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Eine Selbstfahrerreise durch Südafrika: was Sie noch nicht wussten

Tipps für eine Selbstfahrerreise durch Südafrika gibt es viele. Bei meinem letzten Besuch in Kapstadt sind mir aber einige Kleinigkeiten aufgefallen, die man vielleicht nicht immer im Kopf hat, die aber schnell den Unterschied machen können. Als Selbstfahrer in Kapstadt und ganz Südafrika – gewusst wie!

1. Mobiles Internet

Sie sind auf Reisen und wollen mal abschalten, na klar. Zur Orientierung und für Notfälle sollten Sie Ihr Handy trotzdem dabeihaben.

In fast allen Unterkünften, in denen Sie übernachten gibt es W-Lan. Vor allem in Kapstadt hat außerdem so gut wie jedes Restaurant, Café oder Bar W-Lan. Einfach beim Kellner nach dem „wifi password“ fragen, einloggen und – bis zu einem begrenzten Volumen – lossurfen.

Trotzdem lohnt es sich, eine lokale Pre-Paid SIM-Karte für Ihr Handy zu kaufen. Für eine Reservierung im Restaurant oder bei einer Reifenpanne vor allem in abgelegenen Gegenden unterwegs haben sich das kleine Geld und der wenige Aufwand schon gelohnt.

Am einfachsten funktioniert das direkt am Flughafen in der Empfangshalle. Nachdem Sie den Koffer entgegengenommen haben, vorbei am Zoll und durch die Schiebetür gelangen, gibt es direkt auf der rechten Seite einen Vodacom-Shop. Kaufen Sie dort eine SIM-Karte, Datenvolumen und Freiminuten zum telefonieren. An der Verkaufstheke wird direkt alles für Sie eingerichtet und Sie sind startklar für Ihre Selbstfahrerreise durch Südafrika.

Gut zu wissen: Auch mit Ihrer lokalen SIM-Karte läuft WhatsApp noch immer über Ihre Heimnummer. Auch wenn Sie Ihre deutsche SIM-Karte aus dem Handy nehmen, können Sie wie gewohnt per WhatsApp mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben.

 

2. Navigation mit Google Maps

Für Ihre Selbstfahrerreise durch Südafrika schicken wir Ihnen vor Abreise detaillierte Routenbeschreibungen zu Ihren einzelnen Unterkünften und eine Landkarte zu. Manchmal möchten Sie aber vielleicht einen kleinen Abstecher zu einer Sehenswürdigkeit machen oder fahren generell lieber mit Navigationssystem.

Vor allem in großen Städten wie Kapstadt und Johannesburg lohnt sich hier Navigation mit Google Maps. Mit Datenvolumen über die lokale SIM-Karte navigieren Sie so zielsicher durch jeden Kreisverkehr und zu jedem Hinterhof-Café in der Innenstadt.

Gut zu wissen: Bei Google Maps gibt es die hilfreiche Option, bereits das gesamte Kartenmaterial vorab herunter zu laden. So können Sie die Navigationsmöglichkeiten jederzeit nutzen, auch wenn Sie in einem Funkloch sind oder kein Datenvolumen mehr haben.

 

3. Verhalten auf Landstraßen

Für Sie als Gast in Kapstadt oder auf Ihrer gesamten Selbstfahrerreise durch Südafrika wird allein das Fahren auf der linken Seite schon eine kleine Besonderheit sein. Speziell auf den einspurigen Landstraßen in Südafrika sollten Sie diese lokale Freundlichkeit im Kopf behalten:

Sie möchten nicht nur von A nach B hetzen, sondern sicher viel vom Land und der Umgebung sehen, denn Sie sind ja auf Reisen. Die Südafrikaner haben es daher manchmal etwas eiliger als Sie. Wenn Sie also ein Auto im Rückspiegel sehen, das überholen möchte, ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Sie etwas Platz machen und so gut wie möglich auf den Standstreifen ausweichen. Ohne anzuhalten selbstverständlich.

Sie werden dann vorsichtig überholt und der andere Autofahrer bedankt sich mit dem Warnblinker für Ihr freundliches Entgegenkommen.

Möchten Sie ganz „Südafrika-Like“ handeln, dann blinken Sie noch kurz mit Ihrem Fernlicht auf, nach dem Motto „kein Problem, sehr gerne“.

Wichtig zu wissen: Fußgänger auf Autobahnen und Schnellstraßen sind in Südafrika und vor allem Kapstadt keine Seltenheit. Hier sind solche Überholmanöver natürlich ausgeschlossen.

 

4. Unterwegs mit dem Taxidienst UBER

Vielleicht kennen Sie das Fahrdienstleistungsunternehmen aus San Francisco, das in diversen Großstädten der Welt bereits fester Bestandteil des Transportnetzes geworden ist. Dazu gehören in Südafrika die Städte Kapstadt, Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth und Durban.

Für die Fortbewegung in den Städten, falls Sie kein Auto haben oder auch abends, wenn Sie beim Restaurantbesuch ein Bier trinken möchten, perfekt.

Wie Uber funktioniert, erfahren Sie hier.

Gut zu wissen: Während Sie in Kapstadt meist nur wenige Minuten auf Ihr Uber warten müssen, kann es in Stadtteilen anderer Städte schon mal länger dauern. Am besten, Sie fragen im Restaurant oder bei Ihrem Guesthouse noch einmal nach.

 

5. Kleingeld immer dabei – das Trinkgeld

Dienstleistung wird in Südafrika großgeschrieben. Sei es im Café um die Ecke oder an der Tankstelle, wo der Tankwart gerne den Ölstand und Reifendruck kontrolliert oder die Windschutzscheibe putzt.

Daher ist es sinnvoll immer etwas Kleingeld parat zu haben. In der Regel gilt für Südafrika, dass Tankwarte, Parkeinweiser und sogenannte Car Guards und natürlich Mitarbeiter im Service-Bereich Trinkgeld verdient haben, so lange Sie auch zufrieden sind. Tankwarte, Parkeinweiser und “Car Guards” freuen sich über 5 bis 10 Rand. Im Restaurant und Café sind 10% das Minimum.

Gut zu wissen: Die Car Guards sind nicht von der Stadt angestellt, sondern arbeiten informell. Lassen Sie deshalb niemals Wertsachen oder Koffer offen in Ihrem Auto liegen. Wird Ihr Auto aufgebrochen, wird es schwierig, den Car Guard hierfür zur Rechenschaft zu ziehen.

Weitere nützliche Tipps, die Ihre Selbstfahrerreise durch Südafrika zu einem besonderen Erlebnis machen, erfahren Sie von unseren erfahrenen Reiseexperten.

Melden Sie sich bei uns und wir planen gemeinsam Ihre Selbstfahrerreise durch Südafrika!

Pablo Schmahl

General Manager

Pablo ist in einem Reiseunternehmen aufgewachsen: Seine Familie wanderte von Deutschland nach Griechenland aus und gründete dort ihr eigenes Reisegeschäft. So hat er von Kindesbeinen an aufgesaugt, worauf es bei einer perfekt organisierten Reise ankommt. Aber nicht nur der Wunsch, Ihnen ein ganz besonderes Reiseerlebnis zu ermöglichen, sondern besonders die Natur und das Meer haben seine Zeit dort geprägt. Die Liebe zur Natur, Freiheit und Wildnis haben ihn an viele ursprüngliche und vom sanftem Tourismus geprägten Orte und schließlich zu Elefant-Tours und Afrika geführt. Während seiner halbjährigen Aufenthalts in Südafrika nutzte Pablo jede Gelegenheit, den vielfältigen Kontinent kennenzulernen: Südafrika, Namibia, Botswana und Tansania erkundete er vom Krüger Nationalpark bis zum Kilimanjaro. Mit viel Liebe zu Afrika leitet er nun in Deutschland die Geschicke von Elefant-Tours. Dabei helfen ihm sein abgeschlossenes Studium zum Betriebswirt und seine 10-jährige Erfahrung in der Tourismusbranche.

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