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06-3980Unberührte Wildnis

6-tägige Mobile Explorer Safari

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Code: ET06PURREM

Von: Arusha

Bis: Arusha

Teilnehmerzahl: individuell

Preis: ab 3.980 EUR p.P. im DZ

Einzelzimmerzuschlag: ab 510 EUR

Während dieser 6-tägigen „Mobile Explorer Safari“ erleben Sie Natur pur in der abgeschiedenen Wildnis Tansanias. Lassen Sie sich von den atemberaubenden Naturlandschaften und der faszinierenden Tierwelt Tansanias verzaubern und erkunden Sie die unberührten Gebiete der einzigartigen Nationalparks Tarangire und Serengeti. Außerdem besuchen Sie den weltbekannten Ngorongoro-Krater, dessen unglaublicher Tierreichtum Sie zum Staunen bringen wird.
Sie verbringen vier Nächte in unserem „Mobile Explorer Camp“, das von der Camp Crew an entlegenen Plätzen innerhalb der Nationalparks speziell für Sie aufgebaut wird. Ihre einzigen Nachbarn werden die wilden Tiere sein, keine andere Menschenseele weit und breit. Genießen Sie die Natur, lauschen Sie ungestört den Geräuschen des afrikanischen Buschs und der Tierwelt, lassen Sie die Erlebnisse des Tages am Lagerfeuer Revue passieren und sich mit einem erstklassigen 3-Gänge-Menü unter dem Sternenzelt Afrikas verwöhnen.

PDF Tourverlauf_ET06PURREM_Unberuehrte_ Wildnis_6Tage   Vorabinfos_ET06PURREM_NEU

Tag 1-6 | Tansania

  • Tarangire Nationalpark: Pirschfahrten
  • Lake Manyara Nationalpark: Pirschfahrten
  • Ngorongoro-Krater: Pirschfahrten
  • Serengeti Nationalpark: Pirschfahrten
  • Inlandsflug von der Serengeti nach Arusha

Flugangebot | Der Flugmarkt ist mit seinen unterschiedlichen Angeboten, Specials, Veranstalterpreisen usw. so unübersichtlich, dass eine Inkludierung dieser Leistungen in den Gesamtpreis sicherlich zu Ihrem Nachteil wäre. Geben Sie uns Ihren Abflughafen, eventuelle Alternativtermine und die Anzahl der reisenden Personen an, dann erstellen wir Ihnen gerne ein passendes Flugangebot zu tagesaktuellen Preisen.

Tag 1 | Arusha, Tansania – Tarangire Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2-3 Stunden + Pirschfahrten im Park

Nach einem kurzen Safari Briefing am Morgen lassen Sie das hektische Treiben in Arusha hinter sich und erreichen nach ca. zweistündiger Fahrt den Tarangire Nationalpark. Nicht zuletzt wegen seiner beeindruckenden Elefantenpopulation gilt dieses Schutzgebiet inbesondere in der Trockenzeit zu den lohnenswertesten in ganz Tansania. Zur Mittagszeit steuert Ihr Guide das Camp an, das in traumhafter Lage nur für Sie errichtet wurde. Der Koch und die Camp Crew erwarten Sie schon zu einem köstlichen Mittagessen. Am Nachmittag ist dann Zeit für weitere Beobachtungsfahrten, bevor Sie wieder zum Camp zurückkehren und bei einem Sundowner den ersten Safaritag gemütlich Revue passieren lassen können. Dinner und Übernachtung im Mobile Explorer Camp im Tarangire Nationalpark.
Mittagessen | Abendessen

 

Tag 2 | Tarangire Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der Tag im Busch beginnt früh, denn diese Tageszeit ist nicht nur angenehm kühl, sondern bietet auch fantastische Lichtverhältnisse. Schon vor Sonnenaufgang starten Sie zu einer frühmorgendlichen Beobachtungsfahrt und kehren am Vormittag zu einem herzhaften Brunch zum Camp zurück. Danach bleibt Zeit zum Relaxen, bevor Sie am Nachmittag auf weitere Pirschfahrten gehen. Später am Abend lauschen Sie dem Knistern des Lagerfeuers und den nächtlichen Geräuschen der afrikanischen Tierwelt. Sie übernachten erneut im Mobile Explorer Camp innerhalb des Tarangire Nationalparks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Tarangire Nationalpark, Tansania – Lake Manyara Nationalpark – Karatu, Tansania

Fahrstrecke ca. 100 km; reine Fahrzeit ca. 1-2 Stunden + Pirschfahrten im Park

Nach dem Frühstück verlassen Sie den Tarangire Nationalpark. Über Nebenstrecken, entlang  kleiner Dörfer und vorbei an Reisfeldern führt die Fahrt zum Lake Manyara Nationalpark. Nachdem Sie das Südende des Nationalparks erreicht haben, wandelt sich das Landschaftsbild erneut. Nun durchqueren Sie Galeriewälder und weite Freiflächen,  die den Blick auf den Lake Manyara freigeben.

Sie unternehmen ausgiebige Pirschfahrten, bevor Sie am Nordende des Nationalparks angelangen. Auf guter Teerstraße geht es nun die Grabenbruchkante hinauf, auf deren Scheitelpunkt sich ein lohnender Aussichtspunkt befindet. Sie übernachten in der herrlichen Plantation Lodge im Herzen des Kratervorlandes.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Karatu, Tansania – Ngorongoro Conservation Area – Serengeti Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke ca. 180 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden + Pirschfahrten im Park

Noch im ersten Morgengrauen fahren Sie zunächst hinauf in das Kraterhochland. Nachdem Sie einen ersten Blick in das Innere des Ngorongoro-Kraters geworfen haben, geht es auf abenteuerlicher Straße in den Krater hinab. Der Krater mit seinen 600 Meter aufragenden Steilwänden beherbergt fast alle Vertreter der afrikanischen Tierwelt und ist der wohl beste Platz, um die „Big Five“ in wenigen Stunden erleben zu können. Zum Mittagessen fahren Sie an einen kleinen See, an dem Sie Ihre Lunchbox zu sich nehmen. Nach letzten Pirschfahrten im Krater führt Sie Ihre Reiseroute weiter in die schier endlosen Savannen des Serengeti Nationalparks. Ihre Camp Crew hat in der Zwischenzeit das Camp in die Serengeti transportiert und auf einem privaten Campingplatz neu errichtet. Das Camp erreichen Sie am späten Nachmittag. Nach einer heißen Dusche und etwas Zeit zum Relaxen verwöhnt Sie Ihr Koch mit allerlei Köstlichkeiten. Sie übernachten im Mobile Explorer Camp innerhalb des Serengeti Nationalparks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Serengeti Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der Serengeti Nationalpark – eines der absoluten Highlights Ostafrikas – steht heute ausgiebig auf dem Safariprogramm. Während der Pirschfahrten kann es durchaus sein, dass Sie die Große Migration miterleben, bei der ca. 2 Millionen Gnus und Zebras den Regenfällen und somit den frischen Weidegründen hinterherziehen. Dies ist eines der beeindruckendsten Tierschauspiele unseres Planeten und kann in der Serengeti aus nächster Nähe beobachtet werden. Ihr Guide weiß, wo sich die Tiere aufhalten, und versucht natürlich sein Möglichstes, Ihnen dieses Spektakel hautnah zu präsentieren (je nach Jahreszeit und Aufenthaltsort der Tierherden). Aber auch sonst können Sie die außergewöhnliche Tiervielfalt der Serengeti erleben. Dieser Nationalpark ist sicherlich einer der besten Plätze in ganz Afrika, um Großkatzen zu sehen. Sichtungen von Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen sind keine Seltenheit. Das Mittagessen nehmen Sie entweder im Camp oder unterwegs in Form einer Lunchbox zu sich. Sie übernachten erneut im Mobile Explorer Camp innerhalb des Serengeti Nationalparks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 | Serengeti Nationalpark, Tansania – Arusha, Tansania

Am frühen Morgen gehen Sie ein letztes Mal mit dem Safarifahrzeug auf die Pirsch, um im warmen Licht der aufgehenden Sonne das Erwachen der Serengeti und deren Tierwelt zu erleben. Dies ist eine der besten Zeiten für Tierbeobachtungen, da die Tiere am aktivsten sind. Im Anschluss stärken Sie sich noch ein letztes Mal im Camp, bevor Sie sich von Ihrer treuen Camp Crew verabschieden. Sie werden zu dem nächstgelegenen Airstrip gebracht, von wo aus Sie zurück nach Arusha fliegen. Auch ein Flug zur Küste oder einer der Inseln Tansanias (Sansibar/Pemba/Mafia) sind gegen Aufpreis möglich.
Frühstück | Mittagessen

 

Enthaltene Leistungen:
  • Private Rundreise laut Reiseverlauf
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Übernachtungen im Mobile Explorer Camp und in Lodges wie aufgeführt
  • Mahlzeiten wie im Tourverlauf angegeben
  • Mineralwasser auf Safari
  • Alle Nationalpark- und Campinggebühren
  • Flug Serengeti – Arusha
Nicht enthaltene Leistungen:
  • Sonstige Flüge
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei dieser Safari durch Tansania?

    Alle unsere Safaris in Tansania führen wir mit unserer eigenen Agentur in Arusha durch. Unser Hauptaugenmerk auf diesen privaten Touren liegt auf der Tiervielfalt in den Nationalparks im nördlichen Tansania. Neben den großen Nationalparks verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter ist als in Europa. Auch sind die Fahrzeiten in Tansania trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar.

    Die Übernachtungen auf dieser Tour finden teilweise in unserem mobilen Safari Camp auf privaten und speziellen Campingplätzen innerhalb der Nationalparks und teilweise in klassischen Safari Lodges statt. Die privaten Campingplätze werden von uns sorgfältig und mit Bedacht geplant und vorab für Sie fest gebucht. Natürlich liegt der Fokus hier auf einem Standort, welcher der Jahreszeit entsprechend auch interessant ist und in dessen näheren Umgebung sich auch wirklich Tiere aufhalten. Auf den privaten Campingplätzen innerhalb der Parks gibt es häufig sehr eingeschränkte bis keine Infrastruktur, was Ihnen eine ungestörte und natürliche Erfahrung der wilden Natur Afrikas ermöglicht.

    Die Nächte verbringen Sie in geräumigen sogenannten „Dome Tents“ (3m x 3m x 2,1m) mit bequemen Betten inklusive Bettzeug und Handtüchern. Alle Zelte haben einen in den Eingang und in die Fenster eingearbeiteten Moskitoschutz (Moskitonetz). Auf den Campingplätzen wird eigens für Sie ein Toilettenzelt sowie ein Duschzelt mit Eimerdusche errichtet (jeweils eines pro Gästezelt). Das oben offene Duschzelt ist mit einem Holzboden sowie mit einer höhenverstellbaren Eimerdusche ausgestattet, die mit heißem Wasser aufgefüllt wird. Lassen Sie die Safari Crew wissen, wann Sie eine heiße Dusche wünschen, damit diese das Wasser für Sie zum gewünschten Zeitpunkt erhitzt hat. In dem separaten Toilettenzelt steht Ihnen ein Toilettensitz aus Holz sowie ein mit Erde gefüllter Eimer, eine kleine Schaufel und Toilettenpapier zur Verfügung. Des Weiteren werden die Zelte mit Bastteppichen, Nachttischen und batteriebetriebenen Lampen bestückt. Regiestühle und ein Beistelltisch laden zum Relaxen und Entspannen vor Ihrem Zelt ein mit Blick in die Natur und auf evtl. vorbeiziehende Tiere.

    In dem aus Moskitogaze konstruierten Messzelt werden die Mahlzeiten serviert und es dient zusätzlich als Aufenthaltsort für ein gemeinsames Zusammensitzen, Lesen und Verweilen. Somit wird unser privates Safari Camp zu einem komfortablen Ort inmitten ursprünglicher Wildnis abseits überfüllter Zeltplätze. Die zwischendurch genutzten Safari Lodges bieten denselben Service wie ein Hotel und sind mit einem privaten Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet.

  • 1.2 Wer ist für diese Tour durch Tansania geeignet?

    Diese spezielle Safari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen.
    Den Unterschied zu den klassischen Lodge Safaris machen auf dieser Tour die komplette Einsamkeit auf den privaten Campingplätzen innerhalb der Nationalparks ohne weitere Mitreisende, die absolute Nähe zur Natur und den Tieren sowie die Charakteristik eines mobilen Safari Camps, welches nur für Sie errichtet wird und mit Ihnen „umzieht“. Bis auf die Nächte in den Safari Lodges sind Sie in Ihrem Camp ganz für Sich alleine nur mit Ihrer Camp Crew.
    Diese Art des Reisens in Afrika ist vor allem für diejenigen geeignet, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Wildnis interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man „die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer begleitet Sie?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Die professionellen Guides in Tansania sind fast ausschließlich in Tansania geboren und kennen sich bestens in ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung ihres Führers beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf unseren Touren ist generell Englisch. Auf Anfrage kann gegen Aufpreis evtl. auch ein deutschsprachiger Guide oder Übersetzer gebucht werden. In unserem mobilen Safari Camp werden Sie zusätzlich von einem Safarikoch, einem Kellner und einem Campassistenten begleitet und verwöhnt. Während Sie mit dem Guide auf Pirschfahrt oder auf dem Weg zur nächsten Unterkunft sind, wird von der restlichen Crew das Camp auf- bzw. abgebaut sowie die Mahlzeiten zubereitet. Die Mahlzeiten und Getränke werden Ihnen von Ihrem Kellner im eigens errichteten Messzelt serviert.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung auf dieser Safari ist Vollpension. Das klassische Frühstück orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunchbox, das Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends erhalten Sie dann im Camp oder in der Lodge ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Als Getränke stehen Ihnen im Safari Camp tagsüber Kaffee, Schwarztee, Saft, Instantkakao und Milchpulver sowie haltbare Milch frei zur Verfügung. Zusätzlich wird auf Wunsch Bier, Weiß- und/oder Rotwein sowie eine Auswahl an Softdrinks serviert, die vor Ort an den Kellner bezahlt werden. Wenn Sie abends lieber einen Früchte- oder Kräutertee trinken möchten, bitten wir Sie, uns dies vorab mitzuteilen. Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser zur Verfügung.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf dieser Safari aus?

    Der Tag startet normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück im Camp der Safari Lodge und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in das Camp oder die Safari Lodge zurück. Die Abfahrtszeiten können natürlich in Absprache mit dem Guide flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen.
    Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Nationalpark fort oder begeben sich noch einmal im gleichen Park auf ausgiebige Pirschfahrten. Das Mittagessen nehmen Sie meist im Safari Camp ein oder wird von den Safari Lodges in Form einer Lunchbox gereicht, das unterwegs verzehrt wird. Das Camp oder die Safari Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit, sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammen sitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Tansania setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet. Auf dieser speziellen Tour wird ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingesetzt, in denen das gesamte Safari Camp sowie nicht benötigtes Gepäck verstaut wird.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    visa

    Das Visum können Sie direkt bei der Einreise am Flughafen, bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von derzeit 50 US Dollar beantragen. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visumvorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer außer Wasser, Kaffee, Saft, Instantkakao, Milchpulver, haltbare Milch und Tee) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Ihre Zufriedenheit mit der Leistung Ihrer Safari Crew können Sie in Form des Trinkgeldes ausdrücken. Das Trinkgeld stellt mit ein Lohn für die getane Arbeit dar und ist ein fester Bestandteil des Gehalts. Wir möchten Ihnen eine grobe Richtlinie für übliche Trinkgelder mit auf den Weg geben: Unsere Empfehlung für den Safari Guide entspricht mit je ca. 15-20 USD pro Tag pro Gruppe dem normalen Standard. Der Safarikoch, der Kellner und der Assistent erhalten jeweils ca.10-15 USD pro Tag pro Gruppe. Üblicherweise wird das Trinkgeld den einzelnen Crewmitgliedern bei der Verabschiedung am Ende der Tour überreicht.

    In Safari Lodges werden Trinkgelder ebenfalls gerne gesehen. Oft gibt es an der Rezeption eine ‚Tipbox’, in die bei Abreise eine Aufmerksamkeit gegeben werden kann. Diese wird dann an das gesamte Personal des Hotels verteilt.

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check-in gezahlt werden muss! Die Steuer beträgt momentan ca. 50US$. Linienfluggesellschaften wie Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air sind davon nicht betroffen. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    „Reserve“ | Da es in Ostafrika ständig zu kurzfristigen Änderungen des Steuerrechts (z.B. Infrastruktursteuer) oder zu kurzfristig neu eingeführten Steuern (z.B. Abflugsteuern) kommen kann, raten wir dringend dazu, ca. 50 US$ pro Person in kleinen Scheinen als „Reserve“ dabei zu haben.

    Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    „Reserve“ | Da es in Ostafrika ständig zu kurzfristigen Änderungen des Steuerrechts (z.B. Infrastruktursteuer) oder zu kurzfristig neu eingeführten Steuern (z.B. Abflugsteuern) kommen kann, raten wir dringend dazu, ca. 50 US$ pro Person in kleinen Scheinen als „Reserve“ dabei zu haben.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1 TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt: Der Stauraum in unseren Safarifahrzeugen ist begrenzt. Wir bitten Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück zu beschränken. Für Ihr Gepäck eignen sich am besten weiche Taschen.

    Gepäck Stauraum

    Gepäck

    Wir möchten Sie bitten, keine Hartschalenkoffer und Trolleys mitzubringen, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen. Wenn nicht alle Taschen in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit während der Pirschfahrten. Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Wanderungen oder anderen Aktivitäten leichter tragen.

    Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Tansania nicht nur eine Safari unternehmen, sondern auch eine Trekkingtour oder eine Badeverlängerung an der Küste oder auf den vorgelagerten Inseln Sansibar, Mafia oder Pemba beabsichtigen, dann können Sie gerne Gepäck, welches Sie auf der Safari nicht benötigen, in unserem Büro in Arusha zwischenlagern. Nach Ende der Safari werden wir Ihnen dieses Gepäck für Ihre Weiterreise zukommen lassen (bei Abflügen ab Arusha gegen Aufpreis 75,- Euro für den Transfer). Bitte sprechen Sie uns an.

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten meist 23kg und 7kg Handgepäck).

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. am Ngorongoro Krater) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0 °C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekkingsandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da dies Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Afrikareise schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um eine Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an zweifelhaften Plätzen verzehren
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen

    Gelbfieber | Tansania zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Regelung gilt für das Festland Tansania sowie für die Einreise nach Sansibar.

    Bei der Weiterreise nach Sansibar (vom Festland Tansania kommend) ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Tansania oder Sansibar die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von Februar 2018. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Tansanischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle. Manchmal startet der Regen früher oder endet später, manchmal fällt er auch ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/ Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten und über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen und Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug!
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus ist aber nach Absprache meist möglich.
    Des Weiteren sind die meisten Fahrzeuge mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Also seien Sie bitte so fair den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Sollte dies nicht ausreichen kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Arusha (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!