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Ruanda Reisetipps

Sprache

Die Amtssprachen in Ruanda sind Französisch, Kinyarwanda und Englisch. Die Geschäftssprache hingegen ist Swahili. Als Reisender kommt man sehr gut mit Englisch zurecht.

Religion

Der Großteil der Bevölkerung, das heißt rund 83 Prozent, gehört dem Christentum an. Rund 5 Prozent der Bewohner sind Muslime. Daneben gibt es viele Natur- und Stammesreligionen.

Zeitverschiebung

In Ruanda gilt MEZ +1 Stunde. Die Differenz zur mitteleuropäischen Zeit beträgt im europäischen Winter +1 Stunde und im Sommer 0 Stunden. In Ruanda gibt es keine Sommer- oder Winterzeitumstellung.

Essen & Trinken

Es ist keinesfalls ungewöhnlich, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise in den ersten Tagen mit einem nervösen Magen zu kämpfen haben. Dies ist oftmals eine körperliche Reaktion auf die klimatischen und hygienischen Veränderungen. Dennoch gilt: Bitte achten Sie auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene. Wasser sollte immer abgekocht oder sterilisiert werden, bevor Sie es trinken, Ihre Zähne putzen, etc. Es gibt auch die Möglichkeit, Mineralwasser in Flaschen oder 5 Liter Kanister zu kaufen. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Obst und Gemüse sollte vor dem Verzehr geschält und gekocht werden. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, scheuen Sie sich nicht, Ihren Guide oder Ihren Gastgeber zu fragen.

Die Restaurants der Lodges, Hotels und Camps bieten meist eine Auswahl europäischer, meist belgisch- französisch angelehnter Gerichte auf der Speisekarte an. Die normale Küche Ruandas besteht hingegen aus lokal angebauten Zutaten. Vielleicht trifft auch dies Ihren Geschmack? Hierbei handelt es sich meist um Kochbananen, Bohnen und viel Getreide. Fleisch isst der Ruander sehr selten, da sie die meisten Tiere zur Selbstversorgung züchten und nicht über größere Viehbestände verfügen. Außerdem wachsen in Ruanda zahlreiche tropische Früchte wie Ananas, Mangos, Bananen oder Maracujas und sind daher sehr günstig auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl an Spirituosen, Wein und Bier ist gut.

Stromversorgung

In den größeren Städten gibt es ein recht gut ausgebautes Stromnetz. Die Netzspannung beträgt wie auch in Europa um die 230 Volt. Ein Adapter (englisches System) ist aber erforderlich. Es kann zeitweise zu Netz- oder Stromausfällen kommen.

Internetkommunikation

Der Internetzugang via Internetcafés ist in den großen Städten kein Problem. In den ländlichen Gegenden ist nicht unbedingt zu 100 Prozent garantiert, dass Internet zur Verfügung steht.

Einkaufstipps

Der Verkauf von Souvenirs aus Wildhäuten, Reptilienhäuten und Fellen ist verboten. Betrachten Sie die Tiere lieber in ihrer natürlichen Umgebung und nehmen Sie die Erlebnisse als Souvenir nach Hause. Natürlich besteht die Möglichkeit, andere wunderschöne Souvenirs wie handgemachte Schnitzereien Schmuck, Korbwaren mit Spitzendecken, Keramikarbeiten und Talismane zu erstehen. Wem Gorillahände oder -schädel angeboten werden, sollte nicht zögern und die Polizei kontaktieren.

Um weitere Informationen zu den Einfuhrbedingungen Deutschlands zu erhalten, rufen Sie bitte die Seite des deutschen Zolls auf.

Sitten & Gebräuche

Der traditionelle Lebensstil beruht auf der Landwirtschaft und Rinderzucht. Die Bevölkerung lebt meistens in den fruchtbaren Landesteilen. Der Großteil der Ruander gehört der Volksgruppe der Hutu an. Die kleinste Minderheit sind die Twa, ein Pygmäen-Mischvolk, die möglicherweise ältesten Bewohner des Landes.

Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Beim Fotografieren sollten Sie die Personen immer vorab um Erlaubnis bitten. Manche Einheimische sind ängstlich, wenn sie nicht wissen, was mit ihrem Foto passiert. Außerdem ist das Fotografieren militärischer Anlagen verboten, ebenso wie das Fotografieren von Brücken, des Flughafens Kigali und von Regierungsgebäuden. Es ist auch gut zu wissen, dass es als unhöflich gilt, in der Öffentlichkeit auf der Straße zu essen.


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