Lage: Zentralafrika.
Offizieller Staatsname: Republik Ruanda.
Kontaktadressen
Landesvorwahl: 00250
Office Rwandais du Tou
risme et des Parcs Nationaux (ORTPN)
Boulevard de la Révolution 1
BP 905, RW-Kigali
Tel: 57 65 14, 57 33 96. Fax: 57 65 15.
E-Mail: webmaster@rwandatourism.com
Internet: www.rwandatourism.com
Botschaft der Republik Ruanda
Jägerstr. 67-69, D-10117 Berlin
Tel: (030) 20 91 65 90. Fax: (030) 209 16 59 59.
E-Mail: info@rwanda-botschaft.de
Internet: www.rwanda-botschaft.de
Mo-Fr 09.00 -13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Di, Do 09.00-13.00 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsule ohne Visumerteilung in Hamburg, München und Stuttgart.
Honorarkonsulat der Republik Ruanda
Egelseestraße 52/B, A-6006 Feldkirch
Tel: (05522) 32 20 1/2. Fax: (05522) 3 18 30.
E-Mail: consulat.rwanda.at@vlbg.at
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.
Botschaft der Republik Ruanda
93 Rue de la Servette, CH-1202 Genève
Tel: (022) 919 10 00. Fax: (022) 919 10 01.
E-Mail: mission.rwanda@ties.itu.int
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
8 Rue de Bugarama, RW-Kigali
Postanschrift: BP 355, RW-Kigali
Tel: 57 52 22, 57 51 41. Fax: 57 72 67, 50 20 87.
E-Mail: amball@rwanda1.com
Internet: www.kigali.diplo.de
Botschaft und Koordinationsbüro DEZA der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Bureau de la coopération suisse DDC 38, Boulevard de la Revolution, RW-Kigali
Postanschrift: BP 597, RW-Kigali
Tel: 57 55 34 und 57 35 34. Fax: 57 24 61 und 57 53 73
E-Mail: kigali@sdc.net
Mo-Fr 07.30-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr
Die übergeordnete Auslandsvertretung ist die schweizerische Botschaft in Nairobi (s. Kenia).
Anmerkung
Österreich unterhält keine Vertretung in Ruanda, zuständig ist die Botschaft in Nairobi (s. Kenia).

Allgemeines
FLÄCHE: 26.338 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 8.807.210 (2006).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 334 pro qkm.
HAUPTSTADT: Kigali. Einwohner: 800.000 (2006).
GEOGRAPHIE: Ruanda ist ein kleines bergiges Binnenland in Zentralafrika und grenzt im Norden an Uganda, im Osten an Tansania, im Süden an Burundi und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Von Nord nach Süd erstreckt sich eine bis zu 3000 m hohe Bergkette. Die Virunga-Vulkane steigen westlich des Kiwu-Sees steil auf und neigen sich zum hügeligen Zentralplateau. Ganz im Westen, am Oberlauf des Kagera-Flusses, gibt es eine Region mit Sumpfland.
STAATSFORM: Präsidialrepublik seit 1962. Neue Verfassung von 2003. Nationalversammlung mit 53 Abgeordneten. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges belgisches Treuhandgebiet).
SPRACHE: Amtssprachen sind Französisch, Kinyarwanda und Englisch. Geschäftssprache ist Swahili.
RELIGION: 83 % Christentum , 5 % Muslime und andere.
ORTSZEIT: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Ruanda. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
NETZSPANNUNG: 220 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
POST- UND FERNMELDEWESEN:
Telefon: Ist vorhanden
Landesvorwahl: 250.
Mobiltelefon: GSM 900. Netzbetreiber ist Rwanda Cell. Mobiltelefone können gemietet werden. Mobiltelefone können in großen Geschäften gemietet oder gekauft werden.
Faxdienste: Stehen im Postal & Telecommunications Office, 35 Kampala Road, Kampala, sowie in den Hauptpostämtern in Jinja und Mbale zwischen 08.00-16.00 Uhr zur Verfügung. Einige Hotels verfügen ebenfalls über Fax.
Internet/E-Mail: Internetanbieter ist Rwandatel (E-Mail: service@rwanda1.com; Internet: www.rwanda1.com). In den meisten Städten gibt es Internetcafés und Computerzentren.
Post: Luftpost nach Europa ist ca. zwei Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr
Telegramme: Kann man in Kigali und in den großen Hotels aufgeben.
Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Reisepaß/Visum
| |
Paß erforderlich |
Visum erforderlich |
Rückreiseticket
erforderlich |
| Deutschland |
Ja |
Nein/1 |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Ja |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Ja |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
1 |
Ja |
Einreisebestimmungen
können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie
sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen
konsularischen Vertretung. |
REISEPASS: Allgemein erforderlich, muß bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
Hinweis: Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: http://www.icao.int/) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.
Einreise mit Kindern:
Deutsche:Deutscher Kinderausweis oder eigener Reisepass. Für Kinder über 10 Jahren wird allerdings die Einreise mit einem eigenen Reisepass empfohlen.
Achtung: Seit dem 1. November 2007 ist es nicht mehr möglich, sein Kind in den Reisepass der Eltern einzutragen. Kinder benötigen nun einen eigenen Reisepass oder Ausweis.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Für Kinder über 10 Jahren wird allerdings die Einreise mit einem eigenen Reisepass empfohlen.
Schweizer: Eigener Reisepass. Achtung: Seit dem 31. Dezember 2007 ist es nicht mehr möglich, sein Kind in den Reisepass der Eltern einzutragen. Kinder benötigen nun einen eigenen Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
VISUM: Allgemein erforderlich
Visum bei der Einreise: Staatsangehörige der folgenden Länder können bei der Einreise kostenlos ein Visum erhalten: (a) [1] EU-Länder: Bundesrepublik Deutschland, Großbritannien und Schweden für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (Ausnahmen: Staatsbürger aller hier nicht genannten EU-Länder müssen vor der Abreise ein Visum beantragen); (b) Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten): Hongkong (China VR), Kanada, Kenia, Kongo (Dem. Rep.), Mauritius, Südafrika, Tansania, Uganda und USA; (c) Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 1 Monat): Burundi.
Visaarten: Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.
Transit
Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Visagebühren:
Deutschland und Österreich
Touristenvisum: 65 € (Aufenthalt von bis zu 3 Monaten).
Schweiz
Touristenvisum: 100 CHF (Aufenthalt von bis zu 3 Monaten).
Gültigkeitsdauer: Bis zu 3 Monaten; Visa können bei den Einwanderungsbehörden in Kigali verlängert werden.
Antragstellung Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Unterlagen: (a) Gültiger Reisepass. (b) 2 Passfotos. (c) 2 Antragsformulare. (d) 1 Visumantragsbrief. (e) Firmenschreiben bzw. Einladung. (f) Gebühr (Schecks werden nicht angenommen).
Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Rückumschlag notwendig.
Bearbeitungszeit: 4-5 Tage .
Ausreichende Geldmittel: Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Adressen).

Geld
Währung: 1 Ruanda-Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: FRW, RWF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 5000, 1000, 500 und 100 FRW; Münzen in den Nennbeträgen 50, 20, 10, 5 und 1 FRW. In den größeren Städten des Landes wird in der Regel der US-Dollar statt des Ruanda-Francs als Zahlungsmittel benutzt.
Geldwechsel: Der Umtausch von Bargeld in Landeswährung ist möglich, die Mitnahme von US-Dollar wird empfohlen. Bei Reisen im Landesinneren ist nur Barzahlung in Landeswährung (Franc Rwandais) üblich.
Kreditkarten: Eurocard, MasterCard und teilweise auch Diners Club werden nur in der Hauptstadt nur in den größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Können nur in der Hauptstadt eingetauscht werden. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Wechselkurse
|
FRW
|
| Datum |
Jul. '08 |
| 1 € |
844,62 |
| 1 CHF |
523,39 |
| 1 US$ |
537,57 |
Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist ab einem Betrag im Gegenwert von 100 US$ deklarierungspflichtig. Die Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist deklarierungspflichtig.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-11.30 Uhr.

Gesundheit
| |
Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen |
Impfschein erforderlich |
| Gelbfieber |
Ja |
1 |
| Cholera |
2 |
Nein |
| Typhus & Polio |
Ja |
- |
| Malaria |
3 |
- |
| Essen & Trinken |
4 |
- |
Impfvorschriften
können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Ruanda den Flughafen nicht verlassen. Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber empfohlen. [2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3]: Malariaschutz ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.
[4]: Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen. Fleckfieber tritt vor allem in den Slums in den Höhenlagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen während der Trockenzeit vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.
Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders im Westen des Landes vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Reiseverkehr -
International
FLUGZEUG: Die nationale Fluggesellschaft heißt Rwandair Express (Internet: www.rwandair.com). Ruanda wird auch von SN Brussels, Kenya Airways Ethiopian Airlines und Air Burundi angeflogen.
Internationaler Flughafen: Kigali (KGL) (Gregoire Kayibanda) liegt 12 km östlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Duty-free-Shop, Wechselstube, Post, Bar. Flughafenbusse und Taxis.
BUS/PKW: Straßen führen von den Nachbarstaaten Uganda, Tansania und der Demokratischen Republik Kongo nach Ruanda. Die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo kann jederzeit geschlossen werden. Wegen der politisch instabilen Lage und des teilweise schlechten Straßenzustandes wird von Überlandfahrten, insbesondere von Nachtfahrten, abgeraten. Ein Bus fährt zweimal wöchentlich von Kampala in Uganda nach Kigali.

Reiseverkehr -
National
FLUGZEUG: Rwanda Airlines (RY) bietet Flüge zu den größeren Städten an. Es gibt Charterflugzeuge, die jedoch teuer sind.
BUS/PKW: Das Straßennetz ist nicht allzu umfangreich und hat durch den Bürgerkrieg stark gelitten; auch wichtige Brücken sind beschädigt worden. Nur die Hauptstrecken des Landes sind in relativ gutem Zustand. Von Nachtfahrten wird abgeraten. Busse werden vom L’Office National des Transports en Commun betrieben und sind in drei Klassen aufgeteilt: Stadtbusse (mit A, B oder C beschildert); Vorortbusse (D) und Langstreckenbusse fahren zu allen Städten des Landes. Fahrpläne und Fahrpreise sind in Ruanda erhältlich. Taxis gibt es in Kigali und in den anderen größeren Städten, der Fahrpreis sollte im Voraus vereinbart werden. Mietwagen sind in Kigali erhältlich, u. a. von Eurocar (Méridien Hotel) oder TAT (Hotel des Mille Collines). Wagen mit Allradantrieb werden empfohlen. Unterlagen: Internationaler Führerschein.
SCHIFF: Auf dem Kivu-See verbinden Fähren die Orte Cyangugu, Kibuye und Gisenyi.
BAHN: Es besteht kein Bahnverkehr in Ruanda

Unterkunft
Hotels s ind teuer, die meisten sind in Kigali zu finden. In der Nähe touristisch interessanter Gebiete gibt es kleine, preiswerte Hotels. Schlafsäle von Missionen sind besonders in Kleinstädten und abgelegeneren Regionen empfehlenswert. Die Hotels der Ruhengeri- und der Gisenyi-Mission bieten ausgezeichnete Unterkünfte und gutes Essen. Camping ist verboten.

Sozialprofil
ESSEN & TRINKEN: In den Hotelrestaurants steht meist eine angemessene Auswahl europäischer Gerichte auf der Speisekarte. Zahlreiche Restaurants bieten französisch-belgische und einige afrikanische Gerichte an. Getränke: Die Auswahl an Spirituosen, Wein und Bier ist gut.
EINKAUFSTIPS: Körbe mit spitzen Deckeln, Keramik, Holzschnitzereien, Talismane, Messer, Pangas oder Umuhoro genannt, deren Klingen wie Fragezeichen geformt sind. Wem Gorillahände oder -schädel angeboten werden, sollte nicht zögern, und den Händler sofort bei der Polizei anzeigen.
SPORT:
Safaris: Den Kagera-Nationalpark bei Gabiro kann man auf dem Straßenweg oder mit dem Flugzeug erreichen. Der Park bietet einen geschützten Lebensraum für Löwen, Zebras, Antilopen, Nilpferde, Büffel und Leoparden. Bergsteigen/Ausflüge: Die Virunga-Vulkane zwischen Ruhengeri und Gisenyi sind bei Bergsteigern beliebt. Der Nyiragongo (Dem. Rep. Kongo) wird normalerweise von Gisenyi aus erklommen; es werden zwei- oder dreitägige Touren mit ruandischen Führern für die Kraterbesichtigung angeboten. Wassersport: Bei Gisenyi gibt es Sandstrände. Im Kiwu-See kann man Wasserski laufen und schwimmen. Die großen Hotels haben Tennisplätze.
LAND & LEUTE: Der traditionelle Lebensstil beruht auf der Landwirtschaft und Rinderzucht. Die Bevölkerung lebt in den fruchtbaren Landesteilen, allerdings lebt jede Familie auf ihrem eigenen Land und nicht in Dörfern. Der Großteil der Ruander gehört der Volksgruppe der Hutu an, ca. 15% der Bevölkerung gehören zu den Tutsi. Die kleinste Minderheit sind die Twa, ein Pygmäen-Mischvolk, die möglicherweise ältesten Bewohner des Landes, die noch heute Töpfer und Jäger sind. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Trinkgeld: 10% sind üblich.
NACHTLEBEN: Außer den vielen kleinen Bars und einigen Diskotheken ist die Abendunterhaltung nicht sehr breit gefächert. In Kigali gibt es einige Kinos.

Klima
Trotz der Äquatornähe ist das Klima durch die Höhenlage eher kühl. In den meisten Landesteilen ist es warm, in den Bergen jedoch kühler. Regenzeiten: Mitte Januar bis April und Mitte Oktober bis Mitte Dezember.

Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Aktueller Hinweis
Ebola hämorrhagisches Fieber EHF:
Nachdem 1000 km entfernt, in der Demokratischen Republik Kongo, erneut das EHF ausgebrochen ist, kontrollieren die ruandischen Grenzbehörden an den westlichen Landesgrenzstellen im Hinblick auf entsprechende Krankheitszeichen.In Ruanda ist EHF bisher noch nicht aufgetreten und es besteht kein Infektionsrisiko.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen innerhalb Ruandas sind unbedenklich, es wird aber empfohlen, das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo zu meiden. Bitte beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo.
Angesichts möglicher krisenhafter Entwicklungen in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo (Kampfhandlungen zwischen der regulären kongolesischen Armee, der MONUC und verschiedenen Milizen) sind, wie auch schon in der Vergangenheit geschehen, kurzfristig vorübergehende Schließungen der Grenze zur DR Kongo möglich.
Vor der Weiterreise nach Burundi wird empfohlen, sich über die dortige Sicherheitslage zu informieren. Seit August 2006 gibt es eine deutsche Botschaft in Bujumbura. Bitte beachten auch die Reisehinweise der Botschaft Bujumbura.Bei Weiterreise nach Uganda und Tansania sind in letzter Zeit keine Probleme bekanntgeworden. Bitte beachten Sie die jeweiligen Einreisebestimmungen dieser Länder.

Landkarte


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