, wenn nicht gerade Wochenende, überschaubar gefüllt. Für alle möglichen Ausflüge in alle möglichen Richtungen sind die Temperaturen super angenehm und es gibt Sonne satt. Ihr könnt schon entspannt an den großartigen Stränden der Metropolregion liegen, Camps Bay, Muizenberg, Hout Bay, Noordhoek usw. …

Blick auf Noordhoek Strand

Es gibt sicher bessere Zeiten für einen Besuch der Pinguine in Simons Town. Aber dafür zeigt sich das Kap der Guten Hoffnung bereits gerne von seiner sonnigen statt stürmischen Seite. Und auch die UNESCO-Welterbestätte Robben Island bietet bessere Chancen für spontane Besuche für diejenigen, die mal kurz einen Blick in Nelson Mandelas alte Gefängniszelle werfen wollen.

Südafrika im Oktober ist wahrscheinlich kein Geheimtipp mehr. Warum das so ist, dürfte im heutigen Blog etwas klarer geworden sein. Wir stehen gerne für Rückfragen und zur Unterstützung bei der Planung und Buchung deiner Südafrika-Reise bereit – egal ob auf einer geführten Gruppen-Safari, einer geführten Privat-Safari oder einer Selbstfahrer*in-Tour unterwegs. Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Südafrika wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Südafrika-Erlebnis.