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Veröffentlicht am 23. August 2021 von Juan Proll

Was macht das Okavango Delta in Botswana so besonders?

Alle Jahre wieder, wenn im Hochland Angolas der große Regen fällt, bahnen sich gewaltige Wassermassen einen Weg in Richtung Süden. Unbarmherzig schießen sie über die Ufer des Okavangos hinaus und überschwemmen ein Gebiet etwa so groß wie Schleswig-Holstein. Was klingt wie eine Flutkatastrophe ist in Wirklichkeit eines der 7 Naturwunder Afrikas: das Okavango Delta.

Das Okavango Delta in Botswana aus der Vogelperspektive
Das Okavango Delta ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Botswanas – ein Besuch lohnt sich für alle Natur- und Safariliebhaber*innen.

Was macht das Okavango Delta sehenswert?

Der lange Weg des Wassers über den Zambezi-Streifen Namibias hinein in das nordwestliche Botswana füllt das Okavango Delta zeitversetzt zwischen März und Juni. Während hier ein riesiges Feuchtgebiet entsteht, trocknen andere Regionen des Landes aus. Und so heißt es für die dort lebende Tierwelt, die Badehose einzupacken und entlang der Ufer des Okavango Deltas ihr saisonales Lager aufzuschlagen. Sie kommen für die kühlen Drinks, gönnen sich ein erfrischendes Bad und treffen sich ganz nebenbei zu partyartigen Aufläufen. Ein Schmaus für Touristen aus aller Welt.

Es ist die Zeit, in der niemand auch nur annähernd den Verdacht haben könnte, dass diese Region für die meisten Monate des Jahres eigentlich eine Wüste oder zumindest eine Halbwüste ist, nämlich die berühmt-berüchtigte Kalahari. Fast scheint es, als genieße auch sie diese besondere Abkühlung, bevor sie schließlich das feuchte Nass unbarmherzig in sich aufsaugt. Es gibt für die Wassermassen kein Entrinnen in Richtung Meer. Nur etwa 3% des Wassers retten sich in den Boteti Fluss oder Ngami See. Was ansonsten nicht verdunstet oder die Vegetation nährt oder die trockenen Kehlen der Tiere befeuchtet, endet bis in den Oktober hinein in den dürstenden Sanden der Kalahari.

Doch bis es soweit ist, verwandeln die unbändigen Wasserläufe die flachhügelige Landschaft in ein Naturkunstwerk aus einem Labyrinth gewundener Kanäle, seichten Lagunen und kleinen Inseln. Die größte und wohl bekannteste davon ist Chief’s Island. Sie war einst als Jagdgebiet für den ansässigen Häuptling reserviert. Heute bildet sie eine sichere Ruhestätte für die heimische Tierwelt im Zentrum des Deltas. Diese spektakuläre Kombination aus Schwemmland, einzigartigen Panoramen und artenreichen Ansammlungen von Wildtieren wie Elefanten, Büffel, Wasserantilopen, Flusspferde, Krokodile, Zebras, Löwen und andere macht das Okavango Delta in Botswana so besonders. Es hat damit zurecht den Status eines UNESCO-Weltnaturerbes erhalten.

Elefant im Okavango Delta, lohnenswerte Safari-Destination
Von Elefanten zu Hippos, Büffeln zu Zebras, Löwen zu Antilopen. Viele Wildtiere wandern während Botswanas Trockenzeit in das zu diesem Zeitpunkt grüne und wasserreiche Okavango Delta.

Was das Okavango Delta für den Tourismus so besonders macht

Das einzigartige Naturphänomen Okavango Delta bietet alle Voraussetzungen, die für den Tourismus interessant sind: spektakuläre Landschaftspanoramen und sensationelle Tierwelt. Der Abenteuer- und Erlebniswert liegt auf einer Skala von 0 bis 10 bei 11! Gleichzeitig setzt Botswana auf eine Ökotourismus-Politik, um einen nachhaltigen Tourismus zu gewährleisten. So wird der Massentourismus hier hoffentlich noch lange ausbleiben.

Botswanas „High cost, low impact“ (Hohe Kosten, niedrige Auswirkungen) Strategie machte Reisen bisher praktisch nur im Luxussegment möglich. Dass wir als Reiseveranstalter mit der Faszination Botswana und der Okavango Delta & Chobe Safari aber dennoch gleich zwei Kleinstgruppen-Touren zu vergleichsweise gemäßigteren Preisen anbieten können, freut mich für alle diejenigen unter euch, die Exklusivität mögen aber den puren Luxus nicht brauchen.

Pirschfahrt im Okavango Delta, ein besonderes Erlebnis
Eine Pirschfahrt im 4×4 Toyota Land Cruiser gemeinsam mit unseren erfahrenen Guides – ein besonderes Erlebnis.

Was kann man im Okavango Delta machen? Viele verschiedene Safari-Aktivitäten erwarten euch!

Die besondere Beschaffenheit des Okavango Deltas mit seinen faszinierenden Wasser-, Sumpf- und Inselwelten erweitert die Safari-Optionen im Schwemmgebiet. Warum sich also nur auf die klassische Pirschfahrt im Land Cruiser beschränken? Welche Möglichkeiten sich ganz besonders gut anbieten, dazu soll euch die folgende kleine Zusammenstellung einen Überblick verschaffen:

Die klassische Pirschfahrt im Land Cruiser

  • Mit dem Geländewagen die tierreichen Inseln zu befahren gehört natürlich auch hier zu den Top-Besonderheiten im Okavango Delta. Das 4×4 Fahrzeug bietet auf euren Entdeckungstouren nicht nur schönste Tierbegegnungen zu Lande, sondern auch größtmögliche Sicherheit vor animalischen Gefahren.

Die Buschwanderung

  • Prickelnder als zu Fuß auf einem „Bushwalk“ in den Territorien von Raubtieren unterwegs zu sein, geht eigentlich nicht mehr. Im adrenalintreibendsten Falle steht zwischen euch und den Löwen nur noch ein Guide, der oder die hoffentlich genau weiß, was zu tun ist, außer stumpf wegzulaufen. Die Gefahr zu spüren, das mögliche Ausgeliefertsein zu fühlen und sich dennoch mutig der Situation zu stellen, bleiben unvergessliche Erfahrungen in der Wildnis. Und ganz nebenbei gibt es Spuren zu lesen, Behausungen der Tiere zu erspähen, ihr Verhalten zu verstehen und die Pflanzenwelt mit anderen Augen zu sehen.

Fly-In Safaris

  • Flüge in Sichthöhe bieten euch atemberaubende Aussichten auf das größte Inlanddelta Afrikas. Die Okavango-Welt von oben zu sehen ist vielleicht vergleichbar mit einem Blick auf das Gemälde der Mona Lisa im Louvre. Hat man erst einmal das Original in all seiner Schönheit gesehen, will und kann man es einfach nicht mehr vergessen.

Mit dem traditionellen Mokoro unterwegs

  • Diese Art der Safari ist schon deshalb so besonders, weil sie in einem Einbaumboot stattfindet. Wie der Name verrät, handelt es sich hier um Baumholz-Boote. Sie werden aus einem Stück hergestellt und traditionell mit einem langen Stab (Ngashi) manövriert. Mit ihnen könnt ihr auch die abgelegenen Kanäle, Lagunen und Inselchen auskundschaften sowie die bunte Vogelwelt des Okavango Deltas bewundern. Unterwegs im Venedig Afrikas sorgen Wasserlilienbeete und Palmeninseln für malerische Momente.
    Hier und da könnt ihr mal eben aussteigen und einen kleinen Spaziergang unternehmen. Natürlich mit eurem Guide, denn ohne sie oder ihn ist es in der Regel viel zu gefährlich.
Mokoro Safari im Okavango Delta in Botswana, ein Highlight auf Safari
Eine Mokoro Fahrt auf den Wasserstraßen des Okavango Deltas ist für viele das Highlight ihrer Botswana Safari.

Botswanas Okavango Delta bietet nicht nur ein faszinierendes Tierreich, sondern auch exklusive Begegnungen mit atemberaubender Natur. Ein Besuch im Okavango Delta lohnt sich unbedingt. Wir stehen gerne für Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Botswana-Reise bereit, egal ob auf einer geführten Safari oder Selbstfahrer*in-Tour. Dank unseres engen Kontaktes zu unserer Tochterfirma in Botswana wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise.

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