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Veröffentlicht am 1. Februar 2021 von Juan Proll

– Zuletzt aktualisiert am 26. August 2025

Gorilla Trekking: Wo kann man Gorillas in freier Wildbahn sehen?

Wer kennt ihn nicht – den Filmklassiker „King Kong“? Ein riesiger Gorilla verliert sich im Großstadtdschungel von New York. Heute sind es neugierige Reisende, die sich auf ein Gorilla Trekking begeben, um diesen beeindruckenden Tieren in den dichten Regenwäldern Afrikas zu begegnen. Doch wo hat man überhaupt die Chance, Gorillas in freier Wildbahn zu sehen?

In welchen Ländern lebt der Gorilla heute noch in freier Wildbahn?

Das fiktive Schicksal King Kongs war für viele echte Gorillas bittere Realität – damals wie heute. Sie wurden rücksichtslos gejagt und gefangen, einem sensationshungrigen Publikum auf Jahrmärkten und in Zoos vorgeführt, ihre Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit in Laboren untersucht, ihr Fleisch verzehrt und ihre Körperteile für traditionelle Heilpraktiken verwendet.

Noch immer werden Gorillas gewildert, wenngleich der weltweite Schutz in ihren Lebensgebieten  sich für viele von ihnen deutlich verbessert hat. Doch wo leben sie? Und wo kann Gorilla Trekking derzeit empfohlen werden?

Lebensraum entlang des Äquators in Zentral- und Ostafrika

Das Verteilungsgebiet der Gorillas ist weltweit nur noch auf den dichten Äquatorgürtel Zentralafrikas beschränkt. Im Süden wird der Kongo-Fluss nicht überquert.

Die westlichste und nördlichste Heimat zugleich ist der nigerianische Cross-River-Nationalpark am gleichnamigen Grenzfluss zu Kamerun. Der östlichste Lebensort ist das Virunga-Schutzgebiet entlang der Grenze von Ruanda und Uganda

Eine der wenigen noch freilebenden Gorillas schaut sanft in die Kamera.
Nur noch weniger Gorillas leben weltweit in ihrem natürlichen freien Lebensraum

Aktuelle Lage & Sicherheit – wo Gorilla-Trekking derzeit empfohlen wird

Allgemein lassen sich Fragen zur Sicherheitslage in bestimmten Weltregionen immer nur als Momentaufnahme beantworten. So warnt das Auswärtige Amt in Deutschland aktuell vor Reisen in weite Teile Nigerias und Kameruns sowie in die Zentralafrikanische Republik und die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo).

Gut erreichbar und mit einer hervorragend entwickelten touristischen Infrastruktur ausgestattet, sind die Nationalparks in Ruanda und Uganda, in denen Berggorillas leben.

Aufgrund der stabilen Sicherheitslage und bewährten Rahmenbedingungen vor Ort bieten wir ausschließlich Reisen in diese beiden Länder an. Gorilla-Trekkings können wir hier mit Überzeugung und besonderer Empfehlung aussprechen.

Gorilla-Unterarten im Überblick

Aufgrund ihrer geografischen Verteilung werden die Menschenaffen gerne grob in Westliche und Östliche Gorillas unterschieden. Beide bestehen aus zwei Unterarten:

Zu den Östlichen Gorillas gehören der Östliche Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri), manchmal auch Grauergorilla genannt, und der Berggorilla (Gorilla beringei beringei).

Zu den nur wenig kleineren und schlankeren Westlichen Gorillas zählt der Westliche Flachlandgorilla (Gorilla gorilla gorilla) und der hochgradig gefährdete Cross-River-Gorilla (Gorilla gorilla diehli).

Berggorillas (Gorilla beringei beringei)

Siehst du menschenähnliche Fußabdrücke, könnte es sich um Berggorillas handeln. Zumindest wenn du in ihren einzigen Lebensgebieten im östlichen Afrika unterwegs bist.

Ihr Lebensraum sind Gebirgswälder zwischen 2200 und 4000 Metern an den Hängen der Virunga-Vulkane im Grenzgebiet der DR Kongo, Ruandas und Ugandas sowie im Bwindi-Nationalpark im südwestlichen Uganda (Bwindi-Gorillas).

Im Vergleich aller Gorilla-Arten sind die Berggorillas diejenigen, die die meiste Zeit am Boden verbringen und nur selten auf Bäume klettern.

Östliche Flachlandgorillas (Gorilla beringei graueri)

Baut sich das Männchen eines Östlichen Flachlandgorillas so richtig vor dir auf, erreicht er bei voller Kniestreckung 2 m Höhe. Dazu ein mächtiger Brustkorb und über 200 kg Körpermasse und schon denkst du wieder an den Hollywoodstreifen. Dafür sind die Weibchen deutlich kleiner.

Östliche Flachlandgorillas bewohnen ausschließlich den Osten der DR Kongo in Höhenlagen von 500 bis 2800 Metern. Leider ist ihr Schutz aufgrund der unübersichtlichen Sicherheitslage in der DR Kongo stark gefährdet, ihre Population rückgängig.

Sie lieben alle möglichen Wald-, Boden- und Strauchfrüchte.

Ein ostafrikanischer Regenwald, Schauplatz für das beliebten Gorilla Trekking.
Berggorillas in Ostafrika leben in Regenwäldern der Länder Uganda, Ruanda und DR Kongo

Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla)

Westliche Flachlandgorillas stellen die größte aller Gorilla-Populationen. Von ihren östlichen Artgenossen unterscheidet sie ihre graubraune, statt schwärzliche Fellfärbung und ihr insgesamt kleinerer und zierlicherer Körperbau.

Im Vergleich zu den anderen Gorillaarten leben die Westlichen Flachlandgorillas auf den niedrigsten Höhen und bevorzugen Regenwälder und Sumpfgebiete als Lebensraum. Außerdem beanspruchen sie auch die größten Streifgebiete bei der Futtersuche.

Cross-River-Gorillas (Gorilla gorilla diehli)

Die Cross-River-Gorillas sind eine Unterart der Westlichen Flachlandgorilla. Sie unterscheiden sich durch einen kürzeren Schädel und schmalere Zähne.

Ihre Art lebt ausschließlich in der Grenzregion zwischen Nigeria und Kamerun und ist nach dem dort verlaufenden Fluss „Cross River“ benannt. Dort leben sie auf hügeligem Terrain sehr isoliert und werden gleichzeitig durch menschlich forcierte Lebensraumverkleinerung in ihrer Existenz bedroht.

Die unsichere Lage in diesem Gebiet erschwert die Schaffung notwendiger touristischer Infrastruktur erheblich und macht diese Gorilla-Population praktisch unzugänglich.

Die besten Orte für Gorilla Trekking

Die besten Orte für Gorilla-Trekking sind die Nationalparks Bwindi Impenetrable Forest & Mgahinga in Uganda, die Volcanoes in Ruanda und die Virunga-Berge in der DR Kongo (momentan aufgrund von Unruhen unzugänglich).

Diese Gebiete bieten die Möglichkeit, die majestätischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Besonders in Uganda und Ruanda sind die Chancen hoch, Gorillas in freier Wildbahn zu sehen, da die Schutzgebiete gut erschlossen und die Touren gut organisiert sind.

Uganda – Bwindi Impenetrable Forest & Mgahinga Gorilla Nationalpark

Was für mich, Uganda derzeit zur unumstrittenen Nr. 1 des Gorilla-Trekkings macht, sind vor allem die folgenden Vorzüge:

  • Die im Vergleich zu Ruanda niedrigeren Preise (USD 800) für das Gorilla-Besuchsticket.
  • Die insgesamt sehr gut ausgebaute touristische Infrastruktur und die damit auch gute Erreichbarkeit der Gorilla-Habitate.
  • Die Kombinierbarkeit mit anderen Aktivitäten, wie es in dieser Vielfalt kein zweites der oben aufgeführten Länder bieten kann.

    Dazu gehören zum Beispiel: Schimpansen-Trekking, Tiersafaris in anderen Nationalparks, Bergwanderungen im Rwenzori-Gebirge, Wildwasser-Rafting auf dem Nil, Bootstouren auf dem Lake Victoria oder Ausflüge zum Äquator.

Die Vielfalt Ugandas – inklusive eines Besuchs bei den Gorillas – kannst du zum Beispiel auf unseren beiden geführten Touren, Best of Uganda &  Faszination Uganda, erleben.

Uganda verfügt über zwei Gorilla-Hotspots, die beide im Südwesten des Landes liegen. Der Mangel an Haaren auf der Stirn der Bwindi-Population unterscheidet sie leicht von der zotteligeren Virunga-Gemeinde im Mgahinga.

Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark ist Teil des trinationalen Virunga-Schutzgebietes. Einige Gorillas hier verkehren visumfrei zwischen Ruanda, Uganda und der DR Kongo – ‚Gorillas ohne Grenzen’ sozusagen.

Keine 50 Kilometer nördlich vom Mgahinga-Gorilla-Nationalpark ist der Bwindi Impenetrable Forest National Park. Feinster Dschungel bis zu einer Höhe von rund 2600 Meter, UNESCO Weltnaturerbe aufgrund seines Artenreichtums und der hier ansässigen Population von Berggorillas.

Ein Gorilla schaut verlegen im Bwindi Imperial Forest in Uganda.
Ein Berggorilla in Ugandas Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark

Ruanda – Volcanoes Nationalpark

Ruandas Berggorillas leben im Volcanoes National Park im Nord-Nordwesten des Landes, entlang der Grenzen zur DR Kongo und Uganda. Der Park ist Teil des Virunga-Schutzgebietes mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur drumherum.

Für viele Menschen weltweit ist der Vulkan-Nationalpark die erste Wahl für Berggorilla-Trekkings. Grund dafür ist die einzigartige Arbeit von Dian Fossey, wie sie im Film „Gorillas in the Mist“ (nach ihrem gleichnamigen Buch) dramatisiert wurde.

Sie gründete hier in den Bergen 1967 das Karisoke Research Center, studierte das Verhalten der Berggorillas in freier Wildbahn über 18 Jahre mit bahnbrechenden Erkenntnissen, schützte das Leben der Gorillas vor Wilderern und verlor ihres 1985 durch einen bis heute ungeklärten Mord.

Der Nationalpark begeistert nicht nur mit seiner faszinierenden Tierwelt und der eindrucksvollen Berglandschaft, sondern bietet oft auch atemberaubende Ausblicke.

Das Gorilla-Trekking in Ruanda kostet mit derzeit 1.500 US-Dollar zwar deutlich mehr als in Uganda, doch wer Dian Fosseys Erbe hautnah erleben möchte, findet hier einen einzigartigen Ort, der in dieser Form nirgendwo sonst existiert.

Kontaktiere uns und lass deinen Traum Wirklichkeit werden.

Demokratische Republik Kongo – nur eingeschränkt empfehlenswert

Die DR Kongo ist das einzige Land, in dem beide Östliche Gorilla-Unterarten beheimatet sind. Sie sind in drei Parks anzutreffen:

Die Berggorillas im Virunga Nationalpark in der Grenzregion zu Ruanda und Uganda. Die Östlichen Flachlandgorillas im Kahuzi Biega Nationalpark, UNESCO Weltnaturerbe, im südlichen Teil des Kongo unweit der Stadt Bukavu. Und weitere Östliche Flachlandgorillas im kaum zugänglichen und nur dürftig erschlossenen Maiko Nationalpark.

Es ist möglich, beide Gorilla-Untergruppen im Virunga und Kahuzi Biega Nationalpark innerhalb von 5 Tagen zu einem vergleichsweise erschwinglichen Eintrittspreis von je 400 USD zu besuchen.

Allerdings ist die Sicherheitslage im Land aufgrund agierender verschiedener Rebellengruppen kritisch – vor allem im Virunga Nationalpark. Das Auswärtige Amt beschreibt diese Situation in 2025 als noch einmal erheblich verschlechtert und rät aktuell von Reisen dorthin ab.

Wir sind mit unseren Tochterfirmen in Ostafrika immer gut beraten und bieten daher derzeit keine Reisen nach DR Kongo an.

Unsere beliebtesten Gorilla-Trekking-Touren:

Berggorilla Trekking in Ruanda / Uganda

4 Tage Trekking Privatreise Hotel & Lodge
Preis pro Person: ab 1.550 EUR (bei 6 Personen)

Begeben Sie sich auf dieser viertägigen Tour mit Start in Ruanda auf die Suche nach den letzten freilebenden Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark in Uganda.

Fly-In Gorilla Safari in Uganda

4 Tage Fly-In Safari & Trekking Privatreise Gästehaus & Lodge
Preis pro Person: ab 2.230 EUR (bei 6 Personen)

Begeben Sie sich auf dieser 4-tägigen Tour in Uganda auf die Suche nach den letzten freilebenden Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark. Per Kleinflugzeug fliegen Sie von Entebbe in Zentraluganda zum Nationalpark im Süden.

Beste Reisezeit für Gorilla Trekking

Wer weiß, wie stark es in den Bergwäldern Ugandas und Ruandas Regnen kann, wird wahrscheinlich gleich auf die Trockenzeit als beste Reisezeit setzen. Sie ist meist zwischen Juni bis Mitte Septembersowie von Mitte Dezember bis Mitte März und ist ideal für geschmeidigere Wanderungen und bessere Sichtverhältnisse.

Aber auch die Regenzeit hat ihre Vorteile.

Trockenzeiten

In der Trockenzeit von Juni bis Mitte September sowie von Mitte Dezember bis Mitte März sind die Wege meist matscharm und gut begehbar. Das macht das Gorilla-Trekking oft angenehmer und weniger anstrengend. Außerdem sind die Sichtverhältnisse in der Trockenzeit meist besser, was großartige Fotomöglichkeiten bietet. Auch die Gorillas zeigen sich lieber, wenn es nicht regnet.

Allerdings ist es dann Hochsaison mit vielen Touristen und höheren Preisen.

Vorteile & Nachteile der Regenzeit

Während der Regenzeit von Mitte März bis Mai und Oktober bis Mitte Dezember sind die Trails oft matschig und rutschig, was das Gorilla-Trekking anspruchsvoller macht. Die Sichtverhältnisse verschlechtern sich, Fotografieren wird schwieriger und wetterbedingte Unterbrechungen oder Absagen sind denkbar.

Aber die Natur ist in dieser Zeit besonders grün und üppig, die Landschaft atemberaubend schön. Außerdem sind in der Regenzeit weniger Touristen unterwegs, die Verfügbarkeiten besser, die Preise für die Unterkünfte und Rundreisen billiger und die Atmosphäre insgesamt entspannter.

Buchungstipps & Permit-Verfügbarkeit

Generell ist es ratsam, frühzeitig Permits zu buchen. Die Plätze sind stark begrenzt und die Touren sehr gefragt. Sobald deine Reise steht, nutze das Online-Portal des ausgesuchten Landes und buche dein Gorilla-Permit.

Oder überlasse es vertrauensvoll unseren Ostafrika-Experten, die deine ganze Reise organisieren und sich um alles kümmern.

Die Kosten für ein Permit, das dir eine Stunde mit einer Gorilla-Familie erlaubt, liegen für Reisende mit deutschem, österreichischem und schweizerischem Pass bei

  • 1.500 USD in Ruanda
  • 800,- USD in Uganda

Doch wo auch immer du dieses einmalige Erlebnis der Begegnung mit einer Gorilla-Familie haben möchtest, stehen dir unsere Ostafrika-Spezialisten gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Gorilla ruft und reißt sein Maul auf, eine beeindruckende Szene beim Gorilla Trekking.
Wir empfehlen, das Gorilla Trekking in Uganda oder Ruanda zu unternehmen

Häufig gestellte Fragen zum Gorilla Trekking

Was kostet Gorilla Trekking?

Die Preise für Gorilla-Trekking variieren je nach Land und Organisation:

  • 1.500 USD in Ruanda
  • 800,- USD in Uganda

Wie anstrengend ist Gorilla Trekking wirklich?

Bei einem Gorilla-Trekking zu den Berggorillas geht es meist in unebenes, steiles Gelände. Der Weg kann also durchaus anstrengend sein:

  • Du solltest also über eine solide Grundfitness verfügen.
  • Die Wanderungen dauern in der Regel zwischen 1 und 4 Stunden – je nach Aufenthaltsort der Gorillas kann es jedoch auch länger werden.
  • Unterwegs gibt es steile Anstiege mit großen Höhenunterschieden und unwegsamen Terrains.
  • Unsere Tipps zur Vorbereitung sind daher: regelmäßiges Cardio-Training, Wandern in unebenem Gelände, das Mitbringen von geeignetem Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Fühlst du dich gut mit Körper und Kleidung, erlebst du die Tour gleich viel entspannter.

Wie groß und schwer werden Silberrücken-Gorillas?

Silberrücken-Gorillas sind die dominanten Männchen, die bei den Berggorillas voll aufgerichtet rund 1,75 m groß sind. Dabei bringen sie locker zwischen 140 und 200 Kilogramm auf die Waage. Sie wirken in der Regel ruhig und gelassen, können aber als Beschützer der Familie auch aggressiv und bedrohlich werden.

Wie viele Gorillas leben heute noch in freier Wildbahn?

Schätzungen sind schwierig und die „aktuellen“ Zahlen gemäß IUCN unterschiedlich alt:

  • Westliche Flachlandgorillas: ca. 95.000 bis 316.000 (in 2016)
  • Cross-River Gorillas: ca. 250 – 300 (in 2012)
  • Östliche Flachlandgorillas: ca. 3800 (in 2015)
  • Berggorillas: ca. 1063 (in 2018)
  • Status: Die Zahlen sprechen für sich. Vom Aussterben bedrohte Cross-River Gorillas und Berggorillas, stark gefährdete Östliche Flachlandgorillas und leicht weniger stark gefährdete Westliche Flachlandgorillas.
  • Schutzmaßnahmen: Schutzprogramme durch die Erklärung der Gorilla-Habitate zu Nationalparks und nachhaltiger Tourismus helfen, die Populationen zu erhalten.

Wie alt werden Gorillas in freier Wildbahn?

Gorillas können in der freien Wildbahn etwa 35 bis 45 Jahre alt werden. In Gefangenschaft sind sie manchmal sogar älter und schaffen in der Spitze bis zu etwa 60 Jahre.

Sind Gorillas gefährlich?

Gorillas sind in der Regel tatsächlich friedlich und mögen keine Konflikte. Fühlen sie sich jedoch bedroht oder sehen ihre Familie in Gefahr, können sie aggressiv und gefährlich werden. Das gilt vor allem für den Silberrücken.

Sind Gorillas die stärksten Tiere im Tierreich?

Sicher nicht, wenn man nur an die Elefanten denkt. Aber die Chancen, dass ein Mensch beim Armdrücken gegen einen Gorilla gewinnt, sind äußerst gering. Gorillas gehören mit ihrer Muskelkraft sicher zu den stärksten Tieren im Tierreich, aber Vergleiche sind schwierig.

Immerhin gelten sie Schätzungen zufolge als bis zu 10-mal stärker als ein durchschnittlicher Mensch, benötigen ihre enorme Muskelmasse aber zum Klettern, Fressen und Verteidigen.

Ein Gorillababy klettert in Uganda auf einen Baum.
Um Berggorillas zu sehen, muss man zunächst durch dichten Urwald wandern – eine Anstrengung, die sich lohnt

Fazit

Das Beobachten von Gorillas in freier Wildbahn ist ohne Frage ein unvergessliches Erlebnis, das tiefe Einblicke in die faszinierende Welt dieser beeindruckenden Tiere bietet.

Die verschiedenen Gorillaarten, wie die Berggorillas in Ruanda, Uganda und der DR Kongo sowie die Westlichen Flachlandgorillas und Cross-River Gorillas in der Umgebung von Nigeria und Kamerun, bewohnen unterschiedliche Lebensräume in den zentralafrikanischen Regenwäldern und Hochlandregionen.

Die besten Orte für Gorilla-Trekking befinden sich allerdings in Ostafrika, insbesondere in den Nationalparks von Bwindi und Mgahinga in Uganda sowie dem Volcanoes in Ruanda. Sie bieten derzeit die beste touristische Infrastruktur und die größte Sicherheit.

Bei der Planung deines Abenteuers solltest du die für dich beste Reisezeit berücksichtigen, um das Abenteuer optimal zu genießen – die Trockenzeiten sind meist ideal, da die Wanderungen dann leichter sind. Die Regenzeiten sind dagegen günstiger und tourismusentspannter.

Wichtig ist es, sich frühzeitig um Permits zu kümmern, da die Plätze begrenzt sind und die Touren sehr begehrt sind. Sicherheitsaspekte sollten stets beachtet werden, insbesondere bei Reisen in die DR Kongo, wo eine sorgfältige Vorbereitung und lokale Begleitung unerlässlich sind.

Insgesamt ist das Gorilla-Trekking eine einzigartige Gelegenheit, diese faszinierenden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, ihre sozialen Strukturen zu beobachten und einen Beitrag zum Schutz ihrer Artenvielfalt zu leisten. Sicher ein unvergesslicher Höhepunkt einer jeden Afrikareise.

Ostafrika-Reisen in Kombination mit Gorilla-Trekkings sind allgemein sehr beliebt. Wir stehen gerne für Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Ostafrika-Reise bereit.

Dank unseres engen Kontaktes zu unseren ostafrikanischen Tochterfirmen wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Ostafrika-Erlebnis.