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12-2295Ostafrika Overland

12-tägige Overland Tour, Camping

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Code: DR12NBONBO

Von: Nairobi

Bis: Nairobi

Teilnehmerzahl: 4-17

Preis: 2.295 EUR

Diese Overland Camping Safari bringt Ihnen die absoluten Highlights der beiden besten Safari Destinationen Kenia und Tansania näher. Neben den weltbekannten Parks beider Länder sehen Sie auf dieser Safari aber auch Plätze „off the beaten track“. Spektakuläre Tierbeobachtungen, eindrucksvolle Landschaften und Interaktion mit den hier lebenden Volksstämmen stehen auf dieser Tour im Vordergrund. Besuchen Sie auf dieser Safari den Hells Gate Nationalpark, den Lake Naivasa, das Masai Mara Game Reserve, den Lake Victoria, den Serengeti Nationalpark und als krönenden Abschluss die Ngorongoro Conservation Area mit dem gleichnamigen Krater. Natürlich darf auf einer Overland Safari der Spaß nicht fehlen und die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer werden Ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben.

PDF Tourverlauf_DR12NBONBO OstafrikaOverland_12Tage  Vorabinfo_DR12NBONBO

Tag 1-5 | Kenia

  • Nairobi: Restaurantbesuch (optional)
  • Mount Longonot: Wanderung am Mount Longonot
  • Hells Gate Nationalpark: Wanderungen (auch per Fahrrad möglich)
  • Lake Naivasha: Bootstour, Elsamere
  • Masai Mara Nationalpark: Pirschfahrten im Park, Mara-River

 

Tag 6-12 | Tansania

  • Lake Victoria
  • Serengeti Nationalpark: Pirschfahrten im Park
  • Ngorongoro Conservation Area: Pirschfahrt im Ngorongoro Krater
  • Arusha: Stadtrundgang, Marktbesuch

 

Tag 1 Nairobi, Kenia

Nachdem Sie in Nairobi gelandet sind und die Einreiseformalitäten erledigt haben, fahren Sie zum La Mada Hotel in der quirligen Hauptstadt Kenias (Transfer nicht im Tourpreis enthalten). Wer früh landet, kann verschiedene Tagestouren im Hotel buchen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Umlandes erkunden. Erkundungstouren auf eigene Faust sind in Nairobi nicht zu empfehlen. Gegen 18.00 Uhr findet im Hotel ein Briefing der Teilnehmer durch den Guide statt. Übernachtung im La Mada Hotel.

 

Tag 2 Nairobi, Kenia – Mount Longonot / Lake Naivasha, Kenia

Fahrstrecke: ca. 70 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Früh am Morgen starten Sie Ihre Overland Safari nach Nordwesten in Richtung des großen Afrikanischen Grabenbruchs. Das heutige Ziel ist der Mount Longonot südöstlich des Lake Naivashas gelegen. Am Nachmittag unternehmen Sie hier eine Wanderung im Mount Longonot National Park mit unglaublichem Blick auf die Ausläufer des großen Afrikanischen Grabens. Das Camp für diese Nacht wird anschließend am Ufer des Lake Naivashas errichtet. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3 Hells Gate National Park / Lake Naivasha, Kenia

Fahrstrecke: ca. 30 km; reine Fahrzeit ca. 1 Stunde

Kurze Fahrt zum nahegelegenen Hells Gate National Park, welcher am Vormittag von der Gruppe erkundet wird auf der Suche nach Zebras, Giraffen, Büffeln und weiteren Antilopenarten. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in Camp steht am Nachmittag eine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha auf dem Programm. Nilpferde und viele verschiedene Vogelarten sind hier Ihre Begleiter. Am späten Nachmittag besuchen Sie Elsamere, das ehemalige Wohnhaus der berühmten Katzen- und Löwenforscher Joy und George Adams. Heute ist das Anwesen ein Museum. Nach Rückkehrt zum Camp wartet schon der glühende Grill auf Sie. Abendessen und Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4 Lake Naivasha, Kenia – Masai Mara, Kenia 

Fahrstrecke: ca. 210 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Heute geht die Reise auf teilweise schlechten Straßen südwärts in das Masai Mara Game Reserve. Unterwegs passieren Sie unzählige Masai-Dörfer. Die feste Unterkunft für die kommenden beiden Nächte befindet sich direkt am Mara River mit Blick in das Game Reserve. Von der Feuerstelle aus können sogar Hippos beobachtet werden oder andere Tiere, die zum Trinken an den Fluss kommen. Sie unternehmen erste Pirschfahrten. Am Abend können Sie eine erfrischende Dusche genießen. Abendessen und Übernachtung in der Mara River Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 Masai Mara, Kenia

Fahrstrecke: Pirschfahrt im Park

Der heutige Tag ist für ausgiebige Pirschfahrten in der Masai Mara reserviert. Am frühen Morgen starten Sie von Ihrer Unterkunft in den Tag mit einer Lunchbox im Gepäck. Berühmt ist das Schutzgebiet für die Migration von tausenden von Gnus und Zebras aus der Serengeti und die blutigen Schauspiele, wenn die Tiere die mit wartenden Krokodilen besetzten Flüsse überqueren. Aber auch in den Monaten, in denen sich die Tierherden noch in der Serengeti aufhalten, ist die Masai Mara Garant für spektakuläre Tierbeobachtungen. Vor allem Löwen werden in der Masai Mara oft gesichtet. Das Mittagessen nehmen Sie an den Ufern des Mara Rivers ein und haben dabei einen guten Blick auf die Krokodile und Flusspferde, die im Fluss leben. Am Abend verlassen Sie die Masai Mara wieder und fahren zurück zu Ihrer Unterkunft. Übernachtung in der Mara River Lodge.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 Masai Mara, Kenia – Lake Victoria, Tansania

Fahrstrecke: ca. 200 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Heute überqueren Sie die Grenze nach Tansania und fahren zum größten See Afrikas, dem Lake Victoria. Was auf der Landkarte nur wie ein kurzes Stück Weg erscheint, kann in der Realität ermüdende Stunden Fahrt auf staubigen Pisten bedeuten. Der Lake Victoria bietet durch seinen Fischreichtum die Lebensgrundlage vieler Stämme, die an den Ufern des Sees leben. Erkunden Sie die farbenfrohen Märkte und lernen Sie das Handelsgebaren der lokalen Fischer kennen. Sie übernachten auf einem Campingplatz direkt am See. Am Abend geht die Gruppe gemeinsam in ein Restaurant zum Essen aus (nicht im Tourpreis enthalten).
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 7 Lake Victoria, Tansania – Serengeti Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke: ca. 220 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Heute betreten Sie den wohl bekanntesten Nationalpark Ostafrikas, die Serengeti. Die Serengeti ist die Heimat von abertausenden von Gnus und Zebras, die auf immerwährenden Wanderungen durch die Ebenen auf der Suche nach Futter und Wasser sind. Natürlich sind die Jäger der Herden nicht weit und Sie haben hier beste Chancen Löwen, Leoparden und Geparden aus nächster Nähe zu bestaunen. Ausgedehnte Pirschfahrten geben Ihnen die Möglichkeit, einen Teil dieses riesigen Nationalparks zu sehen. Sie übernachten auf einem Zeltplatz im Zentrum der Serengeti.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 8 Serengeti Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke: Pirschfahrt im Park

Der heutige Tag steht nochmals für ausgiebige Pirschfahrten innerhalb der Serengeti zur Verfügung. Ihr professioneller Guide kennt die besten Plätze und wird diese aufsuchen, um die bestmöglichen Chancen auf spektakuläre Tierbeobachtungen zu haben. Am Abend kehren Sie zu Ihrem Zeltplatz zurück. Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 9 Serengeti Nationalpark, Tansania – Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Fahrstrecke: ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Nach einer weiteren morgendlichen Pirschfahrt verlassen Sie die Serengeti und fahren weiter zur Ngorongoro Conservation Area. Die Gegend um den Ngorongoro-Krater ist seit jeher Masai-Land und Sie sehen die Masai-Hirten, die mit ihren Viehherden nach alter Tradition mitten unter den Wildtieren leben. Sie übernachten heute Nacht auf einem Zeltplatz direkt auf dem Rand des Ngorongoro-Kraters. Von hier aus haben Sie einen spektakulären Blick in das Innere des Ngorongoro-Kraters.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 10 Ngorongoro-Krater, Tansania – Mto wa Mbu, Tansania

Fahrstrecke: ca. 70 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden   

Gleich mit Einsetzen des ersten Tageslichts fahren Sie in etwas kleineren 4 x 4 Fahrzeugen die fast furchterregenden, steilen Kraterwände hinab auf den Boden des Kraters. Im Ngorongoro-Krater findet man auf wenigen Quadratkilometern praktisch einen kompletten Querschnitt durch die artenreiche Tierwelt der ostafrikanischen Savannen. Natürlich ist dies auch einer der besten Plätze, um eines der vom Aussterben bedrohten und seltenen Spitzmaulnashörner vor die Kameralinse zu bekommen. Aber auch sonst bietet sich Gelegenheit für unbeschreibliche Tierbeobachtungen. Zum Mittagessen fahren Sie aus dem Krater zurück ins Camp. Dann wird zusammengepackt und die Fahrt geht weiter in Richtung Mto wa Mbu, einem kleinen Dörfchen, wo das Camp für die heutige Nacht errichtet wird. Übernachtung im Camp.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 Mto wa Mbu, Tansania – Arusha, Tansania

Fahrstrecke: ca. 130 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Am Morgen, nach einem entspannten Frühstück im Camp, fahren Sie weiter nach Arusha. Arusha ist der Ausgangspunkt fast jeder Safari in Tansania. Am Fuße des Mt. Meru gelegen bietet diese Stadt gute Einblicke in das tägliche Leben in Tansania und Sie haben ausreichend Zeit, die bunten und geschäftigen Märkte der Stadt zu besuchen. Am Abend geht die Gruppe gemeinsam in ein Restaurant zum Essen (nicht im Tourpreis enthalten). Übernachtung im Zelt.
Frühstück

 

Reisende, die den Mt. Meru oder den Kilimanjaro besteigen möchten, können dieses von Arusha aus tun. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, von Arusha aus nach Sansibar oder an die Strände von Mombasa zu reisen und dort noch ein paar Tage am weißen Sandstrand zu entspannen. Wer möchte, kann auch direkt vom Kilimanjaro Airport zurück nach Europa fliegen. Bitte kontaktieren Sie für diese Verlängerungsoptionen das Elefant-Tours Team.

 

Tag 12 Arusha, Tansania – Nairobi, Kenia

Fahrstrecke: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden (exkl. Grenzformalitäten)

Nach dem Frühstück fahren Sie zurück über die Grenze nach Kenia und dann weiter nach Nairobi, zum Ausgangspunkt Ihrer Tour (manchmal wird auch ein Shuttle-Bus für den Transfer nach Nairobi eingesetzt). Mit etwas Glück und klarer Sicht können Sie auf dieser Fahrt die schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaro sehen. Sie fahren am Flughafen Nairobi vorbei und wer heute nach Hause fliegen möchte, kann dort aussteigen. Alle anderen Reisenden werden in die Innenstadt Nairobis gebracht. Frühstück

 

Hinweis | Die Tour geht über eine recht große Distanz und ist nicht für die Zartbesaiteten unter uns geeignet. Aus diesem Grunde empfehlen wir diese Safari nicht für Personen über 55 Jahren. Natürlich hängt dies aber von der jeweiligen Person ab und wird von uns auf keinen Fall verallgemeinert (bitte sprechen Sie mit einem Berater des Elefant- Tours Team). Ostafrika kann unter gewissen Umständen hart sein, nicht nur wegen der hohen Temperaturen, sondern auch wegen widriger Umstände. Tourteilnehmer müssen sich auf Verspätungen und auf kleinere Abweichungen vom Tourverlauf, aus welchen Gründen auch immer, einstellen.

Alle Visumsvorschriften und Grenzformalitäten müssen vom Teilnehmer selbst geprüft und geregelt werden (wir sind gerne bei der Beschaffung behilflich, bitte sprechen Sie vor der Buchung mit uns). Die empfohlene Währung auf diesem Trip ist der US Dollar, am besten in kleinen Scheinen. Das Wichtigste, was Sie auf diese Tour mitbringen müssen, ist Toleranz und Flexibilität, nur dann wird die Reise auch wirklich zum Erlebnis!

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 1 Übernachtung im Hotel in Nairobi
  • 8 Camping-Übernachtungen im Zelt
  • 2 Übernachtungen in einer Lodge
  • Transport im Overland Truck und 4×4 Safarifahrzeug
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Camping Feldbett und komplette Camping Ausrüstung (außer Schlafsack und Kissen)

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (international und national)
  • Transfers in Nairobi
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E- Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche für den Gast unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Overland Camping Safari?

    Eine Overland Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland Camping Safari geeignet?

    Die Gruppen bestehen aus bis zu 17 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Geschlechterverhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reisevariante eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour allein gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden. Bei allen Touren ist persönliches Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und dem Abwasch sowie das Auf- und Abbauen der eigenen Zelte. Overland-Safaris sind für Menschen geeignet, die das Leben genießen und sich für die Kultur, die einheimische Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, der dem Reisenden die Möglichkeit gibt, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben. Gleichzeitig kann er aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in Ihrem Heimatland und es können Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind, wie gesagt, der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Auf den meisten Touren ist ein tourbegleitender Guide dabei, der die Aufgaben eines Mädchen-für-Alles übernimmt. Manchmal werden die Aufgaben auch unter einem Guide und einem Hilfsguide aufgeteilt. Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal ob schwarz oder weiß, weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell englisch.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten sehr abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und Märkten gekauft, wenn dies  in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse und Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele: 

    Frühstück | Frühstücks Cerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/Toast, Marmelade, Tee/Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse) 

    Mittagessen | Käse, Kaltes Fleisch/Fisch, Würstchen, Salate, Toast oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken 

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewors, Steaks, Fisch, Kartoffeln, Mielie Pap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte 

    Bitte beachten Sie, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine Vegane / Vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Overland Camping Safari aus?

    Auf einer Overland-Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein. In der Regel beginnt der Tag um ca. 06.00 Uhr. Sie bauen die Zelte ab und frühstücken vor 07.00 Uhr. Manchmal ist es notwendig sehr früh aufzustehen, um das nächste Tagesziel zu erreichen, einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben oder die Tiere in den Nationalparks in ihrer aktiven Zeit zu beobachten. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird normalerweise unterwegs zubereitet und eingenommen und am Nachmittag, je nach Ankunftszeit im Camp, haben Sie Zeit zu entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird draußen serviert und danach verbringen die Teilnehmer meist noch etwas Zeit am Lagerfeuer, bevor sie für die Nacht in ihr Zelt kriechen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden speziell umgebaute Safari Trucks benutzt, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für das Gepäck, die Nahrungsmittel und das Camping Equipment vorgesehen. Des Weiteren sind die Fahrzeuge mit Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer ausgerüstet.

  • 1.7 Welche Unterkünfte werden benutzt?

    Im Allgemeinen werden Campingplätze entlang der Routen, mit Duschen und teilweise Bars benutzt. Einige verfügen sogar über einen Swimmingpool. In den Nationalparks sind die Campingplätze meist sehr einfach und nur mit kleinen Waschhäuschen und Plumpsklos ausgestattet. An manchen Tagen erfolgt die Unterbringung auch in Bungalows oder Hostels. Zwei- Personen- Zelte mit eingebautem Boden und Moskitonetzen, Campingstühle und Kühlboxen werden bereitgestellt. Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unserem Büro in Verbindung.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Impfpass mitführen!)

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen. 

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht: 

    visa

    Das Visum für Tansania können Sie direkt bei der Einreise am Flughafen, bzw. am Grenzposten gegen eine Gebühr von derzeit 50 US Dollar beantragen. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Das Visum für Kenia kann zurzeit noch bei Einreise beantragt werden (gleicher Ablauf wie in Tansania). Die Regierung plant jedoch komplett auf ein so genanntes E-Visum (elektronisches Visum) umzustellen. Urlaubsreisende müssten dann das Visum über die Internetseite www.ecitizen.go.ke nach Registrierung als Besucher beantragen und per Kreditkarte bezahlen (jetzt schon möglich und erspart Zeit bei Einreise). Die Visagebühr beträgt weiterhin 40 € oder 50 US$. Nach einer Bearbeitungszeit von rund sieben Tagen bekommt man das elektronische Visum ausgestellt und muss es als Ausdruck zusammen mit seinem noch mindestens sechs Monate über die Ausreise hinaus gültigen Reisepass bei Einreise in Kenia vorlegen.

    Da die Genehmigung und Ausstellung des eVisums bis zu sieben Tagen dauern kann, sollten Reisende, darauf achten, ihr Visum frühzeitig zu beantragen. Das Visum darf nur 3 Monate im Voraus beantragt werden. Das Visum ist nach Ausstellung 90 Tage lang gültig, d.h. in dieser Frist muss der Reisende nach Kenia einreisen. Ab Einreisedatum erlaubt es einen Aufenthalt von 3 Monaten, der ggf. in Kenia unkompliziert verlängert werden kann. Eine Ausfüllhilfe für die Beantragung des Visums für Kenia finden Sie hier:
    http://www.magical-kenya.de/fileadmin/default/Mediendatenbank/Bilder/eVisa.pdf

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa- Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Gerne ist Ihnen das Elefant Tours-Team bei der Auswahl einer umfassenden Reiseversicherung behilflich.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Obwohl die Verpflegung, die Eintritte für die Nationalparks und die Campinggebühren bereits im Reisepreis enthalten sind, empfehlen wir Ihnen zusätzlich etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Manche Touren bieten Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Sämtliche Getränke (außer Kaffee und Tee) sind nicht im Preis inbegriffen und müssen extra bezahlt werden. 

    Trinkgelder | Trinkgelder bilden einen Teil des Gehalts der Guides und werden entsprechend gerne angenommen. Am besten sammelt ein von der Gruppe ausgewählter Teilnehmer am Ende der Tour die Trinkgelder der gesamten Gruppe ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen) und gibt diese, im Namen aller Reisenden, in einem Umschlag an den Guide (bzw. Hilfsguide) weiter. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de

    Abflugsteuern | Bei Charterflügen (z.B. CONDOR) wird am Sansibar Airport eine Abflugsteuer fällig, die in bar beim Check-in gezahlt werden muss! Die Steuer beträgt momentan ca. 50US$. Linienfluggesellschaften wie Ethiopian Airlines, Precision Air oder Oman Air sind davon nicht betroffen. Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal oder anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung, etwa beim Kauf eines Flugtickets.

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Kenia | Kenia Shilling (KES); 1 KES = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in die Landeswährung getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. 

    Tansania | Tansania Shilling (TSH); 1TZS = 100 Cent
    In Tansania können ausländische Währungen ebenfalls Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie auch hier an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.

    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen, denn jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt Eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (20 kg) oder einen Rucksack und ein Handgepäckstück auf Ihre Tour mit. Bitte keine Hartschalenkoffer!

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die auf innerafrikanischen Flügen teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben. 

    Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Kenia seit September 2017 verboten. Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-Free Shop an einem Flughafen außerhalb Kenias erworben wurden. Bitte bringen Sie also keine Plastiktüten mit, auch nicht in Ihrem Gepäck. Sollten Plastiktüten vom Zoll bei der Einreise gefunden werden, müssen diese abgegeben werden. Evtl. Strafzahlungen sind zurzeit nicht geplant, liegen aber wohl im Ermessensspielraum des kontrollierenden Zollbeamten.

    Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfaser. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen und besonders nachts ziemlich kühl werden kann. Dies betrifft vor allem die Winterzeit in Ostafrika, also die Monate Juni- Oktober, in denen die Temperaturen während der Nacht bis auf 0 °C fallen können. Da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Sollten Sie in der Regenzeit reisen (Ende Oktober bis Anfang Dezember und Mitte März bis Anfang Juni) sollten Sie auch Kleidung für heftige, länger anhaltende Regenschauer einpacken. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil am Abend helfen auch gut gegen eventuelle Moskitostiche.  

    Hier eine grobe Checkliste: 

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 1 Sweatshirts oder leichte Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen 

    Bitte beachten: 
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

     Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken.

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille
    ▪ Schlafsack 

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt eine Afrikareise keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Reguläre Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sollten überprüft werden. Da es sich um eine grenzüberschreitende Safari handelt, ist bei Grenzübertritt der Nachweis einer Gelbfieberimpfung (durch den Impfpass) erforderlich. Bitte denken Sie vor Buchung daran, uns über eventuelle Unverträglichkeiten von Medikamenten, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden zu informieren und auch den Guide bei Tourbeginn in Kenntnis zu setzen.

    Malaria | Allen Gästen wird empfohlen, sich vor Reisebeginn um eine ausreichende Anti-Malaria Prophylaxe zu kümmern und diese Medikamente nach fachärztlicher Empfehlung einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass manche Medikamente gut verträglich sind, andere jedoch sehr unangenehme Nebeneffekte haben (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung. Die beste Vorbeugung ist das Tragen von langen Hosen, Socken, geschlossenen Schuhe und langärmeligen Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme, um Stiche von vorne herein zu vermeiden. Malariagefahr besteht in ganz Kenia und Tansania (ausgenommen in Höhen über ca. 1500m).

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein- oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause. 
    Grundsätzlich gilt: 
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | Die internationalen Bestimmungen verlangen von Reisenden, die die Grenze zwischen Gelbfiebergebieten überqueren eine Gelbfieberimpfung. Wenn Sie aus einer Gelbfieberregion einreisen oder eine Gelbfieberregion in den letzten 6 Tagen vor Ihrer Einreise in eines der Länder des Südlichen Afrika besucht haben, müssen Sie bei der Einreise einen Impfnachweis gegen Gelbfieber vorweisen. 

    Es kann allerdings auch passieren, dass der Grenzbeamte auf die Gelbfieberimpfung besteht, wenn Sie direkt aus Deutschland einreisen. Sollten Sie diese nicht haben, werden "Strafen" in Form von Bußgeldern verhängt. Daher empfehlen wir auch bei Einreise aus einer Nicht-Gelbfieberregion den Nachweis einer Impfung mitzuführen.

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Dezember bis März ist Sommer im östlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. In der Regenzeit Wintermonaten kann es nachts relativ kühl werden. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem recht warm. Im östlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten. Auch von Ende Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aufgrund von Rücksichtnahme Mitreisenden gegenüber angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden aber genug Stopps gemacht, dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für jegliche Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich.
    Selbstverständlich sollte man als Gast eines fremden Lands auch ungeschriebene Gesetze, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. In muslimisch dominierten Regionen sollte man sich nicht in  Badekleidung auf öffentliche Plätze begeben.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist immer von Belang, egal ob Sie in Afrika oder einem anderen Teil der Welt reisen. Besonders in großen Städten sollten Sie nach Kriminellen Ausschau halten, die in Touristen leichte Beute sehen. Daher empfehlen wir den gesunden Menschenverstand zu verwenden und nachfolgende Regeln zu beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/Bush Walks/Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide bei jeder Tour im Vorfeld Ihnen einen genauen Überblick über die zu besuchenden Parks und Reservate und die dort geltenden Regeln informiert, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen. Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazu stoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Also nicht versuchen wegen einem guten Foto oder ähnlichem zu nahe an die Tiere heranzugehen. Egal ob Sie an einem Game Drive in einem offenen Safarifahrzeug oder im Truck teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. 

    Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug, bis ein Guide ihnen mitteilt, dass es keine Gefahr darstellt, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und was zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs natürlich ein wichtiges Thema. Die meisten Campingplätze verfügen über Ladestationen für Handys, Laptop, Kamera, etc.  Notfalls können Sie auch an der Rezeption fragen, ob und wo Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich sind  Absprachen unter den Teilnehmern und ein wenig Geduld empfehlenswert. In einigen der Fahrzeuge können Sie während der Fahrt Batterien über den Zigarettenanzünder aufladen. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

Karte Ostafrika-Overland