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Veröffentlicht am 29. Mai 2020 von Lea Krüger

Coronavirus in Südafrika (Covid-19): Aktuelle Lage

Das neuartige Coronavirus Covid-19 ist in 188 Ländern und Regionen der Welt bestätigt – darunter auch Südafrika. Wir informieren Sie an dieser Stelle über die aktuelle Lage bzgl. des Corona-Virus in Südafrika!

Aktuell (29. Mai 2020) gibt es mehr als 27.000 bestätigte Corona Fälle in Südafrika. Mehr als 14.000 Patienten sind wieder geheilt, mehr als 570 Menschen sind auf Grund des Virus verstorben.
Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig nach bestem Wissen und Gewissen über die aktuelle Lage zum Coronavirus in Südafrika, mit besonderem Blick auf die Auswirkungen auf geplante Südafrika-Reisen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Coronavirus Südafrika (Covid-19): Einreisebestimmungen

Aktuell weisen wir darauf hin, dass das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen hat.

Am 18. März hat Südafrika ein Einreiseverbot für Staatsangehörige, die aus einem Infektionsgebiet (unter anderem Deutschland) kommen, verhängt. Zugleich wurde für deutsche Staatsangehörige bis auf weiters die Visumpflicht eingeführt.

Corona-Virus in Südafrika: Aktuelle Lage

Ab dem 1. Juni 2020 gilt aufgrund des Corona-Virus in Südafrika Stufe 3 des fünf-stufigen Lockdown-Systems. Nach einer Lockerung von Stufe 5 auf Stufe 4 ist dies ein weiterer Schritt, das Land wieder zu öffnen.

Man darf nun wieder zu jeder Tageszeit im Freien Sport treiben, auch die Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr ist aufgehoben. Schulen öffnen für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Das Reisen innerhalb Südafrikas wird teilweise wieder erlaubt. Auch der Verkauf von Alkohol ist wieder erlaubt.

Weiterhin geschlossen bleiben Restaurants, Bars und Unterkünfte; Konferenzen und Events bleiben verboten.

Zwar leben die Südafrikaner weiterhin mit großen Beschränkungen des alltäglichen Lebens, doch hat sich innerhalb von vier Wochen viel getan – das Land ist auf dem Weg, sich langsam, aber stetig wieder zu öffnen.

Südafrika Covid-19-Krise
Kubanische Gesundheitsexperten unterstützen Südafrika im Kampf gegen den Coronavirus
Foto: Regierung Südafrikas aufgenommen Ende April 2020

Der Lockdown Stufen 5 und 4

Denn bis zum 30. April stand das alltägliche Leben in Südafrika wegen Covid-19 still. Es wurde ein sogenannter „Lockdown“ verhängt. Dieser wurde in fünf Stufen unterteilt. Die fünfte uns strengste Stufe, galt bis einschließlich 30. April. Diese beinhaltete, dass die Menschen Ihre Häuser nur noch zum Einkaufen (Lebensmittelläden und Apotheken), oder zu dringenden Arztterminen verlassen durften. Kitas und Schulen waren geschlossen. Wer konnte, musste im Homeoffice arbeiten. Spaziergänge, „Gassie gehen“, joggen an der frischen Luft oder das Baden im Meer waren strengstens verboten. Zudem wurde der Verkauf von Tabakwaren und Alkohol eingestellt. Mit anderen Worten: Das Land stand für insgesamt fünf Wochen still.

Am 1. Mai 2020 öffnete sich das Land zu Stufe 4 des Lockdowns.

Kleidergeschäft hatten nun wieder geöffnet, damit sich die Menschen mit Kleidung für den bevorstehenden Winter eindecken können. Bücher und Büromaterialien waren wieder erhältlich. Restaurants durften ihr essen „to go“ anbieten oder es per Lieferservice ausliefern. Taxis, Busse und, die auch bei Touristen beliebten „Uber-Taxis“, durften mit entsprechenden Schutzvorkehrungen wieder den Betrieb aufnehmen. Zu bestimmten Zeiten – von 6 bis 9 Uhr morgens – durfte auch im Freien Sport getrieben werden.

Weiterhin verboten blieb das Reisen innerhalb Südafrikas zwischen den einzelnen Provinzen. Ähnlich wie in Deutschland führte auch Südafrika ab dem 1. Mai die Maskenpflicht ein.

Am 1. Juni 2020 tritt eine weitere Lockerung zu Stufe 3 des Lockdowns in Kraft.

Coronavirus in Suedafrika
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa begrüßt eine Frau während der Coronavirus-Pandemie
Foto: Regierung Südafrikas aufgenommen Ende April 2020

Auswirkungen auf die Bevölkerung – Coronavirus in Südafrika

Die Auswirkungen auf die südafrikanische Bevölkerung sind groß. Viele Menschen haben wenig bis keine Ersparnisse und leben von dem, was sie jeden einzelnen Tag verdienen. Dürfen sie ihr Haus nicht verlassen, verdienen sie an diesem Tag kein Geld. Viele Unternehmen haben Entlassungen ausgesprochen oder die Mitarbeiter auf unbezahlten Urlaub gesetzt. Die staatlichen Förderungen helfen den Menschen nicht viel. Ganze Existenzen sind zerstört und viele Firmen müssen Insolvenz anmelden.

Nichtsdestotrotz halten sich viele Menschen an die Ausgangssperre. Die Kriminalität sei zumindest auf den ersten Blick stark zurückgegangen, da die Menschen ihre Häuser nicht verlassen dürfen. „Man hat sich noch nie so sicher gefühlt wie im Moment“, sagt Daniel Schörger, der Geschäftsführer unserer Tochterfirma in Südafrika. Die wenigen Gänge zum Supermarkt seien zu den Highlights der Woche im alltäglichen Leben der Menschen geworden.

Schlange stehen während der Coronakrise in Südafrika
Schlange stehen vor dem Supermarkt in George, Südafrika, während der Coronakrise Ende Mai 2020

Tourismus kommt zum Stillstand – Covid-19 in Südafrika

Südafrika ist das Land der Vielfalt und der Gegensätze und so ein beliebtes Reiseziel für viele Touristen geworden.

Für die ohnehin schon schwächelnde Wirtschaft ist die aktuelle Situation ein herber Schlag, da zurzeit auch die Einnahmen durch den Tourismus komplett wegfallen.

Laut dem Statistischen Bundesamt Südafrikas macht der Tourismus knapp 3% des Bruttoinlandsproduktes aus und beschäftigt knapp 5% der Arbeitnehmer Südafrikas. Betrachtet man auch die große Zahl an Menschen, die im informellen Sektor arbeiten, sind die Anteile noch höher.

George leere Straßen Coronavirus Südafrika
Eine sonst belebte Straße in George an Südafrikas touristisch-beliebter Garden Route, Ende Mai 2020

Viele können nun ihre Arbeit als Tour Guide, Kellner oder Koch nicht mehr wahrnehmen und stehen so vor einem Existenz bedrohenden Problem.

Durch die fehlenden Touristen fehlen auch die Gelder, die in die Nationalparks investiert werden, um den Artenschutz und den Naturschutz weiter voranzutreiben.

Das Ziel der Nationalparks besteht heute aus drei Stufen:

  • die Artenvielfalt des Landes bewahren,
  • Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen und
  • Erholungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit zu bieten.

Die Unterhaltung der Parks kostet viel Geld. Eine der Haupteinnahmequellen hierzu ist der Tourismus.

Was Sie tun können, um Menschen, Natur- und Artenschutz in Südafrika zu unterstützen: Buchen Sie Ihre geplante Südafrika-Reise um, statt sie komplett zu stornieren.

Bei Fragen zu Ihrer geplanten Elefant-Tours Reise nach Südafrika können Sie sich gerne bei uns melden!