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16-3950Afrikas Facetten

16-tägige Safari, ÜN in festen Unterkünften

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als Privattour

Code: ET16AFRFAC

Code für Privattour: E16PAFRFAC

Von: Windhoek

Bis: Victoria Falls

Teilnehmerzahl: 2 bis 10
(Fensterplatz garantiert)

Preis: ab 3.950 EUR p.P.im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 590 EUR

Erleben Sie auf dieser Kleingruppentour die Höhepunkte des Südlichen Afrikas. Von Windhoek, der Hauptstadt Namibias, führt Sie die Reise in die Namib-Wüste mit der berühmten Sossusvlei und dem Sesriem Canyon. Sie besichtigen Swakopmund direkt am Atlantik, streifen durch das Damaraland mit seinen Felsformationen und Hochterrassen und erleben die Tierwelt im Etosha Nationalpark. Durch den wildreichen und lebhaften Caprivi Streifen, heute bekannt unter dem Namen Bwabwata Nationalpark, gelangen Sie in den Chobe Nationalpark in Botswana. Dieser ist für seine über 40.000 Elefanten bekannt. Die Tour endet in Victoria Falls bei den beeindruckenden Wasserfällen. Auf der Tour übernachten Sie überwiegend in kleinen Gästehäusern und Lodges. Auch spricht im Südlichen Afrika die gute Küche für sich. Neben einem reichhaltigen Frühstück werden Sie meist mit einem mehrgängigen Abendmenü verwöhnt. Diese geführte Safari ist sicherlich eine ideale Alternative zu einer Selbstfahrer-Tour in Namibia und Botswana.

Download_Tourverlauf_ET16AFRFAC_Afrikas Facetten_16Tage    Vorabinfo_ET16AFRFAC

Tag 1-8; Namibia

  • Windhoek: Stadtrundfahrt
  • Namib Wüste: Sesriem Canyon, Wanderdünen der ältesten Wüste der Welt
  • Swakopmund: Welwitschia Route, Stadtführung
  • Damaraland: Ugab-Terrassen, Fingerklippe
  • Etosha Nationalpark: Pirschfahrten, Nachtpirschfahrt (optional)

 

Tag 9-16; Namibia, Botswana, Simbabwe

  • Region Grootfontein: Hoba Meteorite
  • Caprivi-Streifen: Bwabwata Nationalpark, Bootsafari
  • Linyanti-Region: Nkasa Lupala Nationalpark, Pirschfahrten, Bootsafari
  • Chobe Nationalpark: Pirschfahrten, Land- und Wassersafaris
  • Victoria Falls: Victoria-Wasserfälle, zweitgrößte Wasserfälle der Welt

Tag 1 | Windhoek, Namibia

Fahrstrecke: ca. 50 km; reine Fahrzeit ca. 1 Stunde

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen in Windhoek und nach der Erledigung der Einreiseformalitäten
werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüßt. Fahrt zum Gästehaus in Windhoek, dort haben Sie nach dem Check-In etwas Zeit, um sich etwas auszuruhen und frisch zu machen. Am Nachmittag lernen Sie Ihren Guide kennen, der Ihnen die Hauptstadt Namibias im Rahmen einer Stadtrundfahrt näherbringt. Auf dem Programm steht u.a. die Besichtigung der Alte Feste mit Museum, die Christuskirche, der Tintenpalast und die „Independence Avenue“, ehem. Kaiserstraße. Das Abendessen findet gemeinsam mit allen Teilnehmern im Joe‘s Beerhouse (optional und nicht im Tourpreis enthalten) statt.

 

Tag 2 | Windhoek, Namibia – Namib-Wüste, Namibia

Fahrstrecke: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Frisch gestärkt, gibt es eine kurze Fahrzeug- und Gepäckeinweisung durch Ihren Guide. Im Anschluss verlassen Sie Windhoek in Richtung Südwesten bis nach Sesriem, der Hauptausgangspunkt für die Erkundung des Namib Naukluft Parks. Mit Ihrem Guide erkunden Sie den Sesriem Canyon, der mit etwa einem Kilometer Länge und einer rund dreißig Meter tiefen Schlucht Teil des Tsauchab Riviers ist. Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober ist es meist möglich, einen Teil der Schlucht zu Fuß entlang zu gehen. Durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung bietet der Canyon ein schönes, kontrastreiches Fotomotiv. Übernachtung außerhalb des Parks in der Elegant Desert Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 3 | Namib-Wüste, Namibia – Naukluft-Region, Namibia

Fahrstrecke: ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Nach einem frühzeitigen Aufbruch geht es mit dem Allradfahrzeug noch einmal in den Namib Naukluft Park. Sie besuchen die älteste Wüste der Welt mit ihren beeindruckenden Wanderdünen und steigen zu Fuß einmal auf die berühmte Düne 45. Der herausfordernde, sandige Aufstieg lohnt sich, denn es erwartet Sie eine atemberaubende Dünenkulisse. Sie besichtigen die Sossusvlei, eine von Sanddünen umschlossene Salzpfanne sowie das Dead Vlei, das für seine abgestorbenen z.T. über 500 Jahre alten Akazienbäume bekannt ist. Danach erfolgt die Weiterreise in nördliche Richtung zum Namib`s Valley. Die gleichnamige rustikale Lodge liegt auf einer Anhöhe mit einzigartigem Ausblick auf das Wüstental mit seinen tausend Hügeln. Übernachtung in der Namib‘s Valley Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 4-5 | Naukluft Region, Namibia – Swakopmund, Namibia

Fahrstrecke ca. 330 km, reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Weiterfahrt in Richtung Atlantik. Mit Ihrem Guide fahren Sie durch die Tinkasberge, vorbei an der Blutkuppe und über den Welwitschia Drive in die Mondlandschaft, südöstlich von Swakopmund gelegen. Diese befremdliche und zugleich faszinierende Landschaft mit seinen bizarren Felsformationen zieht Naturliebhaber in seinen Bann. Entlang der Route stellen sich einige Welwitischia-Pflanzen zur Show. Später erreichen Sie Swakopmund. Bei einem Stadtrundgang gehen Sie der Kolonialgeschichte mit einigen deutschen Überbleibsel auf die Spur und Sie besichtigen u.a. den alten Staatsbahnhof, das alte Gerichtsgebäude und das Woermannhaus. Der nächste Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie die Infrastruktur der Stadt, die zum Bummeln einlädt. Alternativ ist einer der zahlreichen, optionalen Aktivitäten möglich, wie z.B. eine Bootstour zur Robben- und Delfinbeobachtung oder eine Wüstensafari auf den Spuren der „Little Five“. In Swakopmund gibt es eine Auswahl an verschiedenen Restaurants, die Sie zum Abendessen austesten können (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Übernachtung im Namib Guesthouse.
Frühstück

 

Tag 6 | Swakopmund, Namibia – Ugab Terrace-Tal, Namibia

Fahrstrecke ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Nach einem zeitigen Frühstück erfolgt die Reise über Henties Bay weiter ins Inland bis zum Brandberg, Namibias höchster Berg mit einer Höhe von circa 2580 Metern. Unterwegs legen Sie an der Küste einen Fotostopp beim Zelia-Wrack, einem gestrandeten Schiffswrack, ein. Am Brandberg begeben Sie sich mit einem lokalen Guide auf eine Wanderung, um das Felsbild der White Lady und andere Malereien auf einem kleinen Felsvorsprung mitten im Brandberg-Massiv zu besichtigen. Im Anschluss fahren Sie weiter zu Ihrem Quartier im Ugab Terrace-Tal, einem landschaftlich beeindruckenden Gebiet mit gewaltigen Hochterrassen. Wenn die Zeit ausreicht, stoppen Sie unterwegs beim Herero Craft Market, um das ein oder andere Souvenir zu erstehen. Den Tag lassen Sie beim leckeren Abendessen ausklingen. Sie übernachten in der Vingerklip Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 7 | Ugab Terrace-Tal, Namibia – Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke ca. 220 km; mehrstündige Pirschfahrten im Park

 

Morgens besuchen Sie auf einer kleinen Wanderung die Fingerklippe, eine faszinierende Felsformation, die einem Finger gleicht. Durch eine malerische Wüstenlandschaft führt Sie die Reise nun zum Etosha Nationalpark. 1907 wurde dieser Park gegründet und ist Heimat von Elefanten, Nashörnern, Giraffen, verschiedenen Antilopenarten, Löwen und Leoparden, Zebras u.v.m. Auf einer mehrstündigen Safari stoppen Sie mit Ihrem Guide an einigen Wasserlöchern, um die Tiere beim Trinken zu beobachten. Sie übernachten innerhalb des Parks. Abends können Sie mit etwas Glück Tiere sehen, die sich an der beleuchteten Wasserstelle umhertummeln. Optional ist eine geführte Nachtsafari möglich, um die nachtaktiven Tiere aufzuspüren (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Abends werden Sie gemeinsam mit Ihrem Guide grillen.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 8 | Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke: mehrstündige Pirschfahrten im Park

Kurz nach dem Sonnenaufgang geht es weiter auf Safari. Sie pirschen sich einmal durch den Osten des Etosha Nationalparks. Die Salzpfanne, die sich kilometerweit nach Osten erstreckt, bietet Ihnen mit den durchwandernden Herden von Impalas, Gnus, Oryx und Zebras eine atemberaubende, wilde Kulisse. Am späten Nachmittag verlassen Sie den Park durch das Von Lindequist Gate. Abendessen und Übernachtung im Mushara Bush Camp.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 9 | Etosha Nationalpark, Namibia – Region Grootfontein, Namibia

Fahrstrecke ca. 200 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden (exkl. Fahrtzeit im Park)

Ihre Tour führt Sie weiter in Richtung Tsumeb. Sie besuchen den Binnensee Otjikoto, in dessen Gewässer im 1. Weltkrieg die deutschen Soldaten ihre Waffen versenkten. Ebenfalls auf dem Programm steht der Besuch des Hoba-Meteoriten, dem weltweit größten Meteoriten, der bisher gefunden wurde. Im Anschluss führt Sie die Tour weiter nach Nordosten durch das Buschmannland, die Heimat der San, den Ureinwohnen des Landes. Sie besuchen ein traditionell errichtetes Dorf der Ju/’Hoansi-San und erhalten einmal einen Einblick darin, wie die Ureinwohner des Landes einst als Jäger und Sammler lebten, auch erlernen das traditionelle Handwerk der Pfeil- und Bogenherstellung. Übernachtung im Fiume Bush Camp.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 10 | Region Grootfontein, Botswana – Caprivi-Streifen, Namibia

Fahrstrecke ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es weiter nach Norden. Für einen Einkauf stoppen Sie in Rundu, die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum der Kavango-Region. Der Ort wird von einem lebendigen Marktleben mit lokalen Fischern und Bauern dominiert. Später gelangen Sie in den Caprivi-Streifen zu Ihrer Unterkunft, der Mobola Lodge. Diese Lodge liegt wie eine kleine Oase direkt am Okavango River. Hier lässt sich ein Erfrischungsgetränk an der Inselbar genießen, bevor es zum Sonnenuntergang auf eine Bootstour geht, bei der Sie mit etwas Glück ein paar Flusspferde und Krokodile beobachten werden. Zum Abendessen erwartet Sie ein traditioneller Braai – es wird gegrillt. Lauschen Sie am Lagerfeuer dem wilden Buschgeflüster.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 | Caprivi-Streifen, Namibia – Linyanti-Region, Namibia

Fahrstrecke ca. 330 km; reine Fahrzeit 4-5 Stunden (exkl. Fahrzeit im Park)

Ihre Reise führt Sie weiter durch den Caprivi-Streifen in die Linyanti-Region. Auf dem Weg passieren Sie einige Dörfer, die hauptsächlich vom Fischverkauf und Ackerbau leben und nicht selten zieht immer wieder Großwild umher. Ihr Ziel ist der Nkasa Lupala Nationalpark, ehemals bekannt unter dem Namen „Mamili Nationalpark“. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und den Abend lassen Sie bei einem gemütlichen Essen in der Lodge ausklingen. Übernachtung in der Nkasa Lupala Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 12 | Nkasa Lupala Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke mehrstündige Pirschfahrten im Park

Nach einem zeitigen Frühstück besuchen Sie mit Ihrem Guide den unberührten und wilden Mamili bzw. Nkasa Lupala Nationalpark. Sumpfgebiete, Marschlandschaft und dichte Savanne zeichnen diese landschaftlich reizvolle Region aus. Der Park ist Heimat von vielen Elefanten, einigen Antilopenarten, Flusspferden, Büffeln sowie auch Raubkatzen. Touristisch ist der Park kaum erschlossen, weshalb Sie hier auf einigen Allradpassagen gut durchgeschüttelt werden. Zur Mittagszeit sind Sie für eine Siesta in der Lodge zurück. Am frühen Abend geht es mit einem lokalen Guide auf eine Bootssafari, um die Wassertiere aufzuspüren und den Sonnenuntergang zu genießen. Weitere Übernachtung in der Nkasa Lupala Tented Lodge.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 13-14 | Linyanti-Region, Namibia – Kasane – Chobe Nationalpark, Botswana

Fahrstrecke Tag 13: ca. 260 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Sie verlassen Namibia und überqueren die Grenze nach Botswana. Am Rande von Kasane checken Sie in ein typisches Safari Camp ein, das Tlouwana Bush Camp. Nach einem leichten Mittagssnack steht „Safari pur“ auf dem Programm. Mit einem lokalen Guide begeben Sie sich in den tierreichen Chobe Nationalpark, der mit seinen mehr als 40.000 Dickhäutern die höchste Elefantendichte im Südlichen Afrika bietet. In den kommenden zwei Tagen erleben Sie auf ausgedehnten Wildbeobachtungstouren zu Land im 4×4 Fahrzeug und zu Wasser auf dem Boot die Tierwelt des Chobe Nationalparks. Nicht selten werden die Big Five gesichtet. Riesige Büffelherden, Löwenrudel, Leoparden und anderes Großwild ziehen am Chobe River umher.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen | 3 Safariaktivitäten im Chobe Nationalpark

 

Tag 15 | Kasane, Botswana – Victoria Falls, Simbabwe

Transfer Kasane – Victoria Falls; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Nach dem Frühstück geht es mit Ihrem Guide und einem Transferfahrer weiter und über die Grenze nach Simbabwe und bis nach Victoria Falls. Dort besichtigen Sie auf einem gemütlichen Spaziergang „Mosi-oa-Tunya“, frei übersetzt: der Rauch, der donnert – die Victoria Falls, die zweitgrößten Wasserfälle der Welt. Danach bummeln Sie für das ein oder andere Mitbringsel auf dem Kunsthandwerkmarkt in der Stadt. Am letzten gemeinsamen Abend besuchen Sie eines der Restaurants in der Stadt (nicht im Preis enthalten). Übernachtung in der Cresta Sprayview Lodge.
Frühstück | Transfers

 

Tag 16 | Victoria Falls, Simbabwe

Mit vielseitigen und erlebnisreichen Eindrücken endet Ihre Reise. Sie verabschieden sich von Ihrem Guide und den anderen Reiseteilnehmern, werden von einem Transferfahrer zum Flughafen Victoria Falls gebrauch und treten Ihre Heim-/ oder Weiterreise an.
Frühstück

 

Hinweis:
Teilnehmerzahl: min. 2, max. 10 Personen.
Gerne stellen wir diese Safari als individuelle Privatreise nach Ihren Wünschen zusammen. Kontaktieren Sie hierzu bitte das Elefant-Tours Team .

 

Enthaltene Leistungen
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 15 Übernachtungen in den genannten Lodges, Restcamps und Gästehäusern
    (je nach Verfügbarkeit kann eine andere Unterkunft ähnlicher Kategorie gebucht werden)
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug
  • Professioneller, deutsch- bzw. englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Eventuell benötigte Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours-Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Lodgesafari durch Namibia?

    Eine Lodgesafari ist eine Reise entlang einer gut und sinnvoll geplanten Route und verbindet eindrucksvolle Landschaften, aufregende Tierbeobachtungen und einen Einblick in die Kultur der jeweiligen Region. Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Namib Wüste und dem Etosha Nationalpark führt die Safari auch entlang der üblichen Touristenpfade. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind aber lange Fahrzeiten unvermeidbar. Die Übernachtungen finden in Gästehäusern, Lodges und Tented Camps statt. Die Unterkünfte sind mit einem Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC ausgestattet und bieten meist eine gemütliche Atmosphäre und einen persönlichen Service.

  • 1.2 Wer ist für eine Lodgesafari durch Namibia geeignet?

    Eine Lodgesafari spricht generell diejenigen an, die in erster Linie die grandiose Natur und Tierwelt Afrikas beobachten und Afrika „erleben“ wollen. Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 6 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten aus dem deutschsprachigen Raum. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen reisen, gibt es aber auch immer wieder Alleinreisende, die Afrika besuchen möchten. Lodgesafaris in Namibia sind für Menschen, die das Leben genießen, dabei nicht auf Komfort verzichten möchten und sich vor allem für die afrikanische Natur interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer fährt?

    Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Guides beim Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist deutsch.

  • 1.4 Verpflegung

    Die Verpflegung erfolgt auf der Lodgesafari meist auf Basis der Halbpension. Wenn Sie in Städten oder kleineren Ortschaften übernachten, haben Sie zum Abendessen immer eine Auswahl an verschiedenen Restaurants. Daher haben wir an diesen Tagen kein Abendessen inkludiert. Das klassische Frühstück auf einer Lodgesafari ist in der Regel ein Buffet-Frühstück, welches den kontinentalen und den englischen Stil kombiniert. Abends erhalten Sie dann in den Unterkünften ein Abendessen, welches in der Regel entweder aus einem Buffet oder einem 3-Gänge-Menü besteht. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Eier, Würstchen, Bacon, Toast, Marmelade, Käse, Wurst, Obst, Joghurt, Müsli, Tee/Kaffee/Saft

    Abendessen | Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Pasta, Reis, Gemüse, Salat

    Getränke | Beim Frühstück können Sie in der Regel zwischen Kaffee, Tee und Saft wählen. Alle anderen Getränke sind auf eigene Kosten vor Ort zu kaufen.

    Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über etwaige allergische Unverträglichkeiten, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane / vegetarische Lebensweise.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Lodgesafari in Namibia aus?

    Auf einer Lodgesafari startet der Tag normalerweise gegen 08:00 Uhr mit dem Frühstück in Ihrer Unterkunft und endet nach dem Abendessen gegen 20:00 Uhr. Gelegentlich brechen Sie noch im Morgengrauen vor dem Frühstück zu einem ersten Game Drive auf und kehren dann in die Lodge zurück. In der Regel können die Abfahrtszeiten mit Absprache des Guides und der übrigen Reiseteilnehmer relativ flexibel gestaltet werden. Da Ihr Guide sich bestens auskennt und die Fahrzeiten und Distanzen sehr gut abschätzen kann, wird er letztendlich entscheiden, wann die Gruppe morgens aufbrechen wird. Entweder Sie setzen Ihre Safari zum nächsten Tagesziel fort oder unternehmen Ausflüge oder Pirschfahrten in die Umgebung der Unterkunft. Ihre Lodge erreichen Sie meist am späten Nachmittag und es bleibt noch ein wenig Zeit, sich auszuruhen und sich frisch zu machen, bevor das Abendessen serviert wird. Ob Sie dann nach dem Abendessen noch gemütlich zusammensitzen oder sich direkt zu Ihrem Zimmer/Zelt begeben möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Im Allgemeinen setzen wir einen Toyota Landcruiser als Standardfahrzeug für Safaris ein, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen. Ein geräumiges Innere mit bequemen Sitzen sorgt für angenehmen Reisekomfort.

  • 1.7 Unterkunft

    Sie übernachten in Gästehäusern, Lodges oder feststehenden Zeltcamps (Tented Camps). Während es sich bei den Gästehäusern und Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC. Die Kategorie variiert zwischen europäischer Mittelklasse und Luxus. Die Unterkünfte liegen meist in einer sehr schönen Landschaft und bieten fast alle eine spektakuläre Aussicht.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat.

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant beginnen oder bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt folgende Visumpflicht:

    Visa Namibia

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visa-Vorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa-Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Ein- sowie Durchreisebestimmungen für Minderjährige (Regelung für Namibia, Südafrika und Botswana):

    Die Einreisebestimmungen nach Südafrika, Namibia und Botswana haben sich für Minderjährige seit 2015/2016 geändert. Folgende Bestimmungen gelten für alle 3 Länder:

    ▪ Wenn beide leiblichen Eltern mit einem Kind reisen, haben sie eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde (in englischer Sprache) des Kindes aus der die personenbezogenen Angaben der Eltern und des Kindes hervorgehen, vorzulegen.
    ▪ Reist ein Minderjähriger nur mit einem Elternteil, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. In diesem Fall werden neben der beglaubigten, internationalen und ungekürzten Geburtsurkunde zudem eine Einverständniserklärung (in Form einer eidesstattlichen Erklärung auf Englisch), eine beglaubigte Passkopie sowie Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils verlangt. Die eidesstattliche Erklärung muss vom Elternteil vor einem Notar unterschrieben werden, welcher das unterzeichnete Dokument notariell beglaubigt. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als 6 Monate alt sein.
    ▪ Sollte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht haben, wird der gerichtliche Beschluss über das alleinige Sorgerecht oder die Sterbeurkunde verlangt (in englischer Sprache). In diesem Fall wird eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde ebenso verlangt.

    Eine internationale Geburtsurkunde erhalten Eltern beim Bürgeramt.

    Des Weiteren darf das Kind nur mit einem gültigen Kinderreisepass einreisen bzw. durchreisen. Ein verlängerter Kinderreisepass ist NICHT gültig.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und bei den Botschaften des jeweiligen Landes.

    Auswertiges Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/namibiasicherheit/208314#content
    Botschaft von Namibia: http://www.namibia-botschaft.de/

    Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz der gültigen Dokumente sind, da Elefant Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem Ihre Reise endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reise-Gepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant-Tours-Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

    Bei einer Buchungsbestätigung bieten wir Ihnen unverbindlich eine Reiserücktrittskostenversicherung ohne Selbstbehalt an, gerne bieten wir Ihnen auch ein Travel-Basis-Paket an, in dem eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ohne Selbstbehalt und eine Auslandsreisekrankenversicherung inkludiert ist. Bitte kontaktieren Sie für eine Beratung das Elefant-Tours-Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie zusätzlich einplanen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Übernachtungen bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder Aktivitäten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Außerdem sind sämtliche Getränke nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden.

    Trinkgelder | In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden, darf natürlich auch mehr gegeben werden. Der Safari Guide arbeitet schwer, wird aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie dem Guide ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, er/sie hat gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 10-15 Euro pro Gruppe/Tag als angemessen). Stecken Sie, welchen Betrag Sie auch immer für passend empfinden, in einen Umschlag und übergeben Sie diesen dem Guide am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswerterweise mitzubringen?

    Namibia | Die namibische Währung ist der Namibia Dollar (NAD). Der südafrikanische Rand kann als Zahlungsmittel 1:1 verwendet werden und besitzt den gleichen Wert wie der Namibia Dollar. In Namibia erhalten Sie an vielen Geldautomaten Bargeld mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) und Geheimnummer oder Kreditkarte und Geheimnummer. In vielen Unterkünften und in großen Geschäften/Shopping-Centern können Sie auch per Kreditkarte zahlen. Die Gebühr pro Transaktion mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) beträgt ca. 5 Euro, die Gebühr pro Transaktion bei Ihrer Kreditkarte beträgt ca. 2-5 % von dem abgehobenen Betrag. Außerhalb von Städten oder in kleineren Geschäften und Tankstellen kann oft nur mit Bargeld bezahlt werden. Daher sollten Sie immer ausreichend Bargeld zur Hand haben.

    Nicht empfehlenswert sind Traveller Cheques, da diese aufgrund ihrer hohen Fälschungsrate im südlichen Afrika nur noch selten, gegen hohe Gebühr und mit langen Wartezeiten angenommen werden.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen sollten und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15-20 kg) und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE KOFFER!

    Auch die individuelle Reisezeit und der bereiste Ort spielen eine wichtige Rolle:
    Von April bis September ist im südlichen Afrika Winter und vor allem abends und nachts ist es notwendig, wärmere Sachen dabei zu haben als im afrikanischen Sommer. In den Bergen herrschen andere Temperaturen als z.B. im Etosha Nationalpark oder in der Wüste. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil helfen gut gegen Moskitostiche (Moskitos gibt es vor allem im Norden von Namibia und im Caprivi Strip).

    Hier eine grobe Checkliste:

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover oder Langarm-T-Shirts
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Trekkingsandalen / Badeschuhe

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    nicht barfuß
    nicht oben ohne (Männer!)
    Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    Bargeld, Kreditkarte
    Kulturbeutel
    Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme, Steckdosenadapter
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Wie kann man sich vor den gesundheitlichen Risiken auf einer Afrikareise schützen?

    Generell | Man kann sagen, dass das südliche Afrika mit wenigen Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria-Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub stark beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Morgen- und Abendstunden sowie das Auftragen von Moskitospray oder Creme. In Namibia gilt besonders der Norden des Landes und der Caprivi Streifen als malariagefährdete Region.

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, fragen Sie vorher Ihren Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen, die keinen besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen oder schälen.

  • 2.7 Mit welchem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm.
    Im südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später - und manchmal fällt er ganz aus.

    Durchschnittliche Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen und Zimmern/Zelten gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, sodass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für die jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Landes auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte (besonders nicht nachts!). Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Bewahren Sie Dokumente, Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich. Bringen Sie Kopien der wichtigsten Dokumente mit und bewahren Sie diese separat auf.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie vor Eintritt in einen Nationalpark informiert und Sie über die dort geltenden Regeln in Kenntnis setzen wird, möchten wir Sie vorab über ein paar grundlegende Dinge informieren:
    Ihr Guide ist ein ausgebildeter und erfahrener Profi. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) leisten Sie bitte immer allen Weisungen des Guides Folge! Bitte füttern Sie niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen ab! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos, den Tieren zu nahe zu kommen.
    Achten Sie bitte bei den Game Drives darauf, nicht zu laut zu sein. Die Tiere reagieren sofort auf Lärm und ergreifen üblicherweise die Flucht. Somit könnte Ihnen oder Ihren Mitreisenden die Möglichkeit für einen gelungenen Schnappschuss entgehen. Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug! Vor einem Game Drive sollten Sie sich immer versichern, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas wärmere Kleidung dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Namibia eher selten vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (namibische bzw. südafrikanische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Namibia 220 Volt und ist in der Regel recht stabil. Die meisten Zimmer sind mit Steckdosen ausgestattet, sollte dies nicht der Fall sein, können Sie an der Rezeption oder Bar der Unterkünfte Ihre Batterien für eine Weile laden. Außerdem ist unser Safarifahrzeug mit 220 V Steckdosen ausgestattet, so dass Akkus auch während der Fahrt aufgeladen werden können.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair ihn bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen! Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours-Team in Deutschland. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!