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13-2830Mount Meru & Kilimanjaro Trekking

13-tägige Trekking Tour, ÜN in festen Unterkünften/Camping

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Code: ET13MTMKIL

Von: Kilimanjaro Airport

Bis: Kilimanjaro Airport

Teilnehmerzahl: 1-10

Preis: 2.830 EUR p.P. im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 100 EUR (nur Hotel)

Auf dieser Kombinationstour besteigen Sie erst den Mount Meru, bevor Sie sich auf den Weg zum „Dach Afrikas“ auf dem Kilimanjaro machen. So erleben Sie nicht nur Wanderungen auf 2 sehr unterschiedliche Berge, sondern bereiten sich auch optimal darauf vor, auf dem Kilimanjaro den höchsten Punkt Afrikas zu erreichen.

Der Mount Meru ist mit seinen 4566 m der zweithöchste Berg Tansanias. Beide Berge gehören zu den fünfthöchsten Gipfeln Afrikas.

Eine Mount Meru-Besteigung lohnt sich aber nicht nur wegen der sehr guten Akklimatisierung für die anschließende Kilimanjaro-Besteigung. Am ersten Tag Ihrer Wanderung können Sie hier Elefanten, Giraffen, Büffel und sogar Leoparden sehen. Ein bewaffneter Ranger begleitet Sie deshalb auf der Wanderung. Auf dem Weg zum Socialist Peak, Mount Merus höchstem Punkt, wandern Sie durch tropischen Trockenwald, dichten Bergregenwald und Buschland. Später besteht die Vegetation aus Heide- und Moorlandschaft, welche sich schließlich in eine atemberaubende Alpinwüste verwandelt. Sie übernachten in einfachen Berghütten.

Der Kilimanjaro ist mit 5895 m der höchste Berg des afrikanischen Kontinents. Einmal auf dem „Dach Afrikas“ zu stehen, ist für viele Abenteurer ein Lebenstraum. Schon im Jahre 1889 wurde er von dem deutschen Geographen Hans Meyer erfolgreich bestiegen. Was damals noch als eine mehrwöchige Herausforderung galt, ist heute auch ohne besondere Erfahrungen als Bergsteiger möglich. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Besteigung sollten Sie neben körperlicher Fitness einen starken Willen mitbringen. Auf dem Kilimanjaro übernachten Sie in Bergzelten.

Auf der kompletten Tour werden Sie von einer erfahrenen Bergcrew begleitet. Hierzu gehören ein gut ausgebildeter und lizensierter Trekking Guide, erfahrene Träger sowie ein Koch, der sich um Ihr leibliches Wohl kümmert. Während der Kilimanjaro Tour steht Ihnen unser hochwertiges und regelmäßig geprüftes Bergequipment zur Verfügung. Das komplette Equipment wie Schlafmatten, Berg- und Speisezelte, Essgeschirr und Stühle wird von den Trägern transportiert, So können Sie sich ganz auf die Gipfelbesteigung konzentrieren. Zusätzlich zu dem gestellten Equipment benötigen Sie zweckmäßige Kleidung und einen guten Schlafsack, den Sie auch vor Ort ausleihen können.

Machame Route | Bei der Machame Route besteigen Sie den Kilimanjaro über den Southern Circuit. Für viele gilt sie, nicht zuletzt wegen ihrer spektakulären Aussichten, als landschaftlich schönste Route. Im Vergleich zu den anderen Routen verlangt die Machame Route Ihren Bergsteigern jedoch auch mehr ab. Neben teilweise steilen Passagen gilt es am Gipfeltag mehr Höhenmeter als auf anderen Routen zu bewältigen. Je nach Verfügbarkeit bieten wir die Kombinationstour auch mit Besteigung über die etwas einfachere Marangu Route an. Auf der alternativen Marangu Route schlafen Sie in Berghütten.

Badeverlängerung an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba
Gerne planen wir mit Ihnen einen unvergesslichen Badeaufenthalt an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba.
Hier können Sie im Anschluss an Ihre Trekking Tour noch etwas entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle genannten Destinationen sind mit einem kurzen Flug ab Arusha oder Kilimanjaro Airport erreichbar.

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne ausführlich!

Nähere Informationen finden Sie auch hier -> Strandaufenthalt in Afrika.

PDF ET13MTMKIL_Trekking_Mt Meru & Kilimanjaro_13 Tage   Vorabinfo_ET13MTMKIL

Tag 2

Startpunkt: Momella Gate (1500m)
Endpunkt: Miriakamba Hut (2500m)
Höhenmeter: ↑ 1000m
Wanderzeit: 4-5h

Etappe durch den Trockenwald auf guten Wegen mit Möglichkeiten zur Beobachtung von Wildtieren, tolle Ausblicke auf den Kilimanjaro (je nach Wetter) und den Arusha Nationalpark.


Tag 3

Startpunkt: Miriakamba Hut (2500m)
Endpunkt: Saddle Hut (3570m)
Höhenmeter: ↑ 1050m
Wanderzeit: 3-4h

Wanderung durch dichten Bergregenwald, Sichtung von Büffeln möglich; am Nachmittag optionale Besteigung des Little Mount Meru (3820m).


Tag 4

Startpunkt: Saddle Hut (3570m)
Endpunkt:Socialist Peak (4562m) - Miriakamba Hut (2500m)
Höhenmeter: ↑ 1000m  ↓ 2050m
Wanderzeit: 10-14h

Lange Gipfeletappe mit herrlichen Ausblicken auf den Kilimanjaro und leichten Kletterpassagen.


Tag 5

Startpunkt: Miriakamba Hut (2500m)
Endpunkt: Momella Gate (1500m)
Höhenmeter: ↓ 1000m
Wanderzeit: 2-3h

Einfacher Abstieg, viele Tierbeobachtungen möglich


Tag 7

Startpunkt: Machame Gate (1790 m)
Endpunkt: Machame Camp (3010 m)
Höhenmeter: ↑ 1220 m
Wanderzeit: 5-6 h

Wanderung durch den dichten Bergregenwald, lange erste Etappe.


Tag 8

Startpunkt: Machame Camp (3010 m)
Endpunkt: Shira Camp (3845 m)
Höhenmeter: ↑ 900 m
Wanderzeit: 4-6 h

Kürzere Etappe als an Tag 7. Fantastische Ausblicke auf die Shira Ridge und den Gipfelbereich des Kibo.


Tag 9

Startpunkt: Shira Camp (3845 m)
Endpunkt: Barranco Camp (3960 m)
Höhenmeter: ↑ 800 m ↓ 680 m
Wanderzeit: 6-7 h

Lange Etappe durch fantastische Vegetation mit herrlichen Ausblicken.


Tag 10

Startpunkt: Barranco Camp (3960 m)
Endpunkt: Barafu Camp (4640 m)
Höhenmeter: ↑ 680 m ↓ 50 m
Wanderzeit: 5-6 h

Eine Etappe mit viel auf und ab. Am Anfang steiler Aufstieg. Anschließend fantastische Ausblicke wie z.B. auf die südlichen Gletscher. Höhe kann sich bemerkbar machen.


Tag 11

Startpunkt: Barafu Camp (4640 m)
Endpunkt: Uhuru Peak (5895 m) - Mweka Camp (3080 m)
Höhenmeter: ↑ 1250 m ↓ 2810 m
Wanderzeit: 10-14 h

Gipfeletappe mit einem langen, sehr steilen und u.U. kalten Aufstieg zum Stella Point. Belohnung ist ein fantastisches Gipfelpanorama am Kraterrand sowie am Gipfel. Auch der Abstieg ist steil und lang. Es werden viele Höhenmeter zurückgelegt.


Tag 12

Startpunkt: Mweka Camp (3080 m)
Endpunkt: Mweka Gate (1630 m)
Höhenmeter: ↓ 1450 m
Wanderzeit: 2-3 h

Vergleichsweise leichter und kurzer Abstieg auf guten Wegen durch einen üppigen Regenwald.

Tag 1 | Kilimanjaro Airport, Tansania – Usa River, Tansania

Fahrstrecke ca. 30 km; reine Fahrzeit ca. 30 Minuten

Nach Ihrer Ankunft am Kilimanjaro Airport, werden Sie von unserem Fahrer begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie etwas in Ihrem Hotel oder unternehmen Sie einen Ausflug in die nahegelegene Safarihauptstadt Arusha (Taxi erforderlich). Im Laufe des Tages treffen sich die Teilnehmer im Hotel für ein ausführliches Briefing und den Ausrüstungscheck.
Abendessen

 

Mount Meru Besteigung

 

Tag 2 Usa River – Momella Gate (1500 m) – Miriakamba Hut (2500 m)

Nach dem Frühstück holt Sie unser Transferfahrer zusammen mit Ihrem Guide an Ihrem Hotel ab. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie den Eingang des Arusha Nationalparks. Während sich Ihr Guide um die Eintrittsformalitäten kümmert, bleibt Ihnen genügend Zeit die Informationstafeln zu studieren, um so einige Kenntnisse über den Park zu erlangen. Nach einer weiteren kurzen Fahrt erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Wanderung, das Momella Gate. Schon auf den ersten Metern der Tour haben Sie gute Chancen auf erste Tierbeobachtungen. Nachdem Sie die Büffel und Giraffen hinter sich gelassen haben, führt Ihre Route in den Akazienwald. Nach einem zweistündigen Aufwärtsmarsch erreichen Sie die Maio Falls. Ein herrlicher und idealer Platz für Ihre Picknickpause. Gut gestärkt geht es nun weiter und Sie erreichen schon bald den bekannten „Arched Fig Tree“ (geteilter Feigenbaum). Bei einer kurzen Trinkpause, weiß Ihr Ranger Ihnen zu erzählen, wie dieser einmalige Baum, welcher einen Torbogen über den Forstweg spannt, entstanden ist. Anschließend erreichen Sie nach ca. eineinhalb bis zwei Stunden die Miriakamba Hut. Abendessen und Übernachtung auf der Miriakamba Hut.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 3 Miriakamba Hut (2500 m) – Saddle Hut (3570 m)

Die heutige Etappe führt Sie über zahlreiche Holzstufen hinauf zur Saddle Hut (3570 m). Da mit zunehmender Höhe die Temperatur stetig abnimmt, gestaltet sich das Wandern heute angenehmer als am Vortag. Gegen Mittag wird auf dem sogenannten Elefantenrücken („Mgongo wa Tembo“), auf einer Höhe von ca. 3200m, eine erste kurze Pause eingelegt, bevor es anschließend einen steilen Anstieg zur Sattle Hut (3570 m) hinaufgeht. Diese erreichen Sie gegen Mittag. Unterwegs können Sie beobachten, wie sich die Vegetation um Sie herum in einen weniger dicht bewachsenen Buschwald verwandelt. Für eine bessere Akklimatisierung haben Sie nach einem entspannten Mittagessen die Gelegenheit, eine zusätzliche ca. einstündige Wanderung zum Little Mount Meru (3820 m) zu unternehmen. Belohnt wird diese Anstrengung mit einer einmaligen Aussicht auf den benachbarten Kilimanjaro und den Arusha Nationalpark. Bei Ihrer Rückkehr wartet schon das Abendessen auf Sie. Um gut auf die Gipfelnacht vorbereitet zu sein, gehen Sie heute früh schlafen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 4 Saddle Hut (3570 m) – Socialist Peak (4566 m) – Miriakamba Hut (2514 m)

Nach einer kurzen Nacht und einer kleinen Stärkung mit Keksen und Tee beginnt Ihr Abenteuer zum Socialist Peak. Nach ca. einer Stunde erreichen Sie den Rhino Point (3820 m). Anschließend steigt der Schwierigkeitsgrad der Bergroute an und Sie müssen über kurze Abschnitte auch klettern und Ihre Hände zur Hilfe nehmen. Sie folgen dem nördlichen Grat des Berges und erreichen nach vier bis fünf weiteren Stunden den Gipfel bei aufgehender Sonne. Genießen Sie den Sonnenaufgang hinter dem Kilimanjaro und den einmaligen Blick in den Krater des Berges. Danach geht es zurück zur Saddle Hut, wo Sie nach einem warmen Mittagessen noch einmal die Gelegenheit haben sich ein wenig auszuruhen. Bis zum Nachmittag steigen Sie schließlich noch zur Miriakamba Hut (2500 m) ab, in der Sie sich von den heutigen Anstrengungen erholen können.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Hinweis | Während des letzten Abschnitts gilt es einige ungesicherte Stellen zu überwinden. Aus diesem Grund sollten Sie für diese Tour unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein. Bei sehr schlechter Witterung wie z.B. starkem Regen, Vereisung der Felsen oder dichtem Nebel kann die Bergbesteigung durch den Ranger der Parkverwaltung abgesagt werden.

 

Tag 5 Miriakamba Hut (2500 m) – Momella Gate (1500 m) – Usa River, Tansania

Nach dem Frühstück brechen Sie auf zu Ihrer letzten Etappe am Mount Meru. Über die nördliche Route erreichen Sie bereits nach zwei bis drei Stunden das Momella Gate. Mit etwas Glück sehen Sie auch heute Elefanten, Büffel und Giraffen. Am Gate verabschieden Sie sich von Ihrem Koch und den Trägern und werden von Ihrem Transferfahrer zurück zu Ihrem Hotel gebracht. Nach einer erfrischenden Dusche können Sie sich hier von Ihrer Bergtour erholen.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 6 | Usa River

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie in Ihrem Hotel oder unternehmen Sie einen Ausflug in die nahegelegene Safarihauptstadt Arusha (Taxi erforderlich). Wir organisieren auch gerne einen unserer Halbtages- oder Tagesausflüge für Sie (optional). Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Abendessen

 

Kilimanjaro Besteigung

 

Tag 7 | Usa River – Machame Gate (1790 m) – Machame Camp (3010 m)

Gehzeit ca. 6-7 Stunden (9 km)

Nach einem stärkenden Frühstück bringt Sie Ihr Fahrer zum Machame Gate, von wo aus Sie Ihre Kilimanjaro Besteigung starten. Ihr Trekking Guide kümmert sich zuerst um die Registrierung ehe er Ihnen in einem kurzen Briefing nochmals den Ablauf der kommenden Tage erläutert. Im Anschluss daran starten Sie mit der Besteigung zum ersten Camp. Die Route führt Sie zunächst durch dichten und üppigen Bergregenwald und schon bald erreichen Sie die Baumgrenze. Übernachtet wird heute auf 3010 m Höhe im Machame Camp im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 8 | Machame Camp (3010 m) – Shira Camp (3845 m)

Gehzeit ca. 4-6 Stunden (7 km)

Nach der ersten Nacht und einem entspannten Frühstück am Berg, brechen Sie zu Ihrer zweiten Etappe auf. Heute erwartet Sie eine etwas kürzere, dafür steilere Etappe als die gestrige. Durch Heide- und Moorlandschaften geht es hinauf zum Shira Camp auf 3845 m Höhe. Auf Ihrem Weg erhebt sich im Osten majestätisch der Kibo und im Westen können Sie mit etwas Glück den Mount Meru sehen. Die heutige Nacht verbringen Sie im Shira Camp. Bei gutem Wetter bietet sich Ihnen von hier aus die perfekte Sicht auf einen unvergesslichen Sonnenuntergang, bei dem der Gipfel in das rote Licht der untergehenden Sonne eintaucht. Sie übernachten im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 9 | Shira Camp (3845 m) – Lava Tower (4640 m) – Barranco Camp (3960 m)

Gehzeit ca. 6-7 Stunden (10 km)

Um die Gipfelchance weiter zu erhöhen, steht der heutige Tag im Zeichen der aktiven Akklimatisierung. Nach dem Aufstieg zum Lava Tower auf 4640 m Höhe werden Sie ein wenig Zeit in der Höhe verweilen. Hierbei kann sich Ihr Körper an die Höhe sowie den alpinen Bereich über 4500 m gewöhnen. Anschließend steigen Sie wieder hinab in das Barranco Valley. Hier übernachten Sie heute im wahrscheinlich schönsten Camp der Tour, dem Barranco Camp auf 3960 m. Während Ihres Abstiegs finden Sie viele Senecien und Lobelien, die diesen Bereich des Berges prägen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 10 | Barranco Camp (3960 m) – Barafu Camp (4640 m)

Gehzeit ca. 7-8 Stunden (8 km)

Zu Beginn der heutigen Etappe stellt sich Ihnen mit der Great Barranco Wall die größte Herausforderung des Tages in den Weg. An der ein oder anderen Stelle ist hier der Einsatz Ihrer Hände gefordert. Ihr Guide steht Ihnen natürlich nicht nur mit Tipps und Tricks sichernd zur Seite, sondernd reicht Ihnen auch gerne die Hand zur Unterstützung. Im Karanga Valley wartet ein warmes Mittagessen auf Sie. Gut gestärkt geht es anschließend „rauf und runter“ über verschiedene Bergkämme, durch mehrere kleine Schluchten einen scheinbar endlosen Bergkamm hinauf. Ziel der ca. 7-stündigen Wanderung ist schließlich das Barafu Camp auf 4640 m Höhe. Nach einem zeitigen und stärkenden Abendessen können Sie sich nun auf die bevorstehende Gipfelbesteigung vorbereiten. Sie übernachten im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 | Barafu Camp (4640 m) – Uhuru Peak (5895 m) – Mweka Camp (3080 m)

Gehzeit ca. 14-16 Stunden (19 km)

Der lang ersehnte Tag der Entscheidung ist gekommen. Um Mitternacht beginnen Sie mit der Besteigung hinauf zum „Dach Afrikas“ dem Uhuru Peak auf 5895 m Höhe. Über gefrorene Vulkanasche, Geröll und im Schein Ihrer Stirnlampe erreichen Sie nach ca. 5-7 Stunden den Stella Point. Ihr erstes Etappenziel auf 5730 m Höhe ist hiermit geschafft. Anschließend geht es entlang des Kraterrandes die letzten Meter hinauf zum Uhuru Peak, um sich mit einem unvergesslichen Foto am Gipfelkreuz bei aufgehender Sonne selbst zu belohnen. Sie stehen nun auf dem höchsten Punkt Afrikas. Nach einem kurzen Moment der Ruhe und dem atemberaubenden Rundumblick auf den afrikanischen Kontinent, beginnt auch schon bald der zügige Abstieg in das Barafu Camp. Hier erwartet Sie schon Ihre Küchenmannschaft mit einer leckeren und wohlverdienten heißen Suppe. Nach einer 1-2-stündigen Pause erfolgt der weitere Abstieg bis zum Mweka Camp auf 3080 m Höhe. Nach einem stärkenden Abendessen schlafen Sie ein letztes Mal am Berg.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12 | Mweka Camp (3080 m) – Mweka Gate (1680 m) – Usa River, Tansania

Gehzeit ca. 3-4 Stunden (10 km)

Nach dem Frühstück und einer traditionellen Verabschiedungszeremonie durch Ihre Bergmannschaft starten Sie Ihre letzte Etappe. Nach 3-4 Stunden erreichen Sie das Mweka Gate. Nachdem Sie sich von Ihrer treuen Bergmannschaft verabschiedet haben, werden Sie zurück zu Ihrem Hotel gebracht. Hier können Sie sich nach der langen Anstrengung erholen und den Gipfelerfolg ausgiebig feiern.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 13 | Usa River, Tansania

Nach dem Frühstück und dem Check Out werden Sie zum Kilimanjaro Airport gebracht oder setzen Ihr individuelles Reiseprogramm fort.
Frühstück

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 4 Übernachtungen in Hotels
  • 3 Übernachtungen in Berghütten
  • 5 Übernachtungen in Bergzelten
  • Alle angegebenen Transfers
  • Professioneller, englischsprachiger Trekking Guide
  • Englischsprachiger Ranger der Parkverwaltung
  • Koch
  • Träger (Porter) für Gepäck und Equipment
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • 3 Liter abgekochtes Wasser pro Person und Tag
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Gratis Reiseliteratur zum Kilimanjaro Trekking

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visum, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie auf einer Kombinationstour aus Mt Meru und Kilimanjaro?

    Der Mount Meru gilt mit 4566m als der fünfhöchste Gipfel des afrikanischen Kontinents und ist der zweithöchste Berg Tansanias. Durch eine gewaltige Explosion vor ca. 250.000 Jahren wurde die gesamte Ostflanke weggesprengt und verleiht dem Berg sein heutiges markantes Erscheinungsbild. Das Mount Meru Trekking führt Sie durch verschiedene Vegetationszonen vom Trockenwald über dichten Bergregenwald und Buschland bis hinauf in die Heidelandzonen und afroalpinen Regionen. Die Mount Meru Besteigung bietet mit ihrem Ausgangspunkt, dem Arusha Nationalpark, die Chance erste hautnahe Tierbeobachtungen zu machen, da man zuerst, wie auf einer Walking Safari, vielen Tieren, wie Büffeln, Giraffen, Pavianen etc. begegnet. Aus diesem Grund werden Sie zusätzlich von einem bewaffneten Ranger der Nationalparkbehörde begleitet.

    Die Besteigung des Mount Meru ist konditionell einfacher als etwa die Besteigung des Kilimanjaro. Durch die geringere Höhe sind die Temperaturen nicht so eisig und die Auswirkungen der sauerstoffarmen Luft wesentlich geringer. Technisch gesehen ist die Besteigung aber definitiv schwieriger und sollte nicht unterschätzt werden. Die Gipfeletappe weist einige zwar leichte, aber nicht abgesicherte Kletterpassagen auf. Bei widrigen Wetterverhältnissen (starker Regen, Vereisung der Felsen oder dichter Nebel) kann der begleitende Parkranger von einer Gipfelbesteigung absehen. Von Besteigungen in der Regenzeit (April, Mai) raten wir grundsätzlich ab. Auf der Mount Meru Tour wird in einfachen Berghütten in Vierer- bis Sechserzimmern übernachtet. Fließendes, kaltes Wasser ist vorhanden, Sie bekommen aber jeden Morgen eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereitgestellt. Die Notdurft wird in einfachen Toilettenhäuschen mit Plumpsklos aus Holz verrichtet, die in bestimmten Abständen voneinander aufgestellt sind. Die tägliche Waschhygiene reduziert sich auf Zähneputzen und eine „Katzenwäsche“.

    Der Kilimanjaro gehört zu den wenigen Bergen dieser Höhe, die ohne bergsteigerische Vorkenntnisse und Fähigkeiten bewältigt werden können. Die Machame Route gilt landschaftlich als die schönste Aufstiegsroute und gewährt immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Gipfelmassiv. Sie verläuft überwiegend an der niederschlagsreicheren Luv-Seite des Berges, wo der Regenwaldgürtel breiter und üppiger wächst als sonst. Die Route ist steiler und konditionell anspruchsvoller als etwa die Marangu Route und wird daher gerne als Whiskey Route bezeichnet. Der Abstieg erfolgt über die Mweka Route. Die Übernachtung findet in ausgewiesenen Zwei- Personen- Bergzelten statt. Schlafmatten werden zur Verfügung gestellt. Die Notdurft wird in eher schlecht isolierten Toilettenhäuschen mit Plumpsklos aus Holz verrichtet, die in bestimmten Abständen voneinander aufgestellt sind. Die tägliche Waschhygiene reduziert sich auf Zähneputzen und eine „Katzenwäsche“. Hierfür wird Ihnen jeden Morgen eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereitgestellt.

    Für beide Besteigungen ist eine gute körperliche Fitness sowie Kondition für Tagesetappen von vier- bis zehnstündigen Wanderungen erforderlich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind zu deren Überwindung unbedingt erforderlich. Toleranz und Kameradschaft sowie ein gutes Maß an Flexibilität sind weiterhin die grundlegende Basis für eine gelungene Reise. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie ein Land bereisen, in dem die Infrastruktur bei weitem nicht so entwickelt ist wie zuhause.

  • 1.2 Wer ist für eine Kombinationstour geeignet?

    Eine Kombinationstour aus Mt Meru und Kilimanjaro setzt natürlich eine gewisse sportliche Fitness voraus. Hierfür eignen sich zwei- bis dreimal wöchentlich durchgeführte Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen und Wandern gut zur Vorbereitung. Letztendlich spielt bei der Tour auch die Verträglichkeit der Höhe eine entscheidende Rolle. Diese lässt sich jedoch nie vorhersagen, da jeder, unabhängig von seiner sportlichen Vorbereitung, anders auf die geringere Sauerstoffzufuhr reagiert. Die Gruppen bestehen aus bis zu 10 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: Die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika.
    Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es einige Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Da seitens der Nationalparkbehörde jedoch nur ein Ranger pro Reisetermin gestellt wird, kann es passieren, dass Sie auf der Tour mit Teilnehmern anderer Reiseveranstalter zusammen unterwegs sein werden.
    Während die Nationalparkbehörde (KINAPA) ein Mindestalter von 10 Jahren für die Besteigung des Kilimanjaro vorschreibt, hat die Nationalparkbehörde (TANAPA) ein Mindestalter von 16 Jahren für die vollständige Besteigung des Mount Meru vorgeschrieben. Da Kinder und Jugendliche anfälliger für Symptome der Höhenkrankheit sind, empfehlen wir ein Mindestalter von 14-16 Jahren (können dann allerdings nicht die Gipfeletappe am Mt Meru bestreiten). Ein Höchstalter gibt es nicht und wir hatten schon Gäste, die mit weit über sechzig Jahren noch problemlos den Socialist Gipfel sowie den Uhuru Peak erreicht haben. Dennoch empfehlen wir Gästen in höherem Alter sich vorab einem Gesundheitscheck beim Hausarzt zu unterziehen.

  • 1.3 Träger und Guide

    Unsere englischsprachigen Mountain Guides verfügen über eine entsprechende Lizenz und über eine langjährige Berufserfahrung. Ein geschultes und gut eingespieltes Team, das von den Guides selbst zusammengestellt wird, begleitet Sie auf der gesamten Besteigung. Bei größeren Gruppen verlangt die Nationalparkbehörde am Kilimanjaro die Begleitung durch mehrere lizenzierte „Head Guides“. Zusätzlich werden für beide Gipfeletappen so genannte „Assistant Guides“ eingesetzt. Diese sind in der Regel erfahrene Mitglieder aus der Bergmannschaft, die zur weiteren Unterstützung für einen sicheren Auf- und Abstieg aller Teilnehmer vom Head Guide ausgewählt werden. Sollten Teilnehmer die Besteigung abbrechen müssen, ist somit eine individuelle Betreuung sichergestellt, ohne dass der Aufstieg der übrigen Bergsteiger beeinträchtigt wird. Für den Transport der Ausrüstung organisiert der Guide, entsprechend dem Aufwand, die benötigten Träger (Porter). Diese steigen am Kilimanjaro getrennt von der eigentlichen Gruppe auf und haben das Camp schon vorbereitet, wenn Sie eintreffen. Für die Zubereitung der Mahlzeiten ist in der Regel ein Koch zuständig, der die gesamte Mannschaft versorgt. Bei größeren Gruppen steht dem Koch ein Kellner (Waiter) zur Seite. Bei einer Gruppe von fünf Teilnehmern kommt inkl. Guide, Koch und Trägern schnell eine Expeditionsmannschaft von 15-20 Personen zusammen. Für unser europäisches Verständnis ist es ungewohnt mit solch einem Tross zu reisen. Sieht man aber vor Ort wie viel Material mitgenommen werden muss, so relativiert sich die Anzahl der Begleiter schnell. Denken Sie auch daran, dass die Beschäftigung als Guide, Koch oder Träger bei der lokalen Bevölkerung oftmals die einzige Einkommensmöglichkeit ist und eine der wenigen Chancen darstellt, direkt vom Tourismus zu profitieren. Da man bei der Besteigung regelmäßig auf Elefanten, Büffel und sogar Leoparden treffen kann, ist die zusätzliche Begleitung durch einen bewaffneten Parkranger obligatorisch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung erfolgt auf der Mt Meru sowie der Kilimanjaro Besteigung auf Vollpensionsbasis. Für die Mahlzeiten steht Ihnen in den Berghütten am Mt Meru ein Gemeinschaftsraum sowie am Kilimanjaro als Gemeinschaftsraum ein Messzelt, ausgestattet mit Stühlen und einem Tisch, zur Verfügung.
    Das klassische Frühstück auf einer Besteigung orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel nur kurz rasten, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunch Box, die Sie unterwegs verzehren können. Abends erhalten Sie dann in den Hütten/Camps ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frische Früchte, Rührei oder Omelette, teilweise Speck oder Würstchen, Toast, Margarine, Erdnussbutter, Marmelade, Porridge (Haferbrei)

    Mittagessen | Sandwiches, gekochte Eier, Hühnchenschenkel, frische Früchte

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Bitte bedenken Sie, dass aufgrund der schwierigen Haltbarkeitsbedingungen am Kilimanjaro alle frischen Lebensmittel, wie Fleisch, Früchte und Gemüse bereits auf den ersten Etappen zubereitet werden müssen. Auf den letzten Etappen werden dann Reis- und Nudelgerichte gereicht.

    Getränke | Wo immer möglich, wird frisches Wasser aus Quellen geschöpft und zusätzlich abgekocht. Die höheren und höchsten Regionen der Berge sind sehr trocken und das Wasser wird in Kanistern hinaufgebracht und ebenfalls abgekocht. Ihren Getränkevorrat füllen Sie an beiden Bergen jeden Morgen mit Wasser auf. Sollten Sie einen empfindlichen Magen haben und auf Nummer sicher gehen wollen, sind Entkeimungstabletten empfehlenswert. Achten Sie hier auf die notwendige Kontaktzeit. Zu den Mahlzeiten können Sie zwischen Kaffee-, Kakao-, Milchpulver und Schwarztee wählen. Sollten Sie den Genuss von Schwarztee am Abend nicht so gut vertragen, empfehlen wir Ihnen selbst Früchte- oder Kräuterteebeutel mitzubringen.
    Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Trinkflaschen | Aufgrund einer Vorschrift National Park Authority‘s ist die Nutzung von jeglichen Einweg-Plastikflaschen am Kilimanjaro & Mt. Meru verboten. Aus diesem Grund müssen Trinkflaschen selbst mitgebracht werden. Außerdem empfehlen wir Gästen, welche ein Trinksystem (Camel Bag o.ä.) am Berg verwenden möchten, separate Trinkflaschen für die Gipfeletappe mitzubringen. Der Hintergrund ist, dass die Trinkschläuche dieser Systeme während der Gipfeletappe oftmals einfrieren. Beispiele für geeignete Trinkflaschen sind z.B. SIGG (https://www.sigg.com/) oder Nalgene (http://nalgene.com/product/)

    Unser empfohlenes Minimum sind Flaschen, die insgesamt 3 Liter fassen (z.B. 2x 1,5 Liter Flaschen). Bitte beachten Sie, dass die Flaschen immer nur morgens und abends aufgefüllt werden können!

    Vor Ort besteht die Möglichkeit bei unserem Partner Trinkflaschen aus Hartplastik (Nalgene - 1 Liter) für 15 USD pro Stück zu kaufen (vorherige Anmeldung sinnvoll).

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/ vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Kombinationstour aus?

    Am Berg startet der Tag normalerweise gegen 07:00 Uhr mit dem Frühstück und endet gegen 20:00 Uhr. Nach einer morgendlichen „Katzenwäsche“ brechen Sie auf und wandern einige Stunden mit Ihrer Gruppe entlang der Route. Unterwegs werden Sie regelmäßig von den Trägern überholt, die das Equipment scheinbar mühelos hinauf tragen. Da das Mittagessen in Form einer Lunchbox gereicht wird, kann die Reisegruppe frei entscheiden, wann die Mittagspause stattfinden soll. Ihre Berghütte bzw. Camp erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. In der Regel gehen Sie früh schlafen, um neue Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln.

  • 1.6 Welche Unterkünfte werden benutzt?

    Bei den Berghütten am Mt Meru handelt es sich um einfache Hütten, die an Jugendherbergen erinnern. Die Hütten verfügen über einen Essens- und Gemeinschaftsraum und mehrere Schlafräume, die jeweils zwischen vier bis sechs Bergsteiger beherbergen können. Die Hütten sind nicht beheizt, verfügen aber über Matratzen, elektrisches Licht und fließendes Kaltwasser (kein Trinkwasser). Vernünftiges Essgeschirr stellen wir Ihnen zur Verfügung. Sie benötigen lediglich Ihren eigenen Schlafsack. Sollten Sie keinen ausreichenden Schlafsack besitzen, kann dieser gegen Aufpreis vor Ort gemietet werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte das Elefant-Tours Team.

    1.7 Welche Campingausrüstung wird benutzt?

    Wir legen großen Wert auf den Zustand unserer Bergzelte und Campingausrüstung. Das Material wird daher nach jeder Tour gründlich gereinigt, kontrolliert und ggf. ausgebessert. Auf unseren Bergtouren schlafen Sie in qualitativ hochwertigen Bergzelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie benötigen auch hier lediglich Ihren eigenen, qualitativ hochwertigen Schlafsack.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visum | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht:

    visa

    Das Visum können Sie direkt bei der Einreise am Flughafen, bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von derzeit 50 US Dollar beantragen. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Kombinationstour mitzunehmen. Je nach Ankunft/ Abreise bieten sich Gelegenheiten für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke vor und nach der Besteigung sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Trinkgelder bilden einen Teil des Gehalts der Bergmannschaft und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15-18 USD für den Guide, 12-15 USD für einen evtl. Assistant Guide, 8-10 USD für den Koch, 7-9 USD für den Kellner, 7-8 USD pro Wasserträger, 6-7 USD pro Träger pro Gruppe/ Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird der Bergmannschaft bei der Verabschiedung am Ende der Tour in einem Umschlag überreicht. Der Parkranger erhält 10-20 US$ pro Gruppe. Wir empfehlen folgende Möglichkeit die Trinkgelder zu verteilen: Lassen Sie sich von Ihrem Guide eine Auflistung der gesamten Bergmannschaft geben. Besprechen Sie dann innerhalb der Reisegruppe, wie viel Sie jedem Mitglied geben möchten und rechnen den Betrag aus. Bei der gemeinsamen Abschiedszeremonie können Sie dann der versammelten Bergmannschaft vorlesen, welchen Anteil jeder erhalten soll und den Gesamtbetrag an den Guide übergeben. Dieser übernimmt dann die weitere Verteilung. Dieses Verfahren hat sich sehr bewährt und erspart Ihnen lange Debatten mit Guides oder Portern über die Höhe der Trinkgelder. Gebrauchte Ausrüstungsgegenstände sind übrigens auch sehr willkommene Geschenke.

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check In gezahlt werden muss. Die Steuer beträgt momentan 50US$. Linienfluggesellschaften wie (Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air) sind davon nicht betroffen. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1 TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.
    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie die eingeschränkten Kräfte der Träger und nehmen Sie maximal eine große Reisetasche bzw. Rucksack (max.12 kg) mit.
    BITTE KEINE KOFFER!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten meist 23kg und 7kg Handgepäck - z.B. bei Precision Air Flügen). Gepäck, das Sie während der Bergtour nicht benötigen, kann kostenfrei gelagert werden.

    Ohne die richtige Ausrüstung kann jede Bergtour schnell zur Tortur werden, dies gilt natürlich auch für den Mount Meru sowie Kilimanjaro. Während es am Parkeingang noch tropisch warm ist, herrschen am Gipfel Temperaturen um den Gefrierpunkt, am Kilimanjaro sogar bis -15°C und darunter. Daher ist das so genannte Zwiebelsystem, also mehrere Kleidungsschichten übereinander, ideal um sich den jeweiligen Klimaverhältnissen anzupassen. Insbesondere ein warmer Schlafsack ist obligatorisch. Dieser sollte von guter Qualität sein und einen realistischen Komfortbereich von -12°C besitzen.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Regenjacke/ -hose
    ▪ warme Fleece- / Thermo- oder Softshelljacke
    ▪ Fleece Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 stabile Trekkinghose
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 8-10 T-Shirts
    ▪ 1-2 Handtücher
    ▪ Sport- und Funktionsunterwäsche
    ▪ warme Handschuhe/ Fäustlinge/ dünne Handschuhe als Unterziehhandschuh
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ hohe und wasserabweisende Wanderstiefel (gut eingelaufen)
    ▪ Sport- und Funktionsunterwäsche
    ▪ evtl. Gamaschen (zum Schutz gegen Eindringen von Geröllsteinchen und Nässe)
    ▪ Trekkingsocken
    ▪ warme Mütze oder Gesichtsmaske/ Hals- oder Kopftuch
    ▪ Sonnenhut oder Cap

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene), Mittel gegen Durchfall und Malaria, Schmerzmittel, Pflaster
    Ersatzbrille
    Schlafsack (Minimum für Temperaturen bis -12 Grad)

    Nützliches:
    Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz
    Teleskopstöcke
    Wasser- oder/ und Thermosflasche
    Stirnlampe (möglichst LED) mit Reservebatterien
    Sonnenschutzmittel auch als Lippenschutz, mind. Faktor 20 oder mehr
    Kulturbeutel mit Zahnputzzeug, Seife u.a. persönlichen Dingen/ Handtuch
    Müsli- / Energieriegel/ Nussmischungen oder Schokolade, Traubenzucker
    Vitamin- und Mineraltabletten zum Auflösen
    Taschentücher und Toilettenpapier (ca. 2 Rollen pro Person)
    Notpfeife
    Ohropax
    Fotoausrüstung/ Adapter für Ladekabel (Lademöglichkeiten nur im Hotel!)
    Uhr/ Handy mit Weckfunktion plus Ladegerät (Lademöglichkeiten nur im Hotel!)
    Kartenspiel, Buch o.ä.

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Kombinationstour und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

    Gelbfieber | Tansania zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Regelung gilt für das Festland Tansania sowie für die Einreise nach Sansibar.

    Bei der Weiterreise nach Sansibar (vom Festland Tansania kommend) ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Tansania oder Sansibar die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von Februar 2018. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Tansanischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

    Höhenkrankheit | Nahezu jeder Bergwanderer am Mount Meru sowie dem Kilimanjaro wird die Höhe und die damit einher gehende dünnere Luft spüren. Genau genommen sind dies schon die ersten Anzeichen einer „milden“ Form der Höhenkrankheit. Die Symptome beginnen mit leichten Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Appetitlosigkeit und Übelkeit sowie Schwindel- und ersten Körperfunktionsstörungen. Jeder Mensch reagiert verschieden empfindlich auf die zunehmende Höhe und sportlich Durchtrainierte sind genauso gefährdet wie kettenrauchende Nichtsportler. In den meisten Fällen bleiben die Symptome aber so schwach, dass ein Weitergehen möglich ist. Sollten die Erscheinungen heftiger werden, hilft nur ein rascher Abstieg. In niedrigeren Lagen verschwinden die Symptome schnell von selbst. Bitte denken Sie daran, dass ein Ignorieren der Höhenkrankheit unter Umständen tödlich sein kann! Von Medikamenten, die die Symptome der Höhenkrankheit unterdrücken, raten wir dringend ab. Neben ausreichend Zeit zur Akklimatisation sollten Sie vor allem von Anfang an langsam gehen, um ein zu schnelles Aufsteigen und eine zu starke Beanspruchung des Organismus zu verhindern. Da Sie in der Höhe sehr viel Flüssigkeit verlieren, achten Sie bitte unbedingt darauf, ausreichend zu trinken! Täglich sollten Sie mindestens 2-4 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Mineraltabletten (z.B. Magnesium) beugen Mineralstoffverlust und Krämpfen vor.

    Fingeroxymeter | Auf allen Kilimanjaro Touren von Elefant-Tours, tragen die Guides einen Fingeroxymeter mit sich, welcher die Sauerstoffsättigung jedes einzelnen Teilnehmers täglich misst.

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Auch wenn die Besteigung des Mount Meru sowie des Kilimanjaro theoretisch das ganze Jahr hindurch erfolgen kann, so raten wir doch von einer Besteigung im April/ Mai (während der Hauptregenzeit) ab. Während der kleinen Regenzeit im November ist ebenfalls gelegentlich mit Niederschlägen zu rechnen, doch sind diese längst nicht so heftig. Von Dezember bis Ende Februar sind die Temperaturen am wärmsten und Niederschläge selten. Auch sehr gut geeignet ist der Zeitraum zwischen Ende Juni bis Mitte Oktober. Die Temperaturen sind eher kühl und die Regenwahrscheinlichkeit gering.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf einer Trekking Tour

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel in die Landschaft werfen. In den Hütten und Zelten sowie in der Umgebung des Kochbereichs gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine sondern halten sie sich an die Gruppe.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei den Bergbesteigungen

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den Anforderungen des kommenden Tages in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bei allen Aktivitäten der Kombinationstour sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass es keine Bergrettung wie z.B. in den Alpen gibt. Sollten Sie aus eigener Kraft nicht mehr Absteigen können, werden Sie getragen oder auf einer Bahre hinunter gebracht. Hubschrauber stehen für solche Fälle nicht zur Verfügung. Um sich eine solche Erfahrung zu ersparen, halten Sie sich immer an die Anweisungen Ihres Guides, bewegen Sie sich bitte mit entsprechender Umsicht und muten Sie Ihrem Körper nicht mehr zu als er verkraftet.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    In den Hütten gibt es zwar elektrisches Licht, jedoch gibt es sonst keinerlei Stromversorgung, weder am Mt Meru noch am Kilimanjaro. Vorhandene Solarzellen sind den Funkgeräten der Ranger vorbehalten. Sie benötigen also ausreichend Batterien oder Akkus für Ihre elektrischen Geräte. Insbesondere in den höheren Regionen lassen diese durch die Kälte schnell an Leistung nach.
    Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in den Hotels in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Also seien Sie bitte so fair den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Sollte dies nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Arusha (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!

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