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22-4350Namibias Vielfalt

22-tägige deutschsprachige Safari, ÜN in festen Unterkünften

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Code: ET22NAMLOD

Von: Windhoek

Bis: Windhoek

Teilnehmerzahl: 2-10
(Fensterplatz garantiert)

Preis: ab 4.350 EUR p.P.im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 690 EUR

Erleben Sie auf dieser Kleingruppentour das faszinierende Wüstenland mit all seinen Facetten. Neben dem beeindruckenden Fish River Canyon und dem tierreichen Etosha Nationalpark erleben Sie die unendlichen Weiten und Wüsten des Landes und beim Besuch der Küstenstädte Lüderitz und Swakopmund erfahren Sie mehr über die vergangene Kolonialzeit. Sie nächtigen überwiegend in kleineren, persönlich geführten Unterkünften, in denen Sie morgens und abends mit Köstlichkeiten verwöhnt werden. Diese geführte Safari ist sicherlich eine ideale Alternative zu einer Selbstfahrer Tour in Namibia.

Download_Tourverlauf_ET22NAMLOD_Namibia_22Tage    Vorabinfo_ET22NAMLOD

Tag 1-12; Namibia

  • Windhoek: Stadtrundfahrt
  • Kalahari: Nama-Dorf Hoachanas, rote Dünen der Kalahari
  • Keetmanshoop: Köcherbaumwald
  • Fish River Canyon: Naute-Kristallkellerei, zweitgrößter Canyon der Welt
  • Aus: Hafenstadt Lüderitz, Kolmanskop, Wildpferde
  • Namib Wüste: Schloss Duwisib, Sesriem Canyon, Wanderdünen der ältesten Wüste der Welt
  • Swakopmund: Welwitschia Route, Stadtführung

 

Tag 13-22; Namibia

  • Erongo Gebirge: Spitzkoppe, Mineraliensucher am Hohenstein, Brandberg
  • Damaraland: Ugab-Terrassen, Fingerklippe, Versteinerter Wald, Felsmalereien
  • Grootberg: Wüstenelefanten
  • Etosha Nationalpark: Pirschfahrten, Nachtpirschfahrt (optional)
  • Waterberg Plateau Park: Pirschfahrt, Plateau Wanderung
  • Okahandja: Souvenir-Markt

Tag 1 | Windhoek, Namibia

Fahrstrecke: ca. 50 km; reine Fahrzeit ca. 1 Stunde

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen in Windhoek und nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüßt. Fahrt zum Gästehaus, in dem Sie nach dem Einchecken Zeit haben, um sich ein wenig auszuruhen und sich frisch zu machen. Nachmittags treffen Sie Ihren Guide und besichtigen auf einer Stadtrundfahrt die Alte Feste mit Museum, die Christuskirche, den Tintenpalast und die Independence Avenue, ehem. bekannt als „Kaiserstraße“. Den Abend lassen Sie beim gemeinsamen Essen mit allen Teilnehmern im Joe‘s Beerhouse (optional und nicht im Tourpreis enthalten) ausklingen.

 

Tag 2 | Windhoek, Namibia – Kalahari, Namibia

Fahrstrecke: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück gibt es eine kurze Fahrzeug- und Gepäckeinweisung durch Ihren Guide. Sie verlassen Windhoek in Richtung Süden bis zur Kalahari. Diese ist eine länderübergreifende Wüste und bildet die tatsächlich größte zusammenhängende Sandfläche der Erde. Die Kalahari-Dünen sind mit unterschiedlicher Vegetation wie Grashalmen, Büschen und Laubbäumen bedeckt. Unterwegs legen Sie einen Stopp bei Hochanas ein und schauen sich die Kirche an, ein kleines Dorf am Rande der Kalahari. Dort leben die Namas, die einst als nomadische Viehzüchter im Südwesten Afrikas umherzogen. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Quartier. Lassen Sie das Farbenspiel zum Sonnenuntergang über der Kalahari auf sich wirken. Am nächsten Morgen empfehlen wir Ihnen einen Bush Walk. Sie werden von einem der San, den Ureinwohnern des Landes, begleitet und erhalten einen Einblick in deren früheren Kultur (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Übernachtung in der Bagatelle Kalahari Game Ranch.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 3 | Kalahari, Namibia – Keetmanshoop, Namibia

Fahrstrecke ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 3-4 Stunden

Frisch gestärkt führt Sie die Reise nach Keetmanshoop. Nach Ankunft haben Sie etwas Zeit sich auszuruhen und eine Siesta einzulegen. Nachmittags besuchen Sie die Mesosaurus Fossil Site sowie den Quiver Tree Dolerite Park. Die über 3.000 Exemplare der prähistorischen Köcherbäume mit ihrer goldfarbenen Rinde und den gelben Blüten lassen zum Sonnenuntergang das Herz eines Naturliebhabers höherschlagen. Übernachtung im Quiver Inn Guesthouse. Sie besuchen zum Abendessen ein Restaurant in Keetmanshoop (nicht im Tourpreis enthalten).
Frühstück

 

Tag 4 | Keetmanshoop, Namibia – Naute Dam – Fish River Canyon, Namibia

Fahrstrecke ca. 230 km; reine Fahrzeit ca. 3-4 Stunden

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Naute-Damm. Zum leichten Mittagssnack legen Sie einen Stopp bei der Naute Kristall-Kellerei und -Destillerie ein. Dort erhalten Sie einen Einblick über Destillerie und haben die Möglichkeit, an wahlweise einer Wein-, Gin-, oder Feinbrandverkostung teilzunehmen. Am frühen Nachmittag fahren Sie weiter bis zur Fish River Lodge. Der Fish River Canyon ist mit 160 Kilometer Länge und 27 Kilometer Breite der zweitgrößte Canyon der Welt. Von der Lodge-Terrasse aus genießen Sie einen Ausblick in die beeindruckenden Steilhänge des Canyons. Sie übernachten in der Fish River Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 5-6 | Fish River Canyon, Namibia – Aus, Namibia

Fahrstrecke Tag 5 | ca. 260 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden
Fahrstrecke Tag 6 | ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Weiterfahrt über eine raue Piste bis nach Aus. Nachmittags können Sie mit etwas Glück die Wildpferde bei Gharub beobachten, deren Herkunft bis heute nicht geklärt ist. Sie nächtigen im Desert Horse Inn auf der Klein Aus Vista Farm. Im Rahmen eines Tagesausflugs gehen Sie der Kolonialgeschichte auf den Grund und besichtigen die Hafenstadt Lüderitz mit der Felsenkirche, dem Goerke-Haus und erkunden Kolmanskop. Kolmanskop, einst Wohn- und Arbeitsstätte einiger Deutscher im Diamantenbau, ist heute ein interessantes „Freilichtmuseum“ im Dünenmeer. Später erfolgt die Rückfahrt nach Aus zum Desert Horse Inn.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 7 | Aus, Namibia – NamibRand, Namibia

Fahrstrecke ca. 280 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück fahren Sie durch die malerische Region der Tirasberge, auch die „Garden Route Namibias“ genannt. Unterwegs lädt diese faszinierende Wüstenlandschaft zu einem Fotostopp ein. Weiterfahrt zum NamibRand Nature Reserve mit einem Abstecher zum Duwisib-Castle, eine aus Sandstein erbaute Burg eines deutschen Barons, der während des Herero Krieges nach Afrika gekommen war, um Pferde zu züchten. Der Staat kaufte das später herrenlose Schloss 1978 zurück und wandelte es in ein nationales Denkmal mit Gästezimmern um. Nachmittags erreichen Sie die Greenfire Desert Lodge, in der Sie beim leckeren Essen den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 8 | NamibRand, Namibia – Sesriem, Namibia

Fahrstrecke ca. 170 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Ihre Tour führt Sie weiter in nördlicher Richtung bis nach Sesriem. Heute steht die Erkundung des Sesriem Canyons auf dem Programm. Der Canyon ist, mit rund einem Kilometer Länge und einer etwa dreißig Meter tiefen Schlucht, Teil des Tsauchab Rivers und liegt innerhalb des Namib Naukluft Parks. Während der Trockenzeit ist es möglich, einen Teil des Canyons zu Fuß entlang zu gehen. Durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung bietet der Canyon ein schönes, kontrastreiches Fotomotiv. Später verlassen Sie den Park und fahren zur Elegant Desert Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 9 | Namib-Wüste, Namibia – Naukluft Region, Namibia

Fahrstrecke: ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Mit dem Allradfahrzeug brechen Sie früh in den Namib Naukluft Park auf. Freuen Sie sich auf den Besuch der Namib, der ältesten Wüste der Welt. Sie steigen auf eine der riesigen roten Dünen. Der schweißtreibende Anstieg im weichen Sand wird mit einer fabelhaften Aussicht über das Dünenmeer belohnt. Zudem besichtigen Sie die Sossusvlei, eine von Dünen umschlossene Salzpfanne sowie das Dead Vlei. Typisch für das Dead Vlei sind die abgestorbenen Akazienbäume, die zum Teil über 500 Jahre alt sind und auf einer weißen Kalkkruste stehen. Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt nach Norden zu Ihrer Unterkunft. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie nächtigen im originellen Namib Dune Star Camp.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 10-11 | Naukluft-Region, Namibia – Swakopmund, Namibia

Fahrstrecke: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Nach dem Frühstück erfolgt die Weiterreise in Richtung Küste. Ihr Guide fährt mit Ihnen über den Welwitschia Drive, eine etwa fünfzig Kilometer lange Route südöstlich von Swakopmund. Diese Route gleicht einer Mondlandschaft mit bizarren Felsformationen. Entlang der Strecke stellen sich einige Welwitschia Pflanzen zur Schau. Bei der Goanikontes-Oase am Swakop River legen Sie einen Mittagsnack ein. Nachmittags erreichen Sie Swakopmund. Auf einer Stadtbesichtigung lernen Sie einige deutsche Überbleibsel der Kolonialzeit kennen, wie der alte Staatsbahnhof, das alte Gerichtsgebäude und das Woermann-Haus. Der nächste Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Bummeln Sie einmal in eigenem Tempo durch die Stadt oder nehmen Sie an einer der zahlreichen optionalen Aktivitäten dort teil, wie z.B. einer Bootstour oder einer Wüstensafari auf den Spuren der „Little Five“. In Swakopmund gibt es eine Auswahl an verschiedenen Restaurants, die Sie zum Abendessen testen können (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Übernachtung im Organic Square Guesthouse.
Frühstück

 

Tag 12 | Swakopmund, Namibia – Erongo-Gebirge, Namibia

Fahrstrecke ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Entlang der Küste fahren Sie am Vormittag bis zum kleinen Fischerdorf Henties Bay. Unterwegs gibt es einen kurzen Fotostopp bei dem Zeila-Wrack, einem alten, gestrandeten Schiffswrack. Der raue Atlantik und das endlose Dünenmeer bieten ein dramatisches Fotomotiv. Sie verlassen die Küste und steuern das nächste Ziel an: Die Spitzkoppe, auch bekannt als „das Matterhorn von Namibia“. Sie besichtigen die verschiedenen Felsformationen und Felskugeln, die mit einigen Felsmalereien versehen sind. Ihre Unterkunft für die nächsten zwei Nächte liegt am Fuße des Hohensteins. Nach Ankunft haben Sie die Gelegenheit, das malerische Gelände auf einem der gut ausgeschilderten Wanderpfade in Eigenregie zu erkunden. Übernachtung in der Hohenstein Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 13 | Hohenstein, Namibia

Nach einem gemütlichen Frühstück steht heute der Besuch bei den Mineralienschürfern an. Per Transfer werden Sie von einem lokalen Guide zum Hohenstein gebracht. Von dort aus geht es zu Fuß durch den sogenannten „Boulder Forest“, eine Gesteinslandschaft umgeben von üppiger Wald- und Buschvegetation. Der Aufstieg bis zum Basislager der Mineraliensucher bietet authentische Einblicke in das Leben und die Arbeit Derjenigen, die auf der Suche nach Turmalin, Aquamarin und anderen Edelsteinen sind. Alternativ zur Wanderung lädt die Poolterrasse auch zum Entspannen ein.
Weitere Übernachtung in der Hohenstein Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 14 | Hohenstein, Namibia – Ugab Terrace-Tal, Namibia

Fahrstrecke ca. 380 km, reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Früh beginnt Ihr Tag. Ihr Guide zeigt Ihnen den mächtigen Brandberg, der mit seinen ca. 2.580 Metern, Namibias höchstes Bergmassiv bildet. Weiterfahrt in Richtung Nordosten. Auf dem Weg stoppen Sie beim Herero Craft Market, einem typisch-afrikanischen Markt, auf dem Sie Edelsteine und Handwerkskunst als nettes Mitbringsel erstehen können. Am späten Nachmittag erreichen Sie das Ugab Terrace Tal, ein malerisches Tal mit beeindruckenden Hochterrassen. Sie besichtigen die Fingerklippe, eine Felsformation, die einem Finger gleicht. Übernachtung in der Vingerklip Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 15 | Ugab Terrace Tal, Namibia – Twyfelfontein – Grootberg Region, Namibia

Fahrstrecke ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach einem zeitigen Aufbruch führt Sie Ihre Reise in Richtung Westen. Sie erkunden den „Petrified Forest“, zu Deutsch der Versteinerte Wald, der 1950 zum Nationaldenkmal erklärt wurde und im Anschluss Twyfelfontein, das UNESCO Weltkulturerbe mit seinen Felszeichnungen und den Orgelpfeifen. Mittags besuchen Sie das Damara Living Museum. Die Damara zählen zu einem Stamm der Ureinwohner Namibias und waren einst Jäger und Sammler. Sie lebten aber auch von der Zucht von Rindern, Ziegen und Schafen. Zur Kolonialzeit konnten sich die Damara durch ihre lose Stammesstrukturen nie wirklich durchsetzen. Das ist einer der Gründe, warum ihre Kultur heute kaum noch existiert bzw. tatsächlich gelebt wird. Das Living Museum soll Besuchern die Möglichkeit bieten, einen Einblick in diese „verlorene Kultur“ zu erhalten. Später geht es zur Grootberg Lodge. Spektakulär auf einem Plateau gelegen, genießen Sie von der Lodge aus eine einzigartige Aussicht über das Klip River Valley.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 16 | Grootberg, Namibia – Ausflug zu den Wüstenelefanten

Fahrstrecke: je nach Aufenthaltsort der Wüstenelefanten

Frisch gestärkt werden Sie sich heute, begleitet von einem erfahrenen Fährtenleser, auf die Suche nach den seltenen Wüstenelefanten begeben. Freuen Sie sich auf eine spannende Safari in einzigartiger Landschaft und erfahren Sie mehr über Flora und Fauna des Damaralandes. Mit etwas Glück und Geduld spürt Ihr Guide die im Vergleich zu ihren Artgenossen etwas kleineren Wüstenelefanten auf. Anschließend kehren Sie zur Grootberg Lodge zurück. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen und eine weitere Übernachtung auf dem Grootberg Plateau.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 17 | Grootberg, Namibia – Hobatere Reserve, Namibia

Fahrstrecke: ca. 180 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Der Sonnenaufgang am Grootberg sorgt für eine spektakuläre Fotokulisse. Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Tour über den Grootberg-Pass in Richtung Etosha Nationalpark. Auf dem Weg erfolgt ein Einkaufsstopp in Kamanjab, bevor Sie das Hobatere Reserve ansteuern. Die Hobatere Lodge liegt in einem über 8.800 Hektar großen Konzessionsgebiet. Das Wildreservat grenzt an den westlichen Teil des Etosha Nationalparks an und ist Heimat für verschiedene Großwildarten. Auf einer Abendpirschfahrt haben Sie die Chance, Elefanten, Löwen, Leoparden, Zebras, Giraffen und diverse Antilopenarten zu sehen. Übernachtung in der Hobatere Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 18 | Hobatere Reservat, Namibia – Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke: ca. 200 km; mehrstündige Pirschfahrten im Park

Der heutige Tag beginnt ebenfalls früh. Durch das Galton Gate auf der Westseite fahren Sie in den Etosha Nationalpark. Der Park wurde 1907 gegründet und ist einer der attraktivsten Nationalparks des Südlichen Afrikas. In den kommenden Tagen heißt es „Safari pur“. Sie pirschen sich vom Westen des Parks in Richtung Osten bis zum Okaukuejo Camp durch, um Elefanten, Nashörner, Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Löwen und Leoparden aufzuspüren. Abends an der beleuchteten Wasserstelle können Sie mit etwas Glück einige Tiere beobachten. Um die nachtaktiven Tiere im Etosha Nationalpark zu beobachten, empfiehlt sich die Teilnahme an einer geführten „Nacht-Safari“ (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Abends werden Sie gemeinsam mit Ihrem Guide grillen.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 19 | Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke: mehrstündige Pirschfahrten im Park

Nach Sonnenaufgang und einem stärkenden Frühstück brechen Sie wieder auf zur „Foto-Jagd“. Die Salzpfanne, die sich kilometerweit nach Osten erstreckt, bietet Ihnen mit den durchwandernden Herden von Impalas, Gnus, Oryx und Zebras eine atemberaubende, wilde Kulisse. Sie stoppen an einigen Wasserlöchern, um die Tiere beim Trinken zu beobachten. Am späten Nachmittag verlassen Sie den Etosha Nationalpark durch das Von Lindequist Gate. Sie übernachten im Mushara Bush Camp.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 20 | Etosha Nationalpark, Namibia – Waterberg Plateau Park, Namibia

Fahrstrecke ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach den vielen Safarieindrücken der letzten Tage führt Sie Ihre Tour in Richtung Süden. Sie stoppen unterwegs einmal beim Lake Otjikoto und später in der Nähe von Grootfontein, um den Hoba-Meteoriten zu besichtigen. Danach steuern Sie das Waterberg Plateau an. Der gigantische Tafelberg ist mit seinem über 45.500 Hektar großen Natur- und Wildschutzgebiet ein wichtiger Wasserspeicher Namibias und zugleich Heimat vieler Tierarten. Nachmittags haben Sie hier die Möglichkeit, an einer weiteren Safari teilzunehmen, um mit etwas Glück Büffel zu sehen (optional und nicht im Preis enthalten). Sie nächtigen in der Waterberg Plateau Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 21 | Waterberg Plateau Park, Namibia – Okahandja, Namibia

Fahrstrecke: ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Nach einem stärkenden Frühstück geht es (optional) zu Fuß hinauf zur Hochterrasse. Der teilweise schweißtreibende Aufstieg wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt in Richtung Windhoek. Auf dem Weg besuchen Sie den großen Handwerkermarkt in Okahandja, um schöne handgeschnitzte Souvenirs, Korbwaren oder Schmuck zu erstehen. Sie übernachten zum Abschluss auf einem netten Landgut und werden mit einem leckeren Abendessen verwöhnt. Übernachtung auf dem Elegant Farmstead.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 22 | Okahandja, Namibia – Windhoek, Namibia

Fahrstrecke: ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

 

Nach einer erlebnisreichen Tour durch Namibia endet die Reise mit der Weiterfahrt nach Windhoek. Je nach Ihren individuellen Plänen für die Weiterreise bringt Sie Ihr Guide zum Flughafen oder zu einer Unterkunft Ihrer Wahl. Verabschieden Sie sich von Ihrem Guide – tot ziens – bis zum nächsten Mal.
Frühstück

Hinweis:
Teilnehmerzahl: min. 2, max. 10 Personen.
Gerne stellen wir diese Safari als individuelle Privatreise nach Ihren Wünschen zusammen. Kontaktieren Sie dazu bitte das Elefant-Tours Team .

 

Enthaltene Leistungen
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 21 Übernachtungen in den genannten Lodges, Restcamps und Gästehäusern
    (je nach Verfügbarkeit kann eine andere Unterkunft ähnlicher Kategorie gebucht werden)
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug
  • Professioneller, deutsch- bzw. englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Eventuell benötigte Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours-Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Lodgesafari durch Namibia?

    Eine Lodgesafari ist eine Reise entlang einer gut und sinnvoll geplanten Route und verbindet eindrucksvolle Landschaften, aufregende Tierbeobachtungen und einen Einblick in die Kultur der jeweiligen Region. Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Namib Wüste und dem Etosha Nationalpark führt die Safari auch entlang der üblichen Touristenpfade. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in Gästehäusern, Lodges und Tented Camps statt. Die Unterkünfte sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und bieten meist eine gemütliche Atmosphäre und einen persönlichen Service.

  • 1.2 Wer ist für eine Lodgesafari durch Namibia geeignet?

    Eine Lodgesafari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Natur und Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 6 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten aus dem deutschsprachigen Raum. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen reisen, gibt es aber auch immer wieder Alleinreisende, die Afrika besuchen möchten. Lodgesafaris in Namibia sind für Menschen, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Natur interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist deutsch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung erfolgt auf der Lodgesafari meist auf Basis der Halbpension. Wenn Sie in Städten oder kleineren Ortschaften übernachten, haben Sie zum Abendessen immer eine Auswahl an verschiedenen Restaurants. Daher haben wir an diesen Tagen kein Abendessen inkludiert. Das klassische Frühstück auf einer Lodgesafari ist in der Regel ein Buffet-Frühstück, welches den kontinentalen und den englischen Stil kombiniert. Abends erhalten Sie dann in den Unterkünften ein Abendessen, welches in der Regel entweder aus einem Buffet oder einem 3-Gänge-Menü besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Käse, Wurst, Obst, Joghurt, Müsli, Tee/Kaffee/Saft

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Beim Frühstück können Sie in der Regel zwischen Kaffee, Tee und Saft wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über etwaige allergische Unverträglichkeiten, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Lodgesafari in Namibia aus?

    Auf einer Lodgesafari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Unterkunft und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in die Lodge zurück. In der Regel können die Abfahrtszeiten mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann die Gruppe morgens aufbrechen wird. Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Tagesziel fort oder unternehmen Ausflüge oder Pirschfahrten in die Umgebung der Unterkunft. Ihre Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit, sich auszuruhen und sich frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammensitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Im Allgemeinen setzen wir einen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Innere mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort.

  • 1.7 Unterkunft

    Sie übernachten in Gästehäusern, Lodges oder feststehenden Zeltcamps (Tented Camps). Während es sich bei den Gästehäusern und Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und Luxus. Die Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten fast alle eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat.

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant beginnen oder bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Visa Namibia

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visa-Vorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa-Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Ein- sowie Durchreisebestimmungen für Minderjährige (Regelung für Namibia, Südafrika und Botswana):

    Die Einreisebestimmungen nach Südafrika, Namibia und Botswana haben sich für Minderjährige seit 2015/2016 geändert. Folgende Bestimmungen gelten für alle 3 Länder:

    ▪ Wenn beide leiblichen Eltern mit einem Kind reisen, haben sie eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde (in englischer Sprache) des Kindes aus der die personenbezogenen Angaben der Eltern und des Kindes hervorgehen, vorzulegen.
    ▪ Reist ein Minderjähriger nur mit einem Elternteil, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. In diesem Fall werden neben der beglaubigten, internationalen und ungekürzten Geburtsurkunde zudem eine Einverständniserklärung (in Form einer eidesstattlichen Erklärung auf Englisch), eine beglaubigte Passkopie sowie Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils verlangt. Die eidesstattliche Erklärung muss vom Elternteil vor einem Notar unterschrieben werden, welcher das unterzeichnete Dokument notariell beglaubigt. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als 6 Monate alt sein.
    ▪ Sollte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht haben, wird der gerichtliche Beschluss über das alleinige Sorgerecht oder die Sterbeurkunde verlangt (in englischer Sprache). In diesem Fall wird eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde ebenso verlangt.

    Eine internationale Geburtsurkunde erhalten Eltern beim Bürgeramt.

    Des Weiteren darf das Kind nur mit einem gültigen Kinderreisepass einreisen bzw. durchreisen. Ein verlängerter Kinderreisepass ist NICHT gültig.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und bei den Botschaften des jeweiligen Landes.

    Auswertiges Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/namibiasicherheit/208314#content
    Botschaft von Namibia: http://www.namibia-botschaft.de/

    Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz der gültigen Dokumente sind, da Elefant Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem Ihre Reise endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reise-Gepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours-Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

    Bei einer Buchungsbestätigung bieten wir Ihnen unverbindlich eine Reiserücktrittskostenversicherung ohne Selbstbehalt an, gerne bieten wir Ihnen auch ein Travel-Basis-Paket an, in dem eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ohne Selbstbehalt und eine Auslandsreisekrankenversicherung inkludiert ist. Bitte kontaktieren Sie für eine Beratung das Elefant-Tours-Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder Aktivitäten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Außerdem sind sämtliche Getränke nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden, darf natürlich auch mehr gegeben werden. Der Safari Guide arbeitet schwer, wird aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie dem Guide ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, er/sie hat gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 10-15 Euro pro Gruppe/Tag als angemessen). Stecken Sie, welchen Betrag Sie auch immer für passend empfinden, in einen Umschlag und übergeben Sie diesen dem Guide am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswerterweise mitzubringen?

    Namibia | Die namibische Währung ist der Namibia Dollar (NAD). Der südafrikanische Rand kann als Zahlungsmittel 1:1 verwendet werden und besitzt den gleichen Wert wie der Namibia Dollar. In Namibia erhalten Sie an vielen Geldautomaten Bargeld mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) und Geheimnummer oder Kreditkarte und Geheimnummer. In vielen Unterkünften und in großen Geschäften/Shopping-Centern können Sie auch per Kreditkarte zahlen. Die Gebühr pro Transaktion mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) beträgt ca. 5 Euro, die Gebühr pro Transaktion bei Ihrer Kreditkarte beträgt ca. 2-5 % von dem abgehobenen Betrag. Außerhalb von Städten oder in kleineren Geschäften und Tankstellen kann oft nur mit Bargeld bezahlt werden. Daher sollten Sie immer ausreichend Bargeld zur Hand haben.

    Nicht empfehlenswert sind Traveller Cheques, da diese aufgrund ihrer hohen Fälschungsrate im südlichen Afrika nur noch selten, gegen hohe Gebühr und mit langen Wartezeiten angenommen werden.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15-20 kg) und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE KOFFER!

    Auch die individuelle Reisezeit und der bereiste Ort spielen eine wichtige Rolle:
    Von April bis September ist im südlichen Afrika Winter und vor allem abends und nachts ist es notwendig, wärmere Sachen dabei zu haben als im afrikanischen Sommer. In den Bergen herrschen andere Temperaturen als z.B. im Etosha Nationalpark oder in der Wüste. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil helfen gut gegen Moskitostiche (Moskitos gibt es vor allem im Norden von Namibia und im Caprivi Strip).

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekkingsandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    nicht barfuß
    nicht oben ohne (Männer!)
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Kulturbeutel
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Afrikareise schützen?

    Generell | Man kann sagen, dass das südliche Afrika mit wenigen Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria-Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub stark beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Morgen- und Abendstunden sowie das Auftragen von Moskitospray oder Creme. In Namibia gilt besonders der Norden des Landes und der Caprivi Streifen als malariagefährdete Region.

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, fragen Sie vorher Ihren Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

  • 2.7 Mit welchem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm.
    Im südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später - und manchmal fällt er ganz aus.

    Durchschnittliche Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, sodass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für die jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie vor Eintritt in einen Nationalpark informiert und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren:
    Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Game Drives darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen. Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug! Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Namibia eher selten vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (namibische bzw. südafrikanische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Namibia 220 Volt und ist in der Regel recht stabil. Die meisten Zimmer sind mit Steckdosen ausgestattet, sollte dies nicht der Fall sein, können Sie an der Rezeption oder Bar der Unterkünfte Ihre Batterien für eine Weile laden. Außerdem ist unser Safarifahrzeug mit 220 V Steckdosen ausgestattet, so dass Akkus auch während der Fahrt aufgeladen werden können.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair ihn bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours-Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!