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Veröffentlicht am 10. Juni 2019 von Stephan Schuff

Unser Kollege Stephan auf Kenia Safari: ein bekanntes Land neu entdecken

Seit 15 Jahren reist unser Kollege Stephan Schuff regelmäßig nach Kenia. Anfang dieses Jahres war er wieder dort und hat gemeinsam mit unserer Tochterfirma vor Ort das Land erkundet. Was er Neues für Sie entdeckt hat und warum er auch nach Jahren immer wieder auf Kenia Safari geht – hier erzählt er es uns.

Warum sollte man eine Kenia Safari machen?

In Kenia erlebt man unfassbar tolle und landschaftlich unterschiedliche Nationalparks, sieht unglaublich viele verschiedene Tiere und große Herden und kann sogar einen Badeurlaub an Traumstränden dranhängen, ohne ins Flugzeug steigen zu müssen. Und das alles zu einem fairen Preis. Man nennt Kenia nicht umsonst das Heimatland der Safari.

Was sind deine Tipps für die Planung einer Kenia Safari?

Generell rate ich meinen Gästen: Weniger ist mehr. Statt in kurzer Zeit möglichst viele Parks anzusteuern und somit viel Zeit im Auto und auf Straßen zu verbringen, rate ich dazu, weniger Parks zu besuchen und dafür länger an einem Ort zu bleiben. So verbringt man nicht nur mehr Zeit auf Pirschfahrten, sondern kann sich auch ganz auf seine Umgebung einlassen und erlebt seine Safari noch intensiver. Eine andere Möglichkeit ist es, einige Regionen per Flugzeug zu erreichen, zum Beispiel vom Samburu National Reserve in die Masai Mara zu fliegen. Da steckt natürlich etwas Planung zu Logistik und Timing dahinter, aber dafür bin ja ich da. Eine gelungene Kenia Safari bucht man eben am besten beim Experten.

Elefant-Tours Keniaexperte Stephan Schuff (z.v.r.) mit Guide Emanuel Mramba (ganz rechts) und den Elefant-Tours Gründern Holger Wiebe (ganz links) und Henning Schmidt (z.v.l.) vor der Treetops Lodge im Aberdare Nationalpark.

Elefant-Tours hat seine eigene Tochterfirma vor Ort in Nairobi. Diese führt alle Elefant-Tours Kenia Safaris durch. Warum ist das ein Vorteil für deine Gäste?

Das ist in der Tat ein riesiger Vorteil. Wir sprechen täglich mit unseren Kollegen in Nairobi, müssen nicht lange auf Rückmeldungen warten – wer bei mir eine Kenia Safari anfragt, bekommt sein Angebot in kürzester Zeit.

Für meine Gäste ist es toll, auch vor Ort einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben. In Notfällen ist mein Kollege und Kenia Operations Manager Alexander 24 Stunden, sieben Tage die Woche für sie da. Das gibt einem viel Sicherheit.

Guide Emanuel von der Elefant-Tours Tochterfirma vor Ort in Kenia

Wir können uns auch darauf verlassen, dass die Kollegen unserer Tochterfirma die gleichen Werte und Standards vertreten wie wir bei Elefant-Tours. Wir legen viel Wert auf Qualität, persönliche Beziehungen zu unseren Gästen und natürlich Pünktlichkeit. Wenn mein Kollege in Kenia sagt, meine Gäste werden um 8:15 Uhr von ihrem Guide abgeholt, dann ist der Guide schon um 8 Uhr an der Unterkunft, nicht erst um 8:30 Uhr.

Du warst schon öfter in Kenia unterwegs. Was war dieses mal anders? Was hast du Neues entdeckt, gesehen, gelernt?

Seit 15 Jahren reise ich alle zwei oder drei Jahre nach Kenia. Und auch dieses mal war ich wieder begeistert. Ich habe mich besonders gefreut, zu sehen, dass es seit meinem letzten Besuch viel mehr kleine und persönliche Camps und Lodges gibt und das mit einem hohen Standard. Es gibt viele Möglichkeiten, ganz individuell das Passende für die Wünsche meiner Gäste zu finden. Das macht mir Spaß und meinen Gästen natürlich auch.

Das Ilkeliani Camp am Talek River in der Masai Mara

Dieses Jahr bin ich auch noch einmal in den Norden Kenias und in die Mt Kenya Region gereist und war sehr positiv überrascht: Samburu National Reserve, Ol Pejeta Conservancy und Solio Game Reserve.

Im Samburu National Reserve

Diese Schutzgebiete sind nicht so bekannt wie Amboseli, Tsavo und Co, aber definitiv mehr als eine Reise wert. Hier erlebt man seine Kenia Safari wirklich fernab anderer Touristen, es ist ein sehr exklusives Erlebnis – eben weil die Gegend noch nicht den Bekanntheitsstatus anderer Regionen hat.

Auf Pirschfahrt im Solio Game Reserve

Hier haben wir einige unserer spektakulärsten Pirschfahrten erlebt: Die Big Five in eineinhalb Stunden, Nashörner, die um unser Auto rennen, ein Leopard im Morgengrauen.

Auf Pirschfahrt in der Ol Pejeta Conservancy

Wahnsinn! Wir haben jede Minute genossen.

Welche Gegend, welcher Park gefällt dir besonders gut und warum?

Wie gesagt faszinieren mich die nördlichen Parks in der Mt Kenya Region immer mehr – hier gibt es richtige Geheimtipps an Unterkünften und Parks. Aber auch Tsavo mit den Vulkanlandschaften und Amboseli mit dem Kilimanjaro im Hintergrund sind großartige Nationalparks.

Die Masai Mara, was soll ich sagen, bleibt unangefochten meine Nummer Eins.

Welche Unterkunft hat dir besonders gut gefallen und warum?

Insgesamt habe ich auf meiner Kenia Safari viele spannende und persönliche Unterkünfte entdeckt und mich über die neuen Möglichkeiten gefreut. Drei sind mir besonders in Erinnerung geblieben.

Das Mara Legends Camp in der Masai Mara:
Mara Legends ist ein kleines Tented Camp mit nur 12 Zelten und persönlicher Atmosphäre. Das Tolle: Es liegt innerhalb des Masai Mara Game Reserves, das heißt, man hat keine Anfahrt und ist direkt mittendrin. Die Zelte sind sehr geräumig, das Essen war absolute Spitze und von einem Vorsprung aus haben wir eine Flusspferdfamilie beobachtet. Richtiges Bush Feeling.

Das Elephant Bedroom Camp im Samburu National Reserve:
Das Camp liegt direkt am Fluss Ewaso Nyiro, und die Zelte sind auf Stelzen gebaut. Die Einrichtung ist wirklich sehr geschmackvoll und auch der Gemeinschaftsbereich ist sehr individuell. Man genießt Privatsphäre, da die 14 Zelte viel Abstand zueinander haben. Es heißt nicht umsonst Elephant Bedroom Camp – es schauen regelmäßig Elefanten im Camp vorbei.

Der Gemeinschaftsbereich des Elephant Bedroom Camps.

Die Rhino Watch Safari Lodge nahe des Solio Game Reserves
Ganz überraschend irgendwo im Nirgendwo liegt diese gemütliche Lodge, gemanagt von einem sehr herzlichen Team. Ich habe mich direkt zu Hause gefühlt. Im schnuckeligen Restaurant haben wir sehr lecker gegessen und nachher in der urigen Bar noch ein paar Drinks getrunken. Hier kommt man mit anderen Reisenden ins Gespräch und auch der Manager und seine Familie kommen auf einen Drink vorbei. Ein Highlight war dann der große Swimming Pool, von dem man die gigantische Aussicht auf den Mt Kenya genießen kann.

Was verbindest du mit Kenia – in einem Satz?

Traumhafte Landschaften, beeindruckende Tieraufkommen, Traumstrände und sehr nette Menschen.

Sicht auf den Mt Kenya von der Ol Pejeta Conservancy

Ob ich am Nationalparkeingang oder im Supermarkt in Nairobi stand, ich wurde überall mit einem großen Lächeln, sehr viel Herzlichkeit und Wärme empfangen. Das macht ein ohnehin schon großartiges Safariland wie Kenia noch sympathischer.

Wenn Sie mit Stephan und dem Elefant-Tours Team Ihre nächste Kenia Safari planen wollen, melden Sie sich bei uns. Wir planen gemeinsam.