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21-3480Afrikas Vielfalt

21-tägige Overland Tour, feste Unterkünfte

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Code: SU21ACLVLV

Von: Livingstone

Bis: Livingstone

Teilnehmerzahl: 4-12

Preis: 3.480 EUR

Einzelzimmerzuschlag: 850 EUR

Diese geführte Reise spiegelt die ganze Vielfalt Afrikas wieder. Sie besuchen die tosenden Victoria Falls in Sambia, durchqueren den malerischen und tierreichen Caprivi-Streifen und entdecken die faszinierende Tierwelt im berühmten Etosha Nationalpark. Uralte Felszeichnungen bestaunen Sie am Brandberg, in Swakopmund am Atlantischen Ozean atmen Sie frische Seeluft ein und in der Namib-Wüste erklimmen Sie riesige Sanddünen, um einen atemberaubenden Panoramablick über das unendlich erscheinende Dünenmeer zu genießen. Durch die Halbwüste Kalahari hindurch erreichen Sie die einzigartige Wasserwelt des Okavango Deltas. Spüren Sie die Weite der Makgadikgadi-Salzpfannen und beobachten Sie bei einer Bootsfahrt auf dem Chobe River die Fluspferde im Wasser sowie Elefantenherden, Büffel und vieles mehr am Flussufer. Kommen Sie mit uns auf eine abwechslungsreiche Safari zu einigen der schönsten Ecken, die Afrika zu bieten hat!

PDF Tourverlauf_SU21ACLVLV_Tourverlauf_Afrikas Vielfalt   Vorabinfos_SU21ACLVLV

Tag 1-2; Sambia

  • Livingstone: Besuch der Victoria Falls; optionale Aktivitäten wie Rundflüge, White Water Rafting, Bungee-Springen etc.

 

Tag 3-14; Namibia

  • Caprivi: malerische Flusslandschaften; Bootsfahrt auf dem Kwando River; Pirschfahrt in der Mahango-Region
  • Etosha Nationalpark: ausgiebige Pirschfahrten
  • Brandberg: Besuch des Versteinerten Waldes; Wanderung zur Felszeichnung „White Lady“
  • Cape Cross: Besuch der Robbenkolonie

  • Swakopmund: Erkundung der Stadt; optionale Aktivitäten wie Quadbiking, Fallschirmspringen, Kajakfahren, Sandboarden etc.
  • Namib Naukluft Park: Dünenmeer der Namib-Wüste; Dune 45; Sossusvlei; Sesriem Canyon
  • Windhoek: Erkundung der Hauptstadt

 

Tag 15-21; Botswana

  • Kalahari: Kennenlernen der Kultur der San; Buschspaziergang
  • Okavango Delta: Mokoro-Ausflüge; Bush Walks; Tier- und Vogelbeobachtung
  • Makgadikgadi: Ausflug zu den Salzpfannen
  • Chobe Nationalpark: Bootsafari auf dem Chobe River

Tag 1-2 | Livingstone, Sambia

Am Mittag beginnt Ihre Tour mit dem Kennenlernen Ihres Guides und der weiteren Reiseteilnehmer. Gemeinsam besuchen Sie die berühmten Victoria Falls. Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzt der mächtige Zambezi River über 100 Meter in die Tiefe – ein beeindruckendes Spektakel. Die Gischt, die durch die Wucht der riesigen Wassermassen entsteht, ist oft schon von Weitem zu sehen. Nicht umsonst werden die Wasserfälle auch „Mosi oa Tunya“ (donnernder Rauch) genannt. In der Umgebung können außerdem vielerlei Abenteueraktivitäten wie z.B. Rundflüge, White Water Rafting oder Bungee-Springen unternommen werden (optional). Sie verbringen zwei Nächte in einem Chalet der Victoria Falls Waterfront o.ä.
1 x Frühstück

 

Tag 3-4 | Livingstone, Sambia – Caprivi, Namibia

Fahrstrecke Tag 3: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden
Fahrstrecke Tag 4: ca. 200 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Am Morgen brechen Sie auf und fahren über die Grenze nach Namibia. Sie durchqueren die Zambezi-Region, die einen Teil des Caprivi-Streifens darstellt. Diesem üppig grünen, subtropischen Landstreifen ist bis heute ein großer Teil seiner Abgeschiedenheit und somit auch eine wilde Stimmung bewahrt geblieben. Viele Wildtiere sind hier heimisch; Baobab-Bäume, Wälder, Sümpfe und Savannen prägen das Landschaftsbild. Den Kwando River und seine Umgebung erkunden Sie vom Boot aus. Eine Übernachtung in einem Zeltchalet im Camp Kwando o.ä. Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Westen. In der Mahango-Region des Bwabwata Nationalparks unternehmen Sie eine Pirschfahrt. Halten Sie Ausschau nach Flusspferden, Krokodilen, Wasserböcken, Rappenantilopen, Büffel und anderem Großwild. Sie übernachten in einer Buschhütte im Ngepi Camp.o.ä.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 5 | Caprivi, Namibia – Rundu, Namibia

Fahrstrecke ca. 210 km; reine Fahrzeit ca. 3 Stunden

Am Morgen werden Sie von Vogelgezwischter geweckt. Nach dem Früshtück geht es weiter in Richtung Westen bis nach Rundu. Kleine Dörfer aus typischen Rundhütten säumen die Straße und immer wieder überqueren Ziegen, Schafe und Rinder die Fahrbahn. Am Straßenrand verkaufen Frauen und Kinder Obst und Schnitzereien. Ihre heutige Unterkunft liegt direkt am Ufer des Kavango Rivers. Genießen Sie ein kühles Getränk, während Sie den Sonnenuntergang über dem Fluss beobachten. Sie übernachten in der n’Kwazi Lodge o.ä.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 6-8 | Rundu, Namibia – Etosha Nationalpark, Namibia

Fahrstrecke Tag 6: ca. 720 km; reine Fahrzeit ca. 9 Stunden

Weiter geht es zum nächsten Höhepunkt Ihrer Reise: dem Etosha Nationalpark. Er zählt zu den schönsten Nationalparks im südlichen Afrika und das zu Recht! Sein Landschaftsbild ist geprägt von der knapp 5.000 Quadratkilometer großen Salzpfanne. Zahlreiche Wasserlöcher, die vor allem in den trockenen Monaten viele Tiere anziehen, umgeben die Salzpfanne. Sie erkunden den Etosha Nationalpark und seine Tierwelt auf ausgiebigen Pirschfahrten und begeben sich auf die Suche nach Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen, Zebras, Oryxantilopen und vielem mehr. Sie übernachten auf einer Gästefarm kurz außerhalb des Nationalparks.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 9 | Etosha Nationalpark, Namibia – Brandberg, Namibia

Fahrstrecke ca. 430 km; reine Fahrzeit ca. 6 Stunden

Durch wunderschöne Landschaften fahren Sie heute zum Brandberg, der mit ca. 2.580 Metern Namibias höchstes Bergmassiv ist. Ihre Unterkunft befindet sich am Fuße des Brandbergs im trockenen Flussbett des Ugab Rivers. Mit viel Glück treffen Sie hier sogar auf Wüstenelefanten. Sie besuchen den Versteinerten Wald, eine Ansammlung von alten mineralisierten Baumstämmen, und gemeinsam mit einem lokalen Guide wandern Sie zur berühmten Felszeichnung „White Lady“. Übernachtung in der Brandberg White Lady Lodge o.ä.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 10-11 | Brandberg, Namibia – Swakopmund, Namibia

Fahrstrecke Tag 10: ca. 250 km; reine Fahrzeit ca. 3,5 Stunden

Heute erreichen Sie die Küste Namibias am Atlantischen Ozean. Bei Cape Cross statten Sie der Robbenkolonie, die zu den größten weltweit zählt, einen Besuch ab. Dichtgedrängt liegen hier unzählige Robben faul an Land oder tummeln sich im Wasser. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie schließlich die Küstenstadt Swakopmund. Hier haben Sie einen freien Tag, um die Stadt zu erkunden oder sich abenteuerliche Aktivitäten wie Quadbiking, Fallschirmspringen, Kajakfahren oder Sandboarden anzuschließen (optional). Zwei Übernachtungen im Hotel D’Avignon o.ä.
2 x Frühstück | 1 x Mittagessen

 

Tag 12-13 | Swakopmund, Namibia – Sossusvlei, Namibia

Fahrstrecke Tag 12: ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 5 Stunden

Auf Ihrer Weiterreise gen Süden durchqueren Sie karge mondartige Landschaften, die eine ganz eigene und besondere Faszination ausüben. Diese weichen jedoch schon bald dem einzigartigen Dünenmeer der Namib-Wüste. Sie besuchen das berühmte Sossusvlei. Diese ausgetrocknete Lehmsenke wird von einigen der höchsten Dünen der Welt umgeben. Außerdem erkunden Sie den Sesriem Canyon, der über Millionen von Jahren vom Tsauchab River geformt wurde. Den Abschluss eines wunderbaren Tages bildet ein fantastischer Sonnenuntergang über der einmaligen Dünenlandschaft. Sie verbringen zwei Nächte im Desert Camp o.ä.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 14 | Sossusvlei, Namibia – Windhoek, Namibia

Fahrstrecke ca. 350 km; reine Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Heute erreichen Sie Windhoek. Die Hauptstadt des Landes strahlt einen besonderen Charme aus, der unter anderem auf die bunte Mischung aus Namibias verschiedenen Völkern zurückzuführen ist. Erkunden Sie die Stadt und gehen Sie am Abend gemeinsam mit der Reisegruppe in eines der vielzähligen Restaurants (optional). Sie übernachten im Klein Windhoek Guest House o.ä.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 15 | Windhoek, Namibia – Kalahari, Botswana

Fahrstrecke ca. 550 km; reine Fahrzeit ca. 7,5 Stunden

Sie lassen Namibia heute hinter sich und überqueren die Grenze nach Botswana. Inmitten der Halbwüste Kalahari befindet sich Ihr Tagesziel. Nach der langen Fahrt ist ein Spaziergang eine willkommene Abwechslung! Begleiten Sie einen Buschmann vom Volk der San auf einem Spaziergang und lassen Sie sich von ihm die Tricks und Kniffe für das Überleben im Busch zeigen. Übernachtung in der Dqae Qare San Lodge o.ä. in der Nähe von Ghanzi.
Frühstück | Mittagessen | Abendessen

 

Tag 16-18 | Kalahari, Botswana – Okavango Delta, Botswana

Fahrstrecke Tag 16: ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Sie erreichen Maun und bereiten sich hier auf Ihren Ausflug in das Okavango Delta vor. Nach einer Übernachtung in Maun startet dann endlich das Abenteuer. Im Okavango Delta trifft der Okavango River auf die Kalahari, fächert sich auf und bildet das weltweit größte Binnendelta, eine einzigartige und ungewöhnliche Wasserwelt. Die saisonale Flut verleiht dem Okavango Delta einen sich stets wandelnden Charakter und die große Vielfalt an Flora und Fauna macht das Delta zu einem der größten Naturparadiese. In Mokoros gleiten Sie durch die sich windenden Wasserkanäle und erreichen schließlich eine abgelegene Insel, wo Ihr Zeltcamp bereits für Sie aufgeschlagen wurde. Erleben Sie Bush Walks, gehen Sie schwimmen, beobachten Sie die vielfältige Vogelwelt oder genießen Sie einfach nur diese ursprüngliche Wildnis.
3 x Frühstück | 3 x Mittagessen | 2 x Abendessen

 

Tag 19 | Okavango Delta, Botswana – Nata, Botswana

Fahrstrecke ca. 320 km; reine Fahrzeit ca. 4 Stunden

Von der Wildnis des Okavango Deltas geht es zurück in die Zivilisation und weiter in Richtung Makgadikgadi-Salzpfannen. Spüren Sie hier die unermessliche Weite Afrikas! Nach einem Regen füllen sich die Pfannen recht schnell mit Wasser und locken dann tausende von Wasservögeln sowie Zebras, Gnus und Springböcke an. Sie übernachten in einem Safarizelt der Nata Lodge o.ä.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 20 | Nata, Botswana – Chobe Nationalpark, Botswana

Fahrstrecke ca. 300 km; reine Fahrzeit ca. 3,5 Stunden

Weiter geht es in Richtung Norden durch das Kasane Forest Reserve nach Kasane. Am Nachmittag erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis: Auf dem Chobe River, der die nördliche Grenze des gleichnamigen Nationalparks bildet, unternehmen Sie eine Bootsfahrt. Vom Boot aus haben Sie eine hervorragende Sicht auf die Flusspferde, die sich im Wasser tummeln, und die Tiere, die zum Trinken ans Ufer kommen. Der Chobe Nationalpark ist vor allem für seine großen Elefanten- und Büffelherden bekannt, aber auch die restlichen der „Big Five“ und andere Tierarten sind zahlreich im Park vertreten. Übernachtung in der Thebe River Safaris Lodge o.ä.
Frühstück | Mittagessen

 

Tag 21 | Kasane, Botswana – Livingstone, Sambia

Am Morgen geht es zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise. Mit der Kazungula-Fähre setzen Sie nach Sambia über und erreichen schließlich zur Mittagszeit Livingstone. Hier endet Ihre abwechslungsreiche Reise.
Frühstück

 

Enthaltene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben
  • 18 Übernachtungen in festen Unterkünften
  • 2 Übernachtungen in einem einfachen Zeltcamp im Okavango Delta
  • Transport im Overland Truck
  • Professioneller, englischsprachiger Guide/an manchen Daten deutschsprachiger Guide oder Übersetzer
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • Alle Nationalparkgebühren

 

Nicht enthaltene Leistungen:
  • Flüge (national und international)
  • Getränke und Mahlzeiten, die nicht angegeben sind
  • Visa, optionale Aktivitäten, Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Private Reiseversicherungen

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, denn dann können Sie hinterher nicht sagen: Wenn ich das gewusst hätte!
Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E-Mail bleibt doch manches für uns selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie allgemeine Fragen im Vorfeld aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig. Denn die meisten Fragen beantworten die nachfolgenden Erklärungen. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant-Tours Team.

  • 1.1 Was erwartet Sie bei einer Overland-Safari?

    Eine Overland-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und spricht diejenigen an, die mehr über das Tierleben, die Kultur und über die Menschen Afrikas erfahren möchten. Sehr oft führt Sie die Safari abseits der üblichen Touristenpfade und viele der besuchten Gebiete besitzen nicht die Infrastruktur, die man in Europa gewohnt ist.

  • 1.2 Wer ist für eine Overland-Safari geeignet?

    Die Gruppen bestehen meist aus bis zu 12 Personen aller Lebensrichtungen und verschiedener Nationalitäten: die meisten Teilnehmer kommen aus Europa, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika. Obgleich Paare und Freunde oft zusammen buchen, gibt es viele Alleinreisende und das Männer-Frauen-Verhältnis ist sehr ausgeglichen.
    Diese Reiseart eignet sich also hervorragend für Singles, die Afrika bereisen möchten, aber keinen passenden Reisepartner finden. Niemand wird auf der Tour alleine gelassen, da alle Aktivitäten und auch das Essen zusammen vorbereitet und durchgeführt werden.
    Bei allen Touren ist das eigene Einbringen erwünscht. Dies beinhaltet ein wenig Mithilfe beim Vorbereiten des Essens (Zwiebeln schneiden, Salat putzen etc.) und beim Abwaschen.
    Overland-Safaris sind für Menschen, die das Leben genießen und die sich für die Kultur, die einheimische Bevölkerung und vor allem die afrikanische Wildnis interessieren.
    Um Afrika zu bereisen und dies zu genießen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch ab und an zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land, aus dem Sie anreisen, und manche Dinge passieren, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

  • 1.3 Wer ist Guide und wer kocht?

    Auf den meisten Touren sind zwei tourbegleitende Guides dabei, die sich die anfallenden Aufgaben teilen. Die Guides sind meistens in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Egal ob Schwarz oder Weiß, weiblich oder männlich, alle Guides sind professionell, erfahren und enthusiastische Liebhaber ihres eigenen Kontinents. Alle Guides haben ihr Handwerk in staatlich verordneten Kursen erlernt und Prüfungen darüber abgelegt. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch, zu bestimmten Terminen (diese sind entsprechend gekennzeichnet) wird die Tour jedoch von einem deutschsprachigen Guide geleitet.

  • 1.4 Was wird gekocht?

    Die Guides sind sehr gute Köche und die Mahlzeiten sehr abwechslungsreich. Die Zutaten dafür werden unterwegs in Geschäften und Märkten gekauft. Wenn dies auf manchen Touren in manchen Ländern nicht möglich ist, werden gefrostete Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe (Fleisch, Wurst, Fisch etc.) verwendet. Die Guides sind für Wünsche immer empfänglich und auch Vegetarier (bitte bei Buchung angeben) kommen voll auf ihre Kosten, da reichlich Gemüse und Obst und auch vegetarische Gerichte angeboten werden. Hier einige Beispiele:

    Frühstück | Frühstückszerealien wie Cornflakes, Müsli oder Rusks, Milch, Brot/Toast, Marmelade, Tee/Kaffee (an manchen Tagen auch Rührei, French Toast, Wurst, Schinken, Käse)

    Mittagessen | Käse, kaltes Fleisch, Würstchen, Fisch, Salate, Brot oder Brötchen, Sandwiches, Obst, Tomaten, Gurken

    Abendessen | auf dem Feuer gekochte Eintöpfe (Potjies), Braai (typisch afrikanisches Grillen mit Boerewors, Steaks, Fisch), Kartoffeln, Mielie Pap, Gemüse, verschiedene Currys, Pasta, Reisgerichte

    Bitte beachten Sie, dass Sie eventuelle allergische Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane/vegetarische Lebensweise schon bei der Buchung angeben.

  • 1.5 Wie sieht ein typischer Tag auf einer Overland-Safari aus?

    Auf einer Overland-Safari startet der Tag normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endet, wenn die Sonne untergeht. Das heißt nicht, dass Sie bei Sonnenuntergang im Bett sein müssen, aber Sie werden das Tagesziel bei Einbruch der Dunkelheit erreicht haben. Da Sie in Afrika unterwegs sind und die Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten Sie mit Verspätungen rechnen, offen und flexibel sein.
    In der Regel beginnt der Tag zwischen 07:00 und 08:00 Uhr mit dem Frühstück. Manchmal ist es notwendig, sehr früh aufzustehen, um das nächste Tagesziel zu erreichen oder einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben. Seien Sie aufgeschlossen, es ist alles Teil des Abenteuers. Das Mittagessen wird normalerweise unterwegs zubereitet und eingenommen und am Nachmittag, je nach Ankunftszeit in der Unterkunft, haben Sie Zeit zum Entspannen oder die Umgebung zu erkunden. Das Abendessen wird je nach Örtlichkeit draußen oder drinnen serviert und danach bleibt es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie noch ein wenig Zeit gemeinsam mit der Gruppe verbringen oder sich direkt in Ihr Zimmer zurückziehen.

  • 1.6 Welche Fahrzeuge werden benutzt?

    Auf den meisten Touren werden Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden, verwendet. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen hohen Reisekomfort. Der hintere Bereich ist für das Gepäck, die Nahrungsmittel und das Kochgeschirr vorgesehen. Des Weiteren haben die Fahrzeuge Gaskocher, Frischwassertanks, Stereoanlage, Licht in der Kabine und Sprechverbindung mit dem Fahrer.

  • 1.7 Welche Unterkünfte werden benutzt?

    Bei einer Overland-Safari mit festen Unterkünften übernachten Sie in einfachen, aber sauberen Unterkünften. Dies kann eine Lodge sein, ein Bed & Breakfast Guesthouse, Bungalows und an manchen Orten auch feststehende Safarizelte mit Betten.
    Manchmal sind die Badezimmer/Duschen im Zimmer, manchmal teilen sich mehrere Zimmer ein Badezimmer, manchmal gibt es auch nur Gemeinschaftsbäder. Wenn Sie als Alleinreisender kein Einzelzimmer buchen, teilen Sie sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden. Reisen Sie als Paar oder mit einem Freund/einer Freundin, haben Sie ein Zimmer für sich.

2. Reisevorbereitungen

  • 2.1 Welche Reisedokumente brauchen Sie?

    Reisepass | Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/Visa usw. hat. Für Minderjährige gelten z.T. gesonderte Bestimmungen, Detailinformationen finden Sie weiter unten.

    Visa | Die Visa-Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte überprüfen Sie rechtzeitig die Webseite des Auswertigen Amtes, um sich über die aktuellen Anforderungen zu informieren - http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html. Sollten Sie eine außereuropäische Nationalität haben, informieren Sie sich bitte bei der jeweiligen Botschaft über die aktuellen Visa-Anforderungen des Landes. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant-Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Für Deutsche, Schweizer und Österreicher gilt in folgenden Ländern Visapflicht:

    visa

    Für andere europäische Nationalitäten gelten meist die gleichen Visavorschriften. Da es jedoch wie überall Ausnahmen gibt, sollten die Visa-Vorschriften für jede Nationalität geprüft werden. Wir geben gerne Auskunft über die Visa-Bestimmungen und unterstützen Sie bei der Besorgung der nötigen Dokumente.

    Ein- sowie Durchreisebestimmungen für Minderjährige (Regelung für Namibia, Südafrika und Botswana):

    Die Einreisebestimmungen nach Südafrika, Namibia und Botswana haben sich für Minderjährige seit 2015/2016 geändert. Folgende Bestimmungen gelten für alle 3 Länder:

    ▪ Wenn beide leiblichen Eltern mit einem Kind reisen, haben sie eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde (in englischer Sprache) des Kindes aus der die personenbezogenen Angaben der Eltern und des Kindes hervorgehen, vorzulegen.
    ▪ Reist ein Minderjähriger nur mit einem Elternteil, muss nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist. In diesem Fall werden neben der beglaubigten, internationalen und ungekürzten Geburtsurkunde zudem eine Einverständniserklärung (in Form einer eidesstattlichen Erklärung auf Englisch), eine beglaubigte Passkopie sowie Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils verlangt. Die eidesstattliche Erklärung muss vom Elternteil vor einem Notar unterschrieben werden, welcher das unterzeichnete Dokument notariell beglaubigt. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als 6 Monate alt sein.
    ▪ Sollte ein Elternteil das alleinige Sorgerecht haben, wird der gerichtliche Beschluss über das alleinige Sorgerecht oder die Sterbeurkunde verlangt (in englischer Sprache). In diesem Fall wird eine beglaubigte, internationale und ungekürzte Geburtsurkunde ebenso verlangt.

    Eine internationale Geburtsurkunde erhalten Eltern beim Bürgeramt.

    Des Weiteren darf das Kind nur mit einem gültigen Kinderreisepass einreisen bzw. durchreisen. Ein verlängerter Kinderreisepass ist NICHT gültig.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und bei den Botschaften des jeweiligen Landes.

    Auswertiges Amt: https://www.auswaertiges-amt.de/de/namibiasicherheit/208314#content
    Botschaft von Namibia: http://www.namibia-botschaft.de/

    Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz der gültigen Dokumente sind, da Elefant Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

    Weitere wichtige zu beachtende Regeln | Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem Ihre Reise endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen. Wenn die Safari, an der Sie teilnehmen, mehrmals in das gleiche Land führt, achten Sie bitte darauf, dass Sie ein mehrfaches Einreisevisum haben, das Ihnen die Wiedereinreise in das Land erlaubt.

  • 2.2 Welche Versicherungen sind sinnvoll?

    Da Sie sich im nichteuropäischen Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein.
    Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Wenn nicht, empfehlen wir eine Reiseunfallversicherung.
    Unserer Meinung nach macht auch eine Reisegepäckversicherung durchaus Sinn.
    Da es auf dem Markt viele unterschiedliche Produkte mit noch unterschiedlicheren Leistungen gibt, bitten wir Sie für die richtige und umfassende Beratung um Kontaktaufnahme mit dem
    Elefant-Tours Team.

  • 2.3 Wie viel Geld sollten Sie mitbringen?

    Es wird empfohlen, etwas extra Geld auf die Safari mitzunehmen, ca. 5-10 Euro am Tag sind meistens ausreichend. Auf manchen Touren gibt es eine Auswahl optionaler Exkursionen, an denen Sie teilnehmen können und die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Es empfiehlt sich, eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen.
    In Afrika ist Trinkgeld nicht Pflicht, aber sehr verbreitet. In Restaurants sind 10% für guten Service üblich und wenn Sie den Service als außergewöhnlich gut empfanden, darf natürlich auch mehr gegeben werden. Taxifahrer erhalten in der Regel kein Trinkgeld.
    Die Tour Guides arbeiten schwer, werden aber auch branchenüblich bezahlt. Gerne können Sie den Guides ein Trinkgeld geben, wenn Sie der Meinung sind, sie haben gute Arbeit geleistet oder sich außergewöhnlich bemüht/angestrengt, um Ihnen eine tolle Reise zu ermöglichen. Am besten sammelt einer der Gruppe am Schluss die Trinkgelder aller Teilnehmer ein (wir empfinden 2-4 Euro pro Person/Tag als angemessen). Stecken Sie welchen Betrag auch immer Sie für passend empfinden in jeweils einen Umschlag und übergeben Sie diese den Guides am Ende der Tour. Falls Sie sich von einem Guide genötigt fühlen ein, Trinkgeld zu bezahlen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@elefant-tours.de.

    Hier einige der optionalen Aktivitäten mit ca. Preisen:

    Aktivitäten

  • 2.4 Welche Währung ist empfehlenswert mitzubringen?

    Sambia | Sambia-Kwacha | (ZMK); 1 ZMK = 100 Ngwee
    Das Visum für Sambia kann in USD bezahlt werden, alles andere muss in Sambia-Kwacha bezahlt werden. Es gibt Geldautomaten an allen internationalen Flughäfen und Sie haben außerdem die Möglichkeit, in Wechselstuben ausländische Währungen zu tauschen. Da nicht garantiert werden kann, dass die Geldautomaten immer genügend Bargeld haben, ist es empfehlenswert, eine VISA, Mastercard oder Maestro Card dabei zu haben.

    Namibia | Namibia Dollar (N$ oder NAD); 1 NAD = 100 Cent
    Wie in Südafrika können ausländische Währungen in Wechselstuben oder Banken an Flughäfen oder in größeren Städten in Namibia-Dollar getauscht werden. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem PIN Code am Geldautomat Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Geschäfte und Tankstellen Kreditkarten akzeptieren. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    Südafrikanische Rand werden ebenfalls an vielen Orten akzeptiert. Das Wechselgeld ist in der Regel jedoch Namibia-Dollar.

    Botswana | Botswana Pula (P oder BWP); 1 BWP = 100 Thebe
    Es ist ratsam, ausländische Währungen am Flughafen oder in Wechselstuben in größeren Städten wie Gaborone, Francistown, Kasane und Maun in Pula zu tauschen. Des Weiteren können Sie mit einer Maestro Card oder irgendeiner Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express, Diners Club) und Ihrem PIN Code am Geldautomat Geld abheben. Bitte beachten Sie, dass viele Geschäfte und Tankstellen keine Kreditkarten akzeptieren. Daher sollten Sie immer genug Bargeld bei sich tragen.
    Südafrikanische Rand werden ebenfalls an vielen Orten akzeptiert. Das Wechselgeld ist in der Regel jedoch Pula.

  • 2.5 Was ist mitzubringen?

    Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen müssen, und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein. In jedem Falle gilt eines: Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und nehmen Sie maximal eine große Tasche (15 kg) oder einen Rucksack und 1 Stück Handgepäck auf Ihre Tour mit. BITTE KEINE KOFFER!

    Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle:

    Von Juni bis September ist in den südlicheren Ländern Afrikas Winter und da ist es vor allem abends und nachts notwendig, wärmere Sachen mitzunehmen als im afrikanischen Sommer. Auch helfen eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil gut gegen eventuelle Moskitostiche.

    Hier eine grobe Checkliste:

    Grundsätzlich gilt:
    Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und glücklicherweise trocknen diese rasch, sodass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.

    Bekleidung:
    ▪ warme Jacke, warmer Pullover
    ▪ leichte Jacke oder Regenponcho
    ▪ 2 Sweatshirts oder leichte Pullover
    ▪ 1 lange Hose
    ▪ 1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
    ▪ 2 kurze Hosen
    ▪ 4-6 T-Shirts
    ▪ 1 Handtuch zum Duschen
    ▪ 1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
    ▪ Ausreichend Unterwäsche & Socken
    ▪ Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
    ▪ wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
    ▪ Badeschuhe oder Sandalen

    Bitte beachten:
    Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!).
    Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts.

    Allgemein gilt:
    ▪ nicht barfuß
    ▪ nicht oben ohne (Männer)
    ▪ Frauen sollten sich Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken

    Wichtiges:
    ▪ Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
    ▪ Bargeld, Kreditkarte
    ▪ Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene) und Mittel gegen Durchfall und Malaria
    ▪ Ersatzbrille
    ▪ Schlafsack

    Nützliches:
    ▪ Fernglas, Kamera, Batterien, Filme
    ▪ Taschenlampe
    ▪ Insektenschutz
    ▪ Wasserflasche

  • 2.6 Welche gesundheitlichen Risiken warten auf einer Afrikareise und wie kann man sich davor schützen?

    Generell kann man sagen, dass Afrika mit ein paar Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt als andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam. Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma oder Herzbeschwerden vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

    Malaria | Alle Gäste werden darauf hingewiesen, sich vor Reisebeginn um Malariaprophylaxe zu kümmern und diese Medikamente auch einzunehmen. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und einen Urlaub stark beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Morgen- und Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito-Spray oder Creme. In folgenden Ländern/Gebieten besteht Malariagefahr:
    nördliches Namibia, nördliches Botswana, Sambia.

    Durchfall | Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, dass einige Besucher auf ihrer Afrika-Reise ein oder zwei Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf veränderte klimatische Bedingungen und andere Lebensmittel als zu Hause.
    Grundsätzlich gilt:
    ▪ Leitungswasser nicht überall aus allen Quellen trinken, sprechen Sie mit dem Guide.
    ▪ Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen.
    ▪ Kein rohes Fleisch oder Fisch, der längere Zeit ungekühlt blieb, oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen.
    ▪ Gemüse und Obst vor dem Verzehr waschen.

  • 2.7 Mit was für einem Klima ist zu rechnen?

    Das Klima in Afrika kann sehr extrem sein, weswegen Sie vorbereitet sein sollten. Von Oktober bis April ist Sommer im südlichen Afrika und die Temperaturen können sehr hoch sein. Erwarten Sie bis zu 50 °C in den Wüstengegenden in Namibia und Botswana. In den Wintermonaten kann es nachts sehr kalt sein mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber in der Regel trotzdem relativ warm.
    Im südlichen Afrika beginnt die Hauptregenzeit im Januar und kann bis April anhalten. Auch von Oktober bis Dezember muss mit einigen kurzen Regenfällen gerechnet werden. Die einzige Gegend, in der Winterregenklima herrscht, ist die Gegend um Kapstadt, wo es in der Regel zwischen Mai und September regnet.
    Wichtig: Diese Angaben sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Das Wetter unterliegt nicht unserer Kontrolle und manchmal startet der Regen früher oder endet später – und manchmal fällt er ganz aus.

    Temperaturen

3. Unterwegs auf Safari

  • 3.1 Rauchen

    Bitte keine Zigarettenstummel aus dem Fahrzeug oder bei Stopps in die Landschaft werfen. In den Fahrzeugen, Unterkünften und in der Umgebung der Küche gilt ein generelles Rauchverbot. Dies ist nicht nur aus Rücksichtnahme auf die Mitreisenden angebracht, sondern auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll. Auf allen Touren werden grundsätzlich genug Stopps gemacht, sodass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

  • 3.2 Gesetze und Bestimmungen

    Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die geltenden Gesetze des bereisten Landes hält. Alle Tourteilnehmer, die gegen geltendes Recht verstoßen und mit dem Gesetz in Konflikt geraten, sind für die Folgen selbst verantwortlich. Sollte durch Fehlverhalten der Tourablauf gestört werden, muss die Weiterreise auf eigene Kosten fortgesetzt werden. Eine Rückerstattung des gezahlten Tourpreises ist in solchen Fällen nicht möglich. Selbstverständlich sollte man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern einhalten. Einheimische sollten stets um Einverständnis gefragt werden, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert.

  • 3.3 Sicherheit

    Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Besonders in großen Städten sollten Sie vorsichtig sein und nachfolgende Regeln beachten:
    ▪ Hören Sie auf die Sicherheitshinweise des Guides.
    ▪ Laufen Sie nicht alleine durch leere Straßen und Orte, besonders nicht nachts. Versuchen Sie in Gruppen zu laufen.
    ▪ Bringen Sie keine unnötigen Wertsachen wie Schmuck oder teure Uhren mit.
    ▪ Tragen Sie nie viel Bargeld bei sich.
    ▪ Achten Sie auf Taschendiebe.
    ▪ Tragen Sie einen dünnen Geldgürtel unter Ihrer Kleidung.
    ▪ Verstauen Sie Ihren Pass, die Kreditkarten und Flugtickets im Safe des Trucks und haben Sie eine Kopie der wichtigen Dokumente separat dabei.
    ▪ Bewahren Sie Geld, Kameras und Handys in einem Tagesrucksack auf und tragen Sie diesen immer bei sich.

  • 3.4 Wichtiges bei Pirschfahrten/Bush Walks/Kanutouren etc.

    Obwohl Ihnen der Guide im Vorfeld jeder Tour einen genauen Überblick über die Parks und Reservate und die dort geltenden Regeln gibt, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen.
    Ihr Tourguide ist ein ausgebildeter Profi und die lokalen Guides, die ab und an zur Tour in bestimmten Gegenden dazustoßen, kennen sich in ihren Gebieten bestens aus. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten.
    Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Versuchen Sie also nicht, nur wegen eines guten Fotos den Tieren zu nahe zu kommen.
    Egal, ob Sie auf Game Drive in einem offenen Safarifahrzeug oder im Truck sind, achten Sie bitte immer darauf, nicht zu laut zu sein. Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für ein gelungenes Foto verpassen.
    Bleiben Sie bitte ohne ausdrückliche Genehmigung Ihres Guides immer im Fahrzeug. Versichern Sie sich vor einem Game Drive immer, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

    Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug, bis ein Guide ihnen mitteilt, dass es keine Gefahr darstellt, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und was zu trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

  • 3.5 Stromversorgung unterwegs

    Im digitalen Zeitalter ist die Stromversorgung unterwegs ein wichtiges Thema. In den meisten Unterkünften haben Sie die Möglichkeit, Ihre Akkus im Zimmer zu laden. Außerdem können Sie auch den Barkeeper oder die Rezeptionistin fragen, ob Sie Ihre Akkus für eine Weile laden können. Natürlich wollen alle Teilnehmer ihre Batterien laden, sodass Absprachen und ein wenig Geduld empfehlenswert sind. Einige der Fahrzeuge sind auch mit südafrikanischen Steckdosen ausgestattet, sodass Sie während der Fahrt die Batterien laden können. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass aufgrund der schlechten, holprigen Straßenbedingungen die Steckdosen nicht immer 100% funktionieren und das Laden deutlich länger dauern kann. Die passenden Adapter für unterschiedliche Länder müssen Sie selbst mitbringen. Sollte es unterwegs einmal keine Möglichkeit geben, Akkus zu laden, wird Sie der Guide rechtzeitig informieren.

  • 3.6 Probleme unterwegs

    Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ihn bei jeglichen Problemen in Kenntnis zu setzen. Ein ehrliches Wort vor Ort ist wirksamer als ein nachträglicher Beschwerdebrief. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant-Tours Team.Wir werden nichts unversucht lassen, um die Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen.

  • 3.7 Haftungsausschlusserklärung

    Es kann sein, dass von allen Teilnehmern vor der Tour eine Haftungsausschlusserklärung zu unterschreiben ist. Dies ist aufgrund der Vorschriften im Reiseland notwendig, hebelt aber deutsche (europäische) Gesetze und Rechtsbeziehungen zwischen Reisendem und deutschem Veranstalter nicht aus.

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen und können nur noch sagen: Bis bald in Afrika!