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14-3150Namibias unberührter Norden

14-tägige englischsprachige Safari, ÜN in festen Unterkünften

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Code: ET13NAMNOR

Von: Windhoek

Bis: Windhoek

Teilnehmerzahl: 2 bis 6

Preis: 3.150 EUR

Einzelzimmerzuschlag: 310 EUR

Diese Kleingruppenreise ist für Afrika-Kenner und Kulturinteressierte, die den touristisch weniger erschlossenen Norden Namibias kennenlernen möchten. Von Windhoek führt Sie Ihre Reise zu einem Museumsdorf der San. Hier erhalten Sie einen interessanten Einblick in die ursprüngliche Lebensweise und Kultur eines der ältesten Völker Namibias. Auf Pirschfahrten im berühmten Etosha Nationalpark erleben Sie die faszinierende Tierwelt, bevor Sie zum Kunene River im äußersten Norden aufbrechen. Bestaunen Sie die Epupa Falls und genießen Sie die wunderschöne Landschaft, die einer Oase gleicht. Sie besuchen ein Himba-Dorf, um mehr über die Kultur und Lebensgewohnheiten dieses halbnomadischen Stammes zu erfahren. Über Opuwo, der Distrikthauptstadt der Kunene Region, erreichen Sie Sesfontein. Auf der Suche nach Wüstenelefanten geht es auf unwegsamen Pisten in das Hoanib Valley im Kaokoveld. Zum Abschluss erkunden Sie das unverwechselbare Damaraland und seine Sehenswürdigkeiten, bevor diese außergewöhnliche Reise in Windhoek endet.

PDF Tourverlauf_ET13NAMNOR_Namibias unberuehrter Norden_14Tage   Vorabinfo_ET13NAMNOR

Tag 1-7; Namibia

  • Windhoek: Stadtrundfahrt
  • Grootfontein: Hoba-Meteorit, Ausflug zum Museumsdorf der Ju/‘Hoansi-San
  • Etosha Nationalpark: Pirschfahrten, Nachtpirschfahrt (optional)
  • Kunene River: Bootsfahrt zum Sonnenuntergang

 

Tag 8-14; Namibia

  • Epupa Falls: Epupa-Wasserfälle, Besuch eines Himba-Dorfs, Wanderung entlang des Kunene
  • Sesfontein: Fort Sesfontein
  • Hoanib Valley: Wüstenelefanten, atemberaubende Landschaften
  • Damaraland: Fahrt Ugab-Terrassen, Besuch der Fingerklippe
  • Okahandja: Souvenirmarkt, privates Wildschutzgebiet

Tag 1 | Windhoek, Namibia

Fahrstrecke ca. 50 km; reine Fahrzeit ca. 1 Stunde

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Hosea Kutako werden Sie bereits erwartet und zum Elegant Guesthouse in Windhoek gebracht. Hier haben Sie erst einmal Zeit, sich vom Flug auszuruhen und frischzumachen. Am Nachmittag treffen Sie Ihren Guide und besichtigen im Rahmen einer Stadtrundfahrt die Alte Feste mit Museum, die Christuskirche, den Tintenpalast und die ehemalige Kaiserstraße. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit der Reisegruppe im berühmten Joe‘s Beerhouse essen zu gehen.

 

Tag 2 | Windhoek, Namibia – Region Grootfontein, Namibia

Fahrstrecke ca. 550 km; reine Fahrzeit ca. 7 Stunden

Nach dem Frühstück geht es los gen Norden. Sie fahren durch weites Farmland und kommen unterwegs am geschichtsträchtigen Waterberg Plateau vorbei, das sich majestätisch aus der umliegenden Ebene erhebt. In der Nähe von Grootfontein besuchen Sie den Hoba-Meteoriten, der vor ca. 80.000 Jahren hier einschlug und der bislang größte auf der Erde gefundene Meteorit ist. Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie schließlich Ihre Unterkunft für die heutige Nacht, das rustikale Roy’s Rest Camp.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 3 | Region Grootfontein, Namibia – Museumsdorf der Ju/‘Hoansi-San

Fahrstrecke ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zu dem Museumsdorf der Ju/‘Hoansi-San und begeben sich auf eine Zeitreise. Inmitten eines rekonstruierten Dorfes aus alten Tagen erhalten Sie einen authentischen Einblick in das frühere und heutige Leben der San, die zu den Ureinwohnern Namibias zählen. In traditioneller Kleidung stellen sie ihre alte Jäger- und Sammlerkultur, ihre Traditionen und ihre Lebensweise dar und bringen Ihnen diese auf erstaunliche Weise näher. Versuchen Sie sich beim Fallenstellen oder Feuermachen, bei der Nahrungs- und Wassersuche oder beim Bogenschießen. Nach diesem einmaligen Erlebnis kehren Sie am Nachmittag wieder zurück zum Roy’s Rest Camp, wo Sie eine weitere Nacht verbringen werden.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Region Grootfontein, Namibia – Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke ca. 230 km; reine Fahrzeit ca. 2-3 Stunden

Nach dem Frühstück brechen Sie auf und fahren über Tsumeb und vorbei am tiefblauen Binnensee Otjikoto, um den sich viele Geschichten und Mythen ranken, in Richtung Etosha Nationalpark. Vor den Toren des Parks befindet sich Ihre heutige Unterkunft. Beziehen Sie Ihr Zimmer und legen Sie eine kurze Verschnaufpause ein, bevor es am Nachmittag auf eine erste Pirschfahrt in den Nationalpark geht. Etosha („riesige weiße Fläche“) zählt zu den größten Wildparks in Afrika und ist mit seiner vielfältigen Tierwelt sowie Landschaft – von Akazien über weite, offene Ebenen bis hin zur riesigen Salzpfanne, die sich bis zum Horizont erstreckt – sicherlich auch einer der interessantesten. Halten Sie Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Löwen, verschiedenen Antilopenarten u.v.m. Am abendlichen Lagerfeuer im Camp können Sie den Tag noch einmal Revue passieren lassen, bevor ein köstliches Abendessen serviert wird. Sie übernachten im Mushara Bush Camp .
Frühstück | Abendessen

 

Tag 5-6 | Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke je nach Routenwahl im Park

Die kommenden beiden Tage stehen ganz im Zeichen der Tierbeobachtung im Etosha Nationalpark. Sie verbringen die meiste Zeit in der Nähe der Wasserlöcher, um Tiere und Vögel zu beobachten, die dort ihren Durst stillen. Vor allem in den Trockenmonaten sind das die besten Plätze, um große Elefantenherden, Zebras, Giraffen, Gnus, Oryxantilopen, Impalas, Springböcke und mit etwas Glück auch Löwen, Nashörner und Leoparden zu sehen. Sie verbringen eine Nacht im Okaukejo Camp. Am Abend sollten Sie unbedingt etwas Zeit an der beleuchteten Wasserstelle einplanen, die von den Parkbewohnern meist rege besucht wird. Am nächsten Tag geht es weiter in den westlichen Teil des Nationalparks, wo Sie im Dolomite Camp übernachten werden, das idyllisch zwischen einzelnen Dolomitfelsen liegt. In beiden Camps können Sie Nachtpirschfahrten in Begleitung eines Park-Rangers unternehmen (optional), um nachtaktive Tiere aufzuspüren.
Frühstück

 

Die Camps im Etosha Nationalpark sind im Besitz der Regierung. Zumeist sind sie sauber, aber auf keinen Fall luxuriös zu nennen. Während der Hochsaison sind die Camps häufig ausgebucht und es werden alternative Unterkünfte wenige Kilometer außerhalb des Parks gebucht.

 

Tag 7 | Etosha Nationalpark, Namibia – Kunene River, Namibia

Fahrstrecke ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Auf dem Weg zum Parkausgang unternehmen Sie eine letzte Pirschfahrt. Halten Sie Ausschau nach Tieren, die Sie in den letzten Tagen noch nicht gesehen haben. Sie verlassen den Etosha Nationalpark durch das Galton Gate und fahren in Richtung Norden. Sie passieren Opuwo, die Hauptstadt der Region Kunene und Tor zum Kaokoveld. Das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne prägen die Stadt und auf den Straßen werden Sie vielen traditionell gekleideten Himbas und Herero-Frauen in ihren bunten Trachten begegnen. Danach geht es weiter über Epembe zur Kunene River Lodge, die direkt am Kunene River, Grenzfluss zwischen Namibia und Angola, liegt. Nach der Trockenheit der letzten Tage wirkt die Lodge wie eine Oase. Am späten Nachmittag nehmen Sie an einer Bootsfahrt auf dem Kunene teil. Halten Sie Ausschau nach Tieren und Vögeln und genießen Sie die ständig wechselnden Farben der idyllischen Landschaft, während die Sonne hinter den Bergen untergeht. Übernachtung in der Kunene River Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 8 | Kunene River, Namibia – Epupa Falls, Namibia

Fahrstrecke ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Nach einem gemütlichen Frühstück mit wunderschönem Blick auf den Fluss brechen Sie auf. Ihr heutiges Tagesziel ist die Omarunga Lodge, die ebenfalls am Ufer des Kunene, jedoch weiter nördlich und nur einen kurzen Spaziergang von den Epupa Falls entfernt liegt. Hier stürzt der Kunene vor wunderschöner Kulisse in unzähligen Kaskaden in eine 60 Meter tiefe Schlucht – ein fantastisches Naturschauspiel. Nach Ankunft in der Lodge können Sie sich entspannen und die Umgebung genießen oder einen Spaziergang zu den Epupa Falls unternehmen. Am späten Nachmittag fahren Sie zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt, um von dort einen traumhaften Sonnenuntergang über der malerischen Landschaft, die von Makalani-Palmen und Baobabs übersät ist, zu erleben. Übernachtung in der Omarunga Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 9 | Epupa Falls, Namibia

Am Vormittag besuchen Sie ein Himba-Dorf, um mehr über die Kultur und Traditionen dieses stolzen Volkes zu erfahren und einen Einblick in ihren Alltag zu erhalten. Besonders auffällig ist die intensive rötliche Körperfarbe der Frauen. Mit Hilfe einer Paste aus Butterfett, Ockerpulver und Holzasche färben sie ihre Haare und schützen ihre Haut vor der Sonne. Bewundern Sie ihre kunstvoll geflochtenen Frisuren und ihren prachtvollen Schmuck aus Eisen, Kupfer und Muscheln. Am Nachmittag unternehmen Sie in Begleitung eines Himba Guides eine Wanderung entlang des Kunene. Ihr Guide informiert Sie über die Vegetation der Umgebung und vielleicht sehen Sie sogar Krokodile, die sich in der Sonne wärmen. Nach etwa 2-3 Stunden kehren Sie zurück. Sie übernachten erneut in der Omarunga Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 10 | Epupa Falls, Namibia – Sesfontein, Namibia

Fahrstrecke ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Lassen Sie sich von dem sanften Rauschen des Kunene wecken. Nach einem gemütlichen Frühstück geht Ihre Reise zurück nach Opuwo und weiter durch die Joubert-Berge und über den gleichnamigen serpentinenreichen Pass in Richtung Süden. Ihr heutiges Ziel ist das Fort Sesfontein. Diese alte Festung wurde 1896 als Vorposten zum Schutz vor Wilderei und Waffenschmuggel erbaut und beherbergt heute eine komfortable Lodge, in der Sie übernachten werden.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 11 | Sesfontein, Namibia – Hoanib Valley, Namibia

Fahrstrecke je nach Routenwahl; Tagesausflug

Der heutige Tag startet früh, denn ein Ganztagesausflug zur Erkundung des atemberaubenden Kaokovelds steht auf dem Programm. Genießen Sie die atemberaubenden und vielfältigen Landschaften, während Sie die sandigen Flusstäler des Hoanib Valley durchqueren oder über flaches Grasland sowie durch Geröllwüste fahren. Halten Sie Ausschau nach der Tierwelt, vielleicht entdecken Sie Wüstenelefanten, Giraffen, einsame Oryxantilopen oder Zebras. Selbst Löwen werden in dieser unwirtlichen Wildnis ab und an gesichtet. Nach Ihrer Rückkehr und einer Dusche, um den Staub vom Körper zu spülen, verbringen Sie eine weitere Nacht in der Fort Sesfontein Lodge .
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12 | Sesfontein, Namibia - Vingerklip, Namibia

Fahrstrecke ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Früh brechen Sie auf und fahren über Palmwag in das Herzen des Damaralands. Stoppen Sie unterwegs bei den Welwitschia-Pflanzen, die hier zuhauf wachsen und nehmen Sie diese genauer unter die Lupe. Über Khorixas erreichen Sie schließlich die Vingerklip Lodge. Genießen Sie die letzten Sonnenstrahlen und den Blick auf ein malerisches Tal mit Plateaubergen, den sogenannten Ugab-Terrassen. Abendessen und Übernachtung in der Vingerklip Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 13 | Vingerklip, Namibia - Okahandja, Namibia

Fahrstrecke ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Sollte sich gestern Nachmittag nicht mehr die Gelegenheit ergeben haben, dann besuchen Sie heute Morgen mit Ihrem Guide die Fingerklippe, eine bemerkenswerte 35 Meter hohe Felsnadel, die einem Finger gleicht. Wanderwege führen hinauf bis zur Fingerklippe und bieten tolle Fotomotive und Ausblicke auf das Tal. Anschließend geht es weiter nach Okahandja. Schlendern Sie über den bekannten Souvenirmarkt, auf dem Holzschnitzereien, Textilien, Schmuck und andere Waren feilgeboten werden. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie dann das bezaubernde Elegant Farmstead, das inmitten eines privaten Wildschutzgebiets liegt. Unternehmen Sie zum Sonnenuntergang eine Rundfahrt (optional) oder lassen Sie eindrucksvollen Erlebnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren. Am Abend wird eine typisch namibische Farmersmahlzeit serviert.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 14 | Okahandja, Namibia - Windhoek, Namibia

Fahrstrecke ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Windhoek. Je nach Ihren individuellen Plänen für die Weiterreise werden Sie zum Flughafen oder zu einer Unterkunft Ihrer Wahl gebracht. Sie verabschieden sich von Ihrem Guide – totsiens – bis zum nächsten Mal.
Frühstück

Hinweis | Teilnehmerzahl: min. 2, max. 6 Personen. Fensterplatz garantiert. Gerne stellen wir diese Safari als individuelle Privatreise nach Ihren Wünschen zusammen. Kontaktieren Sie einfach das Elefant-Tours Team.

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • Transport im 4x4 Safarifahrzeug
  • Professioneller englischsprachiger Guide
  • 13 Übernachtungen in Lodges, Restcamps oder Gästehäusern (je nach Verfügbarkeit kann eine andere Unterkunft ähnlicher Kategorie gebucht werden)
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours-Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Lodgesafari durch Namibia?

    Eine Lodgesafari ist eine Reise entlang einer gut und sinnvoll geplanten Route und verbindet eindrucksvolle Landschaften, aufregende Tierbeobachtungen und einen Einblick in die Kultur der jeweiligen Region. Die Route führt in den touristisch weniger erschlossenen Norden des Landes und ist daher für Afrika-Kenner geeignet. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in einfachen Gästehäusern, Lodges und Tented Camps statt. Die Unterkünfte sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und bieten meist eine gemütliche Atmosphäre und einen persönlichen Service.

  • 1.2 Wer ist für eine Lodgesafari durch Namibia geeignet?

    Eine Lodgesafari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Natur und Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 6 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten aus dem deutschsprachigen Raum. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen reisen, gibt es aber auch immer wieder Alleinreisende, die Afrika besuchen möchten. Lodgesafaris in Namibia sind für Menschen, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Natur interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist deutsch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung erfolgt auf der Lodgesafari meist auf Basis der Halbpension. Wenn Sie in Städten oder kleineren Ortschaften übernachten, haben Sie zum Abendessen immer eine Auswahl an verschiedenen Restaurants. Daher haben wir an diesen Tagen kein Abendessen inkludiert. Das klassische Frühstück auf einer Lodgesafari ist in der Regel ein Buffet-Frühstück, welches den kontinentalen und den englischen Stil kombiniert. Abends erhalten Sie dann in den Unterkünften ein Abendessen, welches in der Regel entweder aus einem Buffet oder einem 3-Gänge-Menü besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Käse, Wurst, Obst, Joghurt, Müsli, Tee/Kaffee/Saft

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Beim Frühstück können Sie in der Regel zwischen Kaffee, Tee und Saft wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über etwaige allergische Unverträglichkeiten, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Lodgesafari in Namibia aus?

    Auf einer Lodgesafari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Unterkunft und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einer ersten Pirschfahrt auf und kehren dann in die Lodge zurück. In der Regel können die Abfahrtszeiten mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann die Gruppe morgens aufbrechen wird. Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Tagesziel fort oder unternehmen Ausflüge oder Pirschfahrten in die Umgebung der Unterkunft. Ihre Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit, sich auszuruhen und sich frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammensitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Im Allgemeinen setzen wir einen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Innere mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort.

  • 1.7 Unterkunft

    Sie übernachten in einfachen Gästehäusern, Lodges oder feststehenden Zeltcamps
    (Tented Camps). Während es sich bei den Gästehäusern und Lodges um feste
    Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps
    in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen
    die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und
    WC. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und Luxus.
    Die Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten
    fast alle eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat.

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant beginnen oder bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Visa Namibia

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visa-Vorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa-Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem Ihre Reise endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reise-Gepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours-Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

    Bei einer Buchungsbestätigung bieten wir Ihnen unverbindlich eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ohne Selbstbehalt an, gerne bieten wir Ihnen auch ein Travel-Basis-Paket an, in dem eine Reise-rücktrittskostenversicherung ohne Selbstbehalt und eine Auslandsreisekrankenversicherung inkludiert ist. Bitte kontaktieren Sie für eine Beratung das Elefant-Tours-Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder Aktivitäten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Außerdem sind sämtliche Getränke nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden, darf natürlich auch mehr gegeben werden. Der Safari Guide arbeitet schwer, wird aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie dem Guide ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, er/sie hat gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 10-15 Euro pro Gruppe/Tag als angemessen). Stecken Sie, welchen Betrag Sie auch immer für passend empfinden, in einen Umschlag und übergeben Sie diesen dem Guide am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswerterweise mitzubringen?

    Namibia | Die namibische Währung ist der Namibia Dollar (NAD). Der südafrikanische Rand kann als Zahlungsmittel 1:1 verwendet werden und besitzt den gleichen Wert wie der Namibia Dollar. In Namibia erhalten Sie an vielen Geldautomaten Bargeld mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) und Geheimnummer oder Kreditkarte und Geheimnummer. In vielen Unterkünften und in großen Geschäften/Shopping-Centern können Sie auch per Kreditkarte zahlen. Die Gebühr pro Transaktion mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) beträgt ca. 5 Euro, die Gebühr pro Transaktion bei Ihrer Kreditkarte beträgt ca. 2-5 % von dem abgehobenen Betrag. Außerhalb von Städten oder in kleineren Geschäften und Tankstellen kann oft nur mit Bargeld bezahlt werden. Daher sollten Sie immer ausreichend Bargeld zur Hand haben.

    Nicht empfehlenswert sind Traveller Cheques, da diese aufgrund ihrer hohen Fälschungsrate im südlichen Afrika nur noch selten, gegen hohe Gebühr und mit langen Wartezeiten angenommen werden.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen
    sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle
    gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug
    und nehmen Sie maximal eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15-20 kg) und
    1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE HARTSCHALENKOFFER!

    Auch die individuelle Reisezeit und der bereiste Ort spielen eine wichtige Rolle:
    Von April bis September ist im südlichen Afrika Winter und vor allem abends und nachts ist es notwendig, wärmere Sachen dabei zu haben als im afrikanischen Sommer. In den Bergen herrschen andere Temperaturen als z.B. im Etosha Nationalpark oder in der Wüste. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil helfen gut gegen Moskitostiche (Moskitos gibt es vor allem im Norden von Namibia und im Caprivi Strip).

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekkingsandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Afrikareise schützen?

    Generell | Man kann sagen, dass das südliche Afrika mit wenigen Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria-Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub stark beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Morgen- und Abendstunden sowie das Auftragen von Moskitospray oder Creme. In Namibia gilt besonders der Norden des Landes und der Caprivi Streifen als malariagefährdete Region.

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, fragen Sie vorher Ihren Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

  • 2.7 Mit welchem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm.
    Im südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später - und manchmal fällt er ganz aus.

    Durchschnittliche Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, sodass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für die jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie, in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie vor Eintritt in einen Nationalpark informiert und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren:
    Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Game Drives darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen. Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug! Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Namibia eher selten vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (namibische bzw. südafrikanische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Namibia 220 Volt und ist in der Regel recht stabil. Die meisten Zimmer sind mit Steckdosen ausgestattet, sollte dies nicht der Fall sein, können Sie an der Rezeption oder Bar der Unterkünfte Ihre Batterien für eine Weile laden. Außerdem ist unser Safarifahrzeug mit 220 V Steckdosen ausgestattet, so dass Akkus auch während der Fahrt aufgeladen werden können.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair. ihn bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours-Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!