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14-1120Gorilla Begegnung

14-tägige Trekking/Overland Tour, Camping

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Code: NO14NBONBO

Von: Nairobi

Bis: Nairobi

Teilnehmerzahl: 4-20

Preis: ab 1.120 EUR + 560 - 650 USD Gorilla Permit

Activity Package: ab 770 EUR

Einzelzeltzuschlag: ab 70 EUR

Gorilla Begegnung erwünscht? Auf dieser Überlandsafari haben Sie die Möglichkeit dazu.  Ostafrika wurde durch die Natur mit der Fülle an wilden Tieren und spektakulären Landschaften reich beschenkt. Die Berge von Uganda sind auch die Heimat der in ihrem Bestand gefährdeten Berggorillas. Der spektakuläre Moment, wenn man diese freundlichen Primaten nur wenige Meter entfernt beobachten kann, ist eine Erfahrung, die wohl nur schwer mit anderen Erlebnissen zu überbieten ist.

 

 

Was ist das Activity Package? (ab 770 EUR)
    Das Activity Package umfasst verschiedene Aktivitäten, die zusätzlich zum normalen Tourverlauf hinzugebucht werden können. Wir empfehlen die Buchung des Activity Packages, da die Aktivitäten essentiell sind und den Reiz der Tour ausmachen. Das Activity Package beinhaltet auf dieser Tour:

    • Pirschfahrten in den kenianischen Nationalparks
    • Schimpansen Trekking im Murchison Falls Nationalpark
    • Spaziergang im Ziwa Rhino Sanctuary
PDF Tourverlauf_NO14NBONBO GorillaBegegnung_14Tage  Vorabinfo_NO14NBONBO_NEU2

Tag 1-3 | Kenia

  • Masai Mara Game Reserve: Pirschfahrten
  • Lake Nakuru Nationalpark: Pirschfahrt

 

Tag 4-12 | Uganda

  • Lake Bunyonyi: Wanderungen, Bootsfahrten auf dem Lake Bunyonyi (optional)
  • Jinja: White Water Rafting (optional)
  • Bwindi Nationalpark: Gorilla Trekking (nicht im Reisepreis enthalten)
  • Murchison Falls Nationalpark: Bootsafari
  • Budongo Forest: Schimpansen Trekking (im Activity Package enthalten)
  • Ziwa Rhino Fund: Nashorn Tracking (im Activity Package enthalten)

 

Tag 13-14 | Kenia

  • Eldoret
  • Nairobi: Abendessen in einem lokalen Restaurant (optional)

Tag 1 Nairobi, Kenia – Masai Mara, Kenia

Fahrstrecke ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Sie verlassen die quirlige Hauptstadt Nairobi und fahren zum ersten Highlight der Tour. Die Masai Mara ist die kenianische Seite des berühmten Serengeti National Parks (Tansania) und erstreckt sich über 1510 km². Bei dem Betreten dieses tierreichen Gebietes begeben Sie sich in einem Safarifahrzeug mit Fotoapparaten, Kameras und Ferngläsern auf die „Jagd“ nach den Bewohnern dieses Parks. Bekannt ist das Masai Mara Schutzgebiet vor allem für seine Löwen und die alljährliche Migration von bis zu 1,5 Millionen Gnus und bis zu 200.000 Zebras. Dieses unglaubliche Schauspiel ist meist im August/September/Oktober zu beobachten. Genaue Zeiten lassen sich natürlich nicht festmachen, da es sich um wilde Tiere handelt.
Mittagessen | Abendessen

Tag 2 Masai Mara, Kenia

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der heutige Tag steht für weitere Pirschfahrten im Schutzgebiet zur Verfügung. Die weiten Ebenen der Masai Mara bieten ideale Bedingungen, um die Tiere aufzuspüren und versprechen einzigartige Fotomotive. Neben den Gnus und Zebras lassen sich hier auch Elefanten, Büffel, Giraffen, Leoparden und Geparden sowie Gazellen beobachten.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Tag 3 Masai Mara, Kenia – Lake Nakuru Nationalpark, Kenia

Fahrstrecke ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Nach einer letzten frühmorgendlichen Beobachtungsfahrt verlassen Sie das Masai Mara Schutzgebiet und begeben sich zum Lake Nakuru Nationalpark. Dieser flache und sehr salzhaltige See ist durch seine reichhaltige Vogelwelt und vor allem wegen der hier in großer Zahl vorkommenden Flamingos bekannt. Ursprünglich war der Lake Nakuru ein Vogelschutzgebiet, bis er 1968 zum Nationalpark deklariert wurde. Mit etwas Glück können Sie hier vier der Big Five (Büffel, Löwe, Nashorn, Leopard) während einer Pirschfahrt beobachten.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Tag 4 Lake Nakuru, Kenia – Jinja, Uganda

Fahrstrecke ca. 450 km; reine Fahrzeit ca. 8 Stunden

Heute passieren Sie die Grenze nach Uganda, von Winston Churchill auch die „Perle Afrikas“ genannt. Ihr Ziel ist die zweitgrößte Stadt Ugandas, Jinja. Bekannt ist die Stadt dafür, dass hier der (Victoria) Nil aus dem Lake Victoria entspringt und seine 6695km lange Reise nach Ägypten und in das Mittelmeer beginnt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 Jinja, Uganda – Kampala, Uganda – Masindi, Uganda

Fahrstrecke ca. 280 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Der heutige Weg führt weiter in Richtung Norden. Nachdem evtl. weitere Mitreisende in Kampala zugestiegen sind, erreichen Sie am Abend Masindi in der Nähe des Murchison Falls Nationalparks. Hier wird das Camp für die Nacht errichtet. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Tag 6 Murchison Falls Nationalpark, Uganda – Budongo Central Forest Reserve, Uganda

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Von hier aus besuchen Sie den Murchison Falls Nationalpark sowie das Budongo Central Forest Reserve. Sie besuchen die Murchison Fälle im Nationalpark und unternehmen eine Bootsafari auf dem Victoria Nil. Das Highlight dieses Tages wird aber sicherlich das Schimpansentrekking sein, welches heute für Sie gebucht ist (nur mit Activity Package möglich!). Am Abend Rückkehr ins Camp.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7 Ziwa Rhino Fund Kampala, Uganda

Fahrstrecke ca. 220 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg zurück in die Hauptstadt Kampala. Unterwegs legen Sie einen Zwischenstopp im ZIWA Rhino Fund ein. Ziel dieses Projekts ist es, die einzigen Nashörner Ugandas in ihrem geschützten Lebensraum aufzuziehen, um sie in der Zukunft wieder in den Nationalparks auszuwildern. Auf einer Wanderung durch das Schutzgebiet haben Sie Gelegenheit, die Tiere für eine Stunde aus unmittelbarer Nähe zu beobachten. Begleitet werden Sie durch einen bewaffneten Ranger, der Ihnen gern alle Fragen beantwortet und das sehr interessante Projekt näherbringt. Der Nachmittag steht für die Erkundung der quirligen Hauptstadt zur freien Verfügung.
Frühstück

 

Tag 8-10 Kampala, Uganda – Lake Bunyonyi, Uganda – Bwindi Nationalpark – Gorilla Trekking

Fahrstrecke Tag 8: ca. 450 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Die Fahrt bringt Sie heute ins südwestliche Uganda zum Lake Bunyonyi. Der von Bergen umgebene See ist zwar recht klein, doch durch seine dichte Otterpopulation und die schöne Landschaft ein hervorragender Ort, um die Vorbereitungen für das Gorilla Trekking der nächsten Tage abzuschließen.
Nach einem frühen Start werden Sie in den dichten Urwald des Bwindi Nationalparks eindringen. Unser Gorilla Trekking durch diesen noch ursprünglichen Urwald wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Natürlich warten die Berggorillas nicht auf ihre Besucher, sodass die Suche den ganzen Tag dauern und sehr anstrengend werden kann. Die erfahrenen lokalen Guides führen Sie durch den dichten Dschungel, immer auf der Suche nach Spuren nächtlicher Rastplätze der Gorillas. Gorillas sind sehr gesellig und eine Gruppe besteht meistens aus 12 bis 20 Tieren. Es ist ein erhebender Anblick, wenn man den über 300 Kilo schweren Anführer der Gorillas, den „Silberrücken“, zum ersten Mal sieht und das dabei aufkommende Gefühl ist eine Mischung aus Ungläubigkeit und Ehrfurcht. Man kann aus sehr geringer Distanz hervorragend das Verhalten der Berggorillas studieren und dabei durchaus menschliche Züge in ihrem Sozialverhalten entdecken. Alle Gäste, die an dieser Safari teilgenommen haben sagen, dass dies wohl eine der aufregendsten und eindrucksvollsten Erfahrungen war, die sie auf ihrer Afrikareise machen durften und dass sie die Erinnerung an die Begegnung mit den Gorillas wohl nie vergessen werden. Während der Zeit im Park werden Sie außerdem das Nyombi Dorf besuchen, welches nur per Motorboot zu erreichen ist und am Lake Bunyonyi liegt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 Lake Bunyonyi, Uganda – Kampala, Uganda

Fahrstrecke ca. 450 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Heute geht es vom Lake Bunyonyi wieder zurück nach Kampala, das Sie am späten Nachmittag erreichen werden. Wer ab Kampala nach Europa zurückfliegen oder individuell weiterreisen möchte, kann die Tour auch bereits hier beenden. Übernachtung in Kampala.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 12 | Kampala, Uganda – Jinja, Uganda

Fahrstrecke ca. 100 km; reine Fahrzeit: ca. 2-3 Stunden

Heute fahren Sie zurück nach Jinja. Hier können allerlei Aktivitäten unternommen werden, wie Rafting auf dem Nil, Kajak Touren, Quadbiken, Wanderungen ect. (alle Aktivitäten optional und nicht im Reisepreis enthalten).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 13 | Jinja, Uganda – Eldoret, Kenia

Fahrstrecke ca. 300 km; reine Fahrzeit: ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück überqueren Sie wieder die Grenze nach Kenia und fahren weiter in das 2100m hoch gelegene Eldoret in Kenia. Hier ist der große Afrikanische Grabenbruch gut zu sehen. Nach Ihrer Ankunft können Sie im Camp entspannen und sich am Pool erfrischen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 14 Eldoret, Kenia – Nairobi, Kenia – Ende der Tour

Fahrstrecke ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg zurück nach Nairobi und beenden in der Hauptstadt Kenias Ihre Abenteuer-Safari. Traditionell gehen am Ende der Tour alle Tourteilnehmer zusammen zum Essen aus (optional und nicht im Tourpreis enthalten), um die Tour nett ausklingen zu lassen.
Frühstück | Mittagessen

 

Wichtiger Hinweis | Obwohl alles daran gesetzt wird, die Safari so durchzuführen wie sie hier beschrieben ist, müssen wir darauf hinweisen, dass eine gewisse Flexibilität aufgrund politischer oder anderer Einflüsse nötig sein kann. Eventuelle Änderungen und ein geänderter Tourverlauf setzen auch eine gewisse Flexibilität und Offenheit der Tourteilnehmer voraus. Sollte dies nicht zu Ihren Stärken gehören, raten wir von der Teilnahme an dieser Tour ab.

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 13 Campingübernachtungen im Zelt
  • Transport im Overland Truck
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Campingausrüstung (eigene Schlafsäcke müssen mitgebracht werden)
  • Alle Nationalparkgebühren

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visa
  • Activity Package
  • Weitere optionale Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen
  • Gorilla Permit

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte!
Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches, für uns Selbstverständliche, für den Gast unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Trekking/Overland-Camping-Safari?

    Eine Trekking/Overland-Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist. Auch sind die Fahrzeiten nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in diese Länder mit allen ihren schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Das Highlight dieser Tour ist der Besuch bei den Berggorillas. Die Gorillas in Uganda stellen zusammen mit ihren Artgenossen in Ruanda und im Kongo die letzten freilebenden Exemplare ihrer Gattung dar.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland Camping-Safari mit Gorilla Trekking geeignet?

    Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 20 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: Die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen.
    Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden.
    Bei allen Touren ist das eigene Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und beim Abwaschen sowie beim Auf- und Abbauen der eigenen Zelte.
    Overland Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen und die sich für die Kultur, die einheimischen Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren.

    Beim Gorilla Trekking besteht der Hin- und Rückweg jeweils aus 1 bis 4-stündigen, anstrengenden Wanderung (meist 2 bis 3 Stunden). Das Laufen durch den dichten Regenwald in bis zu 3.000 Metern Höhe - zum Teil entlang steiler Berghänge oder durch Schluchten - kann anstrengend, ermüdend und nass sein. Besucher sollten über eine mittlere Kondition verfügen, gesund und gut ausgerüstet sein.
    Achtung: Gorillas können sich mit den meisten menschlichen Krankheiten infizieren. Falls Sie wissentlich an einer ansteckenden Krankheit (vor allem Grippe) leiden, können Sie nicht am Gorilla Trekking teilnehmen.

    Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man generell Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Das Tour begleitende Team besteht meist aus einem Fahrer und einem Koch (was nicht heißt, dass der Fahrer nicht kochen oder der Koch nicht fahren kann).
    Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal welche Hautfarbe, weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und auf Märkten gekauft. Wenn dies auf manchen Touren in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse, Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frühstücks-Cerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/ Toast, Marmelade, Tee/ Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse)

    Mittagessen | Käse, kaltes Fleisch/Fisch, Würstchen, Salate, Toast oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewoors, Steaks, Fisch, Kartoffeln, Mili Bap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte

    Bitte beachten Sie, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Trekking/Overland Camping-Safari aus?

    Auf einer Trekking/Overland Tour startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet, wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel beginnt der Tag um ca. 06.00 Uhr. Sie bauen die Zelte ab und frühstücken vor 07.00 Uhr. Manchmal ist es notwendig sehr früh aufzustehen, um das nächste Tagesziel zu erreichen, einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben oder die Tiere im Nationalpark während ihrer aktiven Zeit zu beobachten. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird normalerweise unterwegs zubereitet und eingenommen. Am Nachmittag, je nach Ankunftszeit im Camp, haben Sie Zeit zu entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird meist draußen serviert und danach bleibt es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie noch ein wenig Zeit gemeinsam mit der Gruppe verbringen oder sich direkt in Ihr Zelt zurück ziehen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden, genutzt. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Innere mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für das Gepäck, die Nahrungsmittel und das Camping Equipment vorgesehen. Des Weiteren haben die Fahrzeuge Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer.

  • 1.7 Welche Unterkünfte und Campingausrüstung werden benutzt?

    Im Allgemeinen werden Campingplätze entlang der Routen mit Duschen und teilweise Bars benutzt. Einige verfügen sogar über einen Swimmingpool. In den Nationalparks sind die Campingplätze meist sehr einfach und nur mit kleinen Waschhäuschen und Plumpsklos ausgestattet.
    Zwei-Personen-Zelte mit eingebautem Boden und Moskitonetzen, Schlafmatten, Campingstühle und Kühlboxen werden bereitgestellt. Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unserem Büro in Verbindung.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Impfpass mitführen!)

    Visa | Die Visa- Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht:

     visa

    Urlaubsreisende die nach Kenia einreisen wollen sollten das Visum über die Internetseite www.ecitizen.go.ke nach Registrierung als Besucher beantragen und per Kreditkarte bezahlen. Die Visagebühr beträgt weiterhin 40 € oder 50 US$ (East Africa Visum 100US$). Nach einer Bearbeitungszeit von rund sieben Tagen bekommt man das elektronische Visum ausgestellt und muss es als Ausdruck zusammen mit seinem noch mindestens sechs Monate über die Ausreise hinaus gültigen Reisepass bei Einreise in Kenia vorlegen. Eine Beantragung des Visums für Kenia bei der Einreise ist zurzeit (Stand September 2017) noch möglich! Die Regierung plant aber eine komplette Umstellung auf das so genannte E-Visum.

    Visum Uganda: Da es die Möglichkeit gibt ein East Africa Visum für 100 US$ zu beantragen (für Kenia, Uganda und Ruanda gültig) ist es sinnvoll gleich dieses zu beantragen!

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere, wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reise-Gepäckversicherung durchaus Sinn.
    Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitten wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem Elefant-Tours Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Activity Package | Das Activity Package ist bei dieser Tour eine obligatorische Zahlung für die Aktivitäten, von denen der lokale Veranstalter denkt, dass sie essentiell sind für die Tour. Der Preis für dieses Paket ist 100% transparent und Sie finden alle in der Zahlung enthaltenen Aktivitäten in Ihrem Angebot. Das Activity Package kann entweder bei Tourstart in bar beim Guide oder im Vorhinein per Kreditkarte (zzgl. Dissagio) bezahlt werden.

    Der beschriebene Tourverlauf beinhaltet die Aktivitäten des Activity Packages.

    Allgemein | Es wird empfohlen, zusätzliches Geld auf die Safari mitzunehmen, ca. 5-10 Euro am Tag sind meistens ausreichend. Auf manchen Touren gibt es eine Auswahl freiwilliger Exkursionen, an denen Sie teilnehmen können und die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Des Weiteren empfiehlt es sich, eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen.
    In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich. Wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden, dürfen Sie natürlich auch mehr geben. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld.
    Die Tour Guides arbeiten schwer, werden aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie den Guides ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, dass sie gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen). Stecken Sie, welchen Betrag auch immer Sie für passend empfinden,  in jeweils einen Briefumschlag und übergeben Sie diese den Guides am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

    Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:

    Aktivitäten

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Kenia | Kenia Shilling (KES); 1 KES = 100 Cent
    In Kenia können ausländische Währungen in Wechselstuben oder Banken, an Flughäfen oder in Städten in die Landeswährung getauscht werden. Ebenfalls können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder Ihrer Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Bargeld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Deshalb ist es ratsam stets genug Bargeld dabei zu haben.

    Uganda | Uganda Shilling (UXD); 1 UXD = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in Wechselstuben oder Banken, an Flughäfen oder in Städten in Uganda Shilling getauscht werden. Dort finden Sie außerdem Geldautomaten an denen Sie mit Ihrer Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) oder sogar mit Maestro Card Schilling abheben können.

    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge dafür geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (20 kg) oder einen Rucksack und ein Handgepäckstück auf Ihre Tour mit.
    BITTE KEINE KOFFER!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die auf innerafrikanischen Flügen teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben.

    Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Kenia seit September 2017 verboten. Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-Free Shop an einem Flughafen außerhalb Kenias erworben wurden. Bitte bringen Sie also keine Plastiktüten mit, auch nicht in Ihrem Gepäck. Sollten Plastiktüten vom Zoll bei der Einreise gefunden werden, müssen diese abgegeben werden. Evtl. Strafzahlungen sind zurzeit nicht geplant (Stand September 2017), liegen aber wohl im Ermessensspielraum des kontrollierenden Zollbeamten.

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfasern. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht teilweise bis auf 5°C Grad fallen können. Es ist daher ratsam eine warme Fleece- oder Windjacke und einen guten Schlafsack dabei zu haben. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Grundsätzlich gilt | Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
    ▪ ausreichend Unterwäsche und Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!).
    Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    nicht barfuß
    nicht oben ohne (Männer!)
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria 
    Ersatzbrille
    Schlafsack

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt eine Afrikareise keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B sowie Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, dass Sie sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn kümmern sollten und diese Medikamente auch nehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Medikamente bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Abendstunden, sowie das Auftragen von Anti- Moskito- Spray oder Creme.
    Malariagefahr besteht in ganz Kenia und Uganda (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein- oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

    Gelbfieber | Die internationalen Bestimmungen verlangen von Reisenden, die die Grenze zwischen Gelbfiebergebieten überqueren eine Gelbfieberimpfung. Der Impfnachweis gegen Gelbfieber muss in Form des Impfpasses an der Grenze vorgewiesen werden.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:

    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In der Regenzeit und den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aufgrund von Rücksichtnahme Mitreisenden gegenüber angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden aber genug Stopps gemacht, dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man Sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Ländern z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist immer von Belang, egal ob Sie in Afrika oder einem anderen Teil der Welt reisen. Besonders in großen Städten wie Nairobi, Dar-es-Salaam und Lusaka sollten Sie auf Kriminelle achten, die in Touristen leichte Beute sehen.
    Daher sollten Sie die nachfolgenden Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den besuchenden Parks und Reservaten briefen und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazu stoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten.
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Egal ob Sie an einem Game Drive in einem offenen Safarifahrzeug oder im Truck teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug.
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Die meisten Campingplätze verfügen über Ladestationen für Handys, Laptop, Kamera, etc.  Notfalls können Sie auch an der Rezeption fragen, ob und wo Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich sind  Absprachen unter den Teilnehmern und ein wenig Geduld empfehlenswert. Einige der Fahrzeuge sind auch mit südafrikanischen Steckdosen ausgestattet, so dass Sie die Batterien im Truck laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

Karte Gorilla-Begegnung