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Unsere Geheimtipps für Ihre Kenia Safari II: die Ol Pejeta Conservancy

Wer an eine Safari in Kenia denkt, denkt häufig an die bezaubernde Masai Mara, den Elefanten reichen Amboseli oder die riesigen Tsavo Nationalparks.

Doch auf einer Kenia Safari gibt es noch so viel mehr zu entdecken!

Wir waren vor Kurzem mit unserer Tochterfirma vor Ort unterwegs auf Kenia Safari und haben Ihnen unsere Lieblingsplätze mitgebracht.

Heute: die Ol Pejeta Conservancy.

 

Private Naturschutzgebiete auf der Kenia Safari

In Zentralkenia liegt mitten auf dem Äquator, umarmt vom mächtigen Mt Kenya und der Aberdare Gebirgskette, die Ol Pejeta Conservancy. Auf 360 Quadratkilometern finden hier Nashörner, Löwen, Afrikanische Wildhunde und viele andere Wildtiere ein Zuhause. Das privat verwaltete Naturschutzgebiet ist Favorit unter Kenias Locals und Geheimtipp für alle, die ein exklusives Safari Erlebnis suchen.

Ol Pejeta startete als Rinderzuchtfarm wie so viele Ranches in der Laikipia Region. Doch Elefanten, die das Gebiet als Migrationsroute zwischen Mt Kenya und den Aberdares nutzten, zerstörten auf ihren lebensnotwendigen Wanderungen immer wieder die Zäune der Farmen. Statt die Natur zu bekämpfen, nahm sich Ol Pejeta ihrer an und ist heute eines der erfolgreichsten Wildtierschutzgebiete des Landes.

Bei unserem Besuch wollen wir so viel Zeit in der Natur verbringen wie möglich und entscheiden uns deshalb für eine Nacht im Zelt. Persönliche Tented Camps und Lodges gibt es hier auch. Anders als in vielen Nationalparks in Kenia sind die Campingplätze in Ol Pejeta privat. Wir müssen unseren Platz unter hohen Bäumen und mit Blick auf den Fluss also nicht mit anderen teilen – so stellen wir uns Abgeschiedenheit und Exklusivität auf einer Kenia Safari vor.

Kalt ist es hier nachts, viel kälter als man es wohl erwarten würde. Und so freuen wir uns nach einem Abend am Lagerfeuer unter Kenias weitem Sternenhimmel und einer gemütlichen Nacht im Schlafsack auch auf den heißen Kaffee am Morgen.

Habt ihr auch die Löwen gehört? Die dröhnenden Rufe der großen Katze werden nachts weit durch die kalte Luft getragen. Vielleicht sind sie noch in der Gegend, denken wir uns, und brechen zur Pirschfahrt auf.

 

Auf Pirschfahrt in der Ol Pejeta Conservancy

Und es dauert nicht lange, da sehen wir die ersten Mitglieder der Big Five – doch es sind nicht die Löwen. Langsam aber mit sicherem Tritt laufen drei Nashörner auf ein Wasserloch zu. Etwas hinter ihnen steht ein Elefant in der kalten Morgenluft, einige Büffel trotten gemächlich und doch imposant an unserem Fahrzeug vorbei. Wir nähern uns dem Wasserloch und sehen neben Zebras und Warzenschweinen: noch mehr Nashörner.

Lange Zeit tut sich nichts, wir beobachten und bewundern wie sie gemächlich näherkommen und beginnen, zu trinken. Ungefähr eine halbe Stunde ist vergangen. Doch plötzlich setzt eines der Männchen zum Sprint an, jagt ein jüngeres Männchen im Kreis um unser Auto herum. So plötzlich, wie es begonnen hat, ist es auch schon vorüber. Die Erde bebt, unsere Augen und Münder stehen offen.

Damit hatten wir nicht gerechnet. Es zeigt sich: Wer auf Kenia Safari besonderer Momente erleben will, braucht Geduld und wird belohnt. Teilen müssen wir diesen eindrücklichen und exklusiven Moment mit nur wenigen – nur ein anderes Auto steht am Wasserloch.

Wir fahren weiter, verlassen die offene Steppe und biegen in ein dichtes Waldstück ein. Hinter einer Kurve im hohen Gras erspäht unser Guide Simon: das Löwenrudel, das wir nachts gehört haben. Trotz der noch kühlen Morgenluft haben sich die Katzen ins schattige Dickicht zurückgezogen. Geduld zahlt sich auch hier aus, als sie sich nach einigen Minuten aufrichten und uns eine bessere Sicht gewähren.

 

Die Big Five auf Kenia Safari

Weiter geht es entlang der Schotterstraße, über eine kleine Brücke, der mächtige Mt Kenya zeigt sich in der klaren Morgenluft. Um unser Glück perfekt zu machen, spaziert plötzlich ein Leopard im Gebüsch neben der Straße entlang. Er verschwindet hinter einem Baum und im hohen Gras, doch unser Guide Simon setzt ein Stück nach vorne und plötzlich steht er da, der Leopard, in voller Größe. Nach wenigen Sekunden ist er wieder verschwunden.

In weniger als eineinhalb Stunden haben wir auf unserer Kenia Safari in der Ol Pejeta Conservancy somit die Big Five, Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel, gesehen. Ein aufregender, privater und unvergesslicher Morgen liegt hinter uns.

Die Ol Pejeta Conservancy ist einer unserer Lieblingsplätze für eine Kenia Safari. Melden Sie sich bei uns und wir planen gemeinsam!

Ann-Kristina Rönchen

Ann-Kristina lebt seit 2012 in Südafrika und schreibt von Kapstadt aus über Reise- und Naturthemen aus dem südlichen und östlichen Afrika. Während ihres Studiums lebte sie in Lettland, Kenia, Thailand und Südafrika, wo sie schließlich ihr Politik- und Soziologiestudium abschloss. Im bunten Kapstadt ist sie nun zu Hause, packt aber bei der nächstbesten Gelegenheit gleich Zelt und Wanderschuhe ein, um die Natur des Western Capes zu genießen.

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