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Einmal im Leben auf Safari durch die Serengeti: worauf Sie sich freuen können

Wie wenige andere Orte steht die Serengeti als Synonym für Safaris in Ostafrika. Die Kindheitserinnerung an das Grzimek Vater-Sohn-Gespann, die Great Migration von Gnus und Zebras durch die weite Savanne, der unvergessliche Sonnenuntergang hinter einer Schirmakazie; eine Serengeti Safari weckt hohe Erwartungen – und übertrifft sie dennoch immer wieder.

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie sich bei Ihrer Serengeti Safari freuen können!

1. Die unendliche Weite

Scheinbar endlos weit schauen, den Blick schweifen lassen über weiche, grüne Graslandschaften, unterbrochen nur durch inselartige Felsformationen, Akazien und große Elefantenherden – wer will, findet bei einer Serengeti Safari noch wirkliche Abgeschiedenheit in ihrer „endlosen Ebene“, wie sich ihr Name übersetzen lässt.

Auf mehr als 15.000 Quadratkilometern finden Sie hier Platz, loszulassen und zu atmen.

Um diesen Luxus des Allein-Seins genießen zu können, müssen Sie allerdings vor allem während der beliebten Monate Juli bis September bereit sein, die bekannten Pfade zu verlassen und den Mut haben, links zu fahren, wenn alle anderen rechts fahren. So verpassen Sie vielleicht eine garantierte Löwensichtung. Gewinnen aber vielleicht Ihr ganz persönliches Löwenerlebnis fern ab der anderen Reisenden.

 

2. Die vielen Löwenrudel

Denn wer einmal einen Löwen in freier Wildbahn sehen möchte, dessen Wunsch wird bei einer Serengeti Safari mit mehr als großer Wahrscheinlichkeit erfüllt. Es wird geschätzt, dass mehr als 3000 Löwen im Serengeti-Ökosystem leben. Ermutigung genug also, sich auf die Suche nach „Ihrem“ ganz persönlichen Löwenrudel zu machen, statt sich bei der ersten Gelegenheit hinter fünf andere Safariautos einzureihen.

Und wenn Sie etwas Glück und etwas mehr Geduld haben, können Sie bei einer Serengeti Safari sogar zwei der Big Five gleichzeitig sehen.

 

3. Die Great Migration

Zwischen ein und zwei Millionen Gnus und Zebras wandern Jahr für Jahr von der südlichen Serengeti gen Norden, bis zu Kenias Masai Mara, und wieder zurück. Great Migration heißt diese große Wanderung der Tiere, die dem Regen folgen. Die riesigen Herden auf Ihrer Serengeti Safari einmal zu erleben ist ein Schauspiel, das Sie nie wieder vergessen werden: Wie braune Farbtupfen sprenkeln Sie die goldgelbe Savanne der Serengeti und stimmen ein stetiges Konzert an, bei dem ihr Muhen über die weite Ebene hallt. Sie werden staunen!

Zwischen Juli und September erreichen die Herden den Norden der Serengeti, bevor sie in die Masai Mara übersetzen. Doch natürlich verschwinden die Tiere danach nicht urplötzlich. Die Great Migration ist ein Kreislauf, der immer wieder von vorn beginnt.

Am Anfang des Jahres finden Sie die Herden im Süden der Serengeti, wo sie ihre Jungen zur Welt bringen und auf diesen einzigartigen Kreislauf des Lebens schicken.

 

4. Die Serengeti Safari im Heißluftballon

Die Serengeti von oben sehen, das können Sie bei einer morgendlichen Safari im Heißluftballon. Friedlich schwebend eröffnet sich eine ganz neue Perspektive, auf dieses wertvolle und komplexe Ökosystem. Freuen Sie sich auf einen zauberhaften Morgen, bei dem Sie den Rest der Welt ganz wortwörtlich einfach hinter sich lassen.

Da die Heißluftballon Safaris in der Serengeti schon früh am Morgen beginnen, können Sie Ihre Pläne für den Rest des Tages ganz wie geplant fortsetzen.

 

5. Die Sterne-Unterkünfte

Auf Ihrer Serengeti Safari werden Sie immer in Sterne-Unterkünften übernachten; ob diese nun schwarz-weiß auf dem Papier stehen oder hoch oben im Himmel funkeln. Luxuriöse Lodges, mit großen Swimmingpools, persönliche Tented Camps, inmitten der Natur, öffentliche Campingplätze, die Sie sich mit anderen Reisenden teilen oder private Campingplätze, auf denen Ihre einzigen Nachbarn die wilden Tiere sind – was alle gemeinsam haben, ist das unbeschreibliche Gefühl, das einen überwältigt, wenn Sie im Morgengrauen vom Vogelgezwitscher geweckt werden und feststellen: Das habe ich nicht geträumt, ich bin tatsächlich mitten in der Serengeti!

Foto: Serengeti Kati Kati Tented Camp

 

6. Die Nähe zu anderen Nationalparks

Selbst wer nur die Serengeti sieht, hat schon viel gesehen und noch mehr erlebt. Dennoch bietet die ideale Lage des Nationalparks es an, Ihre Serengeti Safari um einen Besuch weiterer Parks zu verlängern. Als Teil des „Northern Circuits“ im nördlichen Tansania sind der Ngorongoro Krater, der Tarangire und der Lake Manyara Nationalpark nicht weit.

Auf einer grenzübergreifenden Safari erleben Sie die Masai Mara in Kenia – wer die Great Migration in der Serengeti verpasst, hat vielleicht in der Mara mehr Glück.

 

7. Haben wir die unvergesslichen Sonnenuntergänge erwähnt?

Denn diese sind auf einer Serengeti Safari ganz besonders oft ganz besonders spektakulär.

Gehen Sie mit uns auf Ihre ganz persönliche Serengeti Safari – die Welt kann warten!

Ann-Kristina Rönchen

Ann-Kristina lebt seit 2012 in Südafrika und schreibt von Kapstadt aus über Reise- und Naturthemen aus dem südlichen und östlichen Afrika. Während ihres Studiums lebte sie in Lettland, Kenia, Thailand und Südafrika, wo sie schließlich ihr Politik- und Soziologiestudium abschloss. Im bunten Kapstadt ist sie nun zu Hause, packt aber bei der nächstbesten Gelegenheit gleich Zelt und Wanderschuhe ein, um die Natur des Western Capes zu genießen.

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