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Zimbabwe

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Lage: Südliches Afrika.

Offizieller Staatsname: Republik Simbabwe.






Kontaktadressen


Landesvorwahl: 00263

Zimbabwe Tourist Office
Hochstr. 17, D-60313 Frankfurt/M.
Tel: (069) 920 77 30. Fax: (069) 92 07 73 15.
E-Mail: zim.tourist.office@t-online.de
Internet: www.zimbabwetourism.co.zw
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.30 Uhr; (auch für Österreich und die Schweiz zuständig).


Zimbabwe Tourism Authority (ZTA)
1 Union Avenue, Eranesen Building, Third Floor, ZW-Harare
Postanschrift: PO Box CY 286, Causeway, ZW-Harare
Tel: (4) 75 87 30. Fax: (4) 75 88 28, 75 88 26.
E-Mail: info@ztazim.co.zw
Internet: www.zimbabwetourism.co.zw


Botschaft der Republik Simbabwe
Kommandantenstraße 80, D-10117 Berlin
Postanschrift: Postfach 060210, D-10052 Berlin
Tel: (030) 206 22 63. Fax: (030) 20 45 50 62.
E-Mail: info@simbabwe-botschaft.de
Internet: www.simbabwe-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.30 Uhr.


Botschaft der Republik Simbabwe
Strozzigasse 10/15, A-1080 Wien
Tel: (01) 407 92 36/37. Fax: (01) 407 92 38.
E-Mail: z.vien@chello.at
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: 09.00-12.00 Uhr.


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
30 Ceres Road, Avondale, ZW-Harare
Postanschrift: PO Box A1475, ZW-Harare
Tel: (4) 30 86 55, 30 86 56. Fax: (4) 30 34 55.
E-Mail: germanemb@earth.co.zw


Botschaft der Republik Österreich
13, Duthie Road, Alexandra Park, ZW-Harare P.O.B. 4120, Harare
Tel: (4) 70 29 21/22. Fax: (4) 70 58 77.
E-Mail: harare-ob@bmaa.gv.at


Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
9 Lanark Road, Belgravia, ZW-Harare
Postanschrift: PO Box 3440, ZW-Harare
Tel: (4) 70 39 97/98. Fax: (4) 79 49 25.
E-Mail: har.vertretung@eda.admin.ch





Allgemeines

FLÄCHE: 390.784 qkm.

BEVÖLKERUNGSZAHL: 12.2471.590 (2006).

BEVÖLKERUNGSDICHTE: 31 pro qkm.

HAUPTSTADT: Harare. Einwohner: 1.575.130 (2006).

GEOGRAPHIE: Simbabwe grenzt im Nordwesten an Sambia, im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Südwesten an Botswana. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi-Fluß im Nordosten fließen. Das Hochland wird oft von Kopjes (massiven Granitsteinblöcken) unterbrochen. An der Ostgrenze zu Mosambik erhebt sich eine 350 km lange Bergkette, deren höchste Erhebung der 2592 m hohe Mount Inyangani ist. Simbabwe hat einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas, Hwange (im Westen des Landes), Matapos (im Süden), Gonarezhou (im Südosten), Mana-Pools (im Nordosten) und Nyanga (im Osten).

STAATSFORM: Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980. Verfassung von 1980, letzte Änderung 1990. Parlament mit 150 Mitgliedern (120 werden direkt gewählt, 12 vom Präsidenten ernannt und 10 sind Stammeshäuptlinge). Staats- und Regierungschef: Robert Gabriel Mugabe, seit 1987. Unabhängig seit 1980 (ehemalige britische Kolonie).

SPRACHE: Amtssprache ist Englisch. Shona, Fanalago und die einheimischen Bantu-Sprachen Cishona und Isindebele dienen als Umgangssprachen.

RELIGION: 50 % Anhänger einer Mischung aus Christentum und Naturreligionen, 25 % Christen; 24 % Anhänger von Naturreligionen, 1 % muslimische, jüdische und andere Minderheiten.

ORTSZEIT: MEZ + 1 (UTC + 2).

NETZSPANNUNG: 220/230 V, 50 Hz. Die Stecker haben drei viereckige und selten runde Pole und sind mit 13 Ampere abgesichert.

POST- UND FERNMELDEWESEN:  

Telefon: Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt TelOne.

Landesvorwahl: 263. Die Vorwahl der Hauptstadt Harare aus dem Ausland ist »4«, innerhalb des Landes »14«.

Mobiltelefon: GSM 900. Netzbetreiber sind Econet (Internet: www.econet.co.zw), Net One Cellular
(Internet: www.netone.co.zw) und Telcel Zimbabwe. Roaming-Verträge bestehen mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf städtische Gebiete.


Faxservice: Faxdienste sind weitverbreitet.

Internet/E-Mail: Internetanbieter sind Data Control, InterData, ComOne (Internet: www.comone.co.zw), Africa Online (Internet: www.africaonline.com) und M-web Zimbabwe (Internet: www.mweb.co.zw). In Harare und anderen Städten gibt es Internetcafés.

Telegramme: Können in Postämtern und größeren Hotels aufgegeben werden.

Post: Die nationale Postgesellschaft ZimPost bietet neben den Standard-Serviceleistungen auch Expressdienste für 18 nationale und 66 internationale Destinationen an. Luftpostbriefe nach Europa sind bis zu einer Woche unterwegs.

Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.




Reisepaß/Visum

  Paß erforderlich Visum erforderlich Rückreiseticket erforderlich
Deutschland Ja Ja/2 Ja
Österreich Ja Ja/2 Ja
Schweiz Ja Ja/2 Ja
Andere EU-Länder Ja 1/2 Ja
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung.


REISEPASS: Allgemein erforderlich, muß während des Aufenthalts gültig sein.

Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Aktueller Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto) für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz der Kindermiteintragung.
Schweizer: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Aktueller Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild
Anmerkung:
Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.


VISUM: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten Staatsangehörige folgender Länder:
(a) [1] Malta und Zypern (Staatsangehörige aller übrigen EU-Länder s.[2]);
(b) Übrige Länder:Antigua & Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Botswana, Fidschi, Grenada, Guyana, Hongkong (VR China) (bis zu 6 Monaten), Jamaika, Kenia, Kiribati, Kongo (Dem. Rep.), Lesotho, Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Namibia, Nauru, Neuseeland, Salomonen, Sambia, Samoa, Singapur, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Swasiland, Tansania, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Uganda und Vanuatu.


Visum bei der Einreise: [2] Staatsangehörige folgender Länder können für Touristen-Aufenthalte von bis zu 90 Tagen und Geschäftsaufenthalte von bis zu 30 Tagen gebührenpflichtige Visa bei der Einreise erhalten, sofern sie Rück- oder Weiterreisedokumente und ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts vorweisen können:
(a) [2] EU-Länder und die Schweiz: Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz (Ausnahmen: Visumpflicht vor der Einreise besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn);
(b) Übrige Länder: Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, Brunei, Dominikanische Republik, Ghana, Indonesien, Island, Israel, Japan, Kanada, Korea (Süd), Kuwait, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Palau, Papua-Neuguinea, Seychellen, Südafrika, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Vereinigte Arabische Emirate.


Transit: Transitreisende, die innerhalb von 6 Stunden weiterfliegen, den Flughafen nicht verlassen und über gültige Weiterreisedokumente verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Visaarten: Einfachvisum (Single entry), Zweifachvisum (Double entry) und Mehrfachvisum (Multiple entry).

Visagebühren:
Deutschland, Österreich und Schweiz
Gebühren für die Visaausstellung bei Einreise:
Single entry: 30 US$; Multiple entry: 55 US$.


Gültigkeitsdauer: Visa sind für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten gültig.

Antragstellung: Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

Unterlagen: (a) Antragsformular. (b) 2 Paßfotos. (c) Gültiger Reisepaß. (d) Ggf. Fahrkarte für Rück- oder Weiterreise.

Impfungen: Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

Bearbeitungszeit: Nach Bezahlung der Gebühr ca. 2 Wochen.

Ausreichende Geldmittel: Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Aufenthaltsgenehmigung: Schriftlicher Antrag an den Chief Immigration Officer, Private Bag 7717, Causeway, Harare.




Geld

Währung: 1 Zimbabwe Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: Z$, ZWD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 Z$; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Z$ sowie 50, 20, 10, 5 und 1 Cent.

Geldwechsel: Alle gängigen Währungen können bei Banken und in Hotels zum offiziellen Wechselkurs umgetauscht werden.

Kreditkarten: American Express, Diners Club und Visa werden akzeptiert, Eurocard und MasterCard sind weniger gebräuchlich. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks: Werden in Banken und großen Hotels angenommen.

Wechselkurse


Z$
Z$
Z$
Z$
Z$
Datum Jan. '06 Apr. '06 Jul. '06 Okt. '06 Jan. '07
1 € 99775,3 121636,0 129394,0
320,06
323,31
1 CHF 64397,3 76970,43 82320,08
201,09
200,45
1 US$ 84587,6 99201,6 101196,0
250,00
250,00


Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 50.000 Z$ beschränkt. Fremdwährungen können unbegrenzt eingeführt werden, müssen jedoch bei der Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist deklarationspflichtig.

Öffnungszeiten der Banken: Mo, Di, Do, Fr 08.00-15.00 Uhr, Mi 08.00-13.00 Uhr, Sa 08.30-11.30 Uhr.




Gesundheit

  Vorsichtsmaßnahmen empfohlen Impfschein erforderlich
Gelbfieber Nein 1
Cholera 2 2
Typhus & Polio Ja -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -
Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.



[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Simbabwe, die den Flughafen nicht verlassen.

[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3]: Malariaschutz von November bis einschließlich Juni für alle Gebiete unter 1200 m sowie ganzjährig im Sambesi-Tal erforderlich. In Harare und Bulawayo besteht ein sehr geringes Risiko. Die vorherrschende gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll chloroquinresistent sein.

[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit sterilisiertem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und B sind weitverbreitet. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Simbabwe gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Durchseuchung: Bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung sind infiziert. Sexuelle Kontakte sollten möglichst gemieden werden.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis wurden gemeldet.
Pest kommt in der Region Matabeleland North vor.
Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Für eine Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist die Vorlage eines Health Certificates erforderlich, daß der Reisende frei von ansteckenden Krankheiten, speziell von Tuberkulose, ist. Ein Röntgenbefund des Thorax ist beizufügen, der Röntgenfilm möglichst mitzugeben.


Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen (insbesondere in ländlichen Gebieten) Ärzte und qualifiziertes Pflegepersonal. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Krankenhäuser/Zahnärzte in Harare: Trauma Centre, 17 Lanark Rd, Belgravia, Tel: 700666, 700668 (moderne Notaufnahme); The Avenues Clinic, cnr Baines Avenue/Mazowe Street, Tel: 251180, 251199 (gut ausgestattete Privatklinik); Parirenyatwa Hospital, Mazowe Street, Tel: 701555, 701556, 701557 (größtes staatliches Krankenhaus mit nachlassendem Standard). Deutschsprachiger Arzt in Harare: Dr. B Göthje-Watermeyer, Suite 203, 2nd Floor, Medical Centre 52, Baines Avenue Tel: 790240, 727101 (Allgemeinmedizinerin). Ambulanzdienst/Luftrettung: Medical Air Rescue Service (Pvt.) Ltd., 3, Elcombe Avenue Belgravia, Tel: 734513/4/5.




Reiseverkehr - International

FLUGZEUG: Simbabwes nationale Fluggesellschaft heißt Air Zimbabwe (UM). Lufthansa bietet regelmäßige Flugverbindungen von Frankfurt/M. über Johannesburg nach Harare an und fliegt direkt von München nach Harare. British Airways (BA), Balkan Airlines, Qantas, TAP, Aeroflot (SO), South African Airlines und United Airlines fliegen Harare ebenfalls an.

Durchschnittliche Flugzeit: Frankfurt – Harare: 12 Std 50 (Zwischenaufenthalt in Johannesburg).

Internationale Flughäfen: Harare(HRE) liegt 12 km südöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Geschäfte, Restaurants. Ein Buszubringer fährt in regelmäßigen Abständen zur Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Taxistand vorhanden.
Bulawayo(BUQ) liegt 24 km von der Stadt entfernt. Unregelmäßige Busverbindung. Taxistand vorhanden.
Victoria Falls(VFA) liegt 22 km von der Stadt entfernt. Begrenzter Busverkehr. Taxistand vorhanden.


Flughafengebühren: 20 US$, ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren und Transitpassagiere.

BAHN: Züge fahren von Südafrika durch Botswana nach Bulawayo und nach Harare (s. Südafrika). Bahnverbindung nach Sambia über die Viktoria-Fälle.

BUS/PKW: Straßenverbindungen nach Tansania, Malawi, Südafrika, Mosambik, Botswana und Sambia. Die Hauptverkehrsstraßen nach Beitbridge und zu den Viktoria-Fällen sind gut ausgebaut. Außerhalb der Haupstraßen ist der Straßenzustand schlecht. Grenzübergänge sind generell von 06.00-18.00 Uhr offen, auf den etwas belebteren Strecken durch Beitbridge, Plumtree und Victoria Falls sind die Übergänge oft bis 20.00 Uhr geöffnet. Nähere Auskünfte von der Botschaft oder vom Zimbabwe Tourist Office (s. Adressen).




Reiseverkehr - National

FLUGZEUG: Inlandverbindungen mit Air Zimbabwe (UM),Zimbabwe Express Airlines (Z7) und anderen Fluggesellschaften nach Kariba, Hwange, Bulawayo, Gweru, Masvingo, Buffalo Range und zu den Viktoria-Fällen.

BAHN: Züge der National Railways of Zimbabwe verkehren täglich von Plumtree über Bulawayo, die Viktoria-Fälle, Harare und Mutare nach Triangle.

BUS/PKW: Das Straßennetz ist gut ausgebaut, asphaltierte Straßen verbinden die größeren Städte und erschließen ländliche Gegenden. Linksverkehr. Bus: Das Busunternehmen Blue Arrow Luxury Cruises versorgt den größten Teil des Landes. Mietwagen sind an den Flughäfen und über Hotels erhältlich. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

STADTVERKEHR: Die Busverbindungen in Harare sind relativ gut. Die Fahrkarten muß man vor Fahrtantritt kaufen. Ein Linienbusnetz gibt es auch in Bulawayo.




Unterkunft

HOTELS: Es gibt Hotels und Lodges (eine Art Gasthaus, das Zimmer mit Frühstück anbietet). Ausländische Besucher müssen in Fremdwährung bezahlen. Eine Liste der registrierten Hotels ist vom Fremdenverkehrsamt erhältlich (s. Adressen). Kategorien: Kategorisierung der Hotels nach dem 5-Sterne-System. Über 70 Hotels (mit mindestens einem Stern) sind beim Fremdenverkehrsamt registriert. Adresse des Hotelverbands: Hotel and Restaurant Association of Zimbabwe (HARAZ), Causeway, PO Box CY 398, Harare. Tel: (4) 73 32 11, 79 29 19. Fax: (4) 70 88 72.
(E-Mail: hazim@ecoweb.co.zw, Internet: www.haz.co.zw)


CAMPING: In den meisten Urlaubsgebieten gibt es Campingplätze, in den Nationalparks stehen Lodges und Hütten zur Verfügung.




Sozialprofil

ESSEN & TRINKEN: Simbabwes Restaurants bieten Spezialitäten der einheimischen und internationalen Küche an. Fleischgerichte sind besonders zu empfehlen. Ein traditionelles Gericht ist Sadza (ein dicker Maismehlbrei) mit Fleisch und/oder Soße und einem Dip. Tischbedienung ist üblich. Getränke: Helles und dunkles Bier ist beliebt. In den Hotels sind auch importierte Weine, Liköre und Spirituosen erhältlich. Zu besonderen Anlässen braut man das traditionelle Maisbier Hwahwa. Bars gibt es fast nur in Hotels, diese sind rund um die Uhr geöffnet. Ausschank ist ansonsten zwischen 10.30-15.00 und 16.30-23.00 Uhr.

NACHTLEBEN: Die größeren Städte haben Nachtklubs, Kinos und Theater, in kleineren Ortschaften bieten Restaurants und Diskotheken oft die einzige Abendunterhaltung. In den Hauptferiengebieten gibt es drei Kasinos.

EINKAUFSTIPS: 10-22% Verkaufssteuer werden auf alle Einkäufe aufgeschlagen, ausgenommen sind Artikel, die exportiert werden. Kupferwaren, Schnitzereien aus Holz und Speckstein, Lederwaren, Keramik und Korbwaren sind schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

SPORT: Fußball und Kricket sind die Publikumsrenner in Simbabwe. Tennis, Squash, Reiten, Rugby und Hockey sind ebenfalls sehr beliebt. Spezielle Clubs bieten Drachenfliegen, Wasserskilaufen, Windsurfen und Fallschirmspringen.

Veranstaltungskalender: Ein Veranstaltungskalender ist von der Zimbabwe Tourist Office erhältlich (s. Adressen).

LAND & LEUTE: In den Städten macht sich der britische Einfluß stark bemerkbar, in ländlichen Gegenden haben sich dagegen die alten Traditionen und traditionellen Handwerke erhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen in Privathäuser hält man sich an die allgemein üblichen Höflichkeits- und Umgangsformen. Gegeneinladungen werden gerne angenommen. Kleine Gastgeschenke sind nicht unüblich. Freizeitkleidung ist tagsüber angemessen, bei Geschäftsbesuchen trägt man Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. In besseren Restaurants und Hotelbars ist ebenfalls elegantere Kleidung angebracht. In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen verboten. Trinkgeld: Ein Trinkgeld von 10-15% ist üblich.




Klima

Das Klima ist durch die Höhen- und Binnenlage des Landes gemäßigt. Die heiße Trockenzeit dauert von September bis Oktober, die Regenzeit von November bis März. Die beste Reisezeit ist von April bis Mai und von August bis September.

 

Klima Harare | Zimbabwe






Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Am 31. März 2005 werden Parlamentswahlen durchgeführt. Im Vorfeld der Wahlen sind zunehmende innenpolitische Spannungen nicht auszuschließen. Bei geplanten Reisen nach Simbabwe sollten daher vorher kurzfristig ergänzende Informationen zur Sicherheitslage bei der Botschaft in Harare eingeholt werden. Bei Reisen nach Simbabwe besteht weiterhin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Die schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung und die schlechte Ernährungslage haben zu einem Anstieg der Kriminalität geführt. Auch in Tourismuszentren (Harare, Bulawayo, Viktoriafälle, Karibasee, Nationalmonument Great Zimbabwe und Eastern Highlands) mehren sich Übergriffe auf ausländische Touristen. Spaziergänge sollten grundsätzlich nicht alleine unternommen werden. Bei Dunkelheit sollte auf sie verzichtet werden. Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten "Zimbabwe House" oder auch "State House" auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Darauf sollte unbedingt geachtet werden!




Landkarte

 

Zimbabwe Karte





Urlaubsorte & Ausflüge

Das Hochland

Der Hochland besteht aus einer Kette niedriger Berge, die sich in der Landesmitte von Nordosten nach Südwesten erstrecken. Hier befindet sich das dichtbesiedeltste Gebiet des Landes.

Harare: Die Hauptstadt Simbabwes hieß früher Salisbury und ist Handels- und Industriezentrum des Landes. Harare ist für die meisten Besucher die erste Etappe ihrer Simbabwe-Reise und Ausgangspunkt für Fahrten in die anderen Landesteile. Die moderne Stadt hat schöne Parks und ein modernes Museum mit Kunstgalerie. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Robert-McIlwaine-Freizeitpark mit See und Wildreservat, der Lion Cheetah Park, in dem es Löwen und Geparden zu bewundern gibt, die Larvon Bird Gardens und der Botanische Garten von Ewanrigg. Wegen seines sonnigen Klimas hat Harare auch den Beinamen »Sunshine City«.

Bulawayo ist die zweitgrößte Stadt Simbabwes, bedeutendes Handels- und Industriezentrum und Sitz der Zentrale der National Railways of Zimbabwe. Ein Besuch des Nationalmuseums lohnt sich. Unweit der Stadt befinden sich die alten Khami-Ruinen und weiter südlich liegt der Rhodes-Matopos-Nationalpark mit bizarren Formationen riesiger Granitblöcke. Fischreiche Staudämme, Höhlen mit Wandmalereien und ein Wildreservat machen das Gebiet zu einem der beliebtesten Ausflugsziele.


Parks und Reservate

Parks und Reservate bedecken über 11% (44.688 qkm) der Gesamtfläche des Landes. Simbabwe hat 10 Nationalparks und 10 Freizeitparks, mehrere botanische Gärten, Reservate und 14 Safarigebiete, in denen gejagt werden darf (das Jagen unterliegt strengen Kontrollen, und die Einkünfte sollen dem Naturschutzprogramm zugute kommen).

Der Hwange-Nationalpark ist mit 14.620 qkm Simbabwes größter Nationalpark. Der Artenreichtum der Tierwelt ist einmalig. Mehrere Straßen führen von den drei Safari-Camps des Parks in die Gebiete, in denen die meisten Tiere gesichtet werden können. An einigen Wasserstellen sind Hochstände für Besucher errichtet worden. Hwange ist eines der letzten großen Elefantenreservate, und Elefantenherden kommen vor allem gegen Ende der Trockenzeit im September zu den Wasserstellen.

Die größten Wasserfälle der Welt und ohne Zweifel das größte Naturschauspiel Afrikas, die Viktoria-Fälle, liegen 120 km vom Hwange-Nationalpark entfernt. Sie sind 1,7 km breit, pro Minute stürzen 550 Mio. Liter Wasser über 100 m tief in eine enge Schlucht. Der Sprühregen ist noch aus einer Entfernung von 30 km zu sehen. Den besten Eindruck der Größe der Viktoria-Fälle erhält man auf einem Rundflug mit einem Kleinflugzeug (sogenannte »Engelsflüge« werden angeboten) oder auf einer Bootsfahrt auf dem breiten Sambesi. Man kann auch ohne große Formalitäten die Grenze nach Sambia überqueren, um die Wasserfälle auch von der anderen Seite zu sehen.

Im nahegelegenen Sambesi-Nationalpark können Besucher Säbelantilopen und andere exotische Tiere beobachten.

Simbabwes schönster Park ist der 2196 qkm große Mana-Pools-Nationalpark an den Ufern des Sambesi. Ein Großteil des Parks ist bewaldet; Flußpferde, Elefanten, Nashörner, Büffel und viele Antilopenarten haben hier einen Lebensraum gefunden. Besucher dürfen hier zu Fuß mit dem Fernglas die Tiere aufspüren. Im Busch und in den Uferregionen leben unzählige Vogelarten. Tigerfisch, Brasse und großer Vundu kommen in den Gewässern vor. Der Park ist von November bis März geschlossen.

Im Nordwesten an der Grenze zu Sambia liegt der 7770 qkm große Kariba-See. Komfortable Safari-Camps, Ausflugsschiffe und Safari-Busse stehen Besuchern zur Verfügung.

Ein Ausflug zu den Simbabwe-Ruinen des Great Zimbabwe National Monument, der bedeutendsten und größten noch erhaltenen historischen Stätte Südafrikas, ist ein Erlebnis. Die Ruinen sind die Überreste eines Stadtstaates, der mit Gold handelte und im Mittelalter seine Blütezeit erlebte. Der große Tempel ist aus handbearbeiteten Steinen ohne Verwendung von Mörtel errichtet. Insgesamt bestehen die Tempelruinen aus 485.521 Kubikmetern Mauerwerk. Der unweit gelegene Gonarezhou-Nationalpark, bekannt für seine vielfältige Vogelwelt und eine Anzahl seltener Tierarten, hat einen gut ausgestatteten Campingplatz.


Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen dürfen die Reservate nicht mit dem Motorrad befahren werden.


Das östliche Hochland

Die Inyangani-,Vumba- und Chimanimani-Gebirgszüge sind eines der Haupturlaubsgebiete des Landes. Der Inyangani ist mit 2592 m der höchste Berg Simbabwes. Tiefe Täler, Schluchten, bewaldete Abhänge, Forellenbäche und steile Felswände bestimmen das Landschaftsbild. Tennis, Squash, Billard und Boccia kann in dieser Region ebenfalls gespielt werden. Die hügeligen Golfplätze sind eine Herausforderung, Bergsteigen und Ponyreiten sind weitere beliebte Freizeitbeschäftigungen. Wer möchte, kann sein Glück im Kasino versuchen.

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