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07-1730Tansania – The Wild Side

7-tägige Safari, Camping

Jetzt Anfragen

als Privattour

Code: ET08BESCAM

Code für Privattour: E08WILDCAM

Von: Arusha

Bis: Arusha

Teilnehmerzahl: 2-7 pro Fahrzeug (Fensterplatz garantiert)

Preis: ab 1.730 EUR

Einzelzeltzuschlag: ab 80 EUR

Auf der Safari „Tansania – The Wild Side“ wechseln sich spektakuläre Tierbeobachtungen und eindrucksvolle Erlebnisse mit Land und Leuten ab. Sie erleben die Highlights Nord-Tansanias wie den Tarangire Nationalpark, den Lake Natron, die Serengeti und als krönenden Abschluss den Ngorongoro Krater. Das Spezielle an dieser Safari ist die Routenführung vorbei am Lake Natron, der mit seinen riesigen Flamingo-Kolonien aus der Ferne rosafarbene Ufer zu haben scheint. Anders als die meisten klassischen Touren, bietet dieser Safaribaustein die Möglichkeit, nicht die gleiche Strecke in die Serengeti hin und zurück fahren zu müssen und führt sozusagen ein wenig „off the beaten track“. Die Camping Safari spricht diejenigen an, die die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und das Leben in abgelegenen Dörfern erfahren möchten. Auf einer Camping Safari sollte man eine gewisse Abenteuerlust mitbringen und bereit sein, auf etwas Komfort zu verzichten. Doch bei keiner anderen Reiseart kommt man dem wirklichen Afrika näher, sei es beim Abendessen welches auf offenem Feuer gekocht wurde oder danach am Lagerfeuer. Keine Mauern absorbieren die Geräusche der Wildnis und das Gebrüll der Löwen scheint nur wenige Meter vom Zelt entfernt zu sein.

Badeverlängerung an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba
Gerne planen wir mit Ihnen einen unvergesslichen Badeaufenthalt an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba.
Hier können Sie im Anschluss an die Safari noch etwas entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle genannten Destinationen sind mit einem kurzen Flug ab Arusha oder Kilimanjaro Airport erreichbar.

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne ausführlich!

Nähere Informationen finden Sie auch hier -> Strandaufenthalt in Afrika.


Tag 1-7 | Tansania

  • Tarangire Nationalpark: Pirschfahrten
  • Ol Doniyo Lengai: heiliger Berg der Masai und aktiver Vulkan
  • Lake Natron: Wanderung zu einem Wasserfall, Wanderung zum Ufer des Lake Natron, je nach Saison riesige Flamingokolonie
  • Ngare Sero: Masai Dorf
  • Serengeti Lobo Gebiet: Pirschfahrten
  • Serengeti Seronera Gebiet: Pirschfahrten
  • Ngorongoro Krater: Pirschfahrten

Flugangebot | Der Flugmarkt ist mit seinen unterschiedlichen Angeboten, Specials, Veranstalterpreisen usw. so unübersichtlich, dass eine Inkludierung dieser Leistungen in den Gesamtpreis sicherlich zu Ihrem Nachteil wäre. Geben Sie uns Ihren Abflughafen, eventuelle Alternativtermine und die Anzahl der reisenden Personen an, dann erstellen wir Ihnen gerne ein passendes Flugangebot zu tagesaktuellen Preisen.


Sollten Sie eine komfortablere Lodge-Safari wünschen, finden Sie weitere Informationen hier: Best of Tansania, Lodge Safari


Tag 1 Arusha, Tansania – Tarangire Nationalpark, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2-3 Stunden

Nach einem kurzen Briefing und nachdem Ihr Gepäck im Fahrzeug verstaut worden ist, geht es los Richtung Tarangire Nationalpark. Gewaltige Baobab Trees (Affenbrotbäume), Buschsavanne und saisonale Sumpfgebiete bestimmen das Landschaftsbild dieses Schutzgebietes. Der Park umfasst ca. 2600km², was in etwa der Fläche Luxemburgs entspricht. Der Tarangire Park gilt als einer der besten Orte Ostafrikas, um Elefanten aus nächster Nähe zu beobachten. Grund dafür ist nicht nur die enorme Population von geschätzten 4000 Tieren, sondern auch die Tatsache, dass die Elefanten sich kaum durch die Fahrzeuge stören lassen und so Beobachtungen aus kurzer Distanz zulassen. Daneben bietet der Park Lebensraum für Massai-Giraffen, verschiedene Gazellen und Antilopenarten, Büffel, Löwen, Leoparden, Paviane und mehrere hundert Vogelarten. Nachdem Sie das Camping Equipment und den Koch auf dem Camping Platz abgesetzt haben, unternehmen Sie bis zum späten Nachmittag  ausgiebige Pirschfahrten. Am Abend kehren Sie zum Campingplatz in der Nähe des Park Gates zurück, wo schon ein wohlschmeckendes Abendessen auf Sie wartet. Übernachtung im Zelt. 
Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 2 Tarangire Region, Tansania – Lake Natron, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Am Morgen, nach dem Frühstück im Camp, setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Norden, entlang der Grabenschulter des Großen Afrikanischen Grabenbruchs, auf teilweise abenteuerlicher Piste fort. Das Ziel ist der am Fuße des Vulkans Ol Doinyo Lengai (der heilige Berg der Massai) gelegene Lake Natron. Wie der Name schon verrät, ist der See sehr stark alkalisch und wird je nach Jahreszeit immer wieder von abertausenden Flamingos besucht, die hier Ihre Nahrung finden. Die Route hinauf zum Lake Natron ist weiterhin als Geheimtipp zu sehen und sozusagen eine Reise „off the beaten track“. Sie passieren auf dem Weg Massai-Dörfer und beeindruckende Naturlandschaften. Ngare Sero heißt das kleine Massai-Dorf, welches wie eine schattenspendende Oase inmitten des staubtrockenen Rift Valleys liegt. Am Nachmittag, nachdem das Equipment wieder auf dem Campingplatz abgeladen ist, unternehmen Sie eine Wanderung in Begleitung eines Massai zum nahegelegenen Wasserfall. Dieser sorgt für eine willkommene Abkühlung bei der großen Hitze. Badesachen und feste Schuhe, die nass werden dürfen, nicht vergessen! Anschließend wandern Sie zu den Ufern des Sees, der auf Grund der abertausenden von Flamingos von der Ferne aus rosa zu schimmern scheint. Im Camp erwartet Sie wiederum ein duftendes, frisch zubereitetes Abendessen. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 Lake Natron, Tansania – Serengeti Nationalpark, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 190 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Auf Grund der etwas längeren Fahrtstrecke am heutigen Tag, ist frühes Aufstehen heute unumgänglich. Ihr Weg führt Sie entlang des Lake Natron über die Loliondo Game Controlled Area bis hin zum Serengeti Nationalpark, den Sie am Nachmittag erreichen werden. Unterwegs machen Sie einen Picknick Stopp. Die Serengeti ist wohl der bekannteste Nationalpark Tansanias und beheimatet die größte Wanderung von Wildtieren mit bis zu 2 Millionen Gnus und Zebras. Die Tiere wandern den saftigen Weidegründen und somit den Regefällen hinterher und bieten ein spektakuläres Schauspiel. Auf den schier endlosen Savannengebieten der Serengeti ist dies besonders eindrucksvoll zu sehen. Bei Ihren Wanderungen überschreiten die Tiere natürlich auch Ländergrenzen bis hoch nach Kenia. Ein Zaun oder eine künstliche Barriere gibt es nicht. Lediglich Flüsse sind zu überqueren, in denen schon die Krokodile warten! Übernachtung auf einem Zeltplatz in der Serengeti. 
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 Serengeti Seronera Area, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 75 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Bereits mit den ersten Sonnenstrahlen brechen Sie auf zur ersten Pirschfahrt innerhalb der Serengeti. Dies ist eine der besten Zeiten um bei dem aufgehenden Licht der Sonne beeindruckende Tieraufnahmen zu machen. Zum Frühstück kehren Sie in Ihr Camp zurück. Im Anschluss fahren Sie weiter in das Seronera Gebiet der zentralen Serengeti. Ihr Guide weiß, wo sich die Tiere aufhalten und wird Sie zu den besten Beobachtungsplätzen fahren. Übernachtung auf einem Zeltplatz in der Serengeti. 
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 Serengeti, Tansania – Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 160 km; reine Fahrzeit ca. 3-4 Stunden

Auf dem Weg zum Park Gate der Serengeti unternehmen Sie letzte Pirschfahrten. Vielleicht zeigen sich im Seronera Valley nochmals Löwe, Leopard oder eine der anderen Großkatzen, die Sie bisher noch nicht erspäht haben. Zum Mittagessen stoppen Sie erneut an einem Ort mit schöner Aussicht um Ihre Lunchbox zu genießen. Danach fahren Sie weiter in Richtung Ngorongoro Krater. Sobald Sie den Kraterrand erreicht haben, wird das Camp direkt auf dem Kraterrand errichtet, mit beeindruckendem Blick direkt in den Krater. Übernachtung im Zelt. 
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 6 Ngorongoro Krater, Tansania – Mto wa Mbu, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 30 km; reine Fahrzeit ca. 1 Stunde

Am Morgen sollten Sie nicht den spektakulären Sonnenaufgang über dem Krater verpassen! Obwohl man sich im Urlaub befindet, lohnt es sich heute den Wecker zu stellen. Nach einem stärkenden Frühstück fahren Sie auch schon bald darauf die steilen Hänge des Ngorongoro Kraters hinab. Auf dem Boden der weltweit größten, nicht mit Wasser gefüllten Caldera angekommen, finden Sie auf nur wenigen Quadratkilometern fast jeden Vertreter der ostafrikanischen Tierwelt. Lediglich die Giraffe, die die steilen Hänge des Kraters nicht erklimmen kann, ist hier nicht vertreten. Im Krater haben Sie auch die beste Möglichkeit eines der sehr scheuen und seltenen Spitzmaulnashörner vor die Linse zu bekommen. Zum Mittagessen fahren Sie an einen See und genießen dort die tolle Aussicht auf die steilen Flanken des ehemaligen Vulkans. Vorsicht ist geboten, da die großen Vögel ebenfalls die Lunchboxen unserer Safariköche lieben! Am Nachmittag brechen Sie dann auf zum letzten Etappenziel Ihrer Reise, nach Mto wa Mbu in der Nähe des Lake Manyaras. Hier können Sie auf dem schönen Campingplatz mit Swimmingpool und Restaurant noch etwas relaxen und die vergangenen, erlebnisreichen Tage nochmals vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren lassen. Übernachtung im Zelt. 
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 7 Mto wa Mbu, Tansania – Arusha/Kilimanjaro Airport, Tansania

Fahrtstrecke: ca. 200 km, reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Nach einem entspannten Frühstück begeben Sie sich wieder auf den Rückweg nach Arusha, das Sie gegen Mittag erreichen werden. Hier endet die erlebnisreiche Safari in der Stadt oder an einem der Flughäfen (Arusha/Kilimanjaro). 
Frühstück | Mittagessen

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 6 Camping Übernachtungen im 2-Mann-Zelt
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug (garantierter Fensterplatz)
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Safari Koch
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Mineralwasser auf Safari
  • Schlafmatten und komplette Camping Ausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)
  • Alle Nationalparkgebühren
Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Gäste zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Camping Safari durch Tansania?

    Alle unsere Camping-Safaris führen wir mit unserer eigenen Agentur in Arusha durch. Unser Hauptaugenmerk bei den Gruppentouren sowie den privaten Touren gilt der Tiervielfalt in den Nationalparks des nördlichen Tansanias. Bei keiner anderen Reiseart kommt man dem wirklichen Afrika näher. Keine Mauern absorbieren die Geräusche der Wildnis und das Gebrüll der Löwen scheint nur wenige Meter vom Zelt entfernt zu sein. Am nächsten Morgen genügt zum Teil nur ein Schritt und man ist wieder inmitten der Natur. Einblicke in die Kultur Afrikas bieten sich aber auch oft „on Tour“. Neben den großen Nationalparks verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter als in Europa ist. Auch sind die Fahrzeiten in Tansania trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtung findet auf einfachen Campingplätzen im Zwei-Personen-Zelt statt. Die Campingplätze in Ostafrika sind meist nur mit kleinen Waschhäuschen und manchmal sogar nur mit Plumpsklos ausgestattet. Dafür hat eine Camping Safari den Vorteil, dass sie das authentische Safari-Gefühl vermittelt.

  • 1.2 Wer ist für eine Camping Safari durch Tansania geeignet?

    Eine Camping Safari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 7 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer-Frauen-Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten zusammen durchgeführt werden. Camping Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen, auf ein wenig Komfort verzichten können und sich vor allem für die afrikanische Wildnis interessieren. Man ist in nächster Nähe zu den Tieren und hat nachts eine einzigartige Geräuschkulisse. Wer mit einfachen hygienischen Verhältnissen keine Schwierigkeiten hat, für den ist eine Camping Safari genau das Richtige.

    Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man: „Die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Der Fahrer ist auch gleichzeitig der Guide. Die Guides in Tansania sind fast ausschließlich in Tansania geboren und kennen sich bestens in ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf unseren Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ist generell englisch. Einige Gruppentermine bieten wir jedoch auch in deutscher Sprache an (diese sind entsprechend gekennzeichnet). Ansonsten kann bei privaten Touren auf Anfrage und gegen Aufpreis auch ein deutschsprachiger Guide oder Übersetzer gebucht werden. Camping Safaris werden zudem von einem Koch begleitet, der sich um Ihr leibliches Wohl kümmert. In Tansania steht der Guide im Rang und Ansehen über dem Koch und die Arbeit des Kochs ist für den Guide „zu niedrig“. Dies bedeutet, er beteiligt sich meistens nicht daran.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Verpflegung auf Camping Safaris ist Vollpension. Das klassische Frühstück auf einer Camping Safari orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunch Box, die Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends bereitet der Koch für Sie ein Abendessen zu, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem kleinen Dessert (meistens Obst) besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig, Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch (je nach Verfügbarkeit), Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser (1,5 – 3l pro Person/Tag) zur Verfügung. Beim Frühstück und Abendessen können Sie zwischen Kaffee-, Kakao-,Milchpulver und Schwarztee wählen. Sollten Sie den Genuss von Schwarztee am Abend nicht so gut vertragen, empfehlen wir Ihnen, selbst Früchte- oder Kräuterteebeutel mitzubringen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Camping Safari in Tansania aus?

    Auf einer Camping Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang in Ihrem Zelt im Schlafsack sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel können die Abfahrtszeiten mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Eine frühmorgendliche Ausfahrt ist ebenso möglich wie ein späterer Start nach einem entspannten Frühstück. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen. Entweder Sie fahren nach dem Frühstück weiter in den nächsten Nationalpark oder, falls Sie schon im Park sind, begeben Sie sich auf ausgiebige Pirschfahrten. Wenn Sie am Nachmittag im nächsten Camp ankommen, entspannen Sie etwas, während der Koch das Camp für Sie aufbaut und das Abendessen zubereitet. Ob Sie nach dem Abendessen noch gemütlich zusammensitzen oder sich direkt in Ihr Zelt verabschieden und der Afrikanischen Nacht lauschen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Tansania setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Bei Tageausflügen können auch unsere Minibusse mit Allradantrieb zum Einsatz kommen, die als Safarifahrzeuge für sieben Personen modifiziert wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet. Bei vollständig ausgelasteten Fahrzeugen (auf Camping Safaris ab 5 Gästen der Fall) wird ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingesetzt (Supply Vehicle), in denen das gesamte Camping-Equipment und das Gepäck verstaut wird.

  • 1.7 Welches Camping-Equipment wird benutzt?

    Wir legen großen Wert auf den Zustand unseres Camping-Equipments. Das Material wird daher nach jeder Tour gründlich gereinigt, kontrolliert und ggf. ausgebessert. Auf unseren Camping Safaris schlafen Sie in geräumigen, 1,80m hohen Canvas-Zelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie benötigen lediglich Ihren eigenen Schlafsack und evtl. ein Kissen. Sollten Sie keinen Schlafsack besitzen, kann dieser eventuell vor Ort für eine geringe Gebühr gemietet werden.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gelten folgende Visa-Anforderungen:

    visa

    Das Visum für Tansania, welches auch für Sansibar Gültigkeit besitzt, kann vorab online beantragt werden. Die Onlinebeantragung ist frühestens vier Wochen bis spätestens zwei Wochen vor Einreise möglich. Eine Beantragung bei der Botschaft Berlin auf postalischem Wege ist nicht mehr möglich. Das E-Visum kann auf folgender Seite beantragt werden: E-Visum Tansania

    Weiterhin kann das Visum direkt bei Einreise am Flughafen bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von 50 US$ beantragt werden. Nach Betreten des Flughafengebäudes begibt man sich zum Visa-Schalter und erhält dort eine Genehmigungsnummer, mit der man sich an einen weiteren Schalter anstellt, um den Visaantrag dort zu bezahlen (in bar in US$). Man erhält eine Vorgangsnummer, mit der man zurück an den ersten Schalter geht, um sich wieder anzustellen. Hier wird dann ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke werden gescannt. Das Visum wird dann im Reisepass vermerkt. Mit dem erhaltenen Visum im Reisepass stellt man sich am dritten Schalter in die Schlange, wo das Visum dann kontrolliert wird. Dieses Prozedere kann unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert. Eine Zahlungsstelle für Kreditkartenzahlungen ist am Flughafen eingerichtet. Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visa-Anforderungen. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visa-Anforderungen für jede Nationalität geprüft werden.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre in reguläre Krankenversicherung nicht. Sie werden vor Ort als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein (Auslandskrankenversicherung). Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Campinggebühren bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Auf bestimmten Touren bietet sich eventuell die Gelegenheit für optionale Besuche wie z.B. von Museen oder kulturellen Projekten. Diese sollten Sie evtl. in Ihr Budget einkalkulieren. Getränke (bis auf Wasser in den Safarifahrzeugen während der Pirschfahrten) sind meist nicht im Preis inbegriffen und werden vor Ort von Ihnen selbst in Bar oder wo möglich mit Kreditkarte beim bezahlt.

    Trinkgelder | Trinkgelder sind in Tansania üblich und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15 - 20 USD für den Guide und 10 - 15 USD für den Koch pro Gruppe/Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird dem Guide und dem Koch bei der Verabschiedung am Ende der Tour am besten in einem neutralen Briefumschlag überreicht. Falls Sie sich von einem Guide oder einem Koch genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unsere Partneragentur vor Ort (Kontaktdaten auf Ihrem Reisevoucher).

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check-in gezahlt werden muss. Die Steuer beträgt momentan ca. 50US$. Linienfluggesellschaften wie Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air sind davon nicht betroffen.

    Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    „Reserve“ | Da es in Ostafrika ständig zu kurzfristigen Änderungen des Steuerrechts (z.B. Infrastruktursteuer) oder zu kurzfristig neu eingeführten Steuern (z.B. Abflugsteuern) kommen kann, raten wir dringend dazu, ca. 50 US$ pro Person in kleinen Scheinen als „Reserve“ dabei zu haben.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1 TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in Banken zu deren Öffnungszeiten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle US Dollar-Noten 2006 oder später gedruckt sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen. Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt: Der Stauraum in unseren Safarifahrzeugen ist begrenzt. Wir bitten Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück zu beschränken.

    Gepäck Stauraum

    Gepäck

    Wir möchten Sie bitten, keine Hartschalenkoffer und Trolleys mitzubringen, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen. Wenn nicht alle Taschen in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit während der Pirschfahrten. Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Wanderungen oder anderen Aktivitäten leichter tragen.

    Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Tansania nicht nur eine Safari unternehmen, sondern auch eine Trekkingtour oder eine Badeverlängerung an der Küste oder auf den vorgelagerten Inseln Sansibar, Mafia oder Pemba beabsichtigen, dann können Sie gerne Gepäck, welches Sie auf der Safari nicht benötigen, in unserem Büro in Arusha zwischenlagern. Nach Ende der Safari werden wir Ihnen dieses Gepäck für Ihre Weiterreise zukommen lassen (bei Abflügen ab Arusha gegen Aufpreis 75,- Euro für den Transfer). Bitte sprechen Sie uns an.

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten, z.B. bei Precision Air-Flügen, meist 23kg und 7kg Handgepäck).

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. am Ngorongoro-Krater) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0° C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober bis Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekking-Sandalen/ Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    nicht barfuß
    nicht oben ohne
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Kulturbeutel
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    Ersatzbrille
    Schlafsack (Minimum für Temp. bis 5 Grad  für höhere Lagen z.B. Ngorongoro Krater)

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz

    Plastiktütenverbot: Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Tansania seit Juni 2019 verboten. Im Gesetzesentwurf sind Strafen für den Import von 10.000USD bis 500.000USD oder bis zu 2 Jahre Gefängnis vorgesehen. Bitte führen Sie bei Einreise also keine Plastiktüten mit sich! Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-free-Shop an einem Flughafen außerhalb Tansanias erworben wurden. Das Verbot gilt auch auf Sansibar. So genannte Zip-Bags, in denen Toilettenartikel im Handgepäck oder Reisegepäck transportiert werden, sind vom Verbot ausgenommen.

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Wenn es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Allen Gästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn um eine ausreichende Malaria-Prophylaxe zu kümmern und diese Medikamente nach fachärztlicher Empfehlung einzunehmen.
    Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben (Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito-Spray oder -Creme, um Stiche von vorneherein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass manche Gäste auf Afrikareisen ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ (Leitungs-) Wasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, das/der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an zweifelhaften Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | Tansania zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Regelung gilt für das Festland Tansania sowie für die Einreise nach Sansibar.

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Tansania oder Sansibar die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von Juli 2019. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Tansanischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit welchem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In der Regenzeit und in den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

     

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung des Kochbereichs gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.

    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:

    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten briefen und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug!
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabeihaben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabeizuhaben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Die meisten Campingplätze verfügen über Ladestationen für Handy, Laptop, Kamera, etc. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, so dass Absprachen und ein wenig Geduld wichtig sind. Einige der Fahrzeuge sind auch mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer zu 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Bitte setzten Sie also den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis! Sollte dies nicht ausreichen kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Arusha (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!