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Veröffentlicht am 24. Juli 2023 von Juan Proll

– Zuletzt aktualisiert am 27. Oktober 2025

10 Tipps für die Kilimandscharo Besteigung in Tansania

Der Kilimandscharo ist Afrikas höchster und prominentester Berg. Doch Profi-Bergsteiger*in muss man nicht sein, um ihn zu erklimmen. Dennoch schaffen es nicht alle bis zum Gipfel. Unsere 10 Tipps für die Kilimandscharo Besteigung in Tansania helfen euch hinauf.

Analog zu den Big Five der afrikanischen Tierwelt, gibt es auch die „Big Seven“ der Berge. Gemeint ist der jeweils höchste Berg eines Kontinents.

Der Kilimandscharo repräsentiert Afrika, ist 5.895 Meter hoch und das größte freistehende Vulkanmassiv der Welt. Schon der majestätische Anblick dieses riesigen Bergkegels über der weiten Ebene verführt zum Näherkommen.

Der Kilimandscharo erhebt sich hinter Bäumen.

Wer den Kilimandscharo besteigt, genießt malerische Aussichten auf die endlose Savanne bis hinüber nach Kenia. Zumindest dann, wenn man nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um den Weg hinauf zum Dach Afrikas zu meistern.

Mit den folgenden 10 Tipps für eine Kilimandscharo Besteigung erhöhen sich aber eure Chancen, am Ende oben auf dem Uhuru-Gipfel zu stehen und mehr als nur ein müdes Lächeln für eure Leistung übrig zu haben.

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Tipp 1 – Der richtige Zeitpunkt und die geeignete Route

Bei der Wahl des richtigen Zeitpunktes für die Kilimanjaro Besteigung heißt es, Hochsaison und Nebensaison ebenso zu berücksichtigen wie auch Regen- und Trockenzeit.

Das beste Wetter habt ihr zwar in der Hochsaison, aber es ist dann auch sehr voll auf dem Berg. In der Regenzeit kann es mit einem bisschen Glück zwar auch trocken bleiben und schön sein. Doch unabhängig davon kann es immer noch sehr bewölkt und ein herrlicher Weitblick stark eingeschränkt sein.

Sollte es aber erwartungsgemäß Niederschläge geben, stapft ihr bei Regen und Schnee zunächst durch matschigen Waldboden. Später wird es eiskalt, schneeglatt und anstrengend, wenn ihr durch den Schnee zum Gipfel trottet.

Die Machame Route Tag 1, die Menschen wandern durch den Regenwald
Tag 1 auf der Machame Route: Wandern durch dichten Wald.

Bei der Wahl der Route solltet ihr euch ein paar Routen-Beschreibungen anschauen und sehen, was euch gefällt beziehungsweise zu euch passt.

Verschiedene Routen führen nach oben, von denen vier ganz besonders hervorragen. Die meistbesuchte ist die Marangu Route. Sie ist die einzige Strecke mit festen Hüttenunterkünften statt mit Zelten.

Die Machame Route bietet schon frühzeitig schöne Aussichten auf den Gipfel. Auf diese Strecke stößt die Lemosho Route. Sie ist die längste in diesem Viererbund und trumpft mit herrlichen Panoramalandschaften.

Die Rongai Route ist von den hier erwähnten Strecken die am wenigsten gewählte und daher schön einsam. Sie startet auf der Rückseite des Berges.

Die beliebtesten Routen des Mt Kilimanjaro:

Kilimanjaro Trekking: Marangu Route

8 Tage Trekkingreise Privatreise Bergütten
Preis pro Person: ab 1.760 EUR  

Auf dieser 8-tägigen Trekking Tour besteigen Sie den Kilimanjaro über die Marangu Route. Die einzige Route auf den 5895 m hohen Gipfel, auf der in Berghütten anstatt in Zelten übernachtet wird.

Kilimanjaro Trekking: Machame Route

8 Tage Trekkingreise Kleingruppenreise Camping in Bergzelten
Preis pro Person: ab 2.000 EUR  

Die Machame Route gilt als landschaftlich schönste Besteigungsroute zum schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaro. Auf dieser 8-tägigen Trekking Tour haben Sie gute Chancen, den Gipfel zu erreichen.

Tipp 2 – Der richtige Partner an deiner Seite

Den richtigen Partner, die richtige Partnerin oder die geeignete Gruppe von Freunden oder Familie an der Seite zu haben, kann extrem motivieren. Sich gemeinsam Ziele setzen, sich gegenseitig stärken und puschen hilft eventuell im entscheidenden Moment, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Wichtig ist, sich darüber zu verständigen, wie man damit umgeht, wenn jemand wegen der Höhenkrankheit nicht weitermachen kann. Bleibt man zusammen? Brechen alle ab?

Oder verständigt man sich darauf, dass die Gesundgebliebenen den Gipfelsturm zu Ende bringen und man sich am nächsten Übernachtungsplatz auf dem Berg oder weiter unten im Hotel wiedertrifft?

Die Frage des richtigen Partners trifft darüber hinaus auch den Trekking-Veranstalter, mit dem man die Tour in die Höhe bucht. Von ihm hängen die ganzen Rahmenbedingungen um euch herum ab.

Wie gut ist alles organisiert? Wie sehr kümmert man sich um euch und wie sicher seid ihr? Sind die Zelte oder ist die ausgeliehene Winterjacke in Ordnung? Oder wie erfahren sind die Bergführer*innen und wie gut die Köche? Werden die Träger*innen fair behandelt und bezahlt?

Es gibt eine Reihe von sehr guten Unternehmen, die hier hohe Standards haben. Wir haben eine eigene Tochterfirma vor Ort, die seit vielen Jahren alle über Elefant-Tours gebuchten Kilimanjaro-Reisen durchführt. So wissen wir, dass unsere Gäste mit zuverlässigen und erfahrenen Profis unterwegs sind.

Bergzelte in einem Kilimandscharo Camp

Tipp 3 – Mentale und physische Vorbereitung -Tipps für eine Kilimandscharo Besteigung

Die Gründe, sich für eine Besteigung des Kilimandscharos zu entscheiden, können sehr vielfältig sein. Doch warum auch immer es euch auf den Berg zieht, bereitet euch mental und physisch darauf vor.

Für die mentale Vorbereitung hilft es, euch klar zu machen, was da auf euch zukommt. Darunter das Bewusstsein, in sehr sauerstoffarme Regionen bei zunehmender Ermüdung und stark fallenden Temperaturen hinaufzusteigen. Oder sich über die Möglichkeit im Klaren zu sein, dass Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Zu all diesen Umständen heißt es, eine positive Haltung zu entwickeln und zu wahren. Stellt euch vor, wie ihr euch stark redet, mehr Wasser trinkt, euch mehr Schlaf gönnt oder bei zu viel Aufgeregtheit auch schlaffördernde Techniken einsetzt. Und wer in der Aufstiegsnacht extreme Müdigkeit empfindet, sollte ein paar „Hallo-Wach-Methoden“ für sich parat haben. Weitere Tipps dazu findet ihr im Internet.

Für die physische Vorbereitung hat sicher nicht jede*r die Chance auf ein Höhentraining in Mexiko. Aber stundenlange Spaziergänge, auf denen es auf und ab geht, sind gut. Denn um genau die geht es am Ende.

Am besten tragt ihr gleich dazu einen Tagesrucksack mit Inhalten wie bei der bevorstehenden Bergtour: Wasser, Snacks, Toilettenpapier, (Regen-) Klamotten usw.

Wer Berge in der Nähe hat, kann es gleich realistischer gestalten. Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen, ausgedehnte Tanznächte und was euch sonst noch einfällt, helfen sicher auch. Am Ende geht es darum, euer Körpergefühl aufzupeppen und das Gefühl zu stärken, dass ihr in Form seid. Das wiederum fördert auch eure mentale Stärke.

Die Alpinwüste eine Kilimanjaro Landschaftsaufnahme.

Tipp 4 – Akklimatisieren

Es gibt keine Garantie dafür, dass ihr den Kilimandscharo-Gipfel erobert. Die Gründe, abbrechen zu müssen, können sehr verschiedener Natur sein.

Wenn es nicht gefährliche Wetterverhältnisse sind, dann ist es meist die Höhenkrankheit, die zuschlägt. Impfen könnt ihr euch dagegen leider nicht.

Anhaltende Kopfschmerzen sind das Leitsymptom. Kommen Appetitlosig-, Übel- und Müdigkeit, Schwäche, Schwindel und Erbrechen hinzu, wird es ernst. Schwere Formen von Höhenlungen- und Höhenhirnödem sind die besondere Gefahr.

Die ausreichende Akklimatisierung ist die beste Form der Prävention. Also seid lieber einen Tag länger in der sauerstoffarmen Zone auf einer Höhe um die 4.000 Meter unterwegs. So kann sich der Körper besser anpassen und die Widrigkeiten der Gipfelnacht einfacher wegstecken.

Beliebte Safaris die du im Anschluss deiner Besteigung machen kannst:

Faszination Tansania

5 Tage Safari Kleinstgruppenreise Tented Camps & Lodges
Preis pro Person: ab 1.770 EUR im Doppelzimmer

Besuchen Sie auf dieser Lodge Safari die Highlights Tansanias. Neben dem Tarangire Nationalpark und dem Ngorongoro Krater führt die Safari auch in die weltweit bekannte Serengeti. Sie reisen in einer Kleinstgruppe im 4×4 Geländewagen – ein Fensterplatz ist garantiert.

Kenia & Tansania – Faszination Ostafrika

10 Tage Safari Kleinstgruppenreise Tented Camps & Lodges
Preis pro Person: ab 4.480 EUR im Doppelzimmer

Reisen Sie zu einigen der beeindruckendsten Nationalparks Ostafrikas und erleben Sie spannende Tierbeobachtungen auf dieser 10-tägigen Safari durch Kenia und Tansania: vom Lake Nakuru in die Masai Mara, bis in die Serengeti und den Ngorongoro Krater. In einer Kleinstgruppe und im Geländewagen erleben Sie Ihre große Ostafrika-Safari.

Tipp 5 – Ernstnehmen, locker bleiben

Den Aufstieg ernst nehmen und gleichzeitig locker bleiben will vor allem sagen, dass all die Vorbereitung und Akklimatisierung dennoch umsonst sein können. Es gibt Untrainierte, die es schaffen. Und es gibt Hochleistungssportler*innen, die aufgeben müssen.

Verkrampfung hilft hier gar nicht weiter. Und um jeden Preis dort hochzuwollen, kann euch euer Leben kosten. Gut vorbereitet bedeutet auch, eine gewisse Lockerheit mitzubringen, motiviert zu sein und Spaß zu haben.

Shira Plateau von der Machame Route aus fotografiert.

Tipp 6 – Der Weg ist das Ziel

Erfolgserlebnisse sind wichtig für die Motivation und helfen durchzuhalten. Wer Erfolg allein darüber definiert, oben auf dem Gipfel zu stehen, wird bitter enttäuscht sein, wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht klappt.

Dabei gibt es so viele tolle Etappenziele. Jeder abgeschlossene Tag im nächsten Camp gehört dazu. Es ist die Möglichkeit auf tolle Aussichten unterwegs, das Zusammensein mit Freunden oder Familie, das Kennenlernen neuer Menschen, die verdiente Müdigkeit nach einem anstrengenden Wandertag, die wundervolle Bergatmosphäre beim kulinarischen Abendessen oder schon allein die Tatsache, auf Afrikas Bergikone unterwegs zu sein.

Der Weg ist das Ziel und der Gipfel nur das äußerste Ende des Weges. Wer es nicht bis dorthin schafft, hat immer noch eine Geschichte zu erzählen.

Machame Camp Schild auf 2835 Meter auf dem Kilimandscharo.

Tipps für eine Kilimandscharo Besteigung – Tipp 7 – Warm und trocken bleiben

Auf einer Kilimandscharo-Besteigung durchlauft ihr die tropische bis hin zur arktischen Klimazone. Das bringt extreme Temperaturunterschiede mit sich. Je nach Wetterlage und Jahreszeit könnt ihr mit zunehmender Höhe Temperaturen von +30°C bis zu -20°C erwarten.

Es ist daher wichtig, warm und bei Regen auch trocken zu bleiben. Die Klamottenwahl muss also stimmen und der Schlafsack warm genug sein. In diesem Blog hier könnt ihr euch schon einen guten Überblick verschaffen, was ihr an Kleidung dabei haben solltet.

Für alle Fälle aber führt das Team von unserer Tochterfirma am Abend vor Beginn der Kilimanjaro Besteigung eine vollständige und gründliche Überprüfung eurer Ausrüstung mit euch durch. So könnt ihr zusammen sicherstellen, dass es euch an nichts fehlt.

Habt ihr irgendetwas zu Hause vergessen oder einfach nicht an warme Socken gedacht, dann könnt ihr es selbst in letzter Sekunde noch vor Ort ausleihen.

Nur die Wanderschuhe solltet ihr möglichst nicht vergessen, sie frühzeitig einkaufen und einlaufen.

Tipp 8 – Wasser & Snacks für unterwegs

Natürlich bekommt ihr eine hervorragende Essens- und Trinkversorgung unterwegs. Aber wenn ihr unterwegs seid, kommt es auch auf die Ernährung zwischendurch an. Es geht darum, euren Energiepegel immer wieder aufzupeppen, wenn er abfällt.

Ein paar Snacks sollten daher im Tagesrucksack nicht fehlen. Dazu gehören energiespendende Lebensmittel wie zum Beispiel Nüsse, Kürbiskerne, Eier, dunkle Schokolade oder Beeren. Müsliriegel bündeln hiervon einiges. Und selbstverständlich gehört auch Wasser zu den unerlässlichen „Requisiten“. Denn viel trinken ist unerlässlich.

3 Liter sollten es schon sein. Aufstocken könnt ihr bei Ankunft im jeweiligen Camp der Tagesetappe. Es ist ausreichend abgekochtes Kilimandscharo-Wasser, das ohnehin schon eine sehr gute Qualität hat.

Unterschiedliche Trinkflaschen die sich für eine Besteigung des Kilimandscharo eignen ein wichtiger Tipp für die Kilimandscharo Besteigung..

Tipps für eine Kilimandscharo Besteigung – Tipp 9 – Stirnlampe, Powerbank & Handy

Warum sollte man bei einer solch naturbezogenen Tour überhaupt irgendwelche technischen Geräte dabeihaben? Die Frage ist berechtigt. Aber eine Taschenlampe ist tatsächlich sehr hilfreich. Ihr braucht sie abends und in der Nacht, wenn ihr euch in der Dunkelheit aus dem Zelt bewegt, um auf Toilette zu gehen oder euch die Zähne zu putzen.

Auch braucht ihr sie in der Gipfelnacht, um vor euch den Weg nach oben zu beleuchten. Damit ihr beide Hände freihalten könnt, empfehle ich eine Stirnlampe.

Ob ein Handy nötig ist, muss jede*r selbst entscheiden. Es kann als Wecker oder Kamera dienen, Lektüre und Spiele speichern, aber vor allem den Kontakt zur Außenwelt halten. Jedenfalls wenn ihr im Umfeld eures Camps eine Stelle findet, wo ihr Funksignale empfangen könnt.

Das Begleitpersonal kennt sich aus und könnte hier helfen. Über mehrere Tage unterwegs werdet ihr aber auch eine Powerbank brauchen, um das Handy zu laden. Denn eine Steckdose gibt es unterwegs nicht.

Grundsätzlich empfehle ich euch, alle Batterien warm zu halten. Die Kälte zieht die Energie ansonsten noch schneller heraus. Wo ihr sie aus den Geräten, wie bei der Fotokamera, herausholen könnt, solltet ihr es tun und sie warm verstauen, wenn ihr sie nicht braucht.

Gut geht es am Körper, in den Handschuhen oder dicken Socken. Aber vergesst auf dem Gipfel nicht, die Batterie wieder in die Kamera einzusetzen.

Tipp 10 – Pole Pole

Von eurem Guide werdet ihr immer wieder den Ausruf „Pole Pole“ hören. Es ist wie ein Taktschlag eurer Bewegungen und meint so viel wie „langsam, langsam“.

Auf euren Guide mit all seiner oder ihrer Erfahrung zu vertrauen, erhöht zusätzlich eure Chancen, auf eine erfolgreiche Gipfelbesteigung. Also: „Pole Pole“, viel Spaß und viel Erfolg!

Häufig gestellte Fragen

Wie teuer ist eine Kilimandscharo Besteigung?

Die Kosten für eine Besteigung des Kilimandscharo variieren je nach Anbieter, Route und Umfang des Services. So kann der Preis zwischen 1.500 und 5.000 EUR pro Person liegen – ohne Flug. Günstigere Optionen bieten oft weniger Service, während die teuren Pakete neben dem Paket-Standard zusätzliche Leistungen wie luxuriöse Zelte und 1-zu-1 Unterstützung umfassen. Möglicherweise ist hier sogar eine goldene Badewanne im Gepäck.

Zum Vergleich: unsere Kilimandscharo-Besteigungen beginnen bei 2.000 EUR pro Person auf den 8-tägigen Touren. Der Preis beinhaltet die Gebühr für den Parkeintritt, Guide- und Trägerkosten, Verpflegung und Unterkunft auf der Bergtour.

Es ist ratsam, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Achte darauf, dass die Organisation gut ausgebildete Guides und Träger beschäftigt und die Sicherheitsstandards beachtet.

Wann ist die beste Zeit für eine Kilimandscharo Besteigung?

Die beste Zeit für eine Kilimandscharo-Besteigung sind die Trockenzeiten, also zwischen Januar und März sowie von Juni bis Oktober. Während dieser Monate sind die Wetterbedingungen am stabilsten und es gibt wenig Regen. Die Temperaturen sind tagsüber angenehm, nachts jedoch kalt bis sehr kalt, je nach Höhenlage.

Von April bis Mai ist es sehr regenreich, was die Besteigung schwieriger und unangenehmer machen kann. Etwas sanfter aber immer noch regnerischer als im Jahresdurchschnitt geht es von November bis Dezember zu.

Willst du den Berg mit einem geringeren Risiko von starkem Regen oder schlechter Sicht erklimmen, solltest du die Trockenzeiten wählen, obwohl diese Monate hohe Besucherzahlen mit sich bringen.

Wie lange dauert eine Kilimandscharo Besteigung?

Die Dauer der Besteigung hängt von der gewählten Route und dem Tempo der Gruppe ab. Im Durchschnitt dauert eine Besteigung des Kilimandscharo zwischen 5 und 9 Tagen.

Die kürzeren Routen, wie die Marangu-Route, könntest du in 5 bis 6 Tagen bewältigen, während die längeren Routen wie die Lemosho- oder Machame-Route bis zu 9 Tage in Anspruch nehmen.

Längere Routen bieten eine bessere Akklimatisierung, weshalb wir auch die Marangu-Route gerne über 8 Tage anbieten. Es erhöht die Erfolgschancen und verringert das Risiko der Höhenkrankheit. Außerdem intensiviert es dieses einmalige Erlebnis auf Afrikas höchstem Berg.

Der vorletzte Tag ist in der Regel der längste, da die Gipfelbesteigung oft in den frühen Morgenstunden startet, sich mehrere Stunden durch die Nacht zieht, bevor du den Uhuru Peak erreichst, und dann auch noch der Abstieg zu deiner letzten Übernachtungsstätte erfolgt.

Muss ich mein eigenes Gepäck auf den Kilimandscharo tragen?

Wenn du nicht gerade dem tansanischen Militär angehörst, bleibt es dir erspart, dein eigenes Gepäck den Kilimandscharo hinauf zu tragen, vom Tagesrucksack mit deinen persönlichen Dingen wie Wasser, Snacks, Kamera, Sonnenbrille und warme Kleidung abgesehen.

Träger*innen kümmern sich um den Transport des Hauptgepäcks, das 15 kg nicht übersteigen sollte. Es ist wichtig, leicht zu packen, da du dein Handgepäck selbst tragen musst und die Träger*innen neben deinem großen Rucksack auch noch Zelte, Kochutensilien, Lebensmittel und andere Ausrüstungsgegenstände den Berg hochschleppen.

Achte also darauf, Träger*innen und Guides entsprechend zu entlohnen, da sie einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg deiner Besteigung leisten.

Wie schwierig ist es, den Kilimanjaro zu besteigen?

Die Besteigung des Kilimandscharos gilt als technisch nicht sehr schwierig. Die Herausforderung liegt aber in der Höhe. Der Berg ist mit seinen 5.895 Metern der höchste frei stehende Berg der Welt. Das bedeutet, dass die Höhe und die dünner werdende Luft zu erheblichen körperlichen Belastungen führen können.

Viele Wandernde erleiden die Höhenkrankheit, insbesondere wenn sie sich nicht ausreichend akklimatisieren. Es ist wichtig, dass du die körperlichen Anforderungen ernst nimmst und dich langsam an die Höhe gewöhnst. Wähle die Route also so, dass du genug Zeit für eine Akklimatisierung hast.

Wer regelmäßig wandert – noch dazu in den Bergen – und eine gute Grundfitness hat, wird den Aufstieg in der Regel gut bewältigen können.

Wie bereite ich mich auf den Kilimanjaro vor?

Natürlich gibt es genügend Kilimandscharo-Bezwinger*innen, die es mit wenig Aufwand geschafft haben – viele davon aber sicher mit Ach und Krach.

Besser ist es mit einer guten Vorbereitung, die sowohl körperliche Fitness als auch eine mentale Einstimmung umfassen sollte. Es ist ratsam, 2-3 Monate vor der Besteigung regelmäßig Ausdauer- und Krafttraining zu absolvieren. Wandern auf Hügeln oder Bergen hilft, sich an das unebene Gelände und die Höhenunterschiede zu gewöhnen.

Du solltest auch mit dem Tragen eines Rucksacks üben, um dich an dieses Gefühl zu gewöhnen, ständig was auf dem Rücken zu haben. Eine gute Akklimatisierung ist ebenfalls wichtig, also denke daran, langsam aufzusteigen – Pole Pole – und auf Anzeichen von Höhenkrankheit zu achten.

Schließlich solltest du dich mit der Ausrüstung vertraut machen, insbesondere mit wetterfesten Kleidungsstücken und den richtigen Wanderschuhen. Unterwegs solltest du auch sicherstellen, dass du genügend Wasser trinkst und dich gut ernährst.

Fazit – 10 Tipps für eine Kilimandscharo Besteigung

Den Kilimandscharo erfolgreich zu besteigen hängt von vielen Faktoren ab. Diese 10 Tipps zur Kilimanjaro Besteigung können euch helfen, euer Ziel zu erreichen.

Wir stehen gerne für Rückfragen und Unterstützung bei der Planung deiner Kilimandscharo-Eroberung bereit.

Durch den direkten Kontakt zu unserer Tochterfirma vor Ort wissen wir über die aktuelle Lage immer gut Bescheid. Also, melde dich bei uns! Dein Traum, unsere Expertise – Dein ganz individuelles Tansania-Erlebnis.