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08-1730Kenia – The Wild Side – Camping-Safari

8-tägige Safari, Camping

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als Privattour

Code: ET08KENCAM

Code für Privattour: E08PKENCAM

Von: Nairobi

Bis: Mombasa

Teilnehmerzahl: 2-7 pro Fahrzeug (Fensterplatz garantiert)

Preis: 1.730 EUR

Einzelzeltzuschlag: 100 EUR

Verbringen Sie auf dieser Camping Safari acht Tage in Kenias freier Natur. In einer Kleinstgruppe von nicht mehr als sieben Reisenden besuchen Sie im Toyota Land Cruiser Geländewagen einige von Kenias beliebtesten Nationalparks. Zauberhafte Momente unter Wildtieren erwarten Sie in der Masai Mara, im Amboseli und im Tsavo Nationalpark. Auf einer Walking Safari und einer Wanderung sind Sie ganz nah dran und sehen, fühlen und riechen Kenias Flora und Fauna. Nachts schlafen Sie in Ihrem Zelt zu den Geräuschen des nächtlichen Buschs ein. Eine Safari für Naturliebhaber!


Tag 1-8 | Kenia

  • Kleinstgruppenreise im 4x4 Geländewagen mit aufklappbarem Dach, Fensterplatz garantiert
  • Masai Mara Game Reserve: Pirschfahrten, die Big Five, Ausflug an den Mara River
  • Lake Naivasha: Walking Safari auf Crescent Island, Flusspferde am Lake Naivasha
  • Amboseli Nationalpark: Pirschfahrten, große Elefantenherden, Sicht auf den Mt Kilimanjaro
  • Tsavo East Nationalpark: Pirschfahrten, größter Nationalpark Kenias, “rote” Elefanten
  • Tsavo Conservancy: Wildtierkorridor, Wanderung in den Marungu Hills

Tag 1 | Nairobi – Masai Mara Game Reserve

Fahrstrecke: ca. 280 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Nach einem kurzen Briefing brechen Sie gemeinsam mit Ihrem Guide und Ihren Mitreisenden im Geländewagen zu Ihrer Entdeckungsreise auf. Das Ziel des ersten Tages: die bezaubernde Masai Mara. Unterwegs können Sie die spektakuläre Aussicht auf die Weiten des Great Rift Valley genießen, bevor es weiter in das Land der Masai geht. Am frühen Nachmittag kommen Sie in der Masai Mara an und brechen zu Ihrer ersten Pirschfahrt auf. Sie werden überrascht sein, wie viele Tiere Sie bereits an Ihrem ersten Safaritag sehen! Halten Sie Ausschau nach Löwen, Elefanten, Giraffen und Antilopen. Wenn die Sonne langsam unter geht, machen Sie es sich in Ihrem Camp kurz Außerhalb des Game Reserves gemütlich. Ihre erste Nacht im Busch werden Sie so schnell nicht vergessen – lauschen Sie dem nächtlichen Buschkonzert, während hoch am Himmel die Sterne glitzern.
Mittagessen | Abendessen

 

Tag 2 | Masai Mara Game Reserve

Fahrstrecke: Pirschfahrt im Park

Mitten in der Natur wird nicht ausgeschlafen – zu Vogelgezwitscher und der aufgehenden Sonne erwacht das Camp. Ein ganzer Tag auf Pirschfahrt erwartet Sie! Nach einem leckeren Frühstück haben Sie jede Menge Zeit, die entlegenen Ecken dieses spektakulären Game Reserves zu erkunden. Wenn Sie die Mara während der Great Migration besuchen, können Sie mit etwas Glück beobachten, wie Gnus und Zebras den Mara River überqueren, in dem hungrige Krokodile auf Beute lauern. Doch zu jeder Jahreszeit leben in der Mara unzählige Tiere: nicht nur die Big Five, sondern auch Nilpferde, Wasserböcke, Hyänen, Geparden und mehr als 400 Vogelarten machen die Masai Mara zu einem Symbol für Safaris in Ostafrika. Da Tiere nicht an Grenzen Halt machen, können auch nachts Tiere zu Ihrem Campingplatz kommen. Auf einer Camping Safari sind sie mitten drin und ganz nah dran.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Masai Mara Region – Lake Naivasha

Fahrstrecke: ca. 240 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Heute geht es zum Lake Naivasha, vorbei am inaktiven Vulkan Mt Longonot. Sie lassen die trockene Savanne hinter sich und kommen am grünen Ufer des Süßwasser Sees an. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Walking Safari im privaten Naturschutzgebiet Crescent Island. Zu Fuß unterwegs werden Sie schon bald alte Bekannte treffen: Giraffen, Gnus, Zebras und Impalas durchstreifen die friedliche Halbinsel. Eine Walking Safari ist eine besondere Gelegenheit, den Tieren ganz nah zu kommen und in die beeindruckende Natur einzutauchen. Sie verbringen die Nacht auf einem Campingplatz am Ufer des Sees unter hochgewachsenen Gelbfieber Akazien. Hören Sie den Ruf des Fischadlers und schauen Sie den Nilpferden aus sicherer Entfernung beim Grasen zu. Ein hinreißender Ort für eine Nacht im Zelt!
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Lake Naivasha – Amboseli Nationalpark

Fahrstrecke: ca. 350km; reine Fahrzeit ca. 7 Stunden

Sie verlassen den Lake Naivasha und fahren Richtung Süden in den Amboseli Nationalpark nahe der Grenze zu Tansania. Der Amboseli ist bekannt für seine großen Elefantenherden, die friedlich durch die Sumpfgebiete streifen, im Hintergrund der höchste Berg Afrikas, Mt Kilimanjaro. Sie erreichen Amboseli am Nachtmittag und gehen gleich auf Pirschfahrt. Gemeinsam mit Ihrem Guide suchen Sie nach den Big Five und anderen Tieren, beobachten und lernen viel Wissenswertes über ihr Verhalten und ihren Lebensraum. Sie verbringen die Nacht auf einem Campingplatz innerhalb des Nationalparks. Lauschen Sie den Geräuschen der Nacht – in Ihrer vierten Nacht in Kenias Wildnis können Sie Hyänen und Nachvögel bereits an Ihrem Ruf erkennen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Amboseli Nationalpark

Fahrstrecke: Pirschfahrt im Park

Jeder Tag auf einer Safari ist ein neues Erlebnis und heute können Sie sich auf ausgedehnte Pirschfahrten im Amboseli Nationalpark freuen. Während die Region von trockenem und warmen Klima geprägt ist, verwandeln die schmelzenden Gletscher des Kilimanjaro den Amboseli in der Regenzeit in eine grüne Oase, die viele Wildtiere und unterschiedliche Vogelarten anzieht. Eine staubige Salzwüste des fast ausgetrockneten Lake Amboselis erstreckt sich bis über die Grenze bis nach Tansania. Sie haben keine Eile und können in Ruhe verweilen und das Verhalten der Tiere ausgiebig studieren. Lassen Sie den Rest der Welt einfach hinter sich und genießen die kleinen Momente, die eine Safari einzigartig machen. Kehren Sie zurück zu Ihrem Campingplatz innerhalb des Nationalparks für ein leckeres Camp-Abendessen, bevor sie es sich in Ihrem Zelt gemütlich machen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 | Amboseli Nationalpark – Tsavo East Nationalpark

Fahrstrecke: ca. 305 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Süden in Kenias größten Nationalpark: den Tsavo East Nationalpark. Auf mehr als 11.500 Quadratkilometern erwarten Sie hier unzählige Möglichkeiten zu Wildtierbeobachtungen. Tsavo East ist bekannt für seine „roten“ Elefantenherden. Die grauen Riesen bedecken ihren Körper mit der roten Erde der Region zum Schutz gegen Insekten und Sonneneinstrahlung. Halten Sie Ausschau nach der seltenen Hunter Antilope und dem Gerenuk – einer Antilope mit einem Giraffen-ähnlichen Hals. Am Flussufer und in der Grassavanne können Sie Kudus, Wasserböcke und mehr als 600 Vogelarten entdecken. Heute Nacht schlafen Sie wieder auf einem Campingplatz innerhalb des Nationalparks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7 | Tsavo East National Park – Tsavo Conservancy

Fahrstrecke: ca. 75 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Am Morgen unternehmen Sie eine letzte Pirschfahrt im riesigen Tsavo East Nationalpark. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie am Nachmittag die Tsavo Conservancy. Die Tsavo Conservancy bildet einen Korridor für Wildtiere, die zwischen den Tsavo East und Tsavo West Nationalparks migrieren. Hier leben Elefanten, Büffel, Giraffen und Zebras. Heute Nachmittag können Sie sich im Camp entspannen und die aufregenden Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen. Am Abend genießen Sie Ihr letztes Abendessen im Busch. Ihre letzte Nacht im Zelt unter Kenias weitem Sternenhimmel bricht an.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 8 | Tsavo Conservancy – Diani Beach – Mombasa

Fahrstrecke: ca. 210 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

 Nachdem Sie in den vergangenen Tagen viel Zeit im Auto verbracht haben, werden Sie heute noch einmal aktiv. Nach einer nur kurzen Fahrt erreichen Sie den Ausgangspunkt für Ihre 4-stündige Wanderung durch die weiten Marungu Hills. Ein lokaler Guide der Tsavo Conservancy begleitet Sie und teilt sein Wissen über die lokale Flora und Fauna mit Ihnen. Eine tolle Gelegenheit, Kenias Natur noch einmal ganz nah zu erleben. Sie haben jetzt eine volle Woche draußen in Kenias freier Natur verbracht und es ist an der Zeit, sich den roten Staub aus der Hose zu klopfen und zu entspannen. Wir fahren durchs Hinterland, durch die Shimba Hills und meiden so den Verkehr in Mombasa. Vorbei an kleinen Dörfern und über grüne Hügel geht es in den kleinen Strandort Diani Beach mit seiner 13-Kilometer langen tropischen Küste. An Ihrem Strandhotel angekommen, verabschieden wir uns. Gäste die gerne an die Nordküste von Mombasa oder an den Flughafen Mombasa gebracht werden wollen, setzen wir gerne anschließend dort ab.
Frühstück | Mittagessen

 

Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein passendes Angebot für ein Strandhotel an einem der Strände Mombasas oder Umgebung. Kontaktieren Sie hierzu gerne unser Team. 

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 7 Camping Übernachtungen im 2-Mann-Zelt
  • Transport während der Safari im 4x4WD Safarijeep mit Klappdach
  • Garantierter Fensterplatz
  • Schlafmatten und komplette Camping Ausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Safari Koch
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Aktivitäten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Mineralwasser im Safarifahrzeug
  • Flying Doctors (AMREF) Versicherung auf Safari

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa
  • Optionale Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Gäste zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Camping Safari durch Kenia?

    Alle unsere Camping-Safaris führen wir mit unserer eigenen Agentur in Nairobi durch. Unser Hauptaugenmerk bei den Gruppentouren sowie den privaten Touren gilt der Tiervielfalt in den Nationalparks Kenias. Bei keiner anderen Reiseart kommt man dem wirklichen Afrika näher. Keine Mauern absorbieren die Geräusche der Wildnis und das Gebrüll der Löwen scheint nur wenige Meter vom Zelt entfernt zu sein. Am nächsten Morgen genügt zum Teil nur ein Schritt und man ist wieder inmitten der Natur. Einblicke in die Kultur Afrikas bieten sich aber auch oft „on Tour“. Neben den großen Nationalparks verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter als in Europa ist. Auch sind die Fahrzeiten in Kenia trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtung findet auf einfachen Campingplätzen im Zwei-Personen-Zelt statt. Die Campingplätze in Ostafrika sind meist nur mit kleinen Waschhäuschen und manchmal sogar nur mit Plumpsklos ausgestattet. Dafür hat eine Camping Safari den Vorteil, dass sie das authentische Safari-Gefühl vermittelt.

  • 1.2 Wer ist für eine Camping Safari durch Kenia geeignet?

    Eine Camping Safari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 7 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer-Frauen-Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten zusammen durchgeführt werden. Camping Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen, auf ein wenig Komfort verzichten können und sich vor allem für die afrikanische Wildnis interessieren. Man ist in nächster Nähe zu den Tieren und hat nachts eine einzigartige Geräuschkulisse. Wer mit einfachen hygienischen Verhältnissen keine Schwierigkeiten hat, für den ist eine Camping Safari genau das Richtige.

    Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man: „Die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Der Fahrer ist auch gleichzeitig der Guide. Die Guides in Kenia sind fast ausschließlich in Kenia geboren und kennen sich bestens in ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf unseren Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ist generell englisch. Einige Gruppentermine bieten wir jedoch auch in deutscher Sprache an (diese sind entsprechend gekennzeichnet). Ansonsten kann bei privaten Touren auf Anfrage und gegen Aufpreis auch ein deutschsprachiger Guide oder Übersetzer gebucht werden. Camping Safaris werden zudem von einem Koch begleitet, der sich um Ihr leibliches Wohl kümmert. In Kenia steht der Guide im Rang und Ansehen über dem Koch und die Arbeit des Kochs ist für den Guide „zu niedrig“. Dies bedeutet, er beteiligt sich meistens nicht daran.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Verpflegung auf Camping Safaris ist Vollpension. Das klassische Frühstück auf einer Camping Safari orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunch Box, die Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends bereitet der Koch für Sie ein Abendessen zu, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem kleinen Dessert (meistens Obst) besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig, Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch (je nach Verfügbarkeit), Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser zur Verfügung. Beim Frühstück und Abendessen können Sie zwischen Kaffee-, Kakao-, Milchpulver und Schwarztee wählen. Sollten Sie den Genuss von Schwarztee am Abend nicht so gut vertragen, empfehlen wir Ihnen, selbst Früchte- oder Kräuterteebeutel mitzubringen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Camping Safari in Kenia aus?

    Auf einer Camping Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet, wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang in Ihrem Zelt im Schlafsack sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel können die Abfahrtszeiten mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Eine frühmorgendliche Ausfahrt ist ebenso möglich wie ein späterer Start nach einem entspannten Frühstück. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen. Entweder Sie fahren nach dem Frühstück weiter in den nächsten Nationalpark oder, falls Sie schon im Park sind, begeben Sie sich auf ausgiebige Pirschfahrten. Wenn Sie am Nachmittag im nächsten Camp ankommen, entspannen Sie etwas, während der Koch das Camp für Sie aufbaut und das Abendessen zubereitet. Ob Sie nach dem Abendessen noch gemütlich zusammensitzen oder sich direkt in Ihr Zelt verabschieden und der Afrikanischen Nacht lauschen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Kenia setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Bei Tageausflügen können auch unsere Minibusse mit Allradantrieb zum Einsatz kommen, die als Safarifahrzeuge für sieben Personen modifiziert wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet. Bei vollständig ausgelasteten Fahrzeugen (auf Camping Safaris ab 5 Gästen der Fall) wird ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingesetzt (Supply Vehicle), in denen das gesamte Camping-Equipment und das Gepäck verstaut wird.

  • 1.7 Welches Camping-Equipment wird benutzt?

    WWir legen großen Wert auf den Zustand unseres Camping-Equipments. Das Material wird daher nach jeder Tour gründlich gereinigt, kontrolliert und ggf. ausgebessert. Auf unseren Camping Safaris schlafen Sie in geräumigen, 1,80m hohen Canvas-Zelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie benötigen lediglich Ihren eigenen Schlafsack und evtl. ein Kissen. Sollten Sie keinen Schlafsack besitzen, kann dieser eventuell vor Ort für eine geringe Gebühr gemietet werden.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gelten folgende Visa-Anforderungen:

    Visumspflicht Kenia

    Das Visum für Kenia kann vorab auf der Webseite www.ecitizen.go.ke beantragt und mit Kreditkarte bezahlt werden. Nach einer Bearbeitungszeit von rund sieben Tagen bekommt man das elektronische Visum ausgestellt und muss dieses als Ausdruck bei Einreise in Kenia vorlegen. Das Visum kann frühestens drei Monate vor Einreise beantragt werden und ist nach Ausstellung 90 Tage lang gültig. Innerhalb dieser Frist muss der Reisende nach Kenia einreisen. Ab Einreisedatum erlaubt es einen Aufenthalt von 3 Monaten.

    Die Visabeantragung bei der Einreise vor Ort ist zurzeit aber auch noch möglich. Am Flughafen oder an den Grenzübergängen liegen Antragsformulare aus, die ausgefüllt werden müssen. Bitte halten Sie hierfür einen Stift bereit. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann das ausgefüllte Formular, Ihren Reisepass und 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Anschließend erhalten Sie einen Stempel in den Reisepass und eine Quittung.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

    East Africa Tourist-Visum

    Sollten Sie auf Ihrer Safari in eines der Nachbarländer (Uganda oder Ruanda) reisen, ist vorab die Onlinebeantragung des East Africa Tourist-Visum sinnvoll. Ebenfalls unter www.ecitizen.go.ke. Dieses berechtigt zur mehrfachen Einreise in die Länder Kenia, Uganda und Ruanda. Lange Wartezeiten an der Grenze beim Übertritt entfallen somit, da nicht noch ein Visum beantragt werden muss. Die Kosten hierfür betragen 100 US$.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    DDa Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre in reguläre Krankenversicherung nicht. Sie werden vor Ort als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein (Auslandskrankenversicherung). Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Campinggebühren bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Auf bestimmten Touren bietet sich eventuell die Gelegenheit für optionale Besuche wie z.B. von Museen oder kulturellen Projekten. Diese sollten Sie evtl. in Ihr Budget einkalkulieren. Getränke (bis auf Wasser in den Safarifahrzeugen während der Pirschfahrten) sind meist nicht im Preis inbegriffen und werden vor Ort von Ihnen selbst in Bar oder wo möglich mit Kreditkarte beim bezahlt.

    Trinkgelder | Trinkgelder sind in Kenia üblich und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15 - 20 USD für den Guide und 10 - 15 USD für den Koch pro Gruppe/Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird dem Guide und dem Koch bei der Verabschiedung am Ende der Tour am besten in einem neutralen Briefumschlag überreicht. Falls Sie sich von einem Guide oder einem Koch genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unsere Partneragentur vor Ort (Kontaktdaten auf Ihrem Reisevoucher).

    „Reserve“ | Da es in Ostafrika ständig zu kurzfristigen Änderungen des Steuerrechts (z.B. Infrastruktursteuer) oder zu kurzfristig neu eingeführten Steuern (z.B. Abflugsteuern) kommen kann, raten wir dringend dazu, ca. 50 US$ pro Person in kleinen Scheinen als „Reserve“ dabei zu haben.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Kenia | Kenia Shilling (TZS); 1 KES = 100 Cent

    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Kenia Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt: Der Stauraum in unseren Safarifahrzeugen ist begrenzt. Wir bitten Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück zu beschränken.

    Gepäck Stauraum

    Gepäck

    Wir möchten Sie bitten, keine Hartschalenkoffer und Trolleys mitzubringen, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen. Wenn nicht alle Taschen in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit während der Pirschfahrten. Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Wanderungen oder anderen Aktivitäten leichter tragen.

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. im Samburu NP oder Lake Nakuru NP) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0° C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober bis Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4- 6 T- Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekking Sandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!).
    Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    nicht barfuß
    nicht oben ohne
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Kulturbeutel
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    Ersatzbrille
    Schlafsack (Minimum für Temperaturen bis 5 Grad - für höhere Lagen z.B. Lake Nakuru NP)

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

    Plastiktütenverbot:
    Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Kenia verboten. Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-Free Shop an einem Flughafen außerhalb Kenias erworben wurden. Bitte bringen Sie also keine Plastiktüten mit, auch nicht in Ihrem Gepäck. Sollten Plastiktüten vom Zoll bei der Einreise gefunden werden, müssen diese abgegeben werden.

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Wenn es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria |Allen Gästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn um eine ausreichende Malaria-Prophylaxe zu kümmern und diese Medikamente nach fachärztlicher Empfehlung einzunehmen.
    Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben (Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito-Spray oder -Creme, um Stiche von vorneherein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass manche Gäste auf Afrikareisen ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | Kenia zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba.

    Bei der Weiterreise nach Sansibar ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben!

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Kenia die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:

    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Kenianischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In der Regenzeit und in den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung des Kochbereichs gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten briefen und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!

    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.

    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.

    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug.
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabeihaben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabeizuhaben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Kenia nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Manche Campingplätze verfügen über Ladestationen für Handy, Laptop, Kamera, etc. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, so dass Absprachen und ein wenig Geduld wichtig sind. Einige der Fahrzeuge sind auch mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer zu 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Bitte setzten Sie also den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis! Sollte dies nicht ausreichen kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Nairobi (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant- Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!

Kenia - The Wild Side