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Veröffentlicht am 5. Oktober 2020 von Juan Proll

Kenia-Reisen trotz Corona-Virus (Covid-19): Was beachten?

UPDATE 05.05.2021: Aktuelle Informationen zu Covid-19 in Kenia finden Sie auf:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kenia-node/keniasicherheit/208058

Corona ist das dominierende Thema des Jahres. Der Umgang damit hat uns zu Recht sehr vorsichtig gemacht. Für viele, die wie ich das Fernreise-Gen im Blut haben, stellt sich daher die Frage: Soll ich oder soll ich nicht in den Urlaub fahren? Und wenn ja, wohin kann ich jetzt reisen, trotz Corona?

Wo könnte ich sicher unterwegs sein und gleichzeitig mal eine kleine Pause vom Corona-Alltag machen, ohne dabei in der Heimat bleiben zu müssen? In einer sich nur langsam öffnenden Reisewelt möchte ich euch heute Kenia als eine Option präsentieren.

Wohin Reisen trotz Corona
Kenias Grenzen sind für internationale Besucher schon seit dem 1. August wieder geöffnet

Reisen trotz Corona-Virus: Warum Kenia?

Gründe für eine Kenia-Reise gibt es viele! Aber auch bei der Frage „Wohin kann ich trotz Corona jetzt reisen?“ ist Kenia schon deshalb eine Option, weil es seine Tore bereits seit dem 1. August 2020 wieder für den internationalen Tourismus geöffnet hat und inzwischen über gute Erfahrungen in Bezug auf Corona-Sicherheitsstandards verfügt. Zur Belohnung erhielt das Land die ‚Safe-Travel’ Auszeichnung des „World Travel and Tourism Council“. Zu bedeutsam ist die erfolgreiche Rückkehr der internationalen Touristen für das Überleben der Reiseanbieter, die Bezahlung der Angestellten und die Versorgung der eigenen Familie, als dass man hier schludrig arbeiten wollte. So sind die Fallzahlen weiter niedrig und die Lage stabil. Das ermöglicht eine Planungssicherheit, die in vielen anderen Ländern noch immer schwierig ist. Hygiene-Konzepte, Abstandsregeln und der sehr bewusste Umgang mit den Pandemie-Gefahren entsprechen noch dazu gerade im Tourismussektor unserem Schutzbedürfnis.

Jetzt verreisen Corona Kenia
Covid-19 Präventionsmaßnahmen werden in Kenia sehr ernst genommen

Außerdem hat Kenia einen hohen Erlebniswert: Es hat traumhafte Landschaften, ist wegen seines beeindruckenden Tieraufkommens ein El Dorado für Safari-Liebhaber und hat noch dazu Traumstrände und sehr nette Menschen. Kenia bietet einen exotischen Kontrast zu den Gegebenheiten in Mitteleuropa und erfreut seine Gäste noch dazu ganzjährig mit viel Sonne und warmen Temperaturen.

Coronavirus: Kenias Erwachen aus dem Dornröschenschlaf

Wie Dornröschens Stich an der Spindel hat die Corona-Pandemie Kenias Wirtschaft in einen komatösen Schlaf versetzt. Landes- und Stadtgrenzen wurden ebenso geschlossen wie Schulen, Universitäten, Kirchen, Moscheen, Bars, Restaurants und alles, was sonst noch Freizeitspaß versprach. Sogar eine Ausgangssperre wurde verhängt. Der Tourismus kam komplett zum Erliegen.

Jetzt folgt die Zeit des neuerlichen Erwachens. Wach geküsst von den Hoffnungen auf eine friedliche Koexistenz mit dem Coronavirus und flankiert von einer Reihe von Schutzmaßnahmen lebt der Tourismus wieder auf. Langsam reckt und streckt er sich. Wo auch immer man in diesen Tagen und nächsten Monaten in Kenia reisen mag, es wird – verglichen mit den Vor-Corona-Zeiten – erstaunlich gelassen und touristenarm zugehen. Eine seltene Gelegenheit für Reisende, das Land von seiner ruhigen Seite kennenzulernen. Die Aussichten sind fantastisch und gerade deshalb ist Kenia eine Antwort auf die Frage „Wohin kann ich jetzt reisen?“:

Viel Platz, wenig Menschen – eine Kenia Safari ist der beste Urlaub trotz Corona (Covd-19)
Viel Platz, wenig Menschen – eine Kenia Safari ist der beste Urlaub trotz Corona (Covd-19)

Die Safaris in die Nationalparks muten idyllischer an denn je: Ungestörtes Beobachten der Tierwelt während der Big Migration von Millionen Gnus, Zebras, Thomson Gazellen und Topis in der Masai Mara. Allein bei den Löwen oder lässiges Verweilen bei den rot gepuderten Elefanten im Tsavo Nationalpark. Exklusive Aussichten auf den riesigen rosa Flamingo-Teppich über dem Lake Nakuru. Kaum Autos unterwegs, die die Sicht versperren oder Staub aufwirbeln könnten, keine Not, einen guten Platz aufzugeben. Flora und Fauna so unberührt und natürlich wie im Garten Eden.

Als Zugabe obendrauf gibt es auch weiterhin die Safari-Paradiese wie Ol Pejeta, Lewa, Kalama, Ol Jogi oder Solio in der Region um den Mt Kenya, die in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Communities in den vergangenen Jahrzehnten Erfolgsgeschichten im Wildtierschutz geschrieben haben. Nashörner, Afrikanische Wildhunde und andere bedrohte Arten werden hier geschützt. Unter anderem auch durch eine begrenzte Zahl an Besuchern, was außerdem jederzeit vergnügliche und stressbefreite Pirschfahrten erlaubt.

Wer dann schon mal in der Nähe des Mt Kenya ist und sich an einen entspannten Aufstieg dieses 5000ers heranwagen mag, wird auch hier ungestörte Panorama-Erlebnisse auskosten dürfen. Auch wenn es immer noch wahrscheinlicher bleibt, einem Menschen statt einem Yeti zu begegnen.

Jetzt in Kenia unterwegs zu sein, ist die beste Möglichkeit der sozialen Distanzierung. Weder kommt man den Menschen in der Heimat zu nah, noch denen im Urlaubsland.

Die Vorzüge der touristischen Auferstehung reichen natürlich bis an die Küste. Es wird nicht nötig sein, schon vor dem Frühstück zum Pool zu rennen und mit einem Handtuch eine Sonnenliege zu sichern. So bleibt mehr Zeit für malerische Sonnenaufgänge, zum Beispiel in der Bucht von Manda Bay. Beim Sonnenbaden am Meer von Diani Beach könnt ihr soweit auseinander liegen, als lägt ihr auf einem Privatstrand. Und geht ihr am Wasser entlang spazieren, könnt ihr nicht nur das stimmungsvolle Azurblau des Indischen Ozeans genießen, sondern auch die feinen weißfarbenen Sandflächen des Ufers bewundern. Keine Menschenmengen, stattdessen Harmonie in der Natur und Entspannung pur.

Jetzt reisen wohin Kenia
Den Traumstrand fast für sich allein – hat man bei einer Reise

Der Abend verspricht ein romantisches Dinner in maritimen Restaurants. Statt überfüllter Lokale gibt es lecker gefüllte Teller. Und auch wenn ihr das herzliche Lächeln der Kenianer hinter ihren ausdrucksneutralisierenden Masken nur erahnen könnt, so erkennt ihr untrüglich ihre grundgütige Service-Bereitschaft.

Was muss ich mit Blick auf Corona im Kenia-Urlaub beachten?

Bei der Frage „Wohin kann ich jetzt reisen?“ ist Kenia auch deshalb eine Option, weil es klar in seinen Corona-Regularien und auch leicht erreichbar ist. Eine ganze Reihe von Fluggesellschaften fliegen derzeit Kenia an, meist mit Zwischenstopps. Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum gibt es aktuell mit Swiss Air von Zürich und Lufthansa von Frankfurt a.M. Wichtig ist, sowohl bei Buchung des Fluges wie auch 2-3 Werktage vor Abflug auf die aktuellen Einreisebestimmungen für Kenia zu schauen. Für die Einreise nach Kenia ist derzeit mit Stand vom 2. Oktober zwingend ein negativer PCR-Test für COVID-19 erforderlich, der nicht älter als 96 Stunden vor Abreise sein darf. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen augenblicklich auf der kenianischen Positivliste der Staaten, dessen Bewohner und Bewohnerinnen mit einem negativen Testergebnis von einer 14-tägigen Quarantänepflicht befreit sind. Doch unabhängig davon müssen sie sich in 14-tägige Quarantäne begeben, wenn ihre Körpertemperatur bei Einreise mehr als 37,5 Grad Celsius beträgt, oder sie COVID-19-ähnliche Symptome aufweisen, oder sie in den beiden Sitzreihen vor oder hinter einer solchen Person im Flugzeug saßen.

Vor Abflug müssen alle Passagiere einen Gesundheitsfragebogen, das Formular „Travelers Health Surveillance Form“, online ausfüllen. Nach Fertigstellung erhaltet ihr einen QR-Code, den ihr beim Einchecken und bei Ankunft in Kenia bereithalten müsst.

In Kenia erwartet euch eine landesweite nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 4 Uhr, die unbedingt zu beachten ist. Ausgenommen sind der An- und Abreisetag und jene Personen, die euch vom Flughafen abholen oder euch dorthin bringen. Als Urlauber seid ihr allerdings kaum davon betroffen. Wenn ihr erst einmal im Land unterwegs in einer netten Lodge verweilt, werden dort die Abende am Lagerfeuer und die nächtliche Geräuschkulisse der Tierwelt alles was außerhalb passiert schnell vergessen lassen.

Wohin kann ich 2020 reisen Kenia
Kleine, persönliche Unterkünfte wie das Julia’s River Camp sind das ideale Reiseziel während Corona (Covid-19)

In Kenia gilt die Maskenpflicht generell in der Öffentlichkeit, also überall außerhalb der privaten Unterkunft. Die Pflicht gilt darüber hinaus auch innerhalb von Privatfahrzeugen.

Alle Maßnahmen werden für euch leicht zu befolgen sein. Auch der Gesundheitsfragebogen nimmt nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Wir stehen in jedem Fall gerne für Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Kenia-Reise bereit. Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Kenia wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Kenia-Erlebnis.

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