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Perspektivwechsel auf der Botswana Reise: mit dem Hausboot über den Chobe River

Unsere Reiseexpertin Heike Berger hat schon einige Safaris im südlichen Afrika erlebt. Aber auf einer Botswana Reise zwei Nächte auf dem exklusiven Hausboot Chobe Princess übernachten, das war für sie eine Premiere.

Ganz begeistert kam sie zurück und erzählt uns, warum sie auf ihrer nächsten Botswana Reise unbedingt wieder auf einem Hausboot übernachten möchte.

 

Ein Hausboot in Botswana – das klingt nach einer außergewöhnlichen Unterkunft an einem außergewöhnlichen Ort, oder?

Auf jeden Fall! Ich war vorher noch nie auf einem Hausboot und dann auch noch in Botswana. Am Anreisetag sind wir mit einem kleinen Boot über den Chobe River bis zur Chobe Princess, unserer Hausboot-Unterkunft auf dem Fluss, gefahren: Die Sonne strahlt und lässt das blaue Wasser funkeln, die Wellen schwappen ans Boot, um dich herum nur unberührte Natur. Da habe ich gemerkt, dass ich an einem wirklich besonderen Ort bin.

Elefant-Tours Mitarbeiterin Heike auf der Chobe Princess 2

 

Was passiert bei einer Hausbootsafari, wie muss man sich das vorstellen?

Wir haben mit acht Gästen auf dem Hausboot Chobe Princess 2 übernachtet und tagsüber Aktivitäten mit einem kleineren Boot unternommen. Ich war also für zwei Tage und Nächte nur auf dem Wasser.

Ausschlafen tut man hier natürlich nicht, dafür gibt es viel zu viel zu entdecken. Noch vor Sonnenaufgang sind wir zur ersten Bootsafari aufgebrochen. In diesen zwei Stunden ganz früh am Morgen, da liegt ein richtiger Zauber über dem Fluss: Es ist ganz still, ganz friedlich, es sind keine anderen Menschen unterwegs. Am Ufer sehen wir eine riesige Herde Impalas und Wasserböcke, die zum Trinken an den Fluss gekommen sind, dazwischen einige Affen, die in der kühlen Morgenluft spielen. Plötzlich taucht der riesige Kopf eines Flusspferdes aus dem Wasser auf und kurze Zeit später sehen wir Elefanten, die ausgelassen im seichten Uferwasser spielen. Das sind ganz besondere Momente, mitten in der Natur.

Alle Gäste, die in einer normalen Lodge übernachten, kommen erst später am Morgen zur Bootsafari auf den Fluss. Wenn man aber auf der Chobe Princess übernachten, hat man die ersten Stunden des Tages ganz für sich – man ist ja schon mittendrin!

 

Nach so einem aufregenden Morgen hat man bestimmt Hunger und freut sich aufs Frühstück?

Na klar. Wir schippern zurück und riechen beim Andocken schon den Duft von frischem Kaffee und Toast. In der Zwischenzeit hat der Kapitän abgelegt und während wir frühstücken, fahren wir langsam den Chobe River hinunter. Am Ufer tummeln sich Elefanten, Büffel und Antilopen – fast wie im Kino; manchmal musste ich multitasken: Marmeladenbrot und Kamera gleichzeitig jonglieren.

Den Rest des Tages verbringen wir mit weiteren Bootsafaris und erkunden andere Teile des Flusses. Wenn du eine Stunde lang Elefanten beim Baden und Spielen im Wasser zuschaust, vergeht die Zeit wie im Flug.

Ein paar Gäste aus unserer Gruppe sind mit einem Guide angeln gegangen. Abgesehen hatten sie es auf einen Tigerfisch – es hat nicht ganz geklappt, aber sie hatten viel Spaß.

Auch abends hat man gegenüber anderen Botswana Reisenden den Heimvorteil auf dem Chobe Princess Hausboot: Die Gäste in den „normalen“ Unterkünften müssen um 18 Uhr wieder am Hafen sein. In der Zeit haben wir bei einem Sundowner-Drink den Sonnenuntergang auf dem Fluss genossen.

 

Wie geräumig ist denn so ein Hausboot – steht man sich nicht ständig gegenseitig auf den Füßen?

Gar nicht. Jeder Gast hat natürlich eine eigene Kabine, die sehr geräumig ist. Vom Bett aus habe ich durchs Panoramafenster die Landschaft an mir vorbeiziehen sehen – mehr Entspannung und Ruhe geht auch auf einer Botswana Reise nicht. Auch die Gemeinschaftsräume sind groß und es gibt verschiedene Ecken und Decks, auf denen man sich aufhalten kann. Außerdem ist man die meiste Zeit des Tages mit den kleineren Booten auf dem Fluss unterwegs.

Die Chobe Princess ist Teil der Zambezi Collection mit drei Hausbooten. Ich war auf der Chobe Princess 2, die fünf Zimmer hat. Man kann entweder einzelne Zimmer buchen und teilt sich das Boot mit anderen Reisenden oder man bucht gleich das ganze Hausboot mit Freunden oder Familie auf privater Basis.

 

Hast du andere Tiere gesehen, ist das Erlebnis anders als bei einer „normalen“ Botswana Reise?

Der Unterschied zu anderen Botswana Reisen ist sicherlich die Perspektive und die Nähe zu den Tieren. Auf unserem kleinen Boot sind wir wirklich ganz nah rangekommen, ohne uns oder die Tiere in Gefahr zu bringen natürlich. Ich habe jede Menge Nahaufnahmen von Krokodilen, Flusspferden und Vögeln machen können.

Vom Fluss aus beobachtet man die Tiere beim Trinken, Schwimmen und Spielen – es ist immer Action, es ist immer etwas los.

Ganz besonders beeindruckt haben mich die Elefanten. Wenn eine ganze Herde mit Jungtieren erst am Ufer spielt und plantscht und sie dann langsam alle den Fluss überqueren und ans andere Ufer schwimmen. Das werde ich nie vergessen.

 

Wie schläft es sich auf einem Hausboot?

Mitten in der Natur schlafe ich eigentlich immer gut. Und auch auf der Chobe Princess war das nicht anders. Das Boot ankert nachts am Ufer, deshalb wackelt und schwankt es nur minimal. Die Nacht ist im Busch eine ganz besondere Zeit – die Flusspferde prusten, schnaufen und platschen, die Elefanten kommunizieren, um sich im Dunkeln wiederzufinden. Und ich habe sogar Löwengebrüll durch die kalte Nachtluft gehört.

Morgens lohnt es sich, ganz früh aufzustehen und bei einer Tasse Kaffee den Fluss zu beobachten.

 

Warum sollte man auf einer Botswana Reise unbedingt einmal auf dem Hausboot Chobe Princess übernachtet haben?

Es ist ein wirklich exklusives Erlebnis. Man ist in einer ganz kleinen Gruppe den ganzen Tag auf dem Fluss. Noch bevor die Tagestouristen kommen, erlebt man die Tier- und Pflanzenwelt friedlich und in Ruhe. Nachts auf dem Chobe River zu sein ist auch etwas Besonderes. Mein Fazit: unbedingt machen!

Wenn Sie gemeinsam mit Heike und unserem Team Ihre nächste Botswana Reise planen möchten, melden Sie sich bei uns!

Heike Berger

Sales Manager

Bei einem Work & Travel Jahr in Australien entdeckte Heike ihre Leidenschaft für das Reisen. Nach ihrer Rückkehr entschied sie sich für einen Bachelorstudiengang „Tourismusmanagement“ in Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss kombinierte sie in den folgenden Jahren ihr Reisefieber mit dem Beruf und verbrachte einige Zeit in Brasilien, Frankreich, Südafrika und Portugal. Dabei hat sie sich vor allem in den afrikanischen Kontinent verliebt und bereiste neben Südafrika ebenfalls Lesotho, Botswana, Sambia, Malawi, Tansania und Kenia. Im Oktober 2018 entschloss Sie sich in die Heimat zurückzukehren und ihre Erfahrungen sowie ihre Leidenschaft für Afrika bei Elefant-Tours einzusetzen. Heike unterstützt Sie voller Begeisterung bei Ihrer individuellen Reiseplanung nach Afrika.

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