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22-2390Entlang der alten Handelsrouten

22-tägige Overland Tour, Camping

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Code: SU21LVIJNB

Von: Livingstone

Bis: Johannesburg

Teilnehmerzahl: 4-12

Preis: 2.390 EUR

Local Payment: 400 USD

Einzelzeltzuschlag: 310 EUR

Auf dieser 22-tägigen Reise durch die Länder Sambia, Malawi, Mosambik und Südafrika erleben Sie den schwarzen Kontinent entlang der alten Handelsrouten.

Diese Tour ist ideal für all diejenigen, die Sambia, Malawi und Mosambik, die etwas untouristischeren Länder des zentralen Afrikas, in einer Kleingruppe (maximal 12 Teilnehmer) erleben möchten. Von den beeindruckenden Victoriafällen aus besuchen Sie mit dem Gebiet des Lower Zambezis und dem South Luangwa die Highlights von Sambia, bevor Sie weiter nach Malawi reisen. Der Lake Malawi bestimmt das Leben dieses kleinen Landes. Mosambik ist für seine Strände berühmt und mit dem Krüger Nationalpark zum Abschluss der Tour besuchen Sie einen weiteren weltbekannten Park. Diese Tour legt eine große Distanz zurück und die Route führt teilweise über abgelegene Straßen die nicht immer in allerbestem Zustand sind, sodass sich die Teilnehmer auf kleine Verspätungen und eventuelle Unannehmlichkeiten einstellen müssen. Die spektakulären Sehenswürdigkeiten, die wechselnde Schönheit der Natur und die beeindruckenden Tierbeobachtungen werden Sie für die „Strapazen“ mit Sicherheit mehr als entschädigen. 

PDF Tourverlauf_SU21LVIJNB_Entlang_der_alten_Handelsrouten_21Tage   Vorabinfos_SU21LVIJNB_NEU

Tag 1-9 | Sambia

  • Livingstone
  • Victoria Fälle: Bootsfahrt, White Water Rafting, Bungee-Springen, Kanufahrt, Rundflüge (alles optional)
  • Lower Zambezi: Kanusafari
  • Lusaka: Marktbesuch
  • South Luangwa Nationalpark: Game Walk, Pirschfahrt, Nachtpirschfahrt

 

Tag 10-11 | Malawi

  • Lake Malawi: Bootsausflug

 

Tag 12-18 | Mosambik

  • Vilanculos: Bootsausflug
  • Inhambane: Bootsfahrten, tauchen (optional)
  • Bilene: Kanufahren, schnorcheln (optional)

 

Tag 19-22 | Südafrika

  • Krüger Nationalpark: Pirschfahrten
  • Panorama Route: Bourke’s Luck Potholes, Blyde River Canyon, God’s Window

Tag 1-2 Livingstone, Sambia

Sie treffen Ihre Gruppe und die Guides in Livingstone, der Sambia-Seite der Victoria Fälle, am ersten Tag um 14 Uhr. Der heutige und morgige Tag steht dann zur Erkundung der spektakulären Victoria Fälle und zur Teilnahme an den Abenteuer- Aktivitäten zur Verfügung. Rund um die Victoria Fälle wird ein großes Spektrum an Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel White Water Rafting (manche behaupten das Rafting auf dem Zambezi wäre das Beste der Welt), Rundflüge mit Leichtflugzeugen über die Fälle oder ein Bungee Sprung aus 111 Metern Höhe, um nur einige der Aktivitäten zu nennen (alle Aktivitäten sind optional und nicht im Reisepreis eingeschlossen). Sie übernachten 2 Nächte im Zelt auf einem Campingplatz in Livingstone.
1 x Frühstück

 

Tag 3 Livingstone, Sambia – Kafue River, Sambia

Fahrstrecke ca. 500 km; reine Fahrzeit ca. 8-9 Stunden

Eine lange Fahrt bringt Sie heute über bewaldete Hügel ins südliche Sambia. Sie schlagen Ihre Zelte auf einem Campingplatz am Kafue River auf.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 4-5 Kafue River, Sambia – Lower Zambezi, Sambia

Fahrstrecke Tag 4: ca. 50 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Die nächsten beiden Tage gehören dem Kanutrip auf dem Zambezi. Sie paddeln flussabwärts vorbei an kleinen Dörfern und unbeschreiblicher Landschaft. Die Nacht verbringen Sie im Zelt auf einer der Inseln im Herzen des unberührten Afrikas. Am nächsten Morgen paddeln Sie noch ein Stück weiter und beobachten mit ein wenig Glück Elefanten, Nilpferde und andere Tiere am Flussufer. Danach werden Sie von einem Motorboot zum Ausgangspunkt zurückgebracht, wo Sie die Nacht auf einem Campingplatz verbringen.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 6 Lower Zambezi, Sambia – Lusaka, Sambia

Fahrstrecke: ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Nach einem ruhigen Morgen an den Ufern des Zambezi verlassen Sie diesen mächtigen Fluss und fahren nach Lusaka, der Hauptstadt von Sambia. In Lusaka werden die Vorräte für die weitere Reise auf den geschäftigen Märkten der Stadt aufgestockt. Danach geht die Fahrt weiter bis zum Sonnenuntergang. Übernachtung auf einem Campingplatz.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 7-9 South Luangwa Nationalpark, Sambia

Fahrstrecke Tag 7: ca. 500 km; reine Fahrzeit ca. 8-10 Stunden

Eine lange Fahrt in den Norden erwartet Sie am Tag 7. Doch die lange Fahrzeit lohnt sich: Sie besuchen mit dem South Luangwa Nationalpark einen der interessantesten Nationalparks des südlichen Afrika. Der Fluss Luangwa durchzieht den Park und gibt ihm seinen Namen. Der Park selbst ist noch von den großen Touristenströmen verschont geblieben und hat sich somit seinen ursprünglichen Charakter erhalten. Eine große Anzahl von Antilopen bevölkert den Park und wo Antilopen sind, sind Löwen und Leoparden meist nicht weit. Des Weiteren lebt eine große Anzahl von Flusspferden und Krokodilen in den Flüssen. Aber auch Elefanten und eine Vielzahl anderer wilder Tiere können während zwei Wildwanderungen und zwei nächtlichen Pirschfahrten beobachtet werden. Alle Nächte werden auf einem Campingplatz am Rande des Parks verbracht.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

Sollten die Wanderungen in der Sommerzeit (Dezember bis April) wetterbedingt nicht durchführbar sein, werden anstatt dessen zusätzliche Pirschfahrten unternommen.

 

Tag 10-11 South Luangwa Nationalpark, Sambia – Lake Malawi, Malawi

Fahrstrecke Tag 10: ca. 500 km; reine Fahrzeit ca. 7-8 Stunden

Heute verlassen Sie Sambia und überqueren die Grenze nach Malawi. Aufgrund der Freundlichkeit der Einwohner und der geografischen Lage wird Malawi gerne als das „warme Herz Afrikas” bezeichnet. In Lilongwe werden die Vorräte aufgestockt, bevor Sie ihre Zelte am Strand des Malawi Sees aufschlagen. Sie unternehmen einen Bootsausflug, um die Inseln und Buchten des Sees zu erkunden.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 12-13 Lake Malawi, Malawi – Transit nach Mosambik

Fahrstrecke: ca. 800 km; reine Fahrzeit jeweils ca. 6-8 Stunden pro Tag

Sie verlassen den Lake Malawi in südliche Richtung und kommen nach Blantyre, einer Stadt, die zu Ehren des legendären Entdeckers David Livingstone nach seinem Geburtsort genannt wurde. Durch den Tete-Korridor fahren Sie dann über die Grenze nach Mosambik. Aufgrund der langen Fahrdistanzen auf recht schlechten Straßen werden die Übernachtungs-Stopps (sehr einfache Campingplätze) je nach Machbarkeit vor Ort entschieden.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 14-15 Vilankulos, Mosambik & Magaruque Island, Mosambik

Fahrstrecke Tag 14: ca. 550 km; reine Fahrzeit ca. 6-7 Stunden

Am heutigen Tag erreichen Sie die Strände des Indischen Ozeans und übernachten in Chalets in Vilankulos. Den nächsten Tag verbringen Sie mit einem Ganztagesausflug zur Magaruque Island  des Bazaruto Archipels. Auf einer Dhow, einem traditionellen Fischerboot, erkunden Sie die weißen Strände am tiefblauen Indischen Ozean und haben am Abend die Möglichkeit in einem lokalen Restaurant (optional und nicht im Tourpreis enthalten) fangfrische Meeresfrüchte zu kosten. Willkommen im Paradies!
2 x Frühstück | 2 x Mittagessen | 1 x Abendessen

 

Tag 16-17 Magaruque Island, Mosambik – Inhambane, Mosambik

Fahrstrecke Tag 16: ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Die arabischen Einflüsse in Inhambane gehen zurück in eine Zeit, in der Sklaven, Elfenbein, Gold und Gewürze gehandelt wurden. Erkunden Sie die Stadt und ihre 200 Jahre alte Kathedrale, bevor Sie weiter nach Praia do Tofo fahren. Hier quartieren Sie sich für die nächsten beiden Nächte in Casitas am Strand unter Palmen ein. Sie haben Zeit um Ausflüge mit Dhows zu unternehmen, tauchen zu gehen (beides optional und gegen Gebühr), am Strand zu spazieren oder sich einfach nur die Sonne auf den „Pelz” scheinen zu lassen.
2 x Frühstück | 2 x Mittagessen | 1 x Abendessen

 

Tag 18 | Inhambane, Mosambik – Bilene, Mosambik

Fahrstrecke ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Entlang der Küste bringt Sie die Fahrt nach Bilene, einem kleinen Ort am Ufer der Uembje Lagune. Die 8 km breite und 27 km lange Lagune verfügt über klares Wasser und einen weißen Sandstrand. Je nach Ankunft in Bilene haben Sie Zeit die Lagune zu erkunden, wobei Sie die Möglichkeit haben Kajaks oder Schnorchelausrüstungen zu leihen (optional und gegen Gebühr). Übernachtung im Zelt.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 19-20 Bilene, Mosambik – Krüger Nationalpark, Südafrika

Fahrstrecke Tag 19: ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 6 Stunden

Durch den Transfrontier Limpopo Park und über die Grenze nach Südafrika, geht die Fahrt weiter in den Krüger Nationalpark. Südafrikas größter Nationalpark bietet Ihnen nochmals die Gelegenheit Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten, Nashörner und all die anderen wilden Tiere zu sehen. Die nächsten beiden Tage verbringen Sie mit Game Drives durch den Park, wo Sie die letzten freien Bytes Ihrer Speicherkarten mit beeindruckenden Tierbildern füllen können. Sie übernachten auf den Campingplätzen der staatlichen Restcamps des Parks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 21 Krüger Nationalpark, Südafrika – Panorama Route, Südafrika

Fahrstrecke ca. 150 km; reine Fahrzeit ca. 2 Stunden

Nach einer letzten morgendlichen Pirschfahrt verabschieden Sie sich vom Krüger Nationalpark und machen sich auf nach Graskop, wo Sie in Zweibettzimmern übernachten werden.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 22 Graskop, Südafrika – Johannesburg, Südafrika

Fahrstrecke ca. 400 km; reine Fahrzeit ca. 4-5 Stunden

Nach dem Frühstück besuchen Sie die landschaftlichen Highlights der Panorama Route wie Bourke’s Luck Potholes, God’s Window und die „Three Sisters“ am Blye River Canyon und begeben sich dann auf die Weiterfahrt nach Johannesburg. Sie erreichen Ihr Ziel sonnengebräunt und erholt am späten Nachmittag.
Frühstück

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 5 Übernachtungen in Chalets/Casitas; 16 Camping Übernachtungen in Zelten 
  • Transport im Overland Truck und 4×4 Safari Fahrzeugen
  • Professioneller, englischsprachiger Guide/an manchen Daten deutschsprachiger Guide oder Übersetzer
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Schlafmatten und komplette Camping-Ausrüstung

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen
  • Schlafsack (kann gegen eine Gebühr ausgeliehen werden, bitte bei der Buchung angeben)

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E- Mail bleibt doch manches für uns selbstverständliches für den Gast unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Overland Camping-Safari?

    Eine Overland Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland Camping-Safari geeignet?

    Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 12 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer - Frauen Verhältnis ist sehr ausgeglichen. Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden. Bei allen Touren ist das eigene Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und beim Abwaschen sowie bei Camping-Touren das Auf- und Abbauen der eigenen Zelte. Overland-Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen und die sich für die Kultur, die einheimischen Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren. Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab- und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit Faszinierendes zu entdecken oder etwas bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land aus dem Sie anreisen und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Auf den meisten Touren sind zwei Tourbegleitende Guides dabei, die sich die anfallenden Aufgaben teilen. Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal ob schwarz oder weiß, weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch, zu bestimmten Terminen (diese sind entsprechend gekennzeichnet) wird die Tour jedoch von einem Deutschsprachigen Guide geleitet.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten sehr abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und Märkten gekauft, wenn dies auf manchen Touren in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse und Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele: 

    Frühstück | Frühstücks Cerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/Toast, Marmelade, Tee/Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse) 

    Mittagessen | Käse, Kaltes Fleisch/Fisch, Würstchen, Salate, Toast oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken 

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewors, Steaks, Fisch, Kartoffeln, Mielie Pap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte 

    Bitte beachten Sie, dass eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine Vegane / Vegetarische Lebensweise bei der Buchung angegeben werden, denn dies bedeutet eine etwas längere Vorbereitungszeit.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Overland Camping-Safari aus?

    Auf einer Overland Camping-Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel beginnt der Tag um ca. 06.00 Uhr. Sie bauen die Zelte ab und frühstücken vor 07.00 Uhr. Manchmal ist es notwendig sehr früh aufzustehen um das nächste Tagesziel zu erreichen oder einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird normalerweise unterwegs zubereitet und eingenommen und am Nachmittag, je nach Ankunftszeit im Camp, haben Sie Zeit zu Entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird draußen serviert und danach wird meist noch etwas Zeit am Lagerfeuer verbracht, bevor Sie für die Nacht in Ihr Zelt kriechen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden, verwendet. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für das Gepäck, die Nahrungsmittel und das Camping Equipment vorgesehen. Des Weiteren haben die Fahrzeuge Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer.

  • 1.7 Welche Unterkünfte und Campingausrüstung werden benutzt?

    Im Allgemeinen werden Campingplätze entlang der Routen, mit Duschen und Einrichtungen, wie Bars und teilweise Swimmingpools benutzt. In einigen Fällen wird in "Busch Camps" mitten in der Wildnis gecampt, wo es keinerlei sanitäre Einrichtungen gibt. An manchen Tagen erfolgt die Unterbringung auch in Bungalows oder Hostels. Große Zwei-Mann Zelte, die mit eingebautem Boden und Moskitonetzen ausgestattet sind, Campingstühle und Kühlboxen werden bereitgestellt. Schlafsäcke können vor Ort gegen eine kleine Gebühr geliehen werden (bitte bei der Buchung angeben). Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit unserem Büro in Verbindung.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat. Für Minderjährige gelten z.T. gesonderte Bestimmungen, Detailinformationen finden Sie weiter unten.

    Visa | Die Visa- Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig die Webseite des Auswertigen Amtes, um sich über die aktuellen Anforderungen zu informieren - http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html. Sollten Sie eine außereuropäische Nationalität haben, informieren Sie sich bitte bei der jeweiligen Botschaft über die aktuellen Visa-Anforderungen des Landes. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht: 

    Visa

    Sambia

    Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt (http://www.zambiaembassy.de/). Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden.
    Es sind vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums bestanden haben.

    Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige USD 50. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von USD 80 an. Mehrfacheinreisen (Multiple Entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt, können aber nach Einreise bei den örtlichen Büros der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

    Malawi

    Das Visum für Malawi sollte vorab bei der Botschaft Malawis in Berlin beantragt werden. Mehr Informationen, den Visaantrag, sowie die Vorgehensweise finden Sie unter http://www.malawiembassy.de/. Ein Transitvisum (gültig 7 Tage) kostet 65,- Euro, ein Single Entry Visum (gültig 3 Monate) kostet 90,- Euro, ein Multiple Entry Visum (gültig 6 Monate) kostet 220,- Euro und ein Multiple Entry Visum (gültig 12 Monate) kostet 270,- Euro (alle Angaben ohne Gewähr). Nähere Infos unter: http://www.malawiembassy.de/files/newvisaregime.pdf. Eine Ausstellung des Visums an der Grenze oder an einem der Flughäfen ist laut der Botschaft in Berlin möglich, erfolgt jedoch auf eigenes Risiko! Daher empfiehlt sich die Beschaffung vorab.

    Mosambik

    Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen (in Deutschland: Botschaft in Berlin oder Honorarkonsulat in Hamburg, München oder Stuttgart) eingeholt werden. Die reguläre Bearbeitungszeit liegt bei ca. 2 Wochen und die Kosten für ein Transitvisum (gültig 7 Tage) liegen bei 35,- Euro, für ein Single Entry Visum (gültig 30 Tage) bei 45,- Euro und für ein Double Entry (gültig 30 Tage) bei 55,- Euro.
    Eilanträge sind mit Aufpreis möglich.

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visavorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visabestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Ein- sowie Durchreisebestimmungen für Minderjährigen (Regelung für Südafrika + Botswana):
    Die Einreisebestimmungen nach Südafrika und Botswana haben sich für Minderjährige im Jahre 2015 (Südafrika) und 2016 (Botswana) geändert.

    ▪ Wenn beide leiblichen Eltern mit einem Kind reisen, haben sie eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde (in englischer Sprache) des Kindes aus der die personenbezogenen Angaben der Eltern und des Kindes hervorgehen, vorzulegen.
    ▪ Reist ein Minderjähriger nur mit einem Elternteil, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. In diesem Fall werden neben der beglaubigten, internationalen und ungekürzten Geburtsurkunde zudem eine Einverständniserklärung (in Form einer eidesstattlichen Erklärung auf Englisch), eine beglaubigte Passkopie sowie Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils verlangt. Die eidesstattliche Erklärung muss vom Elternteil vor einem Notar unterschrieben werden, welcher das unterzeichnete Dokument notariell beglaubigt. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als 6 Monate alt sein.
    ▪ Sollte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht haben, wird der gerichtliche Beschluss über das alleinige Sorgerecht oder die Sterbeurkunde verlangt (in englischer Sprache). In diesem Fall wird eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde ebenso verlangt.

    Eine internationale Geburtsurkunde erhalten Eltern beim Bürgeramt.

    Des Weiteren darf das Kind nur mit einem gültigen Kinderreisepass in Südafrika einreisen bzw. durchreisen. Ein verlängerter Kinderreisepass ist NICHT gültig.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und des Innenministeriums von Südafrika:
    Auswertiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/SuedafrikaSicherheit_node.html#doc352490bodyText3
    Innenministerium Südafrika: http://www.dha.gov.za/index.php/civic-services/traveling-with-children

    Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz der gültigen Dokumente sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Weiter wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischem Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reise-Unfall-Versicherung. Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäck-Versicherung durchaus Sinn. Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitten wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem Elefant-Tours Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Es wird empfohlen etwas extra Geld auf die Safari mitzunehmen, ca. 5-10 Euro am Tag sind meistens ausreichend. Auf manchen Touren gibt es eine Auswahl freiwilliger Exkursionen, an denen Sie teilnehmen können und die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen. In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10 % für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden darf natürlich auch mehr gegeben werden. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld. Die Tour Guides arbeiten schwer, werden aber auch Branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie den Guides ein Trinkgeld geben wenn Sie der Meinung sind, sie haben gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen). Stecken Sie welchen Betrag auch immer Sie für passend empfinden in jeweils einen Umschlag und übergeben Sie diese den Guides am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

     Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:

    Aktivitäten

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Sambia | Sambia Kwacha (ZMK); 1 ZMK = 100 Ngwee
    Das Visum für Sambia kann in USD bezahlt werden, alles andere muss in Sambia Kwacha bezahlt werden. Es gibt Geldautomaten an allen internationalen Flughäfen und Sie haben außerdem die Möglichkeit in Wechselstuben ausländische Währungen zu tauschen. Da nicht garantiert werden kann, dass die Geldautomaten immer genügend Bargeld haben, ist es empfehlenswert eine VISA, Mastercard oder Maestro Card dabei zu haben. 

    Malawi | Malawi Kwacha (MWK); 1 MWK = 100 Tambala
    Verbreitete ausländische Währungen wie USD, EUR, GBP und ZAR können in mehreren Wechselstuben und Banken an Flughäfen oder in größeren Städten in Malawi Kwacha getauscht werden. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code am Geldautomat Geld abheben. 

    Mosambik | Metical, pl. Meticais (MZN); 1 MZN = 100 Centavos Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Meticais getauscht werden. Nur an Geldautomaten weniger Banken (z.B. Barclay Bank) kann Geld abgehoben werden. Daher ist es ratsam genug USD, ZAR, GBP oder EUR mitzubringen und in einer der Wechselstuben zu tauschen. Viele Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren auch ZAR, jedoch ist der Wechselkurs nicht immer gut. Außerhalb größerer Städte sollten Sie auf jeden Fall Meticais griffbereit haben. 

    Südafrika | Südafrikanischer Rand (R oder ZAR); 1 ZAR = 100 Cent Ausländische Währungen können in mehreren Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in Städten in Rand getauscht werden. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem Pin Code am Geldautomat Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Geschäfte und Tankstellen Kreditkarten akzeptieren. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen. 

    Bitte beachten Sie, dass alle USD Noten nach 2004 gedruckt worden sein müssen. Ältere Banknoten sind nicht gültig und werden daher nicht angenommen.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (20 kg) oder einen Rucksack und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE KOFFER! 

    Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle: 

    Von Juni bis September ist in den südlicheren Ländern Afrikas Winter und da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im Afrikanischen Sommer. Auch helfen eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil gut gegen eventuelle Moskitostiche. 

    Hier eine grobe Checkliste: 

    Grundsätzlich gilt:
    Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen. 

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
    ▪ ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen 

    Bitte beachten: 
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

     Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken 

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa) 
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille
    ▪ Schlafsack 

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz 
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Generell kann man sagen, dass Afrika mit ein paar Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt, als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, dass Sie sich um Anti-Malaria Prophylaxe vor Reisebeginn kümmern sollten und diese Medikamente auch nehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub schnell zerstören können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmigen Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito Spray oder Creme. In folgenden Ländern/Gebieten besteht Malariagefahr: Sambia, Malawi, Mosambik, Krüger Nationalpark

    Durchfall | Es ist durchaus nichts ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrikareise ein- oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause. 
    Grundsätzlich gilt: 
    ▪ Leitungs-Wasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide. 
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen. 
    ▪ Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen. 
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen. 

    Gelbfieber | Die internationalen Bestimmungen verlangen von Reisenden, die die Grenze zwischen Gelbfiebergebieten überqueren eine Gelbfieberimpfung. Wenn Sie aus einer Gelbfieberregion einreisen oder eine Gelbfieberregion in den letzten 6 Tagen vor Ihrer Einreise in eines der Länder des Südlichen Afrika besucht haben, müssen Sie bei der Einreise einen Impfnachweis gegen Gelbfieber vorweisen. 

    Die folgenden Länder sind Gelbfieberregionen:
    Gelbfieber

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia und Botswana. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm. Im Südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch im Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Zelten und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aufgrund von Rücksichtnahme Mitreisenden gegenüber angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden aber genug Stopps gemacht, dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land welches man bereist, gelten. Alle Tourteilnehmer die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt kommen sind selbst für die Folgen verantwortlich und wenn aus diesen Gründen der Tourablauf gestört wird, auch für ihre eigene Weiterreise auf eigene Kosten verantwortlich. Es gibt in diesen Fällen keine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises! Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man Sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Ländern z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist immer von Belang, egal ob Sie in Afrika oder einem anderen Teil der Welt reisen. Besonders in großen Städten wie Lusaka, Lilongwe, Maputo und Johannesburg sollten Sie nach Kriminellen Ausschau halten, die in Touristen leichte Beute sehen. Daher empfehlen wir den gesunden Menschenverstand zu verwenden und nachfolgende Regeln zu beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/Bush Walks/Kanutouren etc.

    Obwohl der Guide bei jeder Tour im Vorfeld Ihnen einen genauen Überblick über die zu besuchenden Parks und Reservate und die dort geltenden Regeln informiert, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen. Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazu stoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Also nicht versuchen wegen einem guten Foto oder ähnlichem zu nahe an die Tiere heranzugehen. Egal ob Sie an einem Game Drive in einem offenen Safari- Fahrzeug oder im Truck teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. 

    Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug, bis ein Guide ihnen mitteilt, dass es keine Gefahr darstellt, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und was zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    In Zeiten von digitalen Kameras und Akkus ist die Stromversorgung unterwegs ein wichtiges Thema. Auf den meisten Campingplätzen haben Sie die Möglichkeit Ihre Akkus von Kamera/Laptop/Handy und co entweder in den Wachräumen und Küchenhäuschen zu laden. Außerdem können Sie auch den Barkeeper oder die Rezeptionistin fragen, ob Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, so dass Absprachen und ein wenig Geduld empfehlenswert sind. Einige der Fahrzeuge sind auch mit Südafrikanischen Steckdosen ausgestattet, so dass Sie die Batterien im Truck laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass auf Grund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100 % funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben die Batterien zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dieses so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team. Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika!

Karte Entlang-der-alten-Handelsrouten