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Sambia
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Lage: Mittleres Südafrika.
Offizieller Staatsname: Republik Sambia.
Kontaktadressen
Landesvorwahl: 00260
The Tourism Council of Zambia c/o
Embassy of the Republic of Zambia Axel Springer Str.
54 a, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 29 40. Fax: (030) 20 62 94 19.
Internet: www.zambiatourism.com
Zambia National Tourist Board Lusaka
Square, Cairo Road, ZM-Lusaka
Postanschrift: PO Box 30017, ZM-Lusaka
Tel: (01) 22 90 87 90. Fax: (01) 22 51 74.
E-Mail: zntb@zamnet.zm
Internet: www.zambiatourism.com
Zambia National Tourist Board Tourism Centre, Musi-oa-tunya Road, ZM-Livingstone
Postanschrift: PO Box 60342, ZM-Livingstone
Tel: (03) 32 14 04. Fax: (03) 32 14 87.
E-Mail: zntblive@zamnet.zm
Internet: www.zambiatourism.com
Botschaft der Republik Sambia Axel-Springer-Straße 54A, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 29 40. Fax: (030) 20 62 94 19.
E-Mail: www.sambia-botschaft.de
Internet: www.sambia-botschaft.de
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig.)
Konsulat der Republik Sambia 17-19 Chemin du Champ-d’Anier, CH-1209 Le Petit Saconnex/Genève
Tel: (022) 788 53 30. Fax: (022) 788 53 40.
E-Mail: mission.zambia@ties.itu.int
Mo-Fr 09.30-13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland United Nations Avenue, Stand No. 5209, Ridgeway, ZM-Lusaka
Postanschrift: PO Box 50120, 15101 Ridgeway, ZM-Lusaka
Tel: (01) 25 06 44, 25 12 59/62. Fax: (01) 25 40 14.
E-Mail: info@lusaka.diplo.de
Internet: www.lusaka.diplo.de
Konsulat der Republik Österreich 65
Chachacha Road, ZM-10101 Lusaka P.O.Box 30089, 10101 Lusaka Tel: (01) 22 95 56, 22 91 90. Fax: (01) 22 14 28.
E-Mail: galaun@microlink.zm
Mo, Mi, Fr 10.00-12.00 Uhr
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Harare
(s. Simbabwe).
Konsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft c/o Electrical Maintenance Lusaka Ltd., Luanshya Road-East End, ZM-Lusaka
Postanschrift: PO Box 31189, ZM-Lusaka 10101
Tel: (01) 22 38 38, 23 53 65. Fax: (01) 22 38 45.
E-Mail: ceo@eml-eis.com

Allgemeines
FLÄCHE: 752.614 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 11.249.790
(2006).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 15 pro qkm.
HAUPTSTADT: Lusaka. Einwohner: 1.306.580
(2006).
GEOGRAPHIE: Sambia grenzt im Westen an Angola, im Norden an Zaïre, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe und Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias. Im Süden bilden der Fluß Sambesi und der Kariba-See die Grenze zu Simbabwe. Die Viktoria-Fälle am Südende des künstlichen Kariba-Sees sind eines der erstaunlichsten Naturwunder Afrikas, wenn nicht der Welt. Im Osten und Nordosten des Landes steigt das sambische Plateau auf 1200 m an. Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt. Die Tierwelt in den herrlichen Luangwa- und Kafue-Nationalparks ist eine der artenreichsten Afrikas.
STAATSFORM: Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1991, letzte Änderung 1996. Parlament mit 150 Mitgliedern, außerdem House of Chiefs mit 27 Vertretern ethnischer Gruppen. Staats- und Regierungschef: Levy Patrick Mwanawasa, seit 2002. Unabhängig seit 1964 (ehemaliges britisches Protektorat).
SPRACHE: Amtssprache ist Englisch. Außerdem werden ca. 70 Stammessprachen gesprochen, einschl. Nyanja, Tonga, Bemba, Lozi, Chokwe, Luvale und Lunda.
RELIGION: 50-75 % Christentum ist Staatsreligion, 24-49 % islamische und hinduistische Minderheiten sowie 1 % Anhänger von Naturreligionen.
ORTSZEIT: MEZ + 1 (UTC + 2).
NETZSPANNUNG: 220 V, 50 Hz.
POST- UND FERNMELDEWESEN:
Telefon: Selbstwählferndienst. Es gibt öffentliche Münztelefone (Scheidemünzen) in Postämtern und in den meisten öffentlichen Gebäuden. Eine begrenzte Anzahl von öffentlichen Kartentelefonen gibt es in den größeren Städten. Auslandsgespräche können auch von Hotels aus geführt werden. In Hotels sind die Telefonkosten allerdings am höchsten.
Landesvorwahl: 260.
Es gibt Telefonzellen, die meisten Gespräche führt man vom Postamt aus.
Mobiltelefon: GSM
900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Telecel (Zambia) Limited,
Zambia Telecommunications Ltd. (ZAMTEL) (Internet: http://www.zamtel.zm/zamtel/index.htm)
und Celtel Zambia (Internet: www.zm.celtel.com/en/index.html).
Roaming-Vertäge bestehen u.a. mit Deutschland, Österreich und
der Schweiz. Der Sende-/Empfangsbereich deckt vor allem die
größeren Städte im Süden und im Zentrum des Landes ab.
Faxanschlüsse: Gibt es im Hauptpostamt Lusakas (24 Std.) und in den größeren Hotels.
Internet/E-Mail: Hauptanbieter:
Zamnet (Internet: www.zamnet.zm),
Coppernet (Internet: www.coppernet.zm)
und Zamtel (Internet: www.zamtel.zm).
E-Mail-Zugang hat man von Internetcafés in Livingstone und Lusaka.
Telegramme: Können in den Telegrafenämtern der größeren Städte aufgegeben werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.30 Uhr, sonn- u. feiertags geschlossen).
Post: Luftpost nach Europa ist 7-14 Tage unterwegs.
Deutsche Welle: Da
sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres
mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen
direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49)
(0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.

Reisepaß/Visum
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Paß erforderlich |
Visum erforderlich |
Rückreiseticket
erforderlich |
| Deutschland |
Ja |
Ja |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Ja |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Ja |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
1 |
Ja |
Einreisebestimmungen
können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie
sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen
konsularischen Vertretung. |
REISEPASS: Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis ab dem vollendeten
10. Lebensjahr mit Lichtbild oder Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten
16. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder Kinderreisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem
01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen
Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum
Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher,
maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten
16. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Aktueller
Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde am 16. Juni
2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto) für Kinder
bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können bis zur
Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass eines mitreisenden
Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land
akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz der Kindermiteintragung.
Schweizer: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 16. Lebensjahr
in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Aktueller
Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der Miteintrag der
Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass des Modells 85
ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem Zeitpunkt
benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen
wie für ihre Eltern. Sind die Kinder im elterlichen Reisepass eingetragen,
benötigen sie kein eigenes Visum.
VISUM: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger von:
(a) [1] Britische Touristen in einer Gruppe, die von einem sambischen
Reiseveranstalter organisiert wird, Irland (Rep.), Malta, Rumänien und
Zypern ( Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige
aller hier nicht genannten EU-Länder) für einen Aufenthalt von bis
zu 90 Tagen) (b) Übrige Länder: Antigua & Barbuda,
Bahamas, Barbaos, Belize, Botswana, Brunei, Dominica, Fidschi, Grenada, Guyana,
Jamaika, Kenia, Kiribati, Lesotho, Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Montenegro,
Namibia, Nauru, Salomonen, Samoa, Serbien, Seychellen, Simbabwe, Singapur, St.
Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Südafrika,
Swasiland, Tansania, Tonga, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Uganda und Vanuatu.
Transit: Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise einschließlich Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Visum.
Visaarten: Touristen-, Geschäfts-, Besuchs- und Transitvisum. Für Kinder ist das Visum kostenlos.
Visagebühren:
Deutschland, Österreich
Touristenvisum bei der Botschaft:
25 € (Einfachvisum);
50 € (Zweifachvisum);
75 € (Mehrfachvisum).
Touristenvisum direkt bei der Einreise:
10-80 US$ je nach Art des Visums. Allerdings bestehen einige Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Schweiz
Touristenvisum bei der Botschaft:
40
CHF (Einfachvisum);
65 CHF (Zweifachvisum);
130
CHF (Mehrfachvisum).
Touristenvisum direkt bei der Einreise:
10-80 US$ je nach Art des Visums. Allerdings bestehen einige Fluggesellschaften
bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums.
Gültigkeitsdauer: Deutschland: Einfachvisum 3 Monate, Zweifachvisum/Mehrfachvisum 6 Monate.
Antragstellung: Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Unterlagen: (a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Paßfotos. (c) Reisepaß (mindestens noch 6 Monate gültig). (d) Gebühr. (e) Geschäftsvisum: Firmenschreiben.
Der postalischen Antragstellung sollte ein adressierter Freiumschlag (Einschreiben) beigefügt werden.
Bearbeitungszeit: Persönliche Beantragung 1 Tag, postalisch ca. 1 Woche.
Aufenthaltsgenehmigung: Anträge für Aufenthalte über 90 Tage an den Chief Immigration Officer (CIO), Kent Building, 50300, ZM-Lusaka Tel: (01) 25 26 22, 25 26 59. Fax: (01) 25 17 25.

Geld
Währung: 1 Kwacha = 100 Ngwee. Währungskürzel: K, ZMK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5000, 1000, 500, 100, 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen im Wert von 1 K sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Ngwee.
Geldwechsel: Fremdwährungen
werden in offiziellen Banken und Wechselstuben umgetauscht. Wechselbestätigungen
sind bis zum Verlassen des Landes aufzuheben.
Kreditkarten: American Express sowie teilweise auch Eurocard, Diners Club, MasterCard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Sollten in US-Dollar oder britischen Pfund ausgestellt sein.
Wechselkurse
|
K |
K |
K |
K |
K |
| Datum |
Jan. '06 |
April '06 |
Jul.. '06 |
Okt. '06 |
Jan. '06 |
| 1 € |
4028,17 |
4015,65 |
4481,67 |
5082,60 |
5489,85 |
| 1 CHF |
2610,79 |
2501,44 |
2757,71 |
3093,45 |
3395,56 |
| 1 US$ |
3415,00 |
3275,00 |
3505,00 |
3970,00 |
4245,00 |
Devisenbestimmungen: Keine
Beschränkungen. Deklarationspflicht ab 5.000 US$.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr
08.15-14.30 Uhr, am ersten und letzten Samstag eines Monats
08.15-10.30 Uhr.

Gesundheit
| |
Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen |
Impfschein erforderlich |
| Gelbfieber |
Ja/1 |
Nein/1 |
| Cholera |
2 |
Nein |
| Typhus & Polio |
Ja |
- |
| Malaria |
3 |
- |
| Essen & Trinken |
4 |
- |
Impfvorschriften
können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist keine Einreisebedingung.
Eine Gelbfieberimpfung wird besonders bei Reisen in die westlichen Landesteile empfohlen.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Landesweit besteht ein erhöhtes Cholera-Erkrankungsrisiko das vor allem die einheimische Bevölkerung insbesondere im nördlichen Grenzgebiet der Copperbelt-Provinz (Chililabombwe und Ndola), in der Stadt Lusaka, Kabwe, im Nyimba-Distrikt im Süden der Eastern Province, im Süden der Zentral-Provinz, in der Nord-Provinz (v.a. Chilubi und Samfya), im Nchelenge-Distrikt im Nordosten einschließlich Mwenu-See und im Isoka-Distrikt (einschl. Lungwa-Tal) betrifft. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]: Malariaschutz ganzjährig im ganzen Land erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig chloroquinresistent sein.
[4]: Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Hepatitis A und E sind weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten Durchseuchung: In Städten sind bis zu 25% der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv. Sexuelle Kontakte sind stark risikobelastet.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen.
Die Pest kommt in der südlichen Provinz (Namwala-District) vor.
Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders in den nördlichen Landesteilen vor. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Alle Ausländer, die im Land arbeiten, und Familienangehörige über 10 Jahre benötigen unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer ein neueres Röntgenbild des Thorax und ein Attest, daß sie frei von Tuberkulose sind.
Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Reiseverkehr - International
FLUGZEUG: Sambias
nationale Fluggesellschaft heißt Zambian
Airways (Q3). Mehrere internationale Fluggesellschaften,
darunter Air France und British Airways, bieten
Flugverbindungen nach Lusaka an.
Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt – Lusaka: ca. 17 Std; Wien – Lusaka: 21 Std; Genf – Lusaka: 17 Std; Zürich – Lusaka: ca. 14 Std.
Internationale Flughäfen: Der Flughafen von Lusaka (LUN) liegt 26 km östlich der Stadt. Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Banken, Post, Bars, Restaurants. Flughafen- und Stadtbusse sowie Taxis. Rückfahrt per Taxi von den Hotels Pamodzi, Ridgeway, Intercontinental und Lusaka nach vorheriger Vereinbarung (der Fahrpreis sollte ausgehandelt werden).
Der Flughafen Mfuwe (MFU) befindet sich im Süden des Luangwa Nationalparks, 75 Flugminuten vom Flughafen Lusakas entfernt. Lodges und Safari-Camps bieten Transfermöglichkeiten. Vorausbuchungen bzw. Anmeldungen werden empfohlen
Flughafengebühren: 20 US$ (müssen in bar bezahlt werden). Transitpassagiere sind davon ausgenomen.
SCHIFF: Verbindungen von Mpulungu über den Tanganjika-See und über Kigoma (Tansania) nach Bujumbura in Burundi sowie von Kazungula über den Sambesi nach Botswana.
BAHN: Zwei Strecken verbinden Sambia mit Simbabwe und Tansania. Täglich bieten Zambia Railways eine Verbindung von Livingstone über die Viktoria-Fälle nach Bulawayo und Harare (Simbabwe) an. Die Fahrt dauert 9-12 Std., je nachdem, ob man den normalen oder den Expreßzug benutzt. Die Züge der Tanzania-Zambia Railway Authority(TAZARA) verkehren zwischen Kapiri-Mposhi und Dar es Salaam (Tansania). Züge fallen häufig aus, man sollte sich sicherheitshalber vorher beim Fremdenverkehrsamt in Lusaka erkundigen.
BUS/PKW: Die Hauptstraßen führen von Simbabwe über Chirundu und Kariba nach Livingstone; von Botswana über Kasane und Kazungula; von Mosambik nach Villa Gambito und Zumbo; von Tansania über Nakonde und Mbala; von Malawi über Chipata und Lundasi und von der Dem. Rep. Kongo über Kashiba, Mwenda, Sakania, Mokambo, Kasumbalesa und Kipushi.
Anmerkung: Wegen Konflikten in der Demokratischen Republik Kongo und in Angola und daraus gelegentlich resultierenden Übergriffen in den Grenzregionen Sambias sollten Fahrten in diese Grenzregionen vermieden werden.

Reiseverkehr - National
FLUGZEUG: Zambian Airways (Q3), Aero Zambia (Z9), Charter und örtliche Veranstalter betreiben den Inlandverkehr. Es gibt über 127 Flughäfen und Landebahnen im Land. Mfuwe (MFU) liegt innerhalb des Luangwa Nationalparks, ca. 1 Std. 15 Flugzeit von Lusaka. Zubringerdienste zu den Lodges und Camps des Parks können arrangiert werden.
Flughafengebühren: 12.000 K.
SCHIFF: Fähren verkehren auf allen Wasserwegen, weitere Informationen vor Ort.
BAHN: Die unter Reiseverkehr - International beschriebenen Bahnstrecken führen weiter nach Lusaka, Ndola, Kitwe und Mulobesi. Ansonsten gibt es nur wenige Verbindungen.
BUS/PKW: Linksverkehr. Das verhältnismäßig gute Straßennetz ist während der Regenzeit oft unbefahrbar. Fernbus:Zambia Telecommunications(Zamtel) und private Unternehmen bieten Überlandbusdienste an, allerdings sind die Busse oft unpünktlich und überfüllt. Auf der Strecke Copperbelt - Lusaka - Livingstone verkehren Zamtel-Busse. Abfahrt ist alle zwei Tage, Fahrkarten sollten lange im voraus gebucht werden. Weitere Busdienste werden ebenfalls von Red Heart, Giraffe und Djafounou angeboten. Mietwagen sind in den Großstädten erhältlich. Weitere Informationen vom Tourist Board oder dem Lusaka-Busbahnhof, Dedan Kimathi Road, Lusaka. Zungulila, Avis, Hertz, Taiwo sowie andere Firmen vermieten Fahrzeuge mit Chauffeur. Unterlagen: Internationaler Führerschein.
STADTVERKEHR: In Lusaka gibt es Minibusse und Sammeltaxis. Die Busse sind recht einfach in der Ausstattung und meist überfüllt. Taxis haben keine Taxameter, Fahrpreise sollten im voraus vereinbart werden.
FAHRZEITEN: von Lusaka zu den folgenden größeren Städten Sambias (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| |
Flugzeug |
Bahn |
Bus/Pkw |
| Livingstone |
1.20 |
11.00 |
6.30 |
| Ndola |
1.00 |
6.30 |
4.00 |
| Kitwe |
1.00 |
7.00 |
4.30 |
| Mfuwe |
1.30 |
- |
- |

Unterkunft
Die
sambischen Beherbergungsbetriebe werden in vier Hauptkategorien
unterteilt: Hotels, Motels, Lodges und Camps; außerdem gibt
es GRZ-Pensionen und Campingplätze. Da Sambia ein großes,
nur wenig erschlossenes Land ist, wird nur in den größeren
Touristenzentren ein umfassender Service angeboten.
HOTELS & MOTELS: Das
größte Hotelangebot steht in der Umgebung von Lusaka, Livingstone
und Copperbelt zur Verfügung. Andere Hotels gibt es in und
an den größeren Straßen des Landes oder in der Nähe von Städten.
Bei Vorausbuchung sollte man auf einer schriftlichen Bestätigung
bestehen. Auf alle Rechnungen werden 10% für Bedienung (Trinkgeld
nicht üblich) und 23% Steuern erhoben. Kategorien:
Alle Unterkünfte sind mit 1-5 Sternen gekennzeichnet, es gibt
nur wenige Hotels der Spitzenklasse. Weitere Auskünfte erteilt
das Zambia National Tourist Board (s. Adressen)
sowie die Hotel and Caterers Association of Zambia,
PO Box 301815, Lusaka. Tel/Fax: (01) 25 17 34. (E-Mail: gardengroup@zamtel.zm)
NATIONALPARKS: Alle
Lodges und zahlreiche Camps der Parks bieten Vollpension an.
Der Standard der Unterkünfte und der damit verbundenen Anlagen
ist sehr unterschiedlich, man sollte sich vor Reiseantritt
genau informieren.
LODGES: Sind
zumeist Steingebäude mit Strohdächern und max. 40 Betten.
Die am weitesten verbreiteten Safariunterkünfte sind Camps,
die normalerweise heißes und kaltes Fließwasser, Strom, sanitäre
Anlagen und eine komfortable Grundausstattung bieten. Im Luangwa-Camp
gehören Bettwäsche, Kühlschrank, Geschirr, Besteck, Moskitonetze,
Lampen, Toiletten und Duschen zur Grundausstattung. Manche
Camps sind ganzjährig geöffnet, andere nur von Juni bis Oktober/November.
GRZ-PENSIONEN: Gibt
es in den ländlichen Regionen. Es handelt sich hierbei um
kleine Unterkünfte mit 5-24 Zimmern. Unterkünfte in regierungseigenen
Gasthäusern sind in vielen Gegenden erhältlich, die Ausstattung
ist allerdings sehr einfach.
CAMPING: Campingplätze
gibt es in den Touristenzentren und in den Nationalparks,
rechtzeitige Vorausbuchung wird empfohlen. Falls man mehr
als 4 Wochen im voraus bucht, verlangen einige Reiseveranstalter
15% Anzahlung. Die Hauptsaison ist vom 1. Juni bis 13. Oktober
und vom 15. Dezember bis 4. Januar sowie in der Osterzeit.
In der Nebensaison sind die Preise niedriger. Auskünfte erteilt
auch das Zambia National Tourist Board (s. Adressen).

Sozialprofil
ESSEN & TRINKEN: Einheimische
Spezialitäten sind Brassen aus den Flüssen Sambesi, Kafue
und Luapula sowie Nilbarsch, Lachse und andere Süßwasserfische.
Getränke: Die Biersorten Mosi und Rhino Lager
sowie importierte Biere sind jederzeit erhältlich.
NACHTLEBEN: In
Lusaka werden in den großen Hotels Tanz-, Theater- und Kabarettaufführungen
angeboten. Kinos (einschl. Autokinos) sorgen für weitere Abwechslung.
Spielkasinos gibt es im Intercontinental und im Pamodzi.
In der Copperbelt-Region und in Livingstone gibt es ebenfalls
Abendunterhaltungen, Spielkasinos und Tanz.
EINKAUFSTIPS: Schnitzereien,
Keramik, Kupferwaren, Perlenarbeiten und Edelsteine. Öffnungszeiten
der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.
SPORT: Es
gibt Tennis-,Bowling- und Golfanlagen
(in Chingola); Privatklubs haben weitere Sportanlagen. In
den meisten Klubs muß man erst von einem Mitglied empfohlen
werden, bevor man eine vorläufige Mitgliedschaft bekommen
kann. In Lusaka und Kitwe bestehen Möglichkeiten zum Reiten.
Schwimmen,Schnellbootfahren und andere Wassersportarten
sind am Mindola-Damm im Copperbelt möglich. In Kariba kann
man Hausboote mieten. Viele Privatklubs haben Swimmingpools,
einige Klubs in Lusaka verleihen auch Segelboote.
Veranstaltungskalender: Febr. Ncwala-Zeremonie
(trad. Frühjahrsfeiern des Ngoni-Stammes, Tanz, Grillfest),
Chipata. Febr./März Ku-omboka (Häuptling
der Lozi wird mit seinem gesamten Hofstaat von Leaului nach
Limulunga, seiner Regenzeitresidenz, gerudert), westliche
Provinz. März-Jul. Vögel am Bangweulu-See. Mai Jährliches
Livingstone Kunst- und Kulturfestival. Juli (1) Likumbi
Lya Mize. (2) Umutomoboko (Folklore des Lunda-Stamms),
Provinz Luapala. Aug. Landwirtschaftsausstellung,
Lusaka. Sept./Okt. Shimunenga (Vollmondzeremonie
des Ba-Ila-Stammes), Maala, Kafue-Ebene. Nov. Lwindi
Festival.
Genaue Daten sind vom Zambia National Tourist Board erhältlich
(s. Adressen).
LAND & LEUTE: Wer
abgelegenere Regionen besucht, sollte mit freundlicher Neugier
der Einheimischen rechnen. Zur Begrüßung gibt man sich die
Hand. Ein kleines Geschenk des Heimatlandes oder der Firma
wird gern angenommen. Legere Kleidung wird empfohlen. Rauchen
ist überall erlaubt. Fotografieren: Vorsicht bei der
Motivwahl, immer erst um Erlaubnis fragen. Militäranlagen
dürfen nicht fotografiert werden. Trinkgeld: 10% Steuern
werden auf alle Rechnungen aufgeschlagen, in Hotels wurde
Trinkgeld offiziell abgeschafft. Trotzdem werden manchmal
10% für Bedienung auf die Rechnung gesetzt bzw. 10% Trinkgeld
erwartet.

Klima
Es gibt
drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis
September; die heiße Trockenzeit im Oktober und November und
die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April.


Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis
vom Auswärtigen Amt: Wegen der Konflikte in der benachbarten
Demokratischen Republik Kongo und gelegentlicher Übergriffe
über die Grenze hinweg sollte auf Fahrten in die Grenzregionen
verzichtet werden. Auch in den Grenzgebieten zu Angola muss
mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Für Fahrten von Sambia
nach Namibia in und durch die Caprivi-Region sind unbedingt
die Sicherheitshinweise zur Republik Namibia zu beachten.
Über Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, "car-jacking" bis hin
zu bewaffneten Überfällen wird vor allem aus der Innenstadt
von Lusaka und den anderen Ballungsgebieten sowie von öffentlichen
Verkehrsmitteln (Überlandbusse, Nachtzüge) und der Überlandstraße
in der Region des Kupfergürtels (ca. 200 km nördlich von Lusaka)
berichtet. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind wegen der Kriminalität,
aber auch wegen hoher Unfallgefahren (liegengebliebene Fahrzeuge,
schlechter Straßenzustand) risikoreich. Autotüren und -fenster
sollten während der Fahrt durch städtische Gebiete verriegelt
bzw. geschlossen bleiben, Handtaschen sollten nicht getragen
oder im Auto sichtbar platziert werden. Zudem ist bei Überlandreisen
mit dem eigenen Fahrzeug mit häufigen Polizeikontrollen zu
rechnen, dabei wird zu korrektem Verhalten gegenüber Polizeibeamten
geraten.

Landkarte


Urlaubsorte &
Ausflüge
Anmerkung: Die
meisten touristischen Einrichtungen unterliegen der Kontrolle
von Reiseveranstaltern; Preise werden lange im voraus festgelegt.
Nationalparks
Die
sambische Regierung hat seit langem die wirtschaftliche Bedeutung
einer intakten Natur erkannt und sich aktiv um den Naturschutz
bemüht. Fast 9% des Landes sind Natur- und Tierschutzgebiete.
Der Tourismus konzentriert sich überwiegend auf acht der 19
Parks: Sumbu, Kafue, Lochinvar, South Luangwa, Lower Sambesi,
Kasanka, North Luangwa und Mosi-oa-Tunya; andere Parks bieten
bisher nur wenige Touristeneinrichtungen. Auf Gruppensafaris
(6-8 Personen pro Fahrzeug) mit erfahrenen Führern lernt man
die afrikanische Flora und Fauna am besten kennen. Büffel-,
Elefanten- und Antilopenherden können, ebenso wie Löwen und
Zebras, in freier Wildbahn beobachtet werden. Nashörner, Affen,
Paviane, Wildschweine, Nilpferde und Krokodile sind ebenfalls
mit ein wenig Glück zu sehen. Die Vogelwelt ist allgegenwärtig;
400 verschiedene Arten beheimatet allein der Lochinvar-Nationalpark.
An den Schwemmebenen und Flußufern halten sich jederzeit Scharen
von Wasservögeln auf, ganz besonders im Lochinvar- und im
Luangwa-Nationalpark. Angeln ist sehr beliebt, und häufig
werden an den Seen internationale Angelwettbewerbe abgehalten.
Normalerweise beobachtet man das Wild vom offenen Landrover
aus, es können aber auch Wanderungen mit bis zu sechs Personen
organisiert werden. Aus Sicherheitsgründen sind Führer bewaffnet.
Nachtsafaris werden auch angeboten.
Alle Nationalparks sind per Auto oder Flugzeug erreichbar.
Um die Parks betreten zu können, muß man zwischen 09.00-18.00
Uhr am Haupteingang eine Eintrittskarte kaufen. Einzelheiten
vom Fremdenverkehrsamt.
Kafue-Nationalpark:
Dieser 22.500 qkm große Park liegt in der Mitte der südlichen
Landeshälfte und ist eines der größten Tierschutzgebiete Afrikas.
Der Park wird durch den Fluß Kafue geteilt, der Hunderte von
Vogelarten anzieht. Es werden achttägige Safaris und Wanderungen
angeboten. Unterkunft findet man das ganze Jahr über u. a.
in der Mukambi Lodge (keine geführten Safaris während der
Regenzeit von November - April), Lunga Cabins, Puku Pan, den
Musungwa Lodges sowie im New Kalala-Camp (Vollpension). Außerdem
gibt es diverse andere Camps ohne Verpflegung während der
Hauptsaison.
South
Luangwa-Nationalpark: Elefanten, Nilpferde, Löwen, Zebras,
Giraffen, Antilopen, Büffel, Affen und Wildhunde sind hier
zu Hause. In der Hauptregenzeit verwandeln sich die Bäume
und Wiesen in wahre Blumenteppiche. Die Regenzeit dauert von
November/Dezember bis Mai. Lodges gibt es in Chichele, Mfuwe
und Kapani (ganzjährig) sowie Luamfwa und Tundwe (Trockenzeit).
Verpflegung wird in den Lodges von Chibembe, Tena Tena und
Kaingo Camp (Trockenzeit) und Chinzombo (ganzjährig) angeboten.
Auch hier gibt es in der Hauptsaison mehrere Camps ohne Verpflegung.
Die anderen Anlagen des Parks beinhalten luxuriöse Doppelzimmer
in Chalets mit Privatbad und Toilette, Vollpension, Bar und
Swimmingpool.
Lochinvar-Nationalpark:
Hier ist eine einmalige Artenvielfalt der Vogelwelt zu Hause.
Eine Lodge ist ganzjährig geöffnet. Die heißen Quellen von
Ngwisho sind eine der ältesten archäologischen Stätten in
Zentralafrika.
Sumbu-Nationalpark:
An den sandigen Ufern des Tanganjika-Sees gibt es in den Kasaba-,
Ndole- und Nkamba-Buchten drei ganzjährig geöffnete Strandurlaubsorte,
in Ndole Bay gibt es außerdem ein Camp ohne Verpflegung. Man
kann schwimmen, sonnenbaden oder angeln. Abstecher in den
Busch zur Tierbeobachtung können organisiert werden. In der
Kasaba Bay Lodge werden Nachmittagstee und Grillabende am
Strand angeboten, eine Bar steht auch zur Verfügung. In der
Nkamba Bay Lodge findet man dieselben Einrichtungen, man wird
allerdings in separaten Rundhäusern untergebracht.
Viktoria-Fälle/Mosi-oa-Tunya-Nationalpark:
Dieser Park liegt an der Grenze zu Simbabwe im Süden des Landes,
in dem die imposanten Viktoria-Fälle alljährlich Besucher
anziehen. Der 2,5 km breite Sambesi stürzt 100 m tief in eine
enge Schlucht. Der kleine Mosi-oa-Tunya-Nationalpark liegt
in der Nähe und beheimatet die geläufigeren sambischen Wildtiere.
Im nahegelegenen Livingstone, der »Touristenhauptstadt
Sambias«, gibt es mehrere Luxushotels und ein Spielkasino.
Das Nationalmuseum dokumentiert die Geschichte der
Stadt und stellt völkerkundliche Funde aus. Das Eisenbahnmuseum
ist ebenfalls einen Besuch wert.
Kasanka
Nationalpark: Dies ist einer der kleinsten Parks des Landes
mit einer Fläche von 390 qkm. Insgesamt acht Seen und vier
Flüsse durchziehen den Park. Die abwechslungsreiche Landschaft
beinhaltet Wälder und Sümpfe, ein Habitat für zahlreiche Säugetiere
und den seltenen Shoebill-Storch. Weitere der hier vertretenen
Tierarten sind z. B. Elefanten, Nilpferde, Hartebeest, Zobel,
Bush- und Reedböcke, Wasserbüffel und Hyänen.
Lower
Sambesi Nationalpark: Dieser Park liegt ca. 100 km flußabwärts
von den Viktoria-Fällen, am Nordufer des Sambesi. Die Artenvielfalt
umfaßt u. a. Elefanten, Nilpferde, Büffel, Zebras, Löwen,
Leoparden und Vögel. Kanusafaris, Fischen (Tigerfisch und
Barsch) und Vogelbeobachtung werden angeboten.
North
Luangwa Nationalpark: Einer der spektakulärsten Parks
Afrikas, bekannt für seine großen Büffelherden. Der bewaldete
Park wird von kleinen Flüssen wie dem idyllischen Mwaleshi
durchzogen. Wanderungen führen an Elefanten, Leoparden, Wildkatzen,
Hyänen, Puku, Impalaantilopen, Zebras, Pavianen und Velvetaffen
vorbei. Über 350 Vogelarten sind hier zu Hause, z. B. der
Königsreiher, der Crested Loerie, der karmesinrote Bienenfresser
und die große Eagle Owl.
Aktivurlaub: Sambesi-Floßfahrten
werden immer beliebter. Von den Viktoria-Fällen aus kann man
eine siebentägige Fahrt zum Kariba-See unternehmen. Kürzere
Wildwasser-Rafting-Safaris sind ebenfalls möglich.
Lusaka:
Die Hauptstadt bietet eine gute Auswahl an Nachtklubs und
Kinos. Das Kabwata-Kulturdorf dient der Erhaltung der
einheimischen Kunst und des Kunsthandwerks sowie der verschiedenen
Tänze. Die Kathedrale des Heiligen Kreuzes und der Botanische
Garten Munda Wanga sowie der Zoo sind einen Besuch
wert.

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