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1. Einführung

2. Reisevorbereitungen

3. Unterwegs


 

1. Einführung

Was erwartet Sie bei einer Mietwagen Rundreise durch das südliche Afrika?
Wer ist für eine Mietwagen Rundreise durch das südliche Afrika geeignet?
Wie sind die Verpflegungsmöglichkeit auf einer Rundreise durch das südl. Afrika?
In welchen Unterkünften wird auf der Mietwagen Rundreise übernachtet?
Wie viel Geld müssen Sie extra einrechnen?

2. Reisevorbereitungen

Welche Reisedokumente brauchen Sie ?
Welche Versicherungen sind sinnvoll ?
Kartenmaterial und Wegbeschreibungen
Was ist mitzubringen ?
Welche Zahlungsmittel sind am sinnvollsten?
Welche gesundheitlichen Risiken birgt eine Reise in das südliche Afrika
        und wie kann man sich davor schützen?

3. Unterwegs

Sicherheit
Straßenverhältnisse
Welche sonstigen Risiken gibt es auf einer Selbstfahrerreise
        und wie kann man sich davor schützen?

Gesetze und Bestimmungen
Wichtiges bei Game Drives in den Nationalparks
Probleme unterwegs

 

1. Einführung

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen vor einer eventuellen Buchung, damit Sie hinterher nicht sagen müssen: Wenn ich das gewusst hätte! Es ist uns wichtig, zufriedene Kunden zu haben und am Telefon oder per E- Mail bleibt doch manches für uns Selbstverständlich, für den Kunden aber vielleicht unklar. Auch wenn Sie im Vorfeld allgemeine Fragen aller Art haben, sind die folgenden Informationen wichtig, denn die meisten Fragen werden durch die nachfolgenden Erklärungen beantwortet. Sollte Ihre Frage hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das Elefant- Tours Team .

Was erwartet Sie bei einer Mietwagen Rundreise durch das südliche Afrika?

Alle unsere Mietwagen - Rundreisen sind von unseren Afrika - Spezialisten detailliert ausgearbeitet und hinsichtlich der Fahrdistanzen und Straßenverhältnisse genau geprüft. Eine Mietwagen - Rundreise in Namibia und Botswana ist ideal für Reisende, die mehr über das Land, die Kultur und über die Menschen des südlichen Afrika erfahren möchten. Unser Augenmerk bei der Gestaltung einer Tour ist die Abwechslung, sodass bei unseren ausgearbeiteten Touren neben dem Besuch der berühmten Sehenswürdigkeiten auch Zeit zur Entspannung und Muße eingeplant sind.

Wer ist für eine Mietwagen Rundreise durch das südliche Afrika geeignet?

Die Reise wird mehr oder weniger von Ihnen selbst durchgeführt. Sie fahren den Wagen, Sie suchen anhand unserer Wegbeschreibungen den Weg zu den Unterkünften und Sehenswürdigkeiten und an den Orten, an denen die Verpflegung nicht im Preis enthalten ist, suchen Sie selbst die Restaurants aus.
Daher sollten Sie schon ein wenig Organisations- und Improvisationstalent besitzen, reise- erfahren sein, einen gewissen englischen Grundwortschatz besitzen und mit neuen und unerwarteten Situationen gelassen umgehen. Sie müssen natürlich kein erfahrener Off- Road Fahrer sein, um die Strecken zu bewältigen und kein Fährtenleser, um sich in Afrika behaupten zu können. Die Mietwagen-Rundreise ist von unseren Spezialisten so gewählt, dass Sie die Reise mit einem normalen Pkw durchführen können.
Wenn Sie sich in größeren Gruppen nicht wohl fühlen oder jeden Urlaubstag selbst individuell gestalten möchten, dann ist eine Rundreise mit dem eigenen Mietwagen ideal. Egal ob mit dem Partner, Freunden oder der Familie, eine Selbstfahrertour lässt sich problemlos an die Ansprüche aller Beteiligten anpassen. Um Afrika zu bereisen, benötigt man Offenheit, Flexibilität und ab und an eine Portion Humor. Der schwarze Kontinent unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und dieser Wandel gibt dem Reisenden die Möglichkeit, Faszinierendes zu entdecken oder etwas Bewegendes zu erleben, kann aber auch gelegentlich zu Hindernissen auf der Reise führen. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer als in dem Land aus dem Sie anreisen und es passieren manche Dinge, die man so nicht erwarten würde. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem Aufenthalt, der Ihnen lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

Wie ist die Verpflegungsmöglichkeit auf einer Rundreise durch das südl. Afrika?

Bei den meisten angebotenen Unterkünften ist Frühstück inklusive. Wenn Sie in Städten oder kleineren Ortschaften übernachten, haben Sie zum Abendessen immer eine Auswahl an verschiedenen Restaurants. Die Auswahl ist im südlichen Afrika, je nach Größe der Stadt, sehr gut und das Essen vorzüglich. Abendessen haben wir auf der Tour nur an Zielen inkludiert, die so abgeschieden sind, dass es keine andere Alternative gibt. Ansonsten sind wir der Meinung, dass zu einem perfekten Urlaub auch die freie Wahl des abendlichen Restaurants gehört und nicht das vorbestimmte, zu einer bestimmten Uhrzeit servierte 3- Gänge- Menü. In den Nationalparks in Namibia haben Sie die Möglichkeit, auch das Abendessen in den parkeigenen Restaurants einzunehmen. Die Qualität des Essens kann im Vergleich mit privaten Restaurants außerhalb des Parks nicht immer mithalten. Die Mahlzeiten in den Camps in den Nationalparks in Botswana sind erfahrungsgemäß sehr gut.

In welchen Unterkünften wird auf der Mietwagen Rundreise übernachtet?

Alle angebotenen Unterkünfte und zumeist auch deren Eigentümer oder Manager kennen wir persönlich. Bei der Auswahl legen wir Wert darauf, dass die gewählte Herbergen Atmosphäre, persönliche Betreuung und individuellen Service bieten. So besteht für die Besucher die Möglichkeit, im Gespräch mit den Eigentümern oder Mitarbeitern der Unterkunft Interessantes über die besuchte Gegend im speziellen oder über das bereiste Land allgemein zu erfahren. Alle von uns ausgewählten Unterkünfte sind sehr sauber und gepflegt. Natürlich bietet keine der Unterkünfte die Service- Leistungen eines großen Hotels mit 24- Stunden- Zimmer- Service, Hotelbar und Concierge. Dafür spricht man Sie mit Ihrem Namen an und fragt Sie nicht ständig nach Ihrer Zimmernummer.

Wie viel Geld müssen Sie extra einrechnen ?

Diese Frage ist natürlich persönlicher Natur und hängt sehr von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen ab. Grundsätzlich können folgende Beträge als Kalkulationsgrundlage genommen werden:

Verpflegungskosten:
Frühstück
kostet ca. 3- 7 Euro pro Person
Mittagessen ca. 5- 10 Euro pro Person
Abendessen ca. 8- 15 Euro (je nach Restaurant und Auswahl)
Getränke   Wasser, Cola, Bier und Wein kosten ca. 1,50 – 2,50 Euro, Spirituosen je nach Bar und Auswahl, generell aber günstiger als in Europa.

Reisekosten:
Hier schlagen vor allem die Benzinkosten zu Buche. Kalkulieren Sie ganz grob 10 Liter pro 100 Kilometer und ca. 0,80 Euro- Cent pro Liter, egal ob Diesel für manche 4 x 4 Fahrzeuge und Camper oder Benzin für alle anderen Fahrzeuge. (Stand Juli 2007)

Nationalparkgebühren:
Hier einige der Nationalparkgebühren pro Tag (24 Stunden) & pro Person (ca. Preise/ Stand Oktober 2009):

Etosha Nationalpark: 80 Namibia Dollar (ca. 9 Euro)
Sesriem Canyon & Sossusvlei:
80 Namibia Dollar (ca. 9 Euro)
Waterberg Plateau Park: 80 Namibia Dollar (ca. 9 Euro)
Mahango Game Park, Mamili und Mudumu National Park:
40 Namibia Dollar (ca. 4 Euro)
Chobe Nationalpark: 120 Botswana Pula (ca. 13 Euro)
Makgadikgadi National Park: 120 Botswana Pula (ca. 13 Euro)
Victoria Falls Park: 20 US Dollar (ca. 15 Euro)

 

2. Reisevorbereitungen

Welche Reisedokumente brauchen Sie ?

Reisepass

Sie brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate bis über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens drei freie Seiten für Stempel/ Visa usw. hat.

Visa

Die Visa- Anforderungen in Afrika ändern sich ständig. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben. Bitte stellen Sie zu 100% sicher, dass Sie im Besitz eines gültigen Visums sind, da Elefant Tours nicht verantwortlich gemacht werden kann, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.

Generell gilt:

Südafrika: Europäer erhalten bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum
Namibia: Europäer erhalten bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum
Botswana: Europäer erhalten bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum
Zimbabwe: das Visum kostet ca. 35 USD für Europäer, zahlbar vor Ort
Zambia: das Visum kostet ca. 50 USD für Europäer, zahlbar vor Ort

Weiter wichtige zu beachtende Regeln:

Sie müssen im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welcher Ihnen ermöglicht, das Land zu verlassen, in dem Ihre Reise endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.

Führerschein
Jeder Fahrer, der ein Mietfahrzeug fahren will, muss im Besitz eines gültigen nationalen (z.B. deutschen) Führerscheins sein, diesen auch mitführen und auf Verlangen (Mietwagenannahme, Polizeikontrolle) vorzeigen. Des Weiteren empfehlen wir die Mitnahme eines internationalen Führerscheins, der für die Polizei lesbar ist und somit Probleme bei eventuellen Kontrollen verhindert.

Welche Versicherungen sind sinnvoll ?

Da Sie sich im Nicht- Europäischem Ausland aufhalten, gilt Ihre persönliche Krankenversicherung natürlich nicht. Sie werden als Privatpatient behandelt und müssen dafür ausreichend versichert sein. Prüfen Sie auch, ob Ihre private Haftpflicht Schäden bei Reisen außerhalb Europas abdeckt. Bei einer Buchungsbestätigung bieten wir Ihnen unverbindlich eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ohne Selbstbehalt an, gerne bieten wir Ihnen auch ein Travel-Basis-Paket an, indem eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung ohne Selbstbehalt und eine Auslandreise-Krankenversicherung inkludiert ist. Bitte kontaktieren Sie für eine Beratung das Elefant-Tours Team .

Kartenmaterial und Wegbeschreibungen

Kartenmaterial bekommen Sie von Ihrem Mietwagenverleiher bei der Fahrzeugannahme vor Ort (bitte nachfragen!). Sollten Sie sich im Vorfeld den Reiseablauf und die Fahrstrecken auf einer Landkarte anschauen, können Sie sich verschiedene Karten kaufen. Mit den Reiseunterlagen (nach Ihrer Restzahlung, ca. 3 Wochen vor Reiseantritt) bekommen Sie von uns exakte Wegbeschreibungen von den Hauptverkehrsstraßen zu den einzelnen Unterkünften. Des Weiteren erhalten Sie die  Telefonnummern der gebuchten Häuser und die Namen der Ansprechpersonen, damit Sie sich bei Verspätungen (z.B. Autopanne o.ä.) mit diesen in Verbindung setzen können.

Was ist mitzubringen ?

Natürlich können wir hier nur grobe Ratschläge geben, was Sie mitbringen müssen und jeder schätzt die Notwendigkeiten anders ein.

Auch die individuelle Reisezeit spielt eine wichtige Rolle :

Von Anfang/ Ende April bis Ende August/ Anfang September ist im südlichen Afrika Winter und vor allem abends und nachts ist es notwendig, wärmere Sachen dabei zu haben als im afrikanischen Sommer. In den Bergen herrschen andere Temperaturen, als z.B. im Etosha National Park und in der Wüste kann es nachts empfindlich kalt werden. Eine lange Hose, geschlossene Schuhe und ein langärmeliges Oberteil helfen gut gegen eventuelle Moskitostiche (Norden, Caprivi- Region, Okavango Delta, Chobe Nationalpark und Victoria Falls).

Hier eine grobe Checkliste:

Grundsätzlich gilt: Auf allen längeren Touren kann man unterwegs seine Kleider waschen oder gegen einen geringen Betrag waschen lassen und Glücklicherweise trocknen diese rasch, so dass wir empfehlen, kein unnötiges Gepäck mitzunehmen.   

Wir empfehlen u.a. folgendes mitzunehmen:

Warme Jacke, Warmer Pullover
Leichte Jacke oder Regenponcho
2 Sweatshirts oder leichte Pullover
1 lange Hose
1 Ersatzhose (bequem und strapazierfähig)
2 kurze Hosen
4- 6 T- Shirts
1 Handtuch für den Strand (oder ähnliches)
ausreichend Unterwäsche & Socken
Badesachen, Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille)
Wasserabweisende, stabile, feste Schuhe
Badeschuhe oder Sandalen

Bitte beachten:
Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Tarn- oder andere militärische Kleidung ist auch nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen und Badeshorts. Für Dorf- und Marktbesuche gilt: nicht barfuss und auch bei Männern nicht oben ohne.

Wichtiges:
Reisepass (eventuell mit notwendigen Visa)
Bargeld, Kreditkarte
Reiseapotheke mit persönlichem Bedarf (Damenhygiene)
und Mitteln gegen Durchfall und Malaria 
Ersatzbrille

Nützliches:
Fernglas, Kamera, Batterien (Ersatz- Akkus), Filme
Taschenlampe
Insektenschutz
Wasserflasche

Welche Zahlungsmittel sind am sinnvollsten?

Allgemein:
Zur Annahme des Mietwagens benötigen Sie eine Kreditkarte (es empfiehlt sich VISA oder MASTERCARD), um die Kaution zu hinterlegen. In vielen Restaurants, Geschäften und Unterkünften können Sie ebenfalls mit der Kreditkarte bezahlen. Benzin muss an den Tankstellen im südlichen Afrika immer mit Bargeld bezahlt werden. Die Gebühr pro Transaktion mit Ihrer EC - Karte beträgt ca. 5 Euro, die Gebühr pro Transaktion bei Ihrer Kreditkarte beträgt ca. 5 – 10 % von dem abzuhebenden Betrag. Nicht empfehlenswert sind Traveller Cheques, da diese aufgrund ihrer hohen Fälschungsrate im südlichen Afrika nur noch selten, gegen hohe Gebühr und mit langen Wartezeiten angenommen werden.

Südafrika:
Die südafrikanische Währung ist der Südafrikanische Rand. In Südafrika erhalten Sie an den meisten Bankautomaten Bargeld mit Ihrer EC – Karte (Maestro) und Geheimnummer. In vielen Unterkünften und in Shopping – Centern können Sie oftmals mit Ihrer Kreditkarte zahlen.

Namibia:
Die namibische Währung ist der Namibia Dollar. Der südafrikanische Rand kann als Zahlungsmittel 1:1 verwendet werden und besitzt den gleichen Wert, wie der Namibia Dollar. Wie auch in Südafrika, erhalten Sie an vielen Banken Bargeld mit Ihrer EC – Karte und Geheimnummer. In vielen Unterkünften und in großen Shopping – Centern können Sie auch per Kreditkarte zahlen.

Botswana:
Die botswanische Währung ist der Botswana Pula. In Botswana erhalten Sie nur sehr schwer Bargeld mit Ihrer EC – Karte. Hier erhalten Sie aber an den meisten Bankautomaten mit Ihrer Kreditkarte Bargeld. In Botswana müssen Sie in den meisten Läden und an den Tankstellen mit Bargeld zahlen. Viele Unterkünfte akzeptieren Kreditkarten.

Zimbabwe / Zambia:
In Zimbabwe gibt es den Zimbabwe Dollar und in Zambia den Zambia Kwacha. In Livingstone sowie in Victoria Falls können Sie mit US Dollar zahlen. Die meisten Hotels akzeptieren oftmals auch Kreditkarten. Bitte nehmen Sie ausreichend US – Dollar – Noten mit (die neuen Scheine, die nach 2002 gedruckt wurden und einen Silberstreifen enthalten). Bitte beachten Sie, dass Sie das Visum an der Grenze zu Zimbabwe und Zambia bar in US Dollar zahlen müssen.

Welche gesundheitlichen Risiken birgt eine Namibiareise und wie kann
man sich davor schützen?

Generell kann man sagen, dass das südliche Afrika mit wenigen Ausnahmen keine anderen gesundheitlichen Risiken birgt, als Reisen in andere Ferndestinationen. Impfungen wie Tetanus, Hepatitis A & B und Polio sind ratsam.

Malaria:
Alle Gäste werden darauf hingewiesen, dass Sie sich um Malaria-Prophylaxe vor Reisebeginn kümmern sollten und die Anweisungen des Arztes entsprechend einhalten sollten. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Es gilt aber auch zu beachten, dass manche Mittel bedenkliche Nebeneffekte haben können (z.B. Lariam) und dadurch einen Urlaub stark beeinträchtigen können. Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist die Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Moskito- Spray oder Creme..

 

3. Unterwegs

Sicherheit (Diebstähle und Überfälle)

Die Länder im südlichen Afrika sind bei Berücksichtigung einiger Vorsichtsmaßnahmen nicht gefährlicher als die meisten anderen Länder.
Wenn es Übergriffe und Gewalttaten gibt, werden diese meist unter den Bewohnern der ärmeren Townships in den größeren Städten wie Kapstadt, Johannesburg, Windhoek, Swakopmund, Maun, Victoria Falls und Livingstone verübt. Die „reicheren“ Viertel mit ihren Restaurants, Shops und Banken sind gut bewacht, so dass dort keine Gefahren drohen.
Alle Unterkünfte haben Security und/ oder bewachte Parkplätze. Um eventuelle Gefahren zu vermeiden, sollten Sie folgende Sicherheitsvorkehrungen treffen:

- keinen Schmuck oder Fotoapparate zu offensiv zur Schau stellen
- in der Dämmerung oder nach Einbruch der Nacht keine Spaziergänge sondern lieber Fahrten mit dem Taxi oder dem eigenen Mietwagen
- Massenaufläufe und unüberschaubare Plätze meiden
- Fragen Sie die Besitzer oder Mitarbeiter der Unterkünfte, welche Viertel zu meiden und welche Viertel recht ungefährlich sind.
- Schließen Sie bei Fahrten durch zweifelhafte Gebiete die Fenster und verriegeln Sie die Türen von innen.
- Lassen Sie keine Koffer, Reisetaschen, Fotoapparate oder Handys offen im Fahrzeug liegen
- Räumen Sie über Nacht das Fahrzeug komplett aus
- Geben Sie den Aufpassern (Car- Watch) tagsüber ein Trinkgeld von ca. 2 Namibia Dollar wenn diese auf Ihr geparktes Fahrzeug aufpassen.
- stoppen Sie nicht bei „zweifelhaften“, gestellt aussehenden Unfällen.

Sollten Sie trotz aller Vorsicht in die Lage kommen und Opfer eines Überfalls oder eines Diebstahls werden, so befolgen Sie bitte die folgenden Vorgehensweisen:
- Ruhe bewahren
- Geben Sie Ihre Wertsachen (Auto, Bargeld, Schmuck usw.) her. Nichts kann so wertvoll sein wie ihr Leben!
- Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein und provozieren Sie den Angreifer/ Dieb nicht
- Melden Sie den Vorfall umgehend der nächsten Polizei- Station. Nicht, dass diese den Fall aufklären, aber zu Dokumentationszwecken für Ihre Versicherung.

Straßenverhältnisse

Südafrika:
In Südafrika fahren Sie zumeist auf gut ausgebauten Teerstraßen oder Schotterpisten, sogenannten Gravel Roads. Während die Teerstraßen (vor allem die großen Highways) durchaus europäischen Standard haben, sind die Gravel Roads für europäische Autofahrer gewöhnungsbedürftig und in unterschiedlichem Zustand. Sind die Straßen frisch planiert, so kann man diese mit 70 – 80 km/h   problemlos befahren. Hat sich z.B. durch starken Regen oder durch schwere Fahrzeuge der Fahrbahnbelag verschlechtert, kann man teilweise die Gravel Roads nur sehr langsam (50- 60 km/h) befahren. Auf den Highways beträgt die Maximalgeschwindigkeit 120 km/h und in Ortschaften 60 km/h.

Namibia:
Das Straßennetz in Namibia besteht hauptsächlich aus gut planierten Schotterpisten, die Hauptstraßen von Süden nach Norden und von Westen nach Osten sind asphaltiert. Auf dem asphaltierten Highway beträgt die maximale Geschwindigkeit 120km/h, in Ortschaften 60 km/h. Auf den Schotterpisten sollten Sie grundsätzlich nicht schneller als 80 km/h fahren. Bitte achten Sie auf auf Wellblech, Schlaglöcher und Verspülungen, die unerwartet auftreten können. Eine Vollbremsung und ein abruptes Ausweichmanöver bringen das Fahrzeug schnell ins schleudern. Die Orte sind gut ausgeschildert und Unterkünfte sind einfach zu finden.

Botswana:
Die Hauptstraßen in Botswana sind oftmals gut geteerte Straßen, auf denen Sie außerhalb von Ortschaften 120 km/h fahren dürfen und innerhalb der Ortschaften 60 km/h. Durch den regen LKW – Verkehr von Südafrika nach Zambia/ Zimbabwe, ist die Strecke zwischen Nata und Kasane sehr schlecht und es gibt sehr viele Schlaglöcher. Es wird immer mal wieder an der Strecke gearbeitet, dennoch sollten Sie auf diesem Abschnitt sehr vorsichtig fahren. Die Orte sind gut ausgeschildert und Unterkünfte sind einfach zu finden.

Welche sonstigen Risiken gibt es auf einer Selbstfahrerreise und wie kann man sich davor schützen?

Verkehrsunfälle:
Viele Besucher machen sich Gedanken über Krankheiten wie Malaria, Cholera und Gelbfieber. Sie vergessen dabei jedoch, dass das Gefährlichste bei einer Selbstfahrertour die Fahrten auf den Straßen sind. Unfälle durch waghalsige Überholmanöver, Kontrollverlust über das Fahrzeug auf Schotter- Straßen oder das Einschlafen auf langen, einsamen Pisten sind dabei die Hauptursachen. Die Tatsache, dass im südlichen Afrika Linksverkehr herrscht, erfordert ein paar Umstellungen beim Fahren und der Konzentration. Aus diesem Grunde ist es nicht empfehlenswert, nach einem langen, schlafarmen Nachtflug noch eine Distanz von 500 Kilometer zurückzulegen. Generell sind auch Fahrten in der Dämmerung und der Dunkelheit zu vermeiden. Einige andere Verkehrsteilnehmer haben kein Licht und viele Tiere, wie Schafe, Ziegen, Kühe oder Esel, liegen gerne auf den Teerstraßen.
Eventuelle Pannen können nachts auch zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko führen.

Gesetze und Bestimmungen

Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land, welches man bereist, gelten. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetze achtet, wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern, z.B. bei einer Polizeikontrolle, oder Einheimische um Einverständnis zu fragen, bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert. Empfehlenswert ist, nicht in unpassender Kleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant zu gehen.

Wichtiges bei Game Drives in den Nationalparks

Obwohl Sie beim Eintritt in die Nationalparks von den jeweiligen Mitarbeitern über die geltenden Regeln informiert werden, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, ein paar grundlegende Dinge zu wissen:

Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern, Pflanzen oder Blumen abreißen. Beachten Sie auch, dass wilde Tiere immer gefährlich sein können, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Bitte nicht versuchen, wegen eines guten Fotos oder ähnlichem, zu nahe an die Tiere heranzufahren. Egal, ob Sie an einem Game Drive im eigenen Mietwagen oder in einem offenen Safari- Fahrzeug teilnehmen, achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. Bleiben Sie bitte immer im Fahrzeug und verlassen Sie dieses nur an den gekennzeichneten Stellen, an denen dies erlaubt ist.

Bei geführten, vom Camp aus organisierten Night Drives oder Walking Safaris:

Ihr Tour Guide ist ein ausgebildeter Profi und kennt sich in seinem Gebiet bestens aus. Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) ist es ratsam, allen Weisungen der Guides zu allen Zeiten Folge zu leisten. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie Ihre Kamera, Fernglas, Sonnencreme und etwas zu Trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Wärmeres zum Anziehen dabei zu haben.

Probleme unterwegs

Probleme unterwegs (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass das auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der/ die Betroffenen davon wissen. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft hundertmal mehr als ein Beschwerdebrief hinterher. Sollten Sie mit Ihrem gebuchten Zimmer nicht zufrieden sein, entspricht der gebuchte Ausflug nicht Ihren Vorstellungen oder ist das servierte Essen nicht nach Ihrem Geschmack? Sprechen Sie die jeweiligen Leistungsträger offen und freundlich an. Erfahrungsgemäß wird man sich dann professionell und rasch um Ihre Reklamation kümmern. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant- Tours Team . Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.

 

 

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika !

 

 
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