Veröffentlicht am 20. April 2026 von Juan Proll
Serengeti – Alles, was du zur Reiseplanung wissen musst
Die Serengeti, Synonym für unberührte Wildnis und einzigartige Schönheit, ist eines der weltweit bekanntesten Safari-Ziele und UNESCO-Weltnaturerbe. Mit der Masai Mara in Kenia bildet sie ein riesiges, zusammenhängendes Ökosystem, wo atemberaubende Landschaften, wilde Tierwelten und authentische Safari-Erlebnisse zu einem unvergesslichen Abenteuer verschmelzen – ein Paradies für Natur- und Tierliebhaber!
Hier erfährst du heute alles, was du zur Reiseplanung wissen musst.
Wo liegt die Serengeti?
Die Serengeti liegt im Norden Tansanias und erstreckt sich bis an die Grenze zu Kenia, wo sie in das Masai Mara Naturschutzgebiet übergeht. Die Region umfasst eine riesige Fläche von rund 30.000 km2, die sich zwischen dem Viktoriasee im Westen und dem Ngorongoro-Krater, einem weiteren UNESCO-Welterbe, im Südosten erstreckt.
Mittendrin liegt auch der Serengeti Nationalpark, der mit seinen 14.763 km2 auf dem Kontinent zu den größten Nationalparks seiner Art gehört.
Was macht die Serengeti so besonders?
Die Serengeti ist berühmt für ihre endlosen Savannen, beeindruckenden Wildtierwanderungen und die atemberaubende Vielfalt an Flora und Fauna.
Die Serengeti ist ein wahres Naturwunder, das in abwechslungsreichen Landschaften ganzjährig mit außergewöhnliche Tierbeobachtungen fasziniert – von der legendären Großen Wanderung der Gnus bis hin zu der hohen Dichte an Raubtieren wie Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparden.
Das Fehlen von Zäunen ermöglicht ein authentisches Afrika-Erlebnis, bei dem Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört agieren. Diese unberührte Wildnis lässt Besucher*innen das ursprüngliche Afrika hautnah erleben und zeigt die rohe Schönheit der Natur in ihrer reinsten Form – wild, ungezähmt und voller Leben.

Die verschiedenen Regionen der Serengeti
Die Serengeti besteht aus verschiedenen Regionen, jede mit einzigartigen Landschaften und Tierbewegungen. Sie zu kombinieren bietet besonders lohnenswerte Erlebnisse, von dichten Wäldern bis zu weiten Ebenen, von trockenen Savannen bis zu wasserreichen Flussläufen.
Zentrale Serengeti
Die zentrale Serengeti rund um Seronera ist das Herzstück des Nationalparks und bekannt für seine ganzjährig hohe Tierdichte. Besonders Raubtiere wie Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparden sind hier häufig anzutreffen, da die Region eine reiche Tierwelt beherbergt und viel Beute verspricht.
Seronera ist dank seiner gut ausgebauten Infrastruktur leicht zugänglich, mit komfortablen Lodges und Camps sowie zahlreichen Straßen, die auch in die abgelegeneren Gebiete führen.
Diese Region bietet Reisenden die Möglichkeit, spektakuläre Safaris zu erleben, sei es durch die weiten Savannen oder entlang des Seronera-Flusses, die das Leben der Tiere anziehen. Ein unvergessliches Safari-Erlebnis!
Nördliche Serengeti
Die nördliche Serengeti, insbesondere die Gebiete rund um Kogatende und das Lamai Wedge, zeichnen sich durch ihren exklusiven Charakter aus. Weniger besucht als andere Teile der Serengeti, bieten sie eine ruhigere Safari-Erfahrung.
Die Region ist besonders bekannt für die spektakulären Mara-River-Überquerungen der Gnu-Wanderung, aber auch abseits dieser Saison ganzjährig lohnenswert. Die abwechslungsreiche Landschaft, die von weiten Ebenen über hügelige Ausläufer bis hin zu dichten Wäldern reicht, ist ein idealer Ort für Leoparden-Sichtungen.
Der nördliche Teil ist touristisch weniger erschlossen, verspricht noch mehr Privatsphäre als andere Regionen und fasziniert durch ein authentisches, ungestörtes Erlebnis der afrikanischen Wildnis.
Südliche Serengeti
In den weiten, offenen Ebenen der südlichen Serengeti, wie Ndutu, den Serengeti Plains und dem ruhigen Kusini im Südosten, bilden markante, felsige Hügel, die sogenannten Gold Kopjes, faszinierende landschaftliche Tupfer. Vor allem aber ermöglichen fantastische Tiersichtungen atemberaubende Safaris.
Die südliche Serengeti ist besonders bekannt für die jährliche Kalbungszeit der Gnus von Januar bis März. Während dieser Zeit erblicken Hunderttausende von Jungtieren das Licht der Welt, was auch den Fleischfressern nicht verborgen bleibt und die Raubtieraktivität nach oben treibt.
Ndutu ist besonders bekannt für Gepardensichtungen, und in den weniger frequentierten Regionen wie Kusini erlebt man die Serengeti in ihrer ungestörten Pracht, abseits der größeren Touristenströme.
Westlicher Korridor
Der westliche Korridor der Serengeti, bestehend aus Regionen wie Grumeti, Kirawira und Nyasarori, ist besonders durch seine Flüsse und Galeriewälder geprägt.
Während der großen Migration, wenn die Tiere durch die Serengeti ziehen, spielt dieser Teil eine zentrale Rolle, insbesondere entlang des Grumeti-Flusses, wo die Tiere oft gefährliche Überquerungen unternehmen müssen. So manches Tier ertrinkt, bricht sich irgendwelche Knochen oder wird von Krokodilen gefressen.
Entlang des Grumeti-Flusses hast du ausgezeichnete Chancen, Flusspferde und Krokodile in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, da diese Tiere häufig in den Flussläufen und Sümpfen anzutreffen sind. Die Landschaft ist abwechslungsreich und zieht viele Tierarten an, die für faszinierende Safari-Erlebnisse sorgen.

Welche Tiere sieht man in der Serengeti?
In der Serengeti leben über 100 Säugetierarten und mehr als 500 Vogelarten, was eine beeindruckende Artenvielfalt bietet. Neben den berühmten „Big Five“ (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel, Nashorn) trifft man auch auf die wundervollen „Big Others“ wie Giraffen, Zebras, Antilopen, Warzenschweine, Flusspferde usw. Und Vorsicht: Krokodile …
Das komplexe Ökosystem lebt von engen Räuber-Beute-Beziehungen, die das Gleichgewicht der Natur kontrollieren: Raubtiere regulieren die Populationen von Pflanzenfressern, die wiederum das Grasland in Schach halten.
Wer sich fuer die Tierwelt der Serengeti interessiert, kann zusätzlich in unserem Blog „Welche Tiere gibt es in der Serengeti“ vorbeischauen.
Die „Big Five“ hautnah erleben
Die „Big Five“ in der Serengeti hautnah zu erleben, ist ein unvergessliches Abenteuer. Löwen gibt es in hoher Population, besonders in den zentralen Ebenen. Leoparden sind in den Flussregionen, aber besonders im Norden bei Kogatende, gut zu finden.
Elefantenherden ziehen durch verschiedene Teile des Parks, während Büffel oft in großen, beeindruckenden Herden anzutreffen sind. Nashörner sind seltener, aber dennoch in bestimmten Gebieten, wie dem südlichen Teil der Serengeti, zu sehen. Jeder dieser majestätischen Tiere bietet ein einzigartiges Safari-Erlebnis.
Die Große Migration – ein Naturwunder
Die Große Migration ist eines der größten Tierereignisse und eines der beeindruckendsten Naturwunder der Welt, bei dem rund 1,5 Millionen Gnus, zusammen mit Zebras und Gazellen, auf der Suche nach frischem Gras und Wasser rund 1000 km durch das Serengeti- und Masai-Mara-Ökosystem ziehen.
Diese epische Reise ist stark von den Regenfällen sowie der Jahreszeit abhängig und umfasst gefährliche Flussüberquerungen, die besonders am Mara-Fluss zu den spektakulärsten Momenten gehören. Hier trotzt die Wandergemeinschaft nicht nur den Raubtieren, sondern auch den Naturgewalten, um die fruchtbaren Weiden zu erreichen.
Dieses faszinierende Naturschauspiel zieht neben zahlreichen, Zähne wetzenden Raubtieren auch Safari-Begeisterte aus aller Welt an.
Weitere faszinierende Tierarten der Serengeti
Neben den „Big Five“ bietet die Serengeti eine Vielzahl faszinierender Tierarten. Geparde sind besonders in den offenen Ebenen gut zu beobachten, Hyänen stabilisieren als wichtige Aasfresser das Ökosystem. Giraffen starren neugierig auf dich hinunter. Flusspferde und Krokodile sind häufig entlang der Gewässer anzutreffen.
Verschiedene Antilopenarten wie Topi, Eland, Grant- und Thomson-Gazellen prägen das Bild der Savanne. Mit etwas Glück kannst du auch seltene Arten wie den Serval, den Karakal oder den bedrohten Afrikanischen Wildhund entdecken. Diese Artenvielfalt macht die Serengeti zu einem Mekka für Naturbegeisterte und Safari-Liebhaber*innen.

Beste Reisezeit für die Serengeti
Die beste Reisezeit für die Serengeti hängt stark von deinen persönlichen Interessen ab, denn der Nationalpark ist ein ganzjähriges Reiseziel. Immer ist irgendwo etwas Besonderes los.
In die Überlegungen fließen Wetterverhältnisse, Touristenströme, Wildtiersichtungen oder Kosten ein; Will man Geld sparen, die Große Migration sehen, ruhigere Verhältnisse haben oder spannende Fotos bei Regen oder Sonnenschein machen.
In der Trockenzeit von etwa Juni bis Oktober sind Tierbeobachtungen besonders einfach, da sich immer mehr Tiere an immer weniger verbleibenden Wasserstellen versammeln und die Vegetation spärlicher ist. Wer spektakuläre Sichtungen sucht, ist in diesen Monaten genau richtig.
Die Regenzeit hingegen – vor allem von März bis Mai sowie im November/Dezember – verwandelt die Landschaft in ein sattes Grün. Jetzt zeigt sich die Serengeti von ihrer ruhigeren Seite: weniger Besucher, dramatische Wolkenstimmungen und ideale Bedingungen für Fotografen. Auch die Tierwelt ist aktiv, wenn auch etwas verstreuter.
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Safari-Erlebnisse in der Serengeti
In der Serengeti bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu erleben. Empfehlenswert ist die Kombination verschiedener Aktivitäten, um intensive Tierbeobachtungen gemeinsam mit erfahrenen Guides hautnah zu genießen.
Pirschfahrten
In der Serengeti gehören Pirschfahrten zum klassischen Safari-Erlebnis und sind für viele Reisende der Höhepunkt ihres Aufenthalts. Im Geländewagen fährst du durch die weiten Ebenen, stets mit Blick auf die illustre afrikanische Tierwelt.
Besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag sind die Tiere aktiv, wodurch sich die besten Chancen auf beeindruckende Beobachtungen ergeben. Erfahrene Guides wissen genau, wo sich die Tiere aufhalten, und machen jede Fahrt zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Ballonsafari
Eine Ballonsafari über der Serengeti bietet dir einen einzigartigen Perspektivwechsel aus der Luft. Lautlos tauchst du ein in den spektakulären Sonnenaufgang über der Savanne. Diese besondere Erfahrung ist ideal für Fotografen, die atemberaubende Landschaften und Tierherden aus ungewohnter Perspektive festhalten möchten.
Walking Safaris
In der Serengeti ermöglichen Walking Safaris, die Natur aus nächster Nähe zu entdecken. Statt großer Tierherden stehen kleine Details, Spuren und Pflanzen im Fokus, wodurch sich ein intensives Naturverständnis entwickelt. Begleitet von erfahrenen Guides lernst du, die Umgebung mit anderen Augen zu sehen.
Diese Safaris sind jedoch nur in bestimmten Gebieten erlaubt und nicht bei jeder Lodge sowie nicht zu jeder Jahreszeit möglich – daher empfiehlt es sich, vorab einen unserer hilfsbereiten Reiseexperten zu konsultieren.

Serengeti Safaris – So erlebst du den Nationalpark
Der Serengeti Nationalpark lässt sich auf vielfältige Weise entdecken: von komfortablen Lodge-Safaris bis hin zu abenteuerlichen Camping-Touren. Eine kleine Auswahl an verschiedenen Safari-Möglichkeiten findest du hier.
Unterschiedliche Safari-Arten können flexibel kombiniert werden. So wählst du als Reisender je nach Zeit, Budget und gewünschtem Erlebnis deine ganz persönliche Art, die beeindruckende Tierwelt zu erkunden.
Fly in Safaris
Fly-in Safaris ermöglichen eine schnelle und bequeme Anreise per Kleinflugzeug in entlegene Regionen der Serengeti. Bereits aus der Luft bieten sich spektakuläre Ausblicke auf die weiten Ebenen und die Tierwelt.
Diese Safari-Form ist ideal bei begrenzter Reisezeit und eröffnet Zugang zu exklusiven Lodges sowie abgelegenen Gebieten. Fly-in Safaris gelten als besonders komfortabel und zeitsparend und bieten ein intensives, zugleich entspanntes Naturerlebnis.
Kontaktiere unsere Reiseexperten für eine individuelle Beratung und Planung einer Fly-in-Safari in Tansanias Serengeti Nationalpark!
Geführte Gruppenreisen durch die Serengeti
Geführte Gruppenreisen durch die Serengeti wie unsere 7-tägige Kleinstgruppensafari Best of Tansania Safari: Serengeti, Ngorongoro Krater & mehr bieten ein sehr gut organisiertes Safari-Erlebnis in kleinen Gruppen mit festem Ablauf. Erfahrene Guides vermitteln spannendes Wissen über Tiere, Natur und Kultur der Region.
Maximal 6 weitere Reisende begleiten dich im 4×4 Geländewagen mit aufklappbarem Panoramadach. Und neben dem Serengeti Nationalpark besuchst du als Zugabe obendrauf auch den Ngorongoro Krater und den Tarangire Nationalpark – das ist Safari pur.
Diese Reiseform überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist ideal für Alleinreisende oder Paare. Gleichzeitig ermöglicht sie ein gemeinsames Safari-Erlebnis mit Gleichgesinnten, bei dem Eindrücke und Erlebnisse geteilt werden können.
Private Safaris mit Guide in der Serengeti
Private Safaris mit Guide in der Serengeti ermöglichen individuell geplante Reiserouten, die genau auf persönliche Wünsche abgestimmt sind. Reisende genießen maximale Flexibilität bei Tagesablauf und Stopps sowie ein privates Fahrzeug mit eigenem Guide.
Es entsteht ein besonders intensives Naturerlebnis. Diese exklusive Safari-Form ist ideal für Familien oder Reisende mit speziellen Interessen wie Fotografie, Tierbeobachtung oder andere besonderen Schwerpunkt-Themen.
Kontaktiere unsere Reiseexperten für eine individuelle Beratung und Planung einer privaten Safari in Tansanias Serengeti Nationalpark!
Oder wähle eine der bereits in unserem Programm vorgeschlagenen privaten Safari-Touren wie unsere 6-tägige Komfort-Camping-Safari Unberührte Wildnis. Hier bist du schon beim Aufwachen mitten im Geschehen, lauschst abends am Lagerfeuer den Geräuschen der Nacht und übernachtest in komfortablen Zelten.
Cross Boarder Safaris
Auf Cross Border Safaris kannst du die Serengeti mit benachbarten Schutzgebieten wie der Masai Mara in Kenia verbinden. Diese Kombination erlaubt dir, die Große Wanderung der Gnus, Zebras und Gazellen über die Landesgrenzen hinweg zu verfolgen.
Generell bieten Cross Border Safaris besonders vielfältige Tierbeobachtungen in abwechslungsreichen Landschaften und in unterschiedlichen Ökosystemen. Sie sind perfekt für längere Afrika-Reisen und ermöglichen ein noch umfassenderes Safari-Erlebnis.
Willst du die beeindruckende Vielfalt Ostafrikas intensiv entdecken und vergleichen können, dann schau dir zum Beispiel unsere Tansania & Kenia Highlights Tour an.
Auf dieser 10-tägigen geführten Kleinstgruppenreise mit maximal 7 Teilnehmenden bewunderst du tagsüber die tierreichen Ebenen der Serengeti (Tansania) und Masai Mara (Kenia), besuchst Afrikas größten See, den Viktoriasee, und übernachtest du in außergewöhnlichen Tented Camps & Lodges.
Beliebte Touren
Faszination Tansania
Besuchen Sie auf dieser Lodge Safari die Highlights Tansanias. Neben dem Tarangire Nationalpark und dem Ngorongoro Krater führt die Safari auch in die weltweit bekannte Serengeti. Sie reisen in einer Kleinstgruppe im 4×4 Geländewagen – ein Fensterplatz ist garantiert.
Best of Tansania Safari: Serengeti, Ngorongoro Krater & mehr
Auf dieser 7 Tage Safari erleben Sie mit dem Besuch des Tarangire Nationalparks, der Serengeti und des weltbekannten Ngorongoro Kraters die absoluten Highlights von Nordtansania.
Spektakuläre Tierbeobachtungen wechseln sich ab mit eindrucksvollen Landschaftsformen: Buschige Galeriewälder und steile Kraterhänge bis hin zu den unendlichen Grassavannen der Serengeti.
Unterkünfte in der Serengeti
Die Serengeti bietet eine beeindruckende Vielfalt an Unterkünften, die jedem Reisestil gerecht werden. Von einfachen Zeltcamps mitten in der Natur bis hin zu luxuriösen Lodges mit Pool und Panoramablick ist alles vertreten.
Besonders beliebt sind sogenannte mobile Camps, die je nach Jahreszeit ihren Standort wechseln und so immer nah am Geschehen der Tierwanderungen liegen. Die Lage der Unterkunft spielt eine entscheidende Rolle für das Safari-Erlebnis.
Wer früh am Morgen direkt in ein Tiergebiet starten kann, hat deutlich bessere Chancen, Löwen, Elefanten oder sogar Geparden zu beobachten. Einige Camps befinden sich in abgelegenen Regionen und bieten dadurch ein besonders intensives Naturerlebnis fernab großer Besucherströme.
Viele Reisende entscheiden sich daher bewusst für eine Kombination aus mehreren Camps in unterschiedlichen Regionen der Serengeti. So lassen sich verschiedene Landschaften entdecken und die Chancen auf unvergessliche Tierbegegnungen deutlich erhöhen.
Wie Plane ich eine Serengeti Safari?
Die Planung einer Safari in der Serengeti beginnt idealerweise mit einer persönlichen Beratung. In einem ersten Gespräch kannst du mit unseren Reiseexperten Wünsche, Erwartungen und Reiseziele klären – denn jede Safari ist so individuell wie ihre Reisenden.
Gemeinsam legt ihr anschließend die beste Reisezeit, die ideale Route und die passende Dauer fest, abhängig davon, ob man beispielsweise die große Tierwanderung erleben möchte.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Abklärung deiner persönlichen Schwerpunkte: Liegt der Fokus auf intensiver Tierbeobachtung, beeindruckender Fotografie oder eher auf Entspannung in exklusiven Lodges?
Darauf basierend wird die geeignete Safari-Art ausgewählt – von geführten Gruppenreisen über private Safaris bis hin zu komfortablen Fly-In-Erlebnissen.
Besonders wertvoll ist die Erfahrung unserer Reiseexperten, da sie die verschiedenen Regionen und Unterkünfte persönlich kennen. Sie helfen dir dabei, das für dich perfekte Reiseprogramm zusammenzustellen und bieten dir die komplette Organisation und Buchung aus einer Hand für eine reibungslose Reiseplanung.
So entsteht eine maßgeschneiderte Reise, bei der du dich entspannt auf unvergessliche Naturerlebnisse freuen kannst.
Tipps für deine Serengeti-Reise
- Gute Vorbereitung entscheidend: Eine Reise in die Serengeti wird mit der richtigen Vorbereitung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Informiere dich frühzeitig über Klima, Reisezeiten und notwendige Impfungen, um bestens vorbereitet zu sein.
- Richtige Ausrüstung für Safari wichtig: Ebenso wichtig ist die passende Ausrüstung – leichte, neutrale Kleidung, ein Fernglas, Sonnenschutz und eine gute Kamera gehören zur Grundausstattung jeder Safari.
- Respekt gegenüber Natur und Tieren steht an erster Stelle. Halte dich an die Anweisungen der Guides und bewahre stets einen angemessenen Abstand zur Tierwelt.
- Potenziell frühzeitig buchen: Da die Nachfrage hoch ist, vor allem in der Hauptsaison, empfiehlt es sich, Unterkünfte und Safaris möglichst frühzeitig zu buchen. So sicherst du dir die besten Plätze und kannst deine Reise entspannt antreten.

FAQ zur Serengeti
Wann ist die beste Zeit für die Migration?
Die beste Zeit, um die berühmte Great Migration in der Serengeti zu erleben, hängt davon ab, welchen Teil des Naturschauspiels Du sehen möchtest. Die Great Migration findet ganzjährig statt, da Millionen von Gnus, Zebras und Gazellen im Kreis wandern.
Besonders spektakulär sind jedoch die Flussüberquerungen im Norden zwischen Juli und Oktober sowie die Kalbungszeit im Südosten in den Monaten Januar bis März – ideal für Tierbeobachtungen und Raubtieraktionen.
Ist die Serengeti für Selbstfahrer geeignet?
Nein, die Serengeti ist nicht für Selbstfahrer geeignet. Die Orientierung im weitläufigen Park kann herausfordernd sein, da die meisten Wege nicht ausgeschildert sind und GPS nicht zuverlässig funktioniert.
Zudem erfordern die Straßenverhältnisse ein robustes Allradfahrzeug sowie Erfahrung im Fahren abseits befestigter Straßen.
In der Regel ist eine geführte Safari die bessere Wahl, vor allem, wenn du dich ganz auf die Tierbeobachtung konzentrieren möchtest. Erfahrene Guides kennen die besten Spots und erhöhen die Chancen auf außergewöhnliche Sichtungen erheblich.
Wie viele Tage sollte man einplanen?
Für eine Safari in der Serengeti empfiehlt es sich, mindestens drei bis vier Tage einzuplanen, um einen ersten guten Eindruck zu gewinnen. In dieser Zeit lassen sich bereits mehrere Pirschfahrten unternehmen und verschiedene Tierarten beobachten.
Willst du jedoch tiefer in die faszinierende Tierwelt eintauchen und unterschiedliche Regionen erkunden, solltest du eher fünf bis sieben Tage oder länger bleiben. So erhöhen sich die Chancen, besondere Momente wie Jagdszenen oder Teile der Great Migration zu erleben – entspannt, intensiv und ohne Zeitdruck.
Welche Tiere sieht man am häufigsten?
In der Serengeti begegnet man einer beeindruckenden Vielfalt an Wildtieren. Besonders häufig sieht man große Herden von Gnus, Zebras und Gazellen, die durch die weiten Ebenen ziehen. Auch Elefanten und Giraffen lassen sich regelmäßig beobachten, oft entlang von Wasserstellen.
Von den Raubtieren siehst du am meisten die Löwen, die in der Serengeti in vergleichsweise hoher Zahl vorkommen. Auch Leoparden sind keine Seltenheit. Hyänen kann man hier sogar tagsüber oft genug beobachten.
Ist eine Safari auch für Familien geeignet?
Ja, eine Safari in der Serengeti ist auch für Familien geeignet, mit besten Chancen auf ein unvergessliches Erlebnis. Jedes Kind ist anders und für eine Safari sollten Kinder weine gewisse Reiseerfahrung und ein Interesse für die Natur mitbringen
Wichtig ist eine gute Planung: Die Reiseroute sollte nicht zu anstrengend sein, und längere Fahrzeiten sollten vermieden werden. Zudem haben einige Unterkünfte Altersbeschränkungen für Kinder, was im Vorfeld berücksichtigt werden sollte.
Mit der richtigen Vorbereitung wird eine Safari nicht nur lehrreich, sondern auch ein großes Abenteuer, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Aber Vorsicht, liebe Eltern: Es ist Wildnis pur und erfordert sicher eure erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber euren Kindern und eurem Umfeld.
In welchem Land befindet sich die Serengeti?
Die Serengeti liegt in Tansania und zählt zu den bekanntesten Nationalparks Afrikas. Ein kleiner Teil dieses weitläufigen Ökosystems erstreckt sich jedoch auch über die Grenze nach Kenia.
Dort ist es als Masai Mara bekannt und bildet zusammen mit der Serengeti ein zusammenhängendes Naturgebiet.
Beide Regionen sind besonders berühmt für ihre beeindruckende Tierwelt und die jährliche Wanderung von Millionen von Gnus und Zebras.
Was kostet eine Safari in der Serengeti?
Unsere Safari im Serengeti-Nationalpark kosten zwischen 280 – 600 € pro Person und Tag. Im unterem Preissegment liegen unsere Camping- und Gruppentouren. Im mittleren Preissegment mit hochwertigen, komfortablen Lodges solltest du ab ca. 350 € kalkulieren. Möchtest du es exklusiv luxuriös kann es auch 600 € übersteigen.
Typische Gesamtpreise unserer Serengeti-Touren:
- 5 – 7 Tage: 1.770 – 3.490 €
- 10 – 13 Tage: 3.400 – 5.350 €
Preisfaktoren sind Unterkunft, Saison, Dauer und privat vs. Gruppe. Vor Ort ist vieles inklusive (Guide, Parkgebühren, große Teile der Verpflegung). Internationale Flüge, kleine Teile der Verpflegung, Trinkgeld, Souvenirs und so weiter sind extra und musst du zu den Tourpreisen noch dazu addieren.

Fazit – Lohnt sich eine Serengeti Safari?
Ja – eine Safari im Serengeti-Nationalpark absolut lohnenswert, besonders wenn du Tiere und Abenteuer liebst – für viele eine echte einmalige Lebenserfahrung.
Die größten Highlights sind die unglaubliche Tierwelt mit den Big Five sowie den Big Others mit Giraffen, Straußen, Warzenschweinen, Hyänen oder Krokodilen.
Auch die berühmte Große Tierwanderung erlebst du hier, bei der Millionen von Gnus, Zebras und Gazellen durch die Savanne ziehen. Als Zugabe obendrauf machen die weiten, unberührten Landschaften das Erlebnis einzigartig.
Es kein klassischer Entspannungsurlaub, sondern eher aktiv und naturbezogen. Du erlebst viele schönen Momente im 4×4 Geländewagen, der dir bei ausgefahrenem Dach noch dazu einen 360° Panoramarundblick erlaubt.
Für weitere Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Tansania-Reise stehen wir gerne bereit.
Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Tansania wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Tansania-Erlebnis.





