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Veröffentlicht am 12. Juni 2023 von Juan Proll

Sehenswürdigkeiten in Botswana: Welche Orte lohnen sich?

Botswanas Landesfläche schluckt locker Deutschland, Österreich und die Schweiz. Grund genug, sich in einem Urlaub auf die schönsten Orte des Landes zu konzentrieren. Doch welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich in Botswana? Das verrate ich euch im heutigen Blog.

Botswanas Landschaften sind vielleicht nicht so abwechslungsreich wie bei seinen Nachbarn Namibia oder Südafrika. Es fehlen die hohen Berge und tiefen Täler, die Strände und das Meer. Aber Botsuana ist der ideale Ort, um Landschaftsromantik und Tierwelt zu verbinden. Es wirkt fast so, als hätten auch die großen Säuger ein eher künstlerisches Verständnis von der Natur, in der sie sich bewegen. Und weil Botswana schon seit Generationen großen Wert auf den Tier- und Naturschutz legt, findet man diese besondere Kombination aus spannenden Orten und aufregender Wildnis gleich häufiger. 5 solcher Sehenswürdigkeiten in Botswana stelle ich euch heute vor.

Zebra bei Sonnenuntergang

Sehenswürdigkeiten in Botswana: Das Central Kalahari Game Reserve

Botswana ist vor allem von der Kalahari geprägt. Eine Wüste, die an vielen Stellen überhaupt nicht so wüst daherkommt. Nicht immer und überall herrscht wüstentypische Einöde. Das Central Kalahari Game Reserve aber erstreckt sich in den schier unendlichen Weiten uns vertrauter Wüstenbilder der Kalahari. Wenn ich hier hineinfahre, schaue ich eigentlich gleich immer nach dem Ausgang. Das größte Wildschutzgebiet seiner Art im südlichen Afrika liegt wie ein riesiger Sandkasten da. Es wirkt auf den ersten Blick einsam und bedrohlich. Und doch leben und überleben hier die afrikanische Tierwelt und das Volk der SAN in friedlicher Koexistenz. Eine Besonderheit, die fasziniert.

Sehenswürdigkeiten in Botswana Zentralkalahari

Es ist diese exotische Fauna, dazu die blühenden Wiesen zur Regenzeit und die traditionelle Kultur der San-Buschmänner, die der Central Kalahari Leben einhauchen. Ansonsten ist die größtenteils flache Landschaft geprägt von Sand und Sanddünen. Wie sollte es auch anders sein für eine Wüste? Selbst die vier Flüsse, welche die Wüstenregion durchziehen, sind ausgetrocknet und versteinert. Immerhin lockern einige Salzpfannen wie das Sunday Pan, Leopard Pan und Piper’s Pan im Süden des Schutzgebietes die dichten Sandflächen etwas auf. Ihr findet hier sogar Büsche, Grasland und hohe Bäume wie Akazien und Mopane. Aber es ändert wenig an dem Gefühl kratzender Trockenheit in den Kehlen der Betrachtenden.

Mondaufgang in der Zentralkalahari Botswana

Durch diese Gegend zu fahren ist abenteuerlich. Ausgerechnet hier Tieren zu begegnen, scheint unglaublich. Angesichts der Hitze könnten sie eher einer Fata Morgana geschuldet sein, als wirklich zu existieren. Aber nein, Elefanten, schwarzmähnige Löwen, Giraffen, Antilopen, Hyänen, Schakale, sogar Afrikanische Wildhunde und viele mehr könnt ihr hier antreffen. Und nicht zu vergessen, die Erdmännchen (und -weibchen), die in der Kalahari zuhause sind. Aber wenn ihr schon hier seid, dann empfehle ich euch natürlich auch, die Chance wahrzunehmen und die San kennenzulernen. Ihr Wissen über die Natur, die medizinische Verwendung der Pflanzen, die Jagd mit einfachsten Mitteln und ihre Geschichten sowie rituellen Tänze am Lagerfeuer machen das Erlebnis in der Central Kalahari komplett.

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Der Kgalagadi Transfrontier Park

Ähnlich wie im Central Kalahari Game Reserve geht es auch im Kgalagadi Transfrontier Park nur mit Vierrad-Antrieb in die botswanische Seite des Schutzgebietes hinein. Der Transfrontier Park ist ein grenzübergreifendes Schutzgebiet in der Kalahari im Südwesten Botswanas und Norden Südafrikas. Kleine vegetationsbedeckte Dünen, Grasland, Busch und sogar hier und da kleine Wälder prägen die Landschaft. Auch die typischen Salzpfannen gibt es hier, die sich in der Regenzeit mit Wasser füllen. In diesen Tagen hüllen die Niederschläge die Wüste in eine pflaumige Grasdecke. Ganzjährig fließende Flüsse gibt es hier keine, dafür aber die beiden ausgetrockneten Flussbette des Auob und des Nossob.

Rote Dünenwellen und grünes Buschwerk verblassen in der schier unendlichen Weite des Kgalagadi Transfrontier Parks. Herden von Springböcken, Elen-Antilopen, Oryxen und Streifengnus folgen den frisch wachsenden Gräsern und imposante Kameldornbäume bieten majestätischen Schwarzmähnenlöwen kühlenden Schatten. Auch Geparden und Leoparden streifen umher. Zebras, Elefanten, Nashörner und Büffel findet ihr hier keine. Dafür aber genießen prächtige Giraffen, Erdmännchen, Hyänen und Afrikanische Wildhunde ihre Freiheit im Park. Beeindruckend sind auch die riesigen Nester der winzigen Siedelweber-Vögel (Sociable Weaver). Vor allem für Wiederholer ist der Kgalagadi Transfrontierpark eine der besonderen Sehenswürdigkeiten in Botswana.

Springbock Kgalagadi Transfrontierpark

Die Tsodilo Hills

Zu den höchsten Erhebungen des Landes zählen die Hügel der Tsodilo Hills in der nordwestlichen Kalahari. Sie ragen bis zu etwa 1489 m (ü.d.M./NHN) in die Höhe aber nur bis zu 410 m über der Ebene. Ähnlich wie Uluru in Australien dominieren sie die ansonsten weite flache Landschaft und beeindrucken schon, wenn man nur näherkommt. Die Tsodilo Hills sind Botsuanas bedeutendste Kulturstätte für Felsmalereien und die einzige UNESCO-Weltkulturerbestätte des Landes. Sie bilden eine wichtige kulturelle Säule in der Identität Botswanas.

Tiere seht ihr hier ausnahmsweise weniger in der Umgebung als vielmehr in den Felszeichnungen. Vor allem Elan-Antilope, Giraffe und Nashorn, aber auch Zebra, Löwe und Elefant sind häufige Motive. Dazwischen gesellen sich menschliche Figuren und geometrische Muster. Die Forschung ist zwar sehr bemüht, die Sprache dieser Felsenkunst zu entziffern, aber noch ist die Interpretation der Malereien schwierig. Auch das Alter und wer sie gemalt hat, bleiben Vermutungen. Wahrscheinlich waren unterschiedliche Künstler*innen am Werk, doch werden die meisten Zeichnungen dem SAN-Volk zugeschrieben. Sie deuten vor allem auf rituelle Entstehungszusammenhänge hin, welche schamanischen Trancetänzen folgten.

Tsodilo Hills Felsmalereien

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Botswana: Das Okavango Delta

Von den Tsodilo Hills ist es nicht mehr allzu weit bis zum Okavangodelta. Hier gibt es Tiere satt. Das Delta gilt als eines der 7 Wunder Afrikas und ist damit zu Recht UNESCO-Weltnaturerbe. Wo ist es in Botswana am schönsten, wenn nicht im Okavangodelta? Das Wunder des Okavangodeltas ist seine einzigartige Verwandlung von einer weitestgehend ausgetrockneten Kalahari-Landschaft in eine atemberaubende Feuchtgebietsszenerie. Wenn das Regenwasser aus dem Hochgebirge Angolas über den Okavangofluss das Delta erreicht, entfaltet sich über mehr als 20.000 km2 eine blühende Wasser- und Inselwelt.

Flusslandschaft Okavango Delta

Den Tieren nah und fern bleibt diese einzigartige Wandlung nicht verborgen und schon bald tummeln sich Unmengen von ihnen in diesem Paradies auf Erden. Elefanten, Büffel, Zebras, aber auch Giraffen und Antilopen zieht es hierher, verfolgt von Löwen, Schakalen, Wildhunden, Geparden, Hyänen und Leoparden. Und dennoch hält sich der Tourismus hier, wie in anderen Teilen des Landes sehr in Grenzen. Der Preis kontrolliert die Mengen und so bleibt das Okavangodelta eine menschenverlassene Region. Nur wenige haben in den wasserreichen Monaten die Möglichkeit, dieses Naturkunstwerk aus gewundenen Kanälen, seichten Lagunen und kleinen Inseln genießen zu können.

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Der Chobe Nationalpark

Auch der Chobe Nationalpark im Nordosten Botsuanas ist ein wahres Paradies für Mensch und Tier. Nicht von ungefähr ist es eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Botswana für Safaris. Vor allem in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober sammeln sich die Tiere in immer größeren Mengen an den Ufern des Chobe-Flusses. Die Elefantendichte entwickelt sich in diesen Monaten zur größten Afrikas.

Elefanten baden im Chobe Fluss

Von den vier verschiedenen Ökosystemen des Nationalparks ist die Chobe Flussfront für mich das absolute Highlight. Ein Game Drive von Kasane aus am Morgen mit dem Land Cruiser entlang der Uferregion mit herrlichen Aussichten auf das Flusspanorama ist der ideale Start in den Tag. Tiere werden hier schnell mal zur Nebensache, obwohl es sie reichlich gibt. Es geht vorbei an Löwen, Büffeln, Zebras und Giraffen. Leoparden beobachten von den hohen Bäumen die Bewegungen verschiedener Antilopen, darunter Gnus, Leier-, Kuh- und Elenantilopen, Kudus, Wasserböcke, Pukus, Lechwes, Impalas und andere mehr. Doch auch Wildhunde, Hyänen und Geparden jagen in diesem Gebiet.

Sonnenuntergang Chobe Fluss

Am Nachmittag bieten Boots-Touren in den Sonnenuntergang märchenhafte Aussichten auf die Fluss- und Auenlandschaft unter einem rötlich eingefärbten Himmel. Hier verschmelzen Landschaft und Tierwelt zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Die Fahrt führt vorbei an Krokodilen und Flusspferden. Überall dekorieren Wasservögel den Uferrand. Elefanten kreuzen die Gewässer auf imaginären Unterwasserpfaden. Allein ihre Rüssel sind zu sehen, die wie ein Schnorchel die Sauerstoffversorgung sicherstellen.

Die Frage nach den schönsten Sehenswürdigkeiten in Botswana erlaubt viele Antworten. Die hier beschriebenen Regionen sind nur eine Auswahl. Für Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Botswana-Reise stehen wir gerne bereit, egal ob auf einer geführten Reise mit Guide oder auf einer Selbstfahrer*in-Tour. Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Botswana wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Botswana-Erlebnis.