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Veröffentlicht am 26. Februar 2024 von Juan Proll

Wann nach Namibia reisen? Namibia im März – beliebte Regionen im Überblick

Ob auf Gruppentouren oder als Selbstfahrer*in unterwegs, Namibia bietet traumhafte Reisemöglichkeiten entlang der Küste, im Hochland, hinein in die Namib und Kalahari oder durch üppige Wälder. Und bei der enormen Trockenheit des Wüstenstaates ist sogar Regen ein echtes Highlight. Der Übergangsmonat März markiert das Ende der Regenzeit und bringt stetig kühlere Temperaturen. Wo sich Namibia im März als Reisemonat lohnt, erzählt der heutige Blog.

Wie ist das Wetter in Namibia im März? Das Ende der Regenzeit naht

Offiziell ist in Namibia im März noch Regenzeit. Sie nähert sich aber dem Ende. Meist haben die Niederschläge ohnehin nur Auswirkungen auf die Region Windhoek und den Norden mit dem Kaokoveld, der Etosha-Region und dem Sambesi-Streifen. Hier können einige der vielen Sand- und Schotterpisten sehr aufgeweicht und manche Straßen schwer passierbar oder sogar gesperrt sein. In Richtung Süden, entlang der Küste, in den Dünengebieten der Kalahari und dem Sandmeer der Namib ist Regen ganzjährig ein selten zu erlebendes Highlight. Kommt er, verändert sich in nur wenigen Tagen das Landschaftsbild. Im März zeigt sich meist die Schaffenskraft vieler kleiner solcher Ereignisse. Das Land ist in seiner Blüte und ein flauschiger Grasteppich beglückt die vielen Jungtiere des Jahres. Es ist Nebensaison und eine ideale Zeit für spontane Besuche in Afrikas Südwesten.

Namibia Sambesi Region März

Wie sind die Temperaturen in Namibia im März?

In Namibia sind Dezember bis Februar die heißesten Monate des Jahres. Es herrscht Hochsommer und Temperaturen können bis auf 40 °C klettern. Im März ist es zwar noch immer warm bis heiß. Doch die Temperaturen beginnen, wieder zu fallen. Je nach Region liegen die Tagestemperaturen jetzt zwischen 25 und 30 °C. Der Übergangsmonat März markiert in Namibia somit nicht nur das Ende der Regenzeit, sondern auch das Ende des sehr heißen Sommers. Während in Europa der Frühling ins Land zieht, geht es in Namibia auf der Südhalbkugel in den kühleren und trockeneren Herbst über.

Unser Tipp für März-Reisen: Auch kurzfristige Buchungen möglich

Da der März in der Regel ein eher ruhiger Reisemonat in Namibia ist, kannst du deine Namibia-Reise auch kurzfristiger planen. Die besonders beliebten Camps und Lodges können zwar auch dann schon ausgebucht sein, aber das größer gewordene Angebot der letzten Jahre bietet meist gute Alternativen. Auf jeden Fall geht es in eine sehr besondere Jahreszeit. Denn, obwohl es temperaturmäßig eher auf die kälteren Monate des Jahres zugeht, bietet das Land nun wahre Frühlingsfreuden … und mit etwas Glück auch günstigere Preise. Wenn du etwas Flexibilität mitbringst, kannst du also auch kurzfristig noch eine tolle Namibia-Reise buchen. Schicke uns hier deine Anfrage!

Zwei unserer Lieblingstouren in Namibia im März:

Faszination Namibia

13 Tage Rundreise Kleinstgruppenreise Lodges
Preis pro Person: ab 3.100 EUR im Doppelzimmer

Besuchen Sie auf dieser deutschsprachigen Lodge Safari in einer Kleinstgruppe die Highlights Namibias, von der Namib Wüste und dem Sossusvlei im Süden bis zum berühmten Etosha Nationalpark im Norden.

Das Beste Namibias

20 Tage Selbstfahrerreise Individualreise Lodges, Gästehäuser & Tented Camps
Preis pro Person: ab 2.450 EUR im Doppelzimmer

Auf dieser unvergesslichen Mietwagenreise durch Namibia erleben Sie in 20 Tagen den Fish River Canyon, die Namib Wüste, den Etosha Nationalpark und vieles mehr.

Namibia Safari im März: Der Nordosten – Sambesi-Region

Verlässt du im März in einer normalen Regensaison die Asphaltstraße im hohen Nordosten, um die Nationalparks im Sambesi-Streifen (der frühere Caprivi-Strip) zu besuchen, brauchst du den nötigen Abenteuergeist und einen 4×4 Geländewagen. Viele Wege sind immer noch sehr feucht bis sumpfig, teilweise vielleicht nicht einmal passierbar. Entweder fährst du mit Freunden oder Familie in zwei Fahrzeugen hinein. Oder du steuerst auf die nächste Unterkunft in der Wunschregion zu und schließt dich dort der Führung eines lokalen Guides an. Wildtierbeobachtung sind in dieser Zeit möglich, aber nicht selbstverständlich. Immerhin bieten die florierenden Landschaften einen grünen Kontrast zu den Wüstenimpressionen. Neben wasserliebenden Antilopen wie Lechwe, Sitatunga oder Waterbuck gibt es in dieser Region auch Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel, Nilkrokodile, Flusspferde und viele Tiere mehr.

Der Nkasa Rupara Nationalpark, Namibias größtes geschütztes Feuchtgebiet, erinnert in diesen Tagen an ein kleines Okavango Delta. Schilfgürtel gesäumte Kanäle, Lagunen und Termitennestinseln prägen das Landschaftsbild. Auch der Mudumu Nationalpark bietet alle Herausforderungen für Off-Road-Fans, zu dieser Zeit aber sicher mehr für Bootstour-Enthusiasten. Im Bwabwata Nationalpark geht es ganzjährig sehr lebhaft zu. Menschen und Wildtiere leben hier in friedlicher Koexistenz zusammen. Drei Kernzonen sind allerdings speziell dem Tier- und Naturschutz gewidmet. Auch hier geht es nicht ohne Geländewagen.

Namibia im März Ende der Regenzeit

Südwestlich vom Bwabwata liegt der Khaudum Nationalpark. Er bietet Kalahari-Impressionen vom Feinsten und unterscheidet sich daher sehr von den zuvor genannten Feuchtgebieten. Khaudum garantiert ein 4×4-Geländewagen-Erlebnis im tiefen Sand. Und in einer regenreichen Saison sieht man gerade hier und jetzt auch viel Tierwelt, die sich an der frischen Vegetation bedient. Vor allem aber Vogelfreunde kommen auf ihre Kosten. Zumindest wenn man das Salzpfannenfeld des Nyae-Nyae-Hegegebietes südlich des Nationalparks mit einbezieht, das sich in dieser Zeit in ein wahres Vogelparadies verwandelt. Unter anderem sind zahlreiche Flamingos, Kraniche, Reiher, Enten und Gänse zu sehen. Hier leben auch Angehörige der San. Sie sind ganzjährig offen für Kulturinteressierte, denen sie Einblicke in ihr traditionelles Leben gewähren.

Namibia-Reisen im europäischen Frühling: Der Nordwesten – Etosha, Spitzkoppe, Cape Cross & Wüstenelefanten

In Namibias Nordwest-Viertel liegt der berühmte Etosha Nationalpark. Mit den Löwen, Elefanten, Leoparden und Nashörnern gibt es hier vier der Big Five. Tierbeobachtungen sind im März aufgrund der fortgeschrittenen Regenzeit deutlich schwieriger als in der Trockenzeit. Dafür siehst du aber viel Grün in der Landschaft. Auch an den beleuchteten Wasserlöchern vor den Unterbringungscamps könnte weniger los sein. Aber die Stimmung der faszinierenden Nachtansichten und die Spannung darüber, welche Tiere wohl zur Tränke kommen mögen, halten deine Augen offen. Im Osten des Parks trifft sich in diesen Wochen zudem die Vogelwelt. Flamingos hüllen die wasserbedeckten Salzpfannen in einen rosa Teppich. Auf der Westseite des Parks lebt im Kaokoveld, das sich bis in den hohen Nordwesten hinein zieht, das spannende Volk der Himbas. Auch sie gestatten hochinteressante Einblicke in ihre traditionsreiche Lebensweise.

Etosha Nationalpark Landschaft im März Regenzeit

Zwischen Opuwo und dem Brandberg bis hinunter zur Küste des Skeleton Coast Nationalparks schließt sich ein riesiges, frei zugängliches Wildgebiet ohne Zäune an. In dieser dürren Region kämpfen Wüstenelefanten sowie wüstenangepasste Giraffen, Zebras, Nashörner, Springböcke, Leoparden und viele andere auch im März um ihr Überleben. Die Wüstenlöwen und Schakale der Region zieht es zum Fressen sogar bis an die Küste der Namib zum Atlantischen Ozean, wo sie im weltweit einzigartigen Robbenparadies von Cape Cross nach Beute suchen. Im März ist der Nachwuchs schon einige Monate alt und die Robben-Bullen sind bereits auf dem Rückzug ins Meer. Aber dennoch kannst du eine gewaltige Menge von Robben sehen und auf einem Boardwalk mitten hindurch spazieren.

Außerdem gibt es zwei weitere nennenswürdige Sehenswürdigkeiten in diesem riesigen Gebiet. Da sind die faszinierenden Granitformationen der Spitzkoppe, einem Inselberg mit verschiedenen San-Kunst-Zeichnungen, die im März weniger in grauen Staub gehüllt sind. Und die UNESCO-Weltkulturerbestätte Twyfelfontein mit ihrer in Sandsteinfelsen gravierten San-Kunst. Ihre Komplexität ist im gesamten südlichen Afrika einzigartig.

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Namibia im März: Der Südwesten – Swakopmund, Lüderitz & Sossusvlei

In diesem Viertel des Landes erwarten dich die Kolonialstädte Swakopmund und Lüderitz sowie die Geisterstadt Kolmanskop. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern erzählen auch viel von deutscher Vergangenheit. Da es im März noch sommerlich heiß ist, bietet sich auch ein kleiner Strandaufenthalt in Swakopmund an, inklusive Promenade und Strandcafés. Leider ist das Wasser in Namibia auch im März recht kalt … Großartige Ausflüge, zum Beispiel in die Wüste, kann man von hier das ganze Jahr über machen. Ähnliches gilt für Lüderitz, dem Ausgangsort deutscher Kolonialisierungsaktivitäten. Unweit davon bieten die Ruinen der Geisterstadt Kolmanskop inmitten der Wüste ein landschaftlich und geschichtlich beeindruckendes Zeugnis des deutschen ‚Kolonialwahns‘.

Swakopmund Luftaufnahme

Zwischen den beiden Küstenstädten liegt das UNESCO-prämierte Sandmeer vom Sossusvlei. Riesige Dünen dominieren die Landschaft. Sie zählen zu den höchsten der Welt. Mittendrin findest du das Dalí-esk erscheinende Deadvlei mit seinen toten Baumskeletten. Im März ist der Weg dorthin durch den Tiefsand noch sehr heiß und schweißtreibend.

Frühlingshafter Herbstanfang in Namibia: Der Südosten – Fish River Canyon

Auf dem Übergang vom Südwesten in den Südosten liegt der Fish River Canyon, Afrikas größte Schlucht und jederzeit sehenswertes Naturphänomen. In den besonders heißen Monaten darfst du nur hineinschauen, aber nicht hineinlaufen. Der Regen, der sich in den oberen Flussläufen im März sammelt, schafft es kaum hierher. Zwei Stauseen halten ihn auf und erlauben daher nur bedingt Canyon-Flusslandschaften. Frühlingshaft herbstlich ist es vor allem dann, wenn die Temperaturen im März langsam fallen und der ein oder andere minimale Niederschlag für mehr Grün in der spärlichen Vegetation sorgt. Sehenswert sind einige Kilometer außerhalb von Keetmanshoop der Köcherbaumwald und der Spielplatz der Riesen. Der Köcherbaumwald ist wegen der besonderen Lichtdurchflutungen am sehenswertesten zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Und der Spielplatz der Riesen verzaubert frühestens ab 15 Uhr nachmittags mit seinem besonders sanften Licht.

Fish River Canyon Aussicht

Was passiert in Windhoek im März?

Wer im März/April sein jährliches Karnevalsabenteuer verlängern möchte, kann das in Namibias Hauptstadt gerne tun. Ein Monat mit vollem Programm erwartet dich nach bester deutscher Tradition, mit Prinzenball, Prunksitzungen und Umzügen. Wer lieber namibische statt deutsche Kultur erleben möchte, kann sich auf den 21. März freuen. Es ist der Nationalfeiertag zur Gründung der Nachapartheid-Nation, der an und um diesen Tag herum gefeiert wird.

Fazit: Ist März eine gute Reisezeit für Namibia?

Der Reisemonat März gehört in Namibia nicht zur Hauptsaison. Gründe dafür sind die noch immer teilweise sehr hohen Temperaturen. Außerdem geht im März die Regenzeit zu Ende. Die Vegetation im Etosha Nationalpark ist jetzt dichter; gleichzeitig gibt es mehr Wasserstellen und Pfützen im Park, an denen die Wildtiere trinken. Das macht Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark im März schwieriger. Wenn Tierbeobachtungen nicht der Fokus deiner Reise sein sollen, lohnt sich eine Namibia-Reise im März allemal: Die Luft ist klar, es gibt weniger Staub, die Landschaften sind teilweise grün und üppiger als während der Trockenzeit. Außerdem sind weniger andere Touristen unterwegs. Auch kurzfristige Buchungen können mit etwas Glück und Flexibilität umgesetzt werden.

Namibia im März ist also immer eine Reise wert. Für Rückfragen und weitere Unterstützung bei der Planung deiner Reise stehen wir gerne bereit, egal ob auf einer geführten Tour oder Selbstfahrer*in-Reise unterwegs. Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Namibia wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Namibia-Erlebnis.