Juan Proll lebt seit 2011 im südlichen Afrika und arbeitet als zertifizierter Nature- und Cultural Guide in Südafrika, Botswana und Namibia für Elefant-Tours und seine Tochterfirmen. Nach einer früheren Laufbahn als Lehrer für Erwachsenenbildung in Deutschland tauschte er das Klassenzimmer gegen die Wildnis. Neben seiner Tätigkeit als Guide schreibt er für die Blogs von Elefant-Tours über Natur, Kultur und nachhaltiges Reisen. Juan ist Mitglied der Field Guides Association of Southern Africa (FGASA) und Autor der Bücher „Ich werd’ dann mal Ranger“ und „Das Safari-Lesebuch“. Über seine Ausbildung berichtete das Magazin DER SPIEGEL.
Juan Proll
Veröffentlicht am 30. Oktober 2017 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 4. Juni 2021
Ein Sonnenuntergang über den Epupa-Wasserfällen
Namibias hoher Norden wird zu Recht immer populärer für Reisende. Auch ich komme immer wieder gerne hierher. Gerade der Nordwesten, das so genannte Kaokoveld, hat es mir angetan. Es beginnt südlich in etwa bei Sesfontein, wo Wüsten-Elefanten das Hoanib-Tal bewohnen.
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 4. Juni 2021
Wer ist eigentlich Benjamin?
Ja – wer ist Benjamin, wenn nicht Benjamin Blümchen? Ist „es“ eine reale Person oder ein Tier oder gar ein Fabelwesen? Nun … ich kann sagen: Benjamin ist eine reale Person, die manchmal zum Tier werden kann und dabei fabelhafte Dinge möglich macht.
Veröffentlicht am 25. September 2017 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 4. Juni 2021
Zum Ersten, zum Zweiten und … zum Dritten – Nashorn verkauft
Na ja – nicht wirklich das Nashorn wird hier versteigert, sondern nur das Horn auf seiner Nase, beziehungsweise das Horn, das mal auf seiner Nase war. Alles andere? Wertlos? Allenfalls was für Romantiker, die gerne noch Urgesteine der Natur sehen? Nein!
Veröffentlicht am 26. September 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2021
Geboren um getötet zu werden
Bei dieser Überschrift mag man an Hühner, Rinder, Schafe oder Schweine denken – Nutztiere eben, deren Fleisch, Milch oder Eier schon Jahrhunderte die Menschheit nährt. Kaum einer würde ihretwegen eine Safari in Afrika buchen. Was hier die Urlauber begeistert sind frei lebende Tiere, wie Giraffen, Zebras, Elefanten, Nashörner und so...
Veröffentlicht am 22. August 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2021
Termitenfreuden
Wer hat in Wohngebieten nicht das Grauen im Nacken sitzen, wenn es auch nur die geringsten Anzeichen für die Anwesenheit von Termiten gibt? Diese krabbelnde Bedrohung, die Eigentum nicht respektiert und sich ungefragt in Holzkonstruktionen einnistet.
Veröffentlicht am 15. August 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2021
Psst … Wasserkrise
Tja, Juan, du weißt ja, wie Touristen sind“, sagte mir kürzlich eine Hotelbesitzerin in Windhoek, mit der ich über das Besorgnis erregende Wasserproblem in Namibia sprach. „Wenn die morgens nach ihrem langen Flug hier ankommen, springen viele erst einmal unter die Dusche.
Veröffentlicht am 8. August 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2021
Malawis Elefanten – evakuiert und umquartiert
Was, wenn einem Wildschutzgebiet die Tiere ausgehen und unter www.send-new-animals.de kein Nachschub bestellbar ist? Eine Frage, die man sich in Malawi schon lange stellt. Eine Antwort ist nun gefunden.
Veröffentlicht am 1. August 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 24. Juli 2024
Im Wendekreis des Steinbocks – Tropic of Capricorn in Namibia
Wer vom „Wendekreis des Steinbocks“ hört, denkt wahrscheinlich gleich an Henry Millers gleichnamigen Roman: eine schonungslose Offenlegung des American Way of Life der 1920er Jahre in New York. Andere mögen sich darunter eher bildlich vorstellen, wie die Höhenlagen der Alpen den Wendekreis des dort lebenden Steinbocks beeinflussen.
Veröffentlicht am 18. Juli 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2021
Geparden-Traum
Es ist erst wenige Wochen her, als ich mit meinen Gästen im Etosha Camp „Fort Namutoni“ beim Mittagessen zusammensaß und wir tief beeindruckt über den unglaublichen Tierreichtum sprachen, den wir an diesem Morgen aber auch tags zuvor bewundern durften.
Veröffentlicht am 4. Juli 2016 von Juan Proll
– Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2021
Red Cappuccino – ein Cappuccino der anderen Art
Als ich vor Jahren mal in einem der zahlreichen und wirklich einladenden Garten-Cafés Südafrikas einen Cappuccino bestellte, fragte mich die Bedienung, ob „red or normal“. Ich zögerte kurz und fragte dann, was sie mit „red“ meinte. Sie überlegte angestrengt und antwortete schließlich mit einem überzeugenden „umhh …“. „Alles klar“, dachte...