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Veröffentlicht am 26. Dezember 2016 von Franziska Danae Harder

Mein Abenteuer im südlichen Afrika 2016

Afrika! Das erste Mal allein so weit weg von Freiburg und Europa brachte mir Erfahrung, Reife und wunderschöne Erlebnisse. Meine Reise führte mich von Südafrika über Namibia und Botswana nach Simbabwe.

Tour 1: „Von Kapstadt zu den Victoriafällen“

Ich startete meine Reise von Frankfurt und flog mit Turkish Airlines nach Kapstadt. Angekommen erwartete mich schon mein Fahrer, der mich direkt zu der Greenfire Lodge Cape Town brachte. Nachdem ich eingecheckt hatte, lernte ich direkt die ersten Tourteilnehmer kennen und wir beschlossen, an der Küste entlang zur Victoria and Alfred Waterfront zu schlendern.

Am Abend kehrten wir dann wieder zurück zur Lodge, in der wir den Guide der Tour „Von Kapstadt zu den Victoriafällen“ kennenlernten. Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns alle um 8:00 Uhr beim Frühstück, wo wir die restlichen Tourteilnehmer kennenlernten sowie vom Guide über den Verlauf der  kommenden Tage und Wochen informiert wurden.
Dann begann die Tour. Der erste Stopp führte uns zum Lions Head, den wir innerhalb von drei Stunden erklommen hatten und von dem aus wir die beeindruckende Aussicht über ganz Kapstadt und auf den Tafelberg genießen konnten. Nach ein paar Fotos und einer kleinen Verschnaufpause ging es dann auch schon wieder den ganzen Weg zurück zum Truck, der unten an der Hauptstraße auf uns wartete. Am nächsten Tag führte uns unsere Reise zum Kap der Guten Hoffnung, wo wir einen schönen Spaziergang entlang der Küste unternahmen.

Jetzt hieß es „Adieu!“ Kapstadt und im Truck ging es weiter auf der N7 in Richtung Namibia.

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Nach einem Zwischenstopp im Namaqualand überquerten wir auch schon die Grenze nach Namibia.
Nach unserer Ankunft im Camp packten wir alles Notwendige in Zwei-Mann-Kanus und paddelten los auf dem Orange River. Einige Stunden und Stromschnellen später entlang der malerischen Landschaft machten wir unsere Kanus an einer günstigen Stelle fest und bauten am Ufer unser Camp für die Nacht unterm Sternenhimmel auf. Diese Nacht war ein einmaliges Erlebnis. Am nächsten Morgen paddelten wir weiter mit den Kanus. Auf dem Weg zu unserem Endpunkt am Orange River, wo unser Fahrer uns erwartete,  machten wir an einigen Stellen halt, um uns im kühlen Wasser des Flusses zu erfrischen und zu erholen.

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Nach unserer Ankunft an unserem Ziel wurden wir von einem kleinen Bus zurück zum Camp gefahren, wo wir eine Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Fish River Canyon und danach zu unserem Camp inmitten der Wüste, umgeben von nichts außer Sand und Steinen. Dort verbrachten wir zwei  Tage, in denen wir Zeit zum Entspannen hatten und für einen Desert Walk, um die Umgebung zu erkunden. Am zweiten Abend wurden wir dann von einem lokalen Guide mit einem 4×4 Fahrzeug abgeholt, mit dem wir eine Safari unternahmen und einen Stopp für den Sonnenuntergang einlegten.

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Nach diesen zwei Tagen ging es dann weiter nach Soussusvlei, entlang der roten Dünen, bis wir die legendäre Düne 45 erreichten, auf der wir  unsere Wanderung begannen. Nachdem wir die erste Düne erklommen und uns bei einem von unserem Guide zubereiteten Mittagessen gestärkt hatten, führte uns unsere Reise weiter zum Big Daddy, der höchsten Düne in Namibia.

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Wir bewältigten auch diesen „Brocken“ und konnten runter rennen  ins Dead Vlei, die magische Ebene mit weißen Baumskeletten in der Salzpfanne, den glühendroten Sanddünen und dem tiefblauen Himmel dahinter. Ein wahnsinniges Farbenspiel!

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Wir genossen den malerischen und unrealen Ort und reisten am Nachmittag nach Solitaire, wo wir die Nacht auf einem Campingplatz verbrachten. Unser Guide erzählte uns von dem berühmten Apfelkuchen, „dem wohl besten in Namibia“, den es dort frisch gebacken gab. Wir gingen am Morgen zu dem kleinen Laden neben dem Campingplatz und kauften uns vor der Weiterfahrt ein frischgebackenes Stück Kuchen. Man kann nur sagen „delicious“.

Es ging weiter in Richtung Küste an der Walfish Bay vorbei nach Swakopmund, einer deutsch geprägten Hafenstadt an der Wüstenküste, wo wir die nächsten zwei Nächte verbachten. Am ersten Morgen konnte man entweder das hübsche Städtchen erkunden und die Zeit für einen Einkauf oder für einen Spaziergang nutzen oder optionale Aktivitäten unternehmen. Ich ging zu Fuß in die Stadt, in der man sich auch als Frau frei bewegen kann, was nicht unbedingt selbstverständlich war auf unserer Reise im südlichen Afrika. Am Nachmittag hieß es dann für mich mit einem Transfer „ab in die Wüste“ Namib, um Quad Biking zu fahren (ein toller Spaß und als optionale Aktivität nur zu empfehlen). Den Abend ließen wir mit der Gruppe ausklingen.

An der Skeleton Coast entlang reisten wir weiter zum Cape Cross, der Heimat Tausender von Robben. Nach einem kurzen Aufenthalt bei den Robben fuhren wir zum Brandberg-Gebirge, wo wir auf einen lokalen Guide trafen, der uns durch den Brandberg zu der Felsenmalerei (White Lady) führte. Am späten Nachmittag erreichten wir das Camp am Fuße des Berges. Wir hatten das Glück, die berühmten Wüstenelefanten beobachten zu dürfen.

Am nächsten Morgen brachen wir auf in den Etosha Nationalpark mit seiner malerischen Landschaft und der weiten Salzpfanne, die sich über den größten Teil des Parks erstreckt.  Wir bauten unsere Zelte auf und dann ging es auch direkt los auf die Pirschfahrt. Den ganzen nächsten Tag verbrachten wir im Park mit Tierbeobachtungen vom Truck aus und als wir wieder im Camp waren, wanderten wir noch an das Wasserloch, was sehr schön beleuchtet ist für Tierbeobachtungen. Nach dem Abendessen machte ich dann die optionale Nacht-pirschfahrt mit einem lokalen Guide, auf der ich den ersten Leoparden meines Lebens gesehen habe.

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Mit vielen neuen Fotos im Gepäck und glücklichen Gesichtern fuhren wir am nächsten Morgen weiter in Richtung Caprivi Strip, wo wir die Nacht vor der Fahrt zum Okavango Delta in einem Camp am mächtigen Okavango River verbrachten.
Früh am nächsten Morgen ging es in unserem Truck zum „Panhandle“, wo wir unsere Sachen für die nächsten zwei Tage packten und dann mit einem Motorboot in das Herz des Okavango Deltas zu unserem Camp gefahren wurden. Am frühen Nachmittag erkundeten wir dann mit einem lokalen Guide die Gegend und am Abend ließen wir diesen entspannten Tag gemeinsam mit der Gruppe am Lagerfeuer ausklingen.

Am Morgen gingen wir zu Fuß auf die andere Seite der kleinen Insel. Dort warteten schon mehrere Guides mit Mokoros, den typischen kleinen Paddelbooten, die uns durch das dichte Schilf des Okavango Deltas navigierten.
Am Nachmittag gab es dann nochmal die Möglichkeit, mit den lokalen Guides eine Wanderung über eine weitere kleine Insel zu unternehmen. Abends wurde ein leckeres Abendessen vorbereitet und wir feierten eine tolle Party für zwei Tourteilnehmer, die Geburtstag hatten. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Motorboot zurück zum Ausgangspunkt, wo wir unsere Sachen wieder in den Truck packten. Durch die endlos weite Wüste Kalahari bewegten wir uns zur Stadt Maun, wo wir in der Greenfire Lodge Maun übernachteten.

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Nach einem entspannten Morgen ging es weiter mit dem Truck zu den Makgadikgadi-Salzpfannen, einem beeindruckenden Ort „gefühlt mitten im Nirgendwo“, weil rundherum nichts außer verkrustetes Salz und weiter Himmel zu sehen war. An diesem Abend stellten wir unsere Zelte nicht auf, sondern schliefen alle gemeinsam auf unseren Liegen unter dem atemberaubenden Sternenhimmel.
Auf unserem anschließenden Weg nach Simbabwe kamen wir durch den bekannten Chobe Nationalpark mit seiner wunderschönen Landschaft und seinem Artenreichtum in der Tierwelt.

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Am späten Nachmittag überquerten wir die Grenze nach Simbabwe, wir übernachteten die nächsten zwei Nächte in der Greenfire Victoria Falls Lodge. Am Abend wurden uns die optionalen Aktivitäten für den nächsten Tag vorgestellt und anschließend genossen wir einen ausgiebigen und köstlichen „Braai“, das afrikanischen Barbecue, das uns der Küchenchef der Lodge zubereitet hatte. Am nächsten Tag ging ich zunächst in die kleine Stadt auf den Markt und in kleine Boutiquen. Später am Vormittag unternahmen wir einen Spaziergang an die Victoria Falls und dort machten wir beeindruckende Fotos.

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Nach einem gemütlichen Mittagessen begaben wir uns auf eine Bootcruise, um dann bei einem Sundowner den in Afrika besonders schönen Sonnenuntergang anzuschauen. Am Abend saßen wir mit der Gruppe gemeinsam bei einem kalten Getränk am Pool der Lodge und redeten über die Geschehnisse des Tages. Am nächsten Morgen brachen wir auf zum Hwange Nationalpark, wo wir ausgiebige Pirschfahrten unternahmen und einige Wildtiere beobachten konnten. Abends sind wir dann auf den Aussichtspunkt gestiegen, um die Tiere am nahegelegenen Wasserloch zu beobachten. Am darauffolgenden Tag ging es dann zum Matobo Nationalpark, wo wir zu Fuß mit unserem lokalen Guide Nashörner aufspürten. Wir blieben in sicherer Entfernung und machten viele eindrucksvolle Fotos. Den Abend ließen wir mit der Gruppe gemütlich am Lagerfeuer ausklingen und tauschten uns über unsere Eindrücke aus. Die Tour neigte sich dem Ende zu und es ging wieder über die Grenze zurück nach Südafrika, wo wir die letzte Nacht in einem privaten Game Reserve verbrachten.
Am leider schon letzten Tag der Tour „Von Kapstadt zu den Victoriafällen“ unternahmen wir noch eine kurze Wanderung zu Felsenmalereien und dann fuhren wir auch schon zum Endpunkt der Tour nach Johannesburg in die Greenfire Lodge Johannesburg, wo wir zum letzten Mal zusammen zu Abend aßen. Die Zeit mit dieser Gruppe war sehr schön und harmonisch und wir hatten viel Spaß miteinander. Ich wurde nach dem Abendessen direkt weiter mit einem Transfer zum Belvedere Estate gebracht, wo ich am nächsten Morgen die nächste Tour „Kurzsafari Südafrika: Johannesburg bis Durban“ antreten durfte.

Tour 2: „Kurzsafari Südafrika: Johannesburg bis Durban“

Morgens ging es nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Truck in Richtung Provinz Mpumalanga in den Krüger Nationalpark, wo wir die nächsten beiden Tage damit verbrachten, Safaris im Krüger Nationalpark zu unternehmen. Am dritten Tag fuhren wir die beeindruckende Panorama Route ab mit dem berühmten God‘s Window, dem Blyde River Canyon und den Bourke’s Luck Potholes. Wir übernachteten nochmals am Rande des Krügers Nationalpark im Nkambeni Reserve.

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Am darauffolgenden Morgen überquerten wir die Grenze nach Swasiland, wo wir die Nacht im gemütlichen Mlilwane Wildlife Sanctuary verbachten. Am nächsten Tag ging es in die kleine Küstenstadt St. Lucia, wo wir vor dem Abendessen eine traditionelle Aufführung der Zulu mit traditionellen Tänzen besuchten und eine kleine Einführung in die Zulu-Sprache erhielten. Am nächsten Morgen machten wir eine Pirschfahrt im Hluhluwe-iMfolozi Park und am Abend unternahmen wir eine Bootsfahrt durch den iSimangaliso Wetland Park, eine Landschaft bestehend aus Wasserflächen und Wasservegetation, wo es die Möglichkeit gab, viele Flusspferde zu beobachten.

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Am leider schon letzten Tag dieser Tour ging es nach Durban, wo wir im Garden Court South Beach Hotel übernachteten. Am letzten Abend gingen wir mit der Gruppe und den Guides in ein traditionelles Restaurant direkt an der Küste, wo auch frischer Fisch in traditioneller Weise zubereitet auf der Speisekarte stand.

Nun ging es für mich mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen wieder zurück nach Deutschland. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung erleben durfte. Dieser Kontinent ist definitiv eine Reise wert.