ELEFANT - TOURS
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1. Einführung

2. Reisevorbereitungen

3. Unterwegs auf Safari


 

1. Einführung

Was erwartet Sie bei einer Lodge- Safari?
Wer ist für eine Lodge- Safari geeignet ?
Guides und Fahrer
Trinkgelder
Fahrzeuge
Game Drives
Unterkunft
Verpflegung
Getränke
Geld
Gepäck
Kleidung

2. Reisevorbereitungen

Einreisevorschriften und Visa
Impfungen und Gesundheit
Versicherungen

3. Unterwegs auf Safari

Gesundheit
Rauchen
Mobiltelefon
Stromversorgung
Gesetze und Bestimmungen
Verhalten während der Safari
Probleme unterwegs

 

1. Einführung

Damit Sie gut vorbereitet Ihre Afrika Reise antreten können, haben wir im Folgenden die wichtigsten Reiseinformationen für Sie zusammengestellt. Sollten Sie weitere spezielle Fragen, haben die hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie bitte das
Elefant- Tours Team.

Was erwartet Sie bei einer Lodge- Safari?

Eine Lodge-Safari ist eine Reise entlang einer gut und sinnvoll geplanten Route und verbindet eindrucksvolle Landschaften, aufregende Tierbeobachtungen und einen Einblick in die Kultur der jeweiligen Region. Neben den großen Nationalparks führen einige Safaris auch abseits der üblichen Touristenpfade, wo die Infrastruktur wesentlich unentwickelter ist, als man es in Europa gewohnt ist. Auch sind die Fahrdistanzen in Kenia nicht zu unterschätzen. Um einen Einblick in dieses riesige Land mit allen seinen schönen und abwechslungsreichen Facetten zu erhalten, sind zum Teil lange Fahrstrecken nicht vermeidbar.

Wer ist für eine Lodge- Safari geeignet ?

Eine Lodge-Safari gehört sicherlich zu den bequemsten und angenehmsten Arten den Schwarzen Kontinent zu bereisen. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass Sie sich in Regionen mit extrem geringer Infrastruktur bewegen und es dadurch zu Hindernissen auf der Reise kommen kann. Etwas Flexibilität und eine Portion Humor ist also manchmal von Nöten. Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer und die Bürokratie ist teilweise ausufernd. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind daher der Schlüssel zu einem entspannten Aufenthalt.

Guides und Fahrer

Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Die Guides sind zumeist in dem jeweiligen afrikanischen Land geboren und kennen sich bestens aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung Ihres Führers im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.

Trinkgelder

Trinkgelder bilden praktisch ein zweites Gehalt der Guides und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 15 – 20USD für den Guide pro Tag und Gruppe (also nicht pro Reiseteilnehmer). Das Trinkgeld übergeben Sie am Ende der Safari dem Guide, wenn Sie sich von diesem verabschieden.

Fahrzeuge

In Kenia werden die Safaris generell in Minibussen mit Allradantrieb durchgeführt, die als Safarifahrzeuge für sieben Personen ausgebaut sind. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen angenehmen Reisekomfort. Alle Safari-Fahrzeuge verfügen über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen ausgelegt
   

Game Drives

Auf den Beobachtungsfahrten durch die Wildgebiete erleben Sie die spektakuläre Tierwelt hautnah. Ihr Guide ist stets bemüht, Ihnen die verschiedensten Tiere so nahe wie möglich zu zeigen ohne dabei die Vorschriften der einzelnen Schutzgebiete zu übertreten. Strikte Öffnungszeiten müssen genauso eingehalten werden wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und das Gebot, nicht von den ausgewiesenen Straßen abzuweichen und querfeldein zu fahren. Die Pirschfahrten erfolgen in Kenia nach einem bestimmten Fahrmuster. Es werden in der Regel ein Vormittags- und ein Nachmittags-Drive durchgeführt. Zusätzlich werden je nach Zeitplan auf der Safari auch frühmorgendliche Beobachtungsfahrten gestartet. Einen Teil der Game Drives bestreiten Sie darüber hinaus auf den einzelnen Fahrten von einer Übernachtungsunterkunft zur nächsten.

Unterkunft

Sie übernachten in Hotels (Safari-Lodges) oder permanenten Zeltcamps (Tented Camps).
Während es sich bei den Safari-Lodges um feste Unterkünfte bzw. Gebäude handelt, erfolgt die Übernachtung in Tented Camps in feststehenden und begehbaren Hauszelten im Safaristil. Gewöhnlich verfügen die Hauszelte über ein separates Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC und bieten denselben Service wie Hotels. Alle Unterkünfte liegen landschaftlich sehr schön und besitzen fast ausnahmslos eine spektakuläre Aussicht. Je nach Auswahl besitzen die Unterkünfte europäischen Mittelklasse- bis absoluten Luxus-Standard.

Verpflegung

Die Verpflegung erfolgt in den Lodges generell auf Vollpensionbasis. Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden in der Regel als reichhaltiges Buffet angeboten. Zur Mittagszeit steuern die Safariveranstalter in Kenia wieder die Lodge an, in der Sie die letzte Nacht verbracht haben oder die nächste verbringen werden. Die Gäste können hier ihr Mittagessen einnehmen. Üblicherweise wird einheimische und internationale Küche serviert, oftmals gibt es zusätzlich noch ein Barbecue o.ä. Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über etwaige allergische Unverträglichkeiten, speziell erforderliche Diätkost oder eine vegane bzw. vegetarische Lebensweise.

Getränke

Sie erhalten zu den jeweiligen Mahlzeiten ein breites Angebot an alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, die Sie selbst bezahlen. Auf den Game Drives sorgen Sie selbst für Ihren eigenen Getränkevorrat in Form von Getränkeflaschen, die Sie in Lodges kaufen können.

Geld

Es wird empfohlen etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Auf manchen Touren ergibt sich oft Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten. Euro und Dollar (bitte nur Scheine verwenden, die nach 2004 gedruckt worden sind!) können Sie problemlos in einer der zahlreichen Wechselstuben (Bureau de Change) in die Landeswährung umtauschen. In den Lodges können sie auch in Dollar bezahlen. Es empfiehlt sich, eine Kreditkarte und eine EC Karte für Notfälle mitzunehmen. Mit diesen können Sie auch die einheimische Landeswährung vom Bankautomaten abheben. Bitte beachten Sie, dass Sie auf der Safari nur an vereinzelten Orten vorbeikommen, wo Sie Geld tauschen oder abheben können.

Achtung: Immer wieder kommt es zu dubiosen Forderungen von Gebühren durch das Flughafenpersonal, bzw. anderweitig Beschäftigte vor Ort bestehen auf ein Trinkgeld für aufgedrängte Dienstleistungen. Verlangen Sie bei Zahlung von größeren Geldbeträgen eine Quittung wie bspw. beim Kauf eines Flugtickets o.ä.

Gepäck

Eine Ausrüstungsliste senden wir Ihnen bei der Buchung separat zu. Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und beschränken Sie sich auf eine große Tasche bzw. Rucksack (max. 15 – 20kg) und ein Stück Handgepäck auf Ihrer Safari. Wenn möglich: BITTE KEINE KOFFER! da diese sich im Safari- Fahrzeug schlechter verstauen lassen als Taschen und Rucksäcke. Bitte beachten Sie auch die gesonderten Gepäck-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften.

Kleidung

Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Microfasern. Bitte bedenken Sie, dass es in höheren Lagen (bspw. beim Lake Nakruru) kühler ist. Es ist daher ratsam eine warme Fleece- oder Windjacke dabei zu haben.

Bitte beachten Sie folgendes:

Obwohl chic und auch kleidsam, sind sehr bunte Textilien nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man wilde Tiere beobachten will. Aber auch Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann (gibt!). Für Restaurantbesuche empfiehlt sich „normale“ Bekleidung, also keine Strandsandalen oder barfuss, nicht oben ohne (Männer!!!) und keine Badeshorts. Vor allem bei Grenzübertritten, Dorf- und Marktbesuchen in Kenia vor allem aber an der Küste, die teilweise vom Islam geprägt ist, sollten sich Frauen Textilien anziehen, die Knie und Schulter (einigermaßen) bedecken. Während in den Mittelklasse Lodges größtenteils normale/legere Kleidung vorherrscht, wird in einigen Luxus-Lodges z. T. auf elegante Kleidung Wert gelegt. Die meisten Lodges bieten einen Wäscheservice an (kostenpflichtig).

 

2. Reisevorbereitungen

 

Einreisevorschriften und Visa

Zur Einreise nach Kenia benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Wiederausreise gültig ist. Darüber hinaus ist ein Visum erforderlich, das Sie entweder vorab bei den zuständigen Botschaften in Ihrem Heimatland oder direkt bei Einreise an den internationalen Flughäfen und offiziellen Grenzübergängen erhalten
(Stand 01.08.08). Für die Einreise nach Kenia aus einem Nachbarland (z.B. Tansania, Uganda oder Äthiopien) benötigen Sie eine Gelbfieberimpfung und müssen diese gegebenenfalls auch mit Ihrem Impfausweis dokumentieren. Bei direkter Ein- und Ausreise aus Europa ist eine Gelbfieberimpfung nicht erforderlich. Weiteren Impfungen sind nicht vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber zumindest ein Impfschutz wie er auch in Europa die Regel ist.

Darüber hinaus müssen Sie außerdem im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen, das Land, in dem die Safari endet, zu verlassen. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.
Da sich die Visa-Anforderungen ändern können, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit den zuständigen Stellen in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine andere europäische bzw. außereuropäische Staatsangehörigkeit haben. Elefant Tours kann nicht verantwortlich gemacht werden, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zum Ende durchführen können. Alle Kosten, die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden selbst zu tragen.

Impfungen und Gesundheit

Generell birgt Ostafrika keine grundlegend größeren gesundheitlichen Risiken als andere Ferndestinationen. Beraten Sie sich dennoch vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über etwaige Impfungen, Malaria Prophylaxe etc.

Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, starker Allergien, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma, Herzbeschwerden etc. vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen sollten.

Versicherungen

Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen im nicht-europäischen Ausland abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer entsprechenden Auslands-Reisekrankenversicherung, die neben gewöhnlichen Behandlungskosten vor Ort auch einen evtl. Krankenrücktransport nach Deutschland einschließt. Darüber hinaus empfehlen wir aufgrund der teilweise erheblichen Stornogebühren bei Nichtantritt der Reise (z.B. wegen Krankheit oder aus anderen schwerwiegender Gründen) eine Reiserücktrittskostenversicherung.

 

3. Unterwegs auf Safari

 

Gesundheit

Malaria:

Ganz Ostafrika ist praktisch Malaria-Gebiet. Die Krankheit wird durch einzellige Parasiten verursacht und durch die Anopheles Mücke übertragen. Verschiedene Medikamente bieten eine sehr zuverlässigen Prophylaxe, müssen aber teilweise schon vor Reisebeginn eingenommen werden. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt Ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut, um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Unserer Erfahrung nach können ältere Medikamente (z.B. Lariam) zu erheblichen Nebenwirkungen führen und dadurch den Urlaub beeinträchtigen.

Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmiger Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito- Spray oder -Creme.

Billarziose:

Billarziose kommt in einigen Gewässern Ostafrikas vor. Fragen Sie bitte Ihren Tourguide, er weiß, wo man nicht schwimmen sollte.

Durchfall:

Natürlich kommt es hin und wieder vor, dass Besucher auf ihrer Afrikareise einige Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale Reaktion auf ungewohnte Lebensmittel oder Bakterien gegen die der Körper noch keine Abwehrstoffe entwickelt hat.
Grundsätzlich gilt:
- Leitungswasser nicht trinken
- Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen
- Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an „zweifelhaften“ Plätzen
- Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich waschen oder schälen

Rauchen

In den Fahrzeugen gilt ein generelles Rauchverbot. Auf allen Touren werden aber genug Stopps eingelegt, sodass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.

Mobiltelefon

Kenia verfügt über ein gut ausgebautes Handy-Netz. Bis auf wenige Regionen haben Sie Handy-Empfang. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber über Roaming-Partner und entsprechende Gebühren. Die Vorwahl für Deutschland ist +49.

Stromversorgung 

Zweipolige Stecker, wie in Deutschland üblich, kommen in Kenia nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können. Da einige Lodges und fast alle Tented Camps mit Generatoren arbeiten, steht hier der Strom nicht 24 Stunden täglich zur Verfügung.

Gesetze und Bestimmungen

Es ist für die meisten selbstverständlich, dass man sich an die Gesetze hält, die in dem Land welches man bereist, gelten. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass man als Gast in einem Land auch die ungeschriebenen Gesetzte wie Geduld und Höflichkeit gegenüber Staatsvertretern z.B. an der Grenze einhält, Einheimische um Einverständnis fragt bevor man sie oder ihre Umgebung fotografiert und in islamisch dominierten Teilen z.B. nicht in Badekleidung auf den einheimischen Markt oder in ein Restaurant geht.

Verhalten während der Safari

Zu Ihrer Sicherheit (und die der Tiere) befolgen Sie bitte immer die Ratschläge und Weisungen des Guide. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen. Während der Pirschfahrt achten Sie bitte darauf nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen. Bleiben Sie bitte solange im Fahrzeug bis Ihr Guide Ihnen mitteilt, dass Sie es ohne Gefahr verlassen können. Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie Ihre Kamera, evtl. ein Fernglas, Sonnencreme und etwas zu Trinken dabei haben. Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich immer etwas Warmes zum Überziehen dabei zu haben.

Probleme unterwegs

Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher, dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie das Elefant- Tours Team . Wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme dann aus der Welt zu schaffen.

 

 

Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika !