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16-2195Botswana Entdecken

16-tägige Overland Tour, Camping

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Code: DR16JNBBTW

Von: Johannesburg

Bis: Johannesburg

Teilnehmerzahl: 4-17

Preis: ab 2.195 EUR

Man könnte sagen, dass Botswana ein unfruchtbares Land sei. Das würde auch stimmen, wenn es das Okavango Delta nicht gäbe. Dieses Delta im Norden Botswanas, mit seinen grünen und fruchtbaren Ebenen, wird vom Fluss Okavango gespeist, der nach einer langen Reise im Sand der Kalahari verschwindet. Fast ein Viertel Botswanas besteht aus Nationalparks und diese Parks gehören zu den besten Tierparks Afrikas. Die Tour besucht die Buschmänner in der Kalahari, die Makgadikgadi Salt Pans, das Okavango Delta, Moremi, Savuti, Chobe und die Victoria Fälle und bietet dem „normalen“ Reisenden, Fotografen, Vogelkundler und Naturliebhaber das ultimative Paradies auf Erden. Diese Campingtour ist speziell für Leute, die eine etwas ursprünglichere Reiseform suchen. Von den Teilnehmern wird eine gewisse Flexibilität verlangt, da bei solch einer Safari in Afrika viele unberechenbare Faktoren und unvorhersehbare Ereignisse eintreten können.

Besonderheit In manchen Monaten des Jahres kann es vorkommen, dass diese Tour mit zwei Fahrzeugen gefahren wird und aus diesem Grunde müssen sich Gäste darauf einstellen, die Tour in umgekehrter Richtung wie im nachfolgenden Tourverlauf zu bereisen.

PDF Tourverlauf_DR16JNBBTW BotswanaEntdecken_16Tage  Vorabinfos_DR16JNBBTW neu

Tag 1-12 | Botswana

  • Kalahari: Bushmen Wanderung
  • Okavango Delta: Mokorofahrten, Nature Walks
  • Moremi Reserve: Pirschfahrt
  • Savuti Reserve: Pirschfahrt
  • Makgadikgadi: Salzpfannen, Pirschfahrt
  • Chobe River: Bootsafari

Tag 13-16 | Simbabwe

  • Victoria Fälle: Bootsfahrt, White Water Rafting, Bungee-Springen, Kanufahren, Rundflüge (alles optional)

Tag 1 | Johannesburg, Südafrika – Kalahari, Botswana

Fahrstrecke: ca. 650 km; reine Fahrzeit ca. 10-12 Stunden

Sie verlassen Johannesburg im Morgengrauen. Ihr nächstes Ziel ist die Grenze von Botswana. Nachdem Sie alle Formalitäten hinter sich gebracht haben, geht die Fahrt weiter zu den Kalahari Plains. Nach einem langen Fahrtag erreicht die Gruppe am Abend das Camp bei Kang. Nachdem das Camp errichtet ist, unternehmen Sie eine kurze Wanderung im Busch. Übernachtung im Camp. (Mittagessen und Abendessen nicht im Tourpreis enthalten).

 

Tag 2 | Kalahari Bushmen, Botswana

Fahrstrecke: ca. 260 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach einem entspannten Frühstück, im warmen Licht der aufgehenden Sonne über der Kalahari, fahren Sie weiter zur Grenzstadt Ghanzi. Hier sind einige der letzten traditionellen Buschmänner beheimatet. Zusammen mit diesen Vertretern eines faszinierenden Volksstammes, aus fast vergessener Zeit, erleben Sie unvergessliche Momente und erlernen so manche Kniffe, die bei uns in Vergessenheit geraten sind. Ein Bushwalk zusammen mit den Bushmen rundet diesen Tag ab. Übernachtung im Camp.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3-5 | Kalahari, Botswana – Okavango Delta, Botswana

Fahrstrecke Tag 3: ca. 380 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Der Okavango, ein mächtiger Fluss der sein ganzes Wasser in die Wüste Kalahari ergießt, formt ein auf der Welt einzigartiges Inlanddelta und ein Ökosystem, das einer riesigen Vielfalt von Tieren und Pflanzen eine Heimat bietet. Es ist eine wahre Freude, die verschiedenen Tiere, Vögel und auch nicht so häufig vorkommenden Gewächse, wie Seelilien vom Mekoro (Einbaum Kanu) aus zu beobachten. Mit Motorbooten und Mekoros dringen Sie tief in das Delta ein. Natürlich nehmen Sie sich Zeit, um die Ruhe und die Einsamkeit eines der letzten intakten Ökosysteme der Erde zu genießen. Sie werden nicht nur die Tierwelt sondern auch den Alltag und die Menschen, die in diesem ursprünglichen Gebiet zu Hause sind, kennenlernen. Tagsüber erkunden Sie das Delta mit Mekoro und zu Fuß, während Sie die Nächte in einem privaten Bush Camp (einfachste sanitäre Einrichtungen) verbringen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

In der Trockenzeit (und auch dann nur in Ausnahmejahren) kann es möglich sein, dass eine Erkundung des Okavango Deltas mit dem Mekoro nicht möglich ist. In diesen Fällen erkunden Sie das Delta zu Fuß oder mit Safarifahrzeugen oder es wird ein Tag mit dem Besuch des Nxai Pan Nationalpark ersetzt.

 

Tag 6 | Okavango Delta, Botswana – Maun, Botswana

Fahrstrecke: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Am Morgen des heutigen Tages kehren Sie wiederum mit Mekoros und Motorbooten zurück in die Zivilisation. Sie verbringen die Nacht in einer komfortablen Lodge in Maun. Hier können Sie ein richtiges Bett und eine heiße Dusche genießen. Die Lodge verfügt des Weiteren auch über einen Swimmingpool, der zum Entspannen einlädt. Kunden, die einen Rundflug über das Delta buchen möchten (ein einmaliges Erlebnis!) können dies in Maun tun (nicht im Tourpreis enthalten).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7-10 | Maun, Botswana – Moremi Game Reserve / Savuti – Chobe Nationalpark, Botswana

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

In 4x4WD Safarifahrzeugen setzten Sie am Morgen die Reise in die besten Wildtiergebiete Botswanas fort. An ursprünglichen Dörfern vorbei fahren Sie in Richtung Norden, um fünf Tage in verschiedenen Game Reserves zu verbringen. Sie starten im Moremi Game Reserve und zelten die erste Nacht in der Nähe der bekannten „dritten Brücke“. Noch weiter nördlich liegt das Nordtor des Parks, welches Sie über Xakanaxa erreichen und in dessen Nähe Sie die zweite Nacht verbringen. Dieses Gebiet ist für Tierbeobachtungen wie geschaffen und Sie werden morgendliche und mittägliche Game Drives in diesem Feuchtgebiet machen. Danach geht es weiter nach Savuti. Dort bleiben Sie normalerweise zwei Nächte auf einem sehr “aktiven” Zeltplatz (es macht Sinn, mitgebrachte Früchte vor den Elefanten und das Fleisch vor den immer hungrigen Hyänen zu verstecken). Die Vegetation in Savuti wechselt ständig, von offenen Flächen über Palmenhaine und Sumpfland bis hin zu dichten Mopane- und Akazienwälder. Alle Nächte übernachten Sie in unberührten, privaten, „wilden“ Buschcamps ohne fließendes Wasser. Das einzige, das beim Verlassen des Camps zurückbleibt, sind die Fußspuren im Sand. Von Tag 7 bis Tag 10 werden Sie von einem „Unterstützungsfahrzeug“ begleitet, das vorausfährt, um das Nachtlager aufzuschlagen. So können Sie gemeinsam mit dem Guide die Zeit im Nationalpark optimal für Tierbeobachtungen nutzen. (Bitte beachten Sie, dass auf Grund der Wetterbedingungen sich die Reihenfolge der besuchten Game Reservate ändern kann)
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 | Maun, Botswana

Nachdem das Camp abgebaut und das Frühstück beendet ist, fahren Sie langsam, auf letzten Pirschfahrten, zurück zur komfortablen Lodge in Maun. Nach der Wildnis ist ein eigenes Bett und eigenes Badezimmer eine willkommene Abwechslung. Der Nachmittag steht zum Relaxen in der Lodge oder am Swimmingpool zur Verfügung. Abendessen und Übernachtung in der Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12 | Maun, Botswana – Makgadikgadi Pans, Botswana

Fahrstrecke: ca. 200 km; reine Fahrzeit ca. 3-4 Stunden

Der Morgen steht nochmals zum Entspannen in der Lodge oder am Pool zur freien Verfügung. Nach einem frühen Mittagessen fahren Sie im Allradfahrzeug zu den Makgadikgadi Salzpfannen. Sie machen eine kurze Exkursion in die weißen, salzverkrusteten Pfannen und hoffen dabei Springbok, Oryx und andere unerwartete Bewohner dieser Gegend zu erspähen. Sie campen heute Nacht wild auf Ihrer Campingliege unter dem Sternenhimmel und genießen die Einsamkeit und Ruhe in diesem Gebiet (Übernachtung natürlich auch innerhalb des Zeltes möglich).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 13 | Makgadikgadi Pans, Botswana – Chobe River, Botswana – Victoria Fälle, Simbabwe

Fahrstrecke: ca. 340 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Am Morgen führt die Reiseroute nach Norden in Richtung des mächtigen Chobe Rivers. Die Chobe Region ist bekannt für ihre riesigen Elefantenherden, die hier umher ziehen und für viele andere Tierspezies, die zum Trinken an die Ufer des Flusses kommen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine ausgedehnte Bootsafari auf dem Fluss und kommen den Tieren am Ufer sehr nahe, was perfekte Fotoaufnahmen aus unmittelbarer Nähe möglich macht. Ein unvergessliches Erlebnis. Im Anschluss überqueren Sie die Grenze nach Simbabwe und fahren zur Greenfire Lodge Victoria Falls. Hier verbringen Sie die kommenden beiden Nächte in unmittelbarer Nähe zu den Wasserfällen. 
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 14 | Victoria Fälle, Simbabwe

Es wird Zeit für eine Abwechslung und welche Stadt bietet sich in Afrika dafür besser an als Victoria Falls? Keine! Der „Mosi o Tunya“ frei übersetzt „Der Rauch, der donnert“, wie die Victoria Fälle bei den Einheimischen genannt werden, erwartet Sie heute. Sie haben ausreichend Zeit, um die wirklich sehenswerten und gewaltigen Victoria Fälle zu erkunden und um andere optionale Aktivitäten zu testen (Bungeejumping, Wildwasserrafting, Helikopterrundflug etc. (nicht im Tourpreis enthalten)). Am Abend geht die Gruppe auf eigene Kosten in einem traditionellen Restaurant essen.
Frühstück

 

Tag 15 | Victoria Fälle, Simbabwe – Francistown, Botswana

Fahrstrecke: ca. 480 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Nach dem Frühstück bringt Sie das Tourfahrzeug zurück nach Botswana zur Übernachtung auf einem Campingplatz in Francistown. Bei einem gemeinsamen Abendessen können Sie sich noch einmal über Ihre Erlebnisse mit den übrigen Teilnehmern austauschen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Sollten Sie die lange Fahrt von Victoria Falls nach Johannesburg (ca. 1300 km) vermeiden wollen, können Sie auch nach dem Frühstück an Tag 15 von Victoria Falls nach Johannesburg fliegen (Flug nicht im Tourpreis enthalten). Der Tourpreis reduziert sich bei dieser Variante um 30 Euro.

Tag 16 | Francistown, Botswana – Johannesburg, Südafrika

Fahrstrecke: ca. 730 km; reine Fahrzeit ca. 8-10 Stunden

Am Morgen fahren Sie zurück nach Johannesburg, das Sie am frühen Abend erreichen. Die Tour endet an der Greenfire Lodge Johannesburg (Übernachtung nicht im Tourpreis enthalten).
Frühstück

Sollten Sie die letzte Übernachtung in der Greenfire Lodge Johannesburg zusätzlich buchen wollen oder benötigen Sie einen Flughafentransfer, so fragen Sie einfach bei unserem Verkaufsteam nach. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Beste Reisezeit: Juni-September. Das Wetter ist mild, es gibt fast keinen Regen und in der Trockenzeit sind Tierbeobachtungen am besten.

Enthaltene Leistungen:
  •  Reiseverlauf wie beschrieben
  • 11 Übernachtungen Camping im Zelt und 4 Übernachtungen in festen Unterkünften
  • Transport im Overland Truck und 4×4 Safari Fahrzeugen
  • Professioneller englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Camping Feldbett und komplette Camping-Ausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)

  

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E- Mail bleibt doch manches für uns selbstverständliches für den Gast unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Overland Camping-Safari?

    Eine Overland Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland Camping-Safari geeignet?

    Die Gruppen bei Reisen durch Botswana bestehen meist aus bis zu 13 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden. Bei allen Touren ist das eigene Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und beim Abwaschen sowie bei Camping- Touren das Auf- und Abbauen der eigenen Zelte. Overland Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen und die sich für die Kultur, die einheimischen Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit Faszinierendes zu entdecken oder etwas bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Auf den meisten Touren ist ein Tourbegleitender Guide dabei, der die Aufgaben eines Mädchen-für-Alles übernimmt. Manchmal werden die Aufgaben auch unter einem Guide und einem Hilfsguide aufgeteilt. Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal ob Schwarz oder Weiß, weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten sehr abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und Märkten gekauft, wenn dies auf manchen Touren in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse und Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frühstücks Cerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/Toast, Marmelade, Tee/Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse)

    Mittagessen | Käse, Kaltes Fleisch, Würstchen, Fisch, Salate, Brot oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewors, Steaks, Fisch, Kartoffeln, Mielie Pap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte

    Bitte beachten Sie, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine Vegane / Vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Overland Camping-Safari aus?

    Auf einer Overland-Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein. In der Regel beginnt der Tag um ca. 06.00 Uhr. Sie bauen die Zelte ab und frühstücken vor 07.00 Uhr. Manchmal ist es notwendig sehr früh aufzustehen um das nächste Tagesziel zu erreichen, einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben oder die Tiere in den Nationalparks in ihrer aktiven Zeit zu beobachten. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird je nach Tagesprogramm unterwegs oder im Camp zubereitet und eingenommen und am Nachmittag, je nach Ankunftszeit im Camp, haben Sie Zeit zu Entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird draußen serviert und danach wird meist noch etwas Zeit am Lagerfeuer verbracht, bevor Sie für die Nacht in Ihr Zelt kriechen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden Allrad Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster bzw. offene Seiten garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für Nahrungsmittel und Teile des Equipments vorgesehen. Zusätzlich wird ein Anhänger für Gepäck und Campingausrüstung eingesetzt. Des Weiteren haben die Fahrzeuge Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer.

  • 1.7 Welche Unterkünfte und Campingausrüstung werden benutzt?

    Im Allgemeinen werden Campingplätze entlang der Routen, mit Duschen und Einrichtungen, wie Bars und teilweise Swimmingpools benutzt. In den Nationalparks in Botswana wird hauptsächlich in "Busch Camps" mitten in der Wildnis gecampt, wo es keinerlei sanitäre Einrichtungen gibt. Hier wird eine Bush-Toilette und eine Eimerdusche zur Verfügung gestellt. Diese Camps garantieren eine einzigartiges Wildnis-Erlebnis, da Sie „mittendrin statt nur dabei“ sind. An manchen Tagen erfolgt die Unterbringung auch in Bungalows oder Hostels. Große Zwei-Mann Zelte die mit eingebautem Boden und Moskitonetzen ausgestattet sind, Campingstühle und Kühlboxen werden bereitgestellt. Schlafsäcke können vor Ort gekauft werden (bitte bei der Buchung angeben). Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unserem Büro in Verbindung.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat. Für Minderjährige gelten z.T. gesonderte Bestimmungen, Detailinformationen finden Sie weiter unten.

    Visa | Die Visa- Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig die Webseite des Auswertigen Amtes, um sich über die aktuellen Anforderungen zu informieren - http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html. Sollten Sie eine außereuropäische Nationalität haben, informieren Sie sich bitte bei der jeweiligen Botschaft über die aktuellen Visa-Anforderungen des Landes. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    visa

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Ein- sowie Durchreisebestimmungen für Minderjährigen (Regelung für Südafrika + Botswana):
    Die Einreisebestimmungen nach Südafrika und Botswana haben sich für Minderjährige im Jahre 2015 (Südafrika) und 2016 (Botswana) geändert.

    ▪ Wenn beide leiblichen Eltern mit einem Kind reisen, haben sie eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde (in englischer Sprache) des Kindes aus der die personenbezogenen Angaben der Eltern und des Kindes hervorgehen, vorzulegen.
    ▪ Reist ein Minderjähriger nur mit einem Elternteil, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. In diesem Fall werden neben der beglaubigten, internationalen und ungekürzten Geburtsurkunde zudem eine Einverständniserklärung (in Form einer eidesstattlichen Erklärung auf Englisch), eine beglaubigte Passkopie sowie Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils verlangt. Die eidesstattliche Erklärung muss vom Elternteil vor einem Notar unterschrieben werden, welcher das unterzeichnete Dokument notariell beglaubigt. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als 6 Monate alt sein.
    ▪ Sollte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht haben, wird der gerichtliche Beschluss über das alleinige Sorgerecht oder die Sterbeurkunde verlangt (in englischer Sprache). In diesem Fall wird eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde ebenso verlangt.

    Eine internationale Geburtsurkunde erhalten Eltern beim Bürgeramt.

    Des Weiteren darf das Kind nur mit einem gültigen Kinderreisepass in Südafrika einreisen bzw. durchreisen. Ein verlängerter Kinderreisepass ist NICHT gültig.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und des Innenministeriums von Südafrika:
    Auswertiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/SuedafrikaSicherheit_node.html#doc352490bodyText3
    Innenministerium Südafrika: http://www.dha.gov.za/index.php/civic-services/traveling-with-children

    Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz der gültigen Dokumente sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Weiter wichtige zu beachtende Regeln |Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im Nicht-Europäischem Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitte wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem Elefant-Tours Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Es wird empfohlen etwas extra Geld auf die Safari mitzunehmen, ca. 5 - 10 Euro am Tag sind meistens ausreichend. Auf manchen Touren gibt es eine Auswahl freiwilliger Exkursionen, an denen Sie teilnehmen können und die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen. In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10% für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden darf natürlich auch mehr gegeben werden. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld. Der Tour Guide arbeitet schwer, wird aber auch Branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie dem Guide ein Trinkgeld geben wenn Sie der Meinung sind, der Guide hat gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen). Stecken Sie welchen Betrag auch immer Sie für passend empfinden in einen Umschlag und übergeben Sie diesen dem Guide am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

    Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:

    Aktivitäten

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Südafrika | Südafrikanischer Rand (R oder ZAR); 1 ZAR = 100 Cent Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Rand getauscht werden. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code am Geldautomat Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Geschäfte und Tankstellen Kreditkarten akzeptieren. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.

    Botswana | Botswana Pula (P oder BWP); 1 BWP = 100 Thebe
    Es ist ratsam ausländische Währungen am Flughafen oder in Wechselstuben in größeren Städten wie Gaborone, Francistown, Kasane und Maun in Pula zu tauschen. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code am Geldautomat Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass viele Geschäfte und Tankstellen keine Kreditkarten akzeptieren. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. Südafrikanische Rand werden ebenfalls an vielen Orten akzeptiert. Das Wechselgeld ist in der Regel jedoch Pula.

    Simbabwe | Seit der Simbabwe Dollar abgeschafft wurde sind die bevorzugten Währungen Südafrikanische Rand und US Dollar. Allerdings akzeptieren viele Geschäfte und Menschen Botswana Pula, Britische Pfund und Euro und manche Geschäfte sogar Kreditkarten. Sie sollten sich auf Reisen durch Simbabwe jedoch nie auf Kreditkarten verlassen.

    Bitte beachten Sie, dass alle USD Noten nach 2004 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (20 kg) oder einen Rucksack und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE KOFFER! 

    Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle: 

    Von Juni bis September ist in den südlicheren Ländern Afrikas Winter und da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Auch helfen eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Grundsätzlich gilt: Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.

    Bekleidung: 
    ▪ Warme Jacke, Warmer Pullover 
    ▪ Leichte Jacke oder Regenponcho 
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover 
    ▪ 1 lange Hose 
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig) 
    ▪ 2 kurze Hosen 
    ▪ 4-6 T-Shirts 
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen 
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches) 
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken 
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille) 
    ▪ Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe 
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen

    Bitte beachten: 
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt: 
    ▪ nicht barfuß 
    ▪ nicht oben ohne (Männer) 
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken Wichtiges: 
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa) 
    ▪ Bargeld, Kreditkarte 
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria 
    ▪ Ersatzbrille 
    ▪ Schlafsack Nützliches: 
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme 
    ▪ Taschenlampe 
    ▪ Insektenschutz 
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Generell kann man sagen, dass Afrika mit ein paar Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt, als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

     Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, dass Sie sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn kümmern sollten und diese Medikamente auch nehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmigen Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme. In folgenden Ländern/Gebieten besteht Malariagefahr: 
    Nördliches Botswana, Simbabwe

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein- oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause. 
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungs-Wasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia und Botswana. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm. Im Südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aufgrund von Rücksichtnahme Mitreisenden gegenüber angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden aber genug Stopps gemacht, dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land welches man bereist, gelten. Alle Tourteilnehmer die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt kommen sind selbst für die Folgen verantwortlich und wenn aus diesen Gründen der Tourablauf gestört wird, auch für ihre eigene Weiterreise auf eigene Kosten verantwortlich. Es gibt in diesen Fällen keine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises! Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man Sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Ländern z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist immer von Belang, egal ob Sie in Afrika oder einem anderen Teil der Welt reisen. Besonders in großen Städten wie Johannesburg, Maun und Victoria Falls sollten Sie nach Kriminellen Ausschau halten, die in Touristen leichte Beute sehen. Daher empfehlen wir den gesunden Menschenverstand zu verwenden und nachfolgende Regeln zu beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides. 
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung. 
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/Bush Walks/Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide bei jeder Tour im Vorfeld Ihnen einen genauen Überblick über die zu besuchenden Parks und Reservate und die dort geltenden Regeln informiert, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen. Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazu stoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Also nicht versuchen wegen einem guten Foto oder ähnlichem zu nahe an die Tiere heranzugehen. Egal ob Sie an einem Game Drive in einem offenen Safari- Fahrzeug oder im Truck teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug, bis ein Guide ihnen mitteilt, dass es keine Gefahr darstellt, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und was zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    In Zeiten von digitalen Kameras und Akkus ist die Stromversorgung unterwegs ein wichtiges Thema. Auf den meisten Campingplätzen haben Sie die Möglichkeit Ihre Akkus von Kamera/Laptop/Handy und co entweder in den Wachräumen und Küchenhäuschen zu laden. Außerdem können Sie auch den Barkeeper oder die Rezeptionistin fragen, ob Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, so dass Absprachen und ein wenig Geduld empfehlenswert sind. In einigen der Fahrzeuge können Sie während der Fahrt Batterien über den Zigarettenanzünder aufladen. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

Karte Botswana-Entdecken