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Veröffentlicht am 20. Dezember 2021 von Juan Proll

– Zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2025

Naivashasee Kenia: Lohnt sich ein Besuch am Lake Naivasha?

Der Lake Naivasha ist ein malerischer Süßwassersee im Herzen Kenias. Ideal für entspannte Bootstouren und faszinierende Tierbeobachtungen. Hier tummeln sich Flusspferde, verschiedenste Wasservögel und andere Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. In diesem Blogbeitrag nehme ich dich mit an diesen besonderen Ort und und beantworte dir die Frage: Lohnt sich ein Besuch am Lake Naivasha wirklich?

Eine Panorama Aufnahme des Ufers am Lake Naivasha vom See aus.
Ungefähr zwei Stunden Autofahrt von Kenias Hauptstadt Nairobi entfernt liegt der Lake Naivasha.

Lohnt sich der Naivashasee in Kenia?

Rund zwei Stunden von Kenias Hauptstadt Nairobi entfernt liegt im Großen Grabenbruch der wunderschöne Lake Naivasha. Die vielen Sehenswürdigkeiten am und um den Süßwassersee herum bieten ein gut bestücktes Kontrastprogramm zum quirligen Großstadtleben.

Lake Naivasha ist vor allem aber ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg nach Nakuru weiter nordwestlich, oder auf dem Weg von der Masai Mara in die südöstlichen Safarigebiete des Amboseli oder der Tsavo Nationalparks.

Hier kannst du außerhalb klassischer Safarirouten die Natur genießen, Ruhe finden oder in entspannter Atmosphäre aktiv sein. Bootstouren zu den Nilpferden, Beobachten der vielen Wasservögel vom Uferrand, Fahrradfahren oder Wandern in der Seenlandschaft sind nur einige Beispiele von möglichen Unternehmungen – es ist extrem abwechslungsreich.

Beeindruckend ist die panoramareiche Szenerie insgesamt: Vulkanlandschaften und Kraterseen, Nationalparks und afrikanische Tierwelt, Wasserimpressionen und Bergpanoramen. Und dennoch besuchen weniger Reisende Lake Naivasha als zum Beispiel die Masai Mara.

Lake Naivasha und seine Umgebung ist auch gut für Familien geeignet. Wasser, Nilpferde und die Wildnis bedeuten zwar immer erhöhte Aufmerksamkeit seitens der Eltern. Aber statt Löwen und Elefanten sind es Giraffen, Zebras und Antilopen, die der Landschaft ihre besondere Idylle verleihen.

Unsere zwei Lieblingstouren mit Besuch am Lake Naivasha:

„Best of Kenia“-Safari

8 Tage Safari Kleinstgruppenreise Tented Camps & Lodges
Preis pro Person: ab 2.430 EUR im Doppelzimmer

8 Tage voll spannender Wildtierbeobachtungen erwarten Sie auf dieser geführten Lodge Safari durch Kenia. Sie reisen in einer Kleinstgruppe. Unterwegs erkunden Sie die Masai Mara, den Amboseli und den Tsavo West Nationalpark in Ihrem 4×4 Geländewagen.

Die Reise endet an den tropischen Stränden des kleinen Küstenorts Diani Beach.

Ostafrika Overland

12 Tage Rundreise Gruppenreise Adventure Camping
Preis pro Person: ab 3.200 EUR  

Diese Gruppenreise durch Kenia und Tansania vereint die größten Highlights Ostafrikas. In 12 Tagen entdecken Sie die Masai Mara, die Serengeti, den Ngorongoro Krater und vieles mehr und erhalten Einblick in die Kultur der Massai. Sie übernachten im Zelt.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es am Lake Naivasha?

Ob Familien, Gruppen- oder Einzelreisende – am Lake Naivasha und in der Nachbarschaft, mit dem Hell’s Gate Nationalpark und dem Mount Longonot, gibt es viel zu entdecken. Lohnt sich ein Besuch am Lake Naivasha? Wer Ruhe, Natur und beeindruckende Landschaften schätzt, wird den Naivashasee lieben.

Crescent Island Wildlife Sanctuary

Der steigende Wasserpegel der vergangenen Jahre hat die ehemalige Halbinsel „Crescent Island“ zu einer „echten“ Insel gemacht, die du heute nur noch per Boot erreichen kannst. Hier kannst du schon vom Wasser aus häufig die ersten Tiere an Land sehen.

Ein Bild des Ufers des Naivashasees vom Boot aus fotografiert.
Eine der beliebtesten Aktivitäten am Naivasha-See sind Bootsfahrten, die vor Ort durch die Unterkünfte organisiert und angeboten werden.

Aufregender wird es allerdings, wenn du aus dem Boot aussteigst, den sanften Hügel hinaufgehst und dabei zwischen den wilden Inselschönheiten umherläufst. Sehr gefährliche Raubtiere gibt es keine, stattdessen Schakale und Löffelhunde. Ansonsten siehst du nur Pflanzenfresser wie Impalas, Wasserböcke, Gazellen, Gnus, Büffel, Zebras und Giraffen.

Wasserböcke auf Crescent Island am Lake Naivasha, Kenia.
Safari-Feeling am Lake Naivasha: Die Insel Crescent Island kann man zu Fuß erkunden und dabei vielen tierischen Bewohnern begegnen, darunter auch Wasserböcken.

Neben der großen Nähe zur Tierwelt erwarten dich am Ende des Weges außerdem großartige Aussichten auf die Umgebung – alles sehr ideal für Fotografen. Insgesamt also eine tolle Gelegenheit, auf deiner Kenia Safari eine risikoarme, geführte Walking Safari zu unternehmen.

Zebras auf Crescent Island am Naivashasee.
Ein Besuch auf Crescent Island lohnt sich auf jeden Fall: Walking Safaris kann man in Kenia nicht überall unternehmen – hier bietet sich eine gute Gelegenheit.

Hell’s Gate National Park

Südlich des Lake Naivasha lockt der Hell’s-Gate Nationalpark mit spektakulären Landschaften. Hoch aufragende Klippen, ausgewaschene Schluchten, buschwerkbedeckte Vulkanhänge und Felssäulen sowie aufsteigende geothermische Dampfwolken verleihen dem “Zugang zur Hölle” ein teuflisch stimmungsvolles Flair.

Ein schmaler Durchlass in den Klippen führt in die tiefe Schluchtenlandschaft der Njorowa Gorge, in der heiße Quellen sprudeln. Eine Szenerie, die dem Film „Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“ als Kulisse diente. Angelina Jolie, alias Lara Croft musste hier ‚durch die Hölle‘ auf der Suche nach der Büchse der Pandora.

Der Hells Gate Nationalpark in der Nähe des Naivashasees.
Hell’s Gate Nationalpark ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Naivasha und problemlos zu erreichen.

Hell’s Gate ist ein Park von geologischer Einzigartigkeit und biologischer Vielfalt. Er ist einer der wenigen Nationalparks, den du zu Fuß oder sogar mit dem Mountainbike erkunden kannst. Jedenfalls solange du dich dort nicht bei den heimischen Büffeln und Warzenschweinen in Ungnade bringst.

Auch solltest du möglichst nicht den Zebras und Giraffen über die Hufe fahren oder den großen Raubvögeln wie Adlern und Geiern in die Flugbahn geraten.

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Mount Longonot Nationalpark

Der Mount Longonot Nationalpark liegt nur etwa 20 km südöstlich vom Lake Naivasha entfernt und ist eine echte Sehenswürdigkeit für aktive Reisende.

Herzstück des Parks ist der Mount Longonot, ein ‚schlafender’ Stratovulkan, der den Park mit einer Höhe von rund 2.776 m überragt. Den Berg kannst du auf einer Wanderung relativ entspannt besteigen.

Tolle Aussichten über das Great Rift Valley auf einer Wanderung auf den Mt Longonot in der Nähe von Naivasha.
Tolle Aussichten über das Great Rift Valley hat man auf einer Wanderung auf den Mt Longonot in der Nähe von Naivasha.

Zwar gibt es stark erodierte und steile Abschnitte, aber insgesamt kann man die circa 13,5 km lange Gesamtstrecke, die den gut 7,2 km langen Krater-Rundweg und notwendige Pausen einschließt, in etwa 4–5 Stunden schaffen. Zur Belohnung bekommst du faszinierende Einblicke in den großen Krater mit seinem bis zu ca. 1,8 km großen Durchmesser.

Außerdem bieten sich atemberaubende Aussichten über Lake Naivasha, den Hell‘s Gate Nationalpark, das Aberdare Gebirge und die restliche Natur des Great Rift Valleys. Sie alle liegen dir ehrfurchtsvoll zu Füßen.

Gäste laufen entlang des Gipfels des Mt Longonot.
Die Besteigung und Umrundung des Kraters lohnen sich und sind eine willkommene aktive Abwechslung auf einer Safari in Kenia.

Auch der Weg hinunter in die bewaldete Kraterlandschaft lohnt sich. Entdecke unterwegs eine Reihe von Wildtieren wie Giraffen, Buschböcke, Zebras, Gazellen, Elen-Antilopen, Büffel, Raubvögel und vielleicht auch die sehr scheuen Leoparden. Es heißt sogar, es soll hier Löwen geben.

Wie viel Zeit sollte man am Naivashasee verbringen?

Die Antwort auf die Frage, wie viel Zeit du am Lake Naivasha verbringen solltest, ist sehr von deinen Interessen abhängig. Einfach mal Atmosphäre schnuppern, früh ankommen und am nächsten Tag wieder weg, ist sicher das Minimum. Es lohnt sich dort zu sein.

Willst du die Bootstour nach Crescent Island mit Wanderung, aber auch die Vogelbeobachtung und den Gang in die Hölle von Hell’s Gate, dann solltest du 2–3 Nächte bleiben. Mach es 4 Nächte, wenn du Ruhe suchst und auch zum Mount Longonot willst. Aber natürlich: länger geht immer.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch am Lake Naivasha?

Die beste Reisezeit für einen Besuch des Naivashasees ist die Trockenzeit, die im Allgemeinen von Juni bis Oktober und von Ende Dezember bis Anfang März dauert. In diesen Zeiträumen kannst du Folgendes erwarten:

Vor allem während der großen Trockenzeit von Juni bis Oktober erhöhen sich zunehmend die Chancen, Wildtiere zu beobachten. Die Vegetation wird dünner und die Tiere versammeln sich zum Trinken am See.

Für Vogelfreunde gibt es das ganze Jahr über Wasservögel und in der kleinen Trockenzeit zum Jahresanfang zudem noch viele migrierende Vögel. Außerdem ist das Wetter in der Trockenzeit mit weniger Regen und mehr Sonnentagen deutlich angenehmer für alle Aktivitäten im Freien.

Der Lake Naivasha lohnt sich bei einem Besuch in Kenia

Die Gegend am und um den Naivasha-See ist besonders in der Trockenzeit sehr empfehlenswert, ein Besuch lohnt sich dann auf jeden Fall.

Was ist besser, Lake Naivasha oder Lake Nakuru?

Ein Besser oder Schlechter gibt es hier nicht, nur ein „Anders“.

Lake Naivasha bietet mehr Aktivitäten wie zum Beispiel Bootstouren, Fahrradfahren und Wander-Safaris in die heimische Tierwelt. So bleibst du in Bewegung. Außerdem ist es landschaftlich abwechslungsreicher und liegt zudem sehr viel näher an der Strecke von Nairobi zur Masai Mara.

Lake Nakuru kommt dagegen klassischen Safari-Erlebnissen näher und ist die richtige Alternative für Tierliebhabende mit einem „Big Five“ Fokus. Du kannst Breitmaul- und Spitzmaulnashörner sowie Löwen, Büffel und Leoparden im Park antreffen. Nashörner siehst du hier eher als in der Masai Mara.

Auch Antilopen, Zebras und Wasservögel gibt es am Lake Nakuru, der übrigens als Nationalpark geschützt ist. Daher sind nur bedingt Aktivitäten erlaubt, die über den Game Drive hinausgehen.

Außerdem liegt der Park ein ganzes Stück von der direkten Mara-Nairobi-Straßenverbindung entfernt.

Immerhin liegen Lake Nakuru und Lake Naivasha relativ nah beieinander und lassen sich daher wunderbar kombinieren.

Wenn du also längere Zeit in Kenia verbringst und die weltberühmten „Best of“ Kenias schon kennengelernt hast, wie zum Beispiel die Masai Mara, den Amboseli Nationalpark oder den Tsavo West Nationalpark, magst du vielleicht Interesse daran haben, andere Sehenswürdigkeiten des Landes zu durchstreifen und ein paar Tage am entspannten Lake Naivasha zu verbringen.

Fazit: Lohnt sich ein Besuch am Lake Naivasha

Der Naivashasee in Kenia ist ein wahres Juwel, das besonders Aktivurlauber*innen, Naturfreunde und Familien begeistert. Hier erwarten dich vielfältige Aktivitäten auf engem Raum. So kannst du ein wahres Naturparadies in vollen Zügen genießen, ohne weite Reisen unternehmen zu müssen.

Im Vergleich zu den bekannten Safari-Hotspots ist Lake Naivasha weniger touristisch, was eine entspannte und authentische Atmosphäre schafft. Er ist die perfekte Ergänzung zu den klassischen Kenia-Safaris und bietet eine einzigartige Gelegenheit, vielfältige Tierwelt und beeindruckende Landschaften hautnah zu erleben.

Wer sich wenigstens für 1–2 Tage Zeit nimmt, wird mit unvergesslichen Erlebnissen belohnt – sei es bei Vogelbeobachtungen, Bootsfahrten oder Wanderungen. Bringst du mehr Zeit mit, lohnen sich auch der Hell’s Gate und der Mount Longonot Nationalpark.

Der Naivashasee ist ein idealer Ort, um Natur und Abenteuer in einer ruhigen, weniger überlaufenen Umgebung zu verbinden und so eine besondere Seite Kenias zu entdecken. Lohnt sich also ein Besuch am Lake Naivasha? Ja – für alle, die das Besondere suchen und die Schönheit der Natur in ihrer Vielfalt erleben möchten.

Für weitere Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Kenia-Reise stehen wir gerne bereit.

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