Lage: Südliches Afrika.
Offizieller Staatsname: Republik Botswana.
Kontaktadressen
Landesvorwahl: 00267
Botswana Tourism Organisation
Karl-Marx-Allee 91 A, D-10243 Berlin
Tel: (030) 42 02 84 64
E-Mail: info@botswanatourism.de
Internet: www.botswanatourism.de
Department of Tourism
Private Bag 0047, BW-Gaborone
Tel: 35 30 24. Fax: 30 86 75.
E-Mail: botswanatourism@gov.bw
Internet: www.botswana-tourism.gov.bw
Botschaft der Republik Botswana Avenue de Tervuren 169, B-1150 Brüssel
Tel: (+32) (02) 735 20 70. Fax: (+32) (02) 735 63 18.
E-Mail: botswana@brutele.be
Internet: www.botswana-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.15-17.00 Uhr; (auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).
Honorarkonsulat der Republik Botswana (ohne Visumerteilung)
Berzeliusstraße 45, D-22113 Hamburg
Tel: (040) 732 61 91. Fax: (040) 732 85 06.
Di und Do 11.00-13.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Ratingen bei Düsseldorf.
Honorarkonsulat der Republik Botswana Linke Wienzeile 4, A-1060 Wien
Tel: (01) 587 96 16. Fax: (01) 587 34 32.
E-Mail: meixner@meixner.com
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Professional House, Segodithsane Way, Broadhurst, PO Box 315, BW-Gaborone
Tel: (03) 95 31 43. Fax: (03) 95 30 38.
E-Mail: info@gaborone.diplo.de
Internet: www.gaborone.diplo.de
Honorarkonsulat der Republik Österreich Plot 50667, Block B3, Fairground Holdings Bank, BW-Gaborone
Tel: 395 15 14, 395 26 38. Fax: 395 38 76.
E-Mail: dkhama@info.bw
Konsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Flying Mission, Plot 5268, Village, BW-Gaborone
Postanschrift: P.O. Box 1022, Gaborone
Tel: (0395) 64 62.
E-Mail: ilubbe@flyingmission.org.bw
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Pretoria
Allgemeines
FLÄCHE: 581.730 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 1.856.800
(2006).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 3 pro qkm.
HAUPTSTADT: Gaborone. Einwohner: 214.410
(2006).
GEOGRAPHIE: Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.
STAATSFORM: Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Staats- und Regierungschef: Festus G. Mogae, seit 1998. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).
SPRACHE: Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.
RELIGION: Überwiegend Naturreligionen (85 %), Christen (15 %), daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.
ORTSZEIT: MEZ + 1 (UTC + 2).
NETZSPANNUNG: 230 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.
POST- UND FERNMELDEWESEN:
Telefon: Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt Botswana Telecommunications Corporation (BTC). Einige öffentliche Telefonzellen stehen in Städten und größeren Siedlungen zur Verfügung, jedoch nicht in abgelegenen Gegenden.
Landesvorwahl: 267.
Mobiltelefon: GSM
900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Mascom (Internet:
www.mascom.bw)
und Orange (Botswana) Pty Limited. Der Empfangs-/Sendebereich
beschränkt sich auf die besiedelten Gebiete.
Faxanschlüsse: Sind in städtischen Gegenden weitverbreitet.
Internet/E-Mail: Hauptanbieter
sind die Botswana Telecommunications Corporation (BTC),
IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw).
In allen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem steht in allen
größeren Hotels und Lodges Internetanschluß zur Verfügung.
Telegramme: Kann man in Gaborone und in anderen Städten (in größeren Hotels und Hauptpostämtern) aufgeben.
Post: Luftpost nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muß abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).
Deutsche Welle: Da
sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres
mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen
direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49)
(0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.

Reisepaß/Visum
| |
Paß erforderlich |
Visum erforderlich |
Rückreiseticket
erforderlich |
| Deutschland |
Ja |
Nein |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Nein |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Nein |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
1 |
Ja |
Einreisebestimmungen
können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie
sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen
konsularischen Vertretung. |
REISEPASS: Allgemein erforderlich, muß mindestens noch 6 Monate gültig sein.
Einreise mit Kindern:
Deutsche: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis.
Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind
jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass
ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes in den Reisepass
eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde
am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto)
für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können
bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass
eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch
nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz
der Kindermiteintragung.
.Schweizer: Eintragung eines Kindes in den Reisepaß eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepaß.
Aktueller Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der
Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass
des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig.
Ab diesem
Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
VISUM: Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen Aufenthalt von max. 90 Tagen sind Staatsbürger folgender Länder:
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (außer: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn) und Schweiz;
(b) Hongkong, Island, Japan, Liechtenstein, Norwegen, San Marino, Serbien und Montenegro, Uruguay und USA;
(c) Commonwealth-Länder (ausgenommen sind Staatsbürger von Antigua und Barbuda, Brunei, Dominica, Ghana, Indien, Kamerun, Kiribati, Malediven, Mosambik, Nigeria, Pakistan und Sri Lanka, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, St. Kitts und Nevis, Tuvalu und Vanuatu, die ein Visum benötigen).
Transit: Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluß weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visaarten: Einreisevisum (einfach und mehrfach).
Visagebühren: Je nach Nationalität unterschiedlich.
Gültigkeitsdauer: Maximal 90 Tage.
Antragstellung: Antragstellung grundsätzlich bei der Botschaft in Brüssel (s. Adressen).
Unterlagen: (a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Gebühr. (d) Gültiger Reisepaß.
Aufenthaltsgenehmigung: Wer länger als 90 Tage bleiben möchte, muß eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.
Ausreichende Geldmittel: Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Geld
Währung: 1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.
Geldwechsel: Es empfiehlt sich, Geld gleich bei Ankunft am Flughafen oder in einer Bank der Hauptstadt umzutauschen, da es außerhalb der größeren Städte kaum Möglichkeiten zum Geldwechsel gibt.
Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Visa, American Express und Diners Club werden teilweise akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.
Reiseschecks: Sollten in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ausgestellt sein. Reiseschecks werden von den meisten Hotels akzeptiert, jedoch oftmals gegen eine hohe Gebühr.
Wechselkurse
|
P |
P |
P |
P |
P |
| Datum |
Jan. '06 |
April '06 |
Jul. '06 |
Okt. '07 |
Jan. '07 |
| 1 € |
6,50 |
6,64 |
7,70 |
8,13 |
8,00 |
| 1 CHF |
4,26 |
4,18 |
4,96 |
5,18 |
5,03 |
| 1 US$ |
5,45 |
5,49 |
6,14 |
6,35 |
6,18 |
Devisenbestimmungen: Ein-
und Ausfuhr der Landeswährung oder von Fremdwährungen
ist unbegrenzt, Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von
10.000 P.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.15-10.45 Uhr.

Gesundheit
| |
Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen |
Impfschein erforderlich |
| Gelbfieber |
Nein |
Nein |
| Cholera |
Nein |
Nein |
| Typhus & Polio |
Ja |
- |
| Malaria |
1 |
- |
| Essen & Trinken |
2 |
- |
Impfvorschriften
können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Malariaschutz ist von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Art Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.
[2]: Wasser sollte außerhalb der großen Städte generell vor der Benutzung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert, einheimische Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Fleisch-, Geflügel-, und Fischgerichte sowie Obst und Gemüse sind unbedenklich. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A, HepatitisB ist hochendemisch.
Botswana gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV/Aids-Durchseuchung. Besonders betroffen ist die Zentral-Provinz mit Francistown. Sexuelle Kontakte sollten möglichst gemieden werden.
Die Tollwut kommt landesweit vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Staub und Hitze können Asthmatikern Probleme bereiten. Personen mit empfindlicher Haut sollten vorsichtig sein, da durch Höhenlage (1000 m ü. d. M.) die Sonnenstrahlung wesentlich weniger gefiltert wird (Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung ratsam).
In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Apotheken gibt es in allen größeren Städten. Es gibt eine staatliche Krankenversorgung und kostenlose Medikamente in den staatlichen Krankenhäusern. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Reiseverkehr - International
FLUGZEUG: Die
nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) verkehrt
nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen über
Johannesburg, Windhoek, Harare und Victoria Falls. South
African Airways (SA)
(Internet: www.saa.co.za)
bietet Flüge von Johannesburg nach Botswana an.
Durchschnittliche Flugzeit: Frankfurt – Gaborone: 17 Std. (einschließlich Zwischenlandungen).
Internationaler Flughafen: Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nordwestlich von Gaborone. Es gibt keine regelmäßigen Busverbindungen, aber verschiedenen Hotels haben Minibusse. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit ca. 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Gepäckaufbewahrung (05.30-18.00 Uhr), Postamt (08.00-17.00 Uhr), Autovermietung (Avis, Imperial), Bar (08.00-18.30 Uhr), Snack Bar (08.00-18.30 Uhr) und Restaurant (08.00-18.30 Uhr).
Es gibt einen größeren Flughafen in Kasane (Nordbotswana). 1996 wurde der Flughafen Amuch International Airport in Maun eröffnet. Air Botswana fliegt dreimal wöchentlich zwischen Gaborone und Kasane sowie täglich nach Maun (Flüge u. a. ab/bis Johannesburg, ab/bis Viktoria-Fälle, ab/bis Gaborone und ab/bis Windhoek).
SCHIFF: Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluß zwischen Botswana und Sambia.
BAHN: Es gibt gute Bahnverbindungen nach Südafrika (Johannesburg – Mafikeng – Ramathlabama – Gaborone) und Simbabwe (Gaborone – Francistown – Bulawayo – Harare). Tagsüber verkehren Züge zwischen Lobatse und Francistown, und nachts gibt es eine Verbindung nach Bulawayo (Fahrzeit Gaborone – Bulawayo: 20 Std.). Der südafrikanische Blue Train (mobiles Luxushotel) fährt über Botswana nach Simbabwe. Der Grenzübertritt nach Simbabwe wird teilweise durch langwierige Formalitäten verzögert; dies gilt auch für Reisen von/nach Südafrika.
Botswana ist am Bau der Limpopo-Eisenbahnstrecke von Simbabwe nach Mosambik beteiligt, so daß zukünftig weitere Verbindungen zur Verfügung stehen werden. Die Erweiterung des Streckennetzes nach Namibia ist ebenfalls geplant.
BUS/PKW: Die Straßen folgen in etwa den Bahnstrecken und verbinden Botswana mit Südafrika und Simbabwe. Als Folge der außergewöhnlich starken Regenfälle muß bei Reisen über Land mit Behinderungen wegen zerstörter Infrastruktur gerechnet werden. Bus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Gabarone und Johannesburg (Südafrika). Busse fahren auch nach Namibia und Simbabwe. Maut: Monatskarte 2 P, allerdings beträgt die Mindestgebühr 10 P. Jahreskarte 20 P. Zusätzlich wird eine Straßensteuer von 5 P jährlich erhoben. Alle Gebühren werden am Grenzübergang verlangt.

Reiseverkehr - National
FLUGZEUG: Es
gibt Flughäfen in Francistown, Ghanzi, Jwaneng, Kasane, Maun,
Pont Drift und Selebi-Phikwe. Folgende Chartergesellschaften,
die Flüge nach Namibia, Südafrika, Lesotho, Swasiland, Simbabwe
und Sambia anbieten, sind in Gaborone vertreten: Kalahari
Air Services (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04), Air
Charter Botswana (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04)
und National Airways Corporation (Private Bag SK6, Gaborone.
Tel: 37 52 57. Fax: 37 52 58. E-Mail: nacexecutive@info.bw;
Internet: www.nac.co.za).
Northern Air Botswana bietet Flugtaxidienste von Maun aus
in die Okavango-Region und in ganz Nord-Botswana.
BAHN: Züge verbinden Ramathlabama und Francistown. Das Streckennetz wird erweitert. Kinder unter 7 Jahren reisen kostenlos, von 7-11 Jahren zum halben Preis.
BUS/PKW: Die Nord-Süd-Verbindung von Lobatse über Francistown bis nach Ramokgwebana und die Straßen von Lobatse nach Jwaneng sowie von Francistown nach Kazungula über Nata sind asphaltiert. Es besteht auch eine Verbindungsstraße nach Nata und Maun. Etwa 2500 km der Straßen sind geteert, sonst Schotter- oder Sandpisten. Der Bau von Schnellstraßen ist geplant. In abgelegene Gegenden sollten Benzinreserven und mindestens 20 l Trinkwasser mitgenommen werden. Ist eine Safari ohne Führer geplant, sollte man sich vorher ausreichend informieren. Fernbus: Zwischen Gaborone und Francistown sowie von Francistown nach Nata und Maun verkehren Busse. Der Bus von Francistown nach Maun verkehrt täglich (Fahrzeit ca. 6 Std.). Taxis findet man in allen größeren Städten. Mietwagen gibt es in Gaborone, Francistown oder Maun. Für viele Regionen braucht man Allradantrieb. Der Tank sollte immer mindestens halbvoll sein, da Entfernungen zwischen den einzelnen Städten groß sind. Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 120 km/h, 60 km/h innerhalb von geschlossenen Ortschaften und 30 km/h in Nationalparks. Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Geldstrafen belegt. Linksverkehr und Anschnallpflicht. Unterlagen: Ein internationaler Führerschein ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch empfehlenswert. Bei Aufenthalten von über sechs Monaten muß man sich einen botswanischen Führerschein besorgen.
STADTVERKEHR: Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel außer Sammeltaxis und Minibusse mit festgesetzten Fahrpreisen. Wer ein Taxi nicht mit anderen Fahrgästen teilen möchte, muß mit höheren Fahrpreisen rechnen. Es empfiehlt sich in diesem Fall, den Fahrpreis vor der Abfahrt auszuhandeln.
FAHRZEITEN: von Gaborone zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
|
Flugzeug |
Bahn |
Bus/Pkw |
| Francistown |
0.50 |
6.35 |
5.00 |
| Selebi-Phikwe |
1.00 |
- |
4.30 |
| Ghanzi |
1.25 |
- |
11.00 |
| Tshabong |
2.00 |
- |
15.00 |
| Lobatse |
0.20 |
1.50 |
0.45 |
| Maun |
1.30 |
- |
12.00 |
| Kasane |
2.50 |
- |
13.30 |
| Jwaneng |
- |
- |
1.30 |
| Orapa |
- |
- |
5.00 |

Unterkunft
HOTELS: Obwohl
es kein formelles Sterne-System gibt, ist bei den meisten
Hotels ein guter Standard vorhanden, besonders in den größeren
Städten und Touristenregionen. Die meisten Hotels und Motels
befinden sich in und um Gaborone, Francistown Kasane und Maun.
Ausstattung und Komfort sind unterschiedlich und teilweise
einfach, nicht alle Hotels haben Klimaanlagen. Allgemeine
Auskünfte von The Hotel and Tourism Association of Botswana
(HATAB), Private Bag 00423, Gaborone. (Tel: 35 71 44.
Fax: 30 32 01. E-Mail: HATAB@info.bw).
SAFARI-LODGES UND ZELTCAMPS: In
allen größeren Zentren und Tierparks wie Francistown, Kasane,
Maun, dem Okavango-Becken, dem Chobe-Nationalpark, dem Moremi-Wildreservat
und Tuli Block findet man Lodges und Camps unterschiedlicher
Größe und Ausstattung. Manche sind nur einfache Camps mit
Waschgelegenheit und recht preiswert, andere sind luxuriöse
Bungalowanlagen mit Swimmingpools, Kinos, Konferenzräumen
und Geschäften. Campingplätze im Moremi-Wildpark, Chobe Nationalpark
und um die Salzpfannen müssen im voraus beim Parks and
Reserves Reservation Office (s. Adressen) gebucht
werden.
CAMPING: Campingplätze
mit einer Kapazität von bis zu sechs Personen stehen in allen
Nationalparks zur Verfügung: Am Straßenrand ist Zelten ebenfalls
erlaubt. Beim Campen auf Privatgrundstücken muß vorher eine
Erlaubnis eingeholt werden. Grasfeuer sind unbedingt zu vermeiden,
Abfall sollte mitgenommen oder vergraben werden. In abgelegenen
Gegenden gibt es Löwen.
Die Broschüre Where To Stay in Botswana enthält Informationen
über Preise und Einrichtungen. Die Broschüre ist beim Department
of Tourism erhältlich (s. Adressen).

Sozialprofil
ESSEN & TRINKEN: In
größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels.
Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars
und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren
Hotels und Restaurants recht einfach.
Nachtleben: Die
meisten Einwohner stehen sehr früh auf und das Nachtleben
ist darum nicht sehr ausgeprägt. Es gibt einige Bars und Nachtclubs
in Gaborone, sowie ein Kino. Maun besitzt einige Restaurants
und ein kleines Kino.
EINKAUFSTIPS: Beliebte
Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien,
Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.
SPORT: Man
kann Boote und Motorboote mieten, und Wasserski ist teilweise
möglich. In der Nähe von Gaborone gibt es einen künstlichen
See mit einem Jachtklub, der Segel-, Wasserski- und
Angelmöglichkeiten anbietet; Besucher können auf Einladung
vorübergehend beitreten.
Veranstaltungskalender: Jedes
Jahr im März/April findet in Gaborone das Botswana Art
Festival (Matisong Festival) statt, zu dem Tanzgruppen und
zahlreiche Kunsthandwerker anreisen. Die Präsidenten-Tage
(15./16. Juli) und die Botswana-Tage (30. Sept./1. Okt.)
werden mit traditionellen Tänzen und Musik gefeiert.
Auch jährlich, am ersten Augustwochenende, wird in D'Kar,
nahe Ghanzi, das Festival der San gefeiert sowie der Karneval
in Maun.
April Maitisong-Fest, Gaborone. August: Kuru
traditional Dance and Music Festival. Nov./Dez. Blumen
in der Kalahari-Wüste, Khutse Game Reserve.
Weitere Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
LAND & LEUTE: Tradition
spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer
teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist
man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich.
Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische
Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren
möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In
Städten ca. 10%.

Klima
In der
Regenzeit im Sommer (Dezember - März) sehr heiß mit Platzregen
und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai - September)
trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung.
Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden
hin ab.



Reise- und Sicherheitsinformationen
Für
dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer
Sicherheitshinweis.

Landkarte


Urlaubsorte &
Ausflüge
Gaborone
Die
Hauptstadt liegt im Südosten des Landes. Sehenswert ist das
ausgezeichnete Nationalmuseum (Di-Fr 08.00-18.00 Uhr,
Sa-So 09.00-17.00 Uhr) mit seinen historischen und völkerkundlichen
Sammlungen. Neben den interessanten und ständig wechselnden
Ausstellungen werden dort auch verschiedene Symposien und
Kongresse veranstaltet. Im Museum erhält man außerdem eine
außerordentlich hilfreiche und vielfältige Broschüre über
Gaborone. Der Botswana-Room in der Universitätsbibliothek
ist ausschließlich Veröffentlichungen über das Land vorbehalten.
Es gibt mehrere schöne Kunstgewerbeläden und Märkte, auf denen
Lederartikel, Keramik- und Korbwaren sowie handgewebte Stoffe
angeboten werden.
Ausflüge: Der
Gaborone Dam auf dem Notwane-Fluß in der Nähe der Hauptstadt
bietet gute Wassersportmöglichkeiten. Einen Besuch lohnt auch
der Gaborone Game Park außerhalb der Stadt, wo man
Nashörner und Antilopen sehen kann. Wer sich für einheimisches
Kunstgewerbe interessiert, kann Tagesausflüge nach Odi,Thamaga
und Pilane unternehmen. Ein Besuch der Weberei in Lentswe-La-Udi,
nördlich von Gaborone, ist besonders zu empfehlen. Handarbeiten
kosten hier nur einen Bruchteil der Stadtpreise, und die Einnahmen
kommen den Kunsthandwerkern direkt zugute. Mochudi,
ebenfalls nördlich von Gaborone, ist die Regionalhauptstadt
des Bakgatla-Stammes. Im Phuthadikabo-Museum können
Besucher die Geschichte der Bakgatla kennenlernen.
Francistown,
zur Zeit des Goldrausches im 19. Jahrhundert gegründete
Industriestadt am Zusammenfluß des Tati und Inchwe, ist Ausgangspunkt
für Besucher der Okavango-, Moremi- und Chobe-Reservate und
wird von Air Botswana von Gaborone aus angeflogen.
Sehenswert ist das Supa-Ngwao Museum.

|