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12-4530Fotoreise Tansania mit Claude Melde – 11. – 22. November

12-tägige Fotosafari, ÜN in festen Unterkünften

Jetzt Anfragen

Code: ET12TANFOT

Von: Arusha

Bis: Arusha

Teilnehmerzahl: 4 bis 5

Preis: 4.530 EUR p.P. im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 440 EUR

 

Diese Fotoreise wurde ausgearbeitet für diejenigen, die schon immer einmal die großen und kleinen Tiere Afrikas unter idealen Bedingungen vor die Kameralinse bekommen wollten. Erleben Sie traumhafte Begegnungen mit der puren afrikanischen Wildnis, den frei umherziehenden wilden Tieren und unvergesslichen Landschaften.

Begleitet werden Sie von unserem Foto-Guide Claude Melde, der Tansania über dreißig Mal bereist hat und das Land, die Menschen und die Tiere entsprechend gut kennt. Auf dieser Fotoreise verbringen Sie fast alle Tage komplett innerhalb von Nationalparks, davon viele mit zwei Übernachtungen am gleichen Ort, so dass Sie möglichst wenig Zeit mit An- und Abfahrt verbringen und dadurch inmitten der Wildnis einzigartige Chancen haben, beeindruckende Tierfotos mit nach Hause zu bringen. Auch die Tatsache, dass das Fahrzeug mit maximal fünf Teilnehmern nicht voll belegt wird, trägt zum entspannten Charakter dieser Reise bei. Die ausgearbeitete Route vermeidet weitgehend die üblichen Touristenströme, so entsteht ein echtes „wildes Afrika-Feeling“.

Mehrere spezifische Foto-Training-Sessions sind geplant: von Tier- und Vogelaufnahmen bis Massai-Portraits und Landschaftsaufnahmen ist alles dabei. Claude Melde – Reiseleiter, Wildlife-Fotograf und Fotobuchautor – wird Sie in allen Belangen der Fotografie unterstützen und betreut Sie fachkundig rund um die Uhr.

In unserem Interview verrät Claude, was Sie außerdem von der Fotoreise erwarten können.

Badeverlängerung an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba
Gerne planen wir mit Ihnen einen unvergesslichen Badeaufenthalt an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba.
Hier können Sie im Anschluss an die Safari noch etwas entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle genannten Destinationen sind mit einem kurzen Flug ab Arusha oder Kilimanjaro Airport erreichbar.

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne ausführlich!

Nähere Informationen finden Sie auch hier -> Strandaufenthalt in Afrika.

PDF Tourverlauf_ET12TANFOT Fotoreise_Tansania_12Tage    Vorabinfos_ET12TANFOT

Tag 1-12 | Tansania

  • Arusha Nationalpark: Pirschfahrten
  • Tarangire Nationalpark: Pirschfahrten
  • Lake Natron: Wasserfallwanderung & Wanderung zum Lake Natron mit Masai Guide
  • Ol Doinyo Lengai: heiliger Berg der Masai
  • Ostafrikanischer Graben
  • Serengeti Nationalpark: Pirschfahrten
  • Ngorongoro Conservation Area: Pirschfahrten
  • Ngorongoro Krater: Pirschfahrten
  • Mittagessen am Lake Duluti

Flugangebot | Der Flugmarkt ist mit seinen unterschiedlichen Angeboten, Specials, Veranstalterpreisen usw. so unübersichtlich, dass eine Inkludierung dieser Leistungen in den Gesamtpreis sicherlich zu Ihrem Nachteil wäre. Geben Sie uns Ihren Wunschabflughafen und die Anzahl der reisenden Personen an, dann erstellen wir Ihnen gerne ein passendes Flugangebot zu tagesaktuellen Preisen.

Tag 1 | Arusha / 11. November

Nach Ihrer Ankunft am Kilimanjaro oder Arusha Airport und nachdem Sie die Einreiseformalitäten hinter sich gebracht haben, werden Sie von unserem Fahrer in Empfang genommen und zu Ihrer Lodge in Arusha gebracht. Sie übernachten in der Arumeru River Lodge.
Abendessen

 

Tag 2 | Arusha Nationalpark / 12. November

Fahrstrecke ca. 10 km; reine Fahrzeit ca. 30 Minuten

Der Morgen startet mit einem kurzen Safari-Briefing in Ihrer Lodge. Der Arusha Nationalpark ist in einer guten halben Stunde zu erreichen, also ideal für einen Tagesausflug und um sich zu akklimatisieren. Der Arusha Nationalpark ist ein grünes Juwel und beherbergt den vierthöchsten Berg Afrikas, den Mount Meru (4.566m). Jeder, der diesen Park besucht, wird von den atemberaubenden Landschaftsformen begeistert sein, die hier zu finden sind. Er erstreckt sich vom Meru-Krater im Westen bis zum Ngurdoto-Krater im Südosten und den bemerkenswerten alkalischen Momella-Seen im Nordosten. An einer Stelle am Ufer einer der berühmten Momella-Seen kommen Sie mit etwas Glück sehr nahe an die Flamingos heran. Dort machen Sie eine erste Foto-Training- Session: Flamingo-Portraits. Übernachtung wie zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Arusha – Tarangire Nationalpark / 13. November

Fahrstrecke ca. 130 km; reine Fahrzeit ca. 2-3 Stunden

Nachdem Ihr Gepäck im Safarifahrzeug verstaut ist, beginnt Ihre Fahrt zu dem südwestlich von Arusha gelegenen Tarangire Nationalpark. Der Park beherbergt die größte Elefantenpopulation des Nordens und natürlich viele weitere Tiere der ostafrikanischen Savannen, wie z.B. Löwen, Leoparden, Zebras, Giraffen, Geparden, Hyänen, Flusspferde, verschiedene Antilopenarten, Gnus u.v.m. Saisonale Sumpfgebiete und Baumsavannen bestimmen das Landschaftsbild dieses Schutzgebietes mit den überall anzutreffenden, gewaltigen Baobab-Bäumen. Hier ist einer der besten Plätze, um Elefanten aus nächster Nähe zu beobachten, da die Tiere sich von den Safarifahrzeugen fast nicht stören lassen. Die Größe des Parks umfasst ca. 2600 km², dies entspricht in etwa der Fläche Luxemburgs. Am Nachmittag unternehmen Sie ausgiebige Pirschfahrten innerhalb des Parks und übernachten anschließend im Ang’ata Camp Tarangire.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Tarangire Nationalpark / 14. November

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Das Camp liegt inmitten der Wildnis und die ersten Tiere kann man eventuell schon direkt vom eigenen Hauszelt aus beobachten. Der heutige Tag steht für ausgiebige Pirschfahrten innerhalb des Tarangire Nationalparks zur Verfügung. Die Doppelübernachtungen am gleichen Ort und innerhalb der Nationalparks haben den Vorteil, dass keine langen Anfahrten am Morgen oder Nachmittag notwendig sind, um „Mittendrin“ zu sein. Damit kann der morgendliche Aufbruch sehr viel geruhsamer vonstattengehen. Man muss sich lediglich um sein leichtes Tagesgepäck kümmern. Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Tarangire Region – Lake Natron / 15. November

Fahrstrecke ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Tarangire-Region und fahren Richtung Mto wa Mbu. Danach geht es auf recht abenteuerlicher Piste entlang des Rift Valley Escarpments Richtung Lake Natron. Vorbei geht die Fahrt an Massai-Dörfern und schon bald kommen bekannte Berge des Rift Valley wie der Mt. Gelai oder Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Massai, ins Blickfeld. Das kleine Massai-Dorf Ngare Sero erscheint mit seinen schattenspendenden Bäumen und dem nahe gelegenem Wasserfall wie eine Oase im heißen und staubigen Rift Valley. Der riesige Lake Natron schimmert oftmals schon aus der Ferne rosa. Grund dafür sind abertausende Flamingos, die in diesem vom Algenmeer rot gefärbten Sodasee saisonal leben und brüten. Hier organisieren wir eine zweite Foto-Training-Session mit bunt gekleideten Massai vor dem Hintergrund des imposanten Ol Doinyo Lengai. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung in Begleitung eines Massai zum nahegelegenen Wasserfall. Dieser sorgt für eine willkommene Abkühlung bei der großen Hitze. Badesachen und feste Schuhe, die nass werden dürfen, nicht vergessen! Sie übernachten im Halisi Camp Lake Natron.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 | Lake Natron – Serengeti Nationalpark (Lobo Area) / 16. November

Fahrstrecke ca. 190 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Früh starten Sie in den heutigen Tag. Auf wiederum abenteuerlicher Piste, aber mit wunderschönen Ausblicken, geht es nun aus dem Rift Valley hinauf in die weiten Ebenen des Serengeti Nationalparks. Gegen Nachmittag erreichen Sie am Klein’s Gate die Serengeti. Die Serengeti ist wohl der bekannteste Park Tansanias und die Heimat der größten Großtierwanderung unserer Erde. Obwohl die Herden auf ihren Wanderungen die Parkgrenzen oftmals überschreiten, ist diese Migration bis in unsere heutige Zeit erhalten geblieben und gibt nach wie vor Gelegenheit zu spektakulären Tierbeobachtungen. Übernachtung in der atemberaubend schön gelegenen Lobo Wildlife Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7 | Serengeti Nationalpark (Lobo Area) / 17. November

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der heutige Tag steht für ausgiebige Pirschfahrten innerhalb des Lobo Gebietes in der nördlichen Serengeti zur Verfügung. Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 8 | Serengeti Nationalpark (Seronera Area) / 18. November

Fahrstrecke ca. 100 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Heute fahren Sie vom nördlichen Zipfel der Serengeti bis ins zentral gelegene Seronera Valley. Auf dieser Fahrt dürfen Sie praktisch alle Tiere erwarten, die Sie sich in der Serengeti vorstellen: Gnus, Zebras, Elefanten, Büffel und natürlich Löwen, vielleicht sogar einen scheuen Leoparden oder Geparden. Die nächsten zwei Nächte in der Serengeti verbringen Sie in einem naturnahen Buschcamp. Sie haben Zeit, in Ruhe anzukommen und sich den Staub von der Haut zu waschen. Sagen Sie einfach Ihrer Camp Crew Bescheid, wenn Sie bereit für eine erfrischende Dusche sind, und Ihre „Buschdusche“ wird mit heißem Wasser gefüllt. Entspannen Sie am Lagerfeuer und genießen Sie die Stille um sich herum, die ab und zu durch die Geräusche der Natur unterbrochen wird. Das Abendessen wird im Gemeinschaftszelt oder im Freien serviert, während tausende Sterne am Nachthimmel auftauchen. Bei ganz klarem Himmel findet hier die dritte Foto-Training-Session statt: Sternenhimmel über der Savanne. Wenn Sie nach einem tollen Drei-Gänge-Menü in den Schlaf sinken, werden Sie von den Lauten nachtaktiver Tiere wie Löwen, Hyänen und Schakale eingehüllt. Übernachtung im Kati Kati Tented Camp
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 9 | Serengeti Nationalpark (Seronera Area) / 19. November

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der gesamte heutige Tag steht für Beobachtungsfahrten in der Serengeti zur Verfügung. Die zu besuchenden Gebiete richten sich dabei nach den jeweils lohnenswertesten Beobachtungsplätzen. Üblicherweise ziehen Herden der Gnus und Zebras während der kleinen Regenzeit im Oktober und November von der kenianischen Masai Mara durch die nördliche Serengeti zu den Ebenen im Süden. Durch Schwankungen der Niederschläge kann sich dieser Zeitplan aber verschieben und die Tiere sich in anderen Gebieten aufhalten. Ihr Guide weiß, wo sich die Tiere aufhalten und wird Sie zu den besten Beobachtungsplätzen fahren. Die heutige vierte Foto-Training-Session: wilde Tiere aus dem Fahrzeug heraus in Szene setzen. Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 10 | Serengeti Nationalpark – Ngorongoro Conservation Area / 20. November

Fahrstrecke ca. 180 km; reine Fahrzeit ca. 4-6 Stunden

Den heutigen Morgen verbringen Sie auf einer weiteren Pirschfahrt in der Serengeti. Gegen die Mittagszeit verlassen Sie die Serengeti und fahren zum weltbekannten Ngorongoro-Krater. Diese Caldera mit einem Durchmesser von ca. 18 km und bis zu 600 m hohen Außenwänden wurde schon von Prof. Grzimek als 8. Weltwunder und Garten Eden bezeichnet und beherbergt wahrscheinlich die höchste Säugetierdichte weltweit. Hier übernachten Sie in einer luxuriösen Lodge direkt auf dem Kraterrand. Der sich bietende Ausblick ist mit Sicherheit ein atemberaubendes Erlebnis. Im Krater-hochland kann optional ein Massai Dorf besucht werden (nicht im Reisepreis enthalten). Sobald man den Kral betreten hat, ist es, als wäre man ein paar tausend Jahre in die Vergangenheit gereist. In Hütten aus Kuhdung leben die Menschen mit ihrem Vieh, das sie über alles verehren. Übernachtung in der Ngorongoro Serena Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 | Ngorongoro-Krater / 21. November

Fahrstrecke: Pirschfahrten auf dem Kraterboden

Am Morgen sollten Sie nicht den spektakulären Sonnenaufgang über dem Krater verpassen! Obwohl man sich im Urlaub befindet, lohnt es sich, den Wecker zu stellen. Nach einem stärkenden Frühstück fahren Sie auch schon bald darauf die steilen Hänge des Ngorongoro-Kraters hinab. Auf dem Boden der weltweit größten, nicht mit Wasser gefüllten Caldera angekommen, finden Sie auf nur wenigen Quadratkilometern fast jeden Vertreter der ostafrikanischen Tierwelt. Lediglich die Giraffe, die die steilen Hänge des Kraters nicht erklimmen kann, ist hier nicht vertreten. Im Krater haben Sie auch die beste Möglichkeit, eines der sehr scheuen und seltenen Spitzmaulnashörner vor die Linse zu bekommen. Zum Mittagessen fahren Sie an einen See und genießen dort die tolle Aussicht auf die steilen Flanken des ehemaligen Vulkans. Vorsicht ist geboten, da die großen Vögel ebenfalls die Lunchboxen unserer Safariköche lieben! Am Nachmittag kann optional eine Wanderung mit einem bewaffneten Ranger im Hochland des Kraterrandes unternommen werden, um die Geräusche und Gerüche der Wildnis intensiv zu erleben (nicht im Reisepreis enthalten). Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12 | Ngorongoro Conservation Area – Arusha / 22. November

Fahrstrecke ca. 180 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück starten Sie Ihre Rückfahrt nach Arusha, das Sie gegen Mittag erreichen werden. Mittagessen in der Serena Mountain Village Lodge am Duluti See. Nach dem gemeinsamen Mittagessen endet die erlebnisreiche Safari. Je nach Anschlussprogramm werden Sie zu einem der Flughäfen (Kilimanjaro oder Arusha) oder zu Ihrem Hotel in Arusha gebracht. Sollte Ihre Abflugzeit nach 18.00 Uhr liegen, empfiehlt sich die Buchung eines Tageszimmers und Extratransfers (beides nicht im Reisepreis enthalten).
Frühstück | Mittagessen

 

Hinweis | Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 5 Personen. Bei Fragen kontaktieren Sie einfach das Elefant-Tours Team.

Unsere Angebote gelten stets vorbehaltlich der Verfügbarkeiten und bedürfen der endgültigen Rückbestätigung unserer Leistungsträger im Falle einer verbindlichen Buchung. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingen der Elefant-Tours GmbH. Weitere Informationen unter: https://www.elefant-tours.de/company/agbs/

 

Enthaltene Leistungen:
  • Alle angegebenen Transfers in Tansania
  • Transport auf Safari im 4×4 Safarifahrzeug mit Klappdach (garantierter Fenstersitz)
  • AMREF Flying-Doctors Versicherung
  • Professioneller, englischsprachiger Safariguide
  • Fotografische Betreuung durch Claude Melde
  • 11 Übernachtungen in Hotel, Lodges und Tented Camps
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Mineralwasser im Fahrzeug
Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national/international)
  • Visum für Tansania
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • optionale Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei dieser Safari durch Tansania?

    Alle unsere Safaris in Tansania führen wir mit unserer eigenen Agentur in Arusha durch. Unser Hauptaugenmerk auf dieser speziellen Tour liegt auf der Tiervielfalt in den Nationalparks im nördlichen Tansania. Neben den großen Nationalparks verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter ist als in Europa. Auch sind die Fahrzeiten in Tansania trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber vereinzelt lange Fahrzeiten unvermeidbar.

    Die Übernachtungen auf dieser Tour finden in klassischen Safari Lodges / Camps statt. Natürlich liegt der Fokus hier auf einem Standort, welcher der Jahreszeit entsprechend auch interessant ist und in dessen näheren Umgebung sich auch wirklich Tiere aufhalten.

  • 1.2 Wer ist für diese Tour durch Tansania geeignet?

    Diese Fotoreise wurde ausgearbeitet für diejenigen, die schon immer einmal die großen und kleinen Tiere Afrikas unter idealen Bedingungen vor die Kameralinse bekommen wollten. Erleben Sie traumhafte Begegnungen mit der puren afrikanischen Wildnis, den frei umherziehenden wilden Tieren und unvergesslichen Landschaften.

    Begleitet werden Sie von unserem Foto-Guide Claude Melde, der Tansania über dreißig Mal bereist hat und das Land, die Menschen und die Tiere entsprechend gut kennt. Auf dieser Fotoreise sind die Tage so geplant, dass Sie diese inmitten der Wildnis, - meist innerhalb der Nationalparks-, verbringen und so einzigartige Chancen haben, beeindruckende Tierfotos mit nach Hause zu bringen. Lange Anfahrtszeiten und nerviges warten an den Parkgates am Morgen fallen somit weg. Mehrere spezifische Foto-Training-Sessions sind geplant: von Tier- und Vogelaufnahmen bis Masai-Portraits und Landschaftsaufnahmen ist alles dabei. Claude Melde – Reiseleiter, Wildlife-Fotograf und Fotobuchautor – wird Sie in allen Belangen der Fotografie unterstützen und, wenn gewünscht, auch gerne die fotografischen Ergebnisse mit Ihnen abends auf dem Laptop begutachten und diskutieren.

    Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man „die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer begleitet Sie?

    Neben der Betreuung durch Ihren Foto-Guide wird der Fahrer gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer sein. Die professionellen Guides in Tansania sind fast ausschließlich in Tansania geboren und kennen sich bestens in ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung ihres Führers beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung auf dieser Safari ist Vollpension. Das klassische Frühstück orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunchbox, das Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends erhalten Sie dann im Camp oder in der Lodge ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Als Getränke stehen Ihnen im Safari Camp tagsüber Kaffee, Schwarztee, Saft, Instantkakao und Milchpulver sowie haltbare Milch frei zur Verfügung. Zusätzlich wird auf Wunsch Bier, Weiß- und/oder Rotwein sowie eine Auswahl an Softdrinks serviert, die vor Ort an den Kellner bezahlt werden. Wenn Sie abends lieber einen Früchte- oder Kräutertee trinken möchten, bitten wir Sie, uns dies vorab mitzuteilen. Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser zur Verfügung.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf dieser Safari aus?

    Der Tag startet normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück im Camp der Safari Lodge und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in das Camp oder die Safari Lodge zurück. Die Abfahrtszeiten können natürlich in Absprache mit dem Guide flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen.
    Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Nationalpark fort oder begeben sich noch einmal im gleichen Park auf ausgiebige Pirschfahrten. Das Mittagessen nehmen Sie meist im Safari Camp ein oder wird von den Safari Lodges in Form einer Lunchbox gereicht, das unterwegs verzehrt wird. Das Camp oder die Safari Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit, sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammen sitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Tansania setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    visa

    Das Visum können Sie direkt bei der Einreise am Flughafen, bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von derzeit 50 US Dollar beantragen. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visumvorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer Mineralwasser auf Safari) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Ihre Zufriedenheit mit der Leistung des Safari Guides können Sie in Form des Trinkgeldes ausdrücken. Das Trinkgeld stellt mit ein Lohn für die getane Arbeit dar und ist ein fester Bestandteil des Gehalts. Wir möchten Ihnen eine grobe Richtlinie für übliche Trinkgelder mit auf den Weg geben: Unsere Empfehlung für den Safari Guide entspricht mit je ca. 15-20 USD pro Tag pro Gruppe dem normalen Standard. Üblicherweise wird das Trinkgeld bei der Verabschiedung am Ende der Tour überreicht.

    In Safari Lodges werden Trinkgelder ebenfalls gerne gesehen. Oft gibt es an der Rezeption eine ‚Tipbox’, in die bei Abreise eine Aufmerksamkeit gegeben werden kann. Diese wird dann an das gesamte Personal des Hotels verteilt.

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check-in gezahlt werden muss! Die Steuer beträgt momentan ca. 50US$. Linienfluggesellschaften wie Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air sind davon nicht betroffen. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    „Reserve“ | Da es in Ostafrika ständig zu kurzfristigen Änderungen des Steuerrechts (z.B. Infrastruktursteuer) oder zu kurzfristig neu eingeführten Steuern (z.B. Abflugsteuern) kommen kann, raten wir dringend dazu, ca. 50 US$ pro Person in kleinen Scheinen als „Reserve“ dabei zu haben.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1 TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt: Der Stauraum in unseren Safarifahrzeugen ist begrenzt. Wir bitten Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück zu beschränken. Für Ihr Gepäck eignen sich am besten weiche Taschen.

    Gepäck Stauraum

    Gepäck

    Wir möchten Sie bitten, keine Hartschalenkoffer und Trolleys mitzubringen, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen. Wenn nicht alle Taschen in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit während der Pirschfahrten. Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Wanderungen oder anderen Aktivitäten leichter tragen.

    Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Tansania nicht nur eine Safari unternehmen, sondern auch eine Trekkingtour oder eine Badeverlängerung an der Küste oder auf den vorgelagerten Inseln Sansibar, Mafia oder Pemba beabsichtigen, dann können Sie gerne Gepäck, welches Sie auf der Safari nicht benötigen, in unserem Büro in Arusha zwischenlagern. Nach Ende der Safari werden wir Ihnen dieses Gepäck für Ihre Weiterreise zukommen lassen (bei Abflügen ab Arusha gegen Aufpreis 75,- Euro für den Transfer). Bitte sprechen Sie uns an.

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten meist 23kg und 7kg Handgepäck).

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. am Ngorongoro Krater) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0 °C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekkingsandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da dies Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Afrikareise schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Masern, Hepatitis A und B und Polio sollten überprüft werden. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um eine Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an zweifelhaften Plätzen verzehren
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen

    Gelbfieber | Tansania zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Regelung gilt für das Festland Tansania sowie für die Einreise nach Sansibar.

    Bei der Weiterreise nach Sansibar (vom Festland Tansania kommend) ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Tansania oder Sansibar die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von Februar 2018. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Tansanischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle. Manchmal startet der Regen früher oder endet später, manchmal fällt er auch ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/ Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten und über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen und Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug!
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus ist aber nach Absprache meist möglich.
    Des Weiteren sind die meisten Fahrzeuge mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Also seien Sie bitte so fair den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Sollte dies nicht ausreichen kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Arusha (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!