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09-2290Kilimanjaro Trekking: Lemosho Route

9-tägige Trekking Tour, Camping

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Code: ET09KILEMO

Von: Kilimanjaro Airport

Bis: Kilimanjaro Airport

Teilnehmerzahl: 2-10

Preis: ab 2.290 EUR p.P. im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 50 EUR (nur Hotel)

Diese Tour führt Sie auf den höchsten Berg Afrikas (genau 5895 m), der zum ersten Mal im Jahre 1889 bis zu seinem Gipel, dem Kibo, erfolgreich bestiegen wurde. Da für die Besteigung des Kilimanjaro keine fundierten Bergsteigererfahrungen erforderlich sind, ist er heutzutage ein beliebtes Reiseziel für Bergwanderer aus aller Welt. Natürlich sind aber wie bei jeder Bergtour eine gewisse körperliche Fitness und ein starker Wille Grundvoraussetzung. Auf unsere Gruppentour über die Lemosho Route haben wir den anstrengendsten Abschnitt vom Barranco Camp bis zum Barafu Camp auf zwei Tage verteilt und somit einen zusätzlichen Tag zur Höhenanpassung geschaffen. Während der Besteigung begleitet Sie neben einem professionellen und erfahrenen Bergführer auch eine zuverlässige und eingespielte Bergmannschaft. Diese besteht aus ausreichend Trägern und einem Koch, der unter einfachsten Bedingungen hervorragende Mahlzeiten für Sie zaubert. Des Weiteren stellen wir Ihnen die hochwertige Campingausrüstung – Schlafmatten, Campingstühle, ein Gemeinschaftszelt sowie das Essgeschirr – zur Verfügung. Somit brauchen Sie sich um nichts zu kümmern und haben den Kopf frei für hoffentlich einen Gipfelerfolg.

Badeverlängerung an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba
Gerne planen wir mit Ihnen einen unvergesslichen Badeaufenthalt an den weißen Traumstränden von Sansibar, Mombasa oder Pemba.
Hier können Sie im Anschluss an Ihre Trekking Tour noch etwas entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle genannten Destinationen sind mit einem kurzen Flug ab Arusha oder Kilimanjaro Airport erreichbar.

Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne ausführlich!

Nähere Informationen finden Sie auch hier -> Strandaufenthalt in Afrika.

PDF Tourverlauf_ET09KILEMO_Kilimanjaro_LemoshoRoute_Trekking_9Tage  Vorabinfo_ET09KILEMO_NEU2

Tag 2

Startpunkt: Londorossi Gate (2200 m)
Endpunkt: Big Tree Camp (2780 m)
Höhenmeter: ↑ 400 m
Wanderzeit: 2-3 h

Schöne Passage durch dichten Bergwald auf schmalem Pfad mit moderater Steigung.


Tag 3

Startpunkt: Big Tree Camp (2780 m)
Endpunkt: Shira 2 Camp (3900 m)
Höhenmeter: ↑ 1120 m
Wanderzeit: 7-8 h

Stetiges Auf- und Absteigen oberhalb des Regenwaldgürtels mit tollen Ausblicken auf die Shira Ridge und den Gipfelbereich des Kibo. Sehr lange Etappe.


Tag 4

Startpunkt: Shira Camp 2 (3900 m)
Endpunkt: Barranco Camp (3960 m)
Höhenmeter: ↑ 740 m   ↓ 680 m
Wanderzeit: 6-7 h

Lange Etappe durch Heide- und Moorlandzone mit beeindruckender Bergvegetation bis hoch zum Lava Tower.


Tag 5

Startpunkt: Barranco Camp (3960 m)
Endpunkt: Karanga Camp (4035 m)
Höhenmeter: ↑ 100 m  ↓ 60 m
Wanderzeit: 3-4 h

Steiler Aufstieg über die Barranco Wall, die mit Blick auf den Südgletscher des Kibo belohnt. Viel auf und ab.


Tag 6

Startpunkt: Karanga Camp (4035 m)
Endpunkt: Barafu Camp (4640 m)
Höhenmeter: ↑ 600 m
Wanderzeit: 3-4 h

Schmaler Weg durch alpine Steinwüste ohne weitere technische Herausforderungen.


Tag 7

Startpunkt: Barafu Camp (4640 m)
Endpunkt: Uhuru Peak (5895 m) - Mweka Camp (3080 m)
Höhenmeter: ↑ 1250 m  ↓ 2810 m
Wanderzeit: 10-14 h

Sehr steiler, langer und u.U. kalter Aufstieg zum Stella Point. Fantastisches Gipfelpanorama am Kraterrand und am Gipfel. Abstieg relativ steil und lang. Höhe spielt eine große Rolle.


Tag 8

Startpunkt: Mweka Camp (3080 m)
Endpunkt: Mweka Gate (1680 m)
Höhenmeter: ↓ 1400 m
Wanderzeit: 2-3 h

Leichter und relativ kurzer Abstieg auf guten Wegen. Üppiger Regenwald.

Lemosho Route | Die Lemosho Route steigt an der Westflanke des Kilimanjaro auf. Die ersten beiden Tage verlaufen durch üppigen Bergregenwald und Heide- und Moorlandschaften, die mit Farnen und Erica bewachsen sind. Am dritten Tag trifft diese Route auf die Machame Route. Auf Grund der teilweise steilen Passagen und des wellenartigen Landschaftsprofils ist die Lemosho Route vom Schwierigkeitsgrad etwas höher einzustufen als die Marangu Route. Übernachtet wird ausschließlich in Bergzelten. Alternativ bieten wir die Besteigung über die Machame Route oder die Marangu Route an.


Tag 1 Kilimanjaro Airport, Tansania – Usa River, Tansania 

Fahrstrecke ca. 30 km; reine Fahrzeit ca. 30 Minuten

Nach Ihrer Ankunft am Kilimanjaro Airport, werden Sie von unserem Fahrer begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie etwas in Ihrem Hotel oder unternehmen Sie einen Ausflug in die nahegelegene Safarihauptstadt Arusha (Taxi erforderlich). Im Laufe des Tages treffen sich die Teilnehmer im Hotel für ein ausführliches Briefing und den Ausrüstungscheck.
Abendessen

 

Tag 2 Usa River – Londorossi Gate (2200 m) – Startpunkt (2400 m) – Big Tree Camp (2780 m) 

Gehzeit ca. 2-3 Stunden (7 km)

Nach einem stärkenden Frühstück erfolgt der ca. 2,5-stündige Transfer zum Londorossi Gate auf 2200 m Höhe. Ihr Bergführer kümmert sich um die Registrierung und erläutert in einem kurzen Briefing nochmals, wie die kommenden Tage in Angriff genommen werden. Es folgt ein weiterer Transfer über eine holprige Piste (ca. 8 km) bis zum eigentlichen Startpunkt der Besteigung, einem Waldparkplatz. Von hier aus starten Sie das Trekking mit der ersten 2- bis 3-stündigen Etappe durch dichten Bergregenwald bei moderater Steigung und urwüchsiger Natur bis zum ersten Camp. Sie übernachten heute auf 2780 m Höhe im Big Tree Camp im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 3 Big Tree Camp (2780 m) – Shira 2 Camp (3900 m)

Gehzeit ca. 7-8 Stunden (14 km)

Sie frühstücken in Ihrem Camp und folgen dann wiederum dem schmalen Pfad vom Vortag, der mit zunehmender Höhe immer lichter wird. Schon bald darauf ist die Baumgrenze passiert und das Hochmoorgebiet beginnt. Heidebüsche, Ericas und Lobelien beherrschen hier das Landschaftsbild. Nach 4-5 Stunden ist die Shira Ridge auf ca. 3600 m Höhe überschritten und Sie passieren das Shira 1 Camp. Hier machen Sie eine kurze Rast, um das Mittagessen einzunehmen. Mit etwas Glück bietet sich Ihnen dabei ein herrlicher Panoramablick auf den kleinen Bruder des Kilimanjaro, den Mount Meru, bis zum Großen Afrikanischen Graben (Rift Valley). Anschließend nehmen Sie die letzten 400 Höhenmeter des heutigen Tages in Angriff. Nach weiteren 3 Stunden ist das Shira 2 Camp auf 3900 m Höhe erreicht. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 4 Shira 2 Camp (3900 m) – Lava Tower (4640 m) – Barranco Camp (3960 m)

Gehzeit ca. 6-7 Stunden (10 km)

Heute steht aktive Akklimatisierung auf dem Programm, um die Gipfelchance zu erhöhen. Erste Anzeichen des alpinen Bereiches des Kilimanjaro sind bei Ihrem Aufstieg zum Lava Tower auf 4640 m Höhe bereits zu erkennen. Hier angekommen, verbringen Sie ein wenig Zeit in der Höhe, um den Körper daran zu gewöhnen. Anschließend steigen Sie wieder hinab in das Barranco Valley. Hier finden Sie viele Senecien und Lobelien, die diesen Bereich prägen. Heute übernachten Sie im schönsten Camp der Tour. Das Barranco Camp liegt nur knapp unter der 4000 m-Marke auf 3960 m Höhe. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 5 Barranco Camp (3960 m) – Karanga Camp (4035 m) 

Gehzeit ca. 3-4 Stunden (6 km)

Der vierte Tag der Besteigung ist durch sein Auf und Ab geprägt. Schon eine halbe Stunde nachdem Sie im Camp gestartet sind, stellt sich Ihnen die größte Herausforderung des Tages in den Weg – die Great Barranco Wall. Die Hände sind hier das wichtigste Werkzeug, da man sich an der einen oder anderen Stelle festhalten muss. Unsere erfahrene Bergmannschaft steht Ihnen natürlich mit Tipps und Tricks hilfreich zur Seite und reicht auch gerne die Hand zur Unterstützung. Sobald die Wand bezwungen ist, geht es weiter durch mehrere kleine Schluchten einen scheinbar endlosen Bergkamm hinauf. Dabei haben Sie stets den Südgletscher des Kibo im Blick. Nach 3-4 Stunden ist Ihr heutiges Ziel erreicht. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

  

Tag 6 Karanga Camp (4035 m) – Barafu Camp (4640 m) 

Gehzeit ca. 3-4 Stunden (4 km)

Die heutige Wanderroute führt Sie einen schier endlos langen Gebirgskamm entlang. Das Barafu Camp auf 4640 m Höhe erreichen Sie nach ca. 3-4 Stunden. Hier bereitet Ihr Koch am Abend ein stärkendes Abendessen zu, welches die Energiespeicher wieder auffüllen wird. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen 

 

Tag 7 Barafu Camp (4640 m) – Uhuru Peak (5895 m) – Mweka Camp (3080 m)

Gehzeit ca. 14-16 Stunden (19 km)

Nun ist er da, der Tag der Entscheidung. Bereits gegen Mitternacht starten Sie zur alles entscheidenden Gipfeletappe. Ziel ist der Uhuru Peak auf 5895 m Höhe und die unvergesslichen Fotos am Gipfelkreuz bei aufgehender Sonne. Der Stella Point auf 5730 m ist zunächst das erste Etappenziel, welches Sie über gefrorene Vulkanasche und Geröll erreichen werden. Von hier aus sind ein starker Wille und Durchhaltevermögen gefragt, um sich selbst mit dem Gipfelfoto auf dem Uhuru Peak zu belohnen. Sie stehen nun auf dem höchsten Punkt Afrikas mit einem atemberaubenden Rundumblick auf den afrikanischen Kontinent. Nach dem ca. 7-stündigen Aufstieg folgt auch zügig der Abstieg in das Barafu Camp. Dort wartet die Küchenmannschaft schon mit einer leckeren und wohlverdienten heißen Suppe auf Sie. Nach der Stärkung begeben Sie sich auf die 5- bis 6-stündige Etappe zur Mweka Hut, um ein letztes Mal im Zelt zu übernachten.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 8 Mweka Camp  (3080 m) – Mweka Gate (1630 m) – Usa River, Tansania

Gehzeit ca. 3-4 Stunden (10 km)

Nach dem langen und anstrengenden gestrigen Gipfeltag erreichen Sie heute in 3-4 Stunden das Mweka Gate. Hier verabschieden Sie sich von Ihrer treuen Bergmannschaft und werden zurück zum Hotel gebracht. Nach der ersehnten heißen Dusche können Sie hier den Gipfelerfolg ausgiebig feiern.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 9 Usa River, Tansania – Kilimanjaro Airport, Tansania

Nach dem Frühstück und dem Check-out setzen Sie Ihr individuelles Reiseprogramm fort oder erhalten einen Transfer zum Kilimanjaro Airport. 
Frühstück

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 8 Übernachtungen in Bergzelten oder Hotels
  • Alle angegebenen Transfers
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Koch
  • Persönliche Träger (Porter)
  • Mahlzeiten wie im Tourverlauf angegeben
  • 3 Liter abgekochtes Wasser pro Person und Tag
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Gratis Reiseliteratur zum Kilimanjaro Trekking

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie auf einer Kilimanjaro Besteigung?

    Der Kilimanjaro gehört zu den wenigen Bergen dieser Höhe, die ohne bergsteigerische Vorkenntnisse und Fähigkeiten bewältigt werden können. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine gute körperliche Fitness und Kondition für Tagesetappen von vier- bis zehnstündigen Wanderungen erforderlich sind. Trittsicherheit, auch im feuchten und rutschigen Gelände, ist insbesondere Voraussetzung. Toleranz und Kameradschaft sowie ein gutes Maß an Flexibilität sind weiterhin die grundlegende Basis für eine gelungene Reise. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie ein Land bereisen, in dem die Infrastruktur bei weitem nicht so entwickelt ist wie zuhause.
    Die Lemosho Route steigt an der Westflanke des Kilimanjaros auf und trifft am dritten Tag der Besteigung im Barranco Camp mit der Machame Route zusammen. Da die Route in Bezug auf die zu überwindenden Höhenmeter mit der Machame Route vergleichbar ist, bietet sich ein weiterer Akklimatisierungstag im Karranga Camp an. Dies gestaltet den Aufstieg etwas gemütlicher und gibt Ihrem Körper eine bessere Möglichkeit sich zu akklimatisieren und sich von den Anstrengungen zu erholen, zumal es auf der folgenden Etappe die steile Barranco Wall zu überwinden gilt.
    Nach der hoffentlich erfolgreichen Gipfelerstürmung steigen Sie dann wieder auf der Mweka Route hinab. Die Übernachtung findet in ausgewiesenen Zwei-Personen-Bergzelten statt. Schlafmatten werden zur Verfügung gestellt. Die Notdurft wird in eher schlecht isolierten Toilettenhäuschen mit Plumpsklos aus Holz verrichtet, die in bestimmten Abständen voneinander aufgestellt sind. Die tägliche Waschhygiene reduziert sich auf Zähneputzen und eine „Katzenwäsche“. Hierfür wird Ihnen jeden Morgen eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereitgestellt.

  • 1.2 Wer ist für eine Kilimanjaro Besteigung geeignet?

    Eine Kilimanjaro Besteigung setzt natürlich eine gewisse sportliche Fitness voraus. Hierfür eignen sich zwei- bis dreimal wöchentlich durchgeführte Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen und Wandern gut zur Vorbereitung. Letztendlich spielt bei der Tour auch die Verträglichkeit der Höhe eine entscheidende Rolle. Diese lässt sich jedoch nie vorhersagen, da jeder, unabhängig von seiner sportlichen Vorbereitung, anders auf die geringere Sauerstoffzufuhr reagiert. Die Gruppen bestehen aus bis zu 10 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika.
    Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen.
    Durch die Nationalparkbehörde (KINAPA) ist ein Mindestalter von 10 Jahren für die Besteigung des Kilimanjaro vorgeschrieben. Da Kinder und Jugendliche anfälliger für Symptome der Höhenkrankheit sind, empfehlen wir ein Mindestalter von 14-16 Jahren. Ein Höchstalter gibt es nicht und wir hatten schon Gäste, die mit weit über sechzig Jahren noch problemlos den Uhuru Gipfel erreicht haben. Dennoch empfehlen wir Gästen in höherem Alter sich vorab einem Gesundheitscheck beim Hausarzt zu unterziehen.

  • 1.3 Träger und Guide

    Unsere englischsprachigen Mountain Guides verfügen über eine entsprechende Lizenz und über eine langjährige Berufserfahrung. Ein geschultes und gut eingespieltes Team, das von den Guides selbst zusammengestellt wird, begleitet Sie auf der gesamten Besteigung. Bei größeren Gruppen verlangt die Nationalparkbehörde die Begleitung durch mehrere lizenzierte „Head Guides“. Zusätzlich werden für die Gipfeletappe so genannte „Assistant Guides“ eingesetzt. Diese sind in der Regel erfahrene Mitglieder aus der Bergmannschaft, die zur weiteren Unterstützung für einen sicheren Auf- und Abstieg aller Teilnehmer vom Head Guide ausgewählt werden. Sollten Teilnehmer die Besteigung abbrechen müssen, ist somit eine individuelle Betreuung sichergestellt, ohne dass der Aufstieg der übrigen Bergsteiger beeinträchtigt wird. Für den Transport der Ausrüstung organisiert der Guide, entsprechend dem Aufwand, die benötigten Träger (Porter). Diese steigen getrennt von der eigentlichen Gruppe auf und haben das Camp schon vorbereitet, wenn Sie eintreffen. Für die Zubereitung der Mahlzeiten ist in der Regel ein Koch zuständig, der die gesamte Mannschaft versorgt. Bei größeren Gruppen steht dem Koch ein Kellner (Waiter) zur Seite. Bei einer Gruppe von fünf Teilnehmern kommt inkl. Guide, Koch und Trägern schnell eine Expeditionsmannschaft von 18-20 Personen zusammen. Für unser europäisches Verständnis ist es ungewohnt mit solch einem Tross zu reisen. Sieht man aber vor Ort wie viel Material mitgenommen werden muss, so relativiert sich die Anzahl der Begleiter schnell. Denken Sie auch daran, dass die Beschäftigung als Guide, Koch oder Träger bei der lokalen Bevölkerung oftmals die einzige Einkommensmöglichkeit ist und eine der wenigen Chancen darstellt, direkt vom Tourismus zu profitieren.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung erfolgt auf der Kilimanjaro Besteigung auf Vollpensionsbasis. Für die Mahlzeiten und als Gemeinschaftsraum steht ein Messzelt, ausgestattet mit Stühlen und einem Tisch, zur Verfügung.

    Das klassische Frühstück auf einer Kilimanjaro Besteigung orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel nur kurz rasten, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunch Box, die Sie unterwegs verzehren können. Abends erhalten Sie dann im Camp ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frische Früchte, Rührei oder Omelette, teilweise Speck oder Würstchen, Toast, Margarine, Erdnussbutter, Marmelade, Porridge (Haferbrei)

    Mittagessen | Sandwiches, gekochte Eier, Hühnchenschenkel, frische Früchte

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Bitte bedenken Sie, dass aufgrund der schwierigen Haltbarkeitsbedingungen am Berg alle frischen Lebensmittel, wie Fleisch, Früchte und Gemüse bereits auf den ersten Etappen zubereitet werden müssen. Auf den letzten Etappen werden dann Reis- und Nudelgerichte gereicht.

    Getränke | Wo immer möglich, wird frisches Wasser aus Quellen geschöpft und zusätzlich abgekocht. Die höheren und höchsten Regionen des Berges sind sehr trocken und das Wasser wird in Kanistern hinaufgebracht und ebenfalls abgekocht. Ihren Getränkevorrat füllen Sie jeden Morgen mit abgekochtem Wasser auf. Sollten Sie einen empfindlichen Magen haben und auf Nummer sicher gehen wollen, sind Entkeimungstabletten empfehlenswert. Achten Sie hier auf die notwendige Kontaktzeit. Zu den Mahlzeiten können Sie zwischen Kaffee-, Kakao-, Milchpulver und Schwarztee wählen. Sollten Sie den Genuss von Schwarztee am Abend nicht so gut vertragen, empfehlen wir Ihnen selbst Früchte- oder Kräuterteebeutel mitzubringen.
    Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Trinkflaschen | Aufgrund einer Vorschrift der KINAPA (Kilimanjaro National Park Authority) ist die Nutzung von jeglichen Einweg- oder Pfand-Plastikflaschen am Kilimanjaro verboten. Aus diesem Grund müssen Trinkflaschen selbst mitgebracht werden. Außerdem empfehlen wir Gästen, welche ein Trinksystem (Camel Bag o.ä.) am Kilimanjaro verwenden möchten, separate Trinkflaschen für die Gipfeletappe mitzubringen. Der Hintergrund ist, dass die Trinkschläuche dieser Systeme während der Gipfeletappe oftmals einfrieren. Beispiele für geeignete Trinkflaschen sind z.B. SIGG (https://www.sigg.com/) oder Nalgene (http://nalgene.com/product/)

    Unser empfohlenes Minimum sind Flaschen, die insgesamt 3 Liter fassen (z.B. 2x 1,5 Liter Flaschen). Bitte beachten Sie, dass die Flaschen immer nur morgens und abends aufgefüllt werden können!
    Vor Ort besteht die Möglichkeit bei unserem Partner Trinkflaschen aus Metall (1 Liter) für 15 USD pro Stück zu kaufen (vorherige Anmeldung sinnvoll).

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/ vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Kilimanjaro Besteigung aus?

    Auf einer Kilimanjaro Besteigung startet der Tag normalerweise gegen 07:00 Uhr mit dem Frühstück und endet gegen 20:00 Uhr. Nach einer „Katzenwäsche“ im Camp brechen Sie auf und wandern einige Stunden mit Ihrer Gruppe entlang der Route. Unterwegs werden Sie regelmäßig von den Trägern überholt, die das Camping Equipment scheinbar mühelos hinauftragen. Da das Mittagessen in Form einer Lunch Box gereicht wird, kann die Reisegruppe frei entscheiden, wann die Mittagspause stattfinden soll. Ihr bereits aufgebautes Camp erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. In der Regel gehen Sie früh schlafen, um neue Kräfte für den kommenden Tag zu sammeln.

  • 1.6 Welche Campingausrüstung wird benutzt?

    Wir legen großen Wert auf den Zustand unserer Bergzelte und Campingausrüstung. Das Material wird daher nach jeder Tour gründlich gereinigt, kontrolliert und ggf. ausgebessert.
    Auf unseren Bergtouren schlafen Sie in qualitativ hochwertigen Bergzelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie benötigen lediglich Ihren eigenen, qualitativ hochwertigen Schlafsack. Sollten Sie keinen ausreichenden Schlafsack besitzen, kann dieser gegen Aufpreis vor Ort gemietet werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.7 Welche Unterkünfte und Campingausrüstung werden benutzt?

    Im Allgemeinen werden Campingplätze entlang der Routen mit Duschen und teilweise Bars benutzt. Einige verfügen sogar über einen Swimmingpool. In den Nationalparks sind die Campingplätze meist sehr einfach und nur mit kleinen Waschhäuschen und Plumpsklos ausgestattet.
    Zwei- Personen- Zelte mit eingebautem Boden und Moskitonetzen, Schlafmatten, Campingstühle und Kühlboxen werden bereitgestellt. Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unserem Büro in Verbindung.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie eventuell den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses (weitere Informationen bezüglich Gelbfieberimpfung unter Punkt 2.6).

    Visum | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht:

    visa

    Das Visum können Sie direkt bei der Einreise am Flughafen, bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von 50 US Dollar beantragen. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa- Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für den Nationalpark und die Campinggebühren bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Kilimanjaro Besteigung mitzunehmen. Je nach Ankunft/ Abreise bieten sich Gelegenheiten für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke vor und nach der Besteigung sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Trinkgelder bilden einen Teil des Gehalts der Bergmannschaft und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15-18 USD für den Head Guide, 12-15 USD für den Assistant Guide, 8-10 USD für den Koch, 7-9 USD für den Kellner, 6-7 USD pro Träger pro Gruppe/ Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird der Bergmannschaft bei der Verabschiedung am Ende der Tour in einem Umschlag überreicht. Wir empfehlen folgende Möglichkeit die Trinkgelder zu verteilen: Lassen Sie sich von Ihrem Guide eine Auflistung der gesamten Bergmannschaft geben. Besprechen Sie dann innerhalb der Reisegruppe, wie viel Sie jedem Mitglied geben möchten und rechnen den Betrag aus. Bei der gemeinsamen Abschiedszeremonie können Sie dann der versammelten Bergmannschaft vorlesen, welchen Anteil jeder erhalten soll und den Gesamtbetrag an den Chef-Guide übergeben. Dieser übernimmt dann die weitere Verteilung. Dieses Verfahren hat sich sehr bewährt und erspart Ihnen lange Debatten mit Guides oder Portern über die Höhe der Trinkgelder. Gebrauchte Ausrüstungsgegenstände sind übrigens auch sehr willkommene Geschenke.

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check In gezahlt werden muss! Die Steuer beträgt momentan 50US$.
    Linienfluggesellschaften wie (Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air) sind davon nicht betroffen. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1 TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines:  Bitte beachten Sie die eingeschränkten Kräfte der Träger und nehmen Sie maximal eine große Reisetasche bzw. Rucksack (max.12 kg) mit.
    BITTE KEINE KOFFER!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Tansania teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten meist 23kg und 7kg Handgepäck - z.B. bei Precision Air Flügen). Gepäck, das Sie während der Bergtour nicht benötigen, kann kostenfrei gelagert werden.

    Ohne die richtige Ausrüstung kann jede Bergtour schnell zur Tortur werden, dies gilt natürlich auch für den Kilimanjaro. Während es am Parkeingang noch tropisch warm ist, herrschen am Gipfel Temperaturen von -15°C und darunter. Daher ist das so genannte Zwiebelsystem, also mehrere Kleidungsschichten übereinander, ideal um sich den jeweiligen Klimaverhältnissen anzupassen. Insbesondere ein warmer Schlafsack ist obligatorisch. Dieser sollte von guter Qualität sein und einen realistischen Komfortbereich von -12°C besitzen.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Regenjacke / -hose
    ▪ warme Fleece- / Thermo- oder Softshell Jacke
    ▪ Fleece Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 stabile Trekkinghose
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch
    ▪ Sport- und Funktionsunterwäsche
    ▪ warme Handschuhe/ Fäustlinge/ dünne Handschuhe als Unterziehhandschuh
    ▪ Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ hohe und wasserabweisende Wanderstiefel (gut eingelaufen)
    ▪ Sport- und Funktionsunterwäsche
    ▪ evtl. Gamaschen (zum Schutz gegen Eindringen von Geröllsteinchen und Nässe)
    ▪ Trekkingsocken
    ▪ warme Mütze oder Gesichtsmaske/ Hals- oder Kopftuch
    ▪ Sonnenhut oder Cap

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene), Mittel gegen Durchfall und Malaria, Schmerzmittel, Pflaster 
    Ersatzbrille
    Schlafsack (Minimum für Temperaturen bis -12 Grad)

    Nützliches:
    Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz
    Teleskopstöcke
    Wasser- oder/ und Thermosflasche
    Tropfen/ Tabletten zur Wasserentkeimung
    Stirnlampe (möglichst LED) mit Reservebatterien
    Sonnenschutzmittel auch als Lippenschutz, mind. Faktor 20 oder mehr
    Kulturbeutel mit Zahnputzzeug, Seife u.a. persönlichen Dingen/ Handtuch
    Müsli- / Energieriegel/ Nussmischungen oder Schokolade; Traubenzucker; Vitamin – und  Mineraltabletten zum Auflösen
    Taschentücher und Toilettenpapier (ca. 2 Rollen pro Person)
    Notpfeife
    Ohropax
    Fotoausrüstung/ Adapter für Ladekabel (Lademöglichkeiten nur im Hotel)
    Uhr/ Handy mit Weckfunktion plus Ladegerät (Lademöglichkeiten nur im Hotel)
    Kartenspiel, Buch o.ä.

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Kilimanjaro Besteigung schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu  Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

    Gelbfieber | Tansania zählt, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ebenso bei Transitreisenden, welche aus Europa über ein Gelbfiebergebiet einreisen, so z.B. bei Flügen mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba. Diese Regelung gilt für das Festland Tansania sowie für die Einreise nach Sansibar.

    Bei der Weiterreise nach Sansibar (vom Festland Tansania kommend) ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Sollten Sie den Flughafen bei einem Zwischenstopp verlassen und sich länger als 12 Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (z.B. in Äthiopien), besteht bei Einreise nach Tansania oder Sansibar die Impfpflicht.

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Aus diesem Grund sind die oben gemachten Angaben auf dem Stand von Februar 2018. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Tansanischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

    Höhenkrankheit | Nahezu jeder Bergwanderer am Kilimanjaro wird die Höhe und die damit einher gehende dünnere Luft spüren. Genau genommen sind dies schon die ersten Anzeichen einer „milden“ Form der Höhenkrankheit. Die Symptome beginnen mit leichten Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Appetitlosigkeit und Übelkeit sowie Schwindel- und ersten Körperfunktionsstörungen. Jeder Mensch reagiert verschieden empfindlich auf die zunehmende Höhe und sportlich Durchtrainierte sind genauso gefährdet wie kettenrauchende Nichtsportler. In den meisten Fällen bleiben die Symptome aber so schwach, dass ein Weitergehen möglich ist. Sollten die Erscheinungen heftiger werden, hilft nur ein rascher Abstieg. In niedrigeren Lagen verschwinden die Symptome schnell von selbst. Bitte denken Sie daran, dass ein Ignorieren der Höhenkrankheit unter Umständen tödlich sein kann! Von Medikamenten, die die Symptome der Höhenkrankheit unterdrücken, raten wir dringend ab. Neben ausreichend Zeit zur Akklimatisation sollten Sie vor allem von Anfang an langsam gehen, um ein zu schnelles Aufsteigen und eine zu starke Beanspruchung des Organismus zu verhindern. Da Sie in der Höhe sehr viel Flüssigkeit verlieren, achten Sie bitte unbedingt darauf, ausreichend zu trinken! Täglich sollten Sie mindestens 2-4 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Mineraltabletten (z.B. Magnesium) beugen Mineralstoffverlust und Krämpfen vor.

    Fingeroxymeter | AAuf allen Kilimanjaro Touren von Elefant-Tours, tragen die Guides einen Fingeroxymeter mit sich, welcher die Sauerstoffsättigung jedes einzelnen Teilnehmers täglich misst.

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Auch wenn die Besteigung des Kilimanjaro grundsätzlich das ganze Jahr hindurch erfolgen kann, so ist doch die große Regenzeit von Mitte März bis Anfang Juni aufgrund starker Niederschläge nicht empfehlenswert. Während der kleinen Regenzeit im November ist ebenfalls gelegentlich mit Niederschlägen zu rechnen, doch sind diese längst nicht so heftig. Von Dezember bis Ende Februar sind die Temperaturen am wärmsten und Niederschläge selten. Auch sehr gut geeignet ist der Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Oktober. Die Temperaturen sind eher kühl und die Regenwahrscheinlichkeit gering.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel in die Landschaft werfen. In den Zelten und in der Umgebung des Kochbereichs gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine sondern halten sie sich an die Gruppe.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei der Bergbesteigung

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den Anforderungen des kommenden Tages in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bei allen Aktivitäten am Kilimanjaro sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass es keine Bergrettung wie z.B. in den Alpen gibt. Sollten Sie aus eigener Kraft nicht mehr Absteigen können, werden Sie getragen oder auf einer Bahre hinuntergebracht. Hubschrauber stehen für solche Fälle nicht zur Verfügung. Um sich eine solche Erfahrung zu ersparen, halten Sie sich immer an die Anweisungen Ihres Guides, bewegen Sie sich bitte mit entsprechender Umsicht und muten Sie Ihrem Körper nicht mehr zu als er verkraftet.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    In den Camps gibt es keinerlei Stromversorgung. Vorhandene Solarzellen sind den Funkgeräten der Ranger vorbehalten. Sie benötigen also ausreichend Batterien oder Akkus für Ihre elektrischen Geräte. Insbesondere in den höheren Regionen lassen diese durch die Kälte schnell an Leistung nach.
    Zweipolige Stecker wie in Deutschland üblich, kommen in den Hotels in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Also seien Sie bitte so fair den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Sollte dies nicht ausreichen, kontaktieren Sie bitte unsere deutschen Kollegen vom Büro in Arusha (Kontakt auf Ihrem Reisevoucher). Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

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