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Kenias private Naturschutzgebiete: das Paradies für Safariliebhaber

Kenia ist bekannt für seine Nationalparks Masai Mara, Amboseli und Lake Nakuru. Auf Safariabenteuern begegnen Sie hier Ostafrikas Tierwelt, als seien Elefanten, Löwen und Zebras geradewegs aus dem Bilderbuch geklettert.

Weniger bekannt sind Kenias private Naturschutzgebiete. Sie sind Schutzort für den Großteil von Kenias Wildtieren, der außerhalb der staatlichen Nationalparks lebt. Naturschutz wird hier in enger Zusammenarbeit mit den Communities betrieben; es entstehen wahre Paradiese für einzigartige Tierbeobachtungen.

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Die Strategie von Ol Pejeta, Lewa, Kalama und Co. leuchtet ein:

  1. Dank finanzieller Mittel für und Fokus auf Forschung und Artenschutz feiern viele private Naturschutzgebiete Erfolge im Kampf um das Überleben von bedrohten Tierarten wie Nashorn und Afrikanischem Wildhund.
  2. Die lokalen Communities profitieren, denn sie werden stark in Naturschutzbemühungen und Initiativen für Touristen miteingebunden. Während Wildtiere sonst oft als Ärgernis und Bedrohung angesehen werden, gilt hier: Mehr Wildtiere bedeuten mehr Touristen bedeuten mehr Jobs und Infrastruktur für die Community. Das Ansehen der Tiere steigt in den lokalen Communities, sie gelten als schützenswert.
  3. Und ganz nebenbei: Da die Anzahl von Lodges und Tented Camps in den privaten Naturschutzgebieten häufig auf wenige Unterkünfte begrenzt ist, erleben Sie als Reisende Kenias Tierwelt ganz privat und abseits der Touristenströme.

Und wo finden Sie sie diese Paradiese für unvergessliche Safaris?

Im nördlichen Samburu District finden Sie die Kalama Wildlife Conservancy, im nördlichen Laikipia liegt die Ol Jogi Wildlife Conservancy, aber auch an den Außengrenzen der bekannten Masai Mara haben sich einige private Naturschutzgebiete angesiedelt.

Bekannt für sehr erfolgreiche Initiativen ist vor allem die Gegend um den Mount Kenya: Mit der Lewa Wildlife Conservancy liegt hier ein einzigartiges und weltbekanntes Naturschutzgebiet. Weniger als 100 Kilometer entfernt, feiert eine der bekanntesten Private Conservancys Kenias große Erfolge im Nashornschutz: die Ol Pejeta Conservancy.

 

Ol Pejeta Conservancy – Heimat von Nashörnern und Afrikanischen Wildhunden

Ol Pejeta am Fuße der Aberdare-Berge ist eines der besten Beispiele für erfolgreichen Artenschutz in Kenia. Ehemals eine Rinderfarm zerstörten Elefanten immer wieder die Weidezäune. Statt die Natur zu bekämpfen, erkannten die Besitzer die Situation als einmalige Gelegenheit und verlegten ihren Fokus von der Viehzucht auf den Artenschutz.

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Heute ist Ol Pejeta eines der besten Gebiete, um die seltenen Spitzmaulnashörner zu sehen. Sogar die sehr seltenen Afrikanischen Wildhunde sind hier zu Hause. Doch auch Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffel sehen Sie hier und somit alle der berühmten Big Five. Das Besondere an Ol Pejeta: Sie sehen eine Vielzahl an Wildtieren auf einem vergleichsweise kleinen Gebiet. Und all das in ganz privaten Momenten, abseits der Touristenströme.

 

Neugierig geworden?

Atemberaubende Landschaften, viele und seltene Wildtiere und Menschen, die mit der Natur in Einklang leben – all das erleben Sie in der Ol Pejeta Conservancy. Zum Beispiel auf unserer Erlebnisreise durchs Rift Valley, die auf dem Weg zu den Klassikern Lake Nakuru und Masai Mara hier Halt macht. Hier geht’s los!

Ann-Kristina Rönchen

Ann-Kristina lebt seit 2012 in Südafrika und schreibt von Kapstadt aus über Reise- und Naturthemen aus dem südlichen und östlichen Afrika. Während ihres Studiums lebte sie in Lettland, Kenia, Thailand und Südafrika, wo sie schließlich ihr Politik- und Soziologiestudium abschloss. Im bunten Kapstadt ist sie nun zu Hause, packt aber bei der nächstbesten Gelegenheit gleich Zelt und Wanderschuhe ein, um die Natur des Western Capes zu genießen.

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