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Aktiv sein in Kapstadt – Unsere Insidertipps für die schönste Stadt der Welt

Auf Reisen wollen sich viele Menschen erholen und entspannen. Aber warum sollte das nur im Liegestuhl gehen? Wenn Sie bei Ihrem Besuch in Kapstadt die Umgebung aktiv erkunden möchten, haben wir hier einige Tipps.

Aktiv sein in Kapstadt

Zu Fuß oder mit der Seilbahn auf den Tafelberg und eine Wanderung auf den Lion’s Head bei Vollmond, davon haben Sie sicher schon gehört. Wie wäre es mit diesen Alternativen, wenn Sie auch auf Ihrer Kapstadt-Reise aktiv sein möchten:

1. Wanderung auf den Devil‘s Peak

Neben seinen bekannten Brüdern Tafelberg, Lion’s Head und Signal Hill kann man den Devil’s Peak trotz seiner Größe schon mal übersehen. Doch eine Wanderung auf den 1000 Meter hohen Berg lohnt sich ganz sicher: Die Route via der Table Mountain Road ist nur mäßig steil und in vier Stunden gut zu schaffen, auch wenn Sie zu Hause nicht jeden Tag joggen gehen. Im Sommer spenden hohe Büsche an vielen Streckenabschnitten Schatten und Sie sind der Sonne nicht so ausgesetzt wie zum Beispiel bei einer Wanderung auf den Tafelberg. Anders als bei einer Wanderung auf den Lion’s Head müssen Sie auf dem Weg zum Gipfel nicht Schlange stehen und können die Aussicht auf den Tafelberg und über die City Bowl ausgiebig genießen:

Aktiv-in-Kapstadt_Devils-Peak

Foto: Sicht vom Devil’s Peak auf Tafelberg, Lion’s Head und die City Bowl

Wie komme ich hin: Mit Mietwagen, Taxi oder Uber auf der Table Mountain Road vorbei an der Seilbahnstation. Nach ca. drei Kilometern sehen Sie einen Parkplatz, von wo ein Pfad den Berg hinaufführt.
Was brauche ich: Feste Schuhe, auch im Sommer einen warmen Pulli, genügend Wasser und aus Sicherheitsgründen mindestens zwei Wander-Gefährten.
Wie viel kostet es: Außer viel körperlicher Energie – nichts!

2. Surfen in Muizenberg

Der Strand in Muizenberg gilt als Anfänger-Strand in Kapstadts Surfszene. Wenn Sie noch nie auf einem Brett standen und eher einen Bierbauch im Wetsuit präsentieren als ein Six-Pack, müssen Sie sich in Muizenberg nicht verstecken. In der „Surfers Corner“ haben sich viele Surfschulen angesiedelt, wo man Surfboard und Wetsuit ausleihen und auch gleich eine Stunde mit deinem persönlichen Surflehrer buchen kann. Mit dessen Hilfe stehen Sie auch an Ihrem ersten Tag mindestens einmal auf dem Brett – ganz bestimmt. Eine Surfstunde können Sie kurzfristig per Telefon oder E-Mail buchen. Wenn Surfen nichts für Sie ist, versuchen Sie sich doch beim Bodyboarden oder Stand Up Paddling. So machen Kapstadts kalte Wasser Spaß!

Wie komme ich hin: Mit Mietwagen, Taxi, Uber oder dem Zug (zum Beispiel ab Hauptbahnhof Kapstadt) von Kapstadt über die M2 nach Muizenberg. Im Ortskern von der Hauptstraße links abbiegen Richtung Strand.
Was brauche ich: Badeanzug/Bikini oder Badehose, die man unter den Wetsuit anziehen kann. Handtuch und Badeschlappen für die Duschräume der Surfschule.
Wie viel kostet es: Leihgebühr Surfboard und Wetsuit: ab 110 Rand für 1,5 Stunden. Private Surfstunde: ab 210 bis 360 Rand, abhängig von der Teilnehmerzahl.

Foto: Surf Emporium

Foto: Surf Emporium / Muizenberg

3. Aktiv an der Sea Point Promenade

Sport in der Stadt funktioniert in Kapstadt nirgends so gut wie an dieser lebendigen Promenade. Denn die Sea Point Promenade ist viel mehr als nur ein Ort zum Flanieren: Zu jeder Jahreszeit trifft man hier die Locals auf ihrer Jogging-Runde. Im Freibad „Sea Point Pavilion“ kann man im Sommer mit Blick aufs Meer seine Bahnen ziehen. Der Pool ist nicht beheizt, deshalb im Winter nur etwas für ganz Mutige. Direkt neben dem Freibad finden Sie einen Fahrradverleih. Am Atlantik vorbei führt Sie die fünf Kilometer lange Promenade von Sea Point bis zur V&A Waterfront. Unterwegs kann man sich im Outdoor-Gym an ein paar Klimmzügen probieren, eine Runde Minigolf spielen oder auf einer geführten Kajak-Tour aufs Meer hinauspaddeln. In die andere Richtung führt der Weg mit dem Fahrrad bis nach Camps Bay. Einen guten Überblick über das ganze Spektakel bekommen Sie bei einem Paragliding-Tandemflug vom Signal Hill mit Landung auf dem Grünstreifen der Promenade. Am Abend treffen sich an der Sea Point Promenade Gruppen zum Fußball spielen, auf der Slackline balancieren oder einer Yoga-Stunde direkt am Meer. Es gibt übrigens auch sehr leckeres Eis hier.

Foto: Upcyles

Foto: Upcyles / Sea Point Promenade

Wie komme ich hin: Mit MyCiti, Mietwagen, Taxi, Uber oder Minibus über die Main Road nach Sea Point. Die Promenade verläuft parallel zur Main Road.
Was brauche ich: Badeanzug/Bikini oder Badehose und Handtuch, falls Sie schwimmen gehen möchten.
Wie viel kostet es: Eintritt in das Freibad „Sea Point Pavilion“: 20 Rand, Senioren frei. Fahrradverleih: ab 60 Rand pro Stunde.

*Alle Preise sind angegeben in südafrikanischen Rand, Stand August 2016 und ohne Gewähr.

Ann-Kristina Rönchen

Ann-Kristina lebt seit 2012 in Südafrika und schreibt von Kapstadt aus über Reise- und Naturthemen aus dem südlichen und östlichen Afrika. Während ihres Studiums lebte sie in Lettland, Kenia, Thailand und Südafrika, wo sie schließlich ihr Politik- und Soziologiestudium abschloss. Im bunten Kapstadt ist sie nun zu Hause, packt aber bei der nächstbesten Gelegenheit gleich Zelt und Wanderschuhe ein, um die Natur des Western Capes zu genießen.

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