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07-2430Faszination Uganda

7-tägige Safari, Lodges/Tented Camps

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Code: MV07FAULOD

Von: Entebbe, Uganda

Bis: Entebbe, Uganda

Teilnehmerzahl: individuell

Preis: ab 2.430 EUR

Einzelzimmerzuschlag: ab 220 EUR

Diese 7-tägige Lodge Safari durch Uganda zeigt Ihnen die Highlights des an den Lake Victoria grenzenden Landes. Erleben Sie unvergleichliche Landschaftsformen im Zusammenspiel mit der beeindruckenden Tierwelt Ostafrikas. Schon Winston Churchill ließ sich zu dem Satz hinreißen: „Uganda, die Perle Afrikas!“ Auf dieser Rundreise begeben Sie sich auf die Suche nach den auf Bäume kletternden Löwen des Queen Elizabeth Nationalparks und den Schimpansen im Kibale Nationalpark. Als absolutes Highlight steht eines der wohl spektakulärsten Trekkingabenteuer unserer Zeit auf dem Programm, ein Besuch der letzten frei lebenden Berggorillas.

PDF Tourverlauf_MV07FAULOD_Fazsination Uganda  Vorabinfos_MV07FAULOD_NEU2

Tag 1-7 | Uganda

  • Kibale Nationalpark: Schimpansen Trekking
  • Queen Elizabeth Nationalpark: Pirschfahrten, Bootsafari auf dem Kazinga-Kanal
  • Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark: Gorilla Trekking
  • Lake Mburo Nationalpark: Pirschfahrten

 

Tag 1 | Entebbe/Kampala, Uganda – Kibale Nationalpark, Uganda

Fahrstrecke ca. 300 km, reine Fahrzeit: ca. 5-6 Stunden

Am frühen Morgen, nach dem Frühstück und nachdem Ihr Gepäck im Fahrzeug verstaut ist, starten Sie Ihre aufregende Safari durch Uganda. Die erste Etappe ist die Fahrt zum Kibale Nationalpark. Hier angekommen folgt vor dem Schimpansen Trekking ein kurzes Briefing durch die Ranger der Nationalparkbehörde. Im Anschluss daran beginnt die Wanderung, mit dem Ziel die frei lebenden Schimpansen innerhalb des Schutzgebietes ausfindig zu machen. Die reine Gehzeit kann hier stark variieren, je nachdem, wo sich die ständig umherziehenden Schimpansenfamilien gerade befinden. Sobald Sie eine Gruppe ausfindig gemacht haben, verbringen Sie eine Stunde mit den Tieren und erfahren von Ihrem Sie begleitenden Ranger allerhand Wissenswertes über das Leben und Sozialverhalten der Primaten. Die Gruppengröße kann bis zu 130 Schimpansen betragen: mehrere Männchen und Weibchen sowie eine Vielzahl von Babys. Beobachten Sie das Verhalten der Tiere, wenn diese sich um Essen streiten, mit ohrenbetäubendem Gebrüll die Bäume hoch- und wieder hinunterstürzen oder sogar aus nächster Nähe an Ihnen vorbeihuschen. Nach einer Stunde begeben Sie sich auf den Rückweg zur Rangerstation. Unterwegs versuchen Sie, weitere Affenarten, wie schwarz-weiße Colobusaffen, Mantelmangaben, Rotschwanzaffen oder Paviane zu erspähen, die hier ebenfalls ansässig sind. Sie übernachten in der Papaya Lodge (standard) oder im Chimpanzee Forest Guesthouse (basic).
Mittagessen | Abendessen

 

Tag 2 | Kibale Region, Uganda – Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda

Fahrstrecke ca. 150 km, reine Fahrzeit:  ca. 3 Stunden

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter zum nächsten Routenpunkt der Reise, dem Queen Elizabeth Nationalpark. Nachdem Sie diesen erreicht haben, fahren Sie zunächst zu Ihrer Unterkunft für die kommenden beiden Nächte. Nachdem der Check-In erledigt ist und das Gepäck in Ihrem Zimmer verstaut ist, unternehmen Sie erste Pirschfahrten im Park. Zum Abendessen kehren Sie in Ihre Lodge zurück, wo schon ein duftendes Abendessen auf Sie wartet. Die kommenden beiden Nächte verbringen Sie in der Katara Lodge (standard) oder in der The Bush Lodge (basic).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 | Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda

Fahrstrecke: Pirschfahrten im Park

Der heutige Morgen steht für ausgiebige Pirschfahrten im Nationalpark wiederum zur freien Verfügung. Suchen Sie nach Tieren, die Sie bisher noch nicht erspäht haben. Das Mittagessen nehmen Sie in Form einer Lunchbox auf einem Picknickplatz ein. Am Nachmittag steht eine ca. 2-3 stündige Bootsafari auf dem Kazinga-Kanal, der den Lake Edward und den Lake George miteinander verbindet, auf dem Programm. Suchen Sie auf Ihrer Fahrt immer wieder das Ufer ab, um Büffel, Nilpferde und andere Tiere zu sehen. Mit etwas Glück sichten Sie sogar den eher selteneren Vertreter der „Big Five“ – den Leoparden. Am Abend Rückfahrt zu Ihrer Unterkunft.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 | Queen Elizabeth Nationalpark, Uganda – Bwindi Impenetrable Forest, Uganda

Am Morgen besuchen Sie den südlichen Teil des Nationalparks auf der Suche nach den baumkletternden Löwen der Ishasha-Region. Die Chancen dieses für Löwen eher atypische Verhalten zu beobachten, sind hier besonders gut. Des Weiteren sind Elefanten, Büffel, Wasserböcke und viele weitere Tiere zu beobachten. Gegen Mittag verlassen Sie den Park und fahren weiter zum Bwindi Impenetrable Forest. Sie übernachten in der Nkuringo Bwindi Gorilla Lodge (standard) oder in der Gorilla Valley Lodge (basic).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable Nationalpark, Uganda

Der heutige Tag stellt mit Sicherheit das Highlight Ihrer Reise dar. Sie begeben sich auf die Spuren der letzten frei lebenden Berggorillas der Welt. Die Gorillas leben in mehreren Gruppen im Bwindi Nationalpark verstreut. Die verschiedenen, an Menschen gewöhnten, Gruppen können für die Dauer von einer Stunde in Kleingruppen von max. 8 Personen besucht werden. Nach einer kurzen Einweisung starten Sie die Wanderung mit einem Guide der Nationalparkbehörde. Je nachdem wo sich die Tiere aufhalten, kann es zwischen einer und 6 Stunden dauern, bis Sie sie gefunden haben. Die Tiere bewegen sich frei im Park, daher kann keine genaue Garantie für ihren Aufenthaltsort gegeben werden. Eine Stunde vor Ihrem Aufbruch wird eine Gruppe von Rangern losgeschickt, die die Gorillas ausfindig machen und per Funk den genauen Standort an Ihren Guide weitergeben. Die Gorillas leben in einem Familienverbund von bis zu 20 Tieren zusammen und streifen auf der ständigen Suche nach Futter durch den Nationalpark. Jede Gruppe wird von einem 2m großen und bis zu 200kg schweren „Silberrücken“ angeführt. Erleben Sie die Gorillas und beobachten Sie diese einzigartigen Tiere bei ihrem geschäftigen Treiben, das schon fast menschliche Züge aufweist. Sie verbringen insgesamt eine Stunde in der unmittelbaren Nähe dieser „sanften Riesen“. Dieses Erlebnis lässt selbst den erfahrensten Afrikakennern mit Sicherheit den Atem stocken. Nach Ihrer Rückkehr zum Nationalparkoffice erfolgt Ihr Transfer zur Lodge. Denjenigen, die nicht am Gorilla Trekking teilnehmen möchten, steht dieser Tag zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Tag zuvor.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 | Bwindi Impenetrable Forest, Uganda – Lake Mburo Nationalpark, Uganda

Nach einem entspannten Frühstück brechen Sie auf in Richtung Lake Mburo Nationalpark, den Sie am Nachmittag erreichen werden. Im Park leben große Zebraherden, Impalas, Eland-Antilopen und andere Savannentiere. Auch Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: bisher wurden ca. 300 verschiedene Vogelarten gezählt. Unter ihnen befindet sich z.B. der etwas skurril anmutende Schuhschnabel, den Sie mit Glück erspähen können. Seit Mitte 2012 sind auch wieder Löwen im Park gesichtet worden. Nach dem Check-In in Ihrem heutigen Quartier unternehmen Sie Pirschfahrten innerhalb des Parks mit Ihrem Guide. Ihre letzte Nacht auf dieser erlebnisreichen Safari verbringen Sie im Lake Mburo Camp (standard) oder in der Rwakobo Rock Lodge (basic).
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7 | Lake Mburo Nationalpark, Uganda – Entebbe, Uganda

Fahrstrecke ca. 250 km, reine Fahrzeit:  ca. 5 Stunden

Am Morgen verlassen Sie den Nationalpark und begeben sich auf die Rückfahrt nach Entebbe/Kampala, das Sie gegen 14:00 Uhr erreichen werden. Hier können Sie entweder eine weitere Nacht verbringen (optional) oder Sie werden direkt zum Flughafen in Entebbe gebracht, um von dort Ihre Reise in Ostafrika fortzusetzen.
Frühstück | Mittagessen

Enthaltene Leistungen:
  • Alle angegebenen Transfers
  • Professioneller englischsprachiger Guide
  • Rundreise laut Reiseverlauf
  • Transport während der Safari im 4x4WD Landcruiser oder ähnlichem Safarifahrzeug
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben
  • Mineralwasser auf Safari
  • Übernachtungen in Safari Lodges, Bush Camps oder Hotels (wie oben angegeben)
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Bootsafari im Queen Elisabeth Nationalpark
  • Ein Schimpansen Permit pro Person
  • Ein Gorilla Permit pro Person

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Langstreckenflüge
  • Alkoholische Getränke und Softdrinks
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Optionale Aktivitäten
  • Visum
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

 

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Lodgesafari durch in Uganda?

    Unser Hauptaugenmerk bei Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten sowie privaten Touren in Uganda gilt der Tiervielfalt innerhalb der Nationalparks Ugandas und den Berggorillas. Die Gorillas in Uganda stellen zusammen mit Ihren Artgenossen in Ruanda und im Kongo die letzten freilebenden Exemplare ihrer Gattung dar. Neben den großen Nationalparks verlaufen manche Touren auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter als in Europa ist. Auch sind die Fahrzeiten in Uganda trotz der für Afrika eher kürzeren Distanzen nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in Safari Lodges oder feststehenden Zeltcamps statt. Die Lodges und Hauszelte sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und bieten denselben Service wie Hotels.

  • 1.2 Wer ist für eine Lodgesafari durch Uganda geeignet?

    Eine Lodgesafari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen.
    Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 7 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: Die meisten Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum, einige aber auch aus anderen Europäischen Ländern, Australien oder Nordamerika. 
    Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Lodgesafaris sind für Menschen, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Wildnis interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies genießen zu können, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Genau dies kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. In Ostafrika sagt man „die Europäer haben die Uhr, wir Afrikaner die Zeit!“. Hier laufen die Uhren eben etwas langsamer als in Ihrem Herkunftsland und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Die schon angesprochene Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

    Bei einem Standard Gorillatrekking besteht der Hin- und Rückweg jeweils aus einer 3- bis 4-stündigen, anstrengenden Wanderung. Das Laufen durch den dichten Regenwald in bis zu 3.000 Metern Höhe - zum Teil entlang steiler Berghänge oder durch Schluchten - kann anstrengend, ermüdend und nass sein. Besucher sollten über eine mittlere Kondition verfügen, gesund und gut ausgerüstet sein. Achtung: Gorillas können sich mit den meisten menschlichen Krankheiten infizieren. Falls Sie wissentlich an einer ansteckenden Krankheit (vor allem Grippe) leiden, können Sie nicht am Gorilla Trekking teilnehmen.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Die Guides in Ostafrika sind fast ausschließlich in Uganda oder Ruanda geboren und kennen sich bestens in Ihrer Heimat aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Führers beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf unseren Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ist generell Englisch. Ansonsten kann bei privaten Touren auf Anfrage und gegen Aufpreis auch ein Deutschsprachiger Guide oder Übersetzer gebucht werden. Vor dem Gorillatrekking selbst werden alle Teilnehmer in kleinere Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe wird von einem Guide des Nationalparks zu den Gorillas begleitet. Dieser wird Ihnen beim Betreten des Nationalparks die wichtigsten Verhaltensregeln während des Trekkings erklären. Die Guides der Nationalparks sind zumeist in dem jeweiligen afrikanischen Land geboren und auch mit den Gorilla Familien vertraut. Zusätzlich werden Sie von einem bewaffneten Ranger des Parks begleitet. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung auf Lodgesafaris ist Vollpension. Das klassische Frühstück auf einer Lodgesafari orientiert sich stark am englischen Stil. Da Sie zur Mittagszeit in der Regel in den Schutzgebieten unterwegs sind, erhalten Sie Ihr Mittagessen in Form einer Lunchbox, die Sie unterwegs auf ausgewiesenen Picknickplätzen verzehren können. Abends erhalten Sie dann in der Lodge ein Abendessen, welches in der Regel aus Suppe, Hauptgang und einem Dessert besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Honig Tee/ Kaffee

    Mittagessen | Sandwich mit Käse oder Schinken, gekochte Eier, kalte Hähnchenschlegel, Obst

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Während der Game Drives steht Ihnen im Fahrzeug ausreichend Mineralwasser  (1,5-3L pro Person/Tag) zur Verfügung. Beim Frühstück und meist auch beim Abendessen können Sie in den Lodges zwischen Kaffee, Kakao, Milch und verschiedenen Teesorten wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte achten Sie darauf, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Lodgesafari in Uganda aus?

    Auf einer Lodgesafari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Lodge und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in die Lodge zurück. In der Regel können die Abfahrtszeiten in Absprache mit dem Guide und den übrigen Reiseteilnehmern relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich in den Parks bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann Sie morgens aufbrechen müssen.
    Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Nationalpark fort oder begeben sich noch einmal im gleichen Park auf ausgiebige Pirschfahrten. Da das Mittagessen in Form einer Lunchbox gereicht wird, kann die Reisegruppe frei entscheiden, wann die Mittagspause stattfinden soll. Ihre Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit sich auszuruhen und frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammen sitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    In Uganda setzen wir im Allgemeinen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Bei Tageausflügen kommen unsere Minibusse mit Allradantrieb zum Einsatz, die als Safarifahrzeuge für sieben Personen modifiziert wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safarifahrzeuge verfügen zudem über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen geeignet. Bei vollständig ausgelasteten Fahrzeugen wird auf den Gruppentouren mit festen Abfahrtszeiten ein zusätzliches Begleitfahrzeug eingesetzt, in denen das gesamte Gepäck verstaut werden kann. Bei privat gebuchten Touren mit mehr als 5 Personen ist eventuell ein Begleitfahrzeug sinnvoll (in diesem Fall gegen Aufpreis!).

  • 1.7 Unterkunft

    Sie übernachten in Hotels (Safari-Lodges) oder permanenten Zeltcamps (Tented Camps). Während es sich bei den Safari Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC und bieten den Service eines Hotels. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und absolutem Luxus. Alle Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten fast ausnahmslos eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Impfpass mitführen!)

    Visum | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Visa Uganda

    Seit Mai 2017 muss das Visum unter https://visas.immigration.go.ug vorab online beantragt und bezahlt werden.

    Nach Abschicken des ausgefüllten Online-Formulars erhält der Antragssteller eine Bestätigungs-Email mit der Zahlungsaufforderung und einem entsprechenden Link. Mit Angabe der „Application ID“, der Reisepass-Nummer und des Geburtstages kann dann auf der Website im Bereich „Application / Manage Application“ der Antrag aufgerufen und per Kreditkarte bezahlt werden.

    Diese Vorgehensweise ist obligatorisch und eine weitere Bearbeitung des Antrages findet ohne Bezahlung nicht statt. Sollte die Zahlung nicht innerhalb des in der Bestätigungsmail genannten Zeitraums erfolgen, wird der Antrag gelöscht.

    Im Falle einer Reisestornierung wird das Visum nicht erstattet. Daher empfiehlt es sich, dieses nicht zu früh zu beantragen.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wieviel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer Wasser, Kaffee und Tee) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | Trinkgelder bilden einen Teil des Gehalts der Guides und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15-20 USD für den Guide pro Gruppe/Tag (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld wird dem Guide bei der Verabschiedung am Ende der Tour in einem Umschlag überreicht. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

    Abflugsteuern | An einigen Flughäfen in Uganda muss eventuell eine Ausreisesteuer bezahlt werden. Diese ist immer in bar und US Dollar zu bezahlen. Bitte heben Sie hierzu zur Sicherheit ca. 50 US $ pro Person auf. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Uganda | Uganda Shilling (TZS); 1 UGX = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Uganda Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder einer  Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

    Bitte denken Sie rechtzeitig daran, Geld umzutauschen oder abzuheben, da dies nicht immer während der gesamten Tour möglich ist.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15-20 kg) und ein Handgepäckstück auf Ihre Tour mit. 
    BITTE KEINE KOFFER!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die in Uganda teilweise nur 15kg (inkl. Handgepäck) pro Person erlauben (ansonsten meist 23kg und 10kg Handgepäck).

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. am Ngorongoro Krater) und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0 °C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober - Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose 
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken 
    ▪ evtl. Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille) 
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe 
    ▪ Trekking Sandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß 
    ▪ nicht oben ohne (Männer!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Kulturbeutel
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria 
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches: 
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz 
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt Afrika keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu  Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden Da es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhen und langärmeligen Oberteilen in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden.
    Malariagefahr besteht ganzjährig in ganz Uganda (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein bis zwei Tage lang mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus Quellen trinken, ohne vorher mit dem Guide gesprochen zu haben.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen verzehren.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

    Gelbfieber | Die ugandischen Bestimmungen verlangen seit 01.07.16 von Reisenden, die nach Uganda Einreisen, den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung (durch vorzeigen des Impfpasses). Sollten Sie diese nicht haben, werden "Strafen" in Form von Bußgeldern verhängt, eine Nachimpfung direkt am Flughafen gegen Gebühr verlangt oder im schlimmsten Falle die Einreisegenehmigung verweigert. Bitte kümmern Sie sich also frühzeitig um die Gelbfieberimpfung. Hierzu konsultieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder ein Tropeninstitut in Ihrer Nähe.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In den Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm.
    Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Durchschnittliche Temperaturen

3. Unterwegs

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie allabendlich zu den zu besuchenden Parks und Reservaten informieren und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren: Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge!
    Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen. 
    Achten Sie bitte bei den Pirschfahrten darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug!
    Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Nachtpirschfahrten oder am frühen Morgen empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Einige Unterkünfte haben nicht rund um die Uhr Strom, das Aufladen von Akkus ist aber nach Absprache meist möglich. 
    Des Weiteren sind die meisten Fahrzeuge mit Zigarettenanzündern oder extra Steckdosen ausgestattet, so dass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide oder wir in Deutschland davon wissen. Also seien Sie bitte so fair den Guide bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie bitte Ihre Kontaktperson auf Ihrem Reisevoucher oder direkt das Elefant-Tours Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!