ELEFANT - TOURS
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1. Einführung

2. Reisevorbereitungen

3. Unterwegs auf Safari

 


 

1. Einführung

Was erwartet Sie bei einer Camping- Safari ?
Wer ist für eine Camping- Safari geeignet ?
Guides, Fahrer und Koch
Trinkgelder
Welche Fahrzeuge werden benutzt ?
Game Drives
Camp Equipment und Verpflegung
Getränke
Wieviel Geld müssen Sie extra einrechnen ?
Abflugsteuern
Gepäck
Kleidung

2. Reisevorbereitungen

Einreisevorschriften und Visa
Impfungen und Gesundheit
Versicherungen

3. Unterwegs zur Safari

Gesundheit
Rauchen
Mobiltelefon
Stromversorgung
Gesetze und Bestimmungen
Verhalten während der Safari
Probleme unterwegs

 

1. Einführung

Damit Sie gut vorbereitet Ihre Afrika Reise antreten können, haben wir im Folgenden die wichtigsten Reiseinformationen für Sie zusammengestellt. Sollten Sie weitere spezielle Fragen haben die hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das
Elefant- Tours Team
.

Was erwartet Sie bei einer Camping- Safari ?

Eine Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „Erleben“ wollen. Bei keiner anderen Reiseart kommt man dem wirklichen Afrika näher, sei es beim Abendessen welches auf offenem Feuer gekocht wurde oder danach am Lagerfeuer. Keine Mauern absorbieren die Geräusche der Wildnis und das Gebrüll der Löwen scheint nur wenige Meter vom Zelt entfernt zu sein. Am nächsten Morgen genügt mehr oder weniger ein Schritt und man ist wieder inmitten der Natur. Einblicke in die Kultur Afrikas bieten sich aber auch oft „on Tour“. Neben den großen National Parks führen einige Camping- Safaris auch abseits der üblichen Touristenpfade entlang wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter ist, als man es in Europa gewohnt ist. Auch sind die Fahrzeiten in Tansania trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar.

Wer ist für eine Camping- Safari geeignet ?

Eine Camping-Safari ist sicherlich nicht die bequemste Art, den Schwarzen Kontinent zu bereisen; dafür aber die ursprünglichste (und günstigste). Das Gefühl, abends am Lagerfeuer mit einem Getränk in der Hand den Geräuschen der Wildnis zu lauschen und irgendwie ein Teil der Natur zu sein, ist sicherlich unvergleichlich. Natürlich dürfen aber auch die Schattenseiten nicht unberücksichtigt bleiben. In Ostafrika sind es gerade die Camps in den Nationalparks, bei denen die sanitären Anlagen wie Duschen und WC im Vergleich zum europäischen Standard zu wünschen übrig lassen. Fließend Wasser gibt es nur aus den aufgestellten Wassertanks, die nicht immer so gut gefüllt sind, dass es noch für eine Dusche reicht. Auch die Toilettenhäuschen gleichen eher „Plumpsklos“. Hingegen weisen die Campsites außerhalb der Schutzgebiete einiges mehr an Komfort auf, mit zum Teil grünen Liegewiesen und Swimmingpool.
Die Uhr in Ost- Afrika läuft definitiv etwas langsamer als in dem Land aus dem Sie anreisen. Manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde und bei denen Westeuropäer nur mit dem Kopf schütteln können. Aufgrund der extrem geringen Infrastruktur und der teilweise ausufernden Bürokratie, kann es auch zu Hindernissen auf der Reise kommen. Der Kontinent Afrika unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden aber auch die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Um eine Camping- Safari wirklich genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor und Verständnis. 

Sollten diese Eigenschaften nicht zu Ihren Stärken gehören, raten wir von einer Camping- Safari ab. Alle anderen werden mit Sicherheit eine sehr gute Zeit haben und einen Aufenthalt erleben, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

Guides, Fahrer und Koch

Der Fahrer ist auch gleichzeitig der Guide. Die Guides in Ostafrika sind fast ausschließlich in Afrika geboren und kennen sich bestens in Ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Führers im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch. Auf jeder Camping- Safari fährt ein Koch mit, der sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmert. In Ostafrika steht der Guide im Rang und Ansehen über dem Koch und die Arbeit des Kochs ist für den Guide „zu niedrig“. Dies bedeutet, er beteiligt sich meistens nicht daran.

Trinkgelder

Trinkgelder bilden praktisch ein zweites Gehalt der Guides und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 10 – 20 USD für den Guide und 10 - 15 USD für den Koch pro Gruppe pro Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld übergeben Sie am Ende der Safari dem Guide und dem Koch, wenn Sie sich von diesen verabschieden.

Welche Fahrzeuge werden benutzt ?

In Tansania setzen wir Jeeps der Marke Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für längere und anspruchsvolle Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Für kürzere Safaris oder Daytrips kommen unsere Minibusse mit Allradantrieb zum Einsatz, die als Safarifahrzeuge für sieben Personen modifiziert wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safari-Fahrzeuge verfügen über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen ausgelegt. Auf manchen Touren führen wir Trailer mit, auf denen das gesamte Camping Equipment und weiteres Gepäck verstauen können.
   

Game Drives

Auf den Beobachtungsfahrten durch die Wildgebiete erleben Sie die spektakuläre Tierwelt hautnah. Ihr Guide ist stets bemüht, Ihnen die verschiedensten Tiere so nahe wie möglich zu zeigen ohne dabei die Vorschriften der einzelnen Schutzgebiete zu übertreten. Strikte Öffnungszeiten müssen genauso eingehalten werden wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und das Gebot, nicht von den ausgewiesenen Straßen abzuweichen und querfeldein zu fahren. In Tansania können die Game Drives mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Ein frühmorgendlicher Drive ist genauso möglich wie ein späterer Start nach einem entspannten Frühstück. Letztendlich wird Ihr Guide entscheiden, wann Sie aufbrechen bzw. wieder zur Campsite oder zum Parkgate zurückfahren müssen; schließlich kennt Ihr Guide am besten die Fahrstrecken und Distanzen in den teilweise abgelegenen Gebieten und vergessen Sie nicht, dass das Camp jedes Mal neu aufgebaut werden muss und der Koch ein gewisses Zeitfenster benötigt, um die Mahlzeiten für Sie zubereiten zu können. Ein Teil der Game Drives bestreiten Sie darüber hinaus auf den einzelnen Fahrten von einem Zeltplatz zum nächsten.

Camp Equipment und Verpflegung

Wir legen großen Wert auf den Zustand unserer Campingausrüstung. Das Material wird daher nach jeder Tour gründlich gereinigt, kontrolliert und ggf. ausgebessert.
Auf unseren Campingsafaris schlafen Sie in geräumigen, 1,80m hohen Canvas-Zelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie müssen bei einer Camping- Safari nichts als Ihren eigenen Schlafsack mitbringen. Bei den Campingtouren erfolgt die Übernachtung in 2-Personen Zelten, die bei Einzelreisenden mit zwei gleichgeschlechtlichen Teilnehmern belegt werden. Die Verpflegung erfolgt auf der Camping- Safari auf Vollpensionbasis. Meistens werden unterwegs auf den Märkten frische Produkte eingekauft, die in der jeweiligen Saison gerade verfügbar sind. Danach richtet sich auch der Speiseplan. An den Tagen, an denen weitere Strecken zurückzulegen sind, wird auch unterwegs gestoppt und gegessen.

Das klassische Frühstück auf einer Camping- Safari orientiert sich stark an den englischen Gepflogenheiten mit Eiern, Würstchen, Bacon und Toast mit Honig oder Marmelade. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form von Lunchboxes, die meist aus Sandwich mit Schinken oder Käse, gekochtem Ei und Obst bestehen, und können dies an ausgewiesenen Picknickplätzen einnehmen. Abends gibt es dann Fleisch oder Fisch (je nach Verfügbarkeit) mit Beilagen z.B. Pommes Frites, Kartoffelbrei, Pasta, Reis, Gemüse wie Kohl oder Karotten o.ä. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert, viele der Speisen werden auf offenem Feuer zubereitet. Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über etwaige allergische Unverträglichkeiten, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane bzw. vegetarische Lebensweise.
     

Getränke

Im Fahrzeug erhalten Sie während der Game Drives ausreichend Mineralwasser (1,5 – 3L pro Person und Tag). Zum Frühstück und Abendessen stehen Kaffee-, Kakao-, Milchpulver und Schwarztee zur Verfügung. Wenn Sie beim Verzehr von Schwarztee am Abend Schlafschwierigkeiten bekommen sollten, empfiehlt es sich, eigens mitgebrachte Früchte- oder Kräuterteebeutel aufzubrühen.

Wieviel Geld müssen Sie extra einrechnen ?

Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Campinggebühren im Preis enthalten sind, wird empfohlen etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Auf manchen Touren ergibt sich oft Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Auch nichtalkoholische und alkoholische Getränke sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden. Euro und Dollar (bitte nur Scheine verwenden, die nach 2004 gedruckt worden sind!) können Sie problemlos in einem der zahlreichen Wechselstuben (Bureau de Change) in die Landeswährung umtauschen. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte und EC- Karte für Notfälle mitzunehmen. Mit diesen können Sie auch die einheimische Landeswährung vom Bankautomaten abheben. Bitte beachten Sie, dass Sie auf der Safari nur an vereinzelten Orten vorbeikommen, wo Sie Geld tauschen oder abheben können.

Abflugsteuern

An einigen Flughäfen Ostafrikas (bspw. Zanzibar) muss eine Ausreisesteuer bezahlt werden. Diese ist immer in bar und U$- Dollar zu bezahlen. Bitte denken Sie daran und heben Sie ca. 50 US$ für diesen Zweck auf.

Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal, bzw. anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung wie bspw. beim Kauf eines Flugtickets o.ä.

Gepäck

Eine Ausrüstungsliste senden wir Ihnen bei Buchung separat zu. Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und beschränken Sie sich auf eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15 – 20kg) und ein Stück Handgepäck auf Ihrer Safari. Wenn möglich: BITTE KEINE KOFFER! da diese sich im Safari-Fahrzeug schlechter verstauen lassen als Taschen und Rucksäcke. Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben. Wenn Sie vor und nach Ihrer Safari die Stadt Arusha passieren, kann auch nicht benötigtes Gepäck im Hotel oder in unserem Büro in Arusha nach Absprache kostenfrei gelagert werden.

Kleidung

Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfasern. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. am Ngorongoro Krater) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht tw. bis auf 5°C Grad fallen können. Es ist daher ratsam eine warme Fleece- oder Windjacke und einen qualitativ guten Schlafsack dabei zu haben. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Anfang November - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Platzregen einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

Bitte beachten Sie folgendes:
Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen oder barfuss, nicht oben ohne (Männer!!!) und keine Badeshorts. Vor allem bei Grenzübertritten, Dorf- und Marktbesuchen in Tansania vor allem aber auf Sansibar und an der Küste, die teilweise vom Islam geprägt sind, sollten sich Frauen Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken.

 

2. Reisevorbereitungen

 

Einreisevorschriften und Visa

Zur Einreise nach Tansania benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Wiederausreise gültig ist. Darüber hinaus ist ein Visum erforderlich, das Sie entweder vorab bei den zuständigen Botschaften in Ihrem Heimatland oder direkt bei Einreise an den internationalen Flughäfen und offiziellen Grenzübergängen erhalten
(Stand 01.08.08). Für die Einreise nach Tansania aus einem Nachbarland (z.B. Kenia, Uganda oder Äthiopien) benötigen Sie eine Gelbfieberimpfung und müssen diese gegebenenfalls auch mit Ihrem Impfausweis dokumentieren. Bei direkter Ein- und Ausreise aus Europa ist eine Gelbfieberimpfung nicht erforderlich. Weiteren Impfungen sind nicht vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber zumindest ein Impfschutz wie er auch in Europa die Regel ist.
Darüber hinaus müssen Sie außerdem im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen, das Land zu verlassen in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

Da sich die Visa-Anforderungen ändern können, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit den zuständigen Stellen in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine andere europäische bzw. außereuropäische Staatsangehörigkeit haben. Elefant Tours kann nicht verantwortlich gemacht werden, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind ausschließlich vom Reisenden selbst zu tragen.

Weitere wichtige Regeln:

Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein Mehrfach - Visum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

Impfungen und Gesundheit

Für die Einreise nach Tansania aus Kenia benötigen Sie eine Gelbfieberimpfung und müssen diese gegebenenfalls auch mit Ihrem Impfausweis dokumentieren. Selbst wenn Sie aus Nicht- Gelbfieber- Gebieten einreisen, z.B. Deutschland, kann es sein, dass der Grenzbeamte auf die Gelbfieberimpfung besteht. Sollten Sie diese nicht haben, werden "Strafen" in Form von Bußgeldern verhängt. Ansonsten sind keine weiteren Impfungen vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber immer Hepatitis A und B und ein Impfschutz wie er auch in Europa die Regel ist.

Welche Versicherungen sind sinnvoll ?

Da Sie sich im Nichteuropäischen Ausland aufhalten, haftet Ihre persönliche Krankenversicherung normalerweise nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise- Unfall- Versicherung. Unter Umständen kann auch eine Reise- Gepäck- Versicherung durchaus Sinn machen. Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitte wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem Elefant Tours Team .

Was ist mitzubringen ?

Natürlich können wie hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie wenn möglich nur eine große Tasche, Seesack oder einen Rucksack (max. 20 kg) und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE HARTSCHALENKOFFER! da diese sich im Safari- Fahrzeug schlechter packen lassen als Taschen und Rucksäcke.

Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle:
Grundsätzlich herrscht in Uganda und Ruanda tropisches Klima. An manchen Stellen, kann es des Nachts jedoch empfindlich kalt werden, z.B. im Bwindi Nationalpark der zwischen 1160 und 2600 Meter hoch gelegen ist (Der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze ist mit 2900m nur unwesentlich höher). Aus diesem Grunde ist es vor allem für abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Mitte Oktober – Ende November und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Platzregen einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

Hier eine grobe Checkliste:

Grundsätzlich gilt: Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen, oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.

Kleidung

Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Mircrofasern. Tarn- oder andere militärisch aussehende Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann. Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen oder barfuss, nicht oben ohne (Männer!!!) und keine Badeshorts.

 

3. Unterwegs auf Safari

 

Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

Malaria:

Ganz Ostafrika ist praktisch Malaria-Gebiet. Die Krankheit wird durch einzellige Parasiten verursacht und durch die die Anopheles Mücke übertragen. Verschiedene Medikamente bieten eine sehr zuverlässigen Prophylaxe, müssen aber teilweise schon vor Reisebeginn eingenommen werden. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Unserer Erfahrung nach können ältere Medikamente (z.B. Lariam) zu erheblichen Nebenwirkungen führen und dadurch den Urlaub beeinträchtigen.

Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito- Spray oder -Creme.

Durchfall:

Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass Besucher auf ihrer Afrikareise einige Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale Reaktion auf ungewohnte Lebensmittel oder Bakterien gegen die der Körper noch keine Abwehrstoffe entwickelt hat.

Grundsätzlich gilt:

- Leitungswasser nicht trinken

- Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die einen nicht besonders hygienischen Eindruck    machen

- Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an
„zweifelhaften“ Plätzen

- Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich waschen oder schälen

 

Rauchen

In allen Fahrzeugen gilt ein generelles Rauchverbot. Auf allen Touren werden aber genug Stopps eingelegt, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

Mobiltelefon

Tansania verfügt über ein gut ausgebautes Handy-Netz. Bis auf wenige Regionen (z.B. den Lake Natron) haben Sie Handy-Empfang. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber über Roaming-Partner und entsprechende Gebühren. Die Vorwahl für Deutschland ist +49. Vor Ort sind tansanische SIM-Karten für einen kleinen Betrag erhältlich. Diese funktionieren nach dem „Pre-Paid“ Prinzip wie man es aus Deutschland auch kennt (die Anrufe nach Deutschland oder SMS sind somit deutlich günstiger).

Stromversorgung

Nur auf den privaten Camps außerhalb der Schutzgebiete ist eine Stromversorgung vorhanden, die Sie zum Aufladen Ihre Akkus bspw. für Ihre Photoausrüstung nach Absprache nutzen können. In den Camps in den Nationalparks gibt es keinerlei (oder nur sehr begrenzt) Stromversorgung. Sie benötigen also ausreichend Batterien oder Akkus für Ihre elektrischen Geräte.

Zweipolige Stecker wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften.  Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können.

Gesetze und Bestimmungen

Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land welches man bereist, gelten. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Teilen z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

Verhalten während der Safari

Zu Ihrer Sicherheit (und die der Tiere) befolgen Sie bitte immer die Ratschläge und Weisungen der Guides. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Während der Pirschfahrt achten Sie bitte darauf nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. Bleiben Sie bitte solange im Fahrzeug bis Ihr Guide Ihnen mitteilt, dass Sie es ohne Gefahr verlassen können. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie Ihre Kamera, evtl. ein Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich immer, etwas Warmes zum Überziehen dabei zu haben.

Probleme unterwegs

Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das
Elefant- Tours Team . Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme dann aus der Welt zu schaffen.

 

 

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika !