Gorilla Trekking
Trekking in Uganda und Ruanda
Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist ein einmaliges Erlebnis. In Uganda und Ruanda begeben Sie sich zu Fuß auf die Suche nach den letzten freilebenden Berggorillas.
Die Trekkingtouren werden von erfahrenen Guides begleitet und führen durch beeindruckende Landschaften. Sie übernachten komfortabel in ausgewählten Hotels und Lodges.
Im Kibale Nationalpark in Uganda haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Schimpansen in freier Wildbahn zu entdecken. Die Trekkingzeiten variieren je nach Standort der Tierfamilien und machen jedes Trekking einzigartig.
Mit Wanderschuhen und Kamera ausgestattet, erwartet Sie ein intensives Naturerlebnis voller unvergesslicher Begegnungen und eindrucksvoller Momente.
Unsere beliebtesten Gorilla Trekking Touren
Alle Preise sind ohne internationale Flüge angegeben.
Faszination Uganda
Diese 7-tägige private Uganda Safari bringt Ihnen die absoluten Highlights des Landes näher. Gemeinsam mit einem erfahrenen Guide begeben Sie sich auf die Suche nach den Big Five. Der Besuch bei den Berggorillas wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.
Best of Uganda
Sie möchten alle Highlights Ugandas besuchen? Genau das erleben Sie auf unserer 10-tägigen privaten Lodge Safari. Neben vielen Pirschfahrten ist das uneingeschränkte Highlight dieser Reise der Besuch der Berggorillas.
Fly-In Gorilla Safari in Uganda
Begeben Sie sich auf dieser 4-tägigen Tour in Uganda auf die Suche nach den letzten freilebenden Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark. Per Kleinflugzeug fliegen Sie von Entebbe in Zentraluganda zum Nationalpark im Süden.
Berggorilla Trekking in Ruanda / Uganda
Begeben Sie sich auf dieser viertägigen Tour mit Start in Ruanda auf die Suche nach den letzten freilebenden Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda.
Uganda – die Perle Afrikas
ohne Gorilla Permit
Entdecken Sie auf dieser 13-tägigen Rundreise Ugandas einzigartige Natur und begegnen Sie den letzten freilebenden Berggorillas unserer Erde. Sie reisen in einer Gruppe Gleichgesinnter und übernachten in Zelten.
Highlights bei einem Gorilla Trekking
Während des Trekkings entdecken Sie mit etwas Glück im dichten Regenwald auch Goldmeerkatzen, Büffel, kleine Antilopen sowie zahlreiche farbenprächtige Vogelarten. Die Wanderungen führen durch beeindruckende Landschaften und bieten intensive Naturerlebnisse.
Dennoch ist die spektakulärste Erfahrung sicherlich das Zusammentreffen mit den Gorillas. Beobachten Sie diese sanftmütigen Giganten in ihrer natürlichen Umgebung, sehen Sie, wie sie fressen, spielen und ihre Jungen großziehen.
Freuen Sie sich bei einem Gorilla Trekking auf diese Höhepunkte:
Ein ganz persönliches Erlebnis
Eine Stunde in kleiner Gruppe bei den BerggorillasBegleitung durch erfahrenen Guide
Hintergrundinfos zu den besuchten GorillafamilienWanderung durch Bergregenwald
Unterwegs können Sie Affen, Schmetterlinge und Antilopen sehenIndividuelle Tourplanung & Anschlussprogramm
Safaris und Badeurlaub vor oder nach dem TrekkingWo kann man Berggorillas sehen
- Gorilla Trekking in Uganda
In Uganda kann man Gorillas im Mgahinga-Gorilla Nationalpark und im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark sehen. Beide Parks liegen im Südwesten des Landes und sind Heimat mehrere Gorillafamilien.
Die Gebühren für einen Besuch bei den Berggorillas sind in Uganda vergleichsweise niedrig, auch die touristische Infrastruktur ist hier gut ausgebaut.
Ein Gorilla Trekking in Uganda können Sie mit einem Schimpansen Trekking im Kibale Nationalpark oder einer spannenden Big Five Safari in den Wildschutzgebieten des Landes verbinden.
- Gorilla Trekking in Ruanda
Ruandas Berggorillas sind vor allem durch die Arbeit von Naturschützerin Dian Fossey bekannt. Im Volcaneos Nationalpark im Nord-Nordwesten des Landes setzte sie sich in den 1960er Jahren für den Schutz der bedrohten Tiere ein – auch heute kann man die freilebenden Gorillas in diesem Teil des drei-Länder Virunga-Schutzgebietes besuchen.
Während des Trekkings durch den Bergregenwald kann man immer wieder tolle Ausblicke genießen. Das Gorilla Trekking in Ruanda ist teurer als in Uganda, bietet jedoch einen Einblick in das Erbe Dian Fosseys wie sonst nirgends möglich.
Nach einem Gorilla Trekking in Ruanda kann man entweder ein paar Tage am Kivu See verbringen oder eine Safari in Uganda oder Tansania unternehmen.
Gästefeedback
„Zwei Meter vor uns spielten ausgelassen Gorillakinder. Die Frauen und auch die halbwüchsigen Kinder der Familie ließen sich in unsere Nähe das Frühstück schmecken. Natürlich hatte der mächtige Silberrücken immer ein wachsames Auge auf seine Familie und vor allem auf uns.“
Günter und Marikka
Wann ist die beste Reisezeit für eine Gorilla Tour?
Die beste Reisezeit für Gorilla-Trekking sind die Trockenperioden von Juni bis September sowie von Dezember bis Februar. In diesen Monaten sind die Wege meist gut begehbar, da sie weniger schlammig sind. Zudem profitieren Sie von klareren Sichtverhältnissen und besseren Fotobedingungen – das Trekking ist insgesamt angenehmer und weniger anstrengend.
Grundsätzlich ist Gorilla Trekking jedoch ganzjährig möglich – beispielsweise im Bwindi Impenetrable National Park oder im Volcanoes National Park.
Während der Regenzeiten von März bis Mai sowie von Oktober bis November müssen Sie allerdings mit rutschigen Wegen und anspruchsvolleren Bedingungen rechnen.
Gleichzeitig bietet die Regenzeit auch Vorteile: Es sind insgesamt weniger Besucher unterwegs, Unterkünfte sind teilweise günstiger und die Chancen auf kürzere Wanderungen steigen, da sich die Gorillas häufiger in niedrigeren Waldlagen aufhalten.
Bitte beachten Sie, dass auch in der Trockenzeit vereinzelte Regenfälle möglich sind. Da die Nachfrage besonders in den trockenen Monaten hoch ist, empfehlen wir, Gorilla-Trekking-Reisen mehrere Monate im Voraus zu buchen.
Mehr zur besten Reisezeit für ein Gorilla Trekking erfahren Sie in unserem Blog.
Was kostet Gorilla Trekking?
Die Kosten für ein Gorilla-Trekking setzen sich aus dem Preis für das Trekking-Permit und den Kosten der Safari zusammen.
Die Gorilla-Permits kosten (Stand 2026):
- Uganda: 800 USD pro Person
- Ruanda: 1.500 USD pro Person
Die Permitpreise sind ganzjährig festgelegt und unabhängig von der Reisezeit.
Zusätzlich fallen Kosten für Unterkunft, Transfers, Nationalparkbesuche und weitere Safari-Aktivitäten an. Wie hoch der Gesamtpreis ausfällt, hängt von Reisedauer, Unterkunftskategorie und Reiseform ab.
Ein gutes Beispiel ist unsere 13-tägige Gruppenreise „Uganda – die Perle Afrikas“ .Die Adventure-Camping-Reise kostet ab 2.730 Euro pro Person (ohne Gorilla-Permit) und führt Sie zu den schönsten Nationalparks Ugandas.
Neben dem unvergesslichen Gorilla-Trekking im Bwindi Impenetrable Nationalpark erleben Sie ein Schimpansen-Trekking im Murchison Falls Nationalpark sowie Pirschfahrten im Queen Elizabeth Nationalpark und weiteren Wildschutzgebieten.
Da Unterkünfte und touristische Leistungen in der Nebensaison häufig günstiger sind, kann der Gesamtpreis einer Gorilla-Safari während der Regenzeiten niedriger ausfallen. Die Kosten für das Gorilla-Permit selbst bleiben jedoch das ganze Jahr über unverändert. Unsere erfahrenen Reiseexperten beraten Sie gerne.
Wie bereitet man sich auf Gorilla Trekking vor?
Gorilla-Trekking gehört zu den intensivsten Naturerlebnissen Afrikas und stellt gleichzeitig gewisse körperliche und organisatorische Anforderungen. Wer gut vorbereitet in das Erlebnis startet, kann die Begegnung mit den Berggorillas umso mehr genießen. Die Wanderung kann zwischen einer und sechs Stunden dauern und führt oft über steile, feuchte und unebene Wege.
Körperliche vorbereiten
Sie müssen kein Extremsportler sein, aber eine solide Grundfitness hilft. Sinnvoll sind regelmäßige Wanderungen, Treppensteigen oder Bergtraining, leichtes Ausdauertraining (z. B. Joggen oder Radfahren).
Richtige Kleidung und Ausrüstung
Im Regenwald ist es häufig feucht, rutschig und dicht bewachsen. Daher empfehlen sich wasserdichte Wanderschuhe mit gutem Profil sowie lange Kleidung, um sich vor Dornen und Insekten zu schützen.
Eine Regenjacke sollte ebenfalls nicht fehlen. Für empfindliche Hände können Gartenhandschuhe sinnvoll sein, da man sich unterwegs oft an Pflanzen festhält. Zudem ist ein kleiner Rucksack mit ausreichend Wasser und gut verpackten Snacks empfehlenswert.
Gesundheit und Dokumente
Vor einer Reise sollten Sie Ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Zudem empfehlen wir, sich rechtzeitig mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über eine geeignete Malariaprophylaxe zu beraten.
Eine umfassende Reisekrankenversicherung ist ebenfalls dringend anzuraten, um im Ernstfall optimal abgesichert zu sein.
Wie viele Tage brauche ich für eine Reise zu den Berggorillas?
Für eine Reise zu den Berggorillas in Uganda oder Ruanda sollten Sie mindestens 3 bis 5 Tage einplanen. Wenn Sie die Reise entspannter gestalten oder zusätzlich eine Safari integrieren möchten, empfiehlt sich eine längere Reisedauer.
Ein klassisches Beispiel ist eine 4-tägige Rundreise über Land, etwa ab Kigali zum Bwindi Impenetrable Nationalpark: Nach der Ankunft erfolgt am zweiten Tag die Fahrt in das Schutzgebiet, gefolgt vom Gorilla-Trekking am dritten Tag und der Rückreise am vierten Tag.
Alternativ bietet sich eine komfortablere Fly-In Variante an. Dabei starten Sie in Entebbe und fliegen direkt in die Nähe des Bwindi Nationalparks. So sparen Sie Zeit und genießen zusätzlich beeindruckende Ausblicke aus der Luft. Auch hier findet das Trekking am dritten Tag statt, bevor es zurück nach Entebbe geht.
Sind Gorillas in freier Wildbahn gefährlich?
Berggorillas in Uganda und Ruanda gelten in freier Wildbahn grundsätzlich als ruhig und friedlich – vorausgesetzt, man verhält sich respektvoll. Trotz ihrer enormen Kraft sind sie keine aggressiven Tiere, solange sie sich nicht bedroht fühlen.
Dennoch bleibt es wichtig, sich bewusst zu machen, dass es sich um Wildtiere handelt.
In Schutzgebieten wie dem Bwindi Impenetrable Nationalpark oder dem Volcanoes Nationalpark sind die beobachteten Gorilla-Gruppen an Menschen gewöhnt. Zudem werden alle Begegnungen von erfahrenen Rangern begleitet und klar geregelt, was ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.
Gefährlich kann es vor allem dann werden, wenn Verhaltensregeln missachtet werden – etwa wenn man den Mindestabstand unterschreitet, Tiere anstarrt, hektische Bewegungen macht oder versucht, Jungtiere zu berühren. In solchen Situationen kann der Silberrücken, also das dominante Männchen, reagieren und durch Drohgebärden wie Brusttrommeln oder Scheinangriffe seine Gruppe schützen.
Um sicher zu bleiben, ist es entscheidend, ruhig zu bleiben, Blickkontakt zu vermeiden, sich möglichst unauffällig zu verhalten und sich langsam zurückzuziehen, falls ein Tier näherkommt.
Wo kann man Gorillas sehen?
Für Reisende sind vor allem Uganda und Ruanda die besten Ziele, um Berggorillas in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Die Tiere leben in den dichten Bergregenwäldern des Virunga-Massivs und des Bwindi Impenetrable Nationalparks, die sich über die Grenzregion von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo erstrecken.
Besonders Uganda und Ruanda haben sich als sichere und gut organisierte Destinationen für Gorilla-Trekkings etabliert. Mit erfahrenen Rangern und streng regulierten Besucherzahlen bieten beide Länder die Möglichkeit, die vom Aussterben bedrohten Menschenaffen aus nächster Nähe zu beobachten und gleichzeitig zu ihrem Schutz beizutragen.
Insgesamt kommen Gorillas heute nur noch in wenigen, stark begrenzten Waldgebieten Zentralafrikas vor. Daher zählt eine Begegnung mit ihnen zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen Afrikas.
Mehr dazu wo es Gorillas in freier Wildbahn gibt erfahren Sie in unserem Blog.
Kann man Gorilla Trekking in Uganda mit einer Safari verbinden?
Ja, Uganda eignet sich perfekt, um Gorilla Trekking mit klassischen Safaris zu kombinieren. Sehr viele Reisende wählen diese Verbindung und so haben wir auch einige Touren dazu im Angebot.
Unsere 7-tägige Faszination Uganda Safari besucht die Highlights des Landes. Es geht unter anderem zu den auf Bäume kletternden Löwen des Queen Elizabeth Nationalparks, zu den Schimpansen im Kibale Nationalpark und schließlich zu den letzten freilebenden Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest National Park.
Auf unserer 10-tägigen Best of Uganda Safari geht es außerdem noch in den Murchison Falls Nationalpark, wo Sie neben einer Pirschfahrt auch auf einer Bootstour zu den atemberaubenden Wasserfällen fahren.
Unsere 13-tägige Uganda – die Perle Afrikas Safari gibt obendrauf noch eine weitere Zugabe mit einem Besuch in den Ruwenzori Bergen und der Abenteuerhauptstadt Jinja.
Uganda ist für derartige Kombinationen von Gorilla Trekking und Safari besonders gut geeignet. Viele verschiedene Nationalparks liegen in relativ kurzer Distanz beieinander und landschaftlich ist es sehr abwechslungsreich.
Gibt es ein Mindestalter für Gorilla Trekking?
Ja, für Gorilla-Trekking gibt es tatsächlich ein Mindestalter von 15 Jahren. Darunter geht es auch nicht in Begleitung von Eltern oder Erziehungsberechtigten. Diese Altersregelung gilt in allen Schutzgebieten für Berggorillas in Ruanda und Uganda.
Von dieser Regelung gibt es keine Ausnahme. In den Informationszentren der Parks überprüfen die Behörden die Pässe der Besucher, bevor sie den Trekkinggruppen zugeteilt werden. Wer die Altersvoraussetzung nicht erfüllt, darf nicht teilnehmen.
Wie fit muss ich sein, um eine Gorilla Trekking Tour zu machen?
Sie müssen kein Spitzensportler sein, dennoch ist eine gute Grundfitness von Vorteil. Gorilla Trekking kann körperlich anspruchsvoll sein, da die Dauer der Wanderung stark variiert – von etwa ein bis sechs Stunden, in Einzelfällen auch länger.
Die Wege führen durch dichten Regenwald, über steile Hänge und oft rutschigen, schlammigen Untergrund. Häufig gibt es keine klaren Pfade, und Sie bewegen sich in Höhenlagen von bis zu etwa 2.500 Metern oder darüber. Trittsicherheit, Ausdauer und eine gewisse Beweglichkeit sind daher wichtig.
Gleichzeitig wird das Tempo individuell angepasst, und erfahrene Guides sowie Ranger begleiten jede Gruppe.
Wer sich unsicher ist, profitiert von einer leichten Vorbereitung vor der Reise – etwa durch regelmäßige Spaziergänge, Wanderungen oder moderates Ausdauertraining.
Wie läuft ein Tag bei den Berggorillas ab?
Der Tag beginnt früh: Zwischen 6 und 7 Uhr fahren Sie zum Hauptquartier des Nationalparks. Dort erfolgt zunächst die Registrierung mit Ihrem Gorilla-Permit sowie eine kurze Gesundheitskontrolle. Oft werden Ihnen vor dem Start auch Kaffee oder Tee angeboten.
Anschließend findet ein ausführliches Briefing durch die Ranger statt. Dabei lernen Sie die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit den Gorillas, erhalten Sicherheitshinweise und erfahren, wie das Trekking abläuft.
Zudem werden Sie einer Gorilla-Familie zugeteilt – pro Gruppe dürfen maximal acht Besucher teilnehmen.
Zwischen etwa 8 und 9 Uhr beginnt das Trekking. Gemeinsam mit Rangern und Guides machen Sie sich auf den Weg durch den dichten Bergregenwald. Tracker sind bereits vorausgegangen und lokalisieren die Gorilla-Gruppen.
Sobald Ihre zugeteilte Familie gefunden ist, nähern Sie sich vorsichtig bis auf etwa sieben Meter. Dann beginnt der Höhepunkt des Tages: Eine Stunde lang beobachten Sie die Tiere aus nächster Nähe – beim Fressen, Spielen, Klettern oder Ruhen, während der Silberrücken seine Gruppe im Blick behält. Fotografieren ist erlaubt, jedoch ohne Blitz.
Nach dieser intensiven Begegnung treten Sie den Rückweg an. Zurück am Parkbüro erhalten Sie meist ein Zertifikat, bevor es weiter zur Lodge geht, wo Sie den Tag entspannt ausklingen lassen können.