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21-2060Ostafrika Abenteuer

21-tägige Overland Tour, ÜN in festen Unterkünften

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Code: NO21ACVFNB

Von: Victoria Falls

Bis: Nairobi

Teilnehmerzahl: 4-20

Preis: ab 2.060 EUR

Activity Package: ab 540 EUR

Einzelzimmerzuschlag: ab 540 EUR

Serengeti Exkursion: ab 900 EUR

Diese Tour ist ideal für all diejenigen, die günstig aber doch einigermaßen komfortabel das zentrale und östliche Afrika entdecken möchten. Übernachtet wird ausschließlich in einfachen, aber sauberen Unterkünften. Von Victoria Falls, der „Abenteuerhauptstadt“ mit ihren spektakulären Aktivitäten wie White Water Rafting, Bungee Springen oder Elefantenreiten führt die Tour über das noch recht untouristische Sambia, Malawi, Tansania nach Nairobi in Kenia. Die besuchten Höhepunkte wie der South Luangwa Park, der Lake Malawi, Sansibar, der Ngorongoro Krater oder die Serengeti sind mit Sicherheit genauso spektakulär wie abwechslungsreich. Atemberaubende Tierbeobachtungen, weiße, feinsandige Strände und die unterschiedlichsten Kulturen werden Ihnen auf dieser Tour begegnen. 

Hinweis | Afrika und vor allem der zentrale und östliche Teil kann unter gewissen Umständen (Hitze, widrige Umstände) recht hart werden und aus diesem Grunde ist diese Tour für zartbesaitete Menschen nicht empfehlenswert. 

Was ist das Activity Package? (ab 540 EUR)
    Das Activity Package umfasst verschiedene Aktivitäten, die zusätzlich zum normalen Tourverlauf hinzugebucht werden können. Wir empfehlen die Buchung des Activity Packages, da die Aktivitäten essentiell sind und den Reiz der Tour ausmachen. Das Activity Package beinhaltet auf dieser Tour:

    • South Luangwa Nationalpark: Pirschfahrten
    • Mikumi Nationalpark: Pirschfahrten
    • 3-Tage- Sansibar Exkursion
Was ist die Serengeti Exkursion? (ab 900 EUR)
Die Serengeti Exkursion ist ein optionales Upgrade, das zu dem normalen Tourverlauf hinzugebucht werden kann.
Dadurch weicht der Tourverlauf etwas ab (siehe Tourverlauf). Das Upgrade beinhaltet:

  • Serengeti Nationalpark: Pirschfahrten + Übernachtung innerhalb des Parks
  • Ngorongoro Krater: Pirschfahrten + Übernachtungen innerhalb der Conservation Area
PDF Tourverlauf_NO21ACVFNB  OstAfrikaAbenteuer_21Tage   Vorabinfo_NO21ACVFNB_NEU2

Tag 1 | Simbabwe

  • Victoria Fälle: Bootsfahrt, White Water Rafting, Bungee Jumping, Kanufahrt, Rundflüge (alles optional)

 

Tag 1-4 | Sambia

  • Lusaka
  • South Luangwa Nationalpark: Pirschfahrten

 

Tag 5-8 | Malawi

  • Lake Malawi: Wandern, Strand, Dorfbesuch, Wassersport (optional)

 

Tag 9-11 | Tansania

  • Iringa: Teeplantagen, traditionelles Abendessen
  • Mikumi Nationalpark: Pirschfahrt (optional)

 

Tag 12-14 | Sansibar

  • Stone Town: Marktbesuch
  • Nungwi Beach: Strand, tauchen, schnorcheln (alle Aktivitäten optional)

 

Tag 15-20 | Tansania

  • Ngorongoro Krater: Pirschfahrten (optional)
  • Serengeti Nationalpark: Pirschfahrten (optional)

 

Tag 21 | Kenia

  • Nairobi: Restaurantbesuch (optional)

Tag 1 | Victoria Fälle, Simbabwe – Lusaka, Sambia

Fahrstrecke ca. 500 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Um 08.00 Uhr startet die Tour vom Camp in Victoria Falls in Richtung Norden. Nach einer langen und anstrengenden Fahrt ist die Hauptstadt Sambias, Lusaka, das heutige Ziel. Hier werden noch einmal die Vorräte aufgestockt und es gibt die Möglichkeit Banken oder Wechselstuben aufzusuchen. Übernachtung im „Eureka Camp o.ä.” in Zweibettzimmern.
Mittagessen | Abendessen

 

Tag 2 | Lusaka, Sambia – Petauke, Sambia

Fahrstrecke ca. 750 km; reine Fahrzeit ca. 10-12 Stunden

In nordöstlicher Richtung geht die Fahrt weiter bis fast zur Grenze nach Malawi. Übernachtung im „Chimwemwe Executive Lodge o.ä.” in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 3-4 | Petauke, Sambia – South Luangwa Nationalpark, Sambia

Fahrstrecke Tag 3: ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 5-7 Stunden (exkl. Pirschfahrten)

Von Chipata geht es nun in den South Luangwa National Park. Hier werden Sie die nächsten zwei Nächte direkt am Flussufer in feststehenden Zelten des „Wildlife Camp“ o.ä. übernachten. Je nach Ankunft im Camp können Sie sich am Pool entspannen, bevor Sie am späten Nachmittag eine Abendpirschfahrt unternehmen. Am nächsten Morgen haben Sie die Möglichkeit an einer weiteren Pirschfahrt oder Fußsafari teilzunehmen (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Am Nachmittag des zweiten Tages besichtigen Sie die lokale Textilmanufaktur.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen


Eventuelle Alternativ-Route |
 In der Regenzeit (fragen Sie das Elefant-Tours Team) ist es nicht ratsam, den South Luangwa Park zu besuchen. Nach Absprache mit den Tourteilnehmern wird dann eine alternative Route gefahren und die beiden Nächte entweder in Malawi oder Sansibar verbracht.

 

Tag 5-6 | Luangwa Nationalpark, Sambia – Lake Malawi Nkhotakota Bay, Malawi

Fahrstrecke Tag 5: ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 8-9 Stunden

Nach dem Verlassen des South Luangwa Parks überqueren Sie die Grenze zwischen Malawi und Sambia. Eine landschaftlich schöne Fahrt bringt Sie an die Nkhotakota Bay des Lake Malawi. Der Lake Malawi bietet eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Surfen, Tauchen oder Schnorchelausflüge. Teilnehmer, die es geruhsamer angehen möchten, können aber einfach dem Müßiggang frönen und die Atmosphäre des „Lake of Stars“ genießen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit das Mbewa Village zu besuchen, an einem Töpfer Workshop oder einer Fußsafari durch das Nkhotakota Wildlife Reserve teilzunehmen Sie übernachten in der „Ngala Beach Lodge“ o.ä. direkt am feinsandigen Strand in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7-8 | Nkhotakota Bay, Malawi – Karonga District, Lake Malawi, Malawi

Fahrstrecke Tag 7: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Heute wird die Grenze nach Tansania überquert. Von den beeindruckenden Bergpässen, die überquert werden, haben Sie eine gute Sicht auf die groß angelegten Teeplantagen des Hochlands von Iringa. Das Abendessen genießen Sie heute in einer traditionellen Masai Hütte. Sie übernachten auf der „Kisolonza Farm“ o.ä. in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 9 | Karonga District, Lake Malawi, Malawi – Iringa, Tansania

Fahrstrecke ca. 700 km; reine Fahrzeit ca. 8 – 9 Stunden

Heute wird die Grenze nach Tansania überquert. Von den beeindruckenden Bergpässen, die überquert werden, haben Sie eine gute Sicht auf die groß angelegten Teeplantagen des Hochlands von Iringa. Das Abendessen genießen Sie heute in einer traditionellen Masai Hütte. Sie übernachten auf der „Kisolonza Farm“ o.ä. in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 10 | Iringa, Tansania – Mikumi Nationalpark, Tansania

Fahrstrecke ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter zum Mikumi Nationalpark, dem drittgrößten Nationalpark Tansanias. Dieser Nationalpark ist vor allem für seine großen Büffelherden und eine etwa 2000 Tiere umfassende Elefantenpopulation bekannt. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit eine Pirschfahrt im Park zu unternehmen (optional und nicht im Tourpreis enthalten). Sie übernachten in Zweibettzimmern des „Morio Hotels“ o.ä.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 11 | Mikumi Nationalpark, Tansania– via Dar es Salaam – Bagamoyo, Tansania

Fahrstrecke ca. 380 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Der Straße in Richtung Norden folgend verlassen Sie das kühle Hochland und fahren in Richtung Küste. Sie passieren den historischen Hafen von Dar es Salaam, Tansanias Wirtschafts- und Handelszentrum und enden heute in Bagamoyo, um dort zu übernachten.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12-14 | Sansibar, Tansania

Mit der Fähre setzen Sie über nach Sansibar, wo Sie die nächsten drei Nächte verbringen werden. Nach Ankunft werden Sie an einer Gewürztour teilnehmen, danach werden Sie mit einem Transfer an die Nordküste der Gewürzinsel gebracht. Hier verbringen Sie zwei Tage damit sich am Strand zu entspannen oder die angebotenen Wasseraktivitäten wie z.B. Schnorcheln oder Tauchen (optional und nicht im Tourpreis enthalten) zu nutzen. Sie übernachten in Zweibettzimmern der „Amaan Bungalows“ o.ä. Die dritte Nacht verbringen Sie in Stone Town, der „Hauptstadt“ Sansibars, mit ihrer historischen und einzigartigen Architektur. Sie übernachten in Zweibettzimmern des „Ocean View Hotels“ o.ä.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 15 | Sansibar – Dar es Salaam, Tansania – Bagamoyo, Tansania

Fahrstrecke ca. 80 km; reine Fahrzeit ca. 1 -1,5 Stunden

Gebräunt, entspannt und mit vielen neuen Eindrücken nehmen Sie die Fähre zurück zum Festland nach Dar es Salaam. Von dort fahren Sie ein kurzes Stück entlang der Küste weiter nach Bagamoyo. Am Nachmittag können Sie sich entspannen und noch einmal im Indischen Ozean erfrischen. Übernachtung in der „Bagamoyo Travellers Lodge“ o.ä. in Zweibettzimmern.
Frühstück | Abendessen

 

Tag 16 | Bagamoyo, Tansania – Arusha, Tansania

Fahrstrecke ca. 550 km; reine Fahrzeit ca. 9 Stunden

Früh am heutigen Morgen geht die Fahrt weiter in Richtung Arusha in der Nähe des berühmten Ngorongoro Kraters. Mit etwas Glück kann man die schneebedeckten Gipfel des Mount Kilimanjaro sehen. Nach der Ankunft wird die Tour in die Serengeti, welche am nächsten Tag startet, vorbereitet. Tansania ist kein günstiges Reiseland und aus diesem Grunde ist der Ausflug in die Serengeti nicht im Reisepreis inbegriffen. (Serengeti Exkursion ab 940 EUR). Jeder Tourteilnehmer soll die Gelegenheit haben, nach seinem persönlichen Budget und seinem Interesse die passende Tour zu wählen. Übernachtung in der „Ndoro Lodge“ o.ä. in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Serengeti Exkursion (ab 900 EUR)
Abweichender Tourverlauf

Tag 17-20 | 4- tägige Serengeti Exkursion: Arusha – Ngorongoro – Serengeti

Sie verlassen Arusha morgens um 08.00 Uhr und begeben sich in die Serengeti. Die Serengeti ist mit Sicherheit einer der interessantesten Nationalparks der Welt. Hier können Sie die Herden der Gnus und Zebras beobachten, die auf ihren immerwährenden Wanderungen auf der Suche nach Futter und Wasser unterwegs sind. Der Besuch des Ngorongoro Kraters ist ebenfalls ein Erlebnis. An Tag 3 fahren Sie in den Krater rein und unternehmen dort Pirschfahrten. In der Regel verbringen Sie alle drei Nächte innerhalb der Conservation Area auf Campingplätzen im Zelt. Die Campingausrüstung (außer Schlafsack und Kissen) wird gestellt. An Tag 20 treffen Sie wieder auf den Rest der Gruppe im Camp in Arusha.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 17-20 | Arusha, Tansania

Diejenigen, die keine Serengeti Exkursion dazu gebucht haben, fahren in Richtung Ngorongoro Krater und erleben dort Pirschfahrten im Kraterinneren, auf der Suche nach Tieren. Am Abend kehren Sie nach Karatu zurück, um dort zu übernachten. Am nächsten Morgen begleitet Sie Ihr Guide auf eine „Cultural Tour“. Der nächste Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können sich entweder im Camp entspannen oder an einen der zahlreichen angebotenen Aktivitäten, wie einem Besuch des Lake Manyara Nationalparks, teilnehmen. An Tag 20 werden Sie in Arusha erneut auf den Rest der Gruppe treffen und sich gegenseitig von Ihren Erlebnissen berichten.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 20 | Arusha, Tansania

Fahrstrecke ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2-3 Stunden

Sie kehren von der Safari zurück und treffen Ihren Truck und den Rest der Gruppe im Camp in Arusha. Nachmittags besuchen Sie das Masai Mara Museum und den Schlangen Park. Am Abend werden am Lagerfeuer dann die beeindruckendsten „Big Game”- Geschichten zum Besten gegeben. Übernachtung in der „Ndoro Lodge” o.ä. in Zweibettzimmern.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 21 | Arusha, Tansania – Nairobi, Kenia – Ende der Tour

Fahrstrecke ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Nach dem Überqueren der kenianischen Grenze geht die Reise weiter nach Nairobi. Den letzten Abend der Tour verbringen alle Tourteilnehmer traditionell zusammen bei einem gemeinsamen Essen in einem Restaurant in Nairobi (optional und nicht im Tourpreis inbegriffen).
Frühstück | Mittagessen   

 

Wichtig | Nairobi ist keine ungefährliche Stadt. Bitte unternehmen Sie keine Erkundungstouren auf eigene Faust und nach Einbruch der Dunkelheit.

 

Eingeschlossene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben  
  • 17 Übernachtungen in den genannten Gästehäusern, Bungalows, Lodges, Camps der Nationalparks (je nach Verfügbarkeit kann eine andere Unterkunft ähnlicher Kategorie benutzt werden)
  • 3 Übernachtungen im Zelt bei Buchung der Serengeti Exkursion (kostenpflichtig)
  • Transport im Overland Truck
  • Professioneller englischsprachiger Guide/an manchen Daten deutschsprachiger Guide oder Übersetzer
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren 

 

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Serengeti Exkursion (kostenpflichtig)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visa ,optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E- Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständliche für den Gast unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Overland Safari?

    Eine Overland-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland Safari geeignet?

    Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 20 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: Die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen.
    Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden.
    Bei allen Touren ist das eigene Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und beim Abwaschen.
    Overland Safari sind für Menschen, die das Leben genießen und die sich für die Kultur, die einheimische Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren.
    Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Das Tour begleitende Team besteht meist aus einem Fahrer und einem Koch (was nicht heißt, dass der Fahrer nicht kochen oder der Koch nicht fahren kann).
    Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal welcher Hautfarbe, ob weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch. An manchen Terminen (diese sind entsprechend gekennzeichnet) wird die Tour jedoch von einem Übersetzer begleitet oder der Guide bzw. Assistenz-Guide spricht neben englisch auch deutsch.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und auf Märkten gekauft. Wenn dies auf manchen Touren in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse, Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frühstücks-Cerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/ Toast, Marmelade, Tee/ Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse)

    Mittagessen | Käse, kaltes Fleisch/Fisch, Würstchen, Salate, Toast oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewors, Steaks), Fisch, Kartoffeln, Mielie Pap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte

    Bitte beachten Sie, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine veganer / vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Overland Safari aus?

    Auf einer Overland-Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel beginnt der Tag zwischen 07.00 und 08.00 Uhr mit dem Frühstück. Manchmal ist es notwendig sehr früh aufzustehen, um das nächste Tagesziel zu erreichen, einen tollen Sonnenaufgang zu erleben oder die Tiere in den Nationalparks während ihrer aktiven Zeit zu beobachten. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird normalerweise unterwegs zubereitet und eingenommen und am Nachmittag, je nach Ankunftszeit in der Unterkunft, haben Sie Zeit zu entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird je nach Örtlichkeit draußen oder drinnen serviert und danach bleibt es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie noch ein wenig Zeit gemeinsam mit der Gruppe verbringen oder sich direkt in Ihr Zimmer/Bungalow/feststehendes Zelt zurückziehen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden, genutzt. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Innere mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für das Gepäck und die Nahrungsmittel vorgesehen. Des Weiteren haben die Fahrzeuge Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer.

    Während der optionalen Safari in die Serengeti und in den Ngorongoro Krater werden typische Allradsafarifahrzeuge (z.B. umgebaute Landcruiser) verwendet. Diese verfügen über große Fenster, komfortable Sitze und ein aufstellbares Klappdach, was perfekt für Tierbeobachtungen geeignet ist.

  • 1.7 Welche Unterkünfte werden benutzt? 

    Bei einer Overland Safari mit festen Unterkünften übernachten Sie in einfachen, aber sauberen Unterkünften. Dies kann eine Lodge sein, ein Bed & Breakfast, Guesthouse, Bungalows und an manchen Orten auch feststehende Safarizelte mit Betten.
    In der Regel sind die Badezimmer/ Duschen im Zimmer, nur in Einzelfällen teilen sich mehrere Zimmer ein Badezimmer. Alleinreisende bezahlen einen Einzelzimmerzuschlag und haben daher natürlich das Zimmer für sich.

    Auf der optionalen Camping Safari in Tansania schlafen Sie in geräumigen, 1,80m hohen Canvas-Zelten und auf bequemen Schlafmatten. Robustes Campingmobiliar steht ebenso zur Verfügung wie vernünftiges Essgeschirr. Sie benötigen lediglich Ihren eigenen Schlafsack. Sollten Sie keinen ausreichenden Schlafsack besitzen, kann dieser vor Ort gemietet werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte das Elefant-Tours Team.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung (Impfpass mitführen!)

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Staatsbürgerschaft haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht: 

    visa

    Kenia

    Das Visum für Kenia kann zurzeit noch bei Einreise beantragt werden. Sie erhalten am Flughafen ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und 50 US$ in bar ab (US$ Scheine nicht älter als 2006). Anschließend wird ein Foto von Ihnen gemacht und Ihre Fingerabdrücke gescannt. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Die Regierung plant jedoch komplett auf ein so genanntes E-Visum (elektronisches Visum) umzustellen. Urlaubsreisende müssten dann das Visum über die Internetseite www.ecitizen.go.ke nach Registrierung als Besucher beantragen und per Kreditkarte bezahlen (jetzt schon möglich und erspart Zeit bei Einreise). Die Visagebühr beträgt weiterhin 40 € oder 50 US$. Nach einer Bearbeitungszeit von rund sieben Tagen bekommt man das elektronische Visum ausgestellt und muss es als Ausdruck zusammen mit seinem noch mindestens sechs Monate über die Ausreise hinaus gültigen Reisepass bei Einreise in Kenia vorlegen.

    Da die Genehmigung und Ausstellung des eVisums bis zu sieben Tagen dauern kann, sollten Reisende, darauf achten, ihr Visum frühzeitig zu beantragen. Das Visum darf nur 3 Monate im Voraus beantragt werden. Das Visum ist nach Ausstellung 90 Tage lang gültig, d.h. in dieser Frist muss der Reisende nach Kenia einreisen. Ab Einreisedatum erlaubt es einen Aufenthalt von 3 Monaten, der ggf. in Kenia unkompliziert verlängert werden kann. Eine Ausfüllhilfe für die Beantragung des Visums für Kenia finden Sie hier:
    http://www.magical-kenya.de/fileadmin/default/Mediendatenbank/Bilder/eVisa.pdf

    Tansania

    Das Visum für Tansania können Sie weiterhin direkt bei der Einreise am Grenzposten gegen eine Gebühr von derzeit 50 USD beantragen. Sie erhalten ein Antragsformular, das Sie bitte gut leserlich ausfüllen. Am Schalter des Grenzbeamten geben Sie dann Ihr ausgefülltes Formular, Ihren Reisepass und die 50 USD in bar ab. Sie erhalten einen Stempel und eine Quittung.

    Bei Einreisen in Sansibar wird vermehrt auf bargeldlose Zahlung des Visums per Kreditkarte (VISA- Card) verwiesen und Bargeld nicht mehr akzeptiert.

    Malawi

    Das Visum für Malawi sollte vorab bei der Botschaft Malawis in Berlin beantragt werden. Mehr Informationen, den Visaantrag, sowie die Vorgehensweise finden Sie unter http://www.malawiembassy.de/. Ein Transitvisum (gültig 7 Tage) kostet 65,- Euro, ein Single Entry Visum (gültig 3 Monate) kostet 90,- Euro, ein Multiple Entry Visum (gültig 6 Monate) kostet 220,- Euro und ein Multiple Entry Visum (gültig 12 Monate) kostet 270,- Euro (alle Angaben ohne Gewähr). Nähere Infos unter: http://www.malawiembassy.de/files/newvisaregime.pdf. Eine Ausstellung des Visums an der Grenze oder an einem der Flughäfen ist laut der Botschaft in Berlin möglich, erfolgt jedoch auf eigenes Risiko! Daher empfiehlt sich die Beschaffung vorab.

    Sambia

    Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt (http://www.zambiaembassy.de/). Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden.
    Es sind vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums bestanden haben.

    Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige USD 50. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von USD 80 an. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

    Simbabwe

    Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Simbabwe ein Visum. Dieses wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen erteilt. Hierbei ist eine Gebühr von USD 30 (eine Einreise) bzw. USD 45 (zwei Einreisen) in Devisen bar zu entrichten. Ein 6 Monate gültiges Visum mit mehreren Einreisen kostet USD 55.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfallversicherung.
    Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn. Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitten wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem Elefant-Tours Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Activity Package | Das Activity Package ist eine optionale Zahlung für die Aktivitäten, von denen der lokale Veranstalter denkt, dass sie essentiell für die Tour sind. Idealerweise sollten diese Aktivitäten im Tourpreis inkludiert sein, aber nicht jeder kann sich dies finanziell leisten. Der Preis für dieses Paket ist 100% transparent und Sie finden alle in der Zahlung enthaltenen Aktivitäten in Ihrem Angebot. Das Activity Package kann entweder bei Buchung der Tour direkt mitgebucht werden oder Sie kaufen es bei Ihrem Guide am ersten Tag der Tour. Wir raten an, das Activity Package direkt zusammen mit Ihrer Tour zu buchen – dies garantiert den bestmöglichen Verlauf Ihrer Tour.
    Das Activity Package kann entweder bei Tourstart in bar beim Guide oder im Vorhinein per Kreditkarte (zzgl. Dissagio) bezahlt werden.

    Der im Tourverlauf beschriebene Ablauf der Reise ist inklusive der Aktivitäten des Activity Packages geschrieben.

    Allgemein | Es wird empfohlen, etwas extra Geld auf die Safari mitzunehmen, ca. 5-10 Euro am Tag sind meistens ausreichend. Auf manchen Touren gibt es eine Auswahl freiwilliger Exkursionen, an denen Sie teilnehmen können und die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen.
    In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden darf natürlich auch mehr gegeben werden. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld.
    Die Tour Guides arbeitet schwer, werden aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie den Guides ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, sie haben gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen). Stecken Sie welchen Betrag auch immer Sie für passend empfinden in jeweils einen Umschlag und übergeben Sie diese den Guides am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

     Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:

    Aktivitäten

    Zollbestimmungen | Bitte beachten Sie die in Ihrem Heimatland gültigen Zolleinfuhrbestimmungen! Bei Ausfuhr von Holzschnitzereien o.ä. können zum Teil erhebliche Zollgebühren bei der Abreise aus Tansania erhoben werden.

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Simbabwe | Seit der Simbabwe Dollar abgeschafft wurde sind die bevorzugten Währungen Südafrikanische Rand und US Dollar. Allerdings akzeptieren viele Geschäfte und Straßenhändler Botswana Pula, Britische Pfund und Euro und manche Geschäfte sogar Kreditkarten.
    Sie sollten sich auf Reisen durch Simbabwe jedoch nie auf Kreditkarten verlassen.

    Sambia | Sambia Kwacha (ZMK); 1 ZMK = 100 Ngwee
    Das Visum für Sambia kann in USD bezahlt werden, alles andere muss in Sambia Kwacha bezahlt werden. Es gibt Geldautomaten an allen internationalen Flughäfen und Sie haben außerdem die Möglichkeit in Wechselstuben ausländische Währungen zu tauschen. Da nicht garantiert werden kann, dass die Geldautomaten immer genügend Bargeld haben, ist es empfehlenswert eine VISA, Mastercard oder Maestro Card dabei zu haben.

    Malawi | Malawi Kwacha (MWK); 1 MWK = 100 Tambala
    Verbreitete ausländische Währungen wie USD, EUR, GBP und ZAR können in mehreren Wechselstuben und Banken an Flughäfen oder in größeren Städten in Malawi Kwacha getauscht werden. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code am Geldautomat Geld abheben.

    Tansania | Tansania Shilling (TZS); 1TZS = 100 Cent
    Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Tansania Shilling getauscht werden. Des Weiteren können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.

    Kenia | Kenia Shilling (KES); 1 KES = 100 Cent
    Auch in Kenia können ausländische Währungen in Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in die Landeswährung getauscht werden. Ebenfalls können Sie an den meisten Geldautomaten mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code Bargeld abheben. Bitte beachten Sie, dass Kreditkarten nicht überall oder teilweise nur mit zusätzlichen Gebühren akzeptiert werden. Deshalb ist es ratsam stets genug Bargeld dabei zu haben.

    US Dollar werden ebenfalls überall angenommen. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle USD Noten nach 2006 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (20 kg) oder einen Rucksack und 1 Handgepäckstück auf Ihre Tour mit.
    BITTE KEINE KOFFER! 

    Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften, die auf innerafrikanischen Flügen teilweise nur 15kg inkl. Handgepäck pro Person erlauben.

    Die Einfuhr von Plastiktüten aller Art ist in Kenia seit September 2017 verboten. Dies beinhaltet auch Plastiktüten, die z.B. in einem Duty-Free Shop an einem Flughafen außerhalb Kenias erworben wurden. Bitte bringen Sie also keine Plastiktüten mit, auch nicht in Ihrem Gepäck. Sollten Plastiktüten vom Zoll bei der Einreise gefunden werden, müssen diese abgegeben werden. Evtl. Strafzahlungen sind zurzeit nicht geplant, liegen aber wohl im Ermessensspielraum des kontrollierenden Zollbeamten.

    Hier eine grobe Checkliste: 

    Grundsätzlich gilt | Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen

    Bitte beachten: 
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

     Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer!)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken 

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa) 
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz 
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Bis auf ein paar Ausnahmen birgt eine Afrikareise keine besonderen gesundheitlichen Risiken im Vergleich zu Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste die Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langärmeliger Oberteile in den Abendstunden, sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme.
    In folgenden Ländern/Gebieten besteht Malariagefahr:
    Victoria Falls, Sambia, Malawi, Tansania, Kenia

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause. Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

    Gelbfieber | Die internationalen Bestimmungen verlangen von Reisenden, die die Grenze zwischen Gelbfiebergebieten überqueren eine Gelbfieberimpfung. Wenn Sie aus einer Gelbfieberregion einreisen oder eine Gelbfieberregion in den letzten 6 Tagen vor Ihrer Einreise in eines der Länder des Südlichen Afrika besucht haben, müssen Sie bei der Einreise einen Impfnachweis gegen Gelbfieber vorweisen. 

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch (bis zu 45-50 °C) sein. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm.
    Im südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    In Ostafrika ist das Klima ein wenig anders. Von Dezember bis März herrscht auch hier Sommerzeit und damit hohe Temperaturen. In der Regenzeit und in den Wintermonaten kühlt es zwar nachts auch ab, jedoch nicht so stark wie im südlichen Afrika. Die Hauptregenzeit beginnt in Ostafrika Ende März und kann bis Anfang Juni anhalten und genauso wie im südlichen Afrika muss zwischen Oktober und Dezember ebenfalls mit kurzen Regenfällen gerechnet werden.

    Wichtig | Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Unterkünften und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aufgrund von Rücksichtnahme Mitreisenden gegenüber angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden aber genug Stopps gemacht, dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land, welches man bereist, gelten. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt kommen, sind selbst für die Folgen verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten forgesetzt werden. Es gibt in diesen Fällen keine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises!
    Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Ländern z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist immer von Belang, egal ob Sie in Afrika oder einem anderen Teil der Welt reisen. Besonders in großen Städten wie Lusaka, Dar-es-Salaam und Nairobi sollten Sie nach Kriminellen Ausschau halten, die in Touristen leichte Beute sehen.
    Daher empfehlen wir den gesunden Menschenverstand zu verwenden und nachfolgende Regeln zu beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/ Bush Walks/ Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide Sie bei jeder Tour im Vorfeld über die zu besuchenden Parks und Reservate und die dort geltenden Regeln informiert, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen.
    Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides, die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazu stoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten.
    Bitte füttern die niemals wilde Tiere oder reißen Pflanzen oder Blumen! Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Also nicht versuchen wegen einem guten Foto oder ähnlichem zu nahe an die Tiere heranzugehen.
    Egal ob Sie an einem Game Drive in einem offenen Safari-Fahrzeug oder im Truck teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen.
    Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug, bis ein Guide Ihnen mitteilt, dass es keine Gefahr darstellt, das Fahrzeug zu verlassen.
    Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    In Zeiten von digitalen Kameras und Akkus ist die Stromversorgung unterwegs ein wichtiges Thema. In den meisten Unterkünften haben Sie die Möglichkeit Ihre Akkus von Kamera/Laptop/Handy und co im Zimmer zu laden. Sollte dies nicht möglich sein können Sie auch den Barkeeper oder die Rezeptionistin fragen, ob Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, so dass Absprachen und ein wenig Geduld empfehlenswert sind. Einige der Fahrzeuge sind auch mit südafrikanischen Steckdosen ausgestattet, so dass Sie die Batterien im Truck laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als ein Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

Karte Ostafrika-Abenteuer