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05-1130Kenias Norden – Abgeschiedenheit Erleben

5-tägige Kleingruppen-Safari, Lodges/Tented Camps

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Code: ET05KENORD

Von: Nairobi

Bis: Nairobi

Teilnehmerzahl: 2-7 pro Fahrzeug (Fensterplatz garantiert)

Preis: ab 1.130 EUR p.P im DZ

Einzelzimmerzuschlag: ab 150 EUR

Auf dieser 5-tägigen Kleinstgruppen Lodge Safari, nehmen wir Sie mit in die Abgeschiedenheit des nördlichen Kenias. Nach dem Sie den mächtigen Mount Kenia passiert haben, besuchen Sie zwei der beeindruckendsten, privaten Naturschutzgebiete auf dem Laikipia Plateau, die Solio Game Reserve mit seinen Unmengen von Nashörnern und die Ol Pejeta Concervancy. Hier erleben Sie unvergessliche Tierbeobachtungen. Des Weiteren ist das Samburu Nature Reserve ein Muss in diesem Gebiet und wird intensiv bereist. Ab von den ausgetretenen Touristenpfaden ist das nördliche Kenia ein Geheimtipp für Safariliebhaber.


Tag 1-5 | Kenia

  • Kleinstgruppenreise im 4x4 Geländewagen mit aufklappbarem Dach, Fensterplatz garantiert
  • Solio Game Reserve: Pirschfahrten, große Nashornherden
  • Ol Pejeta Conservancy: Pirschfahrten, Blick auf Mount Kenia
  • Samburu Nature Reserve: Pirschfahrten

 

Tag 1 | Nairobi – Solio Game Reserve – Aberdare Region

Fahrstrecke ca. 200 km; reine Fahrzeit ca. 3,5 Stunden

Wir lassen den Rest der Welt hinter uns und brechen zu einer Safari durch Kenias aufregenden und abgelegenen Norden auf. Am Morgen treffen wir Sie zu einem Briefing, bei dem Sie auch Ihre Mitreisenden und Ihren Safari Guide kennenlernen. Danach geht es in Ihrer Kleinstgruppe im 4×4 Toyota Land Cruiser in Richtung Norden. Von Ihrem Fensterplatz aus sehen Sie, wie Großstadthäuser Platz für Buschwerk und die offene Steppe machen. Hier draußen regiert die Natur. Rechtzeitig für Ihr Picknick Lunch kommen Sie im Solio Game Reserve in der Aberdare Region an. Solio ist ein echter Geheimtipp auf der touristischen Landkarte, doch sehr bekannt unter Artenschützern in der Region für seine großen Nashornpopulationen. Es ist einer der besten, wenn nicht der beste Ort in Ostafrika, um viele Nashörner zu sehen. Neben Löwen, Büffeln, Giraffen, Zebras, Wasserböcken und vielen anderen Tierarten leben sie in diesem exklusiven und malerischen Game Reserve. Sie werden überrascht sein, wie viel Sie bereits an Ihrem ersten Tag unterwegs erleben und lernen werden. Wenn die Sonne untergeht, verlassen Sie das Solio Game Reserve und fahren zum idyllischen Aberdare Country Club, wo Sie die erste Nacht Ihrer Safari verbringen werden.
Mittagessen | Abendessen

 

Tag 2 | Aberdare Region – Samburu Nature Reserve

Fahrstrecke ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Ein ganz besonderer Morgen erwartet Sie heute auf Ihrer Safari in Kenia: Auf einem Nature Walk durch das private Schutzgebiet Ihrer Lodge erkunden Sie die lokale Tierwelt zu Fuß. Gemeinsam mit einem Ranger wandern Sie zwischen Giraffen, Zebras, Gnus und anderen Wildtieren. Diese Fußsafari ist eine einmalige Gelegenheit, den Tieren so nah zu kommen, wie sonst nie möglich. Fremde Gerüche, Farben und Geräusche werden Sie überraschen und Sie in Kenias wilde Natur eintauchen lassen. Im Anschluss können Sie sich in Ihrem bequemen Toyota Land Cruiser ausruhen, während Ihr Guide Sie zu Ihrem nächsten Ziel bringt: dem Samburu Nature Reserve. Samburu setzt sich mit seinen spektakulären Landschaften und einzigartigen Tierwelt von anderen Parks ab. Große Elefantenherden, Löwen und Büffel teilen sich Samburu mit der Oryx Antilope, dem Grevyzebra, der Netzgiraffe und der Giraffenantilope, auch Gerenuk genannt. Diese Tierarten findet man nur in Kenias nördlichen Parks. Auf einer Pirschfahrt erkunden Sie am Nachmittag dieses abgelegene Naturreservat gemeinsam mit Ihrem Guide. Wie viele andere nördliche Parks ist auch Samburu international noch vergleichsweise unbekannt – ein exklusives und privates Erlebnis abseits der Touristenströme erwartet Sie. Ihr Zuhause für die nächsten beiden Nächte der Kenia-Safari ist das Ashnil Samburu Camp am Ufer des Ewaso Nyiro River.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Samburu Nature Reserve

Die Geräusche der Wildnis wecken Sie früh am Morgen und ein neuer aufregender Safaritag beginnt. Heute erkunden Sie auf Pirschfahrten das Samburu und das angrenzende Buffalo Springs Nature Reserve. Sie haben genug Zeit, die ansässige Tierwelt in Ruhe zu beobachten und auch die kleinen Momente in der Natur zu genießen. Ihr Guide teilt sein lokales Wissen über das Tierverhalten und ihre sozialen Strukturen mit Ihnen. Das trockene und heiße Klima der Region verleiht ihr einen ganz eigenen Charakter: von Grasland und Büschen zu einer Vielzahl an Inselbergen, auch Kopjes genannt, und der Lebensader, dem Ewaso Nyiro River – die ganze Landschaft wird in das magische Licht Nordkenias getaucht. Während der Trockenzeit zieht der Fluss viele Tiere an und ist der ideale Ort für spannende Tiersichtungen. Beobachten Sie Elefanten, wie sie das Flussbett durchqueren, Gerenuks, wie sie mit ihrem langen Hals die Blätter hoch oben in den Büschen erreichen, Löwen, die im Schatten Zuflucht vor der Sonne suchen und Krokodile, die im flachen Wasser auf Beute lauern. Auf Pirschfahrt im Samburu fühlen Sie sich wirklich, als hätten Sie die Welt, wie Sie sie kennen, hinter sich gelassen. Wenn die Schatten langsam länger werden, kehren Sie zurück ins Ashnil Samburu Camp, Ihr Zuhause mitten in der Natur.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Samburu Nature Reserve – Ol Pejeta Conservancy

Fahrstrecke ca. 145 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Ein leztes Mal halten Sie Ausschau nach den einmaligen Wildtieren der Region, wenn Sie am Morgen das Camp verlassen. Doch die nächste Gelegenheit für aufregende Tiersichtungen lässt nicht lange auf sich warten. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die Ol Pejeta Conservancy, in der wunderschönen Mt Kenya Region. Dieses private „Big Five“ Naturschutzgebiet am Äquator ist ein führendes Beispiel für erfolgreichen Artenschutz in Kenia und Heimat der gefährdeten Spitzmaulnashörner und Afrikanischen Wildhunde. Halten Sie auf Ihrer Pirschfahrt am Nachmittag nicht nur nach diesen seltenen Tieren die Augen offen, sondern auch nach den anderen Mitgliedern der Big Five. Auf einer vergleichsweise kleinen Fläche sehen Sie in Ol Pejeta eine Vielzahl verschiedener Tierarten – während der mächtige Mt Kenya stets im Hintergrund thront. Sie übernachten im Sweetwaters Serena Camp. Von der privaten Terrasse Ihres Safarizelts aus können Sie die lokale Tierwelt beobachten und dabei einen Sundowner Drink genießen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Ol Pejeta Conservancy – Nairobi

Fahrstrecke ca. 210 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach einem leckeren Frühstück ist es nun Zeit, den Busch hinter sich zu lassen und zurück in Kenias geschäftige Hauptstadt Nairobi zu fahren. Hier setzen wir Sie an Ihrem Hotel ab und verabschieden uns. Wenn Sie Ihre Kenia-Safari noch verlängern möchten, können Sie stattdessen einen Flug in das Masai Mara Game Reserve mit Abflug von Nanyuki, in der Nähe der Ol Pejeta Conservancy, buchen. Ohne nach Nairobi fahren zu müssen, erreichen Sie die Masai Mara, eines der bekanntesten und beliebtesten Naturschutzgebiete der Welt, noch am gleichen Tag. Melden Sie sich bei uns und wir planen Ihren Flug und Ihre Anschlusssafari. Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein passendes Angebot für ein Strandhotel an einem der Strände Mombasas oder Umgebung.
Frühstück | Mittagessen

 

Enthaltene Leistungen:

  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 4 Übernachtungen in Lodges und Tented Camps (je nach Verfügbarkeit kann eine andere Unterkunft ähnlicher Kategorie gebucht werden)
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug mit Klappdach (garantierter Fensterplatz)
  • Professioneller englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Mineralwasser auf Safari
  • Flying Doctors (AMREF) Versicherung während der Safari
  • Alle angegebenen Transfers in Kenia
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Aktivitäten laut detailliertem Reiseverlauf

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visum für Kenia
  • optionale Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen
  • Evtl. Abflugsteuern

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Gäste zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Lodge Safari durch Kenia?

    Fast alle unsere Safaris in Kenia führen wir mit unserer eigenen Agentur in Nairobi durch. Unser Hauptaugenmerk bei den Gruppentouren sowie den privat geführten Touren gilt der Tiervielfalt in den Nationalparks, Game Reserves und Naturschutzgebieten. Neben den bekannten Schutzgebieten verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter als in Europa ist. Auch sind die Fahrzeiten in Kenia nicht zu unterschätzen. Um einen umfassenden Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind teils lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in Safari Lodges oder feststehenden Zeltcamps statt. Die Lodges und Hauszelte sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und bieten denselben Service wie Hotels.

  • 1.2 Wer ist für eine Lodge Safari durch Kenia geeignet?

    Eine Lodge Safari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen aus bis zu maximal 7 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer-Frauen-Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Lodge Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten. Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man: „Die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Die Guides in Kenia sind fast ausschließlich auch in Kenia geboren und kennen sich bestens in Ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf unseren Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ist generell Englisch. Einige Gruppentermine bieten wir jedoch auch in deutscher Sprache an (diese sind entsprechend gekennzeichnet). Ansonsten kann bei privaten Touren auf Anfrage und gegen Aufpreis auch ein deutschsprachiger Guide oder Übersetzer gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass deutschsprachige Guides in Kenia nur in begrenzter Menge verfügbar sind. Bitte kontaktieren Sie uns frühzeitig sollten Sie eine deutschsprachig geführte Tour wünschen.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung auf Lodge Safaris ist Vollpension. Das klassische Frühstück auf einer Lodge Safari orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunch Box, die Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends erhalten Sie dann in der Lodge ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht.

    Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig, Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser (1,5 – 3l pro Person /Tag) zur Verfügung. Beim Frühstück und meist auch beim Abendessen können Sie in den Lodges zwischen Kaffee, Kakao, Milch und verschiedenen Teesorten wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Lodge Safari in Kenia aus?

    Auf einer Lodgesafari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Lodge und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in die Lodge zurück. In der Regel können die Abfahrtszeiten in Absprache mit dem Guide und den übrigen Reiseteilnehmern relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen.

    Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Nationalpark fort oder begeben sich noch einmal im gleichen Park auf ausgiebige Pirschfahrten. Zum Mittagessen und einer Pause fahren Sie meist in die Unterkunft zurück, bevor es am Nachmittag auf weitere Pirschfahrten geht. Ab und an wird das Mittagessen aber auch in Form einer Lunchbox gereicht (z.B. auf Transferfahrten zwischen Nationalparks). In diesem Fall kann die Reisegruppe frei entscheiden, wann die Mittagspause stattfinden soll. Ihre Unterkunft erreichen Sie nach Pirschfahrten meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammen sitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Kenia setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Bei Tageausflügen können auch Safari-Minibusse zum Einsatz kommen, die ebenfalls als Safarifahrzeuge modifiziert wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet.

  • 1.7 Unterkunft

    Während es sich bei den Safari Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC und bieten den Service eines Hotels. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und absolutem Luxus. Alle Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten fast ausnahmslos eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visum | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Visa

    Das Visum für Kenia muss vorab auf der Webseite www.ecitizen.go.ke beantragt und mit Kreditkarte bezahlt werden. Nach einer Bearbeitungszeit von rund 14 Tagen bekommt man das elektronische Visum ausgestellt und muss dieses als Ausdruck bei Einreise in Kenia vorlegen. Das Visum kann frühestens drei Monate vor Einreise beantragt werden und ist nach Ausstellung 90 Tage lang gültig. Innerhalb dieser Frist muss der Reisende nach Kenia einreisen. Ab Einreisedatum erlaubt es einen Aufenthalt von 3 Monaten. Die Visabeantragung bei der Einreise vor Ort ist ab dem 01.01.2021 nicht mehr möglich.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

    East Africa Tourist-Visum

    Sollten Sie auf Ihrer Safari in eines der Nachbarländer (Uganda oder Ruanda) reisen, ist vorab die Onlinebeantragung des East Africa Tourist-Visum sinnvoll. Ebenfalls unter www.ecitizen.go.ke. Dieses berechtigt zur mehrfachen Einreise in die Länder Kenia, Uganda und Ruanda. Lange Wartezeiten an der Grenze beim Übertritt entfallen somit, da nicht noch ein Visum beantragt werden muss. Die Kosten hierfür betragen 100 US$.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre Krankenversicherung nicht. Sie werden vor Ort als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein (Auslandskrankenversicherung). Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer Wasser im Safarifahrzeug) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Trinkgelder sind in Kenia üblich und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15-20 USD für den Guide pro Gruppe/Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird dem Guide bei der Verabschiedung am Ende der Tour am besten in einem neutralen Briefumschlag überreicht. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie bitte unsere Partneragentur vor Ort (Kontaktdaten auf Ihrem Reisevoucher).

    Abflugsteuern | An einigen Flughäfen in Kenia muss eventuell eine Ausreisesteuer bezahlt werden. Diese ist immer in bar und US Dollar zu bezahlen. Bitte heben Sie hierzu zur Sicherheit ca. 50 US$ pro Person als Reserve auf.

    Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

  • 2.4 Währung in Kenia

    Kenia | Kenia Shilling (KES); 1 KES = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Kenia Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt: Der Stauraum in unseren Safarifahrzeugen ist begrenzt. Wir bitten Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück zu beschränken.

    Gepäck Stauraum

    Wir möchten Sie bitten, keine Hartschalenkoffer und Trolleys mitzubringen, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen. Wenn nicht alle Taschen in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit während der Pirschfahrten. Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Wanderungen oder anderen Aktivitäten leichter tragen.

    Gepäck

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäckbestimmungen mancher Fluggesellschaften (z.B. Safarilink oder Mombasa Air), die in Kenia teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben. Bei Nationalen Abflügen ab dem Internationalen Flughafen in Nairobi (Jomo Kenyatta Airport) z.B. mit Kenya Airways sind meist 23kg + 12kg Handgepäck erlaubt. Bei Unsicherheit bezüglich der Gepäckbestimmungen kontaktieren Sie uns bitte frühzeitig. Sollte Ihre Safari in Nairobi starten und auch wieder enden, kann evtl. auf Safari nicht benötigtes Gepäck in unserem Büro gegen einen geringen Aufpreis gelagert werden. Kontaktieren Sie uns diesbezüglich gerne und wir Prüfen ob dies möglich ist.

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. im Samburu Nationalpark oder in der Masai Mara) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht tief fallen können. Warme Kleidungsstücke sollten also mit im Reisegepäck sein. Wenn Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober bis Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Plastiktütenverbot: Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Kenia verboten. Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-Free Shop an einem Flughafen außerhalb Kenias erworben wurden. Bitte bringen Sie also keine Plastiktüten mit, auch nicht in Ihrem Gepäck. Sollten Plastiktüten vom Zoll bei der Einreise gefunden werden, müssen diese abgegeben werden.

    Verbot von Einwegplastik: In geschützten Gebieten, d.h. Nationalparks und anderen Naturschutzgebieten, Wäldern und Stränden, ist Einwegplastik („single-use-plastic“) verboten. Besonderes Augenmerk liegt hier auf dem Verbot von Plastikflaschen, aber auch anderen Plastikverpackungen. Diese dürfen nicht mit in die geschützten Gebiete genommen werden.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekking Sandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille
    ▪ Wiederauffüllbare Trinkwasserflasche für den täglichen Eigenbedarf im Safarifahrzeug

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Wenn es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Allen Gästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn um eine ausreichende Malaria-Prophylaxe zu kümmern und diese Medikamente nach fachärztlicher Empfehlung einzunehmen.
    Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben (Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito-Spray oder -Creme, um Stiche von vorneherein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Kenia (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass Touristen auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ (Leitungs-) Wasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, das/der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | Kenia zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba.

    Bei der Weiterreise nach einer Safari z.B. nach Sansibar, Tansania wird bei Einreise der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt (Impfpass)! Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Kenia ebenfalls die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:

    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von August 2019. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Kenianischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit welchem Klima ist zu rechnen?

    DDas Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.
    Temperaturen

     

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/ Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten informieren und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!
    Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.

    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab!

    Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.

    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug!
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus ist aber nach Absprache meist möglich.
    Des Weiteren sind die meisten Fahrzeuge mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Bitte setzten Sie also den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis! Sollte dies nicht ausreichen kontaktieren Sie bitte unsere Kollegen vor Ort (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!

Kenias Norden Karte