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Juan Proll

Guide

Reisen war schon immer Juans große Leidenschaft: 3 Jahre in Lateinamerika, 2 Jahre in Südostasien und Ozeanien sowie „Kurzreisen“ bis zu 9 Monaten in Europa und Nordafrika. 2010 entschied er sich, seinen Beruf in Deutschland als Lehrer der Erwachsenenbildung und Leiter eines Kompetenzzentrums für Migrationsfragen an den Nagel zu hängen und in Südafrika Ranger bzw. Nature Guide zu werden. Seit 2011 ist Juan nun im südlichen Afrika unterwegs. Zunächst machte er seine Nature-Guide-Ausbildung in einem ‚Big Five‘ Wildreservat und verbrachte dort sein erstes Berufsjahr, bevor er Mitte 2013 zu Elefant-Tours wechselte und seitdem sein Wirkungsfeld als Guide auch auf die Tierwelten und Naturlandschaften der Nachbarländer Südafrikas ausdehnte. Juan ist Mitglied im Berufsverband „Field Guides Association of Southern Africa“. In unserem Blog schreibt er darüber hinaus über den afrikanischen Alltag in unseren Reiseländern, er informiert über Hintergründe, gibt Reisetipps und verrät kulinarische Besonderheiten.

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„Albinos“ in Afrika oder: „Die farblosen Schwarzen“


Ach, liebe Freunde des Blogs, so ein Urlaub ist herrlich: reisen und entspannen, neues sehen und erleben. Und im Idealfall freut man sich am Ende sogar wieder auf „Daheim“. … Auch ich bin nun wieder Zuhause und voller Vorfreude auf meine nächsten Begegnungen mit den Eigenheiten afrikanischer Kulturen.

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„Shit“ happens


Ob handballgroß oder perlenklein, wurstlang oder stummelkurz, nudelschlank oder gurkendick - wenn dir auf einer Safari auch sonst nichts begegnet, irgendwelche Tierköttel findest du immer. Für einen Guide ist das neben den Fußstapfen der ultimative Hinweis auf animalisches Leben in scheinbar leergefegten Savannen.

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Afrikanisches Elfenbein – legal, illegal, sch…egal


Rekordschlachtungen, immer stärker aufrüstende kriminelle Organisationen, Rückendeckung des illegalen Handels durch Politiker, scheinbar unerschöpfliche Absatzmärkte für Elfenbein sowie riesige Gewinnsummen auf allen Ebenen des blutigen Geschäfts schaffen eine wenig hoffnungsvolle Perspektive für die Opfer dieser Machenschafften.

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And the Oscar goes to … Namibia


Es war mal wieder eine Nacht der Stars: tolle Kleider, coole Anzüge, interessante Frauen, sexy Männer. Hollywoods wichtigstes Event des Jahres brachte sie zusammen: die Oscar-Verleihung.

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And the winner is …


Stellt euch vor, ihr nehmt an einem Preisausschreiben teil und ihr gewinnt eine zweiwöchige Rundreise durch das Safariland Namibia. Stellt euch vor, eines Nachmittags erreicht euch der Anruf einer Unbekannten, um euch die frohe Botschaft vom Gewinn zu verkünden aber ihr haltet es zunächst für einen Werbegag.

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Auf dem Dach Afrikas: The Kilimanjaro-Experience


Es gab Momente auf dem Weg hoch zum Gipfel des Kilimandscharos, in denen ich meinen Chef dafür verfluchte, dass er von mir erwartete, diese Herausforderung anzunehmen, um anschließend unsere Kunden besser beraten zu können.

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Beschneidung – das Zufahrtstor zur Männlichkeit im Xhosa-Volk Südafrikas


Beschneidung hat nichts mit Schnittblumen zu tun sondern ist die teilweise oder vollständige Entfernung äußerer weiblicher Geschlechtsorgane oder der männlichen Vorhaut.

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Biltong


Als ich nach Südafrika kam, gehörte der Ausdruck „Biltong“ zu den unbekannten Begriffen in meinem damals ohnehin bescheidenen englischen Wortschatz. Es dauerte allerdings nicht lange zu begreifen, dass es nicht nur ein Wort ist, sondern sich dahinter auch ein Kult verbirgt.

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Botswana‘s Juwel: Chobe River


Was für ein Wintertag! Gefühlte 25 Grad, Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. In Begleitung von vier Arbeitskolleginnen sitze ich im T-Shirt an Bord eines Ausflugsbootes, greife zu Nüssen, Trockenwurst und anderen Leckereien neben mir, nippe an meiner Coke und schaue entspannt über die Railing hinaus auf den Fluss und seine Wunder.

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Computerspende


Oh, du wunderschönes Kapstadt … mit deinen einladenden Stränden und lebendigen Nightlife-Vierteln vor atemberaubender Tafelberg-Kulisse. Wie sehr ich mich freue, hier zu sein … du unwiderstehlicher Ort! Tiefblaues Wasser, das kraftvoll in die Buchten schwappt. Sonnenstrahlen, die neugierig durch die Straßen fluten.

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Der Ameisen fressende Löwe


Man könnte glatt glauben, in einem Horrorfilm zu sein, in denen mutierte, im Sand lebende Wesen unbescholtene Menschen fressen, die unglücklich eine Düne hinuntergehen und zu spät erkennen, dass sie in eine Trichter ähnliche Falle getappt sind, aus der es kein Entkommen mehr gibt.

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Der Himmel so nah und doch so fern – das Sternenmeer über dem südlichen Afrika –


Ich weiß nicht, ob ich schon als Kind der Faszination der Sterne verfallen wäre, hätte ich nur zu Weihnachten ein Teleskop geschenkt bekommen. Schaute ich ansonsten mal durch eins hindurch, sah ich zwar ein helleres Leuchten am Nachthimmel, aber ein Funkeln in meinen Augen erzeugte es nicht.

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Der Köcherbaum – ein Baum mit dem kleinen Unterschied


Aloen gelten als robuste, sukkulente Pflanzen, die stammlos, strauchig oder baumförmig wachsen. Zur Gattung zählen über 500 Arten. Unter ihnen ist die Aloe vera aufgrund ihrer Nutzung für die Kosmetik- und Alternativmedizin im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich die bekannteste. Weniger prominent ist dagegen die Aloe dichotoma.

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Der Marula Baum und das Märchen vom betrunkenen Elefanten


Nicht umsonst heißt der Marula Baum auch Elefantenbaum. Die Dickhäuter lieben die pflaumengroßen, goldgelben Früchte des Gewächses. Was nicht wild geerntet und zu Amarula-Likör verarbeitet oder direkt als Obst verzehrt wird, landet nur allzu gerne in den riesigen Schlünden der tonnenschweren Vierbeiner.

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Der Tanz der Flamingos


Hier die ultimative Frage an alle Afrika-Interessierten: „Was haben der Lake Bogoria in Kenia, Lake Natron in Tansania, der Sua Pan in Botswana, der Kamfers Dam in Südafrika und die Walvis Bay Lagoon in Namibia gemeinsam?“

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Der Überlebenskampf des Nashorns


Wieder einmal toppt die Statistik des letzten Jahres (2014) die der vorherigen: In Südafrika – dort, wo über 80 % der weltweiten Nashorn-Population zuhause ist – nehmen Wilderer auf ihrer gnadenlosen Jagd nach kostbarem Nasen-Horn den Tod von 1.215 Rhinozerossen billigend in Kauf.

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Die Blaue Stunde – oder von Fotografen im Ausnahmezustand


Wir blicken auf die Epupa Falls im Nordwesten Namibias. Unaufhaltsam fließt hier der Kunene mit rasender Geschwindigkeit auf die Klippen zu und stürzt sich wagemutig in die Tiefe. Die aufsteigende Gischt lässt erahnen, wie stark die Wassermassen 37m tiefer auf den Grund knallen, um von dort ihren Weg in ruhigere Gewässer fortzusetzen.

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Die Goldene Stunde – auf Fototour durch Namibia


Es ist schon etwas ganz Besonderes, seinen Gästen auf einer Fototour einen so erlesenen Fotografen wie Wolfgang Bauer anbieten zu können. Wunderschöne Bilder, interessante Motive und reichlicher Austausch von Erfahrungen sind garantiert. Und wem das nicht reicht, dem sei versichert, dass auch wenig Schlaf zu seinen Qualitäten zählt.

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Die Mopane Raupe – nahrhaft und delikat


Ob „Omagungu“ in Namibia, „mashonzha“ in Südafrika, „phane“ in Botswana, „macimbi“ in Zimbabwe oder „finkubala“ in Zambia – die Rede ist stets von der Mopane Raupe, die in all diesen Ländern ein willkommener Nahrungszusatz ist.

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Die Poesie Afrikas


Mystische Nebelkulissen in den Buchten der südafrik. Wild Coast, badende Elefanten in Botswanas Chobe River, sanft wehendes Gras auf rötlichen Kalahari-Dünen, dramatisch abfallende Hänge des Ngorongoro Kraters in Tansania oder unendliche Galaxien am Sternenhimmel über den Wüsten Namibias – Reisen kann so romantisch sein!

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Die San – Leben am Rande der Gesellschaft


Einst nannten Weiße sie verächtlich das „Buschvolk“, weil sie halbnackt und unzivilisiert ein nomadisches Leben mit primitiver Ernährungsweise lebten, in simplen Unterkünften wohnten und eine merkwürdige Sprache mit Klick- und Schnalzlauten sprachen.

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Doktoren der anderen Art


Ein Urlaub in Afrika in der Umgebung von exotischen Nationalparks, faszinierenden Wüsten, spektakulären Bergformationen, herrlichen Küstenlandschaften und abwechslungsreicher Tierwelt ist so paradiesisch, wie es klingt. Hier zu leben und einzutauchen in die Besonderheiten einheimischer Lifestyles ist nicht minder aufregend.

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Ebola - aus dem Auge aus dem Sinn


Gut ein Jahr ist es her, seit ich das erste Mal über Ebola geschrieben habe. Damals war die Angst vieler Menschen panikartig, das Leid der Erkrankten entwürdigend und die Verzweiflung der Menschen in den hauptsächlich betroffenen Gebieten von Sierra Leone, Guinea und Liberia untröstlich.

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Ebola – Ja und?


Auf den letzten „Elefant- Tours“ mit Gruppen in Namibia wiederholte sich das Thema Ebola häufiger als meine Lieblingsmusik im Radiosender. Mit jeder Reise wurde das Thema noch aktueller und der Virus bedrohlicher.

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Ein Ausflug ins Grüne – das Weinland am Kap


Eine meiner Lieblingsstrecken in der Kap-Region führt mich von den Tafelbergen hinunter an die einladenden Badestrände von Kalk Bay und Muizenberg, setzt sich über die R310 entlang der Küste fort, vorbei an Khayelitsha, dem größten Township der Region und endet schließlich inmitten der schönsten Weinanbaugebiete des Landes.

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Ein Sonnenuntergang über den Epupa-Wasserfällen


Namibias hoher Norden wird zu Recht immer populärer für Reisende. Auch ich komme immer wieder gerne hierher. Gerade der Nordwesten, das so genannte Kaokoveld, hat es mir angetan. Es beginnt südlich in etwa bei Sesfontein, wo Wüsten-Elefanten das Hoanib-Tal bewohnen.

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Elefanten klagen gegen die Menschheit


Es ist die Sensationsnachricht des Tages: Auf dem ersten Weltkongress der Elefanten in Botswanas Chobe-Nationalpark versammelten sich letzte Woche rund 400.000 afrikanische und etwa 40.000 asiatische Elefanten aus über 35 Staaten zu einem 5-tägigen Krisen-Gipfel.

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Elefanten-Sex


Alle Jugendlichen unter 18 möchte ich vor dem Weiterlesen bitten, sich die Einverständniserklärung eines Elternteils geben zu lassen. Zwar verwendet der folgende Artikel Worte aus dem Biologieunterricht, aber er beschreibt animalischen Sex.

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Erdmännchen-Magie


Es ist Nachmittag in Namibia. Die Sonne rollt sich in Richtung Horizont und wir steuern – müde von den Anstrengungen des Tages – unserer Unterkunft für die Nacht entgegen. Anders als sonst üblich empfängt uns heute aber nicht der gewöhnliche Rezeptionist oder gar die Managerin.

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Etosha Nationalpark - Ein Nachmittag am Wasserloch


Es gibt Tage im Etosha, in denen ich darauf eingestellt bin, mit meinen Gästen stundenlang durch die Gegend zu fahren, um ihnen die reichhaltige Tierwelt des Nationalparks näher zu bringen. Unterwegs stoppe ich hier und da, erzähle einiges Wissenswertes zu den Tieren und beschreibe auffälliges Verhalten.

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Faszination Fotogalerie


Natürlich ist es für die meisten Reisenden das Größte, eigene Bilder vom Urlaub zu schießen und in einem eigenen Album zusammenzustellen. Als Guide freue ich mich jedes Mal über die Begeisterung in den Gesichtern meiner Gäste, wenn ihnen wieder einmal ein gutes Foto gelungen ist.

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Gaumenfreuden: Bobotie


Ich liebe Wochenenden! – Na klar … wer nicht? – Aber da ich ausgesprochen gerne esse und mich noch viel lieber mit einem guten Mahl verwöhnen lasse, sind die Wochenenden zeitlich die besten Gelegenheiten, die Speisekarten der Restaurants oder die Kochkunst meiner Freunde zu würdigen und Essen zu zelebrieren.

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Geboren um getötet zu werden


Bei dieser Überschrift mag man an Hühner, Rinder, Schafe oder Schweine denken – Nutztiere eben, deren Fleisch, Milch oder Eier schon Jahrhunderte die Menschheit nährt. Kaum einer würde ihretwegen eine Safari in Afrika buchen. Was hier die Urlauber begeistert sind frei lebende Tiere, wie Giraffen, Zebras, Elefanten, Nashörner und so viele mehr.

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Geparden-Traum


Es ist erst wenige Wochen her, als ich mit meinen Gästen im Etosha Camp „Fort Namutoni“ beim Mittagessen zusammensaß und wir tief beeindruckt über den unglaublichen Tierreichtum sprachen, den wir an diesem Morgen aber auch tags zuvor bewundern durften.

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Giraffen – Grazien der Savanne


Als Julius Caesar 46 v. Chr. die erste Giraffe nach Rom bringen ließ, staunten die Römer nicht schlecht. Die Statur des Tieres und die Musterung des Fells – so heißt es – ließ sie glauben, dass es sich um eine Mischung aus Kamel und Leopard handeln musste. Kein Wunder also, dass man ihnen den wissenschaftlichen Namen „Giraffa camelopardis“ gab.

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Gorillas


King Kong war der Film, der mich vor Gorillas das Fürchten lehrte … aggressiv, zerstörerisch und bestialisch. Kein Wunder also, dass mir diese Riesenaffen lange nicht besonders am Herzen lagen. Es änderte sich erst mit dem biographischen Kinostreifen „Gorillas im Nebel“, der 1988 herauskam.

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Happy Anniversary Namibia


25 Jahre ist es nun her, seit Namibia am 21. März 1990 seine Unabhängigkeit erstmalig feierte. Dem vorausgegangen war das weltweit so besondere Jahr 1989, als sich die politische Großwetterlage komplett drehte und eine sintflutartige Strömung der Veränderung die Mauern zwischen Ost und West wegschwemmte.

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Heldentag ist Herero-Tag


Am 26. August der vergangenen Woche feierte Namibia seinen alljährlich wiederkehrenden Heldentag. Er geht zurück auf den Kampf gegen die Apartheid und gegen die südafrikanische Regierung, die zwischen 1915 (offiziell ab 1919) und 1989 das damals noch Südwestafrika genannte Namibia kolonialisierte.

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Homo oder Hetero?


Vor kurzem buchten vier schwule Männer mit uns eine Reise nach Tansania. … Na, wie klingt das? … Ungewöhnlich? … Wie auch immer: Homo oder Hetero ist in der Reisebranche sehr häufig eine wichtige Frage. Ich würde sogar sagen, sie ist in den letzten 20 Jahren zunehmend bedeutender geworden.

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Im Auge des Chamäleons


Es ist noch gar nicht so lange her, als ich bei einem meiner Besuche im Krüger Nationalpark fast ein Chamäleon überfahren hätte. Ich sah es noch rechtzeitig vor mir auf der Straße schunkeln und fuhr beglückt links ran.

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Im Wendekreis des Steinbocks


Wer vom „Wendekreis des Steinbocks“ hört, denkt wahrscheinlich gleich an Henry Millers gleichnamigen Roman: eine schonungslose Offenlegung des American Way of Life der 1920er Jahre in New York. Andere mögen sich darunter eher bildlich vorstellen, wie die Höhenlagen der Alpen den Wendekreis des dort lebenden Steinbocks beeinflussen.

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Inseltraum Sansibar


Sansibar – schon der Name klingt traumhaft! Und wer weiß … vielleicht hat sich Freddy Mercury bei der Komposition seiner Lieder „We are the champions“ oder „We will rock you“ von der Schönheit der Insel inspirieren lassen.

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Jahr 1 nach Mandela


Es war der 05.12.2013 als Nelson Mandela sich endgültig von dieser Welt in Richtung Totenreich verabschiedete. Ein Wochenende voller Trauerfeierlichkeiten und Nachrufe folgte. Medien berichteten in allen erdenklichen Formaten: Sonderausgaben, Sonderbeilagen und Sondersendungen, Interviews, Talk-Shows, Dokumentationen, Spielfilme usw.

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Jambo Stone Town


Eine Reise in die Vergangenheit, die man auch in Zukunft nicht vergisst? Dann ist Sansibars Altstadt Stone Town ohne Frage eine Option. Stone Town gehört zu diesen bezaubernden Orten auf der Welt, dessen Besuch Vorstellungen mittelalterlichen Lebens in einer arabisch-muslimischen Welt nährt.

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Kameldornbaum – Pass dich an oder stirb


Neben den Tieren sind es auch immer wieder Pflanzen, die mich auf den Touren faszinieren. Dazu gehört z.B. der Kameldornbaum, der im südlichen Afrika weit verbreitet und in Angola, Namibia, Südafrika, Mozambique, Botswana, Zambia und Zimbabwe zu finden ist. Mit Kamelen hat der Baum allerdings wenig zu tun.

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Maasai Olympics… oder: Die Jagd nach Medaillen statt Löwen


Die letzten Tage der Anmeldefrist für den diesjährigen New York Marathon laufen. Zwei Maasai-Krieger aus Kenia haben ihre Teilnahme an dem berühmten Rennen aber bereits sicher. Sie qualifizierten sich direkt nach dem Gewinn der Gold-Medaille über 800 m und 5 km bei den letzten Maasai Olympics.

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Malaria – und das Stechen geht weiter


Weihnachtszeit ist Ferienzeit! – Wieder reisen viele Urlauber in tropische und subtropische Regionen, wo blutrünstige Mosquitos sich an frischem Menschenblut laben. Den meisten Schrecken verbreiten die Weibchen der Anopheles Mücken, die angesichts ihrer Proteinabhängigkeit den roten Saft gnadenlos aus den Adern ihrer Opfer saugen.

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Malawis Elefanten – evakuiert und umquartiert


Was, wenn einem Wildschutzgebiet die Tiere ausgehen und unter www.send-new-animals.de kein Nachschub bestellbar ist? Eine Frage, die man sich in Malawi schon lange stellt. Eine Antwort ist nun gefunden.

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Malva Pudding


Nach einem leckeren Abendessen in einer gemütlichen Lodge bin ich eigentlich immer so abgefüllt, dass ich am liebsten ein Taxi bestellen würde, um vom Essenssaal zu meinem Zimmer zu kommen.

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Mandela Day – Ein Tag der guten Taten


Jährlich grüßt Mandela Day. … Auch dieses Jahr am 18. Juli. … Dann zieht der Geist Nelson Mandelas hinaus in die Welt, um überall Menschen zu beseelen und dazu zu bewegen, wenigstens an diesem einen Tag und wenigstens für 67 Minuten eine gute Tat zu vollbringen.

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Marmite – Mar … what


Ich werde nie den Moment vergessen, als ich das erste Mal „Marmite“ probierte. Ja, ich muss es so deutlich sagen, ich hätte fast quer über den Tisch gekotzt. Selbst ein Glas Maggi, angereichert mit Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln lässt sich leichter trinken, als dieses ekelhafte Zeug schlucken.

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Mit Löwen Gassi gehen


Stellt euch vor, ihr geht „Gassi“, aber an eurer Seite läuft kein Hund sondern ein Löwe! Für die Einen mag dieser Gedanke aufregend, abenteuerlich und exotisch sein. Bei den Anderen bilden sich dagegen dicke, gerunzelte Fragezeichen auf der Stirn und den Lippen entweicht ein Sinn suchendes: „Was ist los?“

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Mopane – Der Baum mit den Engelsflügeln


Manche Afrika-Interessierte haben vielleicht schon mal von Mopane gehört und dabei eher an die Mopane-Raupe gedacht als an einen Baum. Aber Baum und Raupe sind eng miteinander verbunden, da die Mopane-Raupe ein echter Fan der Blätter des Baumes ist.

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Mosambiks neuer Tourismusfrühling


Es ist noch gar nicht lange her, seit ich zuletzt in Mosambik war und nicht sicher sein konnte, ob meine Gruppe wirklich mit mir sicher war.

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Mozambique Spitting Cobra – die Schlange mit der Doppelwaffe


Der zweifelhafte Ruhm der Schwarzen Mamba als eine der tödlichsten Schlangen Afrikas ist kaum zu überbieten. Eine unglückliche Begegnung mit ihr und der überdrehte Pulsschlag kommt schnell zum absoluten Stillstand. Scheu ist sie, aber fühlt sie sich bedroht, kann sie zur aggressiven Bestie werden und beißt dann gerne gleich mehrfach zu.

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Nach der Fahrt die Unterkunft


Auf jeder Safari – ob in Kenia, Tansania, Südafrika, Namibia oder sonst wo in Afrika – ist die Fahrt das Ziel. Die Tierwelt unterwegs oder die faszinierenden Landschaften mit ihren prägenden Schirmakazien machen die Tour im Geländewagen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Pap


PAP“ ist keine falsche Schreibweise für „Pub“ oder „BAP“ – PAP ist PAP! Die Bezeichnung PAP kommt aus dem Afrikaans und meint Brei. Gemeint ist ein Brei auf Mais-Basis, ähnlich dem Polenta aus dem Norden Italiens oder dem Grits in den USA. In Afrika trifft man auf PAP – oder Mieliepap wie es gerne in Südafrika oder Namibia genannt wird.

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Paviane am Straßenrand


Wer Paviane lebensecht sehen möchte, geht entweder in den heimischen Zoo oder kommt nach Afrika und besucht Länder wie z.B. Angola, Botswana, Mosambik, Namibia, Südafrika oder Sambia. Hier sind die Tschakma Paviane zu Hause, … gern gesehen von den Touristen, … gemieden von den Einheimischen.

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Potje Kieker


Als ich vor ein paar Jahren meine Ranger-Ausbildung startete, gab es gleich am ersten Tag einen leckeren Grillabend. Neben dem zarten Kudu- und Hähnchenfleisch gab es nicht nur Gemüse-Beilagen, sondern auch ein besonderes Eintopf-Gericht, das in einem Topf auf dem Feuer brutzelte.

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Psst … Wasserkrise


Tja, Juan, du weißt ja, wie Touristen sind“, sagte mir kürzlich eine Hotelbesitzerin in Windhoek, mit der ich über das Besorgnis erregende Wasserproblem in Namibia sprach. „Wenn die morgens nach ihrem langen Flug hier ankommen, springen viele erst einmal unter die Dusche.

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Red Cappuccino – ein Cappuccino der anderen Art


Als ich vor Jahren mal in einem der zahlreichen und wirklich einladenden Garten-Cafés Südafrikas einen Cappuccino bestellte, fragte mich die Bedienung, ob „red or normal“. Ich zögerte kurz und fragte dann, was sie mit „red“ meinte. Sie überlegte angestrengt und antwortete schließlich mit einem überzeugenden „umhh …“. „Alles klar“, dachte ich und bestellte „red“.

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Robben - so weit das Auge reicht


Der Weg führt von Swakopmund ca. 1 ½ Stunden entlang der Küste Richtung Norden durch die Namib-Wüste. Allein Wlotzkasbaken amüsiert die Augen – eine Feriensiedlung, die sich ohne Wasser- und Elektrizitätsanschluss aber mit bunten Häusern zum originellsten Urlaubsort des Landes gemausert hat.

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Serengeti darf nicht sterben: Wie ein Highway das Leben vieler Tiere bedroht


Wer kennt sie nicht die berühmte und Oscar prämierte Tierfilm-Dokumentation des deutschen Tierforschers Dr. Bernhard Grzimek aus dem Jahr 1959: „Serengeti darf nicht sterben“.

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Strauße – große Augen, kleines Hirn …


… ist die Reaktion der San, den Ureinwohnern des südlichen Afrikas, wenn sie wieder mal erfolgreich einen Straußen gefangen haben. Ihre Falle ist einfach wie genial, macht sie sich doch das Futterverhalten der Strauße zunutze.

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Swasiland – ein Königreich in Afrika


Es fasziniert mich immer wieder zu erleben, wie groß das Interesse der Menschen in Europa an den Königshäusern der Region ist. Ob England, Spanien, Schweden oder Holland – kaum öffnen sie den Medien ihre hoheitlichen Tore, schon strömen Millionen von Zuschauern, Zuhörern und Lesern hinein.

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Termitenfreuden


Wer hat in Wohngebieten nicht das Grauen im Nacken sitzen, wenn es auch nur die geringsten Anzeichen für die Anwesenheit von Termiten gibt? Diese krabbelnde Bedrohung, die Eigentum nicht respektiert und sich ungefragt in Holzkonstruktionen einnistet.

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The Big Migration


Eines der größten Naturschauspiele unserer Zeit in einem der sehenswertesten Freilichttheater der Welt ist die Große Wanderung der Tiere durch die Steppen und Flüsse der Serengeti und Masai Mara. Die Protagonisten: rund 1,5 Millionen wanderfeste Gnus in der Begleitung von einigen Hunderttausend Zebras, Thomson‘s Gazellen und Eland-Antilopen.

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TIA – This is Africa


Hallo, liebe Freunde des Blogs!
Seit meiner Ankunft hier auf dem afrikanischen Kontinent ist der Ausdruck „T.I.A. … This is Africa“ einer der meist gehörtesten Alltags-Bemerkungen. „This is Africa“ lässt sich am besten übersetzen mit „Damit musst du leben“ oder „So ist das eben“.

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Urlaub in Afrika


Hallo, liebe Blog-Gemeinde,
es ist bereits Februar und endlich an der Zeit, euch ein tolles neues Jahr zu wünschen! Ich hoffe, eure guten Vorsätze für dieses Jahr sind nicht gleich in den ersten Tagen unter den Eiskrusten des mitteleuropäischen Winters kaltgestellt worden.

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Vogelfreuden


Wie langweilig fand ich doch immer unsere Vögel in Deutschland. Eintönige Graustufen, kaum Farbiges … so habe ich unsere Vögel in Erinnerung. Und wer trotzdem gerne Vögel mochte, kaufte sich irgendwelche Exoten aus fernen Ländern.

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Von Reiseverkehrskaufleuten, die auszogen, um Namibia kennen zu lernen


Alle Jahre wieder heißt es für Reiseagenturen, ihre Verkaufsleute und Produkt Manager in die Welt zu schicken, um sich auf Info-Reisen das nötige Wissen über Destinationen, Hotels und Sehenswürdigkeiten zu verschaffen.

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Von schwarzen und weißen Nashörnern


Das Nashorn ist ohne Zweifel eines der Höhepunkte einer jeden Safari. Es zu sehen, weckt bei vielen Bücher- und TV-Erinnerungen an die Zeit der Dinosaurier. Schwerfällig aber gemütlich promeniert es gras- oder blattfressend über Savannen oder durch Buschlandschaften.

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Von Souvenirs und Artenschutz


Wenn einer eine Reise tut, entfachen Souvenirs die Kauflust-Glut. Gekauft wird dann mit Leidenschaft, bis irgendwann der Zoll ihn leiden macht … Wie oft werde ich als Guide gefragt, ob man Dieses oder Jenes überhaupt aus dem Land ausführen bzw. in Deutschland, Österreich oder der Schweiz einführen darf.

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Welwitschia Mirabilis


Was kann man von einer Pflanze erwarten, die sich ausgerechnet die Namib-Wüste als Lebensraum auswählt und sich dabei auch noch freiwillig den Bedingungen von feuchtigkeitsfeindlicher Hitze und faltenfreundlicher Trockenheit aussetzt?

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Wer ist eigentlich Benjamin?


Ja – wer ist Benjamin, wenn nicht Benjamin Blümchen? Ist „es“ eine reale Person oder ein Tier oder gar ein Fabelwesen? Nun … ich kann sagen: Benjamin ist eine reale Person, die manchmal zum Tier werden kann und dabei fabelhafte Dinge möglich macht.

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Wie du mir, so ich dir!


Ach ja …, das Touristenleben könnte manchmal so viel einfacher sein. … Und billiger noch dazu. Aber zuweilen ist man eben auch als Tour Operator hilflos den Machen- und Unterlassenschaften von Reiseländern ausgesetzt.

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Zebra-Freuden


Zebras findet man südlich der Sahara in all den großen Safari-Nationen von Kenia bis Südafrika. Wenngleich sie zur Familie der Pferde gehören, diesen und auch Eseln in gewisser Weise von ihrem Erscheinungsbild und ihren Bewegungen ähnlich sehen, so sind sie dennoch eine ganz eigene Art – nämlich Zebra.

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Zu Fuß im Busch unterwegs


In all den Nationalparks Afrikas oder den privaten Widschutzgebieten mit Löwen, Leoparden, Büffeln, Elefanten und Nashörnern ist es natürlich immer wieder faszinierend, die Tierwelt von einem Safari-Fahrzeug aus zu bewundern. Doch ich liebe es, den Geländewagen mal stehen lassen zu können und durch genau dieselben Gebiete zu laufen.

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Zum Ersten, zum Zweiten und … zum Dritten – Nashorn verkauft


Na ja – nicht wirklich das Nashorn wird hier versteigert, sondern nur das Horn auf seiner Nase, beziehungsweise das Horn, das mal auf seiner Nase war. Alles andere? Wertlos? Allenfalls was für Romantiker, die gerne noch Urgesteine der Natur sehen? Nein!

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