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04-1580Berggorilla Trekking in Ruanda / Uganda

4-tägige Trekking Tour, ÜN in festen Unterkünften

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Code: ET04GORILA

Von: Kigali

Bis: Kigali

Teilnehmerzahl: individuell

Preis: ab 1.580 EUR

Einzelzimmerzuschlag: ab 200 EUR

Diese Reise ist perfekt für diejenigen, die eine der einzigartigsten Tierbeobachtungen erleben möchten. Die Gorillas in Uganda stellen zusammen mit ihren Artgenossen in Ruanda und im Kongo die letzten freilebenden Exemplare ihrer Gattung dar. Erleben Sie auf dieser unvergesslichen Reise die „sanften Riesen“ der Bergwälder in Uganda. In direkter Nähe zu diesen majestätischen Tieren beobachten Sie das Zusammenleben innerhalb einer Gorillagruppe in deren natürlicher Umgebung.

PDF Tourverlauf_ET04GORILA_Gorilla_Trekking_Uganda_4Tage   Vorabinfo_ET04GORILA

Tag 1-4; Ruanda / Uganda

  • Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark, Uganda: Gorilla Trekking

Tag 1 | Kigali, Ruanda

Nach Ihrer Ankunft am Kigali Airport und Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie vom Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel in die Stadt gebracht. Sie übernachten im Hotel Chez Lando.
Abendessen

 

Tag 2 | Kigali, Ruanda – Muzanze, Ruanda – Bwindi Impenetrable Forest, Uganda

Fahrstrecke ca. 175 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Nach dem Frühstück in Ihrem Hotel und nachdem Ihr Gepäck im Fahrzeug verstaut ist, brechen Sie auf in Richtung Grenzübergang nach Uganda. Auf dem Weg können Sie spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Vulkane Ruandas genießen. Das Mittagessen nehmen Sie in einem Restaurant in der Region Muzanze, unweit des Grenzübergangs, ein. Im Anschluss daran überqueren Sie die Grenze nach Uganda (der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist hierbei Pflicht). Schon bald darauf erreichen Sie Ihr heutiges Tagesziel, die Nkuringo Bwindi Gorilla Lodge, welche direkt am Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark liegt. Nach dem Check-in steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Entspannen Sie etwas in Ihrer Unterkunft oder unternehmen Sie mit Ihrem Guide eine kleine Wanderung in der Umgebung der Lodge zur Einstimmung auf das am kommenden Morgen geplante Gorilla Trekking.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark, Uganda

Der heutige Tag stellt mit Sicherheit das Highlight Ihrer Reise dar. Sie begeben sich auf die Spuren der letzten freilebenden Berggorillas der Welt. Die Gorillas leben in mehreren Gruppen im Bwindi Nationalpark verstreut. Die verschiedenen, an Menschen gewöhnten, Gruppen können für die Dauer von einer Stunde in Kleingruppen von max. acht Personen pro Gorillafamilie besucht werden. Zunächst erfolgt eine kurze Einweisung, dann starten Sie die Wanderung mit einem Guide der Nationalparkbehörde. Je nachdem wo sich die Tiere aufhalten, kann es zwischen einer und fünf Stunden dauern, bis Sie sie gefunden haben. Die Tiere bewegen sich frei im Park, daher kann keine genaue Garantie für ihren Aufenthaltsort gegeben werden. Eine Stunde vor Ihrem Aufbruch wird eine Gruppe von Rangern losgeschickt, die die Gorillas ausfindig machen und per Funk den genauen Standort an Ihren Guide weitergeben. Die Gorillas leben in einem Familienverbund von bis zu 20 Tieren zusammen und streifen auf der ständigen Suche nach Futter durch den Nationalpark. Jede Gruppe wird von einem 2m großen und bis zu 200kg schweren „Silberrücken“ angeführt. Erleben Sie die Gorillas und beobachten Sie diese einzigartigen Tiere bei ihrem geschäftigen Treiben, das schon fast menschliche Züge aufweist. Sie verbringen insgesamt eine Stunde in der unmittelbaren Nähe dieser „sanften Riesen“. Dieses Erlebnis lässt selbst den erfahrensten Afrikakenner mit Sicherheit den Atem stocken. Nach Ihrer Rückkehr zur Nationalparkbehörde erfolgt Ihr Transfer zurück zur Lodge. Sie übernachten erneut in Ihrer Unterkunft vom Vortag.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Bwindi Impenetrable Forest, Uganda – Kigali, Ruanda

Fahrstrecke ca. 175 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Nach dem Frühstück und dem Check-out werden Sie wieder von Ihrem Guide an der Rezeption im Empfang genommen und fahren gemeinsam zurück über die Grenze nach Kigali. Je nach Anschlussprogramm verbringen Sie dort eine weitere Nacht oder werden direkt zum Flughafen gebracht. Individuelle Ab-bzw. Weiterreise.
Frühstück

 

Hinweis | Bitte beachten Sie, dass auf Grund der strengen Limitierung der Besucherzahlen durch die ugandische Nationalparkbehörde der Erhalt von Gorilla Permits sehr schwer ist. Eine frühzeitige Buchung wird deshalb angeraten!

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 3 Übernachtungen in den genannten Lodges, Hotels
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Mineralwasser im Fahrzeug und während des Trekkings
  • alle angegebenen Transfers während der Reise
  • alle Nationalparkgebühren
  • ein Gorilla Permit pro Person

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (International und National)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visum (East Africa Visum für Ruanda & Uganda 100 US$)
  • optionale Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • persönliche Ausgaben
  • private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einem Gorilla Trekking in Ruanda/Uganda?

    Das Hauptaugenmerk bei dieser Trekkingtour gilt den Berggorillas Uganda. Die Gorillas in Uganda stellen zusammen mit Ihren Artgenossen in Ruanda und im Kongo die letzten freilebenden Exemplare ihrer Gattung dar. Die Übernachtungen finden in Safari Lodges oder Hotels statt. Die Zimmer sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet.

  • 1.2 Wer ist für ein Gorilla Trekking in Ruanda/Uganda geeignet?

    Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, der dem Reisenden die Möglichkeit gibt, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Gleichzeitig kann er aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in Ihrem Heimatland und es können Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind, wie gesagt, der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.
    Bei einem Standard Trekking besteht der Hin- und Rückweg jeweils aus einer ca. 2- bis 4-stündigen, möglicherweise, anstrengenden Wanderung. Das Laufen durch den dichten Regenwald in bis zu 3.000 Metern Höhe - zum Teil entlang steiler Berghänge oder durch Schluchten - kann anstrengend, ermüdend und nass sein. Besucher sollten über eine mittlere Kondition verfügen, gesund und gut ausgerüstet sein. Achtung: Gorillas können sich mit den meisten menschlichen Krankheiten infizieren. Falls Sie wissentlich an einer ansteckenden Krankheit (vor allem Grippe) leiden, können Sie nicht am Gorilla Trekking teilnehmen.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide. Die Fahrer stammen zumeist aus Ruanda und kennen sich bestens aus. Vor dem Trekking selbst werden alle Teilnehmer in kleinere Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe wird von einem Guide des Nationalparks zu den Gorillas begleitet. Dieser wird Ihnen beim Betreten des Nationalparks die wichtigsten Verhaltensregeln während des Trekkings erklären. Die Guides der Nationalparks sind zumeist in dem jeweiligen afrikanischen Land geboren und auch mit den Gorilla Familien vertraut. Zusätzlich werden Sie von einem bewaffneten Ranger des Parks begleitet. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung auf dieser Tour ist Vollpension. Das klassische Frühstück auf einer Safari orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind oder auf Fahrt, erhalten Sie Ihr Mittagessen teilweise in Form einer Lunchbox, die Sie unterwegs verzehren können. Abends erhalten Sie dann in der Lodge ein Abendessen, welches in der Regel aus Vorspeise, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig Tee/ Kaffee
    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst
    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Kochbananen, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Im Fahrzeug steht Ihnen Mineralwasser zur Verfügung. Beim Frühstück und meist auch beim Abendessen können Sie in den Lodges zwischen Kaffee, Kakao, Milch und verschiedenen Teesorten wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine Vegane / Vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Safari in Ruanda/Uganda aus?

    Auf einer Safari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Lodge und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. In der Regel können die Abfahrtszeiten in Absprache mit dem Guide und den übrigen Reiseteilnehmern relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen.

    Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Nationalpark fort oder begeben sich noch einmal im gleichen Park auf ausgiebige Pirschfahrten. Da das Mittagessen in Form einer Lunchbox gereicht wird, kann die Reisegruppe frei entscheiden, wann die Mittagspause stattfinden soll. Ihre Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammen sitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer / Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Ruanda/Uganda setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Bei Tageausflügen kommen auch Minibusse mit Allradantrieb zum Einsatz, die als Safarifahrzeuge modifiziert wurden. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet. Bei vollständig ausgelasteten Fahrzeugen wird auf den Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingesetzt, in denen das gesamte Gepäck verstaut werden kann. Bei privat gebuchten Touren mit mehr als 4 Personen ist eventuell ein Begleitfahrzeug sinnvoll (in diesem Fall gegen Aufpreis!).

  • 1.7 Unterkunft

    Sie übernachten in Hotels (Safari-Lodges) oder permanenten Zeltcamps (Tented Camps). Während es sich bei den Safari Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC und bieten den Service eines Hotels. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und absolutem Luxus. Alle Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten fast ausnahmslos eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in Form des mitzuführenden Impfpasses.

    Visum | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Bei Einreise in Kigali am Flughafen kann zurzeit ein East-Africa-Tourist-Visum beantragt werden. Dieses berechtigt Touristen zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda. Die Kosten hierfür betragen 100 US$.

    Um eventuellen, langen Wartezeiten sowie Komplikationen, bei der Ausstellung des Visums vor Ort zu entgehen, empfiehlt sich das Visum vorab online zu beantragen. Bitte folgen Sie hierzu folgendem Link: https://irembo.gov.rw/rolportal/en/web/dgie/newhome

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa- Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere, wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und das Gorilla Permit meist bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer Kaffee und Tee) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Trinkgelder werden von den Guides gerne angenommen. Üblich sind 15 - 20 USD für den Guide pro Gruppe / Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Gleiche gilt für den Guide während dem Trekking. Das Trinkgeld wird dem Guide bei der Verabschiedung am Ende der Tour / des Trekkings in einem Umschlag überreicht.

    Abflugsteuern | An einigen Flughäfen Ostafrikas (z.B. Sansibar) muss eine Ausreisesteuer bezahlt werden. Diese ist immer in bar und US Dollar zu bezahlen. Bitte denken Sie daran und heben Sie ca. 50 US $ für diesen Zweck auf.
    Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Ruanda | Ruanda Franc (RWF); 1 RWF = 100 Centimes
    Ausländische Währungen können in Wechselstuben oder Banken - an Flughäfen oder in den Städten - in Ruanda Franc getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen. Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15 - 20 kg) und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit.
    BITTE KEINE KOFFER!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Ostafrika teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben. Wenn Sie vor und nach Ihrer Safari die Stadt Kigali passieren, kann auch Gepäck im Hotel in Kigali kostenfrei gelagert werden. Bitte geben Sie uns hierzu vor Abreise Bescheid!

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfasern. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht teilweise bis auf 5°C Grad fallen können. Es ist daher ratsam eine warme Fleece- oder Windjacke dabei zu haben. Vor allem in der Regenzeit (Ende Oktober - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Während des Trekkings ist immer ein zusätzlich eingepackter Regenschutz zu empfehlen. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    In Ruanda besteht ein allgemeines Verbot von Plastiktüten und Plastikverpackungen. Es drohen hohe Geldstrafen und unter Umständen sogar Haft. Wir empfehlen somit dringend bei der Einreise nach Ruanda keine Plastiktüten mitzuführen.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Warme Jacke, Warmer Pullover
    ▪ Leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Trekking Hose
    ▪ 1 kurze Hose
    ▪ 2-3 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe

    Bitte beachten Sie folgendes:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen oder Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer!!!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Wenn es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Alle Gästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn um eine ausreichende Anti-Malaria Prophylaxe zu kümmern und diese Medikamente nach fachärztlicher Empfehlung einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben (Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden. Malariagefahr besteht in ganz Ruanda (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | | Ruanda sowie Uganda zählen, wie das gesamte östliche Afrika, zu den Gelbfiebergebieten. Aus diesem Grund raten wir dazu, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Hierzu kontaktieren Sie bitte einen Arzt, welcher diese Impfung vornehmen darf oder das nächstgelegene Tropeninstitut. Ihr Hausarzt kann Ihnen hier sicherlich eine Adresse in Ihrer Nähe nennen.

    Grundsätzlich ist bei direkter Einreise aus Europa oder Nichtgelbfiebergebieten die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Da Sie auf dieser Tour von einem Gelbfiebergebiet (Ruanda) in ein anderes (Uganda) einreisen, muss der Beweis erbracht werden, dass man über eine gültige Gelbfieberimpfung verfügt (mittels Impfpass).

    Wichtiger Hinweis:
    Einreisebestimmungen für Touristen können sich jederzeit ändern, ohne dass Elefant-Tours hierüber informiert wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der ruandischen/ugandischen Botschaft in Berlin.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Trotz der Nähe zum Äquator wird das Klima in Ruanda/Uganda mit zunehmender Höhe kühler. Im Großteil des Landes herrscht warmes Klima vor, in den Bergen kühlt es ab. Ruanda hat ein angenehmes tropisches Hochlandklima. In den Bergen ist mit Frost zu rechnen. Während der Regenzeit (Mitte März bis Mitte Mai und Mitte Oktober bis Mitte Dezember) ist zumeist morgens mit heftigen Niederschlägen zu rechnen, der übrige Tag ist dann aber häufig sonnig und klar. Im Parc National des Volcans sowie im Bwindi Impenetrable Forest ist fast immer mit Regen zu rechnen, dort fallen 90% der Niederschläge des Landes (einer der Gründe, weshalb Farmer in das Gebiet der Gorillas vorgedrungen sind).

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Unterkünften gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges beim Trekking

    Obwohl der Guide Sie Briefen und Sie über geltende Regeln während des Trekkings in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte allen Weisungen des Guides Folge!
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen. Achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen. Bitte bei Fotos kein Blitzlicht verwenden!

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. In Ruanda sind zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, in Uganda jedoch die englische Stecker Variante. Ein Adapter ist hier also sinnvoll. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus ist aber nach Absprache meist möglich.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair ihn bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!