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Unsere Geheimtipps für Ihre Kenia Safari I: das Samburu National Reserve

Als Heimat der Safari heißt Kenia seit Jahrzehnten Safarireisende willkommen. Abenteuerlich und back-to-basics, entspannt und luxuriös, als Familie oder als Flitterer – Kenia weiß, wie Safari geht. Und deshalb lohnt es sich, seinen Blick auch abseits von Tsavo, Masai Mara und Amboseli schweifen zu lassen.

Denn auf einer Kenia Safari gibt es noch so viel mehr zu entdecken!

Wir waren vor Kurzem unterwegs auf Kenia Safari und stellen Ihnen unsere Lieblingsplätze abseits der bekannten Pfade vor.

Heute: das Samburu National Reserve.

 

Spektakuläre Landschaften – wie gemalt

Heiß wird es werden und trocken und einmalig. Das Samburu National Reserve liegt nördlich des Mt Kenya, ca fünf Stunden entfernt von Nairobi. Gemeinsam mit den angrenzenden Shaba und Buffalo Springs Reservaten bildet es eine ökologische Einheit. Weite, rot schimmernde Savanne, getüpfelt mit dunkelgrünem Buschwerk, setzt sich ab gegen einen strahlend blauen Himmel. Es wirkt beinahe, als sähen wir unsere Umgebung durch eine rosarote Brille – die Landschaft wirkt pastellfarben.

Breite und saisonal fast ausgetrocknete Flussläufe schlängeln sich durch die Landschaften, gesäumt von zweistämmigen Doumpalmen; Elefanten marschieren von einem Ufer zum nächsten, plötzlich taucht ein Kudu auf.

Anderen Fahrzeugen begegnen wir im Samburu National Reserve nur selten. Allein auf Kenia Safari.

 

Außergewöhnliche Tierarten – wie nirgends sonst in Kenia

Wie verzaubert wirkt diese Gegend im Norden Kenias. Sträucher, Berge, Feldwege scheinen wie gemalt. Und dann taucht plötzlich ein Tier auf, das wir so noch nirgends gesehen haben: ein Gerenuk, eine Giraffenantilope.

Mit seinem langen Hals kommt es an Blätter, die andere Antilopen nie erreichen würden. Genial.

Hinter der nächsten Kurve entdecken wir eine Herde Oryxantilopen. Die großen Antilopen mit ihren langen und spitzen Hörnern würden wir eher in Namibia erwarten, nicht aber auf einer Kenia Safari. Im Samburu National Reserve ist eben alles ein bisschen anders als im Rest des Landes. Oryxe sind hier zu Hause.

Kurze Zeit später taucht ein Zebra auf. Doch es ist nicht irgendein Zebra, es ist eines der seltenen Grevy’s Zebras. Die großen und fluffigen Ohren und sein Alleingang unterscheiden es sofort von seinen in großen Herden auftretenden Verwandten.

Antilopen, Zebras – ist denn das aufregend? Das ist es! Von unserem Guide Simon lernen wir viele Details über die Tiere, wir lassen uns Zeit auf unserer Kenia Safari und beobachten ihr Verhalten ganz genau.

Und wie es scheint ganz nebenbei, sehen wir viele Elefanten, Löwen, Büffel, Giraffen, Kudus und vieles mehr.

Natürlich sehen auch die Giraffen im Samburu anders aus als anderswo. Ihr rostrotes und enger gemustertes Fell unterscheiden die Netzgiraffe von ihren Verwandten, den Masai-Giraffen.

 

Campingplätze – mitten in der Natur

Zugegeben, öffentliche Campingplätze in Ostafrika sind nicht immer so idyllisch wie man es sich vorstellen mag. Im Samburu National Reserve jedoch spürt man sogar auf dem Campingplatz den Zauber, den dieser Park umgibt.

Direkt am Flussufer schlagen wir auf weicher Erde unsere Zelte auf. Die hohen Bäume spenden willkommenen Schatten, ihre Blätter tanzen im Wind. Wir sind angekommen in der Natur, angekommen mitten in Kenia, haben die Welt hinter uns gelassen. Tief einatmen – die Kenia Safari hat begonnen.

Kochen überm Lagerfeuer, Abendessen unterm Sternenhimmel, umhüllt von der Dunkelheit. Nur eine weitere Gruppe übernachtet heute auch hier an diesem zauberhaften Fleck Erde. So geht Camping Safari in Kenia.

Das Samburu National Reserve ist einer unserer Lieblingsplätze für eine Kenia Safari. Melden Sie sich bei uns und wir planen gemeinsam!

Ann-Kristina Rönchen

Ann-Kristina lebt seit 2012 in Südafrika und schreibt von Kapstadt aus über Reise- und Naturthemen aus dem südlichen und östlichen Afrika. Während ihres Studiums lebte sie in Lettland, Kenia, Thailand und Südafrika, wo sie schließlich ihr Politik- und Soziologiestudium abschloss. Im bunten Kapstadt ist sie nun zu Hause, packt aber bei der nächstbesten Gelegenheit gleich Zelt und Wanderschuhe ein, um die Natur des Western Capes zu genießen.

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