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08-3480Safari in Sambia: Die Vielfalt des Südens

8-tägige Safari, ÜN in festen Unterkünften

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Code: SN08LVILUN

Von: Livingstone

Bis: Lusaka

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen

Preis: ab 3.480 EUR p.P. im DZ

Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage

Diese 8-tägige Safari können Sie gut mit einem Aufenthalt in Botswana oder Südafrika kombinieren. So können Sie z.B. Kapstadt besuchen und im Anschluss daran an einer Safari in Sambia teilnehmen. Die Safari startet bei den Victoria Falls, die Sie von Livingstone aus besuchen werden. Nachdem Sie die beeindruckenden Wasserfälle mit ihrem Sprühnebel bestaunt haben, geht die Reise in den Kafue Nationalpark, wo Sie die unberührte Natur und deren Tierwelt auf verschiedenen Pirschfahrten und Bootstouren erkunden werden.


Tag 1-2 | Sambia

  • Victoria Falls: Besuch der Victoria Falls; optionale Aktivitäten, wie z.B. Bootsausflüge, White Water Rafting, Bungee-Jumping, Kanufahren, Rundflüge

Tag 3-8 | Sambia

  • Kafue Nationalpark: Pirschfahrten, Bootsfahrten, Bush Walks, Angelausflüge, Kanutouren

Tag 1-2 | Ankunft in Livingstone, Sambia

Fahrstrecke ca. 25 km; reine Fahrzeit ca. 30 Minuten

Nach Ankunft am Flughafen von Livingstone werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüßt. Eine kurze Fahrt bringt Sie zu Ihrer Unterkunft, der Chundukwa River Lodge. Diese Lodge liegt direkt am Zambezi River, gegenüber vom Zambezi Nationalpark. Am Nachmittag können Sie mit etwas Glück bereits Löwen, Hyänen, Zebras und Schakale am Flusslauf hören und vielleicht auch sehen. Von der Lodge aus haben Sie ebenfalls sehr gute Chancen, die Flusspferde am und im Wasser zu beobachten. Ein absolutes Muss ist am kommenden Tag ein Spaziergang entlang der Victoria Falls. „Mosi oa Tunya“ – „der donnernde Rauch“ werden die Victoria Falls auch genannt. Auf der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe stürzt der mächtige Zambezi River auf einer Breite von 1,7 km ca. 110 m tief in die Schlucht – ein beeindruckendes Naturschauspiel! Durch den Fall der gigantischen Wassermengen entsteht eine Gischt, die bei Wasserhochstand bis zu 30 m hochsteigen kann – dieses Naturwunder kann schon von Weitem bestaunt werden. Am Nachmittag können Sie an einer Bootstour zum Sonnenuntergang teilnehmen und die Tiere beobachten, die zum Trinken an den Flusslauf kommen. Sie übernachten in der Chundukwa River Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen | Aktivitäten + lokale Getränke

 

Tag 3-5 | Livingstone – Kafue Nationalpark

Transfer per Fahrzeug Livingstone – Nanzhila Plains Safari Camp: ca. 5-6 Stunden

Nach dem Frühstück werden Sie von einem Fahrer abgeholt. Ihr Gepäck wird im Fahrzeug verstaut und schon geht es los in Richtung Norden zum Kafue Nationalpark, Sambias ältestem Wildschutzgebiet. Der Kafue Nationalpark wurde in den 1950er Jahren gegründet. Er erstreckt sich über 22.400 km2 und zählt somit zu den größten Nationalparks der Welt. Durch diese unberührte Wildnis schlängelt sich der Kafue River und kreiert eine facettenreiche Landschaft: Von Flussläufen, Überflutungsebenen, Dickicht, und Miombowäldern bis zur offenen und weiten Savanne. Durch die verschiedenen Lebensräume beheimatet der Park eine Vielzahl an Tier- und Vogelarten. Im Schutzgebiet leben Büffel, Zebras, Elefanten, Oribis und Pukus, Pferde-, Rappen- und Moorantilopen sowie Krokodile und Flusspferde. Mit etwas Glück können Sie ebenfalls Leoparden, Löwen, Geparde und die seltenen Afrikanischen Wildhunde beobachten. Der Kafue Nationalpark ist außerdem mit seinen über 500 Vogelarten ein Paradies für Vogelliebhaber. Da der Park noch relativ unbekannt ist, halten sich nur wenige Touristen dort auf und es gibt noch viele unentdeckte Wege durch das Buschland. Dadurch ist die ursprüngliche, unberührte Wildnis des Kafue Nationalparks erhalten. Auf der Fahrt in den südlichen Sektor des Parks erleben Sie bestimmt schon erste beeindruckende Tierbeobachtungen. Am Nachmittag erreichen Sie das Nanzhila Plains Safari Camp, in dem Sie 3 Nächte verbringen werden. Vom Camp aus können Sie an Pirschfahrten und Bush Walks teilnehmen und haben gute Chancen, 4 der Big 5 zusehen: Elefant, Leopard, Löwe und Büffel. Sie übernachten in dem Nanzhila Plains Safari Camp.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen | Aktivitäten + lokale Getränke

 

Tag 6-8 | Kafue Nationalpark

Transfer per Fahrzeug Nanzhila Plains Safari Camp – Kaingu Safari Lodge: ca. 3-4 Stunden

Nach einem unvergesslichen Aufenthalt im südlichen Teil des Kafue Nationalparks werden Sie nun in den zentralen Bereich des Parks gebracht. Hier verbringen Sie weitere Nächte in der Kaingu Safari Lodge, die wunderschön am Ufer des Kafue Rivers in der Namwala Game Management Region liegt. Die folgenden Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung. Gehen Sie auf Pirschfahrt im Kafue Nationalpark oder unternehmen Sie Bootsfahrten, Angelausflüge und Ausflüge mit dem Kanu auf einem der schönsten Abschnitte des Kafue Rivers. Außerdem können Sie die Umgebung zu Fuß erkunden und fantastische Ausblicke über die weite Landschaft genießen. Sie übernachten in der Kaingu Safari Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen | Aktivitäten + lokale Getränke

 

Tag 9 | Kafue Nationalpark – Lusaka  

Transfer Kaingu Safari Lodge – Lusaka: ca. 5-6 Stunden

Nachdem gemütlichen letzten Frühstück im Kafue Nationalpark endet diese Safari in Sambia. Sie werden von einem Fahrer abgeholt und nach Lusaka gebracht, welches Sie gegen Mittag erreichen werden. Von hier erfolgt Ihre individuelle Weiterreise oder der Rückflug nach Europa.

 

Verlängerungsmöglichkeiten:

Wenn Sie die Reise um einige Tage verlängern möchten, dann könnten Sie z.B. vor Beginn einen Aufenthalt in Kapstadt & Umgebung einplanen oder am Ende der Reise einen weiteren Aufenthalt am Lower Zambezi oder im South Luangwa Nationalpark. Einen entspannten Badeaufenthalt können Sie ebenfalls am Lake Malawi verbringen. Gerne kombinieren wir diese Reise mit weiteren Destinationen, kontaktieren Sie einfach das Elefant-Tours Team.

 

Eingeschlossene Leistungen:
  • Rundreise laut Programm
  • Transfers per Fahrzeug wie aufgeführt
  • Übernachtungen in Hotels, Lodges & Tented Camps laut Programm
  • Mahlzeiten wie aufgeführt
  • Chundukwa River Lodge, Nanzhila Plains Safari Lodge und Kaingu Safari Lodge: Safariaktivitäten wie von der Lodge angeboten, lokale Getränke (außer Champagner & Premium Brands), Wäscheservice
  • Nationalparkgebühren

 

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Sonstige Flüge
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Optionale Aktivitäten
  • Visa (50 USD pro Person)
  • Persönliche Ausgaben für Souvenirs, Trinkgelder etc.
  • Private Reiseversicherungen
  • Abflugsteuer Sambia (35 USD pp für internationale Flüge)

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche für den Kunden vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Safari durch Sambia?

    Es handelt sich um eine Reise entlang einer individuell geplanten Route, die diejenigen anspricht, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit all seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in Safari Lodges oder feststehenden Camps statt. Die Zimmer und Zelte sind in der Regel mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und sind ähnlich wie eine Lodge eingerichtet.

  • 1.2 Wer ist für eine Safari durch Sambia geeignet?

    Die Safari findet nicht zu bestimmten Terminen statt, sondern kann ganz individuell Ihren Reisedaten angepasst werden. Daher reisen Sie auch nicht in einer Gruppe, sondern nur mit Ihrem Reisepartner. In den Lodges/Camps und während der Flüge treffen Sie natürlich andere Reisende, mit denen Sie sich austauschen können. Die Safariaktivitäten werden zusammen mit anderen Gästen des Camps/der Lodge unternommen. Diese Safari ist für Menschen geeignet, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Natur und Tierwelt interessieren. Des Weiteren ist zu beachten, dass die Kleinflugzeuge relativ kompakt sind und daher eine gewisse Beweglichkeit vorausgesetzt wird, um den Sitzplatz zu erreichen. Falls Ihr Körpergewicht 100 kg überschreiten sollte, teilen Sie uns dies bitte bei Buchung mit, da diese Information aus logistischen und sicherheitstechnischen Gründen an die Fluggesellschaften weitergegeben werden muss.

    Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen, und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird. In den Unterkünften und während der Aktivitäten wird generell Englisch gesprochen.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Da es sich um eine individuelle Tour handelt, werden Sie nicht von nur einem Guide begleitet. In den einzelnen Lodges/Camps werden Sie von gut geschulten Safari Guides in die Wildnis begleitet. Die Guides sind fast ausschließlich in Afrika geboren und kennen sich bestens in ihrer Heimat aus. Während der Safariaktivitäten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Verpflegung erfolgt auf Vollpensionsbasis. Das klassische Frühstück auf der Safari orientiert sich stark am englischen Stil. Wenn Sie frühmorgens auf die Pirsch gehen, fällt das Frühstück oft etwas kleiner aus und nach Rückkehr in die Lodge/ins Camp erwartet Sie ein köstlicher Brunch. Am Nachmittag werden in der Regel Kleinigkeiten zum Tee serviert und abends erhalten Sie meist ein 3-Gänge-Menü. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Rusks/Scones/Muffins/Toast, Marmelade, Müsli, Obst, Porridge, Milch, Tee/Kaffee, Saft

    Brunch / Mittagessen | Käse, kaltes Fleisch, Würstchen, Eier, Fisch, Salate, Brot oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken

    Abendessen | Suppe, Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse, Salat, Dessert

    Getränke | In den Safari Lodges/Camps sind teilweise (ist im Tourverlauf angegeben) alkoholfreie und lokale alkoholische Getränke im Preis enthalten. Ansonsten müssen diese in den Lodges gekauft werden.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane oder vegetarische Ernährung bei der Buchung angegeben werden sollten.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf Safari aus?

    Der Tag startet normalerweise, wenn die Sonne aufgeht, und endet nach Sonnenuntergang. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen. Daher sollten Sie offen und flexibel sein. Je nach Jahreszeit beginnt der Tag um ca. 05.00 oder 06.00 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück brechen Sie auf zur ersten Safariaktivität des Tages. Nach Rückkehr zur Unterkunft erwartet Sie meist ein leckerer Brunch. Danach haben Sie ein wenig Zeit sich zu entspannen und den Blick in die Wildnis zu genießen. Nach einem Snack am Nachmittag starten Sie erneut in den Busch und erkunden auf Bootsfahrten, Wanderungen oder Pirschfahrten die Umgebung. Je nach Örtlichkeit kehren Sie erst nach Sonnenuntergang ins Camp zurück, wo Sie ein ausgiebiges Abendessen erwartet. Oft wird nach dem Essen noch ein Schlummertrunk am Feuer eingenommen, wo Sie die Möglichkeit haben, sich mit anderen Reisenden über das Erlebte auszutauschen.

  • 1.6 Welche Transportmittel werden benutzt?

    Für die langen Straßentransfers in Sambia (z.B. zwischen Lusaka und dem Kafue Nationalpark sowie zwischen Lusaka und der Kanyemba Lodge im Tal des Lower Zambezi) werden Minibusse genutzt. Für kürzere Straßentransfers, wie z.B. zwischen dem Mfuwe Airport und Ihrer Unterkunft, werden oft auch offene Safarifahrzeuge eingesetzt.
    Die Strecke zwischen Lusaka und Mfuwe legen Sie per Flugzeug zurück. Proflight Zambia bedient diese Strecke mehrmals täglich und verbindet auch andere Ziele in Sambia miteinander. Die Flugzeit zwischen Lusaka und Mfuwe beträgt etwa 1 Stunde und 10 Minuten. Proflight Zambia setzt kleine Maschinen für 12 bis maximal 29 Passagiere ein. Für die Flüge gilt eine Gepäckbegrenzung von 23 kg pro Person plus Handgepäck (maximal 5 kg). Das Gepäckstück darf 157 cm (Höhe + Länge + Breite) nicht überschreiten.

  • 1.7 Welche Unterkünfte werden benutzt?

    Sie übernachten in Safari Lodges, Tented Camps oder Bush Camps. Während es sich bei den Safari Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Die Unterkunft in Bush Camps besteht in der Regel aus natürlichen Materialien und eine offene Bauweise ermöglicht eine bessere Luftzirkulation, vor allem in den heißen Sommermonaten. Alle Unterkünfte verfügen über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa hat. Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie alle notwendigen Visa und eventuell Impfausweise haben.

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant beginnen oder bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt Visapflicht:

    Visa

    Das Visum für Sambia erhalten Sie problemlos bei der Einreise, es ist für maximal 30 Tage gültig. Die Visagebühren für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger betragen bei einfacher Einreise 50 US-Dollar.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Obwohl die Verpflegung, alle Eintritte für die Nationalparks, die Übernachtungen und manche Getränke bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Sie haben die Möglichkeit, an optionalen Aktivitäten teilzunehmen, die in Ihr Reisebudget einkalkuliert werden sollten.

    Trinkgelder | In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. Die Safari Guides arbeiten schwer, werden aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie den Guides und Angestellten der Lodges und Camps ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, sie haben gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Den Guides geben Sie das Trinkgeld am besten persönlich, für die Angestellten der Unterkünfte gibt es meist eine „Tip-Box“, in welcher Sie Ihr Trinkgeld hinterlegen können. Trinkgeld soll natürlich stets Ihre Zufriedenheit wiederspiegeln. Um Ihnen jedoch einen groben Richtwert zu geben, schlagen wir ca. 5 USD pro Gast/Tag für einen Guide und ca. 2-3 USD pro Gast/Tag für einen Kellner, Lodge-Angestellten vor. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen, ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

    Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:
    optionale Aktivitäten

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    In Sambia gibt es den Zambia Kwacha (ZMK). Jedoch ist der US-Dollar die praktischste und beliebteste Währung und wird in den Unterkünften akzeptiert. Bitte nehmen Sie ausreichend US-Dollar-Noten mit. Bitte beachten Sie, dass Sie das Visum bar in US-Dollar bezahlen müssen. Der Euro hat sich in Sambia noch nicht überall durchgesetzt, wird jedoch von vielen Banken und Wechselstuben inzwischen anerkannt. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Tauschen Sie wegen des besseren Wechselkurses erst vor Ort in die Landeswährung. Kreditkarten (in der Regel nur Visa!) werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen, vor allem nicht in den abgelegenen Camps in den Nationalparks. Einige Geldautomaten in den Großstädten akzeptieren Visa-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC-Karte (Maestro bzw. Cirrus) und anderen gängigen Kreditkarten möglich. Bitte halten Sie für Bezahlungen/Geldabhebungen auch Ihre PIN bereit.

    Bitte beachten Sie, dass alle US-Dollar-Noten nach 2004 gedruckt sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen sollten, und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug/Kleinflugzeug. Empfehlenswert ist es, weiche Taschen mitzunehmen, die in kleine Flugzeugluken passen.
    BITTE KEINE HARTSCHALENKOFFER!

    Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle:
    Von Juni bis August/September ist in den südlicheren Ländern Afrikas Winter und da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im afrikanischen Sommer. Auch helfen eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ Warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ Leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ Ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekking Sandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte oder weiße Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    Nicht barfuß
    Nicht ohne Hemd (Männer!)
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    Sonnenbrille, Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Generell kann man sagen, dass Afrika mit ein paar Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, dass Sie sich um eine Malariaprophylaxe vor Reisebeginn kümmern und diese Medikamente auch einnehmen sollten. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und einen Urlaub schnell negativ beeinflussen können.

    Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen eines Mückenschutzmittels.

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.

    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Wasser nicht überall aus allen Quellen trinken, fragen Sie in Ihrer Unterkunft nach.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

    Gelbfieber | Bei einer Reise nach Sambia wird der Nachweis eines Gelbfieberschutzes nicht verlangt. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch zum eigenen Schutz ratsam.

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Das Klima Sambias lässt sich in drei Jahreszeiten unterteilen: Von Mai bis August ist die kühlere Trockenzeit mit nächtlichen Temperaturen in höheren Lagen nahe der Frostgrenze. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem angenehm warm. Im Anschluss folgt von September bis November die heiße Trockenzeit, Temperaturen können in tieferen Lagen bis über 40°C ansteigen. Im November beginnt dann die Regenzeit, die bis April andauert. In dieser Zeit muss mit teilweise heftigen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperatruen

     

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Personen, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in größeren Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Pass, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bewahren Sie Kopien der wichtigen Dokumente separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/Bush Walks/Kanutouren etc.

    Obwohl die Guides Sie zu den jeweiligen Parks und Reservaten informieren und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen werden, möchten wir Sie vorab auf ein paar grundlegende Dinge aufmerksam machen: Die Guides sind ausgebildete und erfahrene Profis. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos den Tieren zu nahe zu kommen.

    Achten Sie bitte bei den Game Drives darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen. Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug! Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnenhut, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. In Sambia sind dreipolige Steckdosen verbreitet (entweder südafrikanische oder englische). Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können.

    Bitte beachten Sie: Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus oder anderen Geräten ist aber nach Absprache oftmals möglich. Bitte teilen Sie uns mit, sollten Sie Medikamente haben, die rund um die Uhr gekühlt werden müssen.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Betroffene davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, die Lodge Manager bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!

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