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Beeindruckendes Namibia & Tierparadies Botswana

Am 18. April 2015 startete unser erneutes Afrika-Abenteuer. Wir freuten uns schon sehr darauf, die nächsten 4 Wochen in Namibia und Botswana zu verbringen. Von Frankfurt flogen wir mit Air Namibia direkt nach Windhoek. Nachdem wir sehr früh am Morgen ankamen, alle Einreiseformalitäten erledigten und unseren Mietwagen entgegennahmen, bemühten wir uns trotz Linksverkehr, heil an unserer Unterkunft anzukommen.
Es sollte noch etwas dauern, bis wir uns daran gewöhnt haben, auf der linken Straßenseite zu fahren.

Im Elegant Guesthouse angekommen musste ein kurzes Frühstück reichen, dann machten wir uns auch schon wieder auf den Weg zu Site Inspections.

Am nächsten Tag ging es in Richtung Mariental. Auf der Bagatelle Game Ranch unternahmen wir einen Reitausflug in den Ausläufern der Kalahari und hatten Gelegenheit, eine Gepardenfütterung beobachten zu können. Danach führte uns der Weg weiter in den Süden bis zum Fish River Canyon. Ein atemberaubender Einblick!

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Am Canyon entlang fuhren wir immer weiter in den Süden nach Noordoewer bis zum Orange River und der Grenze zu Südafrika, anschließend wieder westlich am Fish River Canyon entlang in Richtung Norden. Die stets wechselnde Landschaft, die wunderschönen Farben und bizarren Formen der vulkanischen Berge, die wir passierten, sind wirklich beeindruckend. Selten hat uns die Natur so sprachlos gemacht.

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Die nächsten Stationen waren Aus und Lüderitz. In der Hafenstadt Lüderitz merkte man sofort die kühle Brise, die vom Atlantik herüberwehte.

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Über die atemberaubenden, malerischen Tirasberge, vorbei an einsamen Oryxantilopen und Zebraherden ging es weiter in Richtung Soussusvlei. Nach einigen Unterkunftsbesichtigungen unterwegs kamen wir in der Sossusvlei Lodge an. Hier unternahmen wir einen Ausflug zu den Dünen und Dead Vlei. Großartige Bilder werden hier von der Natur beim Sonnenaufgang geboten. Es ist gar nicht so einfach, eine Düne hochzulaufen. Man spart etwas seine Kräfte, indem man versucht, in die Spuren der Vorgänger zu treten.

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Die nächste Station war Swakopmund. Wir passierten die Naukluftberge und Solitaire, wo es den besten Apfelkuchen gibt, und legten einen kurzen Stopp an der Lagune von Walvis Bay ein. Riesige Schwärme der rosafarbenen Vögel tummelten sich hier die Küste entlang.

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In Swakopmund besuchten wir einige Unterkünfte und erkundeten die kleine, pittoreske Stadt, in der man sehr oft auf Deutsch angesprochen wird. Von Swakopmund fuhren wir in das Erongo-Gebirge um auf der gemütlichen Gästefarm Onduruquea zu übernachten. Vom Bett aus konnten wir das beleuchtete Wasserloch beobachten. Unser nächstes  Ziel war das imposante Waterberg Plateau. Kontrastreich zum restlichen Teil Namibias ist die Waterberg Plateau Lodge eingebettet in eine grüne Oase, die auf zahlreichen gut gekennzeichneten Wanderwegen erkundet werden kann.

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Vom Waterberg führte unsere spannende Reise weiter in das Damaraland, das Zuhause der Wüstenelefanten und Nashörner. Hoch oben auf dem Grootberg übernachteten wir in der Grootberg Lodge, von der wir einen unvergleichbaren Ausblick ins Tal hatten. Lange konnten wir diesen jedoch nicht genießen, da wir am nächsten Tag früh aufbrechen wollten, um uns mit einem Guide zu Fuß auf die Suche nach den dort lebenden Nashörnern zu machen. Wir begaben uns auf spannende Spurensuche und wurden am Ende mit tollen Bildern auf unseren Speichermedien belohnt.

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Über die Etosha-Pfanne inklusive Unterkunftsbesichtigungen der staatlichen Camps Dolomite, Okaukuejo und Namutoni übernachteten wir direkt am östlichen Gate des Parks im Mushara Bush Camp. Hier wurden wir mit Abendessen und Tanz in einem Boma verwöhnt.

Unsere Reise führte uns nun weiter in den berühmten Caprivi-Zipfel, der für viele Jahre zwischen Namibia und Botswana hart umkämpft war. Wir kamen in der River Dance Lodge an und staunten über die interessante Bauweise der einzelnen Bungalows mit Blick auf den Kavango River. Am Abend wurden wir im Kerzenschein empfangen und mit einem wunderbaren Menü verköstigt. Eines der Highlights war das Frühstück auf dem hauseigenen Boot während wir den Kavanago hinauf schipperten und seltene Vogelarten und Krokodile beobachten konnten.  Nach der Bootsfahrt machten wir uns auf den Weg nach Botswana.  Wir passierten problemlos die Grenze und gaben unseren Mietwagen am Flughafen Kasane ab. Von dort wurden wir mit einem Transfer nach Victoria Falls gebracht und trafen auf die restliche Gruppe, mit der wir gemeinsam durch Simbabwe und Botswana reisten. Wir besichtigten die Ilala Lodge und das im viktorianischen Baustil errichtete Victoria Falls Hotel. Beide Unterkünfte haben direkten Zugang zu den Victoria Falls. Am Nachmittag besuchten wir die rauschenden Wasserfälle, deren Gischt schon von weitem in den Himmel ragt.

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Gewappnet mit Regencapes und Wasserschutz für unsere Kameras spazierten wir entlang der Wasserfälle, um von verschiedenen Aussichtspunkten diese gewaltigen Wassermassen zu beobachten und auf Bildern festzuhalten. Übernachtet haben wir in der Gorges Lodge. Kasane, das Tor zum Chobe Nationalpark, war der nächste Stopp auf unserer Liste. Wir lernten die Chobe Bakwena Lodge und die Chobe Safari Lodge kennen, die direkt an den Bänken des Chobe Rivers liegen. Ein absolutes Highlight auf unserer Reise war die Fotosafari mit Pangolin Safaris.

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Auf speziell umgebauten Booten, ausgestattet mit professionellen Kameras, fuhren wir auf dem Chobe River durch den Chobe Nationalpark. Unser Guide gab uns Hilfestellung, um das perfekte Tierbild zu schießen.

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Die Boote der Fotosafari brachten uns direkt zu unserer heutigen Unterkunft, der Chobe Savanna Lodge. Das Besondere an dieser Lodge ist, dass man diese nur mit dem Boot erreicht, denn sie liegt auf der anderen Seite des Flusses in Namibia. Den nächsten Tag nutzen wir, um durch den Park an die westliche Grenze des Parks zur Ngoma Safari Lodge zu fahren. Mit Sonnenaufgang brachen wir auf, um in Richtung Savuti zu fahren. Savuti ist bekannt für eine dichte Wildkatzenpopulation. Heute fiel unser Nachtlager etwas anders aus als sonst. Wir übernachteten im Park in Zelten ohne Zäune, so dass die Tiere durch unser Camp laufen konnten. Das Zelt war mit 2 Feldbetten und mit einer angeschlossenen Buschdusche und Buschtoilette ausgestattet. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir morgens und abends auf Pirschfahrt. Aber noch spannender waren die Nächte. Durch das Zelt konnte man der afrikanischen Nacht mit all ihren Tiergeräuschen lauschen und nur die Zeltwand trennte uns davon. Mit Kleinflugzeugen verließen wir Savuti und steuerten das größte Binnendelta Afrikas an.

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Das Personal der sehr luxuriösen Sandibe Okavango Safari Lodge erwartete uns bereits, um uns unsere grandiosen Chalets mit eigener großer Veranda und Pool zu zeigen. Nachdem wir uns etwas auf der Terrasse entspannen konnten, stiegen wir in die Safarifahrzeuge und dann begann auch schon die Safari. Dieser Game Drive hat alles übertroffen. Wir durften eine Gepardenfamilie, einen Rudel Wildhunde, einen Rudel Löwen und als Sahnehäubchen einen Leoparden in einer Baumkrone beobachten.

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Unser nächstes Camp am darauffolgenden Tag war das Camp Xakanaxa. Wir unternahmen vom Camp aus einen Game Drive im Moremi Game Reserve.

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Aber es waren keine Tiere, die unsere Aufmerksamkeit auf sich richteten, sondern ein Fahrzeug, das im Wasser stecken geblieben ist. Jedoch ohne Fahrer. Der Guide kontaktierte sofort die Lodge, damit Fahrzeuge losfahren, um nach den Personen zu suchen. Denn in einem Big 5-Reservat (Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant) zu Fuß unterwegs zu sein ist mutig, aber keine gute Idee. Schnell wurde der Fahrer und seine Begleiterin ausfindig gemacht und mit vereinter Kraft das Fahrzeug aus dem Fluss geholt. Das ist Afrika! Nach diesem spannenden Erlebnis setzten wir uns in das nächste Kleinflugzeug, um in die Kalahari zu fliegen.

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Die Kalahari ist bekannt für seine unglaublichen Weiten und seinen unvergleichbaren Sternenhimmel. Aus diesem Grund kann in jedem Chalet auf dem Dach ein Bett aufgebaut werden, damit man unter diesem gigantischen Sternenhimmel schlafen kann. Sehr zu empfehlen! Mit Wehmut stiegen wir am nächsten Morgen ein letztes Mal in ein Kleinflugzeug, das uns nach Maun brachte, wo unsere abenteuerliche und unvergessliche Reise endete.

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